Eine kurze Erklaerung muss ich meiner Frage vorausschicken:
Im Jahre 1974 kam ich nach laengerem Aufenthalt im Ausland nach Deutschland. Im Fernsehen zeigte man damals Demonstrationen gegen irgendetwas - ist hier nicht wichtig. Fuer mich beeindruckend und unvergesslich, wie Leute sich auf die Strasse setzten, von jeweils zwei Polizisten weggetragen wurden und dann wieder zur Strasse spazierten um sich erneut hinzusetzen. Auch gabe es Demonstranten, die sich an irgendwelche Kuehltuerme ketteten und von der Feuerwehr runtergeholt wurden.
Dort, von wo ich herkam, wurde die Polizei und die Feuerwehr aus dem Geld der Steuerzahler bezahlt, die haetten sicherlich effektivere Enfernung der Demonstranten verlangt, bezw. nichts dagegen gehabt, wenn die an den Kuehltuermen angeketteten dort langsam vertrocknet waeren.
Seither habe ich in gut einem Dutzend Laendern auf 4 Kontinenten gelebt (jeweils zumindest mehrere Wochen) und in keinem dieser Laender (ausser vielleicht in meinem Heimatland Oesterreich) waere eine so freundliche Bedienung von Demonstranten durch die Polizei (es kann natuerlich auch der Grenzschutz oder eine amdere „Behoerde“ sein) moeglich gewesen.
Weil jetzt viel die Rede von diesen Castor Transporten ist, meine Frage: Ist diese Art der Behandlung von Demonstranten fuer die Mehrheit der Deutschen wuenschenswert? Oder koennte man Menschen, die auf „noetigende Art“ gegen etwas demonstrieren nicht etwas schaerfer entgegentreten?
Weil jetzt viel die Rede von diesen Castor Transporten ist,
meine Frage: Ist diese Art der Behandlung von Demonstranten
fuer die Mehrheit der Deutschen wuenschenswert? Oder koennte
man Menschen, die auf „noetigende Art“ gegen etwas
demonstrieren nicht etwas schaerfer entgegentreten?
Hallo
über die Art der Demonstrationen kann man streiten, jedoch die Kosten eines Polizeieinsatzes muss natürlich der Steuerzahler tragen - ebenso wie die Kosten für den Einsatz der Polizei bei einem Fussballspiel. Demonstrieren gehört zu einer funktionierenden Demokratie ebenso dazu, wie das Fussballspiel.
Die Grenze zwischen Nötigung und zivilem Ungehorsam ist sicherlich eng, aber wie ein CDU-Generalsekretär anläßlich einer Plakatvorstellung sagte „wir wollen provozieren“, so muss das auch für die Bürger zulässig sein - denn nicht vergessen: Die Demonstranten sind nicht pauschal keine Kriminellen und keine unerwünschten Subjekte unserer Gesellschaft.
mein alter Politik-Prof meinte zum Thema „ziviler Ungehorsam“, dass eine Demokratie erst durch die Bereitschaft der Bürger zum zivilen Ungehorsam lebendig wird, eigentlich erst dann eine Demokratie ist . Dem stimme ich voll zu. Die Deutschen waren lange genug autoritätshörig, wozu das geführt hat, haben wir gesehen, Aufmucken gehört zum Auseinandersetzungsprozess in einer Demokratie dazu.
Weil jetzt viel die Rede von diesen Castor Transporten ist,
meine Frage: Ist diese Art der Behandlung von Demonstranten
fuer die Mehrheit der Deutschen wuenschenswert? Oder koennte
man Menschen, die auf „noetigende Art“ gegen etwas
demonstrieren nicht etwas schaerfer entgegentreten?
Tja, Rudolf,
ich habe ein Problem damit, was Du „auf noetigende Art gegen etwas demonstrieren“ nennst.
Ein Autofahrer, der nicht durch die Stadt fahren kann, weil gerade eine Demo durchzieht, wird das sicherlich als Nötigung empfinden. Ich selber habe schon erlebt, daß dann Autos sich einfach mitten durch den Demonstrationszug gedrängelt und damit die Demonstranten gefährdet haben. Das wiederum habe ich als Nötigung empfunden.
