Angenommen

Deine Meinung
Hi Deceem!

Vielen Dank für Deine Antwort! :o)))

Deine Überlegungen und Entscheidung sind die Grundlage für meine Denkweise. Damit meine ich, daß ich diese Entscheidung auch verstehe und ich glaube ich würde es auch so tun.

So wie du auch, würde ich für mein Kind alles tun (ausser Gesetzeswidriges). Also diese Möglichkeit erscheint mir, aus der Ferne, gar nicht so abwegig.

Auf jeden Fall, „leider“ finde ich nur in diesem Fall angebracht, wenn es sich auf die Lage des KiGa-Kindes bezieht und zusätzlich wenn damit gemeint wird, wie traurig es ist, so etwas zusehen zu müssen und kaum etwas machen zu können. Das ist für mich das große „LEIDER“.

Vielen herzlichen Dank, nochmals und liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena

Rehi,
das „leider“ bezog sich darauf, dass Eltern, die in so eine
Situation geraten, auch bereit sind, krasse Ideen aufzunehmen.
„Leider“ = für andere unverständlich; unkonvetionell
Leider kann heißen, dass man Dinge tut, die einem andern weh
tun werden, man trotzdem so handelt.
Leider in dem speziellen Fall, ein 2. Kind als Organspender
zu zeugen.
LG D

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ok
hallo,:

Ok, hast recht, die Frage stellt sich natürlich, weil es sie
gibt.
Trotzdem, je mehr mir das durch den Kopf geht umso wütender
werde ich und schuld ist der Autor dieser Frage.

Damit wirst Du wohl leben müssen, denn gerade dafür sind Foren
da: Um Fragen zu stellen und bestimmt nicht um mit
Schimpfwörter tituliert zu werden.

Natürlich muss ich damit leben dass es Menschen wie dich gibt.

Das eigentlich abartige (;kranke; widerliche; ekelerregende;
…) ist der Umstand, dass diese Frage (vor allem in dieser
Form) hier überhaupt zu Debatte gestellt wurde.

Und wie stellst Du es Dir vor?
Was ist denn so ekelerregend dabei eine Frage zu stellen, die
sich bestimmt mancher bereits gestellt haben???

Es ist nicht der Umstand des „Frage stellens“.
Es ist der Inhalt und die Form.

Wie hochgeadelt fühlst Du dich eine Frage so zu betitteln und
vorallem warum??

Ich bin ich.
Und du, wer bist denn du ?
Weil es heisst: „Wehret den Anfängen“.

Warum ist krank eine Frage zu stellen, die sich mit der
heutigen Gegenwart der medizin auseinandersetzt?
Für was hälts du Dich eigentlich?

Einen Menschen der über den eigenen „heile Welt Tellerrand“ hinausschauen kann wenn es nötig ist ?
Ich sags mal so:
Ich wünsche dir von Herzen, dass du eines Tages vielleicht mal b e g r e i f s t worum es hier gerade w i r k l i c h geht.

Und ich muß Guido beipflichten: ich traue mir nicht zu, jetzt
zu sagen, wie ich mich gegebenenfalls entscheiden würde.

Ok, jeder so wie er kann.
Ich finde es allerdings wichtig, zu solchen Fragen eindeutig
und unmissverständlich Stellung zu beziehen.

Eben! Und das bedarf eine (möglichst öffentliche) Frage.
Von Krankhaft, Ekelhaft oder widerlich keine Spur… ausser
evtl in Dein Hirn.

Eben n i c h t !
Es gibt Dinge, die sagt man nicht.
Es gibt Dinge die tut man nicht.
Und es gibt Fragen die stellt man nicht.

Nur weil irgend ein krankes Hirn sich etwas derartiges ausspinnt, muss ich noch lange nicht zu dessen Verbreitung beitragen.
Wenn dann eben bestenfalls in Form einer deutlichen und unmissverständlichen Ablehnung.

