Könnt ihr mir bitte die Vor- und Nachteile des Boxens im allgemeinen und im speziellen gegenüber anderen Kampfsportarten darlegen?
Danke im voraus,
Sebastian
Könnt ihr mir bitte die Vor- und Nachteile des Boxens im allgemeinen und im speziellen gegenüber anderen Kampfsportarten darlegen?
Danke im voraus,
Sebastian
Hi Sebastian!
Könnt ihr mir bitte die Vor- und Nachteile des Boxens im
allgemeinen und im speziellen gegenüber anderen
Kampfsportarten darlegen?
Also mal auf die Schnelle:
Ich halte einen guten Boxer für einen gefährlichen Gegner. Boxer haben eine gute Beinarbeit, sind schnell und haben in der Regel ein harten Punch.
Gerade so einige Wing Chunler (ob jetzt WT, VC oder welche Variante auch immer), die versuchen wollen, am schlagenden Arm kleben zu bleiben und nach vorne zu stürmen, könnten ihr blaues Wunder erleben, wenn der Boxer ständig in Bewegung ist und die Faust schnell zurückzieht, dabei mit der anderen gleich nachsetzt.
Ein Vorteil ist meiner bescheidenen Meinung nach auch, daß ein Boxer lernt, was einzustecken. Im Kampfsport wird bei einigen Stilen das Sparring mit Kontakt vernachlässigt. Da können die Leute zwar dann 120 Techniken, aber wenn sie im Ernstfall eine abbekommen, rennen sie heulend zu Mami. 
Der Nachteil des Boxens ist natürlich, daß sich der Boxer eben nur in einer Distanz auskennt. Gelingt es einem Grappler, ihn zu Boden zu bringen, dann sieht es für den Boxer schlecht aus. Es reicht auch schon, in die Trapping-Distanz zu kommen, wenn man sich da auskennt.
Auch die Abwehr von Kicks lernt ein „gewöhnlicher“ Boxer ja nicht. Das kann er aber meines Erachtens einigermaßen hinbekommen, wenn er ständig in Bewegung bleibt.
Soweit mal ein paar Gedanken dazu.
Gruß
Michael
Aehh…
Hi Sebi!
Könnt ihr mir bitte die Vor- und Nachteile des Boxens im
allgemeinen und im speziellen gegenüber anderen
Kampfsportarten darlegen?
Also zunaechst einmal: trotz meiner langjaehrigen Kampfsporterfahrung, bin ich also alles andere als jemand, der sich mit Mike Tyson schlagen wollte. ;0)
Es ist also nicht so, dass sich Boxer nicht wehren koennten. Trotzdem ist das Boxen sehr beschraenkt und zur Selbstverteidigung ungeeignet. Man kann zwar alle moeglichen Leute umhauen, aber das war’s dann auch schon. Soll heissen, dass eine Verhaeltnismaessigkeit ueberhaupt nicht mehr gegeben ist, weil man kein Auswahlprogramm hat. Es geht um blocken, laufen und schlagen. Das koennen die Jungs dann meistens zwar sehr gut, aber leider ist das ja noch lange nicht alles.
Na gut, kommen wir zu dem Kapitel, worueber ich Dir mehr berichten kann. Kampfkuenste. Ich bestehe auf dieses Wort.
Also im direkten Vergleich gibt es fuer mich eigentlich nur eines zu berichten. Betrachtet man zwei aehnliche Personen, bei gleichem Ausbildungsgrad, dann wirst Du als Boxer, meiner Meinung nach, fast immer den Kuerzeren ziehen. Es gibt natuerlich auch Ausnahmen.
Boxen beinhaltet den reinen Nahkampf, kennt also noch nicht einmal Fusstritte, geschweige denn Wuerfe oder Bodenkampf. In einer realen Strassensituation wirst Du dann wenig zu lachen haben.
Boxen besitzt zu dem noch eine Vielzahl an Regeln wie, z.B. die Fussarbeit, keine Tiefschlaege etc.
Regeln, die es auf der Strasse nicht gibt.
Ich weiss, dass das hier alles ein wenig allgemein und pauschal klingt, doch nenn’ mir die Kampfkunst und ich geb’ Dir eine Liste fuer den direkten Vergleich, wobei die Boxliste immer sehr kurz sein wird. Die meisten Kampfkuenste sind einfach vielseitiger und bieten deshalb jede Menge positive Aspekte, die Dir einem „regulaeren Boxer“ eine Menge Vorteile verschaffen.
