Alternative zu Cortison Rheumarückfall

Ich suche dringend Alternativen zur konservativen Behandlung von rheumatischer Gelnkarthritis, die nach 10 Jahren Abstinenz faustdick zurückgekommen ist. Wer weiß Rat? Info: Ich habe zusätzlich 2 kaputte Doppelnieren und einen angeborenen Herzklappenfehler. Danke im Voraus, Sally

Hm, schon schlimm :frowning:
Es gibt schon alternativen zum Cortison, aber die sind ebenso mit Nebenwirkungen behaftet. Ausdrücklich warnen möchte ich (in diesem speziellen Fall) vor Homöopathie etc. - Dein Herz und Deine Nieren sind schon zu sehr durch die Krankheit in Mitleidenschaft gezogen worden. Zu einer (vorübergehenden!) Immunsuppressiven Therapie sehe ich also keine Alternative. Also keine Experimente für den Moment! Wenn die Krankheit dann wieder zurückgedrängt ist, mag das schon wieder ganz anders ausschauen.

Kopf hoch - Du warst jetzt ja so lange in der Remission, das wird schon wieder :wink:

Grüßle,
Oliver

Ja, danke erst mal…für den Tip…

aber wie soll ich nur weitermachen? Ich hab mich schon im Studium ein Jahr zurückstellen lassen und ich kann nicht mehr entscheiden, was gut oder sachlecht für mich wirklich ist. Ich hab nur Shcmerzen, schlechtes Gewissen und wenn ich keine Schmerzen hab ich Nebenwirkungen zum Dank. Ich fühle mich mittlerweile shcwer schizophren…Sally

Wenn ich Dich richtig verstanden habe (bitte korrigeren), so dauert der Schub nun schon fast ein Jahr, und weder Dein klinisches Befinden noch Deine Laborwerte werden unter Kortison besser.
Nimmst Du noch andere Entzündungshemmende Medikamente?
Unter welcher Kortisonnebenwirkung hast Du am meisten zu leiden?

Es geht meiner Meinung nach immer noch darum, Herz und (vor allem) Niere vor weiteren Schäden zu schützen. Zum Cortison gäbe es schon effektive Alternativen, welche aber fast alle die Niere noch zusätzlich schädigen. Eventuell ginge Azathioprin, welches auch nach Nierentransplantation bei Abstoßungsreaktionen (also, bei geschädigten Nieren) eingesetzt werden kann. Das ist allerdings eine recht schwierige Entscheidung. Wie weit sind dennn die Nieren bereits geschädigt? Wer betreut Dich denn im Monent? Das ist sicher keine Frage für einen Hausarzt.

Die Stimmunngsschwankungen können durch das Kortison mitbedingt sein. Sofern der Schub nicht vorüber ist, wirst Du sie wahrscheinlich in Kauf nehmen müssen. Aber Du solltest Hilfe suchen in therapeutischen Gesprächen, Selbsthilfegruppen und zur Not auch Medikamente dagegen einnehmen.

Grüßle, und Kopf hoch :wink:
Oliver

Ich suche dringend Alternativen zur konservativen Behandlung
von rheumatischer Gelnkarthritis, die nach 10 Jahren Abstinenz
faustdick zurückgekommen ist. Wer weiß Rat? Info: Ich habe
zusätzlich 2 kaputte Doppelnieren und einen angeborenen
Herzklappenfehler. Danke im Voraus, Sally

Hallo Sally
sprich Deinen Arzt doch mal auf Etanercept und Infliximab (Anti-TNF-Alpha) an, das ist ein neuer Wirkstoff, der die Freisetzung der Enzündungs-Botenstoffe blockiert.
Die Studien mit bisher 4000 Patienten waren recht gut.
Hier ist noch eine Übersicht:
http://www.arztonline.de/docs/2000/11/25/4m0701.asp?..
Gruß
Rainer

Danke Rainer herzlichst für Deinen Tip…ich werd den Hausarzt darauf ansprechen.

Hi,m Rainer meine Frau hat die auch schon versucht, sind hier
irgendwelche häufigen Nebenwrikungen zu befürchten ?
es ist derselbe Fall swie oben mit nach 1 Jahr ist das ganze Übel wieder da.
grüße

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