…in land und garten verbreiten gar viele geschöpfe, die der
herrgott erschuf, nur um uns wie immer ohne grund zu ärgern.
weiter unten fanden wir schon:
GIERSCH. ein abschaum unter den imperialisten. kaum sitzt man
mal dumpf und faul im garten herum, hat er schon wieder einige
quadratmeter kolonialisiert, nutzt nichts und niemanden, ist
aber nun für immer da.
DIE SPANISCHE NACKTSCHNECKE. ekelhaft schleimiges und
tonnenweise auftretendes getier, welches bei lauwarm-feuchter
luft den GIERSCH als deckung benutzt, um sodann gärtners
lieblinge erbarmungslos zu vernichten.
ist draussen alles leblos, kahl und graugefressen, stürmen sie
mit kollektiver gewalt auch die behausungen der menschen.
ich ergänze noch:
KOMISCHES GEWÄCHS, auch KILLERGEMÜSE.
wächst auf einmal bis zu drei meter hoch, blüht betörend
tropisch und irreführend schön, hinterläßt im herbst daumendicke
feste hohle halme wie bambus und potenziert sich jährlich.
nichts anderes darf dort noch leben. insekten meiden die blüten.
einmal fuß gefaßt, vermehrt es sich tückisch durch rhizome (oder
so), sprich wurzelausläufer.
es bildet im boden fußballgroße kommandozentralen, die hart wie
beton sind.
nur mit einem bagger kann man sie entfernen. insider sprechen
auch von hochkonzentrierter salzsäure, die vermittels eines
trichters in ein vorher gebohrtes loch in das zentralhirn
praktiziert werden muß.
FRANZOSENKRAUT. immer und überall, aber nicht gemeingefährlich.
läßt sich leicht beeindrucken durch abmähen, genau wie die
BRENNESSEL. wenn drumherum der landwirt fröhlich die böden
verstickstofft, hat sie das gern.
aber man sollte ihr ein plätzlein lassen auch im kleinen garten,
da viele schmetterlingsraupen dort nahrung finden.
auch die TAUBNESSEL darf man stehen lassen, da freut sich die
hummel.
the good, the bad and the ugly…
hat noch jemand mehr?
verregnete grüße
frank
((, es bleiben immer noch reste, die mit enormer power im nächsten jahr zum gegenschlag ausholen
… kein sonnenlicht —> keine brandblasen, wenn du glück hast *feix*
))