An: Guido Re: HALT !

Hi Guido!

Ich hab’ keine Videos. (schweineteuer) Hast Du denn welche?
Also, gemacht bzw. angetestet habe ich schon: Judo, Modernes
Sport Karate, Koyoko-Shinkai Karate, Shotokan Karate,
Tae-Kwon-Do, Wing Tsun, Escrima, Wu-Shu (den meisten
faelschlicherweise bekannt als Kung-Fu), Jeet-Kune-Do, Arnis,
Pentjak Silat, Nin-Jitsu, Bu-Jitsu. Und zuguterletzt
natuerlich Jiu-Jitsu. Wie gesagt die meisten Dinge habe ich
nur kurz angetestet. Einen Monat, wenn ueberhaupt.

Gibt es hier in der Düsseldorfer Umgebung (Du kommst doch aus
Ratingen?) eine solche Auswahl? WOW! Ich glaube, ich sollte
auch mal testen gehen…

Nicht alles hier. Aber vieles. Wer suchet, der findet. Ich bin fast sicher, dass Du alles was da oben steht hier auch machen kannst. Ob die Schulen dann allerdings so gut sind ist ‚ne andere Frage, was nicht heissen soll, dass ich nur an guten Schulen war. Im Gegenteil. Aber bei den meisten hab‘ ich ja sowieso nur geschnueffelt und weiss heute gar nicht mehr wo die sind. Schon so lange her…

Nun ich meinte eigentlich die Technik halte ich schlichtweg
fuer schlecht. Nur um kurz ein Beispiel zu nennen: da Mann
beim Vorwaertsgehen nicht aus der Idealstellung gehen will
sieht das dann so aus, das der hintere Fuss fest auf dem Boden
bleibt, waehrend der vordere Fuss den ganzen Koerper sozusagen
nach vorne zieht! Es folgt daraus dass man eigentlich nicht
geht sonder vorwaerts „schleift“, jawoll, der hintere Fuss
schleift dann auf dem Boden! Mehr muss wohl nicht gesagt
werden…
Man versuche dass mal auf unebenem Boden…

OK, ich kann Dir aber versichern, dass WT dies weitgehend
nicht hat. Ich gebe zu, dass einiges sehr, sehr daemlich
aussieht und auf den ersten Blick keinen Sinn macht. Wenn man
aber nachfragt und selber ueberlegt ergibt es wieder Sinn.
Aber auch egal jetzt.

In welcher Kampfkunst „schleift“ man denn? Ich habe immer
furchtbare Anschisse bekommen, wenn mein Fuß als Bodenwischer
fungierte (dat bremst Dich doch!)

Was Abe meinte, war glaube ich so eine Art schneller Nachstellschritt, der oft als nachschleifen interpretiert wird. Wenn man irgendwo richtig ist, kriegt man auf die Nuss dafuer, aber das brauche ich Dir ja nicht zu sagen.

Eine nette Anekdote. Ich kenne zwei Leute aus dem WT (ehemals,
heute wieder Jiu-Jitsu), die wurden darauf ausgebildet, dass
wenn jemand ihnen auf die Schulter packt, sofort umdrehen
Wirkungstreffer, Kettenfaustschlaege.
Tja, leider wollte ein Kamerad nur die Uhrzeit wissen, hat
dann aber leider uebelst auf die Nuss gekriegt. Ist beiden
passiert. Beide haben sich das in muehevollster Kleinarbeit
wieder abtrainieren muessen. Ich gebe zu, dass es potentiell
sehr gefaehrlich sein kann, wenn man von hinten an der
Schulter gepackt wird, aber solcher Automatismus ist sehr,
sehr gefaehrlich wie man sieht.

So makaber es ist - ich habe Probleme, mein Schmunzeln zu
verbergen!

Naja, so lustig war’s nicht. War eigentlich ein Kumpel, gab noch Klassenkonferenzen etc. Die Dame, die es tat (es war ein Herr und eine Dame, die diese Schote gebracht haben) ist eigentlich auch alles andere als unerfahren in diesen Sachen. 5. Dan Jiu-Jitsu und keine Ahnung welcher Trainergrad in Pentjak Silat. Und trotzdem isset dann zu dieser Aktion gekommen.

ihn mal selber. Guido und Kubi sind hier die Experten.

EXPERTE? Ich bin seit drei Jahren ohne Verein!

Das bedeutet ja nicht, dass Du keine Ahnung hast oder??
;0)

MfG

eclipze

Hi eclipze!

Also, gemacht bzw. angetestet habe ich schon: Judo, Modernes
Sport Karate,

[…]

Was bietet Dir das Jiu-Jitsu, das Du in all den anderen Kampfkünsten, in die Du reingeschnuppert hast, vermißt?