Stefan

Aus Deinem Zeilen…
Hi Deceem!
…glaube ich zu lesen, daß du selber vor so eine (ähnliche?) Entscheidung gestanden bist.
Wenn es so ist, dann hoffe ich inständig, daß es auch geklappt hat und jetzt die Lage nicht mehr so bedrohlich ist.
Wie gesagt, ich hoffe sehr, daß ich nie vor so einer Entscheidung stehen muß, aber dann glaube ich, ich würde mich für eine erneute Schwangerschaft entscheiden.
Vielen herzlichen Dank, nochmals, für Deine Gedanken.
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena *die auch wie MeToo denkt*

Hallo Helena,
deine Bekannte sollte sich unbedingt mal ganz unverbindlich das Buch „Faktor L“ (Autoren sind mir entfallen, aber einfach bei amazon in die Suma eingeben)ansehen. Ich habe mich eingehend mit der darin vorgestellten Theorie beschäftigt und finde sie äußerst interessant. Bei amazon kann man zum Buch auch bereits erste Rezensionen lesen.

Alles Gute,
sine

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Eine Antwort meinerseits an Dich
hallo
…erübrigt sich.
Auf so eine hochnässige Art gehe ich grundsätzlich nicht ein.
Das ist meine letzte Antwort zu diesem Beitrag zu dir.
Helena

Hi Helena,

wenn das erste Kind in 3 Jahren einen neue Niere braucht, ist es zu spät für diesen Plan. Ein dreijähriges Kind kann nicht entscheiden, ob es eine Niere opfern will. Möchtest Du dann die Entscheidung treffen?

Gruß Ralf

Hallo Helena,
dies war am Montag um 20:15 Tehma in 3Sat.
Die Frage ist was geschiet mit den Embrios die durch den
Gen-Check fallen? es müssen ja eine menge Eizellen befruchtet
werden die dann auf den Gentyp des andern Kindes geteste
werden.
Für meine Tochter alles versuchen auch wenn diese Frage offen
bleibt.

Das gilt aber auch für jedes Kind was nach meiner Tochter noch kommen mag.

Gruß
schnorz

Gruß
schnorz

Hi Ralf,

öhm, soweit ich sie verstanden hab, war genau das ihre Frage… wenn das Kind unterwegs ist, dann um die Niere zu spenden.

Steffie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Ralf

wenn das erste Kind in 3 Jahren einen neue Niere braucht, ist
es zu spät für diesen Plan.

Worauf soll ich denn warten???

Ein dreijähriges Kind kann nicht
entscheiden, ob es eine Niere opfern will. Möchtest Du
dann die Entscheidung treffen?

Wohl oder übel wird diese Entscheidung auf den Sorgerechtberechtigten fallen. Und das nicht nur mit drei sondern bis er selbst 18 ist. Und wenn das die allerallerletzten Möglichkeit ist mein Sohn zu retten, dann ja: Ich nehme die Entscheidung höchstpersönlich. (zumindest denke ich jetzt so).

Gruß Ralf

Schöne Grüße zurück
Helena *die noch nicht ganz versteht was du meinst, wenn du sagst ich kann (nicht) warten…*

Hi,

ich denke, kein Arzt in Deutschland wird diese Transplantation vornehmen, da das Spender-Kind selbst kein Einverständnis geben kann. Ich hoffe auch, keine Ethikkommission wird dem zustimmen.

Ausserdem wird das Problem dadurch nur in die Zukunft verlagert, nicht wirklich gelöst.

z.b. was ist, wenn eines oder beide Kinder wegen der Transplantation sterben oder dauerhaft behindert sind ?

Was ist, wenn das „Spender-“ Kind Dir oder dem Geschwister eines Tages (mehr oder weniger berechtigt) vorwirft, dass es nur gezeugt wurde, um als Ersatzteilspender zu dienen?

Was ist,wenn diese Kind noch dazu als Spender garnicht geeignet ist (denn durchaus nicht jedes Geschwister ist kompatibel)?

A.

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Hallo,
ich habe mir jetzt nicht jede Antwort durch gelesen, aber ich wollte meine
Meinung dazu äußern. Da ich auch schon darüber nachgedacht habe, nachdem ich
eine Reportage im Fernsehn darüber gesehen habe.

Ich könnte es nicht. Ein Kind zu zeugen um ein anderen die Niere zu geben. Stell
Dir mal nur das gezeugte Kind vorzustellen. Es wird doch nicht aus liebe zu ihm
gezeugt, sondern nur wegen der Niere. Das merkt doch ein Kind. Es wird das immer
merken.

Und zum anderen ist es nicht 100% das die Niere dann passt. Man kann auch nicht
einem Säugling eine Niere entnehmen.

