Liebe/-r Experte/-in,
auf der Suche nach einer evtl. „besseren, flexibleren“ Anlage ( Fondsparplan), bin ich am überlegen, ob ich meine Kapitallebensversicherung bei Allianz entweder kündigen, verkaufen, beitragsfrei stellen oder modifizieren soll. Details: Jahresbeitrag 622,-- keine Dynamik (mehr), darin enthalten sind Beiträge für Unfallzusatzleistung: 22,68, BU: 197,12, Beitragsfreiheit bei BU: 21,–, Zusätzlicher Todesfallschutz bei Unfall: 15.710,-- Rentenzahlung bei BU monatlich: 314,- Abschluss: 1983, Ende: 2027, Eingezahlten Beiträge: 11.536,-- Rückkaufswert inkl. Überschussbeteiligung: 10.473,-- Beitragsfreie Gesamtleistung: 21.600,-- Gesamtleistung zum Ablauf 34.074,-- Höhe der Gesamtverzinsung derzeit durchschnittlich 4,5%. Ein „Versicherungsmensch“ hat mir nun geraten, die LV zu kündigen, da sie unrentabel wäre und in einen Fondsparplan zu investieren. Den Verlust könnte ich durch einen „guten Fond“ wieder gutmachen. Der Ausgabeaufschlag wäre 5,5%. Ich habe mich bereits ausführlich im Internet informiert, komme aber zu keinem eindeutigen Ergebnis, da es getrennte Meinungen darüber gibt. Vielleicht können Sie mir bei der Entscheidung weiterhelfen. Danke und Grüße
Ich glaub da kann ich wenig weiterhelfen.
Auf jeden Fall sollte man sich über die Motive des „Versicherungsmenschen“ im Klaren sein: Der kassiert für jeden Umstieg Provision (und das gar nicht so wenig).
MfG
Beret
Hallo
Vielen Dank für die Anfrage.
Schöne Grüße an den Versicherungsmenschen, er hat keine Ahnung.
Wer in der heutigen Zeit mehr als 5% effektive Rendite im Bereich Fonds oder Lebensversicherungen garantiert verspricht, ist in meinen Augen nicht seriös.
Natürlich wünscht man sich solche Zahlen, doch sind diese in der derzeitigen Lage nicht über diese Produkte erreichbar.
Es gilt: Lebensversicherungen kündigt man nicht!!!
Nur in Notlagen wird das Kapital aufgrund des hohen Verlustes beim Rückkauf aus der Anlage freigestellt.
Alles andere ist kaufmännisch unsinnig.
In der heutigen Zeit zwitscht man auf flexible Produkte auf Fondsbasis aber mit Garantien um, um keinen Totalverlust zu erleiden. Die durchschnittliche Rendite solcher Produkte liegt in normalen wirtschaftlichen Zeiten bei 5% effektiven Zinsgewinn. Dieser ist aber niemals garantiert.
Die Produkte sind i.d.R. beleihbar und enthalten Renten-und Kapitalwahlrechte. Empfehlen kann ich Ihnen abgesicherte Produkte über die Hypovereinsbank.
Auch eine staatlich geförderte Altersvorsorge, die garantiert und sicher ist, kann interessant sein.
Aber: Heute Steuervorteile, bei Auszahlung aber Vollversteuerung und Sozialabgabenpflicht auf den Ertrag.
Gerne sende ich Ihnen Vergleichsangebote zu, wenn Sie mir das Geburtsdatum und Ihre Emailadresse verraten.
MfG
Thomas G. Montag
Diplom- Kaufmann (FH)
Victoria Versicherungen
Rheinblick 14a
55452 Dorsheim
Tel. (06721) 988454 (auch samstags)
Fax. (06721) 988265
Mobil: (0163) 5441714
Email: [email protected]
oder besuchen Sie mich im Internet:
Web: www.thomas.montag.victoria.de
und über www.xing.de
Nach neuem Vermittlerrecht registriert unter der Vermittler
Reg. Nr. D-3HJH-BW0J1-94 im
bundesweiten Vermittlerregister.
