Guten Tag,
im Jahr 1973 war ich als 2jährige für 3 Monate in stationärer Behandlung in Leipzig. Außer dass ich eine Nierenbeckenentzündung hatte und wegen Ansteckungsgefahr isoliert war und auch meine Mutter während dieser Zeit nicht sehen durfte (wegen Trennungsschmerz - so die ärztliche Begründung von damals) weiß ich nichts genaues darüber.
Meine Mutter kann mir auch nicht sagen, was sie dort mit mir gemacht haben.
Ich frage mich auch, wieso eine Nierenbeckenentzündung ansteckend sein kann?
Auf jeden Fall würde ich gerne einmal Einsicht darin enthalten, welche Behandlung ich damals erhalten habe und was für eine Diagnose ich hatte.
Wie komme ich an solche Akten?
Ich habe das genaue Datum meines Klinikaufenthaltes und die Adresse.
Hat jemand eine Idee? Wie lange werden/müssen solche Unterlagen aufgehoben werden (vom Krankenhaus?).
Für weiterhelfende Informationen würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon im Vorhinein.
Gruß Sulamith
Hallo Sulamith,
das Archiv ist häufig freigibig, so auch hier 
/t/krankenakte-einsehen/3374464
Du könntest also Pech haben, weil Deine Behandlung nun schon mehr als 30 Jahre zurück liegen.
Aber die 30 Jahre sind die Mindestzeit, länger darf gelagert werden, nur nicht kürzer.
Hier gibt es noch ein paar §§, die aber keine einheitliche Aussage abgeben
http://www.lda.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid…
Gandalf
Das wars dann
Hi Sulamith
Wie Gandalf schon schrieb: 30 Jahre müssen sie die Akten in Krankenhäusern aufheben.
Nun denk aber bitte nicht, dass sie sich aus reiner Menschenfreundlichkeit mal so locker 35 Jahre aufheben. Nö, wohl kaum, denn die wollen ja auch Platz schaffen für die neuen Akten. Die Sache hat also wenig Chancen.
In Praxen müssen die Akten nur 10 Jahre aufgehoben werden. Ein Glück! Neulich rief so eine Querulantin numero uno an und wollte ihre Akte.
War über 10 Jahre alt. Genüßlich hatte ich sie vernichtet. Die AKte, wohlgemerkt.
Gruß,
Branden
Hallo Sulamith,
wenn du damals in einer Uniklinik warst, könntest du Glück haben. Das Charité-Archiv zum Beispiel lieferte mir - sogar mit wesentlich spärlicheren Infos - schon Patientenakten aus dem Jahr 1951 (!). Versuch es - fragen kostet ja nix. 
Grüße
Renee