Antisemitismus nach dem Holocaust

Hi!

  1. wenn du etwas aus einer Situation heraus so meinst, und es
    dann im nächsten Posting schlicht abstreitest…
    was soll man davon halten?

Dass Du manche Dinge anders siehst als ich.

  1. Wenn du selber sagst, dass deine meinung nicht die alleine
    glückseligmachende ist, dann handle auch danach.
    Bis dato ist mir davon wenig aufgefallen.

…was wiederum Deine ureigenste und antürlich legitime Meinung ist, die aber, wie Du Dir ja denken kannst, deutlich von der meinen abweicht.

  1. Wir interpretieren eine Studie eben etwas unterschiedlich.

Ich habe nichts anderes gesagt. Nur Du hast mich wegen meiner Interpretation angegriffen.

Ich denke, wenn man sich die Mühe macht und meine Ansichten
wirklich liest, wird schnell klar, dass ich hier niemanden
ausser Friedmann und die Verbreiter der Philosophie Scharons
angegangen habe.

Du wiedersprichst dir in deinem eigenen Posting…
Oben sagst Du, du hättest eine Gruppe hier angegangen…
jetzt blos Friedmann…

…„und die Verbreiter der Philosophie Scharons“.
Merkst Du nun wenigstens selbst, wie eigenartig es anmutet wenn Du behauptest, meine Postings zu lesen bzw. gelesen zu haben?
Du kannst das ja noch nicht einmal über 3 Stunden und einen Absatz einhalten. Wie sieht das dann erst bei einem Zeitraum von 6 Wochen aus?

Ich habe meine Interpretation der Dinge geschildert, so wie
das hier jeder macht. Sollten gewisse Interpreten zu gewissen
Zirkelschlüssen kommen, ist das nun wirklich nicht mein
Problem.
Gedanken sind frei, jeder hat das Recht zu interpretieren.
Ich halte Dich nicht davon ab.
Nur weise ich Deine Kritik zurück, irgendwer ausser Dir könnte
das ebenfalls so sehen, denn Du sprichst erst mal nur für
Dich selbt.

Habe ich irgendetwas anderes behauptet…

Kann ich nicht ohne weiteres beurteilen, da Du den Satz, auf den sich das hier bezieht, gelöscht hast.
Ich kopiere und spüringe hier doch nicht hin und her, nur weil Du nicht ordentlich zitieren kannst oder möchtest.

habe ich igendwo behauptet, meine Meinung wäre die einzig
Wahre und Richtige.

Ich schätze (s.o.), Du hast den Anschein erweckt.

Ich gebe mir allerdings Mühe, sie auch zu belegen… und bei
Meinungen, die von der meinen so massiv abweichen, hätte ich
gerene die Argumentation zumindest nachvollzogen… was mir
bei dir derzeit nur höchst selten gelingt, da in ihr imho
gewaltige logische Löcher sind.

…wofür ich wiederum keine Begründung anhand meiner zahlreichen Postings zu diesem Thema durch Dich finden kann.

Alle hier im Forum, die an der Diskussion teilgenommen hatten :ausser Raimund, Günter, evtl. Dir (bin noch nicht ganz :sicher…:wink:) und meiner Wenigkeit…
Das ist doch schon recht repräsentativ, nicht wahr?

Die letzte Aussage stammt von dir, du erinnerst dich doch
Jetzt würde mich immer noch intressieren, wo ich und einige
Andere (Barbara, Pendragon usw usw) jemals geschrieben haben,
dass „wir kollektiv schuld wären“
Die erste Antwort von dir darauf war eher unbefriedigend.

Es ging hier um die Teilnehmer an genau dem Diskussionsbaum.
Wer sich nicht geäussert hat, kann hierzu natürlich auch nicht
beurteilt werden.

