Alte eltern

Hallo,
obwohl ich davon ausgehe, dass hier nur junge Eltern zugange sind, melde ich mich als alte Tochter einer hochbetagten Mutter :smile:
Kürzlich gab es im Fernsehen eine Diskussion, bei der es um alte Mütter ging, also Frauen, die mit über 40 noch ein Kind bekommen. Ich bin selber über 40 und möchte niemanden diskriminieren, aber meiner Mutter war 42, als sie mich bekommen hat, und ich, als das „Kind“, finde das bis heute nicht so prickelnd. Auch denke ich, man verkennt mit Mitte 40, wie rapide man älter wird, in großen Rucken, die man nicht für möglich halten möchte. Es geht ja nicht darum, was die „reifen“ Mütter oft betonen, dass man sehr gut imstande ist, Windeln zu wechseln und das Kleine zum Kindergarten zu bringen, schwierig wird es viel später, in er Pubertät und dann auch in der Erwachsenenzeit. Grade dann, wenn man als Heranwachsender seine Grenzen austesten will, auch die Konfrontation sucht, sind die Eltern in solchen Fällen meistens nicht mehr auf der Höhe ihrer Kraft oder in einem Zustand der Abgeklärtheit, der Diskussionen frustrierend macht. Ich bin jetzt 48, meine Mutter wird 91 - ich kenne sie bewusst nur als alte Frau, auf die man natürlich Rücksicht nahm. So ist sehr vieles unausgesprochen geblieben, was mir heute immer noch auf der Seele brennt.
In diesem Licht besehen, ist es wirklich eine so gute Idee, in fortgeschrittenem Alter noch Kinder in die Welt zu setzen, sogar mit über 60, was die Medizin leider ermöglicht?

Ich freue mich, Meinungen dazu zu hören.
Grüße,
Eva

moin Eva,

ich finde deine Frage fast unmöglich zu beantworten.
Ich hab schon 35-Jährige in sehr schlechtem körperlichen Zustand getroffen und 25-Jährige, die geistig schon völlig vergreist waren.

Wenn jemand es sich zutraut in späten Jahren noch ein Kind zu bekommen, warum nicht. Wichtig ist aus meiner Sicht, ob jemand sich bewusst für ein Kind entscheidet und sich auch die ensprechenden Konsequenzen klarmacht, und das ist völlig unabhängig vom Alter.

Was mich wundert, du schreibst gar nichts über deinen Vater. War der aus deiner Sicht auch „alt“ ? Würdest du beim Alter Unterschiede machen, ob es Vater oder Mutter betrifft ?

Gruss
Marion

hi,

eigentlich halte ich mich aus solchen RTL oder SAT1 Diskussionen lieber raus aber mich hat wohl der Teufel geritten :smile:

Du schreibst :

Wenn jemand es sich zutraut in späten Jahren noch ein Kind zu
bekommen, warum nicht.

Ich frage:

Wer denkt an die Kinder ? Bei denen ist doch schon von klein-an alles (vieles) anders wie bei den meisten anderen.

Sicherlich jeder so wie er es gerne mag aber ein bisschen sollte man auch an die Kinder dabei denken und die kann man ja leider nicht fragen.

Viele Grüsse aus Hamburg
MeToo

moin metoo,

Wenn jemand es sich zutraut in späten Jahren noch ein Kind zu
bekommen, warum nicht.

Ich frage:

Wer denkt an die Kinder ? Bei denen ist doch schon von
klein-an alles (vieles) anders wie bei den meisten anderen.

Was denn z.B. ?

(Ich geh jetzt übrigens mal nicht vom Extremfall aus, dass „alte Eltern“ 60 sind bei der Geburt, das dürfte wohl die extreme Ausnahme sein, sondern eher um die 40, wie von der Fragerin beschrieben).

Gruss
Marion

Hallo Eva,

Kürzlich gab es im Fernsehen eine Diskussion, bei der es um
alte Mütter ging, also Frauen, die mit über 40 noch ein Kind
bekommen. Ich bin selber über 40 und möchte niemanden
diskriminieren, aber meiner Mutter war 42, als sie mich
bekommen hat, und ich, als das „Kind“, finde das bis heute
nicht so prickelnd.

