Anleitung zum Unglücklichsein, mal paar Fragen ;)

(es geht zuerst um ein Buch aber wer das nicht kennt bitte weiterlesen, das ist nicht zwingend Kern der Sache)

„Was kann man nun von einem Menschen […] erwarten? Überschütten Sie ihn mit allen Erdengütern, versenken Sie ihn in Glück bis über die Ohren, bis über den Kopf, so daß an die Oberfläche des Glücks wie zum Wasserspiegel nur noch Bläschen aufsteigen, geben Sie ihm ein pekuniäres Auskommen, daß ihm nichts anderes zu tun übrigbleibt, als zu schlafen, Lebkuchen zu vertilgen und für den Fortbestand der Menschheit zu sorgen — so wird er doch, dieser selbe Mensch, Ihnen auf der Stelle aus purer Undankbarkeit, einzig aus Schmähsucht einen Streich spielen. Er wird sogar die Lebkuchen aufs Spiel setzen und sich vielleicht den verderblichsten Unsinn wünschen, den allerunökonomischsten Blödsinn, einzig um in diese ganze positive Vernünftigkeit sein eigenes unheilbringendes phantastisches Element beizumischen. Gerade seine phantastischen Einfälle, seine banale Dummheit wird er behalten wollen …“ , am Anfang des Buchen, Zitat von Dostojewski

Hallo,

wer kennt das Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick?, wer das nicht kennt, darf natürlich weiterlesen es geht ja nicht NUR um das Buch. Es ist schon so lange her wo ich das gelesen habe. Ich glaube ich war erst 16 oder so. Das Buch war sehr lustig geschrieben und es standen auch sehr „informative“ Sachen drinne :wink: , leider befürchte ich, dass ich mit meinem 16 Jahren nicht alles perfekt verstanden habe…

Ich kann mich leider nicht so direkt an das komplette Buch erinnern… schließlich ist es schon Jahre,Jahre her und ich bin jetzt so alt vergesslich :wink: Es ging aber (auch) darum, dass wir Menschen immer versuchen Glücklich zu sein. Das ist das einzige wonach wir streben. Wir werden quasi in diese „du musst immer glücklich sein“ Gesellschaft aufgezogen. Darum steht eine Gegenoption laut Watzlawick da: Unglücklich sein. Ich weiß es nicht mehr, aber was meinte Watzlawick damit, warum sollte man das mal machen/ausprobieren? Also sich unglücklich machen und sich mit dem glücklichsein nicht beschäftigen?

Ich habe mal „nachgedacht“, ja das mache ich selten, wonach Menschen streben. Natürlich sterben wir irgendwie Sachen an, die einem glücklich machen. Man möchte glücklich sein, schließlich lässt es sich „glücklich“ besser und angenehmer leben. Aber ist es wirklich das beste für einen Menschen? Naja gut, anscheinend nicht immer :smile: und da ist wieder die Frage warum genau? Lautet die Antwort einfach nur „Weil wenn man noch nie unglücklich war, kann man nicht wissen wie glücklich man eigentlich ist“? - okey komisch geschrieben, aber ich glaube wir verstehen uns :smile:

Das streben nach Glück (oder Unglück) ist jetzt eine tolle Sache. Aber gibt es im Leben nichts sinnvolleres? Ich meine wir streben nach diesem Glück/Unglück, was wir nicht mal richtig definieren können (ja vielleicht ist ja das das ganze Problem…) und es kommt irgendwie so sinnlos vor (ja was ist schon sinnvoll…). Ich würde, wenn ich könnte, das ganze „streben nach Glück“ komplett abschalten und was sinnvolleres machen. Sagen wir mal… mehr über Psychologie lernen…okey was noch sinnvolleres: Astrophysik studieren… und alle Geheimnisse des Universums aufdecken! Tja leider geht das schwer, schließlich müsste ich dann jeden Tag lernen und lernen. Auch wenn das sicherlich sinnvoller wäre, würde mich mein „ich muss glücklich werden“ Unterbewusstsein dazu zwingen das Buch, die Projekte etc zur Seite zu legen und: Fernseher gucken, eine Freundin beglücken besuchen, feiern gehen… - okey, das war wieder komisch geschrieben. Aber wir verstehen uns immer noch? :smile: Also ich wünschte ich könnte sinnvollere Sachen machen und müsste nicht ständig nach Glück jagen. Gesegnet sind die Menschen die während Sie ein Buch über komplexe Algorithmen in den Häden halten unendlich glücklich sind…

Ihr sieht ich kann mich nur schlecht kurz fassen. Da steht jetzt viel Zeug und so wie ich das sehe auch mehrere (versteckte) Fragen. Falls jemand was dazu schreiben möchte, wäre das echt super.