MfG
eclipze
P.S. Ja Guido, ich weiss. Vernuenftige Menschen, die so etwas ausueben kloppen sich sowieso nicht auf die Nase. ;0)
Hi Michael!
Also mal auf die Schnelle:
Ich halte einen guten Boxer für einen gefährlichen Gegner.
Boxer haben eine gute Beinarbeit, sind schnell und haben in
der Regel ein harten Punch.
Keine Frage!
Gerade so einige Wing Chunler (ob jetzt WT, VC oder welche
Variante auch immer), die versuchen wollen, am schlagenden Arm
kleben zu bleiben und nach vorne zu stürmen, könnten ihr
blaues Wunder erleben, wenn der Boxer ständig in Bewegung ist
und die Faust schnell zurückzieht, dabei mit der anderen
gleich nachsetzt.
Hmmmm, dem stehe ich eher sehr skeptisch gegenueber, weil der WT-ler zwar versucht, wenn es geht ueber das Prinzip des Chi-Sao seinen Gegner zu kontrollieren, jedoch sind die meisten Techniken eher darauf bedacht, den Gegner niederzustrecken, bevor der von seiner ach-so-tollen Beinarbeit profitieren kann, also kann ich Dir in diesem Punkt nicht zustimmen. Der WT-ler (gut trainiert) sieht den ersten Schlag und blockt und teilt gleichzeitig aus. Dann wird mit Kettenfaustschlaegen nachgesetzt, bis der Gegner unfaehig ist weiter anzugreifen, frei nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung.
Ich weiss worauf Du Dich beziehst, wenn Du sagst: wenn er die Faust schnell zurueckzieht. Auch im Jiu-Jitsu findest Du Anwendungen, wo der Arm gestreckt auf Dich zeigt (nach erfolgreichem Block) und Du dann anfaengst mit dem Arm zu arbeiten. Voellig utopisch, gebe ich Dir recht. Aber das ist NICHT das was der WT-ler lernt.
Ein Vorteil ist meiner bescheidenen Meinung nach auch, daß ein
Boxer lernt, was einzustecken. Im Kampfsport wird bei einigen
Stilen das Sparring mit Kontakt vernachlässigt. Da können die
Leute zwar dann 120 Techniken, aber wenn sie im Ernstfall eine
abbekommen, rennen sie heulend zu Mami.
Naja, man kann ja auch Wettkampf betreiben. Ausserdem ist Haerte nicht unbedingt antrainierbar. Ich habe zwar schon einiges mitgemacht, aber haerter geworden bin ich dadurch auch nicht. Ich hab’ schon immer viel einstecken koennen. Und wer’s moechte kann ja auch gerne Vollkontakt machen. Muay-Thai und Koyoko-Shinkai-Karate sollen auch ganz hilfreich sein.
Ich glaube Du sprichst eher von den Bewegungslegasthenikern, die zwar seit Jahren eine Kampfkunst ausueben, den schwarzen Guertel tragen und sich auf der Strasse trotzdem nicht wehren koennten, aber das hat nichts damit zu tun, dass der Kontakt vernachlaessigt wird.
Der Nachteil des Boxens ist natürlich, daß sich der Boxer eben
nur in einer Distanz auskennt. Gelingt es einem Grappler, ihn
zu Boden zu bringen, dann sieht es für den Boxer schlecht aus.
Es reicht auch schon, in die Trapping-Distanz zu kommen, wenn
man sich da auskennt.
Am Boden unten ist immer scheisse, es sei denn man heisst Royce Gracie. Ansonsten kann ich hier nur zustimmen.
Auch die Abwehr von Kicks lernt ein „gewöhnlicher“ Boxer ja
nicht. Das kann er aber meines Erachtens einigermaßen
hinbekommen, wenn er ständig in Bewegung bleibt.
Wie wir alle aus der Praxis wissen, sind sowieso nur die wenigsten Kicks wirklich effektiv. Nichtsdestotrotz kann man wenn man geuebt ist, sich so auch den Boxer auf Distanz halten.
Ausserdem waere er auch schoen doof, wenn er einfach nur stehen bleiben wuerde und sich nicht bewegt. ;0)
Soweit mal ein paar Gedanken dazu.
MfG
eclipze
Eine etwas andere Antwort
Hallo zusammen.
