Apostrophiti's

Hallo Apostrophobiker,

hier finde’t ihr eine Sammlung de’s Grauen’s:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,285…

Ihr dürft sogar darüber abstimmen, welche’r nun der Absurdeste von allen ist…

Grü’ße
Uschi :wink:)

Hi Uschi,

mein Favorit ist Kartoffel’n. Den habe ich sogar mal im Web gefunden, weiß aber nicht, wie ich den Suchbegriff dazu aufbauen soll. Google frisst den Apostroph ohne Kommentar. Gleich dahinter kommt „Würst’l“ - München, Viktualienmarkt.

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

was ist an Würst’l falsch, wenn man die alte RR benutzt?

ausgelassenes E --> Ersetzung durch Apostroph, so ham mir’s g’lernt.

Hi,

was ist an Würst’l falsch, wenn man die alte RR benutzt?

nichts, wenn Du im Duden das Würstel findest.

Gruß Ralf

was ist an Würst’l falsch, wenn man die alte RR benutzt?

nichts, wenn Du im Duden das Würstel findest.

Hallo Ralf,

guck mal:

Würs|tel, Würschtel, das; -s, - (bes. österr.): [Wiener] Würstchen:
W. mit Kren;
* bei etw. gibt es keine W. (österr. ugs.; bei etw. können keine Ausnahmen gemacht, keine besonderen Rücksichten genommen werden).

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch

*lach*
Uschi

1 „Gefällt mir“

danke!
…hätte mich auch gewundert, wenn es nicht drin stehen würde! Hatte nur keinen Duden zur Hand.

Vielen Dank für die Schützenhilfe!

ciao,
erik

ot: Es ist eh gräßlich, Würstel zu sagen. Fast so schlimm wie der unsympathische Meister in der Deutschländer-Werbung, der immer „Bockwürst“ sagt. Das heißt werscht(la), und aus.

Hallo Apostrophobiker, und hallo, Uschi :wink:),

und habt ihr mein´s gesehen?

Fritz

Seuf’z
Hi Uschi,

wenn sich auch noch das Kindel im Duden findet, dann springe ich aus dem Fenster. Übrigens fällt mir grad ein Spruch ganz ohne Apostrophen ein:

Wann oana mol a Kindl findt,
dann hoaßt ma dees a Findlkind.

Gruß Ralf

Spring!
Hallo Ralf,

wenn sich auch noch das Kindel im Duden findet, dann springe
ich aus dem Fenster.

hoffentlich ist dein Fenster im Erdgeschoss oder, noch besser, im Keller *lol*:

Kin|del, das; -s, - [landsch. Vkl. von Kind, mhd. kindel, ahd. chindili] (Bot.): Trieb, Seitensprosse bei bestimmten Pflanzen.

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch

Grüße
Uschi :smile:

Hallo Apostrophobiker, und hallo, Uschi :wink:),

und habt ihr mein´s gesehen?

Fritz

Hallo Fritz,

welche’s ist den’n dein’s?

Irgendwie fehlt mir gerade der nötige Ernst für dieses traurige Thema *lach*…

Grüße
Uschi

Grmpf
Hi Uschi,

wenn sich auch noch das Kindel im Duden findet, dann springe
ich aus dem Fenster.

hoffentlich ist dein Fenster im Erdgeschoss oder, noch besser,
im Keller *lol*:

Kin|del, das; -s, - [landsch. Vkl. von Kind, mhd. kindel, ahd.
chindili] (Bot.): Trieb, Seitensprosse bei bestimmten
Pflanzen.

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch

ein Trost bleibt mir: In Zukunft darf ich „Münchner Kind’l“ schreiben!

Dank+Gruß
Ralf

Ohje!

Die sind ja alle sooo haarsträubend, da weiß man ja gar nicht, was man nun als höchste Verunstaltung wählen soll! *graus*
Aber jetzt hab ich wieder Hoffnung, dass mein Lehramtsstudium eindeutig das war, was diese Welt braucht! *lol

Grüße,

A:stuck_out_tongue::smile:

Hoi, Uschi,

welche’s ist den’n dein’s?

die Nr. 19 von Meersburg am Ufer des Bodensee´s. :wink:

Ich habe die Frau, die da an der Kasse saß, darauf aufmerksam gemacht.
Völliges Unverständnis auf ihrer Seite und die Auskunft: Das Schild haben wir schon seit Jahren.

Noch ein paar? Bitte!

