brilliant und auf den punkt (o.w.t.)
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Hallo Jonny,
warum den Eltern Geld geben um ihre Kinder zu erziehen?
Besser wär das der Staat die Kinder in Erziehungsheime steckt, dort können diese dann von ausgebildeten Erziehern erzogen werden (natürlich im Sinne des Staates)
Die Eltern der Kinder könnten dann auch ohne Probleme weiter arbeiten,
ok die Arbeitslosen die keine Arbeit finden können ja in „Reproduktionslager“ für den Kindernachschub sorgen, die haben ja eh nichts besseres zu tun.
*ich hoffe das ich nicht zu sarkastich war*
Ja,
der Staat müßte die Erziehungsarbeit wie jede andere
berufliche Tätigkeit entlohnen… so dass jeder Elternteil
Anspruch auf mindestens 1000 Euro plus 1000 Euro pro Kind
haben sollte! Erziehung ist vor allem eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die alle die finanzielle
Verantwortung übernehmen sollten und nicht in erster Linie die
einzelne Mutter bzw. der Vater. Letzere haben schon genug zu
tun.
Was denn, Arbeit kann es ja in dem fall nicht sein?
Mach dir mal Gedanken woher das Geld kommen soll. Es muß auch irgendwo und von jemandem Erwirtschaftet werden.
Der Staat (die Allgemeinheit) ist nicht dazu da arbeitsunwilligen ein bequemes Leben zu ermöglichen.
Gruß
schnorz
Ps. ich habe auch ein Kind dem ich mehr bieten könnte wenn ich nicht soviele Sozialabgaben hätte.
So, Johnny, jetzt wolen wir mal sehen, ob wir für dich eine unpolemische, sachorientierte Lösung finden. Sicher eißt du, dass deine Freundin (bzw. u.U. auch du) Anspruch auf Elternzeit hat, so dass ihr Job nicht verloren geht (Kündigungsschutz während der Elternzeit). Da kriegt sie dann im ersten Jahr zwischen (ungefähr) 450 und 360 Euro Erziehungsgeld. Dazu kommen 154 Euro Kindergeld. Ob du, wie ein paar reizende Vorredner eminten, zu hause bleiben und das Kind versorgen sollst und sie geht weiter in die Arbeit, ist allein eure Entscheidung und hat mit Sozialschmarotzerrtum wenig zu tun. Ich schätze, mit dem Stillen wirst du dich ein bisschen schwer tun…
Du bist dem Kind geegnüber natürlich voll unterhaltspflichtig. Deiner Freundin gegenüber natürlich auch, wobei da die Einkommensgrenzen andere sind. Grundsätzlich geht Kindesunterhalt vor. Auskünfte erteilt das zuständige Jugendamt.
Im übrigen könnt ihr gemeinsam beim Jugendamt schon vor der geburt die Vaterschaftsanerkennung machen und gleicheztig auch das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Da könnt ihr dann gleich eure Fragen bzgl. Unterhalt stellen.
Nach der Stillzeit bzw. dem ersten Jahr könnt ihr euch ja gedanken machen, ob deine Freundin wieder teilzeit arbeitet (hat sie theoretisch einen Rechtsanspruch drauf) und ihr euch einen krippenplatz sucht. Kommt srauf an wo ihr wohnt, bei uns snd Krippenplätze rar und so teuer, dass ein Halbtageskrippenplatz plus Fahrtkosten zur Arbeit locker den Nettolohn vom Teilzeitjob frisst. Eine Alternative wäre eine wirklich gute Tagesmutter (Stundensätze ab 3 Euro), musste dir aber genau angucken.
Hoffe, ich habe dir abseits aller moralischen Wertungen ein bisschen geholfen.
Grüßle vom Teddy
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für deinen beitrag zur Gesellschaft.
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Hallo Schnorz
warum den Eltern Geld geben um ihre Kinder zu erziehen?