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Sehr geehrter Herr Brockovich,
Spätestens seit Sommer letzten Jahres, bzw. seit sogar die Bildzeitung mit der Ausgabe vom 06.04.09 schreibt:
(Zitat) Geld-Schock! So viel verliert ihre Lebensversicherung (Zitat Ende)
sollte jedem klar geworden sein, dass die Altersvorsorge über Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen, egal ob kapitalbildend oder Fondpolice, zum Flop mutiert sind. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land die Versicherungsgesellschaft kommt, es handelt sich hierbei immer über geldwerte Anlagen, die der Inflationsrate unterliegen und bei keiner mir bekannten Gesellschaft wird die versprochene Ablaufleistung erreicht, ja in fast allen Fällen liegt die spätere Auszahlung bei gerade Mal bei 50-60%. Es ist müßig die tatsächliche Verzinsung zu berechnen, die liegt im ganz niederen einstelligen Bereich und wird durch die Inflationsrate mehr als aufgezehrt.
Auch von Riester & Rürup wird gewarnt.
Seit Jahren schreiben namhafte Zeitungen und Magazine davon, dass man aus geldwerten Anlagen aussteigen und in Sachwertanlagen einsteigen sollte. Bis vor etwa 2 Jahren konnte man noch mit einigermaßen gutem Gewissen diverse Fonds oder Dachfonds empfehlen, seit letztem Sommer verbietet sich das natürlich. (Finanzkrise).
In meiner Betrachtung richte ich mich ausdrücklich an Menschen die sich eine möglichst sichere Altersvorsorge aufbauen wollen und nicht an Leute die selbst an der Börse spekulieren, die sollten über das Risiko Bescheid wissen.
Wir denken, dass man den Verkauf der derzeitigen Lebensversicherungen unabhängig von einem neuen Aufbau ihrer Altersvorsorge betrachten sollte.
Wir kaufen Ihre bestehenden Kapital-Lebensversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherungen, Bausparverträge, sowie Wertpapierdepots unabhängig von Gesellschaft, Alter oder Restlaufzeit. (Lebensversicherungsaufkauf)
Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf unserer Webseite.
www.lv-aufkauf.de
Gerne beantworten wir ihre Fragen telefonisch oder bei einem persönlichen Gespräch
Mit freundlichen Grüßen
Werner Dürrwanger
Hallo Herr Brockovich,
Da Ihr Vertrag vor 2005 abgeschlossen wurde wird das Kapital zum Ablauf steuerfrei ausgezahlt.
Daher sollten Sie den Vertrag auf keinen Fall auflösen.
Wenn Sie in der Lage sind zusätzlich Geld anzulegen ist gegen einen guten Investmentfonds nichts einzuwenden, wenn Sie es aushalten können, dass mögliche höhere Renditen mit höheren Risiken verbunden sind
Der Vorschlag dieses ‚Beraters‘ dient wohl eher der Mehrung des eigenen Einkommens
Mit freundlichen Grüssen
Lothar Hauschulz
[email protected]
www.anlagesparen.de
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Hallo Erin,
das wundert mich gar nicht das du unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema erhältst, es ist auch sehr schwierig, da es viele verschiedene Dinge zu beachten gilt.
Ich fange mal einfach an:
Deine Lebensversicherung ist steuerfrei,
der Investment-Sparplan nicht.
Rund ein Drittel der Gewinne müßen bei Verkauf versteuert werden, sowie die jährlichen Erträge
falls dein Freistellungsauftrag nicht ausreicht.
Der Einschluß einer BU ist gut aber zu gering falls
du dich als Normalverdiener bezeichnest.
Aber…die alten BU Versicherungen haben meistens
sehr schlechte Bedingungen, es kann schwierig sein
im Leistungsfall die Ansprüche geltend zu machen.
Eine unfallversicherung würde ich seperat abschließen
und aus der Versicherung rauskündigen.
Wenn du jetzt eine neue BU abschließt könnte es zu Leistungsausschlüßen kommen falls bereits Vorerkrankungen da sind.
Ich würde auch mal nach dem Garantiezins fragen den die Allianz zahlt, wenn der recht hoch ist wäre das ein Grund den Vertrag zu erhalten.
