Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland

Einige Konzerne kündigen an, weitere Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Aus Kostengründen versteht sich.

Die Gewerkschaften halten dagegen, nennen aber keine mir bekannten Vorschläge, wie man die Grätsche zwischen „teuren Arbeitsplätzen“ in Deutschland und Wettbewerbsfähigkeit der Konzerne bewältigen will.

Andere Konzerne, die in „Billiglohnländern“ arbeiten lassen, haben einen Wettbewerbsvorteil. Wenn man da mithalten will hat man praktisch keine andere Wahl, als da mitzuziehen, sonst wird man vom Markt verdrängt.

Die Deutschen haben im Schnitt den meisten Urlaub, die niedrigste Arbeitszeit bei gleichzeitig dem höchsten Entgelt im internationalen Vergleich. Ist doch klar, dass Konzerne auf die Idee kommen, Arbeitsplätze zu verlagern.

Beispiel: Ein Call Center Agent in Istanbul arbeit 45 Stunden die Woche, wobei Samstag und Sonntag als Werktag gelten und bekommt 11 Tage Urlaub mit einer Bezahlung von ca. 1000 Euro, was in Istanbul ein durchaus akzeptables Gehalt ist.

Dazu kommt, dass die Arbeitsgesetze „lockerer“ sind. Es gibt keine Spät- Nacht- oder Wochenendzuschläge. Der Arbeitgeben braucht nichts zur Sozialversicherung dazuzugeben, es gibt keine Betriebsräte usw.

Die Kosten eines Call Center Agenten betragen in Deutschland ca. 40.000 - 60.000 Euro während man in Istanbul auf ca. 20.000 Euro kommt.

Andere Argumente wie "Ausbildung ist schlechter, Infrastruktur ist schlechter, usw. " kenne ich. Die Zeiten haben sich aber geändert, desweiteren „wiegen“ diese Argumente nicht so sehr wie die Kostenfrage.

Wie haben ja schon in Deutschland ein bemerkenswertes Gefälle. Arbeitskosten sind in Ostdeutschland niedriger als in Norddeutschland und dort niedriger als in Süddeutschland. Speziell Call Center siedeln sich daher eher im Osten und Norden des Landes an.

Also: Wie soll es weiter gehen?
Wie können wir die Arbeitplätze in Deutschland halten?

Ich mache mal selbst ein paar Vorschläge.

  1. Ausländische Gewerkschaften und Betriebsräte müssen gestärkt werden, damit die Rechte der Mitarbeiter durchgesetzt werden.

  2. Ausländische Regierungen müssen dazu bewegt werden, Arbeitsgesetze zu verabschieden, die mehr Rechte für Mitarbeiter zusichern.

  3. Ausländische Entgelte müssen angehoben werden.

  4. Deutsche Entgelte müssen gesenkt werden.

Krass, oder?

Also: Wie soll es weiter gehen?
Wie können wir die Arbeitplätze in Deutschland halten?

Ganz einfach
Mein 10-Punkte-Programm

  1. Teile dein aktuelles Gehalt durch 4
  2. Erhöhe deine derzeitige Wochenarbeitszeit um 20%
  3. Verzichte auf alle Sozialleistungen, die du bisher von deinem Arbeitgeber erhalten hast (Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit, Wochenende)
  4. Reduziere deinen Jahresurlaub auf das gesetzliche Minimum
  5. Streiche alle Schutzbestimmungen bzgl. Kündigungsschutz aus deinem Arbeitsvertrag bzw. aus den dich betreffenden Tarifverträgen

Befolge Schritte 1 bis 5, überzeuge alle Kollegen und Kolleginnen in deinem Betrieb, gleiches zu tun, und dir wird dein Job erhalten bleiben.

