Alternative zur LV?

Hm, was ist hier der Sonderfall?
Die DV, die vom Coolen empfohlen wird, lässt sich nicht mehr abschließen, da 2004 Vergangenheit ist.
Könnte man dies aber noch machen, würde es sich ebenfalls um eine vorgezogene Besteuerung handeln, ähnlich also einer normalen KLV. Natürlich unter Umständen günstiger durch die Möglichkeit zur pauschalen Besteuerung sowie evtl. wegfallender Sozialabgaben.
Bei der heute abgeschlossenen DV werden (wie auch vom Coolen) sehr gern die Vorteile genannt:

  • keine Sozialabgaben auf die Beiträge
  • steuerfreie Beitragszahlungen
    Man erwähnt mit keiner Silbe, dass auf die Auszahlungen Steuern und Sozialabgaben anfallen. Schade eigentlich.

Hm, DV-Direktversicherung ist immer so ein Sonderfall.

Gruss
Börsenfan1968

PS: Erläuerung zur DV-Direktversicherung, wen es interssiert

Bis 2004 war es möglich, bis zu € 1.752 oder im Rahmen einer
Durchschnittsbildung bis zu € 2.147 lohnsteuerfrei als
Beiträge für eine Direktversicherung umzuwandeln. Wenn die
Umwandlung aus Sonderzahlungen, wie zum Beispiel Urlaubs- oder
Weihnachtsgeld erfolgte, wurden zusätzlich noch die
Sozialabgaben gespart. Im Gegenzug musste lediglich eine
pauschale Steuer von 20% auf den umgewandelten Betrag
zuzüglich eventueller Kirchensteuer abgeführt werden.

Diese pauschale Steuer lag meist deutlich unter dem
Steuersatz, den man normal auf die erwähnten Beiträge gezahlt
hätte und so war es möglich, mit der Direktversicherung eine
teilweise auf Steuerersparnis basierte Altersvorsorge zu
erhalten.

Hallo Dirk,

Hm, was ist hier der Sonderfall?
Die DV, die vom Coolen empfohlen wird, lässt sich nicht mehr
abschließen, da 2004 Vergangenheit ist.

Stimmt, darauf hatte ich ja hingewiesen. Ich bezog mich auch nur auf die „alte DV“.

Könnte man dies aber noch machen, würde es sich ebenfalls um
eine vorgezogene Besteuerung handeln, ähnlich also einer
normalen KLV. Natürlich unter Umständen günstiger durch die
Möglichkeit zur pauschalen Besteuerung sowie evtl.
wegfallender Sozialabgaben.

genau deswegen. Von einer „normalen LV“ hätte ich auch 2004 schon abgeraten.

Mich wundert sowieso, das von vielen Berater, der Hinweis Versicherung und Sparvorgang zu trennen ignoriert wird. Auch dies wird hier im Forum dann einfach „überlesen“.

Die hohe Kündigungs-/Freistellungsquote spricht auch für sich.

Gruss
Böresenfan1968

Vergleichen wir doch mal die langfristigen Investments bei Beendigung nach kurzer Laufzeit:
Versicherung - garantiert Verlust
Aktien, -fonds - möglicherweise Gewinn, möglicherweise Verlust
Mich würde mal intressieren, wo hier ein Vorteil der Versicherung zu sehen ist :smile:))

Die hohe Kündigungs-/Freistellungsquote spricht auch für sich.

Guten Tag Tommyboy,
na also, es geht doch.
Nach dem was Sie wollen, sind Sie ein eindeutiger Bausparvertrag-,
Riesterrentenvertrag- und Aktienkäuferkunde.
Kurz und knapp: Sie entsprechen dem durchschnittlichen Kundentypus,
der eigentlich alles will, leider die Dinge nicht so ganz versteht und
heftig durcheinanderwirbelt aber nichtsdestotrotz auf seinen
Irrtümern besteht und demzufolge von allem ein bisschen einkauft,
um sich dann darüber zu beschweren, dass es kein Produkt gibt,
dass die selbst postulierten und widersprüchlichen Eigenschaften
vorweist.
Gruß
Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

2 „Gefällt mir“

Hallo Günther,
obwohl wir nicht immer einer Meinung sind, hast du dafür von mir einen Stern bekommen!

