Angenommen

hohoo!

sorry- aber ned wirklichen bezug zu kindern haste eher ned oder?

an dieser stelle verweise ich auf das NED-verbot.

was ist dann ein kid als solches fuer dich? ne waschmaschine? n
auto?

 
um beim thema zu bleiben:
http://www.geocities.com/Area51/Shire/2797/lem/na_sc…

dir fehlt ganz einfach n suteck herz wen du solche ueberlgenungen gleich als
krank etc bezeichnest!

da siehst du mal, was passiert, wenn man anderen wesen was wegsäbelt.
q.e.d.

e.c.

Hallo Helena,

das Ganze klingt für mich moralisch äußerst fragwürdig und unmöglich.

Gesetzt den Fall es funktioniert - wie wollen die Eltern dann später diese 2. Kind emotional sehen? Als eigentlich nicht gewollt und nur als Ersatzteilspender gebraucht oder wie? Was soll denn da für eine emotionale Bindung zwischen den Eltern und dem Kind entstehen, wenn die nur darauf warten, daß das Kind endlich geboren wird und groß genug ist, um ne Niere für den Bruder rausnehmen zu können?
Und wie soll später das Kind amit leben - mit dem Wissen, daß es eigentlich ja nur existiert, weil damals für den Bruder ein Ersatzteil gebraucht wurde? Denn irgendwann erfährt es das - auf Dauer läßt sich das nicht verheimlichen.

Aßerdem vergißt Du eins: Eine Translantation ist immer noch eine riskante OP - auch und gerade bei kleinen Kindern. Was ist, wenn das Organ abgestoßen wird oder was schiefgeht dabie? Welche Gefühle hast dan gegenüber dem 2. Kind, daß dann seine Aufgabeaöls Organspender nicht erfüllt hat? Gibst Du das dann im Kidnerheim ab als nicht mehr gebraucht oder wie?
Und ganz verrückt wird es, wenn die OP gelint, das 2. Kind aber mal gesundheitliche Probleme bekommt deshalb. Ganz umsonst ist ja die Doppelung des Organes nicht und kein mensch weiß, wie sich das Fehlen bei heranwachsenden auswirken kann. Dann ist das 2. Kind krankl, weil das erste das nun eigentlich benötigte Organ bekommen hat… also an so was wage ich nicht mal zu denken.

Überhaupt… ein kind geboren in erster Linie als Ersatzteilspender… wo fängt das an und wo hört das auf? Züchten wir dann in Zukunft kleine Menschen als organspender im Reagenzglas und entsorgen den nicht benötigten Rest dann ökologisch korrekt per Biomülltonne?
Ich bin nun wirklich kein christlicher Moralprediger oder so. Aber irgendwie dreht sich mir bei dem Gedanken der Magen um, ehrlich.

Gernot Geyer

analyse
hallo,

Für was hälts du Dich eigentlich?

Die Frage ist ja wohl eher: Für was hältst du mich denn.

bei diesen aussagen die du tätigst und wie du es tust - für minderbemittelt

Wenn du da mal nicht auf den falschen Zug aufgesprungen bist.

Du scheinst Dich für den Inhaber der alleinseligmachenden
Antwort zu sein.

Keineswegs, ich habe lediglich eine eigene Meinung die ich
hier mit aller Deutlichkeit vertrete.
Auch die Form in der ich das tue ist wohlüberlegt.

das lässt tief blicken. vielleicht solltest du dir einen namen geben der etwa dem meinigen entspricht.

Es geht hier schließlich darum, dass jemand ein Kind zum Zweck
der Ersatzteillieferung für ein anderes Kind Zeugen möchte.

na wenigstens hasste das begriffen

Dies halte ich persönlich nun einmal für höchst verwerflich.

das ist nun mal deine meinung - nix gegen einzuwenden

Dies halte ich sogar für so verweflich, dass ich mir entgegen
meiner sonstigen Gepflogenheit erlaube deutliche Worte zu
verwenden.

der unterschied zwischen deutlichen worten (kritik) und beleidigung (abwertung der fragestellerin) scheint dir nicht bekannt zu sein.

