Alles über Studiengebühren!

Ein Blick auf die Wirtschaft und auf das universitäre
Bildungsniveau anderer Länder.

Es geht der Wirtschaft nicht schlecht, weil Studenten keine Gebühren zahlen. Studenten haben die Wirtschaft nicht anzukurbeln. Außerdem geht es der Wirtschaft nicht schlecht, sondern es gibt keine Jobs in D. Das ist ein Unterschied…

Deutschland hat im Vergleich kein so schlechtes universitäres Bildungsniveau. Ein Student lernt außerdem selbstständig. Ich kann keinen Bezug zu Gebühren und steigender Leistungsbereitschaft erkennen.

Tut mir Leid, aber was du da geschrieben hast ist lediglich eine leere rhetorische Patronenhülse (vermutlich aus dem Mund irgendeines Politikers), aber kein fundiertes Argument.

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Hallo Michael,

das klingt aber doch nach Referat oder HA („pro/Contra von den
Studiengebühren“), die die uns hier erledigen lassen willst.

Für mich nicht.

Gruß,

Mohamed.

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Für mich nicht.

Wo kommen wir auch hin, wenn man sich dafür verantworten soll, dass man sich informiert. Sehe ich genauso.

Gruss,

Hilmar

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Hi,

Außerdem geht es der Wirtschaft nicht schlecht,
sondern es gibt keine Jobs in D. Das ist ein Unterschied…

wenn du dich dann noch erkundest, wieviele offene Stellen nicht besetzt werden, weil sich keine ausreichend qualifizierten Bewerber dafür finden… Das sollte einem schon zu denken geben.

Deutschland hat im Vergleich kein so schlechtes universitäres
Bildungsniveau. Ein Student lernt außerdem selbstständig. Ich
kann keinen Bezug zu Gebühren und steigender
Leistungsbereitschaft erkennen.

Ich durfte mir gerade heute in einem Seminar anhören, dass man in „richtigen“ Industrielaboren das so und so macht, aber an der Uni kein Geld dafür da ist und man deshalb weniger sauber arbeitet. Es gibt da die und die tollen Geräte, aber die Uni muss sich mit denen begnügen, die sie sich leisten kann, auch wenn sie fehlerbehaftete Ergebnisse liefern. Und, und, und. Mag sein, dass es daran liegt, dass molekularbiologische Fächer an sich sehr teuer sind. Dennoch finde ich - gerade auch, weil ich weiß, dass es in Heidelberg mit der Laborausstattung richtig gut aussieht im Vergleich zu anderen deutschen Unis - in diesem Sinne die Qualität der Forschung (und damit gleichzeitig auch der Bildung) nicht gerade berauschend.

Hinzu kommt, dass ich es auch schon erlebt habe, dass wir einen Tutor, den wir uns für eine Vorlesung erbeten hatten, nicht bekamen, weil die Fakultät kein Geld hatte. Ein älterer Jahrgang hat mal aus eigener Tasche einen Tutor finanziert. Ob sie das Geld nun so ausgeben oder gleich Studiengebühren bezahlen, da sehe ich keinen Unterschied.

Ebenso problematisch finde ich es, dass nach einer Vorlesung, in der der Prof eine Buchempfehlung aussprach, sofort der halbe Studiengang in die Uni-Bibliothek gestürmt ist. Tja, die mit den schnellsten Fahrrädern hatten am meisten Glück, die haben das Buch noch bekommen. Ich war leider zu spät dran und musste mir das Buch jetzt kaufen. Auch wieder Ausgaben.

Tut mir Leid, aber was du da geschrieben hast ist lediglich
eine leere rhetorische Patronenhülse (vermutlich aus dem Mund
irgendeines Politikers), aber kein fundiertes Argument.

Tut mir leid, aber was du da schreibst ist in meinen Augen das typische populistische „bloß-nicht-noch-mehr-Geld-ausgeben“-Gerede (ebenfalls aus dem Munde einiger - entsprechend populistischer - Politiker erklungen). Dafür wird eben die schlechte Qualität der Bildung und Forschung in Kauf genommen. Geiz ist geil.

Gruß,
Anja

Hallo

Du kannst aber auch nicht
abstreiten, dass unter den Akademikern die Arbeitslosigkeit
geringer ist als unter Nicht-Studierten. Und das ist ein
Privileg, welches die Akademiker zuerst einmal auf Kosten des
Staates erhalten haben, häufig sogar mit Zuzahlung zu den
Lebenshaltungskosten (Bafög).

Nur so damit Du weisst, um welche Größenordnungen es geht. Derzeit gibt es in Deutschland >250.000 arbeitslose Akademiker!

