Hallöchen!
Aber wo, im Gegenteil zu vielen Anderen siehst Du ja meistens
von persoenlichen Angriffen ab. Das weiss ich zu schaetzen.
Es gibt leider viele die nicht verstehen dass es um Argumente
geht, nicht um die Person des Gegenuebers…
Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Vor allem weil so
Leuten, dann meistens die Argumente ausgehen und sich
angegriffen fuehlen, weil sie sich mit Worten nicht mehr
wehren koennen, weil sie gemerkt haben, dass sie in einer
Sackgasse gelandet sind, Ihre Fehler aber nicht einsehen
wollen. Du kennst das ja…
Traurig aber wahr. Sollte man aber gerade von
ernsthaften Budoka nicht erwarten. Schließlich gehört die
Philosophie auch dazu
Dem kann ich mich mal wieder nur anschliessen. Aber wirklich gute Dojos sind auch rar geworden. Bei wirklich guten Dojos gibt es naemlich nur ernsthafte Budokas. Alles andere wird vorher schon „gefeuert“. Wakari-masu-ka?
Also, gemacht bzw. angetestet habe ich schon: Judo, Modernes
Sport Karate, Koyoko-Shinkai Karate, Shotokan Karate,
Tae-Kwon-Do, Wing Tsun, Escrima, Wu-Shu (den meisten
faelschlicherweise bekannt als Kung-Fu), Jeet-Kune-Do, Arnis,
Pentjak Silat, Nin-Jitsu, Bu-Jitsu. Und zuguterletzt
natuerlich Jiu-Jitsu. Wie gesagt die meisten Dinge habe ich
nur kurz angetestet. Einen Monat, wenn ueberhaupt.
Ach ne, und Du nennst mich Experte? Die einzige Budo-Form, die
ich selbst mache oder gemacht habe, war und ist Aikido (wenn
man mal von dem üblichen Jugend-Judo absieht…). Ich habe
ehrlich auch keine Zeit, noch andere nebenher zu machen. Das
würde bedeuten, sich auf alle nicht mehr ordentlich
konzentrieren zu können. Für mich jedenfalls. Meine Devise
ist: Lieber eins ordentlich als viele schlecht (und damit will
ich Dich NICHT dumm anmachen!! Das ist nur meine Meinung
in Bezug auf meine persönlichen Fähigkeiten!!).
Nicht als Angriff angesehen. :0) Das mit dem Konzentrieren stimmt schon. Ich mach ja auch „schon“ seit 8 Jahren Jiu-Jitsu.
Trotzdem habe ich so eine Bruce Lee aehnliche Einstellung. ;0) Wie gesagt, das meiste hab’ ich ja gar nicht lange gemacht. Nur mal so ausprobiert, um mal zu sehen was die anderen Kuenste so zu bieten haben. Ausserdem war es auch Interesse. Wenn ich mich schon Experte schimpfe, dann sollte ich auch ein wenig Uebersicht haben oder??? ;0)
Ich bin schlussendlich dann beim Jiu-Jitsu geblieben, aber meine Erfahrungen aus anderen Bereichen helfen mir natuerlich ungemein. Judo Erfahrung mit Wuerfen und Boden Randori, TKD fuer’s allgemeine kicken etc. Die anderen Kuenste habe ich also auch als Erweiterung gedacht, um mein Jiu-Jitsu dahingehend zu verbessern, als das ich vielseitiger werde und verschiedene Elemente miteinander verbinde.
Reflexe sollten doch als Reaktion auf bestimmte Formen des
Angriffs trainiert werden, oder bin ich im falschen Film? Wenn
der andere nicht so reagiert wie mein Partner im Training, ist
das in der Regel ein Problem für ihn, nicht für mich. Man geht
doch bei den Techniken mit, um möglichst unbeschadet aus den
Techniken rauszukommen.
Ja und nein. Das Reflextraining beim WT ist zum ersten das schnellste und effektivste Reflextraining: naemlich der Reflex auf Beruehrung. Man reagiert automatisch bei Beruehrung und beim WT gilt es diese Reaktion in einen „Verteidigungs-Angriff“ umzuwandeln. Natuerlich darf man auch die Reflexe auf Angriffe nicht vergessen, aber die kann man nicht wirklich antrainieren. Entweder man ist schnell oder man isset nicht. Man lernt aber mit der Erfahrung und wird dadurch vermeintlich schneller.
Beim WT gibt es kein „mitgehen“ mit Techniken wie beim Aikido. Wenn man sich beim Aikido sperrt, wird u.U. ein Gelenk, Knochen o.ae. gebrochen. Es gilt nur die Reaktion auf Beruehrung und natuerlich praeventiv vor dem Kontakt, denn wer schon auf die Fresse gekriegt hat, kann meistens schlecht gleichzeitig zurueckschlagen.
übsch. Nette Effekte erzielt auch einfach, mit einem kleinen
ndhebel einfach die Pistole den Besitzer wechseln zu lassen. Da
ucken die Jungs bestimmt schön doof aus der Wäsche. Und ist
icht so brutal.
Kipphandhebel sind in der Position sehr schwer durchzufuehren. Meine Meinung zu dieser Aktion ist, dass sie zwar sehr geil ist wenn’s klappt, alles in allem jedoch viel zu langsam ist. Ich weiss nicht wie gut Du bist, aber ich krieg’ die Hand einfach nicht gegriffen aus der Position. So wie Du die Aktion beschreibst wird sie langsam ausgefuehrt. Ist Dein Gegner aber einer der staerkeren Sorte, dann wirst Du uebelste Probleme damit haben ihn dahinzumanoevrieren. Vergiss nicht, dass der Arm gestreckt und in etwa auf Kopfhoehe liegt. Daraus einen Kipphandhebel zu machen, ohne dass direkter Kontakt besteht und er auch noch einen Gegenstand in der Hand haelt, halte ich zumindest fuer fragwuerdig. Ich sage nicht, dass es nicht geht. Aber ich koennte es z.B. auf gar keinen Fall. Ist sowieso nicht mein bester Hebel ;0)
Und zu dem Thema brutal brauche ich mich hoffentlich nicht weiter aeussern. Wer auf mich mit einer Pistole zielt, ist fuer mich nicht als minder brutal einzuordnen, sondern weitaus hoeher, weil ich nicht mit Waffen auf andere losgehe.
Und noch was. Ein Messer kann im Nahkampf einiges mehr als
eine Pistole.
timmt. Darum gehört Messerabwehr auch bei uns zum Programm,
istolenabwehr nicht. Wer mit dem Ding umgehen kann, kommt
owieso nicht so nahe heran, daß Du was machen kannst.
Japp. Aber Messerabwehr halte ich auch fuer weitaus unrealistischer. Ich erwaehnte glaube ich bereits, dass ich 'nem Typen mit 'nem Messer eher mein Portemoinae gebe, als einem mit 'ner Knarre.
lso dann, macht’s gut bis nächstes Jahr (falls wir uns nicht
ehr „sehen“)…
Dito. Aber das glaube ich nicht. ;0)
MfG
eclipze