Danach:
6. Suche dir einen Zweit- und Dritt-Job, damit du finanziell über die Runden kommst
7. Verzichte im Privatleben auf alles, was nach Luxus aussieht oder teuer ist (der Wahlspruch der Zukunft bleibt: „Geiz ist geil!“)
8. Sprich mit deiner Bank, damit sie auf Großteile ihrer Forderungen dir gegenüber verzichtet
9. Such dir umgehend eine möglichst kostengünstige Unterkunft, bevor die besten Angebote wegen der rasant steigenden Nachfrage weg sind

und

  1. Bereite dich geistig schon mal auf den Offenbarungseid vor, denn du wirst in Kürze zu den „working poor“ gehören

Grüße
Heinrich

hi yonkyu,

ich hab schon mal soetwas ähnliches gepostet.

Mein Vorschlag wäre:

Die EU Staaten (auch zukünftige potentielle EU Beitrittsländer) sollten sich zu einer richtigen „Gemeinschaft“, politisch wie wirtschaftlich zusammenschliessen. (Man beachte dieses Gebilde wäre kaufkraftmäßig, einwohnerzahlenmäßig, wirtschaftlich um einiges größer als z.B. Nordamerika).

Nehmen wir mal an Daimlercrysler kündigt an x.xxx Arbeitsplätze nach Indien zu verlegen.
In diesem Fall müsste die „EU Führung“ denen ganz gelassen sagen „Geh doch!“
Anschließend kostet ein Benz nicht mehr 35.000 € sondern 135.000 €, weil die 100.000 € Teuerung nötig sind um das Heer der Arbeitslosen zu finanzieren.

Mich interessiert dann wieviel Käufer in der EU noch diese Marke kaufen und vor allem

Wieviel Einheiten kann Benz in Indien dann verkaufen???

Mit dieser „radikalen“ Methode kann Abwanderung verhindert werden, weil die Unternehmer der Eurozone nicht mehr gezwungen sind „mitzuwandern“.

Billigprodukteschwemme aus anderen Teilen der Welt kann mit Zöllen, ähnlich die der Amerikaner (weitere Vorbildfunktion haben die nicht) entgegengewirkt werden.

Wer sieht das auch so?

CU
alex

Das erscheint mir recht zynisch. Das ist schon in Ordnung.
Ok, das ist aber in z.B. U.S.A. traurige Realität.

Fakt ist, dass die deutschen Arbeitsbedingungen im Vergleich mit anderen Ländern nahezu paradiesisch sind.

Vielleicht haben wir in letzter Zeit wie die Maden im Speck gelebt und jetzt wird es Zeit, der Realität - wie Du unten etwas übertrieben beschreibst - ins Auge zu sehen.

Wir passen unsere Arbeitsbedingungen etwas nach unten an un heben die Bedingungen im Ausland an?

Hi,

Vielleicht haben wir in letzter Zeit wie die Maden im Speck
gelebt und jetzt wird es Zeit, der Realität - wie Du unten
etwas übertrieben beschreibst - ins Auge zu sehen.

Unasinn. Das sollten lieber die Unternehmer. Ist die Globalisierung abgeschlossen, geht die Welt zwangsläufig pleite.

Gruß
Frank

http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/meldungen…

Globalisierung und Kapitalismus zum Trotz
Ja, ich denke Du hast recht. Die Globalisierung - so wie sie heute abläuft - wird üble folgen haben.

Da ich nicht glaube, dass sich dieses Problem abwenden lässt, bin ich extra nicht darauf eingegangen. Mein Artikel setzt voraus, dass sich die Globalisierung ungebremst genauso weiterentwickeln wird wie heute.

Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Jeder einzelne von uns? Wie können wir der Abwanderung von Arbeitsplätzen entgegenwirken, ohne dass wir versuchen das „Gespenst Globalisierung“ zu bekämpfen? (Da ich ohnehin nicht daran glaube, dass man da etwas dran ändern kann.)

Also: Wie, trotz Globalisierung, Arbeitsplätze in Deutschland sichern und vor Abwanderung schützen?

Hi,

Also: Wie, trotz Globalisierung, Arbeitsplätze in Deutschland
sichern und vor Abwanderung schützen?

