Hi
Spielt eigentlich keine Rolle. Aber angenommen ist das kranke
Kind jetzt 2.
Spielt eine grosse Rolle, nämlich der abstand zum extra zu zeugenden Spenderkind ist kleiner.
Nun, da die Nieren da nicht im Regal liegen, kann sich das
jeden Moment ändern.
Die WErten ändern sich, in der Tat ständig. Aber eine
„plötzliche“ Genesung ist zwar schön aber unrealistisch.
Das meinte ich nicht, ich meinte das die angebote an Spendernieren sich minütlich ändern können.
Oder
mit anderen Wörtern: Kennst Du ein Dialysepflichtiger Mensch,
der plötzlich das nicht mehr braucht?
wie gesagt, das war nicht was ich meine.
Die Datenbank ist nicht statisch.
Das versteht sich vom selbst!
ah, doch verstanden. Ergo kann durchaus in 3 Jahren Überlebens-Prognose mit Dialyse die Chance ziemlich gut sein. Ich sah Leute mit deutlich geringerer Chance auf ein herz oder eine Lunge warten.
Wichtig
ist auf die Warteliste zu kommen um bei auftauchen eines
passenden Organs ev. berücksichtigt zu werden. Da ist NICHT
NUR das ideale passen, sondern auch andere Dinge relevant…
wie weit weg ist das Organ, kann schnell genug bei Entnahme
transplantiert wrden. UU wird jemand der schneller und
sicherer versorgt werden kann bevorzugt, obwohl das organ
nicht ideal passt. Das ist kein Laden für „gib mir mal ne
Niere“.
Das allerdings stimmt. Nur wir gehen davon aus, daß der
Dialysepflichtiger Mensch nicht allzu weit von einem
Krankenhaus lebt und in der Nähe ein Flughafen gibt. So eine
Konstellation ist hierzulande gar nciht so weit hergeholt. Und
in dem Fall würde diese „andere Dinge“ nicht mehr ins Gewicht
fallen (Kinder sind zB sehr selten alkoholsüchtig)
Doch, wenn ein Empfänger der ebenfalls in Frage kommt günstiger liegt wird im normalfall der bei dem die Chancen eines Erfolges grösser sind genommen. Das wird ohne ansehen der Person oder der situation aus rein logistischer und medizinischer Sicht abgewogen.
du gebierst also in 10Monaten (enn es gut klappt ein
Ersatzteilkind.
Wie Du das Neugeborene nennst ist bloß eine Definitionssache.
Tatsache ist, daß ich ganz genau weiß, daß in meinem
persönlichen Fall es seinerselbst Willen lieben würde. Auch
dann, selbstverständlich, im Fall, daß es als Spender nicht in
Frage kommt. Aber gut, da rede ich nur für mich.
Wir reden ja von einer fiktiven Person, du war vielleicht ungeschickt.
Um den Begriff gehts auch überhaupt nicht.
bei der Geburt ist ein Jahr der 3jährigen Frist die Kind 1
noch hat mit Dialyse fort.
Ja, genau. In unsrem Fall, wäre das kranke Kind schon 3 Jahre
alt.
Also hat es eine Prognose von 2 Jahren (bis zum 5ten) währen Kind 2 neugeboren ist.
ok du kannst
es ausreizen, noch 2 Jahre warten, dann hättest du eine
Spenderniere eines 2jährigen indes für ein 6/7/8 jähriges
Kind.
Das kranke Kind ist, in unserem Beispiel, 3 Jahre alt. ER kann
mit der Dialyse weiter leben, bis sein Bruder, zB 2 Jahre alt
ist. Dann ist das kranke Kind 5.
Ok. und du meinst die walnussgrosse Niere ein drei Jahre älteres Kind ausreichend verarbeitet? Gut, ich meine wenn du solche Ideen hast, werden die schon auf irgenetwas basieren…
erstmal wird selbst wenn alles gut geht die Niere nicht
für einen deutlich grösseren Organismus ausreichen,
Das mit der Größe wird durch viele Faktoren beeinträchtigt.
Viele Untersuchungen werden ergeben, ob das gesunde Kind in
Frage kommt oder nicht.
Selbst WENN es in Frage käme wäre der Erfolg begrenzt auf einen relativ kurzen Zeitraum. Ob das rechtfertigt dem Kind 2 50% seiner Nieren zu nehmen und damit sein Risiko doch sehr zu erhöhen, OHNE dass es je gefragt wurde … ich würde sagen wenn die Prognose mit Spendde der Niere eines 2 jhrigen tatsächlich 13!!! Jahre währe, wäre es für mich nachvollziehbar, bis auf den Aspekt das das Spenderkind keine Wahl hat.
sollte die Prognose eher 2 Jahre sein, fände ich es dem Spenderkind gegenüber nicht zu rechtfertigen, was auch im anderen Fall schwer wird.
Aber ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen dass eine Niere, die eh schon für nur einen 1/3 grossen Organismus gemacht ist und NICHT mitwächst (wenn mich da nicht jemand eines besseren belehrt) 13 Jahre ausreichen wird. Ich gehe davon aus das schon nach 4 Jahren das System nicht mehr hinhaut, wenn es das überhaupt tut.
Und bis dahin könnte:
- Sich ein geeigneter Spender gefunden haben
- Die medizin sich so weit entwickelt haben, daß zB eine
Nabelschnurrblut reicht um diese Organspende nicht mehr
lebensnotwendig zu machen
- Sich die Lage so normalisiert haben und die Medizin sooo
weit enwickelt haben, daß es nun eine Organspende überflüssig
macht.
Gut. 3 Jahre ht derjenige noch darüber nachzu denken… die Entscheidung kann nur einer treffen, und der muss dann damit weiterleben.
aber jetzt wirds perfide. Ich halte die ganze
Idee für völlig undurchdacht, gelinde gesagt Schwachsinn.
Ich teile Deine meinung nicht. ich finde diese Theorie
durchaus praktikable allerdings sehr fragwürdig und verdammt
schwer zu beantworten.
praktikabel wäre es wenn tatsächlich eine 13-Jahresprognose für eine ersttransplantation bestehen würde. ich werde mich da mal erkunddigen, aber ich denke das wird nicht der Fall sein, und wenn die Prognose eben nur 1, 2 Jahre sind wiegt das überhaupt nicht das risiko dem Kind 2 ausgesetzt wird.
Wer zofft sich hier??? (Ausser der Stefan Schmidtke, um
endlich namentlich zu nennen).
ich hab den Thread nicht komplett gelesen, aber da scon im ALK drüber diskutiert wird…
Ich meine Spendernieren von freiwilligen Spendern sind völlig ok, aber ein 2 jähriges Kind zum Spender machen, wenn die vermutliche Prognose eher schlecht (und 2 Jahre Aufschub find ich eher schlecht) ist find ich nicht ok. Ich möchte mir nicht vorstellen, was los ist wenn es bei kind 2 zu Komplikationen käme.
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Gruss aus Berlin…
Ich hab 15 Jahre damit zugebracht Leute kennzulernen die auf Transplantate warteten… (meist umsonst)- vielleicht macht mich das in der Beziehung etwas gereizt.
HH