Besser wär das der Staat die Kinder in Erziehungsheime steckt,
dort können diese dann von ausgebildeten Erziehern erzogen
werden (natürlich im Sinne des Staates)
Die Eltern der Kinder könnten dann auch ohne Probleme weiter
arbeiten,
ok die Arbeitslosen die keine Arbeit finden können ja in
„Reproduktionslager“ für den Kindernachschub sorgen, die haben
ja eh nichts besseres zu tun.*ich hoffe das ich nicht zu sarkastich war*
Wie meinst du das? Ernst meinst du es ja wohl nicht, wie also sonst?
Viele Grüße
Thea
Hallo Schnorz
[…]
*ich hoffe das ich nicht zu sarkastich war*
[…]
Wie meinst du das? Ernst meinst du es ja wohl nicht, wie also
sonst?Viele Grüße
Thea
Naja, sarkastich eben! Steht doch drunter ! Beißend spöttisch…
Wie soll er das denn sonst gemeint haben
Grüße ILAY
Hallo
[…]
*ich hoffe das ich nicht zu sarkastich war*
[…]Wie meinst du das? Ernst meinst du es ja wohl nicht, wie also
sonst?
Naja, sarkastich eben! Steht doch drunter ! Beißend
spöttisch…
Wie soll er das denn sonst gemeint haben
Aber in welchem Sinne? Ich verstehe nicht, welche Ansicht dahinter stecken könnte. Normalerweise kann man es sich wenigstens ungefähr denken, wenn jemand sarkastisch ist.
Thea
super-sachliche Antwort…
vielen Dank!!!
ja
das könnte durchaus auch eine realistische, wenn auch trübe Vision sein, aber ich glaub nicht, dass Eltern auf die Freude, die Kinder bereiten, verzichten wollen.
ich weiß, dass das utopische Beträge sind,
aber bis die Gesellschaft so weit ist,
gebe ich mich auch mit weniger zufrieden.
Beteiligen werde ich mich… dadurch,
dass ich ein Kind in die Welt setze
und es großziehe!!!
Moin,
vorsorglich möchte ich hier gerne an die Netiquette erinnern.
Also bitte sachlich bleiben. Auch wenn es dem Einen oder Anderen schwerfällt.
Gruß
Dirk m.
Es ist nicht bequem, Kinder zu erziehen!
Wer es bequem haben will, der sollte sich eine andere Arbeit suchen,
wo man es sich oft gemütlicher einrichten kann!
Und weil Erziehungsarbeit hart ist, sollte sie bezahlt werden.
Richtig.
Erziehung ist eine Großtat,
eine besondere Leistung, die honoriert werden müßte…
durch ein entsprechendes Gehalt
von Anfang an!
(wodurch sich allemal
ein zusätzlicher ALGII-Empfänger rechtfertigen läßt)
auch ich meinte die Solidargemeinschaft,
die in naher Zukunft fürs Gebären und für die Erziehung
wird bezahlen müssen, weil zu wenige freiwillig
dazu bereit sein werden.
Das ist dann natürlich kein Luxus mehr,
sondern eine Selbstverständlichkeit.
hallo jonny,
Erziehung ist eine Großtat,
eine besondere Leistung, die honoriert werden müßte…
durch ein entsprechendes Gehalt
von Anfang an!
darin gebe ich dir sogar recht. aber leider IST es nun mal nicht so. und es wird sich nicht ändern bzw. die kassen werden nicht dadurch voller, daß sie noch mehr belastet werden. es langt schon jetzt nicht mehr.