Gruß
Michael

Vorteile des Jiu-Jitsu
Hi Michael!

Was bietet Dir das Jiu-Jitsu, das Du in all den anderen
Kampfkünsten, in die Du reingeschnuppert hast, vermißt?

Also von vermissen kann nicht wirklich die Rede sein, aber ich dreh’s vielleicht mal andersherum. Ich liste Dir einfach mal die positiven Eigenschaften des Jiu-Jitsu auf, die meiner Meinung nach wichtig sind.

  1. Jiu-Jitsu deckt alle Bereiche des moeglichen Gefechts ab: Entwaffnung, Distanzkampf, Wuerfe und Bodenkampf. Dieses Spektrum bietet keine andere Kampfkunst. Die Begruendungen liegen meistens darin, dass sie versuchen einem weiszumachen, dass man bei perfekter Beherrschung der jeweiligen Kunst den anderen Bereich nicht braucht (Beispiel WT. Bodenkampf wird nicht gelehrt. Man lernt „nur“ gar nicht erst in diese Situation zu kommen. Bringt mir allerdings dann nichts, wenn ich am Boden liege, weil dann habe ich naemlich echte Probleme).

Ich habe keine Lust 3 verschiedene Kampfkuenste separat zu lernen, wenn ich sie so gut wie im Jiu-Jitsu vereint habe. Im Prinzip eine Mischung aus Karate (Distanz: Schlag-, Tritttechniken), Aikido (Nahkampf: Hebel, Fallschule), Judo (Boden+Nahkampf: Bodenkampf, Wuerfe, Hebel).

Ich habe also die volle Vielfalt, die ich einfach ausnutzen kann, ohne dabei gleichzeitig drei verschiedene Selbstverteidigungssysteme lernen zu muessen. Klar koennen sie der Ergaenzung halber natuerlich separat auch noch angelernt werden. Hab’ ich auch getan. Mehr Wurftraining beim Judo, z.B…
Vielfaeltigere (haeufig auch beinahe nutzlose) Tritttechniken aus dem Tae-Kwon-Do.

Doch das Paket als solches gefaellt mir beim Jiu-Jitsu am Besten, aber das muss jeder fuer sich selber entscheiden.

  1. Ich habe das Jiu-Jitsu als sehr effektives SV-System kennengelernt, was ich von anderen Systemen in bestimmten Bereichen nicht behaupten kann. Capoeira z.B., wobei das bei diesem Beispiel natuerlich historisch bedingt ist.

  2. Ich kann das Mass der Verteidigung extrem stark beeinflussen. Vom simplen „Ausschalten“ bis hin zum einfachen Hebel zum Sicherstellen von Personen. Ich habe also die volle Bandbreite, wie ich auf Leute reagieren kann. Verhaeltnismaessigkeit muss einfach gegeben sein und das ist beim WT z.B. nicht so.

Das ist meine persoenlich Einstellung hierzu. Du musst natuerlich nicht meiner Meinung sein. Nur wie Du sicherlich festgestellt hast, habe ich schon ueberall ein wenig geschnuppert und fuer mich entschieden, dass das Jiu-Jitsu mir am naechsten kommt. Das kann fuer jeden natuerlich anders ausfallen.

Solltest Du etwas zu kritisieren haben, fuehl Dich frei dies zu tun. ;0)

MfG

                  eclipze

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Hallo eclipze!

[Vorzüge des Jiu-Jitsu]

Solltest Du etwas zu kritisieren haben, fuehl Dich frei dies
zu tun. ;0)

Nein, zu kritisieren habe ich nichts (und wenn ich mir bei Deinen Positngs durchlese, was Du mit Deinen Gegnern machst, würde ich mich das auch gar nicht trauen :wink:).

Ich finde auch, daß Jiu-Jitsu eine gute Mischung ist. Ich traniere PFS. Da haben wir auch alles mögliche inkl. Bodenkampf (Bazlilian Jiu-Jitsu, Sambo), aber es ist halt Geschmackssache. Was mich an den meisten Systemen stört, sind die Prüfungen (bei einigen Stilen kommt man ohne Prüfung auch gar nicht weiter). Beim PFS gibt es halt kein Graduierungssystem und keine Geheimniskrämereien wie z.B. bei manchen Wing Chun-Stilen (Technik xy zeige ich Dir aber erst, wenn Du Deine nächste Prüfung bestanden hast …).

Wo ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Jiu-Jitsu und Ju-Jutsu?

Viele Grüße
Michael

Ju-Jutsu vs. Jiu-Jitsu
Hi Michael!