Ob die Kündigung ok ist oder nicht hängt also von
deiner persönlichen Situation ab die ich nicht kenne,
daher ist es sehr schwierig eine klare Aussage zu treffen.
Zu dem Fonds kann ich leider nichts sagen da du nicht geschrieben hast wie er heißt.
Grundsätzlich würde ich folgendes vorschlagen:
Überprüfe erstmal wie es mit der Absicherung der BU
Versicherung , Unfall und Risikolebensversicherung steht.Danach betrachte inwiefern du eine zusätzliche Absicherung brauchst.
Wenn du dir darüber einen Überblick verschafft hast
kannst du die Altersvorsorge näher betrachten.
Sollte die Allianzversicherung deine einzige
Vorsorge sein und du zumindest durchschnittlich verdienen dann ist deine Vorsorge für sämtliche Bereiche viel zu niedrig, das kann ich auf jeden Fall dazu sagen.
Verstehe mich bitte nicht falsch wenn ich mir schwer tue konkret zu sein, aber das ist wie wenn du eine
mathematische Gleichung betrachtest, mit 10 Unbekannten .
Es ist einfach zuviel was ich über dich nicht weiß um eine eindeutige Aussage zu machen.
Vielleicht konnte ich dir trotzdem etwas weiterhelfen.
Viele Grüße
Alex
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Hallo,
das kommt ganz auf ihre situation an. wenn sie nur noch 5 jahre bis zur rente haben, dann auf keinen fall kündigen. wenn sie noch 25 jahre haben, dann könnten sie darüber nachdenken zu kündigen. wenn sie dazwischen sind würde ich die LV beitragsfrei stellen und bis zum vertragsende nicht mehr anrühren. mit 4,5% haben sie noch einen alten vertrag und somit eine relativ gute verzinsung.
paralell starten sie einen guten fond.
somit haben sie zum einem eine sichere varianten mit der LV und ein riskoreichere mit dem fond.
wenn sie sehr risikobereit sind, dann können sie auch zocken, verkaufen und in einen fond anlegen.
bei fragen stehe ich gern zur verfügung.
vg
chris
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Hallo ErinBrockovich,
grundsätzlich ist die Überlegung richtig die Lebensversicherung zu kündigen und das Geld besser zu investieren.
Mit Fondssparplänen ist es, wenn Du ein paar Dinge beachtest, sehr wahrscheinlich, dass Du mehr Geld herausbekommst als bei dieser Lebensversicherung.
Die eingeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung ist sicherlich deutlich zu wenig für die Absicherung Deines Arbeitseinkommens. Eine BU auf oder unter Sozialhilfeniveau mach überhaupt keinen Sinn.
Wenn Du die Lebensversicherung kündigst bekommst Du zwar weniger raus als Du eingezahlt hast. Hier gibt es aber Möglichkeiten wenigstens einen Teil der verlorenen Beiträge wieder zurück zu holen.
Ausführliche Infos wie das geht und was Du alles bei Fondssparplänen beachten musst erhälst Du kostenfrei auf der Seite www.ein-vermoegen-bilden.de
Dort bekommst Du genau zu diesen Themen ausführliche Infos.
Viele Grüße
Matthias Michel
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Liebe Erin,
ich werde dir keine eindeutige Antwort geben können und weiß daher nicht, ob es dir weiterhilft. Habe meine Kommentare eingearbeitet:
auf der Suche nach einer evtl. „besseren, flexibleren“ Anlage
( Fondsparplan),
-> quasi jede andere Anlage ist flexibler als eine Lebensversicherung…, ob sie allerdings besser ist, hängt von vielen Faktoren ab. Für manchen „Fall“ ist eine LV die beste Lösung.
bin ich am überlegen, ob ich meine
Kapitallebensversicherung bei Allianz entweder kündigen,
-> die Antwort hast du dir ja selber schon gegeben: der RKW ist kleiner als die eingezahlten Beiträge, daher machst du in diesem Fall einen „Verlust“. Der geringe RKW kommt allerdings sicher von den diversen Zusatzoptionen (BU, zusätzlicher Todesfallschutz etc.). Brauchst du das alles? Kann man es evtl rauskündigen?
verkaufen,
-> ist zurzeit schwierig, da der Zweitmarkt ziemlich tot ist, außerdem, wenn du überhaupt jemanden für diese LV-kombination finden würdest, was ich für sehr unwahrscheinlich halte, würdest du viel länger auf dein Geld warten, als bei Kündigung, so dass es sich wieder nicht rechent.
beitragsfrei stellen
-> halte ich für einen gute Lösung
oder modifizieren soll.