Nachzulesen unter anderem hier: http://www.spiegel.de/dossiers/gesellschaft/0,1518,2…

Ich verstehe es auch nicht, wie man einerseits erkennen kann, das nur eine möglichst gute und möglichst breite Bildung den Standort Deutschland am Leben erhalten kann, gleichzeitig aber die Ausgaben für Universitäten (gemessen am BIP) *geringer* als in den USA oder sonst einem Industrieland gehalten werden kann.

Alle jammern, es würden viel zu viele Schüler Abitur machen, was damit ja nichts mehr wert wäre etc.

Was für ein entsetzlicher Unsinn. Als wenn Wissen nur etwas wert ist, wenn man es nicht teilt. Das Gegenteil ist der Fall.

Gruß

Fritze

Hi,

Außerdem geht es der Wirtschaft nicht schlecht,
sondern es gibt keine Jobs in D. Das ist ein Unterschied…

wenn du dich dann noch erkundest, wieviele offene Stellen
nicht besetzt werden, weil sich keine ausreichend
qualifizierten Bewerber dafür finden… Das sollte einem schon
zu denken geben.

Tut’s auch. Habe von sowas noch nicht gehört. Klingt auch nicht, als hättest du bereits Berufserfahrung.

Deutschland hat im Vergleich kein so schlechtes universitäres
Bildungsniveau. Ein Student lernt außerdem selbstständig. Ich
kann keinen Bezug zu Gebühren und steigender
Leistungsbereitschaft erkennen.

Ich durfte mir gerade heute in einem Seminar anhören, dass man
in „richtigen“ Industrielaboren das so und so macht, aber an
der Uni kein Geld dafür da ist und man deshalb weniger sauber
arbeitet. Es gibt da die und die tollen Geräte, aber die Uni
muss sich mit denen begnügen, die sie sich leisten kann, auch
wenn sie fehlerbehaftete Ergebnisse liefern. Und, und, und.
Mag sein, dass es daran liegt, dass molekularbiologische
Fächer an sich sehr teuer sind. Dennoch finde ich - gerade
auch, weil ich weiß, dass es in Heidelberg mit der
Laborausstattung richtig gut aussieht im Vergleich zu anderen
deutschen Unis - in diesem Sinne die Qualität der Forschung
(und damit gleichzeitig auch der Bildung) nicht gerade
berauschend.

Hinzu kommt, dass ich es auch schon erlebt habe, dass wir
einen Tutor, den wir uns für eine Vorlesung erbeten hatten,
nicht bekamen, weil die Fakultät kein Geld hatte. Ein älterer
Jahrgang hat mal aus eigener Tasche einen Tutor finanziert. Ob
sie das Geld nun so ausgeben oder gleich Studiengebühren
bezahlen, da sehe ich keinen Unterschied.

Ebenso problematisch finde ich es, dass nach einer Vorlesung,
in der der Prof eine Buchempfehlung aussprach, sofort der
halbe Studiengang in die Uni-Bibliothek gestürmt ist. Tja, die
mit den schnellsten Fahrrädern hatten am meisten Glück, die
haben das Buch noch bekommen. Ich war leider zu spät dran und
musste mir das Buch jetzt kaufen. Auch wieder Ausgaben.

Das Geld, dass du in Form von Gebühren zahlen sollst wird mit hoher wahrscheinlichkeit nicht an die Unis gehen. Damit werden Haushaltslöcher gestopft, die der der Staat selbst erzeugt hat. Hört sich an, als wolltest du bir bessere Bildung kaufen, aber das funktioniert nicht. Wenn Industrielaboratnen bessere Rahmenbedingungen haben, dann bewirb dich für einen Ausbildungsplatz. Und sag jetzt nicht, dass es keine Stellen gibt…

Tut mir Leid, aber was du da geschrieben hast ist lediglich
eine leere rhetorische Patronenhülse (vermutlich aus dem Mund
irgendeines Politikers), aber kein fundiertes Argument.

Tut mir leid, aber was du da schreibst ist in meinen Augen das
typische populistische
„bloß-nicht-noch-mehr-Geld-ausgeben“-Gerede (ebenfalls aus dem
Munde einiger - entsprechend populistischer - Politiker
erklungen). Dafür wird eben die schlechte Qualität der Bildung
und Forschung in Kauf genommen. Geiz ist geil.

Wenn’s ein nützliches Buch gibt, dann kauf ich mir das. Der Rest von diesem Absatz ist mir zu unsachlich um darauf einzugehen.

Tschö!

