Kommt drauf an was man mit dem Lauf bezwecken will.
Geschwindigkeitsänderungen zwischendurch sind eine gute Sache -
dadurch wird das Training abwechslungsreicher. Intervalltraining ist
ausserdem sehr gut geeignet die Leistungsfähigkeit zu steigern.
habe gehört, dass ein sprint am ende eines laufs nichts
bringt, sogar schlecht sein soll!
inwieweit ist das korrekt?
Wenn du bis ans absolute Limit sprintest und das jedesmal, kann es in der Tat kontraproduktiv sein.
Was Anderes sind am Ende 2-3 Steigerungen über 50-80m mit einem Tempo, das einem 10 km Wettkampftempo entspricht(~120%-130% vom normalen Dauerlauftempo).
Das ist ganz gut für den Laufstil und die Motorik.
Danach aber trotzdem noch einige Minuten austrudeln und die letzten 300m - 500m sogar gehen.
hi, für den „kick“ ist es sehr gut, für die muskulatur vielleicht nicht so gut. bedenke, dass du bei einem richtigen sprint auf jeden fall die muskeln übersäuerst, das merkst du am brennen der oberschenkel. das ist milchsäure, die den muskel ermüdet und auch muskelkater mitverursacht. machst du den sprint am schluss des laufes und hörst dann sofort auf, verbleibt einfach mehr von der milchsäure im muskel. würdest du nach dem sprint aber noch etwas weiterlaufen, könntest du die milchsäure wieder aus den muskeln ausspülen -durch weitere durchblutung. aber ich persönlich würde kein dogma draus machen! wenn du den kick mehr spürst als muskelkater und er dich zum weitertrainieren motiviert, ist es doch egal, oder? diese ganzen 1000 trainingstips sind doch nichts gegen schöne körpererfahrungen, die man selber macht.