Ich habe über die Jahre mal bemerkt, das so weit ich weiss in allen Religionen mehrere Leute verehrt werden. Beispiele: Christentum hat Gott+Heilige, in Africa und Asien werden Geister bzw. mehrere Götter angebetet und selbst Satanisten verehren nicht nur den Teufel sondern auch andere Dämonen.
Da drängt sich mir der Gedanke auf, auch wenn viele Leute Blödsinn finden werden, das die Sache mit Gua´ùlt nachvollziehbar wäre. (Grundgedanke: Außerirdische kamen im Altertum auf die Erde und wurden als Götter und ähnliches angesehen.)
Ich habe über die Jahre mal bemerkt, das so weit ich weiss in
allen Religionen mehrere Leute verehrt werden. Beispiele:
Christentum hat Gott+Heilige, in Africa und Asien werden
Geister bzw. mehrere Götter angebetet und selbst Satanisten
verehren nicht nur den Teufel sondern auch andere Dämonen.
Ich denke die Lösung ist wesentlich einfacher:
Die frühen Völker beobachteten teils gegensätzliche, teils harmonische, teils indifferente Naturphänomene, wie Sommer und Winter, Tag und Nacht, Blitz, Sturm, Feuer, Ebbe und Flut etc. deren Grund sie nicht erklären konnten.
Die einfachste Vorstellung ist ja nun, dass dahinter Wesen stehen, die diese Ereignisse beeinflussen/steuern. Da die Phänomene teilweise gegensätzlich, teilweise disjunkt erschienen, ist hier wiederum die einfachste Vorstellung, dass es verschiedene Wesen gibt, die eben in verschiedener Weise miteinander (und mit der Welt und den Menschen) interagieren. Ein monotheisitsches Weltbild tut sich mit der Erklärung der vielen diskjunkten und gegensätzlichen Phänomene sehr viel schwerer, meistens muss hier ein lapidarer Allgemeinsatz herhalten („Gottes Wege sind unergründlich“).
Da drängt sich mir der Gedanke auf, auch wenn viele Leute
Blödsinn finden werden, das die Sache mit Gua´ùlt
nachvollziehbar wäre. (Grundgedanke: Außerirdische kamen im
Altertum auf die Erde und wurden als Götter und ähnliches
angesehen.)
Wenn die Ausserirdischen von den frühen Menschen als Götter betrachtet wurden, dann muss doch die Gottidee bereits vor dem Erscheinen der Guadingsda unter den Menschen zirkuliert sein. Wo aber kam sie dann her?
Oder gehst du davon aus, dass die Ausserirdischen diese Gottidee den Menschen nahegebracht haben, dass sie also massive Arschlöcher waren, welche mittels Gottidee die Menschen die Menschen in Knechtschaft und Sklaverei gehalten haben.
Oder waren es tatsächlich Götter? Wo aber brauchst du dann noch die Ausserirdischen?
Beziehst du dein Wissen in anderer Hinsicht (Physik, Geschichte etc.) ebenfalls aus dem kosmologischen Standardwerk Stargate http://www.stargate-planet.de/)?
Na, dann sind doch alle Fragen bereits geklärt!
Schorsch
Beziehst du dein Wissen in anderer Hinsicht (Physik,
Geschichte etc.) ebenfalls aus dem kosmologischen Standardwerk
Stargate http://www.stargate-planet.de/)?
Na, dann sind doch alle Fragen bereits geklärt!
Wir befinden uns doch im Religionsbrett. Ein Märchen ist so gut wie jedes andere, warum also die Kritik?
Grundgedanke: Außerirdische kamen im
Altertum auf die Erde und wurden als Götter und ähnliches
angesehen.
ich fand den film auch super durchdacht. utopien sind nur gut, wenn sie wahr sein *könnten*! stargate hat einen tollen plot - man könnte sagen, es ist eine utopische these über die entstehung der gesamten menschlichen kultur. filmbrett?
die Religionen oder Götter gleichen sich, genauso wie sich die Riten oft gleichen, oder die Mythen, weil sie eben von Menschen „erfunden“ wurden.