Auch meine Mutter war 42 bei meiner Geburt, mein Vater übrigens 53. Für mich waren sie "aus dem vorigen Jahrhundert, was mein Vater auch durchaus ausgelebt hat. Wovor der alles seine Töchter schützen wollte. Und hat doch bei mir nur erreicht, dass er halt nicht alles erzählt bekam, wovon ich argwöhnte, dass dies durch Verbote „zum Schutz“ belegt würde.

Es geht ja nicht darum, was die
„reifen“ Mütter oft betonen, dass man sehr gut imstande ist,
Windeln zu wechseln und das Kleine zum Kindergarten zu
bringen, schwierig wird es viel später, in er Pubertät und
dann auch in der Erwachsenenzeit. Grade dann, wenn man als
Heranwachsender seine Grenzen austesten will, auch die
Konfrontation sucht, sind die Eltern in solchen Fällen
meistens nicht mehr auf der Höhe ihrer Kraft oder in einem
Zustand der Abgeklärtheit, der Diskussionen frustrierend
macht.

Das habe ich auch so erlebt. Meine Mutter lebt nicht mehr, aber schon die Kraft, die es mich kostete, nicht zuviel Zwist dadurch zu erzeugen, dass meine Mutter mir ihre zärtlichkeitsabstinente Erziehung, die sicher in ihrer Generation das Normale war, auch für meine Tochter aufzuzwingen…

Es gäbe noch viel zu sagen zu dem Thema, aber aufschreiben möchte ich es denn doch lieber nicht.

Gruß, Karin

Antwort im Brett ‚50+‘ (owt)
siehe dort

Moin auch zurück

Was denn z.B. ?

Kindergeburtstag, Elternabend, etc. Meinst du nicht das sich das Kind gegenüber anderen Kindern rechfertigen muss warum seine Eltern so „viel“ älter sind ? (Von dem Kontakt zu anderen Eltern mit gleichaltrigen Kindern mal abgesehen, der dürfte ja auch etwas schwerer werden=

(Ich geh jetzt übrigens mal nicht vom Extremfall aus, dass
„alte Eltern“ 60 sind bei der Geburt, das dürfte wohl die
extreme Ausnahme sein, sondern eher um die 40, wie von der
Fragerin beschrieben).

ich gehe auf von der beschriebenen Basis 40 Jahre aus.

Mal eine Andere Dumme Frage: Von der Natur ist es so eingerichtet das Frauen ab sagen wir mal plus minus 14 Jahren Kinder bekommen können. Bei sagen wir mal plus minus 40 Jahren geht es doch ohne Arzt gar nicht mehr so ohne weiteres gut oder ?

Bin gespannt und viele Grüsse
MeToo

Kindergeburtstag, Elternabend, etc. Meinst du nicht das sich
das Kind gegenüber anderen Kindern rechfertigen muss warum
seine Eltern so „viel“ älter sind ?

*lol*, das durchschnittliche Gebäralter liegt heute bei 30. Da viele Frauen ältere Männer haben, dürften die Väter entsprechend älter sein. Das heisst also, rein statistisch gesehen würden bei einem Elternabend genausoviel 20-jährige, wie 40-jährige Mütter rumsitzen. Da gibt es wohl noch keinen Grund für Rechtfertigungszwänge *ggg*.

(Von dem Kontakt zu

anderen Eltern mit gleichaltrigen Kindern mal abgesehen, der
dürfte ja auch etwas schwerer werden=

ok, der von 20 zu 40 vielleicht, ja und ? Ich denke, das hier andere Unterschiede viel gravierender sind, z.B. Zugehörigkeit zu einer bestimmten gesellschaftlichen (Einkommens-) Schicht.

Mal eine Andere Dumme Frage: Von der Natur ist es so
eingerichtet das Frauen ab sagen wir mal plus minus 14 Jahren
Kinder bekommen können. Bei sagen wir mal plus minus 40 Jahren
geht es doch ohne Arzt gar nicht mehr so ohne weiteres gut
oder ?

Eine Schwangerschaft ohne Arzt würde ich niemandem empfehlen. Ab soweit ich weiss 35 gilt man in D als sogenannte „Risikoschwangere“. Dies bedeutet aber lediglich, dass routinemäßig ein paar mehr Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.

Ansonsten würde ich sagen, dass der allgemeine Gesundheitszustand einer Frau hier eine viel größere Rolle spielt, und der hängt u.a. eben nicht nur vom Alter sondern auch davon ab, wie sich eine Frau z.B. ernährt, ob sie raucht, Sport treibt etc.