(wodurch sich allemal
ein zusätzlicher ALGII-Empfänger rechtfertigen läßt)
DAS wären andere gesetze als die unausgegorenen hartzIV-geschichten.
und noch was: du magst zwar gern mit dem kopf durch die wand gehen wollen, für eine sache, die an sich gerechtfertigt ist - aber weder dem kind noch der mutter hilft du dadurch! die sollten jetzt nämlich eine richtige familie bilden, egal ob verheiratet oder nicht.
du kannst mir doch nicht weismachen, daß du euch den aufwand und den streß zur führung von 2 haushalten, sprich 2 getrennten lebensräumen locker für deine sache zumutest! hast du mal an dein kind gedacht?
es ist auch gar nix dagegen zu sagen, wenn deine freundin weiter arbeiten geht. so emanzipert darf sie gerne sein. dafür haben frauen wie ich sich nämlich vor 20 und mehr jahren stark gemacht, als sie arbeiten gingen UND ihre kinder versorgten und sich dafür engagierten, daß z.b. kindererziehungszeiten anerkannt werden, kindertagesstätten zur verfügung stehen und sich berufstätige mütter nicht mehr als rabenmütter schmähen lassen müssen.
so long
ann
Und weil Erziehungsarbeit hart ist, sollte sie bezahlt werden.
aber man muss das bei *einem* Kind ja nicht zu Zweit machen (wenn ihr jetzt sechs kinder hättet…)! Niemand hier redet davon, dass ihr *beide* gleich wieder Vollzeit arbeiten sollt. Wenn sich wenigstens *einer* von euch um die materielle Versorgung kümmern würde wäre das ja schon ausreichend.
und da du zudem nichtmal bei dem kind wohnen wirst, frage ich mich, wie viel anteil du denn wirklich leisten willst…
grüße,
barbara
*die ein kleines 9 wochen altes baby hat, einen mann, der geld verdient - und selbst auch ab januar erstmal wieder zwei halbe tage wieder arbeiten wird - von zu hause aus - und dennoch voll stillt.
Hallo!
Eine Frage:
Wenn der Staat für alle (!) Kosten für das Kind aufkommen soll - und für Deine auch - wärst Du denn dann damit einverstanden, dass er auch entscheidet, was mit dem Kind passiert? Also, was das beruflich machen soll, was es zu essen bekommt, etc? Denn ganz ehrlich, das stünde dem Staat dann eigentlich zu. Und eigentlich auch die alleinige Erziehung.
Denn wenn Du das als normal bezahlten Job siehst, dann solltest Du auch wissen, dass kein Angestellter über die Zukunft der Firma, bzw. des „Produktes“, das er anfertigt eigenständig entscheiden darf. Das macht nun mal der, der bezahlt.
Nur mal so als Anregung zum Nachdenken…
Gruß,
M.
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Hallo Simsy,
Hallo Schnorz
warum den Eltern Geld geben um ihre Kinder zu erziehen?
Besser wär das der Staat die Kinder in Erziehungsheime steckt,
dort können diese dann von ausgebildeten Erziehern erzogen
werden (natürlich im Sinne des Staates)
Die Eltern der Kinder könnten dann auch ohne Probleme weiter
arbeiten,
ok die Arbeitslosen die keine Arbeit finden können ja in
„Reproduktionslager“ für den Kindernachschub sorgen, die haben
ja eh nichts besseres zu tun.*ich hoffe das ich nicht zu sarkastich war*
Wie meinst du das? Ernst meinst du es ja wohl nicht, wie also
sonst?
Also ich habe noch mal das Fett gemacht was du überlesen hast.
Ich kann es dir aber noch mal Erklären wenn du willst.
Ich empfele auch mal das Buch: Schöne neue Welt
Gruß
schnorz
Viele Grüße
Thea
ja
das könnte durchaus auch eine realistische, wenn auch trübe
Vision sein, aber ich glaub nicht, dass Eltern auf die Freude,
die Kinder bereiten, verzichten wollen.
So die Kinder nicht Ernähren können dem Staat auf der Taschhe liegen, spass haben mit demmachen der Kinder und mit den Kindern, aber nichts dafür tun.