Für mich steht das Recht eines Kindes nicht als
„Ersatzteillager“ missbraucht zu werden weit über dem
Bedürfnis eines anderen Kindes auf ein „gesundes“ Weiterleben.
Mag sein, dass du da eine andere Meinung hast.

genau darum geht es ja auch ursprünglich - seine meinungen kundzutun. aber das funktioniert auch auf eine qualifiziertere art und weise - wie man in anderen antworten lesen konnte.

Nochmal: Allein die Frage an sich ist unmoralisch und
unethisch.

genau da ist dein denkfehler. es gibt keine „dummen“ fragen - sondern nur dumme antworten

Das halte wiederum ich für zweifelhaft. Man
kann zu dem Thema eine Meinung haben. Die einzige
wahre
Antwort gibt es dazu nicht und wer meint, daß seine
die einzig wahre Antwort ist, hat wiederum in meinen Augen ein
Problem mit der Wahrnehmung mit seiner eigenen Bedeutung für
die Menschheit.

Ein Beispiel:
Das erzähl dann mal einem Staatsanwalt, der einen Nazi wegen
verwendung nationalsozialistischer Hetzparolen anklagt (nach
deiner Logik dürfte der das gar nicht) und einem Richter der
diesen (aus gutem Grund) deswegen verurteilt.
Haben die beiden ein Problem mit der Wahrnehmung ?

gutes beispiel wo ich dich und deine gesamte argumetation zerlegen kann:
aus heutiger sicht muss er verurteilt werden.
aber vor einigen jahrzehnten wäre er ein held gewesen in diesem lande. du siehst moral und ethik sind dinge die sich mit der gesellschaftsform entwickeln. und dementsprechend muss auch immerwieder hinterfragt werden wie nun grade stand der dinge ist.

Noch ein Beispiel:
Für mich sind „Kinderschänder“ (ja die gibt es wirklich) eben
perverse Irre, deiner Logik folgend soll ich mich nicht über
diese „erheben“ und meine Meinung nicht über deren kranke
Rechtfertigungsversuche stellen.

ist zwar kein so schöner vergleich wie oben, passt aber dennoch. auch gab es in der vergangenheit kinderarbeit was damals ganz normal war, und erst mit fortschreitender menschheits und sozialentwicklung als unmoralisch gesehen wird.

Na hallo !

ach hier haste deine begrüssung hingekladdet - dachte schon du wärst unhöflich

Ich geh kotzen.

jaja, mach mal. aber wisch die tränen anschliessend aus den augen, damit du meine kommentare zu deinen aussagen lesen kannst.

Stefan

und nun eine kurzfassung meiner ansicht zu der ursprungsfrage:
ich meine nicht allen medizinisch-technischen möglichkeiten die sich im laufe unser entwicklung ergeben haben nachlaufen und anwenden zu müssen. dementsprechend würde ich der natur mit hilfe der medizin nur eingeschränkt (mittels dialyse) nachhelfen und auf ein „würdiges“ sterben des kindes hinarbeiten. wenn man in diesem falle überhaupt von würdig sprechen kann.-(

mfg wgn

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Diagnose
Hallo,

Ich hab mir mal deinen „Kommentar“ stellvertretend für einige andere zum beantworten rausgesucht.

Dir (und eben auch so manch anderem hier) scheint offenbar völlig entgangen zu sein, dass ich die Fragestellerin nachweislich nicht ein einziges mal tatsächlich beleidigt habe.
Dass die Fragestellerin sich durch meine Meinungsäusserung (grundlos) beleidigt fühlt, ist letztenendes ihr ureigenstes Problem.

Dass du meinst, du müsstest weiter in diese Kerbe hauen, empfinde ich schlussendlich „nur“ als trauriges Symtom einer „oberflächlichen“ Gesellschaft.

Als Anregung:
Was wenn es so ist, dass meine Antwort einfach nur ne Nummer zu hoch für dich ist?