Gruss
Marion

ich merke schon das wir noch Tage schreiben könnten und nicht zueinander finden würde :smile: ist auch gut so.

Aber eines zu Schluss noch:

mit den angesprochenen 30 Jahren im Durchschnitt magst du recht haben, ich kann den spruch bei Frauen schon nicht mehr hören… Kinder ja ! aber auf keinen Fall vor 30 ! Nur weil medizinisch heute viel möglich ist muss nicht alles auch richtig sein. Habe ja auch keinen Silikonbusen… just kidding.

Viele Grüsse aus Hamburg
der glückliche Familienvater
MeToo

Hallo Eva,

jedes Kind, das von den Eltern mit der Liebe und der Kraft zur Welt gebracht und großgezogen wird, welche die Eltern haben aufbringen können, hat die Pflicht zur Dankbarkeit gegenüber den Eltern auch dann, wenn Eltern alt, arm, behindert, häßlich oder krank sind.

Gruß,

Wolfgang Berger

??

mit den angesprochenen 30 Jahren im Durchschnitt magst du
recht haben, ich kann den spruch bei Frauen schon nicht mehr
hören… Kinder ja ! aber auf keinen Fall vor 30 ! Nur weil
medizinisch heute viel möglich ist muss nicht alles auch
richtig sein. Habe ja auch keinen Silikonbusen… just
kidding.

Und was willst du damit sagen ?
*grübel*

Viele Grüsse aus Hamburg
der glückliche Familienvater

Da ich deiner Vika entnehme, dass du über 30 bist, geh ich mal nachdem was du oben geschrieben hast davon aus, dass es dir jetzt ohne medizinische Hilfe nicht mehr möglich wäre, ein Kind zu zeugen. Sicher, das mag für den einzelnen vielleicht bitter sein, der seine Familienplanung noch nicht abgeschlossen hast. Aber ich denke, du kannst deine Erfahrungen da nicht verallgemeinern. Viele Männer sind auch nach 30 auch ohne medizinische Hilfe in der Lage, Kinder zu zeugen.

Die Zeugungsfähigkeit des Mannes lässt übrigens schon viel früher allmählich nach und angesichts der Tatsache, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben, sollten sich Frauen dann vielleicht 5-10 Jahre jüngere Männer suchen, um eine Familie zu gründen :smile:

Gruss
Marion

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Ich bin selber über 40 und möchte niemanden
diskriminieren, aber meiner Mutter war 42, als sie mich
bekommen hat, und ich, als das „Kind“, finde das bis heute
nicht so prickelnd.

Hallo,

selber bin ich das genaue Gegenteil , ältestes Kind sehr junger Eltern, mit ebenfalls jungen Großeltern und fand das ganz in Ordnung, selber bin ich auch früh Mutter geworden. Ich habe es für mich nie bereut und gebe ehrlich zu, jetzt mit 35 möchte ich das alles (Streß, Sorge, mangelnder Schlaf…) nicht noch mal mitmachen müssen. Lieber genieße ich irgendwann meine Enkelkinder .

Meine Schwiegermutter hingegen war bereits über 40 als sie nach dem Tod ihrer ersten Tochter noch einmal zwei Kinder bekam. Ich hatte immer das Gefühl, daß sie, die immerhin fast das Alter meiner Großmutter hatte, merkwürdig kraftlos war. So, als wäre nach den Anstrengungen der späten Mutterschaft alle Energie verbraucht, verständlich natürlich. Ebenso merkwürdig für mich waren natürlich auch die von ihr vermittelten, aus meiner Sicht völlig überholten Ansichten zu den alltäglichen Dingen. Meine Kinder haben z.B. keine rechte Beziehung zu ihr, die ‚junge‘ Omi (die nun auch noch Nintendo-begeistert ist) finden sie natürlich viel interessanter.

ABER! Ohne sie und ihre Aufopferung für die Kinder wären diese nicht auf der Welt! Punktum! Ebenso wären meine Kinder nicht dieselben, wenn es nicht den Sohn meiner Schwiegermutter gegeben hätte und auch meine Nichte und mein Neffe würde es nicht geben…zählt am Ende denn nur, ob Eltern ‚optimal‘ waren, oder zählt nicht doch die Liebe und die Fürsorge viel mehr?

