Moin zusammen!
Vorab das wichtigste: Mein Nick kommt nicht von ungefähr. Das eine oder andere Pfund zuviel ist bei mir sicher vorhanden.
Ich ganz persönlich bin nach wie vor sicher, das das ausschließlich auf eine allergische Reaktion zurückzuführen ist.
Denn die merkwürdigen Schwellungen rund um die Hüfte und den Bauch stehen seltsamerweise in direktem Zusammenhang mit dem von mir vor einigen Jahren entdecktem Genuß eines fatal leckeren Getränks auf Hopfen- und Malzbasis in Verbindung mit sehr schmackhaftem (meist gebratenem oder gegrilltem) tierischem Eiweiß in Steakform.
Da ich aber über die letzten Jahre noch nicht eindeutig erkennen konnte, welcher der beiden verdächtigten Stoffe die Allergische Reaktion bei mir auslöst, bin ich (selbstverständlich aus rein medizinischen Gründen) nach wie vor damit befasst, dies regelmäßig auszutesten. Irgendwo habe ich nämlich gelesen, das man sich zur Allergiebekämpfung permanent mit den potentiell allergieauslösenden Stoffen in Kontakt versetzen soll. Das nennt sich dann wohl Hyposensibilisierung. Das mach ich nun also so oft es geht. Aber irgendwie will sich keine Besserung einstellen, die Schwellungen bleiben 
Mal ganz im Ernst. Ich habe sicher deutlich zuviel auf den Rippen. So locker zehn bis zwanzig Kilo weniger wären schon angebracht.
Ich bin nicht der wirkliche Sportler, Bewegung ist bei mir eher die Ausnahme. Überwiegend verbringe ich meine Tage beruflich bedingt im Sitzen. Außerhalb des beruflichen Lebens bin ich sicher kein Stubenhocker, ich bin viel im Garten und vor allem sehr viel mit dem Hund unterwegs. Am Wochenende bin ich so üblicherweise zwischen vier und sechs Stunden täglich (insgesamt) am Laufen. Also nicht Rennen, sondern Gehen.
Üblicherweise esse ich früh nix. Meine morgendliche Ernährung besteht aus etwa einem Liter Kaffee und ein paar Zigaretten. Über den Tag verteilt ernähre ich mich meist von Äppeln. Immer wenn der Hunger kommt, schieb ich mir einen Appel rein. So vier bis fünf am Tag sind es regelmäßig, Mittagessen gibt es bei mir nicht. Nach Abschluss aller unverzichtbaren Tagesaktivitäten -so lästige Dinge wie Arbeiten gehören halt dazu- kehrt in aller Regel bei uns gegen zwanzig Uhr Ruhe ein. Danach esse ich dann. Und wie ich schon oben versucht habe zu erläutern ernähre ich mich meist ziemlich einseitig von Fleisch. Ein knuspriges Brathuhn, dazu ein Bier - mehr brauch ich nicht. Das Brathuhn könnt Ihr durch beliebige gebratene Fleischsorte ersetzen.
Einmal die Woche gibt es Salattag. Da esse ich dann nur Salat, also echtes Karnickelfutter. Und mindestens einmal die Woche gibt es irgendwie Gemüse pur. Ich ess gern Gemüse. Aber eben nicht zusammen mit anderen Dingen sondern für sich allein. Das Dumme bei Salat und/oder Gemüse ist, das ich nach dem Genuß pflanzlicher Nahrung in aller Regel unter medizinischen Problem anderer Art leide. Oder besser: Meine Umwelt leidet dann heftig unter meinen Problemen was nicht einfach in Hinblick auf die zwischenmenschlichen Themen ist.
Soviel zu meinen üblichen Essgewohnheiten. Ich weiß, das das alles andere als gesund sein dürfte aber so isses nunmal.
Seit geraumer Zeit verfolge ich zumindest gedanklich das Ziel, das eine oder andere Pfund doch eher loszuwerden. Allerdings scheint das nicht so leicht zu sein, die Biester klammern sich hartnäckig an mir fest.
Mein grösstes Grauen ist es, Hunger zu haben. Wenn ich Hunger habe, bin ich übellaunig. Daher auch meine Appel-Macke tagsüber. Da ich tagsüber ausser Äppeln in wesentlichen nichts esse, kann ich schlecht wie oft empfohlen die Hälfte weglassen. Und Abends - naja. Was könnte ich denn Abends ändern?
Für so richtig Bewegung fehlt mir ein wenig die Zeit. Ich gehe früh um 5:30 aus dem Haus und bin meist gegen 17:00 zu Hause. Dann stehen solche Banalitäten wie Unterhaltungen mit Regierung und Kindern oder auch Spaziergänge mit dem Hund an. Auch die jeden Abend gleichen Rituale mit den Kindern fordern ihre Zeit und lassen sich nicht einfach ausblenden. Ab 20:00, 20:30 etwa ist dann meist Ruhe. Und spätestens um 22 Uhr bin ich weg, da ich ja wieder früh raus muß.
Wo sollte ich denn da noch sportliche Betätigung in den Tagesablauf integrieren? Zumal aufgrund eines defekten Fussgelenks und eines daraus resultierenden leicht seltsamen „Gangbildes“ Joggen oder sowas für mich ausfällt.
Für alle, die bis hier gelesen haben jetzt meine Frage: Was kann ich ändern, um ein paar Kilo loszuwerden? Ich habe keine Nerven für irgendwelche Diäten (ausser für Abgeordneten-Diäten auf mein Konto *g*). Ich versuche, möglichst wenig zu essen. Ich beschränke meinen Biergenuss auf ein Bier am Abend (wirklich nur eines, ich saufe nicht!). Tagsüber trinke ich entweder Kaffee, Kalorienfreie Cola oder Wasser. Mein Gewicht pendelt jetzt seit locker zehn Jahren immer um die selbe Größe, Abweichungen von mehr als zwei Kilo in die eine oder andere Richtung sind selten.
Hat vielleicht einer 'ne Idee? Bringt es was, bei Vollmond nackt auf der Wiese im Garten zu tanzen? Muss ich meine Pfunde anschreien, damit sie mich verlassen? Ich weiß es nicht.
Auf interessante Anregungen freut sich
Der Dicke MD.

).
(um es mal ein bisschen zu übertreiben).