Ich habe schon fast chronische Probleme mit schmerzhaften Aphten im Mundraum und starkem Schleim-Auswurf.
Der Schleim belegt oft die Stimmbänder, so daß ich mich zeitweise heiser anhöre. Er ist sehr zäh und läßt sich nur schwer abhusten. Manchmal ist er dunkel (braun, grün) und manchmal hell (milchig, gelb). Wenn er sich lösen läßt, kann ich immer eine große Portion abhusten.
Ich bin Nichtraucher, leide aber unter Heuschnupfen und Asthma bronchiale.
Vielleicht könnt Ihr mir ja ein paar Hinweise geben - bisher konnte mir noch kein Arzt wirklich helfen.
verschiedene Faktoren werden mit dem wiederholten Auftreten von Aphten (neben familiärer Häufung) in Verbindung gebracht:
Eisenmangel
Vitamin B 12 Mangel
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Psychischer Stress
Überfordertes Immunsystem
Sind die Aphten ungewöhnlich großflächig, könnte es sich um einen Mundsoor (Candidose) handeln, wogegen der Arzt aber gut wirksame Kapseln (z. B. Flucanozol) verschreiben kann.
Nun hast du leider nicht geschrieben, ob du zur Behandlung des Asthmas z. B. kortisonhaltige Arzneimittel inhalierst.
Falls ja, dann lies auf jeden Fall mal die Packungsbeilage durch, unter Nebenwirkungen, wo es heißen kann: vermehrter Soorbefall und Heiserkeit können auftreten.
Wegen einer Obstruktion hatte ich selber aufgrund dieser Mittel (z. B. Atemur mite u.a.) irgendwann enorme Probleme mit Heiserkeit, viel lästigem Schleim und vermehrtem Husten, wogegen es ja eigentlich helfen sollte. Eine lange Untersuchungskette folgte. Was half, war schließlich das Weglassen des Cortisonpräparates und des Bronchospasmolytikums. Statt dessen nehme ich „Oxis“, und seitdem ist die Heiserkeit weg, und die Schleimbildung ist auffallend stark zurückgegangen.
Es ist ja nicht gesagt, dass die Heiserkeit bei dir auf medikam. Nebenwirkungen beruht, aber man soll ja alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und mit dem Arzt abklären, - es gibt meistens eine Lösung, an die ich übrigens auch schon nicht mehr zu glauben wagte.
Schöne Grüße und gute Besserung!
Renate
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hatte vor Jahren das gleiche Problem; ich bin ebenfalls Asthmatikerin.
Benutzt du
ein Cortisonspray wie z.B. Pulmicort? Dann können die Aphten daher kommen. Du musst auf jeden Fall nach der Inhalation den Mund spülen und am besten noch etwas trinken. Dann geht es in der Regel besser. Lass dir am besten in der Praxis noch mal das richtige Inhalieren zeigen. Hört sich zwar blöd an, aber da kann auch was bei falsch gemacht werden. Viele Asthmatiker inhalieren z.B. mit hochgelegter Zunge…oder ohne vorher maximal ausgeatmet zu haben.
Trinkst du genug? Ich habe festgestellt, dass ich ab ca. 2,5 bis drei Liter trinken muss. Dann habe ich keinen Auswurf mehr.
Warum kann ich dir nicht sagen. Den Tip haben wir in der Uniklinik während der Asthmaschulung erhalten.