@Fronk ja, genau dieses
Sympathisch ist, dass Grüne nun den politischen Islam klar als Faschismus benennen. Andere eiern mehr rum:
„Der Islamismus ist eine faschistische, barbarische Ideologie, ein zersetzendes Gift, von Hass erfüllt und von immenser Gefahr“
Servus,
danke für deine Offenheit. Auch ich habe in meinem Freundeskreis ebenfalls meine Neigungen, auch im Beisein meiner Partnerin, immer gesagt.
Einige der sog. “Freunde” haben daher den Kontakt abgebrochen mit teilweise beleidigenden Worten, die ich nicht wiedergeben möchte.
Dennoch halte ich es für sehr wichtig, daß an den Schulen eine umfassende Aufklärung über die mannigfaltige Sexualität in sämtlichen Spielarten vermittelt werden muss.
Auch lesbische Paare suchen sich ab und zu mal einen Mann für eine Nacht. Selber erlebt. Und das war auch für mich eine spannende Erfahrung. Am nächsten Morgen ein tolles Frühstück, ein Abschiedsbussi und das war es.
Sexualität läuft im Kopf ab. Ohne Kopf kein Steifer, Lust, Verlangen, Genuss und gute Gefühle.
Und das muss den Heranwachsenden vermittelt werden und denen mitteilen, daß Pornos eigentlich nur langweilig sind, weil diese die Realtität nicht widerspiegeln.
Gruß Trianon
Unsympathisch ist, dass hierbei völlig vergessen wird, dass religiös orientierte Diktaturen wie z.B. das frisch geschaffene soi disant Königreich von Friedrich I. von Württemberg oder auch Spanien nach dem Ende der Zweiten Republik, aber auch sogar das erzkatholische Italien unter Führung des Duce Mussolini relativ gemäßigte Faschisten waren (vgl. die Abfuhr, die dem Führer vom Caudillo erteilt wurde).
Das soll keineswegs sagen, dass religiöse Bekenntnisse irgendeine Art von „Rettung“ vor den Abartigkeiten des Faschismus bieten können.
Aber darauf hinweisen, dass die Christen, die sich 312 u.Z. beim Konzil von Nikäa vom Mainstream verabschiedeten und von Stund an als Moslems agierten, keineswegs irgendwie faschistischer sind als die deutschen (vorwiegend evangelisch-lutherischen), die spanischen und italienischen (katholischen, dadurch noch von einigen Radikalitäten gebremsten) oder chilenischen Faschisten.
Moral:
Auch ein soi disant guter Katholik kann ein Faschistenschwein sein, wenn er blödsinnigerweise zum POTUS gewählt wird - keine Religion der Welt kann jemanden davon abhalten, dumm und pervers zu denken.
Glück auf!
MM
*Katholik*
müsste es Korrekterweise nicht “römisch- katholisch" heißen?
Haarespalt
das braucht es nicht, weil es keine andere allein seligmachende allumfassende (= katholische) Kirche gibt als die Hl. Römisch-Katholische. Alle anderen sind (zumindest der allein seligmachenden Lehre nach) Abspaltungen: Orthodoxe, Moslems, Lutheraner, Calvinisten usw. usf.
In diesem Sinne
MM
(der gleichwohl noch nie jemandem mit den Worten „Deus vult!“ den Kopf abgeschlagen hat)
- Mennoniten, Templer, Hutterer, Valdenser, Hussiten, Hugenotten, Herrrnhuther, Liebenzeller - ach was, zähle sie selber weiter auf -
und was soll jetzt grade ausgerechnet die Moslems in dieser Hinsicht auszeichnen?
Fragt sich und Dich
MM
Sorry @Aprilfisch,
aber das religiös durchwirkte und dominierte Württemberg war ja wohl eher das Herzogturm ab der Einführung der württ. Kirchenordnung 1536.
Mit der Erhebung zum Königreich begann sich das eher (zT seeeehr langsam) aufzulösen - wenn auch mit rechtlichen und vor allem kulturell verankerten Nachwirkungen bis heute (> „schwäbische Taliban“ bzw. „Pietcong“)
Pietcong – Wikipedia
- nicht umsonst war Stuttgart als langweiligste Großstadt Deutschlands verrufen - mit Sperrstunde um 24:00 Uhr bis ca. 1995.
&tschüß
Wolfgang
Das schon. Aktuell gibt es hier jedoch nur einen muslimischen Terroranschlag, um den es geht.
Polizeischutz wird zwar reichlich geboten, doch Liberalität in der muslimischen Gemeinschaft wäre besser. Ich habe nicht den Eindruck, dass große Islamverbände damit aufhören das Problem der Homophobie und der Radikalisierung in Teilen der Gemeinschaft zu verharmlosen. Es fehlt an Reformbereitschaft und Toleranz in den Moscheen. Die Prediger halten aber offenbar an ihren bisherigen Ansichten über unsere freie Gesellschaft fest. So verstehe ich jedenfalls Ahmad Mansour als Experten.
Ich weiß nicht, ob ich das schon einmal erwähnte, aber nicht jeder ist ein Experte, nur weil er Deine Ansichten vertritt. Tatsächlich sind nicht wenige Aussagen von ihm hochumstritten, weil er a) die ganze Problematik stark simplifiziert, sich b) aufgrund seiner eigenen Herkunft als Experte für den Islam verkauft, c) seinen Aussagen einen wissenschaftlichen Anstrich verpasst, der inhaltlich nicht gerechtfertigt ist und d) in den letzten Jahren an die Rechtspopulisten und -extremisten ranwanzt.