Ich halte Demonstrationen im Prinzip für ein wesentliches Element der Demokratie. Deshalb wäre ich im Umgang mit dem Wort Nötigung im Zusammenhang mit Demonstrationen sehr vorsichtig.
meines Erachtens sind Demos ein Teil der Demokratie.
Allerdings dürfen sie niemals eine größere Menge nichtdemonstrierende Leute behindern.
Angemeldete Demos in Fußgängerzonen sind o.k. Aber die Behinderung von größeren Verkehrswegen bzw. die Blockierung von Castor-Transporten geht eindeutig zu weit. Hier zeigt Bayern ja auch einen Weg auf, wie mit solchen Leuten umzugehen ist…
Gruß,
Mathias
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das mit der funktionierenden demokratie sehe ich ja auch so, bezugnehmend auf die demos die erlaubt sein muessen. nur finde ich es übertrieben zu sagen „Die Deutschen waren lange genug autoritätshörig“. ich finde einige plebiszitäre elemente in unserer demokratie würden so manche sitzblockade verhindern. „aufmucken“ in diesem sinne hat doch eher was mit argumenten zu tun, als dummes sich vor die LKW’s setzen. das ist nur behinderung und hat nichts mit argumenten zu tun. gerade in fall castortransporte finde ich die argumente der grünsten grünen recht schwach, immerhin haben auch sie jahrzehntelang den atomstrom aus der dose konsumiert. und nun will man den abfall nicht haben? das geht doch nicht. das hat nichts mit funktionierender demokratie etc. zu tun.
sorry, das sehe ich aber so!
gruss
shob
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ich finde einige plebiszitäre elemente in
unserer demokratie würden so manche sitzblockade verhindern.
sehe ich ganz genauso wie du! Da sehe ich auch keinen Widerspruch. Mir ging’s nur drum klarzumachen, dass ich erstmal Demos für einen Teil der Demokratie halte, auch wenn sie vielleicht manchen Passanten mal stören.
Und „ziviler Ungehorsam“ ist per se wohl immer für irgendjemand stören - meistens für den Staat und andere Autoritäten.
„aufmucken“ in diesem sinne hat doch eher was mit argumenten
zu tun, als dummes sich vor die LKW’s setzen. das ist nur
behinderung und hat nichts mit argumenten zu tun.
ich muss zugeben, dass ich das Thema Castor-Transport-Demos in letzer Zeit nicht weiter verfolgt habe, kann also zum konkreten Gebahren der Demonstranten nichts sagen. Einerseits meine ich schon, dass eine Sitzblockade nicht grundsätzlich illegitim ist, nur weil sie irgendjemand stört.
Ich gebe dir aber völlig recht, dass allein gegen Transporte sein und keine andere Lösung anbieten wollen nicht sehr konstruktiv ist und niemandem weiterhilft, schon gar nicht das Atommüllproblem als solches löst. Da hast du völlig recht.
kleiner irrtum…
wie du schon sagtest: im fernsehen zeigte man…
und diese aussage sagt schon alles: solange oeffentlichkeit/medien vor ort sind, verhalten sich die „ordnungshueter“ meist vorbildlich - mit klaren anweisungen der einsatzleiter ausgestattet - und werden den hyaenen nicht den geringsten anlass geben, unsere demonstrationskultur anzuzweifeln, aber wehe, du schaust mal um die ecke rum, wo keine kamera beobachtet: hier herrscht uebelste „knueppel-raus“ strategie, und wenn spaeter dann von verletzten berichtet wird - wohlgemerkt auf BEIDEN seiten - dann liegt das meistens nicht daran, dass sich jemand beim wegtragen eines anderen das kreuz verhoben hat.
glaub nicht alles, was du im fernsehen siehst… mach dir ein eigenes bild und geh hin… hast ja nicht weit von wiesbaden zur startbahn west
gruss
khs
Aber die
Behinderung von größeren Verkehrswegen bzw. die Blockierung
von Castor-Transporten geht eindeutig zu weit. Hier zeigt
Bayern ja auch einen Weg auf, wie mit solchen Leuten umzugehen
ist…
Hallo
nein das ist so nicht OK.
