Hallo Ihr…
Kind (6) hat seit längerer Zeit panische Angst vorm Tod. Es wurden noch keine Erfahrungen gemacht bzw ist keiner gestorben, Kind spricht phasenweise unvermittelt die Ängste aus und weint teilweise dazu -leicht/kurz bis stark/länger. Das geht wie gesagt schon länger (bestimmt schon über ein Jahr) so, mit längeren, mal kürzeren Pausen, z.Zt. ist es wieder schlimm. Man kann ihm die Angst scheinbar nicht nehmen, es wurde schon genug drüber geredet. Woran kanns liegen? Wie kommt ein Kind zu solcher Angst, sich überhaupt mit so einem Thema so intensiv zu beschäftigen?
Fragen/Aussagen die da kommen sind z.Zt. folgende:
Vielleicht lebe ich nicht mehr lange.
Wenn man tot ist, ist man wirklich richtig tot. Ich will aber nicht sterben.
Ich hab solche Angst vorm Sterben.
Wenn ich groß bin, dauerts dann nicht mehr lange bis du stirbst?
Kommen wir zusammen in einen Sarg oder in verschiedene Särge?
Alles wurde beantwortet, aber es scheint irgendwie nicht richtig anzukommen oder nicht in Ruhe zu lassen. Ich habe bis jetzt nicht herausbekommen können, woher die Angst und die Fragen kommen und ich bin nicht gläubig und vermittel auch selbst keine Angst vorm Tod.
Wie kann man das Thema mit dem Kind ein für alle mal klären? Ist das ein Einzelfall oder kann das im Kindsalter vorkommen (normal?) und legt sich irgendwann (wann?) wieder?
LG
Tiger
) sind mir Indivduen, die versucht haben es so darzustellen (mit anderen Worten) schon begegnet. Leicht befremdlich, muss ich sagen.