Gute Besserung
Stefan

letzte stellungnahme meinerseits
hallöchen nochmal,

will jetzt garnicht weiter in eine kerbe hauen und nehme auch mein provozierendes „minderbemittelt“ zurück(ohne das du mich drauf aufmerksam gemacht hast), aber grundsätzlich scheinen wir bei dem ursprungsproblem eine ähnliche auffassung zu haben - nur meine ich es geschafft zu haben, dieses in angemessenere worte zu fassen. siehe letzten absatz meines vorpostes.
und grade das ist wichtig bei kontroversen diskussionen bzw themen bei denen es darauf hinaus laufen könnte.

Hallo,

Ich hab mir mal deinen „Kommentar“ stellvertretend für einige
andere zum beantworten rausgesucht.

Dir (und eben auch so manch anderem hier) scheint offenbar
völlig entgangen zu sein, dass ich die Fragestellerin
nachweislich nicht ein einziges mal tatsächlich beleidigt
habe.
Dass die Fragestellerin sich durch meine Meinungsäusserung
(grundlos) beleidigt fühlt, ist letztenendes ihr ureigenstes
Problem.

Dass du meinst, du müsstest weiter in diese Kerbe hauen,
empfinde ich schlussendlich „nur“ als trauriges Symtom einer
„oberflächlichen“ Gesellschaft.

Als Anregung:
Was wenn es so ist, dass meine Antwort einfach nur ne Nummer
zu hoch für dich ist?

hab ich auch schon in erwägung gezogen, aber nach kürzester zeit wieder verworfen -).
ohne jetzt auf jeden punkt einzeln einzugehen - aber auch hier verteilst du wieder „spitzen“.
ich möchte dir nur mitteilen das du dir über deine allgemeine wortwahl mal gedanken machst (nicht über den inhalt den du vermitteln möchtest).
dann wäre das ganze hikhak wahrscheinlich nicht entstanden (für ebenso fragwürdig halte ich aber auch so manchen kommentar den du abbekommen hast).

Gute Besserung

öhh, woher weisst du…? -) aber vielen dank!

Stefan

mfg wgn

Es ging mir NICHT darum
Hi Helge!

Es ging mir keineswegs darum ob medizinisch etwas dagegen spricht oder nicht.

An Deine Aussage hätte ich durchaus etwas zu widersprechen, doch ich mache es aus dem o.g. Grund auch nicht.

Jedenfalls lautete meine Frage ob jemand gewillt wäre oder nicht. Was Mediziner oder Juristen da für Behinderungen sehen oder vorzumerken haben, stand ja nicht zur Debatte.

Trotzdem vielen Dank für Deinen Beitrag!

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo, Deconstruct!
Vielen Dank für Deinen Beitrag!

Bitte lies mein Beitrag zu Helge!

Ich finde, das was du geschrieben hast ist sehr gut und bestens recherchiert. Doch es ist NICHT was ich gefragt habe. Denn meine Frage bezog sich auf den WILLEN. Ob es rechtlich durchführbar oder nicht durchführbar ist, stand NICHT zur Debatte.

Ich kann mir denken (weiß ich aber nicht), daß es durchaus Ländern auf diese Welt gibt, die medizinisch mindestens genauso gut versorgt sind wie wir hier in Deutschland und das Gesetz nichts dagegen einzuwenden hat.

Trotzdem vielen Dank für Deinen Beitag und einen schönen Gruß aus Nürnberg!
Helena

Hallo,

Ob es
rechtlich durchführbar oder nicht durchführbar ist, stand
NICHT zur Debatte.

Das ist zwar richtig, nur nützt dir der Wille wenig, wenn dir die Handlungsfreiheit fehlt. Insofern hielt ich es für wichtig, dies anzumerken.

Ich kann mir denken (weiß ich aber nicht), daß es durchaus
Ländern auf diese Welt gibt, die medizinisch mindestens
genauso gut versorgt sind wie wir hier in Deutschland und das
Gesetz nichts dagegen einzuwenden hat.