Gruß cooler

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[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vergleichen wir doch mal die langfristigen Investments bei
Beendigung nach kurzer Laufzeit:
Versicherung - garantiert Verlust

Ja klar, Dirk, weil die allermeisten ALTERSversorgungen abgeschlossen werden, um sie nach kurzer Zeit aufzulösen! Und noch etwas, lieber Dirk - in den allermeisten Fällen muss man diese nicht auflösen (wenn es auch oft nach Beratung durch einen Fonds-Fuzzy erfolgt), man kann locker auch andere Prioritäten suchen und finden!

Aktien, -fonds - möglicherweise Gewinn, möglicherweise Verlust
Mich würde mal intressieren, wo hier ein Vorteil der
Versicherung zu sehen ist :smile:))

Wenn die Grundausstattung steht, erlaube ich selbstverständlich meinen Kunden (wenn Geld vorhanden) auch noch etwas zu spielen, damit sie in den Genuss kommen, nach kurzer Zeit möglicherweise Gewinn aber auch möglicherweise Verlust zu haben!

Die hohe Kündigungs-/Freistellungsquote spricht auch für sich.

Ist mir bei meinen Kunden überhaupt nicht bekannt - auch übergreifend (auf meine Gesellschaft bezogen) ist die Stornoquote verschwindend gering! Das hängt wahrscheinlich mit der Beratung zusammen! Meine Kunden wissen, was sie abschließen - mit allen Vor- und Nachteilen!
(Hast du eigentlich Zahlen, die belegen, wieviele Aktienfonds (welche eigentlich für die Altersversorgung vorgesehen waren) beim ersten finanziellen Engpass ihre ursprüngliche Bestimmung nicht mehr erreichen?)

Gruß cooler

P.S. Ich freue mich übrigens sehr, dich, anscheinend als feste Größe, wieder hier im Forum begrüßen zu können - dich kann man so herrlich widerlegen, und das meine ich ohne Häme!

Vergleiche
Hallo cooler,

Hallo Kater,
vielleicht stellt man sich zwischendurch auch mal die Frage,
was aus dem Geld der Leute geworden ist, die in IOS-Fonds, im
Neuen Markt, sogar bei der Volks-Sicherheitsaktie Telekom,

naja, als Alternative und Vergleich zur einer LV die IOS-Fonds,Neuen Markt oder ein Einzel-Investemt Investment anzuführen.
So ein Vergleich ist unzulässig, das solltest du auch wissen.

Wenn geht es bei der Alternative zur LV um Fondssparen in breit anlegenden Aktienfonds z.B Global oder Europa.

Berater, die ahnungslose Anleger in den Neuen Markt etc, getrieben haben oder heute in Branchenfonds treiben handel genauso unverantwortlich, wie Betrater, die Kunden Lv-Versicherungen verkaufen nur mit dem Hinweis auf („angebliche“) Steuervorteile und sie auch nicht über Risiken und Alternativen aufklären.

Gruss
Börsenfan1968

Hallo Dirk,

ich glaube das war ein Missverständis !!

Die hohe Kündigungs-/Freistellungsquote spricht auch für sich.

Damit meinte ich die LV

Kopfschüttel
Hallo

diese nicht auflösen (wenn es auch oft nach Beratung durch
einen Fonds-Fuzzy erfolgt), man kann locker auch andere

hm, sehr sachlicher Beitrag

Wenn die Grundausstattung steht, erlaube ich
selbstverständlich meinen Kunden (wenn Geld vorhanden) auch
noch etwas zu spielen,

Fondsinvestemt hat nix mit spielen zu tun ! *Kopschüttel*

Die hohe Kündigungs-/Freistellungsquote spricht auch für sich.

übergreifend (auf meine Gesellschaft bezogen) ist die
Stornoquote verschwindend gering! Das hängt wahrscheinlich mit

Aha, dann werden es wohl „die anderen“ Gesellschaften sein.

(Hast du eigentlich Zahlen, die belegen, wieviele Aktienfonds
(welche eigentlich für die Altersversorgung vorgesehen waren)
beim ersten finanziellen Engpass ihre ursprüngliche Bestimmung
nicht mehr erreichen?)

Der Vorteil ist du stopps den Fondssparplan einfach.
Hast keine Stornokosten, Abschlusskosten etc.

Und nochmal der Hinweiss Versicherung und Sparvorgang zu trennn.

