ART = Unsinn Teil II :-)

Hi,

nachdem ich mal etwas unterwegs war und etwas Zeit zum nachdenken hatte, konnte ich nur zu folgendem Schluß kommen: Martins Darstellung war hervorragend, eine Reise 5 Jahre in die Vergangenheit und wieder zurück.

Dazu ein Gedankenexperiment:
Das Licht der Sonne benötigt 8.20 min bis zu uns. Im allgemeinen eurem Kontext lautet dazu der Schluß: „aha, deshalb ist es „jetzt“ auf der Sonne eigentlich 8.20 min später.“
Das kann aber nicht sein, denn selbst wenn ich mit Lichtgeschwindigkeit ad hoc zur Sonne aufbrechen würde, könnte ich dieses „jetzt“ nie einholen. Die von allen genutzte Begrifflichkeit „Gegenwart“ ist also keine Gegenwart, sondern lediglich eine Galliletransformation in die Vergangenheit.
Tatsächlich kann ich aber doch Gegenwart nur so definieren, was ich tatsächlich in der Lage bin, zu erfahren. Damit wäre jegliches Sternenlicht, was wir sehen, unsere Gegenwart, da eine andere vollkommen unerreichbar ist. Das andere wäre Vergangenheit.

Denkt wirklich mal darüber nach. Ich werde versuchen, es demnächst mal vollständig darzustellen.

Gruß
Frank

Unsinn Teil II
Frank,
was Du hier verbreitest nennt man Anthopozentrismus.
Ich dachte, das hätte man bereits im ausgehenden Mittelalter überwunden gehabt.
E.

Frank,
was Du hier verbreitest nennt man Anthopozentrismus.
Ich dachte, das hätte man bereits im ausgehenden Mittelalter
überwunden gehabt.

…und ich war imeer der Meinung, Leute könnten mittlerweile mal nachdenken.

F.

basta

…und ich war imeer der Meinung, Leute könnten mittlerweile mal nachdenken.

Nun hat sich Martin extra deinetwegen die Mühe gemacht, eine einführende Abhandlung zu schreiben, die er speziell auf dein Anfängerniveau abgestimmt hat, und die an didaktischer Perfektion ihres gleichen sucht, so, daß sie jeder , der wirklich interessiert ist, auch verstehen kann.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

sowie
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… und folgende.

Sie enthält die elementarsten Aussagen, die jeder wissen muß, der in Fragen RT irgendwie sinnvoll mitdiskutieren will. Und alles , was du benötigst, um deine Verständnisschwierigkeiten zu beheben, hat er dir darin dargestellt - Und Martin hat seine Zeit und Energie ganz gewiß für interessiertere und lernbereitere Schüler aufzuwenden, als du es bist.

Aber du bist nichtmal imstande, darüber auch nur eine Silbe zu verlieren und allen Kundigen und Physikern und sogar Spezialisten, die sich seit Urzeiten in kilometerlangen Threads geduldig bemühen, dir einen Weg zu weisen, zu zeigen, daß du bereit bist, überhaupt auch nur auf ihre Bemühungen zu antworten.

Das ist unverschämt und feige.

Stattdessen fährst du fort, mit deinem egomanisch bornierten Unsinn weiter dieses Brett vollzusiffen und die, die sich um dich bemühten, weiter zu beleidigen.

Jeder, dem es an Wissen fehlt und jeder, der im Leben zu wenig Gelegenheit hatte, seine Wissensbedürfnisse zu befriedigen, ist in diesem Brett immer willkommen und ist es immer gewesen. Und er wird, wenn es möglich ist, solange bedient, bis seine Interessen befriedigt sind.

Aber jemand, der offenbar die elemantarsten Dinge nicht einsehen will , obwohl er die Fähigkeit dazu hätte, aber dennoch auf derartig umfangreiche Bemühungen mit nichts anderem als verquaster Besserwisserarroganz und unverschämter Pöbelei reagiert, vergrault alle Bereitwilligen, schadet dem Ansehen des Brettes und damit dem gesamten w-w-w.

Metapher

8 „Gefällt mir“

du hast aber wenigstens schon erfasst, welche zwei verschiedenen Auffassungen vom Zeitbegriff du verwendet hast, mit denen du dir selbst widersprochen hast. Oder?

Wenn nicht, solltest du darüber erstmal nachdenken, bevor du anderen Leuten potenzielle Beklopptheit vorwirfst.