Hi,

Tut’s auch. Habe von sowas noch nicht gehört. Klingt auch
nicht, als hättest du bereits Berufserfahrung.

nee, klingt so, als seist du nicht auf dem neuesten Stand.

Das Geld, dass du in Form von Gebühren zahlen sollst wird mit
hoher wahrscheinlichkeit nicht an die Unis gehen.

Wenn das der Kritikpunkt ist - warum wird nicht gezielt dagegen protestiert, dass das Geld an die Staatskasse geht, anstatt in einer Blockadehaltung die Studiengebühren zu verteufeln?

Hört sich an, als wolltest du bir bessere Bildung kaufen,
aber das funktioniert nicht.

Das funktioniert sehr wohl. Ich kenne mehrere Leute, die in England und den USA studiert haben / studieren und die Bedingungen, die sie dort vorgefunden haben, sind für deutsche Verhältnisse paradiesisch. Dort sind die Studenten Kunden und keine lästigen Geldfresser.

Wenn Industrielaboratnen bessere
Rahmenbedingungen haben, dann bewirb dich für einen
Ausbildungsplatz. Und sag jetzt nicht, dass es keine Stellen
gibt…

Ich will aber in die Forschung. Und zwar in vernünftige Forschung auf hohem Niveau. Industrielaboranten sind eben LABORANTEN und keine Forscher. Es kann doch nicht sein, dass Doktoren an den Universitäten schlechtere Bedingungen vorfinden als Industrielaboranten bei Firmen!

Tut mir leid, aber was du da schreibst ist in meinen Augen das
typische populistische
„bloß-nicht-noch-mehr-Geld-ausgeben“-Gerede (ebenfalls aus dem
Munde einiger - entsprechend populistischer - Politiker
erklungen). Dafür wird eben die schlechte Qualität der Bildung
und Forschung in Kauf genommen. Geiz ist geil.

Wenn’s ein nützliches Buch gibt, dann kauf ich mir das.

Richtig. Aber nicht, wenn du es nur für ein Semester brauchst.

Der
Rest von diesem Absatz ist mir zu unsachlich um darauf
einzugehen.

Meine Antwort erfolgte komplett im Stil deines Posts. Aber bitte, wenn dir deine eigenen Worte zu unsachlich sind…

Gruß,
Anja

nee, klingt so, als seist du nicht auf dem neuesten Stand.

Was ist denn der neuste Stand der Dinge?

Wenn das der Kritikpunkt ist - warum wird nicht gezielt
dagegen protestiert, dass das Geld an die Staatskasse geht,
anstatt in einer Blockadehaltung die Studiengebühren zu
verteufeln?

Protest ist Protest. Jeder Politiker würde behaupten, dass es nicht so ist, aber es ist trotzdem so. Bisher bestand die Problematik eher darin, dass die meisten Studenten glauben, man setze mit Trillerpfeifen und Kreativität eine ernstzunehmende Bewegung in Gange.

Das funktioniert sehr wohl. Ich kenne mehrere Leute, die in
England und den USA studiert haben / studieren und die
Bedingungen, die sie dort vorgefunden haben, sind für deutsche
Verhältnisse paradiesisch. Dort sind die Studenten Kunden und
keine lästigen Geldfresser.

Ich auch, deshalb weiss ich auch, dass ganz andere Rahmenbedingungen herrschen. USA und UK sind mit D nicht zu vergleichen. Warum in die Ferne schweifen?

Ich will aber in die Forschung. Und zwar in vernünftige
Forschung auf hohem Niveau. Industrielaboranten sind eben
LABORANTEN und keine Forscher. Es kann doch nicht sein, dass
Doktoren an den Universitäten schlechtere Bedingungen
vorfinden als Industrielaboranten bei Firmen!

Der Wirtschaft geht’s gut. Sag ich doch. Hast du überhaupt schon dein Grundstudium gemacht?

Richtig. Aber nicht, wenn du es nur für ein Semester brauchst.

Dann muss ich das Seminar auch nicht belegen. Sag deinem Prof, dass du das Buch nicht bekommen hast.

Der
Rest von diesem Absatz ist mir zu unsachlich um darauf
einzugehen.

Meine Antwort erfolgte komplett im Stil deines Posts. Aber
bitte, wenn dir deine eigenen Worte zu unsachlich sind…

Unwahrscheinlich, dass du komplett in meinem Stil verfasst. Kann gar nicht sein.

Frohes Fest und guten Rutsch!

Hi,

nee, klingt so, als seist du nicht auf dem neuesten Stand.