Am Ende eines Fussballspiels (z.B. Olympiastadion München) kommt es auch zu massiven Verkehrsbehinderungen, die auch von mir Sportbanausen zu dulden sind. Oder wenn sich wieder mal alle Urlauber auf der Autobahn stehen ist das auch ein Teil unserer Demokratie. Da muss es zulässig sein auch einen Castor-Güterzug zur Langsamfahrt anzuhalten und damit auf ein grosses Problem hinzuweisen. Dass der Fussballfan, der Urlauber und der Politiker das ander sehen, ist nichts Neues, aber ändert an der Sache nichts.
Hallo, Matthias
Bei Genehmigungen von Demos wird nicht nur die Demo genehmigt (nach eingehender Prüfung des Themas und der Organisation) sondern auch der Ort und der Weg. Sollte die Behörde die Demo auf der Autobahn genehmigen (was ich mit nicht vorstellen kann) so ist das o.k. Wird aber eine Demo in der Fußgängerzohne genehmigt und die Teilnehmer führen sie dann auf der Autobahn aus, dann ist das strafbar bis hin zum Landfriedensbruch.
Grüße
Raimund
hallo, Karl-Heinz,
das ist sehr einseitig!
Das gleiche kannst Du von den Demonstranten sagen. Wenn sie sich beobachtet fühlen, dann versuchen sie keinen Mord an „Scheißbullen“, schwenkt die Kamera auf was anders, schlagen sie mit Zaunlatten, die mit langen Nägeln bestückt sind auf die Polizisten (Wackersdorf)
Zum Glück sind 95 % der Demonstranten vernünftig denkende Menschen. Doch die 5%, denen geht es nur um eines: Terror, Blutgier, im schützendem Rudel morden.
Wie harmlos sind dagegen junge Polizisten (um die handelt es sich meist), denen der Gaul durchgeht und statt das gleiche zu machen, mal mit dem Knüppel zulangen. Allerdings sind das weniger als 1% der Polizisten, auch wenn Du es lieber anders hättest.
Sei froh, dass wir Polizisten haben! Ohne die hätte Dir Dein stärkerer Nachbar vielleicht schon den Schädel eingeschlagen, oder das wenige, dasd Du Dir angeschafft hast, weggenommen!
Grüße
Raimund
Hallo
nein das ist so nicht OK.
Am Ende eines Fussballspiels (z.B. Olympiastadion München)
kommt es auch zu massiven Verkehrsbehinderungen, die auch von
mir Sportbanausen zu dulden sind. Oder wenn sich wieder mal
alle Urlauber auf der Autobahn stehen ist das auch ein Teil
unserer Demokratie. Da muss es zulässig sein auch einen
Castor-Güterzug zur Langsamfahrt anzuhalten und damit auf ein
grosses Problem hinzuweisen. Dass der Fussballfan, der
Urlauber und der Politiker das ander sehen, ist nichts Neues,
aber ändert an der Sache nichts.
Hallo Andreas
das ist aber kein gutes Beispiel, Fußballspiele sind nicht das Problem, die finden nachmittags oder Abends statt.
Warum müssen die meisten Demonstrationen samstags zur besten Einkaufszeit in der Innenstadt stattfinden?
Der ganze Verkehr bricht zusammen, Einkaufen geht überhaupt nicht, es gibt ein Riesenchaos.
Hatten wir hier, normalerweise brauche ich vom Betrieb bis nach Hause 10 Minuten, jetzt durch die ganzen Absperrungen fast 2 Stunden, das ist Stress und sinnlose Benzinverschwendung, nur weil ein paar Leute meinen, sie müßten mal wieder ins Fernsehen.
Gruß
Rainer
hallo raimund,
natuerlich ist das einseitig, denn es wurde ausschliesslich
gefragt, ob nicht eine schaerfere gangart angebracht sei.
waere die frage erweitert gestellt worden, haette ich sie auch
entsprechend weiter ausholend beantwortet!
gruss
kuddel
Hallo Karl-Heinz,
ich habe die Antworten auf meine Fragen gelesen und kann mir schon ein gewisses Bild ueber die Gedanken der www-Teilnehmer machen. Das, was Du behauptest, stimmt allerdings nicht. Ich habe eigentlich mehr Wert auf die Beantwortung meiner ersten Frage gelegt und das, was Du als ausschliessliche Frage bezeichnest, nur „zun besseren Verstaendnis“ darangehaengt. Ich habe auch vorausgeschickt, dass ich diese Art, den Demonstranten zu begegnen, fur sehr spezifisch „deutsch“ halte. Meine Fragen lauteten so:
Weil jetzt viel die Rede von diesen Castor Transporten ist,
meine Frage: Ist diese Art der Behandlung von Demonstranten
fuer die Mehrheit der Deutschen wuenschenswert? Oder koennte
man Menschen, die auf „noetigende Art“ gegen etwas
demonstrieren nicht etwas schaerfer entgegentreten?
