Liebe Leser.
Diese Woche erreichte mich eine Anfrage über geogenes Arsen im Trinkwasser, welches lt. offizieller Stellungnahme des Wasserwerkes mit 0,008 mg/l Konzentration im Trinkwasser (nach Aufbereitung) nahe am Grenzwert liegt.
Einige Konsumenten machen sich nun Gedanken über den „hohen“ Wert, Arsen steht im Verdacht Krebs zu erzeugen.
Wer hat Erfahrungen über die Eliminierung von Arsen aus dem Trinkwasser (häuslich) gesammelt und kann Tipps geben?
Wer kennt den aktuellen Stand der Diskussion des aktuellen Grenzwertes oder des Vorkommens von Arsen im Trinkwasser in der Toxikologenszene?
Für qualifizierte Antworten bedanke ich mich recht herzlich.
das Trinkwasser enthält in Spuren praktisch das gesamte Periodensystem der Elemente. Das ist auch gut so, sogar zwingend nötig. Reines H2O ist dem Körper nicht zuträglich, in größeren Mengen geradezu gefährlich. Zur Arsen-Problematik kann ich Dir mangels speziellem Wissen nichts sagen, aber zur häuslichen Wasseraufbereitung: Oft ist es eine Verschlimmbesserung. Mit vertretbarem Aufwand und mangels Analyse- und Überwachungsmöglichkeiten ist im Privathaushalt praktisch keine Aufbereitung, geschweige denn das gezielte Entfernen bestimmter in Spuren vorkommender Stoffe möglich. Filter welcher Art auch immer werden nach kurzer Zeit zu Keimanreicherungsstationen.
das mit der Krebsentstehung betrifft in erster Linie die Haut. Sie geht zunächst über eine Hyperkeratose, also über eine trocken-schwielige, manchmal warzenartige Hautverdickung.
Sorgen bezüglich des Trinkwassers sind unberechigt. Ich glaube kaum, daß die Leute bei Euch mit einen dicken Hautpanzer herumlaufen