Gruss
Börsenfan1968

Hallo Börsenfan,
vorab, ich habe Verständnis für deine Belange. Wie schon dein Name sagt, hast du dich mit Haut und Haaren dieser Branche verschrieben.

diese nicht auflösen (wenn es auch oft nach Beratung durch
einen Fonds-Fuzzy erfolgt), man kann locker auch andere

hm, sehr sachlicher Beitrag

Entspricht leider aber voll der Wahrheit - es ist sogar noch schlimmer! Ich bin 30 Jahre im Geschäft, was ich in den letzten 10 Jahren erleben durfte, spottet jeder Beschreibung. Da wird versucht, Leute zu bewegen, ihre ca. 10-15 Jahre alte Altersversorgung zu eliminieren, die Rückkaufswerte in einen unglaublich teueren, windigen z.B. Dachfonds einzuzahlen und dann die ratierliche Zahlung in diesem fortzusetzen. Bei meinen Kunden ist dieser (fast schon) Betrug wohl noch nie gelungen, aber es gibt immer wieder Leute, die darauf reinfallen!
Neuerdings arbeiten diese Leute auch noch mit Aufkauffirmen zusammen, so dass 3fach profitiert wird: 1. Ausgabeaufschlag für den eingezahlten Erlös/Rückkaufswert der Altersversorgung 2. regelmäßige Ausgabeaufschläge für die rat. Zahlungen 3. Prov. für den Verkauf
(warum wohl kaufen die Aufkäufer z.B. LVn auf?) (mit Fondsfuzzys meinte ich dich natürlich nicht!)

Wenn die Grundausstattung steht, erlaube ich
selbstverständlich meinen Kunden (wenn Geld vorhanden) auch
noch etwas zu spielen,

Fondsinvestemt hat nix mit spielen zu tun ! *Kopschüttel*

Alles was ohne Garantieleistung ist, ist für mich Spielgeld!
Der Normalanleger ist übrigens i.d.R. auch kein Börsenfan(profi)- legt an und erwacht!

Die hohe Kündigungs-/Freistellungsquote spricht auch für sich.

übergreifend (auf meine Gesellschaft bezogen) ist die
Stornoquote verschwindend gering! Das hängt wahrscheinlich mit

Aha, dann werden es wohl „die anderen“ Gesellschaften sein.

Deine Statistiken möchte ich mal sehen!

(Hast du eigentlich Zahlen, die belegen, wieviele Aktienfonds
(welche eigentlich für die Altersversorgung vorgesehen waren)
beim ersten finanziellen Engpass ihre ursprüngliche Bestimmung
nicht mehr erreichen?)

Der Vorteil ist du stopps den Fondssparplan einfach.
Hast keine Stornokosten, Abschlusskosten etc.

Auch das ist ein Grund, warum ein Fondssparplan für die Altersversorgung nur in zweiter Linie geeignet ist (zusätzlich, ja)! Was glaubst du eigentlich, wieviel Sozialhilfeempfänger es mehr geben würde, wenn Arbeitnehmer z.B. über ihre Rentenversicherungsbeiträge nach Lust und Laune verfügen könnten!

Und nochmal der Hinweiss Versicherung und Sparvorgang zu
trennn.

Vielleicht hast du es inzwischen gemerkt, wir reden schon lange nicht mehr nur über eine klassische LV! Es gibt genug steueroptimierte Versicherungsprodukte (im Gegensatz zu den ab 2009 steuerbelasteten Fonds), an denen Fonds schon aus rein kaufmännischen Gründen nicht mal riechen können! Es ist nur eine Frage der korrekten und richtigen Info der Leute!

Gruss
Börsenfan1968

Auch Gruß cooler

Hallo cooler,

Hallo Kater,
vielleicht stellt man sich zwischendurch auch mal die Frage,
was aus dem Geld der Leute geworden ist, die in IOS-Fonds, im
Neuen Markt, sogar bei der Volks-Sicherheitsaktie Telekom,

naja, als Alternative und Vergleich zur einer LV die
IOS-Fonds,Neuen Markt oder ein Einzel-Investemt Investment
anzuführen.
So ein Vergleich ist unzulässig, das solltest du auch wissen.

Im Nachhinein kannst du leicht reden! Von vornerein betrachtet war dies das sicherste der Welt! ntv, N24, Börse ARD/ZDF, Wirtschaftszeitungen, usw.

Gruß cooler

Wäre es denn vielleicht eine Option, eine selbstgenutzte Immobilie zu kaufen, die LV zu kündigen und das Geld in die Imobilie bzw. deren Renovierung zu stecken ? Wenn bisher zur Miete gewohnt würde natürlich …

Ja klar, Dirk, weil die allermeisten ALTERSversorgungen
abgeschlossen werden, um sie nach kurzer Zeit aufzulösen! Und
noch etwas, lieber Dirk - in den allermeisten Fällen muss man
diese nicht auflösen (wenn es auch oft nach Beratung durch
einen Fonds-Fuzzy erfolgt), man kann locker auch andere
Prioritäten suchen und finden!