Hallo Andreas
das ist aber kein gutes Beispiel, Fußballspiele sind nicht das
Problem, die finden nachmittags oder Abends statt.
Warum müssen die meisten Demonstrationen samstags zur besten
Einkaufszeit in der Innenstadt stattfinden?
Der ganze Verkehr bricht zusammen, Einkaufen geht überhaupt
nicht, es gibt ein Riesenchaos.
Hatten wir hier, normalerweise brauche ich vom Betrieb bis
nach Hause 10 Minuten, jetzt durch die ganzen Absperrungen
fast 2 Stunden, das ist Stress und sinnlose
Benzinverschwendung, nur weil ein paar Leute meinen, sie
müßten mal wieder ins Fernsehen.
Gruß
Rainer
also wenn die Bauern wiedermal alle Strassen rund um die Halle Münsterland blockieren, nur um mal wieder ins Fernsehen zu kommen…
Wer will entscheiden weshalb, wann, wo und wie umfangreich demonstriert wird. Demonstrieren ist doch kein Selbstzweck, sondern es geht darum andere Mitbürger auf das Problem aufmerksam zu machen (und das geht nur wenn sie stehen bleiben müssen) und die Entscheidungsträger zu einer anderen Politik zu drängen.
Warum musst Du ausgerechnet Samstag einkaufen ?
Gruß Andreas
Weil jetzt viel die Rede von diesen Castor Transporten ist,
meine Frage: Ist diese Art der Behandlung von Demonstranten
fuer die Mehrheit der Deutschen wuenschenswert?
fuer die mehrheit wohl nicht. die mehrheit wuenscht wohl tatsaechlich eine schaerfere gangart und hat mit den „chaoten“ nichts im sinn.
dass der allergroesste teil dieser „chaoten“ in gorleben, und demnaechst in moerfelden-walldorf und biblis jedoch aus besorgten muettern und vaetern, pfarrern, aerzten, landwirten, etc besteht, wird zwar zur kenntnis genommen, aber die richtig geilen bilder fuer die medien sind nun mal die, wo punker mit jeder menge eisen im gesicht mit stahkugelgeschossen das gruene ballett zum tanzen bringt.
um das ganz klar auszudruecken: das billige ich nicht! ich verachte gewalt… ganz egal, von welcher seite sie kommt, nur gibt es da leider keine paritaet: wenn du naemlich friedlich von zwei netten polizisten weggetragen worden bist und deine personalien erfasst sind, und denkst, das wars nun, hast du ueblicherweise nach einem halben jahr eine kleine rechnung ueber ca dm 800.- in der post - mit entsprechender rechtsmittelbelehrung - und dann fuehlst du dich noch macht- und hilfloser, als zu dem zeitpunkt, als dir deine eigenen grenzen durch zwei repraesentanten der staatsmacht aufgezeigt wurden.
Hi RuBa
Ich persönlich empfinde die derzeitige Handhabung als durchaus angemessen. Wenn jemand passiven Wiederstand leistet, und sich auf die Gleise setzt, dann kann ich ihn ja wohl nicht mit dem Zug überfahren, und alles niederknüppeln und dann verknasten wäre ja doch etwas unangemessen, und würde daneben eine schlechte Presse verursachen.
Wie Karl-Heinz ja ausgeführt hat, kommt in D (alles muss seine Ordnung haben) die Rechnung dann später, ist aber für alle Bteiligten immer noch beser als eine unangenehme Begegnung mit einem Polizeiknüppel.
Das man gegen Randalierer und Gewalttäter hart vorgehen muss, ist klar.
Was mich persönlich stört, ist die Ungleichbehandlung. wenn irgendwelche Bauern eine Autobahn blockieren, dann passiert gar nichts. Bei der Castorblockade wird geräumt und Bussgelder verhängt, und wenn irgendwelche Kurden auf der Autobahn ein Feuerchen machen, dann wird wg Landfriedensbruch ermittelt und abgeschoben.