Sich über die Vor- oder Nachteile verschiedener Kampfsportarten oder Kampfkünste zu unterhalten gleicht einer Diskussion über die Frage ob nun Deutsch oder Englisch die bessere Sprache ist.
Es gibt komplexe, schwererlernbare, sehr nuancenreiche Sprachen wie Deutsch eine ist und leichterlernbare und sehr effektive aber auch teilweise sehr grobe Sprachen wie Englisch eine sein mag.
Wenn man über Kampfsportarten überhaupt (hier im Hinblick auf deren Tauglichkeit im Selbstverteidigungsfall)eine einigermassen gute Aussage machen kann, dann nur mit starker Einbeziehung des Menschen, der diese Kampfsportart/kunst ausübt oder ausüben will.
Ich selbst habe mit 6 Jahren mit Judo angefangen und habe heute nach fast 20 jähriger Kampfsporterfahrung den 2.DAN Judo,3.DAN Shotokan Karate, 1.DAN Aikido, ausserdem kann ich auf gut 8 Jahre Kickboxen, Savage und Jeet Kune Do zurückblicken. In der gesamten Zeit stellte man mir immer wieder dieselbe Frage, welche dieser Kampfsportarten denn für Selbstverteidigung die beste sei. Und leider, je länger ich trainierte desto weniger wusste ich eine zufriedenstellende Antwort.
Jeder, der hier eine klare Aussage machen kann, hat entweder gelinde gesagt keine Ahnung vom Wesen des Kampfsport oder möchte Werbung für"seinen" Kampfsport machen.
Letztendlich ist" ein Schlag nur ein Schlag und ein Tritt nur ein Tritt"(Bruce Lee), egal ob er jetzt OI-ZUKI oder LANGE GERADE heisst.
Die physikalische und physische Konstitution des Kämpfers ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Entscheidung bei der Wahl eines geeigneten Kampfsportes.
Die Frage warum jemand eine Kampfsport betreiben will muss geklärt werden (Wettkampfgedanke, Gesundheit, Zusammengehörigkeitsgefühl, Selbstverteidigung??).
Wenn die Antwort auf diese Frage Selbstverteidigung heisst, stellt sich die nächste Frage. Was macht eine gute Selbstverteidigung aus. Diese Antwort kann klarer nicht sein:
Die Selbstverteidigung muss universell sein. D.H. sie muss von den unterschiedlichsten Menschen gegen die unterschiedlichsten Gegner eingesetzt werden können. Leider gibt es diese Selbstverteidungsform nicht, obwohl einige wie z.B. WT oder auch Bruce Lee’s Kampfstil Jeet Kune Do die Richtung der Universalität andeuten. Auch hier ist jeder, der etwas anderes antworten kann auf dem Holzweg. Oder glauben wir tatsächlich, dass eine 50 kg-Frau mit hervorragender WT-Technik und langjähriger Erfahrung eine reele Chance gegen einen 120 kg schweren, muskulösen Strassenschläger hat? Wohl nicht.
Ich denke bis hierhin war meine Antwort für Dich wohl eher unbefriedigend und hoffe aber zumindest Dich nicht verwirrt zu haben und hoffentlich der Illusion beraubt, dass es EINE beste Kampfsportart gibt. Der einzige Maßstab bei Deiner Wahl solltest Du selbst sein: Was würde Dir am meisten Spass machen? Denn nur wer mit Elan bei der Sache ist wird Fortschritte erziehlen.Wenn Du nicht sicher bist mache doch bei mehreren Kampfsportarten ein Probetraining.
Wie alt, wie fit bist Du? Wenn Du kräftig und eher agressiv als defensiv bist solltest Du eher westliche Kampfsportarten wie Boxen, Kickboxen oder hartes Ju-Jutsu wählen, bist Du eher
schmächtig und weniger sportlich solltest Du Dich den klassischen östlichen Kampfsportarten zuwenden (speziell die chinesischen wie Wing Chun, Wing Tsun,klassisches Kung Fu). Karate,Aikido, Taekwondo sind für beide Gruppen möglich.
Judo ist unter dem Aspekt der Selbstverteidigung nur sehr bedingt geeignet, da hier die körperlichen Merkmale eine zu grosse Rolle spielen.
Schnelligkeit ist ein Merkmal das in allen Kampfsportarten gefordert und auch trainiert wird und ist unerlässlich für eine gute Selbstverteidigung. Ausserdem ist es nur von Vorteil, Deinen Körper zu stärken sei es durch Hanteltraining oder Ausdauersport.
