In letzter Zeit habe ich immer grössere Angst davor, Tinnitus zu kriegen. Ich weis nicht warum, aber eines Nachts hatte ich ganz plötzlich ein unerträglich hohes Pfeifen im Ohr. Und auch tagsüber, wenn mich die Sorge wieder einholt, höre ich ein ganz leises Pfeifen im Ohr. Ich kann kaum aufhören, daran zu denken und deswegen plagt es mich so sehr. Aber woran liegt dass, das ich Tinnitus habe? Ich höre zwar viel Musik, aber wirklich nicht grade laut. Ich habe eine Zeit lang Schlagzeug gespielt, ohne Ohrschutz. doch das habe ich mir mittlerweile abgewöhnt und spiele - wenn ich spiele - mit Ohropax. ûberhaupt bin ich in letzter Zeit immer vorsichtiger, mein Ohr keinen Belastungen mehr auszusetzen. Aber das Problem wird nicht besser. Freunde von mir hören tagtäglich laute Musik und bei Bandproben sind sie unerträglich hohen Lärmbelastungen ausgesetzt, aber sie sagen nur: Wir sind das mittlerweile gewohnt. Tinnitus haben sie angeblich aber keinen bzw. hören ihn nur selten. Ich gehe auch ncith in Diskos und auf Konzerten bin ich auch nur seltenst.
Gibt es irgendetwas, was ich tun kann dagegen? Können sich beschädigte Gehöre wieder regenerieren? Kann das leise Piepen wieder verschwinden?
Was kann ich tun?
Nochwas: Ich habe mir eine ganze Weile lang meine Ohren täglich mit Wattepads gereinigt, doch habe ich mir das sofort abgewöhnt, als ich erfuhr, dass es schädlich sein kann. Kann das auch eine Ursache sein?
Hi,
also erstmal: Von den Watestäbchen kann der Tinnitus auf keinen Fall kommen, denn damit bleib man normalerweise im äusseren Gehörgang. (Sie sind aber trotzdem nicht gut für die Ohren).
Ich denke je mehr Gedanken du dir um den Tinnitus machst, desto grösser stehen auch deine Chancen einen zu bekommen, denn der Tinnitus hat SEHR VIEL mit der Psyche zu tun.
ALso, mach dir nicht so viele Gedanken!!!
Grüssen Angela
In absoluter oder relativer Stille haben sehr viele Menschen Ohrgeräusche, man könnte fast sagen, daß es sich um ein Betriebsgeräusch des Ohres handelt. Ganz zu schweigen von denen, die gelegentlich mal ein vorübergehendes lauteres Geräusch haben. Solange Du Dich darauf konzentrieren mußt, um das Geräusch überhaupt zu hören, würde ich mir keine all zu großen Sorgen machen.
in medizinischer Hinsicht kann man laut „meinem“ HNO-Arzt vorbeugend nichts gegen Tinitus unternehmen - d.h. es gibt da kein Medikament oder so. Man kann höchstens darauf achten, das Gehör nicht durch zu laute Geräusche physisch zu belasten. Auch psychischer Streß soll tinitusfördernd sein, heißt es. Also nicht nur „Termindruck“ und solche Dinge, sondern auch existentielle Sorgen, z.B. um den Arbeitsplatz etc.
der Tinitus kann verschiedene Ursachen haben. Psychische Probleme, Stress, Probleme mit der Halswirbelsäule, zu großer Lärmpegel usw.
Was du dagegen tun kannst: Am besten machst du dir nicht ständig Gedanken darüber. Damit steigerst du dich nur in die ganze Sache rein.
Ansonsten kannst du mal überprüfen, ob du vielleicht zuviel Stress oder sonstige Sorgen hast oder lass deine Wirbelsäule mal untersuchen.
Ich leider seit ein paar Jahren an Tinitus aufgrund eines HWS-Syndroms. Am Anfang hat es mich fast verrückt gemacht. Inzwischen kann ich damit leben. Seitdem ich mich damit abgefunden habe, empfinde ich die Ohrgeräusche nicht mehr als so schlimm. Schlimmer wird es bei mir, wenn ich wieder sehr starke Schmerzen im Nacken und im Rücken habe.
Wie gesagt steigere dich nicht zu sehr da rein, das macht es nur noch schlimmer. Am besten kann man mit Tinitus umgehen, wenn man nicht darüber nachdenkt und es als gegeben hinnimmt. Ansonsten treibt es einen in den Wahnsinn.
