Hallo Jartul,
es macht richtig Spass mit Dir 
Vielleicht laufen wir uns mal über den Weg und trinken eine
Tasse Tee miteinander.
Ohne den von Gott gegebenen Geist (Geist des Menschen) ist es
unmöglich, den Geist Gottes (Heiliger Geist) zu „hören“. Somit
ist die Kommunikation der Beweis, dass es diese Dinge gibt.
? Verstehe ich nicht so ganz: Die Tatsache, dass Du betest,
beweist Gottes Existenz?
Nicht dass ich bete, sondern dass Gott antwortet ist mir Beweis
seiner Existenz.
Dem würde ich zustimmen, da eine
Tautologie. Doch hast Du damit nur Deine persönliche
Wahrnehmung geschildert und wir sind noch weit von brennenden
Dornenbüschen entfernt, oder Zombies.
Ich denke halt, ein Gott der die Dinge tut, die ich erlebt habe,
kann das andere sicher auch.
Und manche Menschen werden eben vom Heiligen Geist
beeinflusst.
Auch hier gehen wir wieder verschiedene Wege: Solange ich
keinen Hokuspokus brauche, werde ich ihn auch nicht einführen.
Verlangt ja auch keiner.
Beeinflussung vom heiligen Geist kann man natürlich nicht
wegdiskutieren, aber eben genausowenig erzwingen.
Da geb ich Dir völlig Recht!
-die brutalen Steinigungen, die natürlich auch im Auftrag des
Herrn stattfanden
Hat er sich dagegen ausgesprochen?
Das wußte ich nicht. Wo steht das?
Keine Ahnung, so bibelfest bin ich nicht…
ja ja, es zahlt sich aus, die Bibel zu lesen. Da stehen ganz
interessante Dinge drin 
Bergpredigt meine
ich mit „Liebt Eure Feinde“, „Halt beide Backen hin“, usw.
nein, das ist was anderes.
Deine Frau ist doch nicht Dein Feind 
Ich mach es Dir leicht. Hier einmal der Text:
"Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten.
Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr. " (Joh.8,3-11)
Beachte jetzt bitte folgendes:
Die Pharisäer sagen:
Diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen.
Was hat Mose geboten?
"Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so
sollen beide des Todes sterben, " (3.Mose 20,10)
Warum bringen sie nur die Frau zu Jesus?
Wo ist der Mann?
Wenn sie die beiden auf frischer Tat ertappt haben, muss der
Mann doch dabeigewesen sein.
Jesus hat die Unehrlichkeit dieser Anschuldigung gemerkt und hat
nun seinerseits die Ankläger in Verlegenheit gebracht.
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein
auf sie. "
Er hat nicht das Gesetz der Steinigung aufgehoben. Aber er hat
die Ausführung ziemlich erschwert. 
Die Besatzung der Römer war ihm ziemlich wurst.
Er hat sogar befürwortet, die Steuern zu bezahlen.
Lässt sich ebenso trefflich drüber streiten, wir beide
scheinen nur über gefährliches Halbwissen zu verfügen, daher:
unentschieden, k?
meinetwegen 
Das meine ich mit widersprüchlicher Bibel:
AT: Moses 3oder 4: Da gehts um Schwüre die eine Frau macht,
die jedoch vom Mann genehmigt werden müssen.
Da hab ich jetzt den Text nicht. Gibt es eine Angabe dazu?
Es ist übrigens noch gar nicht so lange her, da mußten die
Frauen in Europa auch die Zustimmung ihres Mannes einholen. Und
wählen durften sie auch nicht. Da hat also Jesus nichts daran
geändert.
NT: Bergpredigt: Wenn sich ein Mann scheiden lässt, hat die
Frau die Ehe gebrochen" (mit den üblichen Strafen: Verbannung,
Verstoßung oder sowas)
Das stimmt so nicht!
"Es ist auch gesagt (5. Mose 24,1): «Wer sich von seiner Frau
scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben.» Ich aber sage
euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen
Ehebruchs, der macht, daß sie die Ehe bricht; und wer eine
Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe. " (Matth.5,31-32)
Jesus verschärft das recht liberale Scheidungsrecht zugunsten der Frau.
Der Mann darf sich nur scheiden lassen, wenn die Frau Ehebruch begangen hat.