Da ich weder an Gott noch Zeus glaube, sage ich das mal so ketzerisch - man hat sich was zusammengereimt damit man was erklärbares hat. Ende Gelände.
Das mit den Gua’ult (oder wie die sich schreiben) ist deshalb so „ähnlich“ wie die bestehenden Religionen und Gottheiten, weil sie von Menschen erfunden wurden für einen Film, mit dem Schwerpunkt DAS sie bewußte Ähnlichkeiten zu den Menschen bekannten Mythen und Religionen haben müssen. (Wieso was neues erfinden, wenn wir uns an so viel vorhandenem vergreifen können…)
Da hat man also vorhandenes genommen und nen Film drum gestrickt.
Das mit den Ausserirdischen hat ja auch Erich v. Dänicken in den 70er erfolgreich propagiert.
Das Gegenteil konnte man bisher eh nicht beweisen, daher ist der Gedanke überlegenswert. Allerdings glaube ich nicht, das sich diese ständig so hochgerühmten Ausserirdischen außgerechnet die Erde aussuchen, um hier ihre spinnerten Ideen auszuleben. Reines Bauchgefühl von mir, auch nicht „beweisbar“.
ich finde, Religionen bauen oft aufeinander auf. Das muss nichts mit
Auserirdischen zu tun haben, obwohl ich die Thesen von Herrn Däniken sehr
interessant finde, sondern hat einfach was mit Entwicklung zu tun.
Am anfang waren einfache Naturreligionen, wie vor allem Sonnen oder Ahnenkulte,
diese sind abstrahirt( kein Plan wie man das schreibt) worden, und aus der Sonne
als als Gott wurde ein peronifizierter Sonnengott . Z.B der Aton, zuerst ein
Begriff für die Sonnenscheibe an sich, durch Echnaton zu einem Gott erhoben. Die
Menschen haben angefangen, dem was sie anbeten bestimmte Taten, Gaben und
Verhaltensweisen zuzuschreiben, so entstanden „Götter“. Das glaub ich hat sich
überall recht ähnlich abgespielt, je nach Entwicklungstand diverser Kulturen.
Und dann haben sich die Religionen vermischt, z.B haben ja die Römer einfach die
Götter unterworfener Völker ihrem „Olymp“ beigemischt. Die Christen haben dann
einfach nach dem Konzil mit Konstantin ihre Feiertage auf ältere heidnische
Feiertage gelegt und auch Symbole übernommen und umgedeutet, wie z.B den
Heiligenschein als altes Symbol für die Sonne, oder den 25, Dezember als Geburt
Jesu, obwohl er laut Bibel im März geboren worden sein soll.
Ich denke die Ähnlichkeit der Religionen lässt sich einfach aus den
Entwicklungstufen der Menschen erklären, zuerst warens Naturphänomene oder
Geister, dann wurden diese personifiziert, bis sich einer als Hauptgott
rausgestellt wurde, die anderen wurden Nebengötter oder eben Heilige/
Helfer/Dämonen. Je nachdem welche Priesterschaft gerade an der Macht war.
Beispiel zur Gottentstehung
Hallo,
da juckts mich in den Fingern und ich muss gleich meinen Senf
dazugeben.
Im zweiten Weltkrieg benötigten die Amis etliche Landepisten im
Pazifik. Die Kolbenmaschinen hatten nur begrenzte Reichweite.
Eine dieser kleinen Inseln war nun von Eingeborenen bevölkert, die
noch nie Kontakt mit Weissen hatten. Die Soldaten kümmerten sich auch
nicht gross um diese, machten halt nur ihren Dienst. Flugzeuge
betanken und so.
Das Erscheinen dieser silbernen Vögel muss für die Eingeborenen ein
himmlisches Erlebnis gewesen sein.
Besonders der Flugingenieur, der vor dem Abflug seinen outside-check
machte, hat sie wohl beeindruckt. Immer in gleicher Art um das
Flugzeug, an den Reifen eine Verbeugung (runter gucken, ob
Beschädigungen da sind), den Propeller anfassen, in den Motor
hochgucken, an den Querruder mal wackeln, Seitenruder ebenfalls und
so weiter. Dann verschwand dieser Vogel wieder.