Ich danke schon mal!

Gruß

PS. Vllt sollte ich das Buch von Watzlawick nochmal durchlesen… bin ja schließlich älter und weise nicht mehr so ganz dumm wie früher und würde das besser verstehen.

Moin!

PS. Vllt sollte ich das Buch von Watzlawick nochmal
durchlesen… bin ja schließlich älter und
weise nicht mehr so ganz dumm wie früher und
würde das besser verstehen.

Genau das machst du mal.
Gruß

Ich würde, wenn ich könnte, das ganze „streben nach Glück“ komplett abschalten und was sinnvolleres machen. Sagen wir mal… mehr über Psychologie lernen…okey was noch sinnvolleres: Astrophysik studieren… und alle Geheimnisse des Universums aufdecken!

Psychologie - auf Freuds Coutsch - ist in der Tat eine sinnvolle, zum fundierten „Glück“ introspektiv den Löwenanteil beitragende Sache. Und um alle weiteren Geheimnisse aufzudecken, sollte man bei den extrospektiven Naturwissenschaften mit der Biologie, Evolutionstheorie und Primatenforschung beginnen. Astro- und Quantenphysik könnten schließlich den Übergang zur Metaphysik bilden, den naturwissenschaftlich fundierten Begriff des Glücks rundum abschließend…

Watzlawicks Buch jedemfalls schlägt lediglich anhand zynischer Sophistereien monetären Profit aus dem globalen Unglücklich-Sein unserer sowohl an psychischer Infantilität wie neurotischer Instinktverarmung zutiefst unheilbar leidenden, geist- und naturfeindlichen Gesellschaft…

Hi!

Es ging aber
(auch) darum, dass wir Menschen immer versuchen Glücklich zu
sein. Das ist das einzige wonach wir streben. Wir werden quasi
in diese „du musst immer glücklich sein“ Gesellschaft
aufgezogen. Darum steht eine Gegenoption laut Watzlawick da:
Unglücklich sein. Ich weiß es nicht mehr, aber was meinte
Watzlawick damit, warum sollte man das mal
machen/ausprobieren? Also sich unglücklich machen und sich mit
dem glücklichsein nicht beschäftigen?

Ob das wohl ironisch gemeint war?

Ich habe mal „nachgedacht“, ja das mache ich selten, wonach
Menschen streben. Natürlich sterben wir irgendwie Sachen an,
die einem glücklich machen.

Der Freud’sche war jetzt wirklich nett *lool*

Man möchte glücklich sein,
schließlich lässt es sich „glücklich“ besser und angenehmer
leben. Aber ist es wirklich das beste für einen Menschen? Naja
gut, anscheinend nicht immer :smile:

Definiere „man“ und „das beste“!
Du stellst hier Behauptungen auf, ohne deren Allgemeingültigkeit beweisen zu können.

und da ist wieder die Frage
warum genau? Lautet die Antwort einfach nur „Weil wenn man
noch nie unglücklich war, kann man nicht wissen wie glücklich
man eigentlich ist“? - okey komisch geschrieben, aber ich
glaube wir verstehen uns :smile:

naja…

Das streben nach Glück (oder Unglück) ist jetzt eine tolle
Sache. Aber gibt es im Leben nichts sinnvolleres?

Was denn zum Beispiel? Und warum???

Ich meine
wir streben nach diesem Glück/Unglück, was wir nicht mal
richtig definieren können (ja vielleicht ist ja das das ganze
Problem…)

Auch wieder so eine Behauptung von dir. Glück ist für jeden etwas anderes, aber fast jeder kann wohl sagen, wann er glücklich ist und wann nicht.

und es kommt irgendwie so sinnlos vor

dir sinnlos vor, es kommt dir sinnlos vor

(ja was ist

schon sinnvoll…). Ich würde, wenn ich könnte, das ganze
„streben nach Glück“ komplett abschalten und was sinnvolleres
machen.