Interessant ist jetzt, wie diese Regelung mit der „brutalen
Steinigung“ zusammenpasst. Könnte es sein, dass doch nicht immer
alle Ehebrecherinnen gesteinigt wurden?
Wenn jetzt Sprüche 31 natürlich noch sagen, was eine Frau
alles zu tun hat, bevor man sie in Ruhe lassen soll, ist das
für mich der blanke Hohn…
Hast Du den Text gelesen?
Da steht nicht, was sie tun muss, um in Ruhe gelassen zu werden.
Da steht, was sie tut, und warum sie von ihrem Mann gelobt wird.
Ich lehne den Begriff „Gott“ zwar ab, aber irgendetwas ist die
Antwort auf die Frage „Warum gibt es nicht einfach nichts?“,
dass kannst Du ruhig meinen Gott nennen. Der ist aber noch
weit davon entfernt mir zu sagen wieviele Schritte ich an
welchen Tagen zu gehen habe, oder wie ich meine Frau zu
behandeln habe.
Das mit den Schritten stammt ja auch gar nicht von ihm.
Und über die Behandlung Deiner Frau hab ich doch schon einen
Text zitiert, den Du nicht abgelehnt hast.
Das meine ich doch mit widersprüchlich: Warum ist es so schwer
für Gläubige zu erkennen, dass es NICHT Gottes Wort ist,
sondern von Menschen für Menschen geschrieben.
Das geschriebene Wort ist tatsächlich von Menschen geschrieben.
Aber wenn es um das „Wort Gottes“ geht, meint man in erster
Linie das gesprochene Wort.
Deshalb muss man sich beim Lesen der Bibel immer fragen:
Was hat Gott gesagt?
Zu wem hat Gott es gesagt? Und warum?
Und dann kommt man um die Frage nicht umhin: Was will Gott
mir damit sagen? Und der Heilige Geist sagt mir das dann.
Du willst nicht selber die Entscheidung treffen müssen, um
nicht hinterher feststellen zu müssen, dass die Entscheidung
falsch war.
Nee, so war das nicht gemeint. Kann nur nicht nachvollziehen
warum unser toller Weihnachtsmann da oben im Himmel nicht
gleich alle Menschen zu sich geholt hat. Gäbs keine
Religionskriege mehr…
ja, und keine Menschen mehr, meinst Du „Nur ein toter Christ ist
ein guter Christ“?
Aber das ist doch ein Hauptübel der Religionen: Jede
Weltreligion ist Chauvinismus pur und meint der jeweilig
anderen überlegen zu sein. Warum?
Das sehe ich nicht so.
Das Judentum wollte noch nie jemandem überlegen sein.
Und das Christentum, so wie Jesus es gepredigt hat, auch nicht.
Deshalb: lasst Religion dort
wo sie hingehört: In die Köpfe der einzelnen Menschen.
Gut, aber irgendwie muss die Religion da reinkommen.
Deshalb sagte Jesus: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ (Mk.16,15)
Warum sollte Gott jemanden „ins Boot holen“, der das gar nicht
will?
Mist, es gibt echt Momente, da wäre ich gern bibelfester.
Wirklich? Dann solltest Du doch einen Alpha-Kurs ins Auge fassen 
http://www.alphakurs.de/
Die Inquisition hat doch sicherlich irgendeine Basis gehabt für
die Hexenverbrennungen? (Feuer reinigt oder sowas? Die haben
den Seelen sogar noch einen Gefallen getan, oder so???)
Jedenfalls keine biblische.
Und ich pfeif auf einen Gott, der freiwillig ist: Würde ich
als Gottes Schöpfung auf die Welt kommen, trüge ich ihn in
mir. Da dem nicht so ist, scheint Gott eine Erfindung des
menschlichen Geists zu sein.
Aber dem ist doch so.
Nur geht dieser Anteil „Gott“ sehr schnell verloren, wenn man nicht erklärt bekommt, wie man ihn erhält.
Aber eine Begegnung mit Gott kann diesen Mangel schnell wieder ausgleichen.
Wo ist das Problem?
Jeder sagt, WIE er es verstanden hat. Dann redet man darüber.
Oft gibt es Aspekte, die der andere übersehen hat. Oder
Zusammenhänge, die man nicht beachtet hat.