MfG
Sandra Winter

Für was hälts du Dich eigentlich?

Du scheinst Dich für den Inhaber der alleinseligmachenden Antwort zu sein. Das halte wiederum ich für zweifelhaft. Man kann zu dem Thema eine Meinung haben. Die einzige wahre Antwort gibt es dazu nicht und wer meint, daß seine die einzig wahre Antwort ist, hat wiederum in meinen Augen ein Problem mit der Wahrnehmung mit seiner eigenen Bedeutung für die Menschheit.

Gruß
Christian

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Deutlich

Für was hälts du Dich eigentlich?

Die Frage ist ja wohl eher: Für was hältst du mich denn.
Wenn du da mal nicht auf den falschen Zug aufgesprungen bist.

Du scheinst Dich für den Inhaber der alleinseligmachenden
Antwort zu sein.

Keineswegs, ich habe lediglich eine eigene Meinung die ich hier mit aller Deutlichkeit vertrete.
Auch die Form in der ich das tue ist wohlüberlegt.
Es geht hier schließlich darum, dass jemand ein Kind zum Zweck der Ersatzteillieferung für ein anderes Kind Zeugen möchte.
Dies halte ich persönlich nun einmal für höchst verwerflich.
Dies halte ich sogar für so verweflich, dass ich mir entgegen meiner sonstigen Gepflogenheit erlaube deutliche Worte zu verwenden.
Für mich steht das Recht eines Kindes nicht als „Ersatzteillager“ missbraucht zu werden weit über dem Bedürfnis eines anderen Kindes auf ein „gesundes“ Weiterleben.
Mag sein, dass du da eine andere Meinung hast.

Nochmal: Allein die Frage an sich ist unmoralisch und unethisch.

Das halte wiederum ich für zweifelhaft. Man
kann zu dem Thema eine Meinung haben. Die einzige
wahre
Antwort gibt es dazu nicht und wer meint, daß seine
die einzig wahre Antwort ist, hat wiederum in meinen Augen ein
Problem mit der Wahrnehmung mit seiner eigenen Bedeutung für
die Menschheit.

Ein Beispiel:
Das erzähl dann mal einem Staatsanwalt, der einen Nazi wegen verwendung nationalsozialistischer Hetzparolen anklagt (nach deiner Logik dürfte der das gar nicht) und einem Richter der diesen (aus gutem Grund) deswegen verurteilt.
Haben die beiden ein Problem mit der Wahrnehmung ?
Noch ein Beispiel:
Für mich sind „Kinderschänder“ (ja die gibt es wirklich) eben perverse Irre, deiner Logik folgend soll ich mich nicht über diese „erheben“ und meine Meinung nicht über deren kranke Rechtfertigungsversuche stellen.
Na hallo !
Ich geh kotzen.

Stefan

1 „Gefällt mir“

Hi,

Nun meine Frage:
In wie fern befürwortet oder seid Ihr gewillt, nochmals ein
Kind zu kriegen, in der Hoffnung, daß dieser evtl einen Niere
für sein Bruder spendet???

in meinen Augen kann man diese Frage nur dann bejahen, wenn man Kinder nicht als eigenständige Menschen sondern als Elterneigentum betrachtet!

Da ich aber nur der Sorgeberechtigte (und nicht der Eigentümer) meiner Kinder bin, darf ich eine solche Entscheidung nicht treffen. Ich kann selbst alles für das Kind tun, ich darf aber keinen anderen Menschen dazu zwingen das Gleiche zu wollen. Und darauf läuft es hinaus…das zweite Kind wird zu einem großen Selbstopfer gezwungen (weil ich nicht in der Lage bin zu helfen).

Dafür ist auch keine „Elternliebe“ (denn als solche betrachte ich das nicht!) eine Entschuldigung.

Gruß Stefan

Hallo Stefan,
du bist ja einer wahrer Meister der leeren und hohlen Phrasen:

Natürlich muss ich damit leben dass es Menschen wie dich gibt.

Musst du das wirklich ? Schlicht und einfach: Nichtssagend, aber mal eine Beleidigung vorab.

Das eigentlich abartige (;kranke; widerliche; ekelerregende;
…) ist der Umstand, dass diese Frage (vor allem in dieser
Form) hier überhaupt zu Debatte gestellt wurde.