-> wenn das möglich ist (z.B. für dich überflüssige Optionen rauskündigen). Wichtig wäre auch zu überlegen, ob du überhaupt eine LV brauchst: musst du dein Ableben überhaupt absichern? (z.B: wegen Kindern, Partner o.ä.)
Details: Jahresbeitrag 622,-- keine Dynamik (mehr), darin
enthalten sind Beiträge für Unfallzusatzleistung: 22,68, BU:
197,12, Beitragsfreiheit bei BU: 21,–, Zusätzlicher
Todesfallschutz bei Unfall: 15.710,-- Rentenzahlung bei BU
monatlich: 314,- Abschluss: 1983, Ende: 2027, Eingezahlten
Beiträge: 11.536,-- Rückkaufswert inkl. Überschussbeteiligung:
10.473,-- Beitragsfreie Gesamtleistung: 21.600,–
Gesamtleistung zum Ablauf 34.074,-- Höhe der Gesamtverzinsung
derzeit durchschnittlich 4,5%. Ein „Versicherungsmensch“ hat
mir nun geraten, die LV zu kündigen, da sie unrentabel wäre
-> in dieser Konstellation als Anlage - da hat er Recht! Allerdings verdient der „Versicherungsmensch“ natürlich auch nur an einem Neuabschluss!! Also „trau, schau, wem!“ Besser noch mal eine Vergleichsmeinung einholen!
und in einen Fondsparplan zu investieren. Den Verlust könnte
ich durch einen „guten Fond“ wieder gutmachen.
-> hoffentlich weiß der Mensch, was ein „guter“ Fonds ist…
Der
Ausgabeaufschlag wäre 5,5%.
-> das ist ja schon relativ hoch! Hängt aber halt vom Fonds ab…
Ich habe mich bereits ausführlich
im Internet informiert, komme aber zu keinem eindeutigen
Ergebnis, da es getrennte Meinungen darüber gibt.
-> die gibt es immer, weil jeder natürlich ein anderes Anlageverhalten hat. Eine einfache Formel ist: Willst du Risiko = hohe Rendite oder weniger Rendite = mehr Sicherheit?
Vielleicht
können Sie mir bei der Entscheidung weiterhelfen. Danke und
Grüße
-> nun, ich weiß nicht, ob das geholfen hat, aber ich habe mein Bestes getan. Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!
Nicole
Hallo,
ich will hier keinem was unterstellen … aber eine lang laufende Kapital-Lebensversicherung zu kündigen, um einen Fondssparplan abzuschließen, ist im Regelfall nicht sinnvoll. Und dafür dann sogar noch den BU-Schutz aufzugeben ist hirnrissig.
Mir sieht das ganz danach aus, als wollte hier jemand was verkaufen - um jeden Preis.
Gruß,
Jasmin
Hallo ErinBrockovich,
grundsätzlich ist die Überlegung richtig die Lebensversicherung zu kündigen und das Geld besser zu investieren.
Mit Fondssparplänen ist es, wenn Du ein paar Dinge beachtest, sehr wahrscheinlich, dass Du mehr Geld herausbekommst als bei dieser Lebensversicherung.
Die eingeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung ist sicherlich deutlich zu wenig für die Absicherung Deines Arbeitseinkommens. Eine BU auf oder unter Sozialhilfeniveau mach überhaupt keinen Sinn.
Wenn Du die Lebensversicherung kündigst bekommst Du zwar weniger raus als Du eingezahlt hast. Hier gibt es aber Möglichkeiten wenigstens einen Teil der verlorenen Beiträge wieder zurück zu holen.