Was ist denn der neuste Stand der Dinge?

die Realität. Ich sitze da sehr nah an der Quelle, weil mein Bruder als Area Manager bei einem international tätigem Konzern über die wirtschaftliche und personelle Situation sehr gut informiert ist. Allerdings bestätigen seine Aussagen nur, was ich zuvor schon mehrmals gelesen hatte. Hinzu kommt, dass ich persönlich jemanden kenne, der aus seinem Heimatland von Siemens (? ich glaube, es war Siemens) abgeworben wurde - und zwar keinesfalls als Billigarbeitskraft, sondern weil sie hier in D solche Spezialisten nicht finden konnten.

Wenn das der Kritikpunkt ist - warum wird nicht gezielt
dagegen protestiert, dass das Geld an die Staatskasse geht,
anstatt in einer Blockadehaltung die Studiengebühren zu
verteufeln?

Protest ist Protest.

Wenn man um des Protests willen protestiert, dann ist es einfach dumm. Anders kann man’s nicht nennen.

Bisher bestand die
Problematik eher darin, dass die meisten Studenten glauben,
man setze mit Trillerpfeifen und Kreativität eine
ernstzunehmende Bewegung in Gange.

Richtig. Dass sie dabei nicht ernstgenommen werden, ist klar, es war schon vorprogrammiert.

Das funktioniert sehr wohl. Ich kenne mehrere Leute, die in
England und den USA studiert haben / studieren und die
Bedingungen, die sie dort vorgefunden haben, sind für deutsche
Verhältnisse paradiesisch. Dort sind die Studenten Kunden und
keine lästigen Geldfresser.

Ich auch, deshalb weiss ich auch, dass ganz andere
Rahmenbedingungen herrschen. USA und UK sind mit D nicht zu
vergleichen. Warum in die Ferne schweifen?

Warum das Rad in Deutschland neu erfinden, wenn es woanders funktioniert?

Ich will aber in die Forschung. Und zwar in vernünftige
Forschung auf hohem Niveau. Industrielaboranten sind eben
LABORANTEN und keine Forscher. Es kann doch nicht sein, dass
Doktoren an den Universitäten schlechtere Bedingungen
vorfinden als Industrielaboranten bei Firmen!

Der Wirtschaft geht’s gut. Sag ich doch.

Ja ja, sie wandert nur aus Deutschland ab…

Hast du überhaupt
schon dein Grundstudium gemacht?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Abgesehen davon war es wohl eine rhetorische Frage, weil diese Information in meiner ViKa hinterlegt ist.

Richtig. Aber nicht, wenn du es nur für ein Semester brauchst.

Dann muss ich das Seminar auch nicht belegen. Sag deinem Prof,
dass du das Buch nicht bekommen hast.

… und deshalb die Klausur nicht mitschreiben kann. Super.

Dir auch noch ein schönes Weihnachtsfest.

Gruß,
Anja

Gut…

Hallo.

Bei uns gibt es auch ein paar Freaks die meinen das Studium
sei schwer, was aber definitiv nicht der Fall ist (wenn man
vom rausprüfen am Anfang mal absieht).

Was studierst Du? Elektrotechnik?
Dann hast Du absolut wenig bis keine Ahnung. Etechnik zählt nicht umsonst zu einem der härtesten Fächer überhaupt. Wenn es bei euch so lasch zu geht, vermeide doch bitte Verallgemeinerungen.

Daß es im Hauptstudium ruhiger wird, ist irgendwo nach den 2 Jahren Schinderei im Grundstudium auch verdient - dennoch ist es alles andere als Gammelei.

MfG

Hallo.

Bei uns gibt es auch ein paar Freaks die meinen das Studium
sei schwer, was aber definitiv nicht der Fall ist (wenn man
vom rausprüfen am Anfang mal absieht).

Was studierst Du? Elektrotechnik?
Dann hast Du absolut wenig bis keine Ahnung. Etechnik zählt
nicht umsonst zu einem der härtesten Fächer überhaupt. Wenn es
bei euch so lasch zu geht, vermeide doch bitte
Verallgemeinerungen.

Ich habe nie behauptet dass ich Etec studiere sondern dass mein Bruder Etec studiert. Der ist aber genauso wenig wie ich an der FH anzutreffen (was in meinen Augen auch sinnlos ist). Etec ist schon viel schwerer als der Wirtschaftsingenieur aber Stress hat mein Bruder noch nicht mal im Ansatz.

Bei uns wars nach zwei Semestern vorbei mit irgendwas zu tun (in den ersten beiden waren auch nur Mathe und Physik schwer). Jetzt wird nur noch gegammelt.
Über die Weihnachtsferien mach ich ein klein wenig was (das erst mal dieses Jahr) und zwei Wochen vor den Prüfungen geh ich dann auch in die Vorlesungen.

MfG