Und das glaube ich kaum. Das würde zum einen dem Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit widersprechen. Dies ist festgehalten in Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta und in nationalen Verfassungen wie in Artikel 2 unseres Grundgesetzes:
http://www.g26.ch/uno_ja_04.html
http://dejure.org/gesetze/GG/2.html

Zum anderen widerspricht dies vielen internationalen Vereinbarungen zum Schutze von Kindern und zur Bekämpfung des Organhandels, so z.B. der UN Kinderrechtskonvention, die fordert, dass der Wille des Kindes in allen das Kind betreffenden Dingen berücksichtigt werden muss. Diese Konvention wurde von allen Staaten - mit Ausnahme von Somalia und den USA - ratifiziert. In ersterem Land gibt es keine vernünftige medizinische Infrastruktur und in letzterem Land gibt es zwar keine spezielle Regelung der Lebendspende, sondern nur eine der Post-Mortem-Spende. Jedoch ist diese bereits so rigide, dass es kaum wahrscheinlich ist, dass eine Lebendspende von einem nicht entscheidungsfähigen Menschen (=Kind) möglich ist. Außerdem ist die Unversehrtheit der Person auch in der amerikanischen Verfassung verankert.

Und genau dasselbe Bild zeichnet der „Zwischenbericht
der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin“ zum Thema Organlebendspende. Dort wird detailiert auch auf die Regelungen in anderen Ländern und internationales Recht eingegangen, wobei eine Lebendspende von Personen unter 16 Jahren dabei nirgends erlaubt wird.
http://www.bundestag.de/parlament/kommissionen/ethik…

Sicherlich ist es möglich, in ein Land zu fahren, in dem Organhandel grassiert und dort zu einem einschlägigen Arzt zu gehen, der die Operation ohne Fragen einfach durchführt. Aber ich hoffe mal, dass das keine Option ist.
Und selbst wenn es ein Land gibt, dass dies erlaubt: Du würdest dich nach deutschem Recht trotzdem strafbar machen.

Denn meine Frage bezog sich auf den WILLEN.

Nungut, dann werde ich dir dazu
auch mal kurz meine Meinung schildern:

Aus der Sicht der betroffenen Eltern ist der Wille, das Leben des Kindes zu retten, natürlich unbegrenzt. Von daher hätte diesen Willen wahrscheinlich jeder, in dieser Situation.
Aber ich halte es ethisch und moralisch für falsch. Und zwar auf vielen sehr triftigen Gründen. Einen Grund, der hier auf jeden Fall trifft ist dieses Menschenrecht:
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit."
So zum finden in Artikel 2 unseres Grundgesetzes. Eine Organentnahme verletzt aber in jedem Fall die körperliche Unversehrtheit eines Kindes sehr drastisch, besonder im Falle einer Niere. Und das Kind kann ja seinen Willen dazu nicht äußern.

Allein aufgrund dieser Sache halte ich eine Lebendspende eines Kindes für ethisch falsch.

Ich möchte dir noch folgenden Auszug aus der o.g. Arbeit der Enquete-Kommission zitieren, der meiner Meinung sehr nahe kommt und wirklich gut formuliert ist:

In der internationalen Medizinethik hat sich in den vergangenen
Jahren die Selbstbestimmung des Patienten zu
einer Leitidee entwickelt. Sie gilt geradezu als Kennzeichen
des Humanen, das ausnahmslos jedem menschlichen
Wesen zuerkannt wird. **Auch unzurechnungsfähigen  
Menschen, die aufgrund ihrer Unmündigkeit noch keinen  
vernünftigen Gebrauch von ihrer Freiheit machen können  
oder wegen einer irreversiblen Schädigung ihrer Gehirnfunktion  
dazu nicht in der Lage sind, kommt Selbstbestimmung  
in dem Sinne zu, dass sie ein Recht darauf haben,  
nicht als bloßes Objekt von Entscheidungen  
behandelt zu werden, sondern wie ein Wesen respektiert  
zu werden, das sich selbst bestimmt, auch wenn es sich  
als solches nicht zu artikulieren vermag, weshalb seine  
berechtigten Eigeninteressen stellvertretend für es wahrgenommen  
werden müssen.**  
In der Medizinethik umfasst das Selbstbestimmungsrecht
die Kompetenz der Person, über Eingriffe in ihren eigenen
Körper selbst zu entscheiden. Dies schließt auch das
Recht ein, eigene Organe zu spenden.

mfg
deconstruct