Ausführliche Infos wie das geht und was Du alles bei Fondssparplänen beachten musst erhälst Du kostenfrei auf der Seite www.ein-vermoegen-bilden.de
Dort bekommst Du genau zu diesen Themen ausführliche Infos.
Viele Grüße
Matthias Michel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
.
Hallo,
ich würde keinesfalls die Kündigung empfehlen, nur die Unfallzusatzversicherung herausnehmen lassen und ansonsten die Beiträge weiterzahlen. Eine Gesamtverzinsung wie bei der Allianz ist derzeit mit ähnlich hoher Wahrscheinlichkeit fast nirgends zu erhalten (das sage ich als ehemaliger Lebensvers.-Mathematiker bei einem Konkurrenten der Allianz!). Eine solche Versicherung bei einem äußerst seriösen und finanzstarken Unternehmen kündigt man nach 26 Jahren höchstens bei extremen Geldschwierigkeiten!
Die vorgeschlagene Alternativanlage in einen Fondssparplan ist für sich selber schwer zu beurteilen,
die Rendite hängt eben entscheidend von der zukünftigen Wertentwicklung des oder der Fonds ab. Neben dem relativ hohen Ausgabeaufschlag wäre auch die Höhe der laufenden Verwaltungskosten (dafür gibt es viele andere Bezeichnungen: Managementgebühr, Depotbankvergütung o. ä.) zu beachten.
Mein Fazit: Für Allianz-LV die Beiträge weiterzahlen (evtl. ohne die UZV); wenn Fondsanlage, dann zusätzlich mit „Spielgeld“.
Mit freundlichen Grüßen
PR
"Ein „Versicherungsmensch“ hat
mir nun geraten, die LV zu kündigen, da sie unrentabel wäre"
Super, machen Sie dass, denn ihr guter Versicherungsmensch kassiert dann eine dicke Provision und lacht sich über den Trottel kaputt, der auf ihn reingefallen ist. 5,5% Ausgabenaufschlag ist super. Suchen sie doch mal weiter, sie finden mit Sichheit auch eine Gesellschaft ohne Ausgabenaufschlag.
Ach ja, meine Kunden haben sich immer kaputt gelacht, wenn ich für 40 Euro im Monat ihnen 3,5% Zinsen angeboten haben, denn sie haben bei der Bank ja 7% Zinsen geboten bekommen.
Einziger Hacken, die 7% gab es nicht für so eine kleine Summe. Ach ne, da gabs doch noch den anderen Hacken. Im Oktober 2009 haben diese Kunden gemerkt, dass sie ihre 7% und zusätzlich das eingesetzte Kapital verloren hatten.
Fazit: Also immer schön alles 10 Jahre auf einen neuen Berater hören, alles kaputt machen und im Alter dann dumm aus der Wäsche gucken, da nichts mehr vorhanden ist, aber macht ja nichts, die Berater haben dann immer gut an ihnen verdient! Ihre Rechnung stimmt außerdem nicht! Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Bei Ablauf 34.074 Euro bei einer beitragsfreien Summe von 21.600 Euro und einer Restlaufzeit von 18 Jahren? Sie aollten in ihrem Fall nicht auf die garantierte Ablaufsumme, sondern mal auf die mögliche Ablaufsumme mit z.B. 5% schauen.
Das können sie mit dem SuperSuperSonderfonds in 18 Jahren nie und nimmer mehr verdienen. Zumal sie von 100 Euro immer nur 94,5 Euro anlegen. Was passiert, wenn sie leider morgen auf einer Bananenschale ausrutschen und im Rollstuhl sitzen? Was ist dann mit der Fondsgeschichte? Wer zahlt die Beiträge weiter? Ich liebe diese seriösen Versicherungsmenschen. Auch ich lebe vom Verkauf, aber nicht vom schnellen, sondern vom nachhaltigem Erfolg. Wenn der Enkel gesagt bekommt vom Opa wo er sich seriös versichern kann… (PS: Ich vermittele nicht für die Allianz!!! Sondern für deren Konkurrenz!)