Oh, ja!! Bibelkreise, Diskussionsplattformen (WWW-Bretter ,_))
sind ne super Einrichtung. WIR beiden reden darüber, und was
mein desaströses Bibelbild angeht, hast Du einiges geflickt,
danke an der Stelle.
gern geschehen, dafür bin ich ja da 
Aber es gibt halt Leute, die meinen die Interpretation der
jeweiligen Gruppe sei maßgeblich für ALLE Leute. (Das meinte
ich mit chauvinistischen Bibellesern)
Also die sind dann klar im Irrtum.
Ein Gesetz gilt immer nur für die Bürger des Staates.
Mir als Ösi ist das deutsche Gesetz ziemlich wurst.
Zumindest solange ich nicht in DE herumfahre 
So ist es auch mit dem Gesetz Gottes.
Es kann Dir solange egal sein, solange Du nicht in seinem Reich leben willst.
Aber bitte keine Beschwerden, dass er Dich nicht reinläßt.
"Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht
lebendig. " (2.Kor.3,6)
Weise weise… dennoch hat es viele Leute nicht davon
abgehalten die Bibel zu missbrauchen.
das ist leider so, und jetzt?
Lernen wir etwas daraus? oder machen wir denselben Fehler?
Ja, ich glaube auch, dass Gott dieses Land den Israelis
geschenkt hat.
Und er wird es ihnen auch wieder geben, wenn die Zeit dafür
da ist.
Boah… Nochn inniger Wunsch nach Bibelfestigkeit.
Nur zu 
Steht nicht
irgendwo, dass man für Gottes Wort kämpfen muss?
Nee, das kenn ich nicht.
Und wenn es
geschrieben steht, dann sollte man die Ungläubigen auch davon
überzeugen. Und zwar JETZT, nicht erst wenn „die Zeit dafür da
ist“
Was meinst Du mit überzeugen?
Kann ich Dich überzeugen?
Wenn ja, wie?
Ok, dachte die allerersten Bibeltexte seien weit älter.
„Das war damals so“… „Heute gilt eher“.
Ich habe leider einen großteil des Textes gelöscht, aber
„Gottes Wort ist immer wahr“ war ein sinngemäßes Zitat von
Dir. Also bist Du doch der Meinung, dass Gottes Wort einer
zeitgemäßen Interpretation bedarf?
Natürlich ist Gottes Wort immer wahr. Aber wenn Gott sagt:
„Und der HERR redete mit Mose und sprach: Rede zu den Israeliten und sprich, daß sie umkehren und sich lagern bei Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer, vor Baal-Zefon; diesem gegenüber sollt ihr euch lagern.“ (2.Mose 14,1-2)
Was meinst Du? Wie oft sollen sie das machen? Soll ich auch zwischen Migdol und dem Meer lagern?
Am Wahrheitsgehalt der Anweisung hat sich nichts geändert. Aber nachdem es ausgeführt wurde, ist es obsolet.
? Das war die Versuchung Jesu durch den Satan, und Jesus IST
bibelfest
Ohne Zweifel. Was hat das mit strenggläubigen
Diskussionsverweigerern zu tun (nicht Du!!), die -wenn sie in
die Ecke gedrängt wurden- „Es steht aber geschrieben…“ von
sich geben?
Man muss dann eben wissen, was geschrieben steht.
Meist ist ja der Text aus dem Zusammenhang gerissen.
Es steht z.B. auch in der Bibel: „Es ist kein Gott.“ (Ps.14,1)
Und die Tiere wurden (und werden) ja auch ohne Opfer
geschlachtet, weil man sie essen will.
Stimmt, ich opfer sie lieber meinem Gaumen als einem
unsichtbaren Seelensammler.
Ist es für das Tier dann weniger grausam?
Heute werden keine Tiere mehr geopfert.
Aber damals lebten die Priester von den Opfergaben.
Gott muss sich doch um seine Angestellten kümmern.
-Gesetzestexte mit drakonischen Strafen
Strafe muss sein, sonst ist ein Gesetz wertlos.
Über die Schwere der Strafe gibt es immer verschiedene
Ansichten.
Ich halte 50 EUR für eine Geschwindigkeitsübertretung auch für
unmenschlich 
War nur auf „mildtätiger“ Gott gemünzt
Wo steht was von mildtätiger Gott?