Alle sind gleich, nur einige sind noch etwas gleicher…
Die Frage ist immer, Was ist angemessen, um die Lage nicht eskalieren zu lassen und möglicherweise Menschenleben zu gefärden.
(Ich erinner mich an eine Kasernenblockade zu Nachrüstungszeiten, als die ganze Kaserne einige Wochen lang per Hubschrauber versorgt wurde… irgendwann haben die Demonstranten es dann aufgegeben. Und die Hubis wurden auch mal wieder bewegt)
Wer will entscheiden weshalb, wann, wo und wie umfangreich
demonstriert wird. Demonstrieren ist doch kein Selbstzweck,
sondern es geht darum andere Mitbürger auf das Problem
aufmerksam zu machen (und das geht nur wenn sie stehen bleiben
müssen) und die Entscheidungsträger zu einer anderen Politik
zu drängen.
Natürlich ist Demonstrieren Selbstzweck, die Demo, von der ich sprach, wurde von der NPD und den extrem Rechten veranstaltet, ob die damit Entscheidungsträger zu einer anderen Politik drängen?
Möchte ich bezwefeiln.
Warum musst Du ausgerechnet Samstag einkaufen ?
Weil ich da Zeit habe, ich arbeite samstags bis 1 Uhr, danach gehe ich einkaufen.
Dabei will ich mich nicht von Nazis oder Kurden oder sonstwem behindern lassen, die sollen vor der Stadt demonstrieren gehen, das Fernsehen kommt schon.
In der Innenstadt haben die nichts zu suchen, das sollte man verbieten.
Nur weil 100 Leute Aufmerksamkeit erregen wollen, werden Tausende behindert, ist doch kein Verhältnis.
Gruß
Rainer
Das tut weh
Hallo Rainer
Du scheinst auch der Meinung zu sein, eine Demokratie ist nur dann zu gebrauchen, wenn Du keine Probleme damit hast.
„Freiheit ist die Freiiheit Andersdenkender.“ Du wetterst gegen die NPD (ich mag sie auch nicht), dabei ist Deine Toleranz gegenüber Ausländern aber fast auf dem gleichen Niveau.
Kopfschüttel - mit Demokratie hat Deine Sichtweise wenig zu tun.
Gruß Andreas
Natürlich ist Demonstrieren Selbstzweck, die Demo, von der ich
sprach, wurde von der NPD und den extrem Rechten veranstaltet,
ob die damit Entscheidungsträger zu einer anderen Politik
drängen?
Möchte ich bezwefeiln.
Warum musst Du ausgerechnet Samstag einkaufen ?
Weil ich da Zeit habe, ich arbeite samstags bis 1 Uhr, danach
gehe ich einkaufen.
Dabei will ich mich nicht von Nazis oder Kurden oder sonstwem
behindern lassen, die sollen vor der Stadt demonstrieren
gehen, das Fernsehen kommt schon.
In der Innenstadt haben die nichts zu suchen, das sollte man
verbieten.
Nur weil 100 Leute Aufmerksamkeit erregen wollen, werden
Tausende behindert, ist doch kein Verhältnis.
Gruß
Rainer
toleranz mein lieber! schon mal etwas davon gehört? klar mag es dir persönlich in diesem moment nicht passen, das ein paar kurden dir den weg zum reichelt versperren, aber hast du dich schon mal gefragt, warum sie demonstrieren?
jede demo die einen sinn hat befürworte ich voll. sinn in diesem aspekt meint: konstruktive kritik am staat und dessen politik. nicht konstruktiv finde ich NPD demos genausowenig wie ich auch ein NPD verbot nicht gerade als toplösung sehe… aber das ist eine andere diskussion.
vielleicht versuchst du braver deutscher bürger einfach mal deinen chef zu fragen, ob du nicht die arbeitszeiten von sagen wir dienstag am samstag haben kannst und umgedreht, dann musst du nicht mehr am samstag einkaufen und ich glaube kaum, das irgendjemand am dienstag demonstriert - es sei denn des reichelt oder aldi’s blockieren wegen! *grrrr*
gruss
shob
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]