Ausserdem sind Gelassenheit und kontrollierte Aggressivität(Kampfgeist) wichtige psychische Voraussetzungen um in Selbstverteidigungssituationen die Oberhand zu behalten.
Auch diese gilt es zu schulen.
Hallo Salvo,
Sich über die Vor- oder Nachteile verschiedener
Kampfsportarten oder Kampfkünste zu unterhalten gleicht einer
Diskussion über die Frage ob nun Deutsch oder Englisch die
bessere Sprache ist.
Bis hierhin ok.
Es gibt komplexe, schwererlernbare, sehr nuancenreiche
Sprachen wie Deutsch eine ist und leichterlernbare und sehr
effektive aber auch teilweise sehr grobe Sprachen wie Englisch
eine sein mag.
Den ersten Dan in Linguistik scheinst Du nicht zu haben. Denn diese Grobklassifizierung ist ungefähr so richtig wie zu behaupten, daß eine Kampfkunst die beste wäre.
Wenn man über Kampfsportarten überhaupt (hier im Hinblick auf
deren Tauglichkeit im Selbstverteidigungsfall)eine
einigermassen gute Aussage machen kann, dann nur mit starker
Einbeziehung des Menschen, der diese Kampfsportart/kunst
ausübt oder ausüben will.
Stimmt völlig. Und ich wage mal die kesse Behauptung, daß die meisten hier das wissen und auch sagen. Das soll aber nicht heißen, daß man nicht verschiedene Vor- oder Nachteile in bestimmten Bereichen diskutieren darf.
Ich selbst habe mit 6 Jahren mit Judo angefangen und habe
heute nach fast 20 jähriger Kampfsporterfahrung den 2.DAN
Judo,3.DAN Shotokan Karate, 1.DAN Aikido, ausserdem kann ich
auf gut 8 Jahre Kickboxen, Savage und Jeet Kune Do
zurückblicken.
Schön. Dann solltest Du auch wissen, daß jede Budo-Variante ihre eigene Charakteristik hat. Sicher gibt’s keine beste, aber Vergleiche in bestimmten Bereichen sind trotzdem gestattet.
In der gesamten Zeit stellte man mir immer
wieder dieselbe Frage, welche dieser Kampfsportarten denn für
Selbstverteidigung die beste sei. Und leider, je länger ich
trainierte desto weniger wusste ich eine zufriedenstellende
Antwort.
Das zeugt von Deiner Professionalität. Wie gesagt, die meisten hier sagen das auch, wie Du leicht in den vergangenen Threads nachlesen kannst.
Jeder, der hier eine klare Aussage machen kann, hat entweder
gelinde gesagt keine Ahnung vom Wesen des Kampfsport oder
möchte Werbung für"seinen" Kampfsport machen.
Stimmt.
Die physikalische und physische Konstitution des Kämpfers ist
eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Entscheidung bei der
Wahl eines geeigneten Kampfsportes.
Selbstverständlich. Hat auch nie jemand abgestritten.
Oder glauben wir tatsächlich,
dass eine 50 kg-Frau mit hervorragender WT-Technik und
langjähriger Erfahrung eine reele Chance gegen einen 120 kg
schweren, muskulösen Strassenschläger hat? Wohl nicht.
Na, das denke ich aber doch - und auch ohne WT zu kennen. Wäre traurig, wenn nicht.
Insgesamt muß ich sagen, Du trittst hier offene Türen ein und ich frage mich, warum Du hier so „heftig“ auftrittst. Deinem Posting nach muß man jedenfalls annehmen, daß Du die meisten Postings zu diesem Thema nicht gelesen hast.
Gruß, Kubi
Könnt ihr mir bitte die Vor- und Nachteile des Boxens im
allgemeinen und im speziellen gegenüber anderen
Kampfsportarten darlegen?
Vorteile: relativ bekannt, man kann damit als guter Profi viel Geld machen
Nachteile: aeusserst beschraenkte Kampfkunst(man kann nur mit den Faeusten Schlagen)
Keine Tritte, Hebel, Wuerfe etc…
Ferner sind viele Schlaege auf den Schaedel sehr nachteilig fuer das Gehirn also nocht Gesundheitsschaedlich!