Wo ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Jiu-Jitsu und
Ju-Jutsu?

Also es gibt Leute, die behaupten, dass Jiu-Jitsu was anderes waere als Ju-Jutsu waere, naemlich die traditionellere Form, als das Ju-Jutsu ist. Jein! Die Kunst hat sich zwar veraendert, allerdings hat dies nichts mit der Namensgebung zu tun.

Wie man vermuten kann ist dies ein „Uebersetzungsfehler“. Von Fehler kann man hier nicht sprechen, da man versucht die Kunst aus dem Kanji (japanische Schrift) phonetisch in die jeweiligen Landessprachen zu uebersetzen. Jiu-Jitsu ist also tatsaechlich eigentlich die franzoesische Uebersetzung, wohingegen Ju-Jutsu einfach nur die deutsche „Umsetzung“ ist. Deswegen gibt es auch nur einen Ju-Jutsu Verband in Deutschland und keinen Jiu-Jitsu Verband.

Jetzt frag’ mich bitte nicht, warum so viele Amis auch Jiu-Jitsu sagen, statt Ju-Jutsu. Tatsaechlich ist es damals naemlich in England auch in Ju-Jutsu umgewandelt worden und wurde auch so von den Amis uebernommen.

Den einzigen Reim, den ich mir darauf machen kann, ist dass die Jungs hier zu sehr von den Brasilianern beeinflusst werden, die scheinbar auch den „Begriff“ bzw. die Schreibweise Jiu-Jitsu verwenden.

Es ist mir auch weiterhin ein Raetsel, warum Jiu-Jitsu so ziemlich die einzige Kunst ist, wo es nicht standardisiert ist. Karate bleibt z.B. immer Karate, TKD, JKD, Aikido etc.

Aehnliches tritt allerdings noch beim WT auf: Wing-Tsun, Ving Chun, Wing-Tschun etc.

Naja, ich hoffe ich konnte Dir bei meiner eigenen Verwirrtheit ueberhaupt noch weiterhelfen. ;0)

MfG

� � � � � � eclipze

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Ahnungslos!
Hallo !

Ich finde auch, daß Jiu-Jitsu eine gute Mischung ist. Ich
traniere PFS. Da haben wir auch alles mögliche inkl.
Bodenkampf (Bazlilian Jiu-Jitsu, Sambo), aber es ist halt
Geschmackssache. Was mich an den meisten Systemen stört, sind
die Prüfungen (bei einigen Stilen kommt man ohne Prüfung auch
gar nicht weiter).

Bitte - sage mir Stümper: Was ist PFS? *nochniegehörthab*

Beim PFS gibt es halt kein
Graduierungssystem und keine Geheimniskrämereien wie z.B. bei
manchen Wing Chun-Stilen (Technik xy zeige ich Dir aber erst,
wenn Du Deine nächste Prüfung bestanden hast …).

Ich denke, der Sinn bei solchen „Geheimniskrämereien“ (auch, wenn ich das ganze gerade beim WT ziemlich übertrieben finde), ist, dass der Schüler erst einmal eine solide Basis haben sollte, bevor er die „richtig bösen“ Techniken lernt. Zum einen ist es einfacher, diverse Techniken zu lernen, wenn man schon mal die technischen Grundkenntnisse hat, zum anderen sollte auch die innere Einstellung erst mal reifen!

Wo ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Jiu-Jitsu und
Ju-Jutsu?

Ich glaube, nur in der Schreibweise…

Da gibt es das chinesiche Wort
Chuang, oder Gong, oder Quang (ist auch so ein Beispiel)

Gruß
Guido

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Wie man vermuten kann ist dies ein „Uebersetzungsfehler“. Von
Fehler kann man hier nicht sprechen, da man versucht die Kunst
aus dem Kanji (japanische Schrift) phonetisch in die
jeweiligen Landessprachen zu uebersetzen. Jiu-Jitsu ist also
tatsaechlich eigentlich die franzoesische Uebersetzung,
wohingegen Ju-Jutsu einfach nur die deutsche „Umsetzung“ ist.
Deswegen gibt es auch nur einen Ju-Jutsu Verband in
Deutschland und keinen Jiu-Jitsu Verband.

Hmm. Allerdings gibt’s für das Japanische offizielle Transkriptionsregeln, daher dürfte das keinen Unterschied machen. Die japanische Aussprache müßte sich doch aus rauskriegen lassen, um das zu vereinheitlichen. Hast Du das mal irgendwo in Kanji und mailst es mir? Dann suche ich Dir die „richtige“ Umschrift raus…

Es ist mir auch weiterhin ein Raetsel, warum Jiu-Jitsu so
ziemlich die einzige Kunst ist, wo es nicht standardisiert
ist. Karate bleibt z.B. immer Karate, TKD, JKD, Aikido etc.