Geht nicht. Wie es weitergeht, steht hier, wortwörtlich nachlesbar:
http://www.mlwerke.de/me/me19/me19_210.htm
Dieser Prozess ist determiniert.

Gruß
Frank

Eine nette Idee. Leider sieht es jedoch danach aus, daß jeder Mitgliedsstaat der EU seinen Teil vom Kuchen abhaben will und in der EU die Chance sieht, Vorteile jedweder Art zu erlangen.

Ich denke nicht, daß die Türkei oder ein anderer Staat bei einem EU-Beitritt bestehende Wettbewerbsvorteile aus Solidarität z.B. mit Deutschland abgeben würde.

Wie sehr die EU-Länder an der Erhaltung eigener Vorteile interessiert sind, hat man jüngst bei der Diskussion um die EU-Verfassung erleben dürfen. Bloß keine Macht einbüßen. Möglichst Macht oder wirtschaftliche Vorteile hinzugewinnen.

Vive la globalization!

Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Jeder einzelne von uns?

Das kann ich dir ziemlich genau sagen:

Vor genau 14 Jahren habe ich mir gesagt: Du musst Kapital aufbauen, wenn du dir jemals ein eigenes Haus leisten willst. Neun Jahre später hatte ich zwei Drittel der Kaufsumme (ca. 250.000 Euro) zusammen, und in einem halben Jahr bin ich gänzlich schuldenfrei.

Jetzt sage ich mir: Investiere dein Geld, was du hast, über die Börse in jene Unternehmen, die aus Globalisierung und Arbeitsplatzverlagerung den größten Nutzen ziehen und die dicksten Gewinne einfahren.

Ich hoffe, dass ich so in den nächsten 15 Jahren so viel Kapital aufbauen kann, um mich dann mit einem deutlich-derben Gruß aus dem Negativ-Kreislauf von Arbeitslosigkeit, Arbeitsplatzvernichtung, sinkenden Rentenzahlungen und unzureichendem Gesundheitssystem verabschieden kann und mit Zinsen und Kapitalverzehr halbwegs vernünftig über die letzten 20 oder 30 Jahre meines Lebens zu kommen.

Ich jedenfalls habe keine Lust, noch mit 65 oder 70 jeden Tag Woche um Woche ins Büro zu latschen und eine wirtschaftliche Schreckensmeldung nach der anderen zu vernehmen.

Grüße
Heinrich

Danke für den Link.

Alles Jammern nützt nichts.
Wir müssen uns konkrete Maßnahmen einfallen lassen, wie wir dem entgegenwirken können.

Hast Du auch einen Link, wo konkrete Vorschläge unterbreitet werden?
Bisher konnte ich niemanden finden, der clever durchdachte Antworten auf meine Fragen hat. Und die, die am lautesten Schreien - z.B. die Gewerkschaften - haben die wertlosesten Argumente. (Aus meiner Sicht.)

Ich lach mich schlapp…
Das meine ich nicht böse. :wink:

Frank, der König der Hyperlinks.
Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht.

Ok, ich mach mich ma’ 'ran, das durch zu ackern.

Meine These vorab: Nur weil es einer mal hingeschreiben hat, muss es nicht wahr sein. Vielleicht irrt sich der Herr Engels?

Du Sünder!
Nicht böse gemeint! :wink:

Ich interpretiere und phantasiere: Aus Egoismus, die eigenen Ziele zu verwirklichen unterstützt du die Globalisierung, damit Du Ihr später entfliehen kannst.

Du möchtest ihr entfliehen, weil Du sie verteufelst. Ein schrecklicher Kreislauf.

These: Weil Du (und abertausende anderer) Egoistisch bist, gibt es die Globlisierung überhaupt!

Ok, zurück zum Thema.

Heinrich geht also auf der Flucht vor den Problemen damit um, in dem er selbst kräftig mitmacht.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es noch?

Hi,

Meine These vorab: Nur weil es einer mal hingeschreiben hat,
muss es nicht wahr sein. Vielleicht irrt sich der Herr Engels?