Hallo,
- ich würde Sie dringend abraten die Versicherung zu Kündigen, da Sie vor 2005 abgeschlossen ist, ist die Somit Steuerfrei. Unter Umständen Beitragsfreistellen.
- es gibt verschiedene möglichkeiten sich die Optimale Rentenversicherung abzuschliessen,z.b. Riesterrente, Rüruprente, Betrieblichealtersvorsorge (Direktversicherung) und Pensionskasse. alles könte man machen es hängt von verschiedenen Faktoren ab was für Sie am besten geeignet ist.
ich kann Leider hier keine Angaben machen, würde sie Gerne Beraten es kommt drauf an wo Sie sind wenn in der nähe.?
Gruss
Daniel Sakru
Hallo,
unter der Voraussetzung dass ich eine perfekt funktionierende Glaskugel hätte und ganz genau wüsste, dass der Fondssparplan eine super Rendite erwirtschaftet würde ich sofort dazu raten lieber den Fondsparplan zu wählen, ABER NUR DANN.
Sicher ist fraglich, ob der Versicherungsschutz der Allianzpolice tatsächlich benötigt wird (möglicherweise kann Unfallzusatz usw. ja einfach aus dem Vertrag ausgeschlossen werden), denn ein Teil der Prämien wird dafür benötigt und steht nicht zur Geldanlage zur Verfügung. Fakt ist aber auch: Wenn eine Lebensversicherung tatsächlich bis zum Ablauf durchgehalten wird erbringt diese eine recht vernünftige Rendite. Ein guter Fonds schafft mehr, aber unter dem Aspekt des Versicherungsschutzes, der Garantieverzinsung der Lebensversicherung, der Anlagevorschriften (damit Begrenzung von Aktienanteil, Anlage in sicheren Rentenpapieren, Pfandbriefen usw.) wird es selbst im Fondsbereich nicht leicht einen renditestärkeren Fonds zu finden bei gleichem Risikoprofil. Nimmt man nun noch hinzu, dass aufgrund der Zillmerung die recht hohen Abschlusskosten eines Lebensversicherungsvertrages zu Beginn getilgt werden (das ist hier somit bereits erfolgt) hat eine Lebensversicherung die bereits Jahre läuft unter der Betrachtung der Restlaufzeit eine gute Rendite. Nicht umsonst wird im Kapitalmarkt auch in den Ankauf von solchen Policen investiert.
Das aber nur allgemein, im konkreten Fall:
das Verhältnis Rückkaufswert zu beitragsfreier Gesamtleistung lässt bei Beitragsfreistellung für die Restlaufzeit auf eine Verzinsung von ca. 4% p.a. schließen (ist nur geschätzt, bitte selbst Renditerechner benutzen). Die Auszahlung wäre steuerfrei, ein wenig Versicherungsschutz ist auch noch gegeben und die Anlage sehr sicher. Ich wüsste nicht, welcher (Garantie)Fonds mit so einer Anlagestruktur nach Abzug der fälligen Steuern das in der Zukunft leisten mag.
Die Erhöhung der gesamten Ablaufleistung bei Weiterzahlung der Beiträge ergibt dagegen eine Beitragsrendite von ca. 1% p.a. Das mag allerdings ganz anders aussehen, wenn sich der Beitrag reduziert falls Risikobausteine aus dem Vertrag ausgeschlossen werden.
Hier ist also die Notwendigkeit des Versicherungsschutzes zu hinterfragen.
Meine ganz persönliche Meinung wäre also: ist der Versicherungsschutz nicht notwendig: eine Anfrage bei der Allianz, ob BUZ und UZV ausgeschlossen werden können und wie hoch dann der Beitrag/Versicherungsschutz/Ablaufleistung ist und dann mit neuen Zahlen eine Weiterzahlung des Vertrages prüfen (nicht vergessen, dass die Auszahlung steuerfrei ist und es sich um eine sehr sichere Anlage mit Garantien handelt).
Eventuell beitragsfreistellen und den Jahresbeitrag in eine renditestärker Anlage, aber kündigen würde ich bei dieser Konstellation eher nicht.