Das dürfte an obiger offizieller Transkription liegen. Die gibt’s soweit ich weiß auch für Koreanisch.

Aehnliches tritt allerdings noch beim WT auf: Wing-Tsun, Ving
Chun, Wing-Tschun etc.

Für Chinesisch gibt’s diese Vereinheitlichung der Regeln noch nicht so lange, außerdem streiten immer noch mehrere Systeme miteinander. Das könnte hier eine Erklärung sein.

Alle Klarheiten beseitigt?

Gruß Kubi

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Hi Guido!

Bitte - sage mir Stümper: Was ist PFS? *nochniegehörthab*

PFS ist die Abkürzung für Progressive Fighting Systems.
Dan Inosanto, der ein Schüler von Bruce Lee war, hat zunächst zum JKD noch die philippinischen Kampfkünste dazugepackt. Paul Vunak, der wiederum Privatschüler Dan Inosantos war, hat dann diese JKD-Variante seinen Straßenkampferfahrungen angepaßt und das ganze PFS genannt.
Im PFS findet man Techniken aus allen möglichen Stilen. Man versucht, jeweils das Effektivste aus den verschiedenen Systemen herauszuziehen und zu kombinieren. So hat man z.B. Kicks aus dem Thaiboxen, dem Savate etc. Kettenfauststöße aus dem Wing Chun (auch wenn der Zweck der KFS im PFS nicht das Niedermähen des Gegners ist, sondern hauptsächlich der Distanzüberbrückung dient), Bodenkampf (Brazilian Jiu-Jitsu, Sambo), high/low/high-Prinzip aus dem KungFu usw.

[…]

Ich denke, der Sinn bei solchen „Geheimniskrämereien“ (auch,
wenn ich das ganze gerade beim WT ziemlich übertrieben finde),
ist, dass der Schüler erst einmal eine solide Basis haben
sollte, bevor er die „richtig bösen“ Techniken lernt. Zum
einen ist es einfacher, diverse Techniken zu lernen, wenn man
schon mal die technischen Grundkenntnisse hat, zum anderen
sollte auch die innere Einstellung erst mal reifen!

Hm, nun gerade bei vielen Wing Chun-Stilen (bei denen diese Geheimniskrämerei besonders ausgelebt wird) fängt man ja nun aber mit den schweren „Waffen“ an und übt die Abwehr gegen die harten Stile zuerst. Oder meinst Du mit „richtig bösen“ Techniken eher Würger etc.?

Gruß
Michael

Nicht mehr ganz so ahnungslos!
Hi Michael!

PFS ist die Abkürzung für Progressive Fighting Systems.
Dan Inosanto, der ein Schüler von Bruce Lee war, hat zunächst
zum JKD noch die philippinischen Kampfkünste dazugepackt. Paul
Vunak, der wiederum Privatschüler Dan Inosantos war, hat dann
diese JKD-Variante seinen Straßenkampferfahrungen angepaßt und
das ganze PFS genannt.

Mit Dan Inosanto kann ich was anfangen!

Im PFS findet man Techniken aus allen möglichen Stilen. Man
versucht, jeweils das Effektivste aus den verschiedenen
Systemen herauszuziehen und zu kombinieren. So hat man z.B.
Kicks aus dem Thaiboxen, dem Savate etc. Kettenfauststöße aus
dem Wing Chun (auch wenn der Zweck der KFS im PFS nicht das
Niedermähen des Gegners ist, sondern hauptsächlich der
Distanzüberbrückung dient), Bodenkampf (Brazilian Jiu-Jitsu,
Sambo), high/low/high-Prinzip aus dem KungFu usw.

Hmm - Deiner Beschreibung nach fallen da so viele verschieden Sachen zusammen, dass ich mir das liebend gerne mal ansehen würde!

Hm, nun gerade bei vielen Wing Chun-Stilen (bei denen diese
Geheimniskrämerei besonders ausgelebt wird) fängt man ja nun
aber mit den schweren „Waffen“ an und übt die Abwehr gegen die
harten Stile zuerst. Oder meinst Du mit „richtig bösen“
Techniken eher Würger etc.?

Ich wäre ziemlich anmaßend, wenn ich mir hier ein Urteil über die Lehrmethodik von WT erlauben würde. Habe ich halt aus Gründen, die eher die Aktiven als die Kampfkunst betreffen nie angetestet!