Gruß Maid

Pflicht zur Dankbarkeit?
Hallo Wolfgang,

meinst du das ernst???

Ich finde nicht, dass Kinder eine Pflicht zur Dankbarkeit haben. Die erwarte ich auch von meinem Sohn nicht. Okay, für einzelne kleine Dinge vielleicht, aber nicht generell dafür, dass ich ihn in die Welt gesetzt habe. Das war schließlich MEIN Wunsch, nicht seiner. Wofür sollte er mir dankbar sein?

Gruß
Nelly

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Hallo Nelly,
natürlich war es der Wunsch Deines Sohnes,ebenso wie Deiner.
Sonst wäre er nicht zu Dir gekommen.
Ich denke auch,daß Dankbarkeit den Eltern gegenüber,und sei es „lediglich“ dafür,daß sie uns das Leben gegeben haben, eine Haltung ist,die uns bereichert und wohltut,ebenso wie unseren Eltern,selbst wenn sie nicht mehr leben.Denn was gibt es kostbareres als unser Leben?
Eine „Pflicht“ zur Dankbarkeit hingegen ist in meinen Augen nicht nur fragwürdig sondern vor allem in sich unmöglich und absurd.

Grüße von Semele

Dankbarkeiten
Hallo Wolfgang,

das sehe ich anders:

jedes Kind, das von den Eltern mit der Liebe und der Kraft zur
Welt gebracht und großgezogen wird, welche die Eltern haben
aufbringen können, hat die Pflicht zur Dankbarkeit gegenüber
den Eltern auch dann, wenn Eltern alt, arm, behindert, häßlich
oder krank sind.

Nicht einmal unausgesprochen richte ich eine Erwartung der Dankbarkeit gegen meine Kinder, weil ich nicht zum gegebenen Zeitpunkt das Opfer von Dankbarkeitsbezeugungen sein möchte. Denn ich werde sehr genau spüren, ob ich eine Last bin, und eher aus Pflichterfüllung von meinen Kindern versorgt werde, oder ich Unterstützung aus ihrem eigenen Antrieb erfahre.
Und ich möchte die Freiheit haben, um Unterstützung bitten oder Unterstützung ablehnen zu können, unabhängig davon, was ich getan oder unterlassen habe.

Nichtsdestoweniger habe ich meine Kinder bekommen, weil ich Kinder haben wollte (also aus egoistischen Gründen), und weil ich es mir zutraute sie zu versorgen. Dabei hatte ich im Hinterkopf, dass mir meine Kinder für das Leben, das ich ihnen schenkte, nicht immer dankbar sein werden. Können sie auch nicht, weil zum Leben immer Kehrseiten gehören, die unangenehm sind (einschließlich meiner Unzulänglichkeiten). Somit erwarte ich auch keine Dankbarkeit von ihnen.
Und trotzdem erfährt man als Elternteil sehr viel Zuneigung, die sich in Kleinigkeiten zeigen, und die man von anderen Menschen in der Form nicht bekommt. Das empfinde ich als Dankbarkeit.

Das Wort Dankbarkeit ist mittlerweile eine Worthülse geworden, in die jeder das hineinfüllt, von dem er meint, das es der richtige Inhalt sei. Darum finde ich, ist das kein Wort, das sich gerade im Zusammenhang mit Familienleben so einfach verwenden läßt.

viele Grüße
Claudia

3 „Gefällt mir“

Hallo Semele,

deine Antwort finde ich gut. So kann man es schon eher sehen.

Viele Grüße
Nelly

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

*grübel*

Falls du darüber grübelst was just kidding bedeutet… nur spass. Ansonsten denke ich gibt es da nicht so viel zu grübeln.

Da ich deiner Vika entnehme, dass du über 30 bist, geh ich mal
nachdem was du oben geschrieben hast davon aus, dass es dir
jetzt ohne medizinische Hilfe nicht mehr möglich wäre, ein
Kind zu zeugen.

Falsch: Auch wenn bei Männern die Menge und Qualität des Spermas nachläßt, so ist die Zeugung als solches doch für uns nicht gefährlich. (gegenüber Frauen bei + 30)

Sicher, das mag für den einzelnen vielleicht
bitter sein, der seine Familienplanung noch nicht
abgeschlossen hast. Aber ich denke, du kannst deine
Erfahrungen da nicht verallgemeinern. Viele Männer sind auch
nach 30 auch ohne medizinische Hilfe in der Lage, Kinder zu
zeugen.