Ebenso wie die Amis nach Kriegsende. Für mehr als 40 Jahre kam kein
Besuch mehr.
Dann kamen irgendwelche Wissenschaftler zufällig vorbei und erlebten
merkwürdiges.
Die Eingeborenen hatten aus Holz und Palmenwedeln mit viel Fantasie
ein Flugzeugähnliches Gebilde nachgebaut und feierten regelmässig ein
Ritual darum. Und zwar genau den outside-check des Flugingenieurs,
der hier vermeintlich den Gott für einen glücklichen Flug angebetet
hat.
Zweck dieses Glaubens? Sie wollten den Gott, der so viele schöne
Dinge gegeben hat, gnädig stimmen und zur Rückkehr überreden.
Alle anderen Götter haben von der Entstehung her ähnliche Ursachen,
wie schon in den anderen Postings beschrieben. Wenn man etwas nicht
erklären kann, macht man sich eine logische (für die jeweilige
Kultur) Erklärung.
Die Glaubensrichtungen kann man dann im Laufe der Entwicklung zwecks
Machtausübung dann noch richtig schön verfeinern.
Gruß
TeeBird
hab ich das nicht so ähnlich in einem der vielen Bücher des Meister Däniken
gelesen?
Er hat ja dieses Prinzip dann so ziehmlich auf alles angewant, so weit ich mich
erinnern kann.Jedenfalls war es eine seiner Argumente für Auserirdische auf der
Erde.
Ob’s bei Däniken auftaucht, weiß ich nicht. Ich kenne nur eine
Stelle in einem Buch von Richard Feynman, wo der Cargokult
erwähnt wird.
Ma ja hab ich mich mal wieder unklar ausgedrückt.
Genau dieses Beispiel des Cargo-Kults hat Däniken sogar in mehreren seiner Bücher
aufgegriffen, es war hier nur verkürzt wiedergegeben, deswegen das „ähnlich“.
Jedenfalls war es eine seiner Argumente für
Auserirdische auf der
Erde.
Naja, es ist eher ein Beispiel dafür, wie leicht die Menschen
nicht erklärliche Sachen zu Göttern verklären.
*lach* ja stimmt, er hats halt gerade in dem Fall von Türmen in Indien die an
Tempeln angebracht sind, benutzt, um zu argumentieren, das die damaligen Inder in
ihren Tempel-Türmen die Raumschiffe von Auserirdischen nachgebaut haben. Ich
weiss leider nicht mehr wie das Buch genau hies, da ich 4 hintereinander gelesen
habe, aber es war nicht „Erinnerungen an die Zukunft“.
den Däniken habe ich vor sehr vielen Jahren (die ersten zwei oder
drei Bücher) mal gelesen. Vielleicht hat der das aus der Quelle wie
ich?
Aber seine Thesen sind trotzdem nur albern, dafür brauchste keine
ominösen Aliens.
Wie der ganze andere Stoff in Verbindung mir Außerirdischen nur
Quatsch ist. Aber man kann seehr gut davon leben…
Gruß
TeeBird
hab ich das nicht so ähnlich in einem der vielen Bücher des
Meister Däniken
gelesen?
Er hat ja dieses Prinzip dann so ziehmlich auf alles angewant,
so weit ich mich
erinnern kann.Jedenfalls war es eine seiner Argumente für
Auserirdische auf der
Erde.
Ich meine das so wie es in der ersten Antwort stand, das Alien auf die Erde kamen (was weis ich was die hier wollten, vielleicht hatten sie ne Panne)Technologien angewand haben die spektakulär aussehen, zb. Schweißgrät oder um mal viel weiter zu gehen Scotti beam me up. Und auf grund ihrer Beobachtungen die Götter erfunden haben, denn ein Mensch kann doch so was nicht (zu mindest damals)sowie natürlich keine Ahnung von Technik hatten. Also haben sie da viel zu viel reininterpretiert (in ihre Beobachtungen).
ich habe keine direkte " wissenschaftlich" anerkannte Quelle, deswegen hab ich
auch " sein soll" geschrieben.