Noch einmal, extra für dich:
Es gibt Situationen, wo der Anleger feststellt, dass er sich die Beiträge zur Altersvorsorge nicht mehr leisten kann, vielleicht auch das Geld kurzfristig für andere Zwecke benötigt oder einfach den Job verliert. Manche Menschen bauen auch mal Häuser. Es gibt viele Fälle, wo ein Sparer mal seine Pläne umbauen muss.
Es werden ziemlich sicher alle Lebens- und Rentenversicherungen abgeschlossen, um sie sehr lange zu behalten. Und wenn es bei „deiner“ Gesellschaft zuuufällig gerade nicht so ist, so ist es bei der breiten Masse der Versicherungen dann doch nicht so. Komisch nur, dass du immer nach Beweisen plärrst, selbst aber Behauptungen reinstellt, die zu wahrscheinlich nur ungern beweisen kannst. Und sicher findest du selbst Statistiken, die diese hohe Stornoquote belegen.
Bist du nun auch ein Lügner?

Aktien, -fonds - möglicherweise Gewinn, möglicherweise Verlust
Mich würde mal intressieren, wo hier ein Vorteil der
Versicherung zu sehen ist :smile:))

Wenn die Grundausstattung steht, erlaube ich
selbstverständlich meinen Kunden (wenn Geld vorhanden) auch
noch etwas zu spielen, damit sie in den Genuss kommen, nach
kurzer Zeit möglicherweise Gewinn aber auch möglicherweise
Verlust zu haben!

Lass mich raten, Grundausstattung ist ne Versicherung?
:smile:))
Aber ich geb dir mal wieder Recht, sowas braucht wirklich jeder Mensch. Diese Erfahrungen sollte jeder mal sammeln.

Ist mir bei meinen Kunden überhaupt nicht bekannt - auch
übergreifend (auf meine Gesellschaft bezogen) ist die
Stornoquote verschwindend gering! Das hängt wahrscheinlich mit
der Beratung zusammen! Meine Kunden wissen, was sie
abschließen - mit allen Vor- und Nachteilen!

Ist mir aus meiner Kundenphase von geschätzten zwei Wochen so überhaupt nicht aufgefallen. Bei dieser „deiner“ Gesellschaft übrigens.

(Hast du eigentlich Zahlen, die belegen, wieviele Aktienfonds
(welche eigentlich für die Altersversorgung vorgesehen waren)
beim ersten finanziellen Engpass ihre ursprüngliche Bestimmung
nicht mehr erreichen?)

Nee, du? Aber nochmal, wo steckt der Vorteil der Versicherung, wenn nach zwei oder drei Jahren dieser Engpass eintritt?
Übrigens ist es für einen guten Berater bezeichnend, dass vor Beginn eines Fondssparplans oder einer Rentenversicherung ein kleines Pölsterchen aufgebaut werden sollte.
Dann wird der erste Engpass nicht gleich der große Letzte.

P.S. Ich freue mich übrigens sehr, dich, anscheinend als feste
Größe, wieder hier im Forum begrüßen zu können - dich kann man
so herrlich widerlegen, und das meine ich ohne Häme!

Schön, dass du mich so schön widerlegen kannst, das machst du mit dir selbst auch ausgezeichnet.
Die feste Größe ist übrigens bald wieder verschwunden, muss nämlich bisschen was Sinnvolles machen.
Diskussionen mit dir waren noch nie sachlich und zielführend.

Vielleicht hast du es inzwischen gemerkt, wir reden schon
lange nicht mehr nur über eine klassische LV! Es gibt genug
steueroptimierte Versicherungsprodukte (im Gegensatz zu den ab
2009 steuerbelasteten Fonds), an denen Fonds schon aus rein
kaufmännischen Gründen nicht mal riechen können! Es ist nur
eine Frage der korrekten und richtigen Info der Leute!