Warum das denn?? Oh, dafür hätte ich sehr gerne deine Begründung!!!

Sagen wir mal… mehr über Psychologie lernen…okey
was noch sinnvolleres: Astrophysik studieren… und alle
Geheimnisse des Universums aufdecken! Tja leider geht das
schwer, schließlich müsste ich dann jeden Tag lernen und
lernen. Auch wenn das sicherlich sinnvoller wäre, würde mich
mein „ich muss glücklich werden“ Unterbewusstsein dazu zwingen
das Buch, die Projekte etc zur Seite zu legen und: Fernseher
gucken, eine Freundin beglücken besuchen,
feiern gehen… - okey, das war wieder komisch geschrieben.

Aber wir verstehen uns immer noch? :smile: Also ich wünschte ich
könnte sinnvollere Sachen machen und müsste nicht ständig nach
Glück jagen.

Wieso müssen? Wer zwingt dich denn??? Und warum ist glücklich sein nicht sinnvoll???

Gesegnet sind die Menschen die während Sie ein
Buch über komplexe Algorithmen in den Häden halten unendlich
glücklich sind…

Aua!
Also ich glaube, die Anleitung zum Unglücklichsein brauchst du gar nicht!

Ihr sieht ich kann mich nur schlecht kurz fassen. Da steht
jetzt viel Zeug und so wie ich das sehe auch mehrere
(versteckte) Fragen. Falls jemand was dazu schreiben möchte,
wäre das echt super.

Meine Meinung: Es gibt keinen ‚Sinn‘!
Der einzige ‚Sinn‘ meines Lebens ist es, darauf ein glückliches Leben zu machen. Ich muss niemandem irgendetwas beweisen. Ich muss nicht dauernd Gutes tun, um meinem Leben einen Sinn zu geben und dadurch mein Dasein zu rechtfertigen. ´
Ich habe mein Leben geschenkt bekommen und ich behandle es gut und mache ein glückliches Leben daraus.

Wer hat dir denn eingebleut, dass du nicht einfach so glücklich sein darfst? Musst du dir das verdienen? Astrophysik studieren soll sinnvoll sein??? Nur wenn es dich interessiert und dich glücklich macht.

Aber gut: Wenn du glücklich bist, wenn du unglücklich bist, dann mach so weiter.

Aber vielleicht lässt du einfach mal alles los. Lass es los!

Du wirst sehen…

Liebe Grüße
von der
Flaschenpost

Hi

Das streben nach Glück (oder Unglück) ist jetzt eine tolle
Sache. Aber gibt es im Leben nichts sinnvolleres?

Was denn zum Beispiel? Und warum???

Ich habe jedes mal einen faden Nachgeschmack wenn ich mich pausenlos mit Sachen beschäftige die Spaß/Glücklich machen. Nehmen wir an ich mache eine Woche lang Party (auch wenn das sogar für mich zu viel wäre, nehmen wir an das ist das aller geilste was ich nur machen könnte) und ich fühle mich einfach super, denn ich mag Partys. Diese eine Woche ist um, ich denke nach und sage mir „hmm, ja das war schon ne geile Woche“ , aber wenn man dann genau nachdenkt hat man eigentlich nichts „sinnvolles“ gemacht. Gut jetzt kommt die Frage was Sinnvoll ist. Naja sagen wir mal Lernen ist Sinnvoll, man hat später was davon. Arbeiten ist sinnvoll, man hat später was davon. Die Welt neu erfinden, alle haben später was davon. Auch wenn solche Sachen kein spaß machen, sind die auf eine art und weise sinnvoll. Hmm, verstehst du was ich meine? Eine One-Night-Stand ist sinnvoll, für eine kurze Zeit, aber langfristig gesehen ist zb. lernen sinnvoller. Naja das sind aber sicherlich die Sachen die uns unterscheiden… du würdest fragen „Warum müsste man Sachen machen die kein Spaß machen“ und ich frage „Warum müsste man Sachen machen die Spaß machen?“ :smile: - auf meine weiß ich die Antwort: Wir sind verdammt süchtig nach Glücklichsein. Zu süchtig, das wollte ich eigentlich damit sagen, nicht dass man hier denkt ich würde das abschaffen wollen…naja gut habe das eigentlich so irgendwie geschrieben, aber was wäre wenn ICH mal auch was anderes machen könnte. Etwas was kurzfristig gesehen überhaupt nicht glücklich macht. Mir und ich sehe auch vielen fällt das schwer. Natürlich fällt das schwer, weil wir ungerne Sachen machen die uns unglücklich machen.