Gelesen hab ich das ganze in dem Buch " Illuminati " und " Sakrileg" beide von
Dan Brown, wo er diese These 2x bringt. Welche Quellen allerdings dem Autor zur
Verfügung stehen kann ich nicht sagen.
Beide Bücher sind übrigens recht interessant!
LG
Julia
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er hats halt gerade in dem Fall von Türmen
in Indien die an
Tempeln angebracht sind, benutzt, um zu argumentieren, das die
damaligen Inder in
ihren Tempel-Türmen die Raumschiffe von Auserirdischen
nachgebaut haben.
Vielleicht haben sie auch einfach nur die Türmchen so gebaut weil es ihnen so gefiel, weil es in der Architektur als Mode galt, weil sie es der Form einer Pflanze oder einem anderen Beispiel der Natur nachempfunden haben oder weil es in irgendeiner Beziehung praktisch war.
Also man muss nicht gleich bei alles und jedem sofort die Außerirdischen bemühen, wenn es wesentlich einfachere und v.a. wahrscheinlichere Erklärungen gibt. Besonders schlimm wird das ganze dann, wenn diese - total unbewiesen - Hypothesen dann als Beweis oder Indiz für den Besuch von Außerirdischen auf der Erde verwendet werden.
ich habe keine direkte " wissenschaftlich" anerkannte Quelle,
deswegen hab ich
auch " sein soll" geschrieben.
Gelesen hab ich das ganze in dem Buch " Illuminati " und "
Sakrileg" beide von
Dan Brown, wo er diese These 2x bringt. Welche Quellen
allerdings dem Autor zur
Verfügung stehen kann ich nicht sagen.
Beide Bücher sind Thriller, also Unterhaltungsliteratur. Sowas kann man ja nicht mal mit viel Phantasie überhaupt als Quelle bezeichnen. Man kann historisch gesehen Jesus’ Geburt nicht mal halbwegs genau aufs Jahr datieren, man spricht in etwa vom Jahr 7-4 v. Chr.
In der Bibel wird die Geburt Jesu lediglich in den Evangelien erwähnt, am umfangreichsten im Lukas-Evangelium. Und dort ist nirgends ersichtbar, in welcher Jahreszeit das ganze überhaupt stattgefunden hat. Da mag Herr Brown sooft in seinem Buch schreiben wie er will, dass Jesus laut Bibel im März geboren wurde. Nur ist das schlichtweg falsch, gelogen oder wie auch immer man das bezeichnen will.
Beide Bücher sind übrigens recht interessant!
Das mag schon sein, nur ist die Information darin nicht mehr wert, als mein feuchter Händedruck.
Dann hat Anwar auch völlig recht mit seiner Antwort. Warum so kompliziert denken, wenn’s auch anders geht. Natürlich, denkbar ist es schon (lassen wir die Naturgesetze mal aussen vor), dass Ausserirdische einen derartigen Einfluss ausgeübt haben. Man kann, von dieser Hypothese ausgehend, sicher auch recht interessante Gedankenspiele veranstalten.
Aber - als Erklärung für die Ursprünge der Religion taugt diese These nichts, erstens ist sie zu weit hergeholt, zweitens gibt es wesentlich einfachere Erklärungsansätze. Die Denkweise in deiner Fragestellung erinnert an Leute, die sich jahrelang den Kopf zerbrechen, wie das Leben auf der Erde entstanden sein könnte.
Und Freudentänze aufgeführt haben, als der erste Gesteinsbrocken vom Mars mit ‚Spuren ausserirdischen Lebens‘ gefunden wurde. Hurraa, da ist die Erklärung, was brauchen wir noch Gott, was Naturwissenschaften, wir wissen jetzt, wo das Leben herkommt!
Dumm bloss, dass diese ‚Lösung‘ das Problem nur einen Schritt nach aussen verlagert; somit nur für Menschen taugt, die ewige Wahrheit da suchen, wo das Denken keinen Platz mehr hat. Insofern bist du mit deiner Anfrage im Religionsbrett natürlich genauso richtig, wie es im Esoterikbrett wäre:wink:
Gruss
Schorsch
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