So lernst du also dazu?
Wahrscheinlich verstehst du nur, was in deinen Vertriebsleitfäden steht.
Ich habe dir auch schon einmal geschrieben, wie man hier ganz einfach vorbeugen kann.
Eine Möglichkeit ist Riester.
Der Sparer zahlt seine Beiträge in einen Fondssparplan, kann hier seine Altersvorsorge steuerlich gefördert einzahlen. Abgeltungssteuer?
Zweite Möglichkeit, ein Fondssparplan, der innerhalb der Freibeträge bespart wird. Werden die Freibeträge überschritten, kann das Geld in eine Rürup-Police oder aber in eine normale (Fonds)Police einbezahlt werden. Per Einmalanlage entfallen die hohen Abschlusskosten, da die Beitragssumme von vornherein feststeht.
Damit besteht sogar die Möglichkeit, Vorteile der Versicherung (steuerbegünstigte Auszahlung, keine Ausgabeaufschläge bei Fondswechsel) mit den Vorteilen der Fondsanlage (freie Beitragszahlung, keine gezillmerten Kosten, entweder von Beginn an Gewinn oder Erwerb von vielen Anteilen) zu kombinieren.
Klar, damit musst du dich nicht auseinander setzen, „deine“ Gesellschaft macht keine Fondspolicen :wink:

Mich wundert sowieso, das von vielen Berater, der Hinweis
Versicherung und Sparvorgang zu trennen ignoriert wird. Auch
dies wird hier im Forum dann einfach „überlesen“.

Hallo Börsenfan,

was die Berater -oder sagen wir lieber Verkaüfer?- angeht, lautet die Antwort:
Bis zu 5% Abschlussprovision auf den geplanten Anlagebetrag vorab. Von der Prov auf die Risiko-LV und einen Fondssparplan kann die ersten Jahre nur leben, wer noch andere sofortverprovisonierte Produkte verkauft oder sich ein Beratungshonorar zahlen lässt.

Auch steuern die Gesellschaften gerade bei ihrem Ausschließlichkeitsvertrieb und den (mehr oder wenigen coolen :wink:) Angestellten über Ziele und Bonifikationen den Vertrieb. An der klassichen KLV hat sich halt schön was verdienen lassen… .

Gruß vom Money-Schorsch

Wenn die Grundausstattung steht, erlaube ich
selbstverständlich meinen Kunden (wenn Geld vorhanden) auch
noch etwas zu spielen, damit sie in den Genuss kommen, nach
kurzer Zeit möglicherweise Gewinn aber auch möglicherweise
Verlust zu haben!

Hallo cooler,

Du erlaubst also Deinen Kunden auch in anderen Anlageformen als die BAV zu investieren?
Wie großzügig! Ich bin beeindruckt.

Ich finde, Du solltest das nicht tun! Auf keinen Fall.

Begründung:
Wer einen Versicherungsberater braucht, um sich anderweitige Anlagen erlauben zu lassen, dem fehlt die menthale Kapazität um die doch etwas komplexeren Zusammenhänge an der Börse zu verstehen. Hier werden regelmäßig Gier und Angst das Hirn (und den Depotwert fressen, wie ja auch die von Dir genannten Beispiele aus Deinem Klientel (Telekom, Neuer Markt usw.) belegen.
Bitte sorge dafür, dass diese Menschen nicht wieder zum Opfer zyklischen Verhaltens werden! Hier sind Tagesgeld, Bausparen oder Bundeschätzchen sicher die richtigen Mittel… . Das meine ich ganz ausnahmsweise ohne jede Ironie.

Der besorgte Money-Schorsch

Hallo Cooler,

Es gibt genug
steueroptimierte Versicherungsprodukte (im Gegensatz zu den ab
2009 steuerbelasteten Fonds), an denen Fonds schon aus rein
kaufmännischen Gründen nicht mal riechen können! Es ist nur
eine Frage der korrekten und richtigen Info der Leute!

mich beschleicht der Verdacht, dass diese Produkte zwar steuer-, aber nicht renditeoptimiert sein werden. Wie so vieles in Deutschland.
Allein die Belastung der Provisionen in der frühen Phase des Sparvertrages ist schon sehr ertragsmindernd. Dann noch der Versicherungsmantel, den die Gesellschaften ja auch nicht aus caritativen Gründen anbieten. Wissen was rauskommt werden wir wie immer erst, wenns zu spät ist. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ein gutes Fondsinvestment hier auch gut duften dürfte… .

Dufte Grüße vom Money-Schorsch

Nochmal Hallo.