Ich meine
wir streben nach diesem Glück/Unglück, was wir nicht mal
richtig definieren können (ja vielleicht ist ja das das ganze
Problem…)

Auch wieder so eine Behauptung von dir. Glück ist für jeden
etwas anderes, aber fast jeder kann wohl sagen, wann er
glücklich ist und wann nicht.

und es kommt irgendwie so sinnlos vor

dir sinnlos vor, es kommt dir sinnlos vor

(ja was ist

schon sinnvoll…). Ich würde, wenn ich könnte, das ganze
„streben nach Glück“ komplett abschalten und was sinnvolleres
machen.

Warum das denn?? Oh, dafür hätte ich sehr gerne deine
Begründung!!!

Okey das war jetzt komisch geschrieben. In dem oberen Text habe ich das jetzt erklärt.

Gesegnet sind die Menschen die während Sie ein
Buch über komplexe Algorithmen in den Häden halten unendlich
glücklich sind…

Aua!
Also ich glaube, die Anleitung zum Unglücklichsein brauchst du
gar nicht!

Vielleicht. Aber sagen wir mal, diese Menschen entwickeln irgendwann etwas AUS SPAß, das wie Welt verändert. Dann können die sagen: „Wir waren glücklich und haben etwas großartiges geschaffen. Was sinnvolles für alle“ (achtung extrem Beispiel) - im schlechtesten Fall der andere dagegen, der auch immer spaß hatte, aber das unglücklicherweise mit drogen, sex und geld sagt dann „Ich war auch immer glücklich, aber erreicht habe ich im Grunde nichts…okey ich bin drogensüchtig und habe mir Geschlechtskrankheiten eingefangen“. Was ist jetzt besser? Könnte ich die erste Variante erzwingen, wäre das klasse… nur ist sowas unmöglich.

Meine Meinung: Es gibt keinen ‚Sinn‘!
Der einzige ‚Sinn‘ meines Lebens ist es, darauf ein
glückliches Leben zu machen. Ich muss niemandem irgendetwas
beweisen. Ich muss nicht dauernd Gutes tun, um meinem Leben
einen Sinn zu geben und dadurch mein Dasein zu rechtfertigen.
´
Ich habe mein Leben geschenkt bekommen und ich behandle es gut
und mache ein glückliches Leben daraus.

Wer hat dir denn eingebleut, dass du nicht einfach so
glücklich sein darfst? Musst du dir das verdienen? Astrophysik
studieren soll sinnvoll sein??? Nur wenn es dich interessiert
und dich glücklich macht.

Aber gut: Wenn du glücklich bist, wenn du unglücklich bist,
dann mach so weiter.

Aber vielleicht lässt du einfach mal alles los. Lass es los!

Du wirst sehen…

Was loslassen? Loslassen wie die Schüler die kein bock haben zu lernen und lieber das machen was den spaß macht…also alles ausser Lernen? Die waren sicher für paar Jahre glücklich. Und dann? Natürlich ist jemand der die Schule hasst komplett unglücklich. Er zieht das aber dennoch durch um später glücklich werden zu können. Manchmal muss man halt unglücklich sein und durch die Sch*** gehen. Mir hat niemand eingeredet, dass ich nicht glücklich sein darf, aber es gibt Momente da sollte ich mich mit anderen Sachen beschäftigen als mit etwas was mich glücklich macht. Wenn du jemanden siehst, der kurz davor ist zu sterben, es dir aber unglaublich unangenehm wäre ihn zu helfen, wenn es dich wirklich unglücklich machen würde den Menschen zu helfen was würdest du tun? Sagen „Das ist mein Leben…ich muss niemanden was beweisen… und mache ein glückliches Leben…“ und ihn da Sterben lassen oder doch mal durch die Sch*** gehen und helfen?