Als Kampfkunst wirklich nicht zu empfehlen meiner Meinung nach…
Hallo Kubi,
Du magst recht haben, ich bin tatsächlich das erste Mal in diesem Forum und deshalb kann ich nichts über den Kenntnisstand der anderen Schreiber sagen. Meine Antwort war auch nicht an alle, sondern an den Fragesteller gerichtet, und der so schien mir hat sich mit der Frage ob Boxen oder andere Kampfsportarten für Selbstverteidigung besser sei, eher als Laie geoutet.
Ich hätte ihm natürlich auch einen wissenschaftlichen Vortrag über die Physik des Boxens halten können und Theorien der Wirksamkeit einzelner Kampfsportarten in Bezug auf Selbstverteidigung.
Ich bezweifle allerdings, und ich unterstelle dem Forum einfach mal, dass die Fragen aus wirklichem Interesse gestellt werden und nicht einfach um (Zweifelhafte)Diskussionen zu provozieren,
das einem Anfänger mit Theorie viel geholfen ist.
Es ist wunderbar, wenn die meisten, die in diesem Forum etwas über Kampfsport schreiben zu den Einsichten gelangt sind, die nur durch jahrelanges Auseinandersetzen mit dem Wesen der Kampfkunst entstehen können.
Gruss Salvo
Habe Urlaub…
…deshalb schaue ich momentan nicht jeden Tag ins Web…
Hi!
Also zunaechst einmal: trotz meiner langjaehrigen
Kampfsporterfahrung, bin ich also alles andere als jemand, der
sich mit Mike Tyson schlagen wollte. ;0)
Solange er nur hauen würde - aber er beißt ja auch (gibt es eigentlich eine Bisstechnik in irgendeiner Kampfkunst???)
Na gut, kommen wir zu dem Kapitel, worueber ich Dir mehr
berichten kann. Kampfkuenste. Ich bestehe auf dieses
Wort.
Kommt mir bekannt vor 
Also im direkten Vergleich gibt es fuer mich eigentlich nur
eines zu berichten. Betrachtet man zwei aehnliche Personen,
bei gleichem Ausbildungsgrad, dann wirst Du als Boxer, meiner
Meinung nach, fast immer den Kuerzeren ziehen. Es gibt
natuerlich auch Ausnahmen.
Da bin ich mir nicht unbedingt sicher! Da Boxer es gewohnt sind, sich dauernd auf die Nuss zu hauen, können sie auch ne Menge einstecken! Außerdem haben sie nicht das Problem, ihre Wirkung falsch einzuschätzen! Außerdem haben die Jungs eine Kondition, bei der ich nur neidisch Anerkennung zeigen muss! Ich kam mal in den Genuss, eine Stunde Boxtraining mitmachen zu dürfen - damals war ich knappe 16 (also noch richtig fit) und bin da auf den Brustwarzen rausgekrochen…und es war ein Amateurclub in Duisburg…
Boxen beinhaltet den reinen Nahkampf, kennt also noch nicht
einmal Fusstritte, geschweige denn Wuerfe oder Bodenkampf. In
einer realen Strassensituation wirst Du dann wenig zu lachen
haben.
siehe eins höher
Boxen besitzt zu dem noch eine Vielzahl an Regeln wie, z.B.
die Fussarbeit, keine Tiefschlaege etc.
Regeln, die es auf der Strasse nicht gibt.
Regeln, an die ich mich aber auf der Strasse nicht halten muss!
Ich weiss, dass das hier alles ein wenig allgemein und
pauschal klingt, doch nenn’ mir die Kampfkunst und ich geb’
Dir eine Liste fuer den direkten Vergleich, wobei die Boxliste
immer sehr kurz sein wird. Die meisten Kampfkuenste sind
einfach vielseitiger und bieten deshalb jede Menge positive
Aspekte, die Dir einem „regulaeren Boxer“ eine Menge Vorteile
verschaffen.
Prinzipiell gebe ich Dir vollkommen recht!
P.S. Ja Guido, ich weiss. Vernuenftige Menschen, die so etwas
ausueben kloppen sich sowieso nicht auf die Nase. ;0)
*LOL* Stimmt - die trinken lieber ein Bier…
Gruß
Guido
Diese Antwort…
…könnte von mir sein!
Hi!
Du redest meine Gedanken!
Gruß
Guido
Dem kann ich nicht zustimmen, da die Tritte,Blocks, Hebel und Würfe der meisten Kampfsportarten auf der Straße sowiso nicht funktionieren ist der Boxer im Vorteil. Auch schon aus dem Grund weil er gelernt hat einzustecken.