Im Nachhinein kannst du leicht reden! Von vornerein betrachtet
war dies das sicherste der Welt! ntv, N24, Börse ARD/ZDF,
Wirtschaftszeitungen, usw.

hier sollte man schon trennen. Sicher gibt es Einmalanlagen, die ruinös verlaufen sind und im Nachhinein in einem LV-Beitragsdepot schlauer angelegt gewesen wären.
Wer allerdings von 95 bis 2000 in diesen Märkten investiert war und dann genauso schlau ausgestiegen ist, wie unser kluger LV-Anleger, der kichert über die LV Rendite heute noch.
Aber klar, wäre-hätte-wenn.

Aber vergleichen wir mal den regelmäßigen Sparer in einer LV und einem Aktienfondssparplan z.B. ab 1.1.2000.
Ich habe selbst einige Sparpläne in den heißen Fonds von damals. Und die überwiegende Mehrheit ist sehr deutlich im Plus, dank sehr niedriger Einstiegskurse in den ersten Jahren (in denen bei der LV erstmal der Vetreter bezahlt worden wäre). Die LV-Renditen beim aktuellen Zinsniveau sind wohl nicht so prickelnd? Und wenn man dann noch die Kurse der Renten brücksichtigen würde (was zugegebenermaßen wohl nicht zwingend nötig wäre)dann ist nach acht Jahren die Basis für die künftige Rendite nicht wirklich pricklend.
Steuergünstig ist die Vermeidung von Gewinnen aber auf jeden Fall :wink:

Wenn Du schon Vergleiche anstellst, dann möchte ich noch die andere Seite ergänzen. Nämlich z.B. die alten Fonds wie Pioneer Fund, Templeton Growth, Fondak usw… Hier lassen sich 30jahresrenditen vergleichen und da kommt die Anlage in Aktienfonds wohl schon mit der LV mit. Oder ist das gelogen?

Der Money-Schorsch

Hallo Cooler,

Es gibt genug
steueroptimierte Versicherungsprodukte (im Gegensatz zu den ab
2009 steuerbelasteten Fonds), an denen Fonds schon aus rein
kaufmännischen Gründen nicht mal riechen können! Es ist nur
eine Frage der korrekten und richtigen Info der Leute!

mich beschleicht der Verdacht, dass diese Produkte zwar
steuer-, aber nicht renditeoptimiert sein werden. Wie so
vieles in Deutschland.

Hi Schorsch,
eine „Beschleichung“ allein genügt bei weitem nicht - eher Tatsachen! Eine Tatsache ist, dass die Kleinanleger in Sachen Fonds bis jetzt meistens geschröpft wurden! Ich habe übrigens noch nie einen Rentner - mit Aktienfonds reich geworden - in Rente ziehen sehen. Ihr wahrscheinlich auch noch nicht!

Dann noch der
Versicherungsmantel, den die Gesellschaften ja auch nicht aus
caritativen Gründen anbieten.

Aber aus rein caritativen Gründen werden Fonds aufgelegt natürlich schaffen die Fondsmanager, Banken,Fondsvertriebler, usw. alle umsonst!
Wir könnten ja mal über den Fondsmantel reden (natürlich nicht über die doppelt so teuren Dachfonds). Ausgabeaufschlag, Kosten für die Depotführung (wenn erforderlich) und Anlageberatung sind ja netterweise offengelegt aber die internen Fondskosten leider nicht! Was auch verschwiegen wird: Die Verwaltungsgebühr enthält auch eine Vertriebsprovision und nicht nur die Auslagen.
Nicht wenige wundern sich wo ihre Kohle verblieben ist - nach der überschwenglichen Darstellung der BVI-Wertsteigerungsmethode hätte ihr Fonds ja schöne Kohle bringen müssen, in Wirklichkeit war´s ein besseres Sparbuch (die internen Kosten lassen grüßen)!

Wissen was rauskommt werden wir

wie immer erst, wenns zu spät ist. Aber mein Bauchgefühl sagt
mir, dass ein gutes Fondsinvestment hier auch gut duften
dürfte… .

Mit Sicherheit wird ein GUTES (stellt sich leider erst viel später raus) Fondsinvestment gut duften,…aber ein schlechtes?..würg!

Gruß cooler

P.S. Ich will´s damit bewenden lassen - jeder hat halt so seine Philosophie und die soll ihm keiner nehmen!

Hallo cooler,

Du erwähnst hier immer wieder die versteckten internen Kosten bei Fonds.
Als Laie und Fondssparer interessiere ich mich sehr für diese Kosten.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Aber bei Nachfrage herrscht regelmäßig Funkstille.
Jetzt komm’ doch endlich mal zu Potte,- oder willst Du mich dumm sterben lassen.

Gruß Fritz

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