Ich HABE mich in diesem Diskussionsbaum ca 1 Stunde vor diesem
deinem Posting geäussert. Du hast mir also ebenfalls
unterstellt, ich hätte die Kollektivschuldthese vertreten.
Peinlich, gelle… :smile:))
(Kannst gerne nachschauen)

…dann hast Du das wohl auch getan.
Ich sehe bei Gelegenheit noch mal nach.

Des weiteren hat v.a. Marion des öfteren auf „Verantwortung“
hingewiesen, was ich in diesem Zusammenhang üblicherweise als
das von mir kritisierte Verhalten interpretiere.
Für Barbara gilt das selbe.

Verantwortung ist nicht gleich Schuld… Das sind zwei paar
Stiefel

Auch hierzu gibt es eine ausführliche Begründung von mir.

P.S.: wer gibt Dir eigentlich das recht, derart oberlehrerhaft
über mich zu urteilen?

Ich mir selbst… und deine Unterstellungen.

Das sehe ich nicht als legitim an.

Was sich hier „als fehlerhaft herausstellt“, kannst Du nicht
beurteilen, Du vertrittst auch nur Deine eigenen Ansichten,
welche sich aus Interpretationen von Gehörtem zusammensetzen.

Wohl eher von dem, was Du schreibst und dank dem Archiv auch
dauerhaft abrufbar ist.

Dazu stehe ich ja auch.

Du solltest also den Ball etwas flacher halten, solche Sprüche
wirken höchstens dümmlich-altklug…

Du hast eine Behauptung aufgestellt… nämlich alle ausser den
genannten Personen würden die Kollektivschuldthese vertreten.
damit war lt obiger Aussage auch ich gemeint. Ich verwehre
mich gegen derartige Unterstellungen.
Du kannst diese Behauptung nicht belegen.
Punkt.

Du hast aufgrund dessen behauptet, meine Argumentation sei generell „fehlerhaft“.
Das ist jedoch unwahr.

Wenn das dümmlich altklug ist, dann von mir aus.

Ja, auch dazu stehe ich.
Ich habe in dem einen Punkt einen Fehler eingeräumt.
So etwas passiert.
An meinen generellen Ansichten ändert das jedoch nichts und auch vom eigentlichen Punkt lenkst Du dadurch nur ab.

Grüße,

Mathias

an den Haaren herbeigezogen

Hi Mathias
Könntest du bitte die zahlreichen Postings hier zitieren, in
denen behauptet wird, dass 25 % der Deutschen Antisemiten
wären.
Es wurde nur gesagt, dass ca 25 % der Deutschen latent
antisemitische Vorurteile haben.
ABER:
Das ist noch längst kein Antisemitismus!
(Welch Erkenntnis… wow!!!)

So eine Aussage kann nur an den Haaren herbeigezogen und sehr willkürlich sein. Es handelt sich bei solchen Umfragen meist um sehr grobe Suggestivfragen ohne richtige Differenzierungsmöglichkeit. Auch wird hier fast alles aus dem Zusammenhang gehoben einschließlich der Definition von Antisemitismus. So kann man jede noch so geringe Kritik als Antihaltung einstufen, auch wenn es sich nur um vage Bedenken handelt, was allzu oft gemacht wird.

35 % der Deutschen schreiben nach dieser Umfrage „den Juden“
eine gewisse MitSCHULD an ihrem Schiksal im 3 Reich zu.
Wenn wir mal den haufen typen abziehen, die die Frage falsch
verstanden haben *g@EXC*dann bleiben da doch noch ein ganz
netter haufen übrig…
mit einem latent antisemitischen Vorurteil.

Solch eine Frage kann man nur falsch verstehen, weil sie hier keinen wirklichen Maßstab für Schuld bietet und man sich darunter fast beliebiges vorstellen kann, was irgendwie zur Entwicklung beigetragen hat, ganz gleich wie man dies zurechnet. Juristisch fehlt hier jede Anspruchsgrundlage und moralische Erwägungen in all ihren Feinheiten und Varianten können weder jede Verantwortung ausschließen noch eine stichhaltige harte Schuldzuweisung begründen.

Gruß
Gerald