Ein hervorragendes Buch über Vor und Nachteile verschiedener Künste empfehle ich „Vom Zweikampf“ von K. Kernspecht.
Gruß
Pierre
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Dem kann ich nicht zustimmen, da die Tritte,Blocks, Hebel und
Würfe der meisten Kampfsportarten auf der Straße sowiso nicht
funktionieren ist der Boxer im Vorteil. Auch schon aus dem
Grund weil er gelernt hat einzustecken.
Hmmm, naja. Dem kann ich widerum nicht zustimmen. Einstecken lernt man meiner Meinung nach nicht.
Ich stimme Dir zu, wenn Du sagst, wenn einige Hebel vielleicht nicht unbedingt funktionieren, aber ich habe auch nicht behauptet, dass sich ALLE ausnahmslos in einem Strassenkampf bewaehren. Es haengt ja auch immer vom Tori selber ab. Jeder bevorzugt seine Hebel und Wuerfe, aber eines kann ich Dir versichern. Es gibt eine ganze Reihe von Hebeln und Wuerfen, die auf der Strasse funktionieren. Ich sage das deshalb, weil ich die meisten auch schon selber angewendet habe. Und es geht.
Ein hervorragendes Buch über Vor und Nachteile verschiedener
Künste empfehle ich „Vom Zweikampf“ von K. Kernspecht.
Ein sehr nettes Buch, wenn es nicht mal wieder einige viele Aspekte uebersehen wuerde. Aber ueber WT und Kernspecht habe ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen.
Gruß
Pierre
MfG
eclipze
Hmmm, naja. Dem kann ich widerum nicht zustimmen. Einstecken
lernt man meiner Meinung nach nicht.
Ich stimme Dir zu, wenn Du sagst, wenn einige Hebel vielleicht
nicht unbedingt funktionieren, aber ich habe auch nicht
behauptet, dass sich ALLE ausnahmslos in einem Strassenkampf
bewaehren. Es haengt ja auch immer vom Tori selber ab. Jeder
bevorzugt seine Hebel und Wuerfe, aber eines kann ich Dir
versichern. Es gibt eine ganze Reihe von Hebeln und Wuerfen,
die auf der Strasse funktionieren. Ich sage das deshalb, weil
ich die meisten auch schon selber angewendet habe. Und es
geht.
Darüber würde ich gern mehr erfahren. (z.B. in welcher Situation)
Ein sehr nettes Buch, wenn es nicht mal wieder einige viele
Aspekte uebersehen wuerde. Aber ueber WT und Kernspecht habe
ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen.
Was betreibst du selbst den?
Hast du schon mal was von Geoff Thompson gehört?
MfG
Pierre
Hmmm, naja. Dem kann ich widerum nicht zustimmen. Einstecken
lernt man meiner Meinung nach nicht.
Ich stimme Dir zu, wenn Du sagst, wenn einige Hebel vielleicht
nicht unbedingt funktionieren, aber ich habe auch nicht
behauptet, dass sich ALLE ausnahmslos in einem Strassenkampf
bewaehren. Es haengt ja auch immer vom Tori selber ab. Jeder
bevorzugt seine Hebel und Wuerfe, aber eines kann ich Dir
versichern. Es gibt eine ganze Reihe von Hebeln und Wuerfen,
die auf der Strasse funktionieren. Ich sage das deshalb, weil
ich die meisten auch schon selber angewendet habe. Und es
geht.Darüber würde ich gern mehr erfahren. (z.B. in welcher
Situation)
Die Situationen bekommst Du ja mehr oder weniger beigebracht. Das ist ja das wichtige an der Sache, erkennen zu koennen, welche Aktionen sinnvoll sind. Situationen, z.B. Schwitzkasten, Schlaege, Tritte oder offensiv. Wuerfe sind sehr vielseitig.
Ein sehr nettes Buch, wenn es nicht mal wieder einige viele
Aspekte uebersehen wuerde. Aber ueber WT und Kernspecht habe
ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen.Was betreibst du selbst den?
Ich selber betreibe Jiu-Jitsu.
Hast du schon mal was von Geoff Thompson gehört?
Der Name kommt mir zwar bekannt vor, aber ich kann ihn nicht einordnen, um ehrlich zu sein.
MfG
eclipze