Ich sehe meine Beispiele werden immer schlechter. Ich hoffe es ist dennoch halbwegs Verständlich

Gruß

hi nochmal!

Ich habe jedes mal einen faden Nachgeschmack wenn ich mich
pausenlos mit Sachen beschäftige die Spaß/Glücklich machen.

Falls du mich so verstanden hast, dass ich pausenlos Spaß haben will, dann hast du mich missverstanden.
Glücklichsein bedeutet für mich keinesfalls, ständig Spaß zu haben, nichts anstrengendes mehr zu machen und Gefühle wie Angst, Trauer, Langeweile usw. nicht mehr zu haben.

Nehmen wir an ich mache eine Woche lang Party (auch wenn das
sogar für mich zu viel wäre, nehmen wir an das ist das aller
geilste was ich nur machen könnte) und ich fühle mich einfach
super, denn ich mag Partys. Diese eine Woche ist um, ich denke
nach und sage mir „hmm, ja das war schon ne geile Woche“ ,
aber wenn man dann genau nachdenkt hat man eigentlich nichts
„sinnvolles“ gemacht.

Definiere „sinnvoll“.
Und begründe, warum man nicht mal eine Woche lang nichts Sinnvolles machen soll.

Gut jetzt kommt die Frage was Sinnvoll
ist. Naja sagen wir mal Lernen ist Sinnvoll, man hat später
was davon. Arbeiten ist sinnvoll, man hat später was davon.

Ich finde, glücklich sein und Spaß haben ist auch sinnvoll, weil man sofort was davon hat! *g*

Die Welt neu erfinden, alle haben später was davon.

Muss jemand etwas für andere Sinnvolles getan haben, damit sein Leben einen Wert oder eine Berechtigung hat?

Auch wenn
solche Sachen kein spaß machen, sind die auf eine art und
weise sinnvoll. Hmm, verstehst du was ich meine? Eine
One-Night-Stand ist sinnvoll, für eine kurze Zeit, aber
langfristig gesehen ist zb. lernen sinnvoller.

Und deshalb muss ich mich jetzt entscheiden, ob ich lieber einen One-Night-Stand will oder lieber lernen?? Aua!

Gibt es für dich nur entweder oder? Das Leben besteht aus allem!
Ich nehm den One-Night-Stand, und am nächsten Morgen bin ich so entspannt, dass das Lernen viel besser klappt!

Naja das sind
aber sicherlich die Sachen die uns unterscheiden… du würdest
fragen „Warum müsste man Sachen machen die kein Spaß machen“
und ich frage „Warum müsste man Sachen machen die Spaß
machen?“ :smile:

Man muss gar nix, man muss nur sterben!

Wir sind
verdammt süchtig nach Glücklichsein.

Wie kommst du denn darauf? Das ist deine Bewertung der Sache, ich sehe das bspw. überhaupt nicht so.
Und selbst wenn es so wäre: Jeder hat doch das Recht, zu sein wie er ist, oder?
Oder redest du einfach nur die ganze Zeit von dir selbst, wenn du „man“ sagst? Und du hast ein Problem glücklich zu sein? oder unglücklich zu sein?
Hast du eigentlich nix zu tun? scnr

Zu süchtig, das wollte
ich eigentlich damit sagen, nicht dass man hier denkt ich
würde das abschaffen wollen…naja gut habe das eigentlich so
irgendwie geschrieben, aber was wäre wenn ICH mal auch was
anderes machen könnte.

Du kannst!!! Du kannst!!! Niemand hat was dagegen!

Hier mal ein Buchtipp:
„Die Kunst des Scheiterns“ von Konstantin Wecker. Lies es jetzt und nochmal in 20 Jahren.

Aber gut: Wenn du glücklich bist, wenn du unglücklich bist,
dann mach so weiter.

Aber vielleicht lässt du einfach mal alles los. Lass es los!