Was ist denn an dieser Frage abartig, krank, widerlich, ekelerregend ?

Es ist nicht der Umstand des „Frage stellens“.
Es ist der Inhalt und die Form.

Könntest du das näher begründen ?

Weil es heisst: „Wehret den Anfängen“.

Das hab ich doch schon irgendwo mal gehört ?

Ich wünsche dir von Herzen, dass du eines Tages vielleicht mal
b e g r e i f s t worum es hier gerade w i r k l i c h
geht.

Um was geht es denn deiner Meinung nach w i r k l i c h?

Es gibt Dinge, die sagt man nicht.
Es gibt Dinge die tut man nicht.
Und es gibt Fragen die stellt man nicht.

Warum ?

Nur weil irgend ein krankes Hirn sich etwas derartiges
ausspinnt, muss ich noch lange nicht zu dessen Verbreitung
beitragen.
Wenn dann eben bestenfalls in Form einer deutlichen und
unmissverständlichen Ablehnung.

Na, das hast du ja getan.
Ich glaube, dass Helena Antworten (keine Beleidigungen)zu einem Problem sucht. Egal, ob in einem öffentlichen Forum (mutig), bei einem Arzt, Priester (auch wenn sie das mag, wie sie klar geäussert hat) oder sonst wie. Und ich habe in diesem Forum einige sachliche Kommentare entdeckt. Und das Problem von Helena liegt vielleicht auch darin: Nehme ich den Tod eines Menschen billigend (ohne mich um aller möglichen Hilfen zu bemühen) in Kauf ? Wäre das nicht vielleicht auch strafbar ?
Es wäre nett, wenn du außer Beleidigungen vielleicht mal auch Begründungen für deine „sonderbare“ Einstellung mitteilen könntest.
Gruß
Tommy

3 „Gefällt mir“

Hi,

hierzu muß ich wirklich noch einen Kommentar loswerden:

Später (im Gegensatz zu manch einer Äusserung hier)
würde ich ihn erzählen wie krank mal sein Bruder mal war und
wie stolz wir alle auf ihn sind, daß er das Organ gespendet
hat.

Du wärest nicht stolz auf ihn! Du wärest stolz auf etwas was Du ohne seine Einwilligung mit ihm gemacht hast und daß dies das Leben eines Dritten gerettet hat.
Dein Kind würde das sehr schnell verstehen (früher, als es das selbst artikulieren kann). Ich möchte mir nicht ausmalen, was das für Folgen haben wird (haben kann)…

Diese Verletzung der Menschenwürde auch noch mit einer dreisten Lüge zu begleiten, halte ich wirklich für ausgesprochen riskant. Wenn, dann sollte man schon ehrlich sein (zuerst sich selbst gegenüber).

Gruß Stefan

2 „Gefällt mir“

Für mich sind „Kinderschänder“ (ja die gibt es wirklich) eben
perverse Irre, deiner Logik folgend soll ich mich nicht über
diese „erheben“ und meine Meinung nicht über deren kranke
Rechtfertigungsversuche stellen.
Na hallo !
Ich geh kotzen.

Kannst du mir erklären, warum du (die Frage von )Helena mit einem Kinderschänder, einer perversen Irren gleichstellst ? Jetzt mach mal einen Punkt und überlege, was du hier in deinen Kommentaren von dir gibst.

1 „Gefällt mir“

hallo,

ich stimme dir in allen punkten zu - und:

dann sind da 2 kinder! liebe ich kind 1 mehr als kind 2, nur weil ich es schon länger habe? setze ich kind 2 diesem risiko aus, auf die gefahr hin, daß *irgendwas* schiefgeht? und kind 1 vielleicht nicht so profitiert, wie erwartet???

wir können alle nur hoffen, daß wir nie vor so eine entscheidung gestellt werden…

gruß,
i.

Moin, Helena,

Worauf soll ich denn warten???

von Warten habe ich nichts gesagt, ich wollte nur darauf hinweisen, dass das zweite Kind in drei Jahren noch nicht entscheiden kann und Du dann entscheiden müsstest, wobei dann fraglich wäre, ob Du das überhaupt darfst. Auch Kinder, ja, gerade Kinder haben einen Anspruch auf körperliche Unversehrtheit.

Gruß Ralf