Zeig mir doch mal eine vorausgesagte Entwicklung, die nicht so wie beschrieben bislang stattgefunden hat.
Aber Achtung: unsere Philosophen haben sich alle Mühe gegeben, Begriffe zu verwischen. Die interpretieren nämlich nur alles um. Denk bitte daran, die Begriffe so zu verstehen, wie sie damals verwendet wurden.

Gruß
Frank

Hallo,

das mit den Kosten verstehe ich nicht. So eine Verlagerung kostet erst mal eine größere Summe. Dann kommt hinzu, dass man in den Billiglohnländern (östliches Osteuropa, Indien, Asien, einige afrikanische Staaten) auch erst einmal für die Infrastruktur sorgen muss. Sprich: stabile Stromversorgung, Straßen- und Transportnetz, Wasserversorgung, etc. Dann die horrenden Schmiergelder, damit die Ladung auch auf den Lastwagen und nicht etwa im Hafenbecken landet. Dazu kommen vergleichsweise schlecht ausgebildete Mitarbeiter, aber das ist bei den Jobs wohl egal.

Hierzulande werden zwar höhere Löhne und Gehälter gezahlt und mehr Urlaub und Freizeit zugestanden, dafür ist die Produktivität hier aber auch erheblich höher. Es zeigt sich, dass gerade innovative Firmen mit kürzeren Arbeitszeiten bessere Ergebnisse erzielen.

Was man aber nicht vergessen darf, ist das Zustandekommen der wahnsinnigen Stundensätze hier. 130,- EUR/Ingenieurstunde sind ja zu weniger als der Hälfte der Lohn des arbeitenden Ingenieurs (und zwar inklusive Sozialabgaben etc.). Der Rest ergibt sich aus horrenden Managergehältern bei gleichzeitigem Missmanagement. Auf jeden produktiven Mitarbeiter kommen ja 4-5 Kaufleute, Controller, Abteilungsleiter, Procurement Manager, Logistics Directors, Efficiency Experts, Senior und Junior Managing Directors, Chief Executive Paperclip Managing Directors, Travel Expense Minimizing Experts, etc. die sich von Morgens bis Abends im Büro den Hintern breitsitzen und Bullshit-Bingo spielen.

Deutsche Unternehmen sind da ähnlich wie GOSPLAN, diese Riesenbehörde in Moskau die ehedem für die Aufstellung der Jahrespläne zuständig war. Wenn man mal pauschal jeden zweiten BWL-Heini rauswerfen würde, dann wäre die Effizienzsteigerung in Prozenten gar nicht mehr auszudrücken und die Stundensätze wären auch wieder im konkurrenzfähigen Rahmen.

Es ist aber natürlich viel bequemer, zunächst einmal am anderen Ende zu sparen, solange es noch Länder gibt, in denen sich Menschenmaterial so billig verschleißen lässt.

Gruß

Fritze

Hi Fritze,

Deutsche Unternehmen sind da ähnlich wie GOSPLAN, diese
Riesenbehörde in Moskau die ehedem für die Aufstellung der
Jahrespläne zuständig war. Wenn man mal pauschal jeden zweiten
BWL-Heini rauswerfen würde, dann wäre die Effizienzsteigerung
in Prozenten gar nicht mehr auszudrücken und die Stundensätze
wären auch wieder im konkurrenzfähigen Rahmen.

Es ist aber natürlich viel bequemer, zunächst einmal am
anderen Ende zu sparen, solange es noch Länder gibt, in denen
sich Menschenmaterial so billig verschleißen lässt.

Vergiß es, bei dieser froderung wären die AN arbeitslos. Was dieser Staat einem an Bürokratie vor die Füsse wirft, ist schier grenzenlos. Du musst mal irgendwo im Management arbeiten, dann weisst du auch, wieso die Kosten so hoch sind. Die Gehälter dürften dabei nur einen Teil ausmachen.