Du wirst sehen…

Was loslassen? Loslassen wie die Schüler die kein bock haben
zu lernen und lieber das machen was den spaß macht…also
alles ausser Lernen? Die waren sicher für paar Jahre
glücklich.

Ich schwöre dir: Sie waren es nicht. Kein Mensch lebt gern ohne Ziel.

Und dann? Natürlich ist jemand der die Schule hasst

komplett unglücklich. Er zieht das aber dennoch durch um
später glücklich werden zu können. Manchmal muss man halt
unglücklich sein und durch die Sch*** gehen. Mir hat niemand
eingeredet, dass ich nicht glücklich sein darf, aber es gibt
Momente da sollte ich mich mit anderen Sachen beschäftigen als
mit etwas was mich glücklich macht. Wenn du jemanden siehst,
der kurz davor ist zu sterben, es dir aber unglaublich
unangenehm wäre ihn zu helfen, wenn es dich wirklich
unglücklich machen würde den Menschen zu helfen was würdest du
tun? Sagen „Das ist mein Leben…ich muss niemanden was
beweisen… und mache ein glückliches Leben…“ und ihn da
Sterben lassen oder doch mal durch die Sch*** gehen und
helfen?

Sorry aber: Allmählich redest du echt Scheiße (sorry)und unterstellst hier Dinge, die meine Texte nie für solch eine Interpretation hergeben.

Es ist bestimmt schwer jemandem zu helfen, der stirbt, vielleicht ies es unangenehm, weil ich damit so hilflos bin, aber - es macht mich nicht unglücklich! Was ist denn mit dir los???

Nach meinem Geschmack gibt es bei dir nur Extreme. Und nur ein entweder oder.
Meiner Meinung nach besteht das Leben aber aus sowohl als auch
Wenn du deine Mitte gefunden hast, wirst du diese Extreme nicht mehr brauchen.

Ich will glücklich sein. Dazu gehört, auch mal 2000m schwimmen zu gehen, auch wenn’s anstrengend ist.
Dazu gehört auch arbeiten zu gehen, auch wenn mein Chef ein Idiot ist.
Dazu gehören Streits mit meinen Schülern, auch wenn das nervig ist.
Dazu gehört auch, sich um meine krebskranke Kollegin zu kümmern, auch wenn es furchtbar ist, mitanzusehen, wie sie immer weniger wird und der Kampf immer schrecklicher.

Ich bin kein Kind der Spaßgesellschaft. Ich nehme aber das Leben an wie es ist, mit Freud und Leid, mit Anstrengung und Entspannung, mit Höhen und Tiefen, mit Freude, Spaß, Trauer, Ängsten, Wut usw.
Und in dieser Vielfalt und Fülle mach mich das Leben einfach so glücklich.

Nicht mehr und nicht weniger.

Ich sehe meine Beispiele werden immer schlechter. Ich hoffe es
ist dennoch halbwegs Verständlich

Ich wünsche dir sehr, dass du zur Mitte findest.

Liebe Grüße
von der
Flaschenpost

Hi WaldiWo,

für mich geht es in dem Buch mit dem ironischen Buchtitel darum wie Menschen sich das Leben schwer machen, unnötig schwer machen. Die meisten Menschen die das Buch kennen, erinnern sich vermutlich an die Geschicht mit dem Hammer oder dass manche Menschen überzeugt davon sind, dass die Ampel immer dann auf Rot umschaltet, wenn sie angefahren kommen.

Was der Sinn des Lebens ist? Nun, Weiter-Entwicklung gehört für mich dazu. Und wonach der Mensch nun strebt, das mag typabhängig sein. Viele Menschen streben nach Glück. Doch was heißt das konkret? Für manche Menschen ist es Glück viel Geld zu haben, einen krisensicheren Job oder eine gute Gesundheit sowie eine erfüllende Partnerschaft und intelligente Kinder. Doch auch wird Zeit angestrebt. Für manche ist es Glück, Zeit zu haben und diese frei einteilen zu können. Manche streben danach sich möglichst wenig an materielle Dinge zu binden. All dies und mehr kann Glück bedeuten. Für mich ist dieser Begriff nur ein übergeordneter Begriff der für ein viele unterschiedliche Dinge stehen kann.

Mist, ich muss jetzt weg…

Ciao,
Romana