Aber auch hier ist es nur meine private Meinung und es wird ganz andere Meinungen dazu geben. Ein „richtig“ gibt es nicht. Einfach sich selbst fragen:
Alternative 1: Anlage sicher, mindestens 3% Rendite, wahrscheinlich 4%, eventuell auch 5%
gegen
Alternative 2: Anlage unsicher, keinerlei Garantie, Verlust möglich, wahrscheinlich 8(?) % Rendite eventuell auch 12%, wobei ca. ein Drittel(?) der Rendite durch Steuern gemindert wird
Welcher Anlagetyp bin ich?
Grüße
Thomas K.
Hallo ErinBrockovich,
hier einige neutrale Tipps, die nur meiner Meinung entsprechen:
ich würde den Vertrag weiterlaufen lassen oder höchstens beitragsfrei stellen, keinesfalls kündigen.
Eine Rendite von 4,5% halte ich für hoch, wenn man mal überlegt, das eine große Bank derzeit 3% für 3 Jahre fest anbietet.
Außerdem würde der Versicherungsschutz eingeschränkt bzw. bei Kündigung wegfallen. Hier einen neuen Schutz zu beantragen würde durch Dein höheres Eintrittsalter erheblich teurer.
Eine Fondspolice würde sicherlich höhere Renditen erreichen können, das aber auf Kosten der Sicherheit und je nach Fonds bis hin zum Totalverlust der Beiträge.
Hier ist nur eine Fondspolice mit Rückzahlgarantie der eigenen Beiträge zu empfehlen. Dies geht dann natürlich zu Lasten der Rendite.
Der Ausgabeaufschlag von 5,5% ist recht hoch, hier gibt es wesentlich günstigere Fonds.
Sollstest Du Dich für den Abschluss eines Fonds entscheiden, ist der Grundsatz „Risikoabsicherung und Geldanlage trennen“ zu beachten.
Meine Anmerkungen werden bei den meisten „Versicherungsmenschen“ auf Unmut treffen, Dich aber vor zu hohen Kosten oder Verlusten schützen.
Gruß
Franjo
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ingo Meier
Nettworker,
Frage: gehen Sie 2027 in Rente ? Ja/Nein
Kündigung oder nicht:
zum Thema Berufsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsrente
ist zu sagen, dass diese überhaupt nicht viel bringt, da die Anerkennung einer 100Prozent-Berufsunfähigkeit äussert selten vorkommt und bei Teil-Berufsunfähigkeit die Gesellschaften Massnahmen bezahlen, damit die Berufsunfähigkeitsrente wieder aufgehoben werden kann.
zum Thema kündigen ist zu sagen, Sie haben noch eine Festzusage einer Verzinsung von 4,5 Prozent ist heute nicht mehr zu machen und die Versicherungen drängen Ihre Altkunden geradezu dazu diese durch neue zu ersetzen. Wenn Sie jetzt kündigen sollten Sie die Hilfe eines erfahrenen Rechtsanwaltes in Versicherungsfragen bemühen, da der Rückkaufswert minus Kosten und Abschlägen, der von vielen Versicherungen ausgekehrt wird nicht gesetzlich in Ordnung ist und bei Kündigung über einen Fachanwalt auf einmal wesentlich höhere Beträge im Raum schweben, die Kosten für diesen würde Ihre Rechtsschutzversicherung übernehmen.
Verkaufen ist in Ihrem Fall wohl die beste Lösung, da Sie von verschiedenen Anbietern bis zum 2,1fachen Ihres derzeitigen Rückkaufswertes erhalten werden (eine Benennung ist im Forum leider nicht möglich, sondern wird nur nach Anfrage unter workingpowergo4more.de von mir mitgeteilt, da ich kein Vermittler bin).
Die Anlage des zurückerhaltenen Rückkaufswertes in Wertpapieren ist momentan eine Möglichkeit, da die meisten Papiere wieder steigen, und die Schwankungen nicht mehr unbedingt nach unten ausschlagen. Der Ausgabeaufschlag von 5,5 Prozent ist eindeutig zu hoch.