Servus,
ja schon - aber zumindest die ersten hundert Jahre hatte diese streng evangelische Orientierung überwiegend nützliche Funktionen, etwa zusammen mit den evangelischen Reichsstädten eines der im Wilden Süden raren Gegengewichte zu der Dominanz Roms und - nach „Innen“ gerichtet - Entwicklung eines sehr armen Landstrichs zu einem, der erst heute nachlassend vom Schaffe, Spara ond Häuslebaua geprägt ist, was mit katholischem Phlegma bei weitem nicht so gut funktioniert hätte.
Und damit, dass er die „friedhässigen Clamantes“ Schnepf und Blarer so lange zusammensperrte, bis sie die Grundlagen für eine für Reformierte und Lutheraner gleichermaßen geeignete Evangelische Landeskirche erarbeitet hatten, legte Ulrich (mutmaßlich ohne es zu wissen oder zu wollen) bereits das Fundament für den klassischen württembergischen Liberalismus - noch in den 1970er Jahren habe ich es in derselben Kirche erlebt, wie verschiedene Vikare teils auf dem Weg zur Kanzel das einfache Kreuz am Altar mit einem gebeugten Knie und gesenktem Haupt begrüßten, während andere plakativ erhobenen Hauptes an dem Götzenbild vorbeimarschierten: Sie ließen sich gegenseitig ihre Überzeugungen und hatten ein gemeinsames Haus in der unter Ulrich von Johannes Brenz organisierten Kirche.
Schöne Grüße
MM
Nein, es gibt keinen muslimischen Terroranschlag. Dieser Anschlag war so wenig muslimisch wie römisch-katholisch, hutterisch oder pietistisch - graad du-r-e 's Maul zua.
Lies einfach mal Sure 6, 151 - 153. Möglicherweise kommt Dir bekannt vor, was da so steht.
Du hast recht, dass bestimmte ungewöhnliche/ hautfreie/ geschlechtsuntypische Bekleidung bei einigen Menschen noch mehr Ablehnung bewirken kann.
Ich habe allerdings gestern in Hamburg beim riesigen CSD nur sehr wenig davon gesehen. Es war ein fröhliches, total harmloses riesiges Straßenfest. Vielleicht 90 Prozent der Menschen ganz normal gekleidet, die restlichen 10 Prozent fast alle total harmlos (bunt, mit irgend welchen Hüten…), jedenfalls mit meinen Augen. Das betraf auch die Menschen auf den Umzugswagen (von denen ich allerdings nur wenige gesehen habe). Vielleicht lag es daran, dass in Hamburg eben ganz viele Menschen zum CSD kommen, die tolerant sind/ mal gucken wollen/ einfach feiern wollen.
Jedenfalls war das gestern ideal für Menschen, die denken, dass queere Menschen irgend wie ganz seltsam sind, zu erleben, wie normal das ist.
Stimmt. Diese Prediger sind wirklich ein Problem:
Schön, dass du das auch so siehst. ![]()
Das Bild der Öffentlichkeit wird ja vor allem dadurch geprägt, was die Kameras zeigen bzw. die Fotografen fotografieren und da sind natürlich die etwas weird gekleideten Leute gefragt und nicht die, die aussehen wie Du und ich.
Bei der Love Parade war es ja ähnlich: glaubte man den Kameramännern des rbb, tanzten da nur fröhliche, halbnackte, schlanke und gutaussehende Frauen auf den Wagen und Straßen, während meine Umgebung vor allem durch besoffene bzw. unter Drogen stehende Typen geprägt war und das ganze roch auch nicht nach Friede, Freude oder gar Eierkuchen, sondern vor allem nach Urin (zumindest wenn man sich in weniger als 50 Meter Entfernung zum Tiergarten befand).
Welche und was ist deine Quelle?
2012: Integration-Bambi (gewidmet durch Daniel Alter)2013: Ramer Award for Courage in the Defense of Democracy (AJC Berlin)2014: Moses-Mendelssohn-Preis des Berliner Senats2015: Josef-Neuberger-Medaille (Jüdische Gemeinde Düsseldorf)2016: Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg2016: Botschafter für Demokratie und Toleranz (BpB)2016: Verdienstorden des Landes Berlin2019: Karl-Carstens-Preis (BAKS)2022: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
Beachten Sie die Produktplatzierung
Das könntest Du wissen, wenn Du Dich a) mit den Quellen beschäftigen würdest, die Du hier anbringst und b) ein Minimum an Eigenleistung erbringen würdest, wenn man Dich darauf hinweist, dass Deine Quellen nicht nur deshalb eine gute Quelle sind, weil sie das von sich geben, was Du gerne hörst.
was ist deine Quelle
Starker Move, das Gegenüber nach einer Quelle zu fragen, nur um dann im gleichen Posting einen Text ohne Quellenangabe hinzurotzen. Offensichtlich nimmst du dich nicht mal selber ernst.
Das könntest Du wissen, wenn Du Dich a) mit den Quellen beschäftigen würdest, die Du hier anbringst und b) ein Minimum an Eigenleistung
Du hast also keinen Beleg, sondern hetzt einfach mal drauf los.