hallo…
mein wunsch ist ein pkw-anhänger,der aus dem gleichen pkw-typ gebaut wird,also in diesem fall:zugfahrzeug opel vectra;anhänger opel vectra,aber ohne motorraum.was muss man alles beachten.bin dankbar über jeden tip.
gruss kolkor
Hallo
Geh vorher zum TÜV, oder ruf erst mal an und schilder denen was Du vorhast. Die werden Dir dann sagen worauf es ankommt. Außerdem gibts dann im Nachhinein kein böses erwachen, weil irgendwas nicht zulässig ist. Und kauf Dir ein Verkehrsgesetzbuch zum Nachschlagen.
Für solche aktionen solltest Du unbedingt im Vorfeld den TÜV-Prüfer Deines vertrauens zu Rate ziehen, der das Ding dann auch abnimmt.
Horst
Hallo,
wenn’s halbwegs was vernünftiges werden soll, das man auch getrost fahren kann, dann braucht man dafür:
- einen halbwegs profunden Hintergrund (Ausbildung) aus dem Fahrzeugbau
- den abschließenden Segen von TÜV, DEKRA o.ä. Letztere orientieren sich an den Bauvorschriften für so etwas. Also: die vorher lesen.
Gruß
Karl
Hallo zusammen,
Richtig! Optimalerweise sollte der Prüfer dann auch schon während der Bauphase gelegentlich ein Auge auf das Gefährt werfen. Zum einen, damit man mögliche „Fehler“ frühzeitig beheben kann, zum anderen, damit er gleich sieht, dass man nichts verbergen will und auch nicht pfuscht.
Ohne Erfahrung im Fahrzeugbau würde ich einen noch funktionierenden Anhänger als Basis nehmen, und darauf dann die Karosse aufbauen.
Beste Grüße
Guido
Hi!
Eine Zulassung zum Kfz-Schweißer ist idR. nicht erforderlich, da der sicherheitsrelevante Part (Anbringen des Deichselrohrs am ehem. Mitteltunnel durch Verschrauben mit halbrunder Gegenplatte im Innenraum) ohne Schweißen vollzogen werden kann.
Prinzipiell darf nicht jeder Prüfer und nicht jede Prüfstelle ein derartiges Fahrzeug abnehmen. Auf jeden Fall solltest du das mit einem Prüfer deines Vertrauens vorab abklären. Wenn man mit einem fertigen Fahrzeug aufkreuzt ohne deren Rat eingeholt zu haben reagieren die verständlicherweise etwas allergisch.
Erstmal: Es wird ein einachsiger Anhänger -ich vermute mal und empfehle auch als ungebremste Version. Die Handbremse kann an der Zugdeichsel (da fahrzeugseitig schon vorhanden) angebracht werden. Da so ein Anhänger aber schon auch mal länger steht würd ich die nur möglichst nicht dauerhaft nutzen, da sie sonst recht schnell festsitzt.
Für einen Anhänger brauchst du eine vorschriftsmäßige Zugeinrichtung -sprich ein Deichselrohr mit Zugkugelkupplung. Beides muss im Handel erworben werden und mit entsprechenden Typenschildern bzw. ABG-Prägungen gekennzeichnet sein. Diese sind für ungebremste Anhänger im Set recht günstig zu erwerben. Ein (gleichwertiges) handelsübliches verzinktes Stahlrohr als Deichselrohr zu verwenden geht auf keinen Fall. Die Konstruktion einer Zugdeichsel ist dir nur dann selbst gestattet, wenn das Fahrzeug selbst die Deichsel ersetzt bzw. darstellt, also die Karosserie beispielsweise nach den ehemaligen Hintertüren aerodynamisch bis zur Zugkugelkupplung vorne spitz oder parabolisch zuläuft. -Letzteres kann ich nicht empfehlen. Die Fahreigenschaften (sportlicher Fahrstil entfällt bei Anhängerbetrieb eh) sind bei einem längeren Deichselrohr wirklich besser.
Die restliche Fahrwerkskonstruktion (Querlenker/Achse, Federbein etc.) bleibt wie sie war. Manche entfernen auch all dies und setzen lediglich die umgebaute Fahrzeugkarosse auf eine handelsübliche Gummifederachse oder Drehstabfederachse. Allerdings ist das mit einem höheren Aufwand verbunden, die Achse ragt in den Innenraum hinein und schmälert die Nutzbarkeit des Raums. Davon Abgesehen kann man mit einer Anhängerachse natürlich die zulässige Nutzlast des Anhängers deutlich erhöhen, was bei einem derartigen „Spaßmobil“ aber wohl eher nicht erforderlich sein wird. Als praktischen Transport- und Nutzanhänger macht man sowas ja nicht.
Das Verschließen der Karosserie an der Trennstelle kann im Grunde nach Belieben erfolgen. Man muss da ehrlich sagen, dass eine wirklich schöne Ausführung an diesem Punkt bei vielen Umbauern nicht gelang, hier kann man sich die ganze Arbeit versauen! Für eine richtig schöne Anhängerfront wirste vermutlich genauso lang brauche wie für alle anderen Arbeiten. Idealerweise sollte sie nicht nur der besseren Fahreigenschaften und Geräuschminderung wegen kugelförmig, flach gespitzt, gepfeilt oder ganz ideal: parabolisch geformt sein. Von flach aufgeschweißten oder aufgenieteten Blechen oder Riffelblechen wie derartige Anhänger oft angeboten werden halte ich nicht so viel. Es macht Lärm, es schmälert die Fahreigenschaften und kostet viel Sprit.
hallo…
und vielen dank schon mal für die schnellen und konkreten antworten.
natürlich soll das teil nicht als lasteanhänger genutzt werden,sondern für leichtes gepäck und als schlafplatz für unterwegs.
auf jeden fall werde ich mich mal mit der dekra in verbindung setzen und mir unabhängig von hier einige tips holen.
ich werde aber aber nicht auf diese seite verzichten,denn ich hoffe noch auf einige kniffe und dreh`s von versierten bastlern,welche man bei der dekra nicht bekommt.
nächste woche kann ich leider nicht antworten,bin im urlaub.aber danach bin ich gespannt auf viele meinungen und antworten von euch.
gruss kolkor