Ihr „Versicherungsmensch“ würde hiervon ein grossen Teil einsacken und dann bleibt die Frage kümmert er sich auch verantwortlich um Ihre Anlage (Vermittlerhaftung 100Prozent), gehen Sie im Internet mal auf die Seite dje.de , diese Verstehen Ihr Handwerk und beraten hervorragend.
Desweiteren sind folgende Fragen für mich offen:
Warum haben Sie die Lebensversicherung abgeschlossen?
Was haben Sie für weitere Verträge und Anlageformen
Ich von meiner Position aus würde die BU aus dem Vertrag rausnehmen und den Vertrag verkaufen, da eine Ablaufleistung von ca. 34.ooo mir für meine Zusatzrente nicht ausreichen würde und z.B. eine englische Lebensversicherung abschliessen (6Prozent), da ich sicherheitsbewusst denke, um meine Familie in Fall meines Todes, ein zusätzliches Polster zu geben.
Weiterhin käme mir eine Risikolebensversicherung in Haus für 400.000 mit Kapitalrückerstattung im Erlebensfall usw.
Leider kann ich auf Ihre persönlichen Verhältnisse nicht weiter eingehen, da diese mir nicht bekannt sind.
Ich hoffe meine Ausführungen führen Sie zu einer Entscheidung.
Danke
Ingo Meier
[email protected]
Honorarlos
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Hallo ,
der einzige für den eine Kümdigung von Vorteil ist in dem Fall der Vermittler. NICHT kündigen. Allerdings die ganzen Zusatzversicherungen wie Unfalltod und BUZ und BUR sind zu hinterfragen.
Gibt es eine Familie die im Fall des Todes GEld für a) restliche Kredit braucht oder nicht genug Geld da ist für ein Begräbnis? Wenn ja dann ist die Unfall eine sinnvolle Ergänzung wenn nein kann man die Zusatzversicherung auch getrennt kündigen. Einfach der Versicherung einen Brief schreiben das mit nächstmöglichem Termin die Zusatversicherung (Unfall) ausgeschlossen werden soll.
Die BU-Rente ist dann sinnnvoll wenn man bei Berufsunfähigkeit nicht genügend Rente aus gesetzlichen Versicherung bekommt also gerade bei jungen Berufsanfängern. Könnte also auch storniert werden. Die BU Beitragsfreiheit würde ich lassen denn so ist der volle KApitalerhalt garantiert, Das heißt dann bezaghlt die Versicherung die Beiträge für den Erhalt des Versicherungsschutzes und das ansparen weiter.
Bei Kündigung wird imer ein sehr hoher Stornoabschlag verrechnet.
Egal welches Ersatzprodukt es fallen wieder hohe ABschlusskosten an. Das freut den Vermittler der bekommt wieder Provision.
Der Vermittler rät es deshalb weil die Provision für den Vertrag bereits verdient sind und er daher keinen Verlust trägt und für jedes neue Produkt wieder kassieren kann. Der dumme ist dann immer der Kunde. Keinen Versicherungsschutz die sicher Rendite weg (und diese ist sicher da im Deckungsstock). Beim Fondssparen trägt der Kunde das alleinige Risiko wenn die Veranlagung nicht so läuft dann ist er selber schuld. Das kann man machen wenn man Geld zum Verzocken hat und es egal ist ob die Prämie am Schluss weg ist. Aber dafür eine auf den ersten Blick villeicht mittelmäßige Rendite durch eine höchst unsicher Anlage zu ersetzen ist nicht gut. Ich kann nur abreaten.
Freundliche Grüße
MArtina
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Martina, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin 42, weiblich, lebe in Trennung, habe zwei minderjährige Kinder und bin z. Zt. auf den Unterhalt meines X-Mannes angewiesen. Ich habe noch eine zusätzliche Unfallversicherung mit Generali. Todesfallleistung 5000,-- Euro. Sie benutzen in Ihrer Antwort die Abkürzung BUR. Was meinen Sie damit? Danke und Grüße
Hallo Nicole, vielen Dank für die guten Tipps und Anregungen. LG