Gruß
Phoebe
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ein Kollege von mir hatte mal Tinnitus wegen Stress. Das haben dir die anderen hier auch schon gesagt, dass es nicht nur von Lärm o. Ä. kommen kann. Besagter Kollege ging nach einiger Zeit zum Arzt. Dieser hat ihn für 6 Wochen krank geschrieben. Er sollte zur Ruhe kommen und so richtig erholen.
Vor kurzem habe ich einen Artikel darüber gelesen, wo es hieß, das man den Tinnitus meist nur in den ersten 3 Monaten bekämpfen kann. Man sollte also möglichst früh zum Arzt gehen. Vielleicht auch zu einem Psychologen. Wenn man zu lange nichts dagegen unternimmt, wird man das, so viel ich weiß, kaum noch los. Dann muss man sich damit abfinden.
Ist Dein Blut sehr dick?
Zitat: …Blutfarbstoffwerte wesentlich über denen der Norm, so dass die Durchblutung aufgrund der Zähigkeit des Blutes beeinträchtigt ist… ww.dr-friese.de/down/tinnitus.htm Zitat Ende
Hier ist Vorbeugung und Verbesserung moeglich.
Ist das Ohr nach innen, die eustachische Roehre frei?
Als medizinischer Laie, aber früher selbst Betroffener, der vom Dauerpfeifton, über Magen-, Herz- und Rückenprobleme (jeweils bis zur Krankenhausreife) alle möglichen Zipperlein hinter sich hat, kann ich nur raten: Komm zur Ruhe! Ruhe ist nicht nur rein äußerlich gemeint. Versuche, belastenden Streß, Dauersorgen, beschwerte Lebensumstände und evtl. auch die falschen Dich umgebenden Menschen zu erkennen und die Situation zu verändern.
Ob sich meine Erfahrungen auf andere Menschen übertragen lassen, weiß ich nicht. Ich erhielt alle möglichen Warnsignale meines Körpers und es dauerte Jahre, bis ich die Warnungen als solche begriff und weitere Jahre, bis ich die mich belastende Lebens- und Denkweise langsam erkannte und in den Griff bekam. Alle sich abwechselnden körperlichen Beschwerden sind restlos verschwunden.
Auch Mineralstoffmangel und natürlich Durchblutungsstörungen der feinen Gefäße im Ohr kann zu Tinnitus führen.
Also ist eine gesunde Ernährung und ausreichendes Trinken wichtig.
Durchblutungsfördernd für die kleinen Gefäße wirkt Gingko.
Ich leide selbst seit 11 Jahren an Tinnitus und habe div. Behandlungstherapien gemacht um den Mann im Ohr loszuwerden, ohne Erfolg…vermutlich auch deshalb, weil ich nicht innerhalb der ersten 24 Stunden an die Infusion gekommen bin. Wenn mich heute mein Mann im Ohr nervt, versuche ich mich zu entspannen, ausreichend zu trinken (mind 1,5L) und nehme Aspirin für eine Weile. Das muss aber nicht heissen, dass Dir das auch hilft, bei Dir reicht evtl. auch Entspannungsmusik oder ein Ausgleich zum Stress vom Tage.
Aber bei allen Behandlungsansätzen war das erste Argument der Behandler: „Stress abbauen“
Mein Tinnitus ist stressbedingt.
Es gibt Ginkotabletten, die man monatlang einnehmen muß. Ich habe es aber abgebrochen, als der Stress weg war, war auch der mann im Ohr weg. Glück gehabt - bis zum nächsten mal.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Also ich habe festgestellt, so schlimm steht es bei mir noch nicht. Stress habe ich keinen, nur manchmal Sorgen, welche ja auch eine Form von Stress darstellen. nur eine Nacht hatte ich wirklich ein sehr drückendes Geräusch im Ohr. Das habe ich seit dem nicht mehr gehabt, dafür aber immer so ein leichtes drücken im Ohr. es ist nur ganz leicht, aber es erinert mich immer wieder daran.
Ist das normal oder soll ich zum Arzt gehen?
Hallo,
vielleicht hast du auch einfach nur einen Ohrenschmalz-Pfropf im Ohr. Das kann auch ein drückendes Gefühl im Ohr hervorrufen. Deswegen kannst du ja mal zum HNO-Arzt gehen, der wird dir dann die Ohren spülen und bestimmt auch noch Hörtest usw. machen, wenn du sagst, dass du ein Ohrgeräusch hast.
Grüsse