Wäre ich nie darauf gekommen :wink:

Ich will mich nicht mit dir streiten aber auch bei aller liebe zur Diskussion bitte denkt doch auch an die Kinder. Wenn die eine Wahl hätten, was würden die sich wohl wünschen ?

Viele Grüße aus Hamburg
MeToo

PS: Würde mich mal interessieren wer dir das Sternchen gegeben hat und noch mehr wofür ?

:

Falls du darüber grübelst was just kidding bedeutet… nur
spass. Ansonsten denke ich gibt es da nicht so viel zu
grübeln.

Damit wollte ich ausdrücken, dass dein Posting ziemlich unverständlich ist.

Falsch: Auch wenn bei Männern die Menge und Qualität des
Spermas nachläßt, so ist die Zeugung als solches doch für uns
nicht gefährlich. (gegenüber Frauen bei + 30)

Soso, bei Frauen ist die Zeugung also gefährlich ? *hmmpf* Vielleicht solltest du im „hohen Alter“ dann auf weniger athletische Stellungen zurückgreifen.

Ich will mich nicht mit dir streiten aber auch bei aller liebe
zur Diskussion bitte denkt doch auch an die Kinder. Wenn die
eine Wahl hätten, was würden die sich wohl wünschen ?

Ich nehme mal an, Eltern, die sich um sie kümmern, die ihnen das Gefühl geben, gewünscht und geliebt zu werden, die auch mal Zeit für sie haben, die ihnen Sicherheit und Selbstbewußtsein geben, die ihnen ausreichend Freiraum geben, sich auch selbst mit ihren Fähigkeiten zu entfalten etc.
Dass obiges eine Frage des Alters der Eltern sein soll, ist mir jedoch neu.

Aber mir ist mittlerweile klar, dass du das irgendwie anders sieht, warum auch immer.
Schade für dich.
Lass dir blos nicht einreden, du bist ein schlechter Vater, nur weil du schon über 30 bist.

Gruss nach Hamburg
Marion

Hallo MeToo,

Ich will mich nicht mit dir streiten aber auch bei aller liebe
zur Diskussion bitte denkt doch auch an die Kinder. Wenn die
eine Wahl hätten, was würden die sich wohl wünschen ?

Stell Dir vor, jedes Kind könnte 3 Wünsche äußern, bevor ihm seine Eltern zugeteilt würden.
Glaubst Du allen Ernstes, die Kinder würden ein Höchstalter auf ihrem Wunschzettel haben ??

Viele Grüße

Heike

Hallo Marion und MeToo,

Falsch: Auch wenn bei Männern die Menge und Qualität des
Spermas nachläßt, so ist die Zeugung als solches doch für uns
nicht gefährlich. (gegenüber Frauen bei + 30)

Soso, bei Frauen ist die Zeugung also gefährlich ? *hmmpf*
Vielleicht solltest du im „hohen Alter“ dann auf weniger
athletische Stellungen zurückgreifen.

Das ist wohl das alte Märchen, dass nur bei Frauen die „Fehlerrate“ in den Genen mit dem Alter steigt.

Ich will mich nicht mit dir streiten aber auch bei aller liebe
zur Diskussion bitte denkt doch auch an die Kinder. Wenn die
eine Wahl hätten, was würden die sich wohl wünschen ?

Ich nehme mal an, Eltern, die sich um sie kümmern, die ihnen
das Gefühl geben, gewünscht und geliebt zu werden, die auch
mal Zeit für sie haben, die ihnen Sicherheit und
Selbstbewußtsein geben, die ihnen ausreichend Freiraum geben,
sich auch selbst mit ihren Fähigkeiten zu entfalten etc.
Dass obiges eine Frage des Alters der Eltern sein soll, ist
mir jedoch neu.

Mir ist das nicht neu, dass ältere Mütter eher zum überbehüten neigen, und - so habe ich es selber erlebt - eben irgendwann ihren Kindern und deren Bedürfnissen nicht gerecht werden.

Zudem kann der übergroße Abstand im Wertewandel auch zum Problem werden.

Gruß, Karin