  • Auf dem Christkindlesmarkt in Karlsruhe wurden letztes Jahr Lango´s angeboten, groß über der Bude stand es geschrieben. Auf meinen Hinweis hin, bekam ich zur Auskunft: Dess hatta Scheff gschriwwe, do sach isch nix!

Langos - gesprochen Langosch , die Ungarn schreiben nicht „sch“ sondern Das „s“ wird „sch“ gesprochen, soll es ein „S“ sein, wird ein Akzent drauf gesetzt, das ich hier nicht schreiben kann.

  • O-Töne in der Delacroix-Ausstellung in KA:
  • „Der junge Tiger trollt sich auf seiner Mutter!“ Ob sie wirklich „trollen“, oder doch „tollen“ meine, fragte ich. Aus dem Publikum der Hinweis: „Dess sacht ma bei unns so!“

++ „Und hier der König des Dschungels , ein Löwe, der mit einer Schlange kämpft.“ Meine Frage: „Wie viele Löwen haben Sie schon im Dschungel gesehen?“ - ??? - Meine Erklärung: „Der Löwe ist ein Savannentier.“ - „Ja, aber man sagt doch …“ - „Ja, bei Walt Disney!“ - Stimme aus dem Publikum: „Bei unns sacht ma zu so oim ‚I-Dipfeles-Scheißer‘“ - - -

*** „Diese Art Bilder wurden damals sehr gewertschätzt.“ Meine Zähne klapperten, aber ich biss sie zusammen und blieb stumm.

Leiden eines Deutschlehrers!

Gruß Fritz

1 „Gefällt mir“

ot: Es ist eh gräßlich, Würstel zu sagen. Fast so schlimm wie
der unsympathische Meister in der Deutschländer-Werbung, der
immer „Bockwürst“ sagt. Das heißt werscht(la), und aus.

Sagt der nicht Bockwürstchen? Ich hab’s zumindest so verstanden. Das wäre dann doch wieder korrekt …

Bis denne!
Schnoof

>

„Haarsträubenste“ ist aber auch gut, oder?

Gruß
Aia

Klasse!

„Haarsträubenste“ ist aber auch gut, oder?

Hab ich übersehen!
Fritz

Und dann noch:

Frank’s Antwort auf mich darfst …

hier im Forum!

Wie wird (Zitat aus der Webseite) „Do’s and d’onts“ richtig geschrieben? Muss man in Kauf nehmen, dass man beim ersten Mal Lesen an ein altes PC-Betriebssystem, einen französischen Rücken oder eine Lebensmittelverpackung aus Metall denkt?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi!

was dieses thema angeht läuft es mir stets kalt den rücken herunter, wenn ich z.b. in einer pizzeria oder einem cafe sitze und in der speisekarte „pizza’s“ o.ä. lesen muss… schade, dass sich diese sprachliche unsitte derart eingebürgert zu haben scheint.

grüße,

s.

[off topic] trotzdem danke!

Fast so schlimm wie der unsympathische Meister in der Deutschländer- Werbung …

Und just dann, wenn er mit dieser widerlich übertriebenen Entschlossenheit und hochgezogenen Lefzen in das lächerliche Labberwürstel hineinbeißt, dabei vom Objekt seiner Begierde mit fest umschlossener Pranke förmlich unter Hebelwirkung ein Stücke ab_reißt_, als handele es sich um rohes Rinderherz im Naturlederdarm, möchte ich regelmäßig den Fernseher AUSSCHLAGEN!

grrrrrrrr

(Völlig unpassend hier, konnte aber gerade mal tief durchatmen!)

Lieber Fritz:smile:

soll es ein „S“ sein, wird ein Akzent drauf gesetzt,

da muss ich dir nun aber ausnahmsweise widersprechen…
das ungarische kennt, zum unterschied vom tschechischen keinen akzent auf dem *S*, sondern drückt unsere verschiedenen *S* laute durch doppelbuchstaben aus:
cs = stimmloses tsch; sz=stimmloses *s*, ein weiches, stimmhaftes *s* wird durch *z* (wie in meinem namen…*lächel*) geschrieben, ein *sch* entweder, wie du schon richtig sagtest, als *S*(stimmlos) oder als *zs*(stimmhaft). Das *c* im ungarischen ist unser *z* und dann gibt es noch das *dzs*, das am ehesten einem stimmhaften *tsch* entspricht und das *dz*, das ein stimmhaftes *ds* im deutschen ist.
Akzente werden im ungarischen nur auf den vokalen geschrieben, um die länge oder die aussprache zu notieren.(lang, kurz, offen, geschlossen)
einen lieben gruss aus wien:smile:
Jenny Kenézy…*g*

1 „Gefällt mir“