Gruß
Frank

das mit den Kosten verstehe ich nicht. So eine Verlagerung
kostet erst mal eine größere Summe. Dann kommt hinzu, dass man
in den Billiglohnländern (östliches Osteuropa, Indien, Asien,
einige afrikanische Staaten) auch erst einmal für die
Infrastruktur sorgen muss.

Das ist falsch. Das war vielleicht vor etlichen Jahren so. Die Zeiten haben sich geändert. In „Communications Parcs“, in denen Call Center untergebracht werden (Schottland, Irland, Istanbul) verfügt man über unglaubliche Kommunikationstechnologie, mit der man über diverse Satelliten und terrestrischen Verbinungen rund um die Welt ohne merkliche Zeitverzögerung Daten und Sprache kommunizieren kann.

Wenn Du mal bei der Lufthansa einen Flug buchst, landest Du in Kapstadt, Istanbul, Toronto usw., ohne dies zu merken.

Dazu kommen

vergleichsweise schlecht ausgebildete Mitarbeiter, aber das
ist bei den Jobs wohl egal.

Auch das ist falsch. China bringt jedes Jahr ca. 250.000 Hochschulabsolventen auf den Markt, während es in Deutschland weniger als 50.000 sind. Desweiteren gibt es Branchen, in denen es einige Länder zu weit mehr gebracht haben als Deutschland. Schau’ Dir die Deutschen Unis an, wieviele Gaststudenten aus aller Herren Länder dort studieren.

Hierzulande werden zwar höhere Löhne und Gehälter gezahlt und
mehr Urlaub und Freizeit zugestanden, dafür ist die
Produktivität hier aber auch erheblich höher.

Auch das ist so nicht. Andere Länder leben ebenfalls mit dem Erfolgsdruck. Und wenn dort nicht entsprechende Ergebnisse erzielt werden, gibt es entsprechende Maßnahmen. Selbst wenn dem so wäre, ist dies immer noch wirtschaftlicher.

Es zeigt sich,

dass gerade innovative Firmen mit kürzeren Arbeitszeiten
bessere Ergebnisse erzielen.

Woher hast Du die Informationen?

Hallo,

das mit den Kosten verstehe ich nicht. So eine Verlagerung
kostet erst mal eine größere Summe. Dann kommt hinzu, dass man
in den Billiglohnländern (östliches Osteuropa, Indien, Asien,
einige afrikanische Staaten) auch erst einmal für die
Infrastruktur sorgen muss. Sprich: stabile Stromversorgung,
Straßen- und Transportnetz, Wasserversorgung, etc. Dann die
horrenden Schmiergelder, damit die Ladung auch auf den
Lastwagen und nicht etwa im Hafenbecken landet. Dazu kommen
vergleichsweise schlecht ausgebildete Mitarbeiter, aber das
ist bei den Jobs wohl egal.

Hallo Fritze
Du denkst wohl, alles außer Europa lebt noch in der Steinzeit.
Microsoft lässt in Indien programmieren, Intel in Israel entwickeln (der Centrino-Prozessor kommt aus Israel), deutsche Markenfahrräder stammen aus Schweissautomaten in China, Computerplatinen aus Taiwan.
Das lässt sich zu marktgerechten Preisen nicht in Deutschland herstellen.
Man kann nicht („Geiz ist geil“) nur billig kaufen und hohe Löhne erwarten, entweder oder.
Gruß
Rainer

Hallo Yonkyu,

Also: Wie soll es weiter gehen?
Wie können wir die Arbeitplätze in Deutschland halten?

vielleicht brauchen wir zukünftig viel weniger Arbeitsplätze in Deutschland.
Die deutsche Bevölkerung stirbt aus - mangels Nachkommen.
Da sich Arbeitsplätze in die (bisherigen) Niedriglohnländer verlagern, werden die jungen, flexiblen Arbeitskräfte auswandern (siehe Ostdeutschland).
Die Alten, die hier verbleiben, werden dann von den noch vorhandenen Arbeitskräften umsorgt.

Ganz einfach.

Gruß
karin