Gott ist gerecht (also gibt es auf Gesetzesübertretung eine Strafe)
Gott ist gnädig (Er kann Dir „ausnahmsweise“ die Strafe erlassen)
Könnte… Gottes wort ist aber wahr, und er hat halt nicht ein
Auge zugedrückt, als eine Naturkatastropher hereinbrach,
Hat der Polizist an der Bundesstrasse auch nicht 
sondern sie als Bestrafung für verderbtes Verhalten GESCHICKT.
Das werfe ich im vor…
sondern mir eine Strafverfügung geschickt.
Kann ich ihm auch vorwerfen, aber das Recht ist auf seiner Seite.
-Aufforderung zum Genozid
-Aufforderung zum Krieg
-Aufforderung Landraub zu begehen?
Hast Du die Begründungen gelesen?
Das alles hat heute keine Gültigkeit mehr.
Soso… Gottes Wort ist ewig. Soviel dazu.
s.o.
Gottes Wort IST wahr ewiglich!
Na das ist doch mal ein Bekenntnis!
Gemeinheit, voll verdreht 
nur missverstanden 
Ich meinte diesen Ausspruch nur
als Basis für den Glauben. Für mich ist Gottes Wort die
Sprache der Natur, für Dich halt ein Buchstabensalat der seit
Jahrtausenden mehr oder weniger verändert in Umlauf ist.
Hab ich weiter oben schon erklärt.
Nicht die Buchstaben sind es, sondern der Sinn, der darin steckt.
Nicht alles ist mir auf Anhieb verständlich. Dann lass ich es mal ganz außer Acht. Wenn es Gott wichtig ist, wird er es mir schon so erklären, dass ich es verstehen kann. Und da hindern ihn auch keine Veränderungen.
btw. gar soviel wurde gar nicht verändert in den letzten 2000 - 3500 Jahren.
Doch haben wir Menschlein
dummerweise keinen Zugang zu Gottes Wort.
Aber sicher doch:
"Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater
senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. "
(Joh.14,26)
Setzt voraus, dass man die Texte in der Bibel als Gottes Wort
annimmt. *schulterzuck* Kann ich nix gegen machen, dass ist
das Totschlagargument „Aber es steht doch geschrieben…“.
Dann nochmal mein Vorwurf: Zu MIR hat er nicht gesprochen…
ich fühle mich diskriminiert 
Er will aber zu Dir sprechen. Fühl Dich nicht diskriminiert, tu was!
Wenn es ein Sonderangebot gibt und Du kaufst lieber was teureres, kannst Du Dich auch nicht nachher beschweren, Du seist diskriminiert worden. War doch Deine Entscheidung, das teure Teil zu kaufen.
Das steht doch gar nicht in der Bibel.
Stimmt… so nicht ganz, ich habe die Opfergaben der
veschiedenen Stämme (4. Mose 7) mit den Gesetzen über Sabbat
und jährlichen Feste vermischt (3. Mose 23) Dennoch stehen da
ganz schön komische Dinge drin, die nicht allgemeingültig
sind, sondern einer zeitgemäßen Interpretation bedürfen.
Sag ich doch.
Nochmals: Die Bibel ist NICHT ewig gültig.
Doch! „Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommen sollst, es einzunehmen, so sollst du…“
Aber es gilt nicht für mich. Ich bin in kein Land gekommen, es einzunehmen, weil der HERR mir keines verheissen hat.
Da sind weder Kalenderreformen berücksichtigt,
Doch: „…und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern.“ (Dan.7,25)
noch Maßeinheiten die allgemeingültig sind,
das ist auch nicht wichtig
nocht Rechtssprechung, die immer noch gilt.
"Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst vor Gericht keine Falschaussage machen. "
Nur ein paar Beispiele, ist alles noch gültig.
Willst Du jetzt einem Rabbiner nachfolgen oder Gott verstehen
lernen?
Weder das eine noch das Andere. Ich konzentriere mich lieber
darauf mein Umfeld verstehen zu wollen. Und Leute, die meinen
mit Gott zu sprechen finde ich besonders interessant, weil ich
mir da immer so taub vorkomme und vielleicht wirklich was
verpasse…
Du hast immer noch die Chance, das zu erlernen.
Gruss Harald