Aber ich habe ein wenig Erfahrung mit Shaolin Chuang Fa und Shotokan Te. Und in beinden Vereinen wurde nach der Devise gelehrt: erst mal laufen lernen, bevor man die Flügel benutzt! Als ich WT ansprach, wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass ich es dort extrem überzogen finde - spricht aber auch ein wenig für die Überheblichkeit der WT-Aktiven…

Gruß
Guido

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Hi Guido!

Hmm - Deiner Beschreibung nach fallen da so viele verschieden
Sachen zusammen, dass ich mir das liebend gerne mal ansehen
würde!

Ja, die Vielfalt finde ich beim PFS auch faszinierend. Da stecken so 5 - 10% von den unterschiedlichsten Kampfkünsten drin. Da ist für jeden was dabei, was einem liegt.

Was das Reinschnuppern in PFS betrifft, weiß ich leider nicht, ob es in NRW eine Schule gibt. Ich trainiere bei Michael Grüner in München (http://www.pfs-fighting.de/default.htm). Du kannst ihn ja mal anmailen und fragen, ob PFS irgendwo in Deiner Gegend unterrichtet wird.

Gruß
Michael

Hmm. Allerdings gibt’s für das Japanische offizielle
Transkriptionsregeln, daher dürfte das keinen Unterschied
machen. Die japanische Aussprache müßte sich doch aus
rauskriegen lassen, um das zu vereinheitlichen. Hast Du das
mal irgendwo in Kanji und mailst es mir? Dann suche ich Dir
die „richtige“ Umschrift raus…

Vielleicht ist der Begriff ja auch vorher bereits uebersetzt worden. Jiu-Jitsu ist ja nun nicht so jung. Gut, das mit den offiziellen Uebersetzungsregeln wusste ich nicht.
Kanji? Ich muss mal suchen, aber wenn ich’s finde, schick ich’s Dir.

Es ist mir auch weiterhin ein Raetsel, warum Jiu-Jitsu so
ziemlich die einzige Kunst ist, wo es nicht standardisiert
ist. Karate bleibt z.B. immer Karate, TKD, JKD, Aikido etc.

Das dürfte an obiger offizieller Transkription liegen. Die
gibt’s soweit ich weiß auch für Koreanisch.

Fuer Koreanisch? Waere mir zumindest neu. Ich weiss zwar, dass so in etwa ein paar Regeln bestehen. Die Schrift an sich wird jedoch immer mal wieder verschieden interpretiert, so dass man manchmal auch das Gefuehl hat, dass das mit der Vereinheitlichung nicht so weit her ist.

Aehnliches tritt allerdings noch beim WT auf: Wing-Tsun, Ving
Chun, Wing-Tschun etc.

Für Chinesisch gibt’s diese Vereinheitlichung der Regeln noch
nicht so lange, außerdem streiten immer noch mehrere Systeme
miteinander. Das könnte hier eine Erklärung sein.

Alle Klarheiten beseitigt?

Yo! Mehr kann ich dazu nicht sagen. ;0)

MfG

              eclipze

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Vielleicht ist der Begriff ja auch vorher bereits uebersetzt
worden. Jiu-Jitsu ist ja nun nicht so jung. Gut, das mit den
offiziellen Uebersetzungsregeln wusste ich nicht.
Kanji? Ich muss mal suchen, aber wenn ich’s finde, schick
ich’s Dir.

Brauchst Du nicht mehr. Ich hab’s mal überprüft: Japanisch spricht sich das „Juu Jutsu“, das „i“ ist auf jeden Fall von daher heute falsch.
Zwei Möglichkeiten: Entweder das ist sehr früh schon übernommen worden, und damals sprach sich das noch „Jiu Jitsu“, oder man hat es über China entlehnt und daher die chinesische Aussprache übernommen. Aber hier geraten wir in Spekulation…
Übrigens gibt es tatsächlich keine VERBINDLICHE Transkription des Japanischen. Das Hepburn-System ist aber heutzutage das praktisch immer benutzte, da es sich stärker an der Aussprache als an der Schrift orientiert.

Fuer Koreanisch? Waere mir zumindest neu. Ich weiss zwar, dass
so in etwa ein paar Regeln bestehen. Die Schrift an sich wird
jedoch immer mal wieder verschieden interpretiert, so dass man
manchmal auch das Gefuehl hat, dass das mit der
Vereinheitlichung nicht so weit her ist.

Ok, auch hier: nichts verbindliches, leider. Allerdings setzt sich immer mehr das McCune-Reschauer-System durch. Man findet allerdings noch oft andere Varianten, da hast Du recht.

Gomen nasai.

Gruß, Kubi

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