Überleg doch mal: Du forderst für die Mutter 1000€ und für jedes Kind auch noch mal 1000€ damit sie sich um die Erziehung der Kinder kümmern kann. Mit diesen Mittel kann der Staat die Erziehung der Kinder selbst in die Hand nehmen, was…
Wenn du soweit gekommen bist „Spinne“ meinen Gedanken mal weiter.
Gruß
schnorz
Ps. ich weiss das ich dir in deiner Situwation nicht geholfen habe, aber vielleicht regt es zum Denken an.
Hallo,
erstens würde ich mir hier denken, dass eventuell versucht wird, die eigene Existenzberechtigung sowie die seines ungeborenen Kindes, zu verteidigen, die ihm hier - so verstehe ich es jedenfalls - weitgehend abgesprochen wird.
Zweitens überzeugt mich das hier nicht so ganz:
Du, vielleicht wußtest Du es noch nicht, aber die meisten
Menschen erziehen ein Kind UND beteiligen sich am Staat.
Die meisten? Es sind sehr viele Sozialhilfeempfänger unter den Kindern. Und es gibt sehr viele Leute ohne Kinder.
Ich will mich nicht zum Richter über Deine Situation machen, aber
daß Deine Freundin Ihren Job aufgeben will, damit Sie fürs
Kind da sein kann, und das in einer Welt, wo alle die
Beteiligung der Väter begüßen, daß Ihr nicht zusammen zeihen
wollt, daß Ihr einfach Euren Plan weiterverfolgt und zur Not
einen zweiten ALG II-Empfänger in Kauf nehmt, das will mir
nicht in den Kopf.
Also erstens zieht kein Mensch mit einem anderen zusammen, nur um dem Staat Kosten zu sparen, wieso sollten ausgerechnet diese beiden das tun. Wenn jetzt beide Hartz 4 Empfänger werden, könnte der Staat hier übrigens sowieso nur die eventuell ein bisschen höhere Miete durch die 2 Wohnungen sparen.
Zweitens, auch wenn es vielleicht der politischen Linie gerade nicht entspricht, ist tatsächlich das Stillen nur durch Mütter möglich, ferner sehr sinnvoll und nicht durchführbar, wenn die Mutter weiterhin arbeiten geht. Ich unterstelle jetzt mal, dass das möglicherweise der Hauptgrund ist, weshalb die Mutter pausieren will.
Mal abgesehen davon wird dann jemand anderes diesen Job machen, der jetzt arbeitslos ist und keinen neugeborenen Säugling zu Hause hat, für die Gesamtgesellschaft ist es also egal oder besser. Möglicherweise ist es sogar günstiger, weil dieser Arbeitslose, der ihren Job übernehmen wird, vielleicht z.Z. nicht Hartz 4, sondern das höhere ALG I bezieht.
Die einzige Frage, die hier im Raum steht ist also, ob ein Hartz-4-Empfänger die Berechtigung haben soll, sich zu vermehren, da ja sein Nachwuchs offensichtlich zwangsläufig ebenfalls Hartz-4-Empfänger wird.
Und das rechtfertigt auch nicht Deine
gesellschaftliche Großtat, uns ein Kind zu schenken, welches
mit solchen Vorbildern über kurz oder lang eher teuer wird,
als daß es zum Gelingen unserer Sozialgemeinschaft beiträgt.
Ich muss schon sagen, dass ist ein ganz schöner Angriff unter die Gürteillinie auf Leute, die du garnicht kennst.
Ich selber finde nicht, dass es auf jeden Fall erstrebenswert ist, besonders viele Kinder in die Welt zu setzen, da die WElt ja bereits überbevölkert ist, aber über dieses ungeborene Kind wie auch über seine Eltern wissen wir hier so gut wie nichts.
Alle Antworten, die von diesem Vater kommen, muss man eventuell auch unter dem Aspekt sehen, dass er hier massiv angegriffen wird.
Viele Grüße
Thea