Das hat auch nichts mit Egomanie oder Nihilismus zu tun, es kommt mir eher so vor, als wenn ich Blasphemie betreiben würde.
Allein deine Aussage: „Nicht in der Zukunft, sondern nur außerhalb des Lichtkegels. Aber Information von ihm bekommst du erst in der Zukunft.“ (über einen Punkt ausserhalb des LK) ist schon ein Widerspruch in sich. Wenn ich die „Informationen“ erst in der Zukunft bekomme, liegt das daran, dass sie erst in der Zukunft stattfinden. In diesem Universum gibt es keine Möglichkeit, die eher zu erhalten. Wie willst du sonst „Zukunft“ definieren??? Kein Wunder, dass die ganze Mathematik dazu so irre ist, wenn man eine universale Gleichzeitigkeit per Dekret oder so asblehnt. Sind wir in der Kirche, dass ich das glauben muß?

Es bleibt dabei: alles Licht der Sterne, die wir sehen, sehen wir in deren Gegenwart, die auch die unsrige ist. Eine andere Gegenwart gibt es nicht, die ist Vergangenheit. Oder zweige mir, wie irgendetwas dahin kommen soll.

Frank

Auf die Plätze…fertig…*peng*
Moin Frank,

Dazu ein Gedankenexperiment:
Das Licht der Sonne benötigt 8.20 min bis zu uns. Im
allgemeinen eurem Kontext lautet dazu der Schluß: „aha,
deshalb ist es „jetzt“ auf der Sonne eigentlich 8.20 min
später.“
Das kann aber nicht sein, denn selbst wenn ich mit
Lichtgeschwindigkeit ad hoc zur Sonne aufbrechen würde, könnte
ich dieses „jetzt“ nie einholen. Die von allen genutzte
Begrifflichkeit „Gegenwart“ ist also keine Gegenwart, sondern
lediglich eine Galliletransformation in die Vergangenheit.
Tatsächlich kann ich aber doch Gegenwart nur so definieren,
was ich tatsächlich in der Lage bin, zu erfahren. Damit wäre
jegliches Sternenlicht, was wir sehen, unsere Gegenwart, da
eine andere vollkommen unerreichbar ist. Das andere wäre
Vergangenheit.

Denkt wirklich mal darüber nach.

hab ich gemacht, und sorry, aber es passt nicht. Ich bin zwar weder Experte in Physik oder Mathematik, aber ich war jahrelang Leistungssportler in der Leichtathletik und möchte dich gerne aus diesem Bereich mit einem Gegenbeispiel erfreuen:

Bei einem 100m Sprint war es früher üblich, den Start durch den Knall einer Pistole zu verkünden. Der Mann mit der Pistole stand am anderen Ende der 100 m Bahn. Bei „fertig“ hob er den Arm, bei „los“ drückte er ab und ein Knall ertönte. Gleichzeitig mit dem Drücken der Pistole wurde von dem Mann die Elektronik der Startblöcke deaktiviert, die Fehlstarts nachwies.

Nun ist ja allgemein bekannt, dass es auf diesen kurzen Strecken manchmal um Bruchteile von Sekunden geht, um zu gewinnen. Ein wesentlicher Vorteil war also, möglichst rechtzeitig aus den Startblöcken zu kommen, ohne einen Fehlstart hinzulegen. Wenn man beim Knall loslief, war natürlich alles bestens. Allerdings gab es eine Methode, ein paar winzige Zeiteinheiten rauszuschinden, wenn man vor dem Knall loslief (der ja wie man weiss ein wenig Zeit braucht, um ans Ohr zu gelangen). Statt dessen achtete man auf ein winzig kleines Rauchwölkchen an der Pistole, die visuell anzeigte, dass die Pistole abgefeuert wurde. Lief man dann los, lief man zwar los, bevor der Knall das Ohr erreicht, aber ohne einen Fehlstart zu erzeugen, da die Sperre ja von dem Mann aufgehoben wurde, als er die Pistole drückte.

So, und nun zu dir. Wenn es so wäre, wie du sagst, würde der Knall nicht in dem Moment erfolgen, wie das Rauchwölkchen und das Wegfallen der Sperre am Startblock, da der Knall in dem Moment von dem Läufer ja nicht „erfahren“ (gehört) wird. Dennoch wirst du einsehen, dass das völliger Unsinn ist, dann der Knall gehört ja zeitgleich zu dem Rauchwölkchen und dem Wegfallen der Sperre, auch wenn er von uns „später“ wahrgenommen wird. Rauchwölkchen als Gegenwart und Knall als Vergangenheit zu definieren (oder umgekehrt) wäre völliger Unsinn, da wir wissen , dass beides Zeitgleich erfolgt. Das hat also mit Glauben oder Erfahren nicht das geringste zutun :smile:

Gruss
Marion

Hallo pen,

So, und nun zu dir. Wenn es so wäre, wie du sagst, würde der
Knall nicht in dem Moment erfolgen, wie das Rauchwölkchen und
das Wegfallen der Sperre am Startblock, da der Knall in dem
Moment von dem Läufer ja nicht „erfahren“ (gehört) wird.
Dennoch wirst du einsehen, dass das völliger Unsinn ist, dann
der Knall gehört ja zeitgleich zu dem Rauchwölkchen und dem
Wegfallen der Sperre, auch wenn er von uns „später“
wahrgenommen wird. Rauchwölkchen als Gegenwart und Knall als
Vergangenheit zu definieren (oder umgekehrt) wäre völliger
Unsinn, da wir wissen , dass beides Zeitgleich erfolgt.
Das hat also mit Glauben oder Erfahren nicht das geringste
zutun :smile:

Ist ja völlig korrekt pen. Der Schall braucht hier einige Zeit. Nur siehsts mit der Lichtgeschwindigkeit ein kleinwenig anders aus.
Selbst wenn ich jetzt auf der Stelle mit c losfliegen würde, käme ich nie zu dem vermeindlichen Punkt, der als Gegenwart so von Astronomen oder Physikern benutzt wird. Ich käme glatt 8.20 min in der Zukunft an, da ich, von der Erde aus gesehen, diese Zeit benötige.
Selbst wenn einer die Sonne klauen würde (man weiß ja nie heutzutage…), bekämen wir das erst 8.20 min später mit. Das ist nicht unsere Gegenwart, sondern erfolgte bereits in der Vergangenheit. Wie will ich denn sonst eine Gegenwart definieren?
Dass der Schall dann noch länger benötigt ist klar und widerspricht dem doch auch nicht. Wenn du das anhand desc Schalles berechnen würdest, wäre die Aussage nur dann richtig, wenn sich in unserer Welt nichts schneller als mit Schallgeschwindigkeit bewegen würde.
Aber das ist ja nunmall nicht so und als Läuferin weißt du, denk ich, dass etwas schneller sein kann als der Schall :smile:.

Gruß
Frank

Mein lieber Herr Gesangsverein!!
Herzlichen Glückwunsch!!

Ich denke mit diesem Artikel hast du ziemlichen vielen Leuten aus der Seele gesprochen!!

Das mit Frank hat einfach keinen Zweck. Jetzt haben schon so viele Leute ihre Zeit und Energie investiert, um Frank die Sache verständlich zu machen, da kann einem wirklich niemand mehr Ignoranz vorwerfen, wenn man von nun an seine Postings einfach ignoriert.

Gruß
Oliver

kurze Koirrektur

Dazu ein Gedankenexperiment:
Das Licht der Sonne benötigt 8.20 min bis zu uns. Im
allgemeinen eurem Kontext lautet dazu der Schluß: „aha,
deshalb ist es „jetzt“ auf der Sonne eigentlich 8.20 min
später.“
Das kann aber nicht sein, denn selbst wenn ich mit
Lichtgeschwindigkeit ad hoc zur Sonne aufbrechen würde, könnte
ich dieses „jetzt“ nie einholen.

Nicht „nie“ einholen, ich bräuchte mit c ebenfalls 8,20 von der Erde aus um da anzukommen, also muß ich mich zwingend dazu auch in duie Zukunft bewegen.

Hallo Frank,

wie Du weisst spezialisiere ich mich nur noch auf Deine internen frankschen Bugs. Alles andere waere einfach Zeitverschwendung :smile:

Nach frankscher Logik ist dies Unsinn, Du kannst in keine Zukunft fliegen, sonst koenntest Du auch eine Vergangenheit der Sonne sehen.

quod erat frankum demonstrandum mittels antagonistischem frankschem widerspruch *g*

lolol

ach so, da waren doch tatsaechlich noch fragen von mir uebrig geblieben, wie du es schaffst die zeitdilatation der eigenzeit des raumfahrers auszurechnen, wo du behauptest, diese haenge nur von der beschleunigung ab und koenne daher auch nur waehrend der beschleunigungsphase wirken. da hast du zunaechst in deiner tabelle die beschleunigung waehrend der ganzen zeit wirken lassen, so dass du erst im umkehrpunkt 0.5c erreichst. dummerweise hast du dabei vergessen die reisezeit anzupassen, da dabei die reisezeit sich verdoppelt bei einer nur noch durchschnittlichen geschw.von 0.25 c. darauf sagtest du, dass du nur kurz beschleunigst binnen einer stunde auf 0.5c und am ende der reise genauso abbremst. nun, das ist ein weiterer frankscher interner widerspruch. dann muesste doch nach frankscher logik auch die zeitdilatation des frankschen raumsfahrers nur waehrend der ersten und letzten stunde abweichen. tut es aber laut deiner jetztigen tabelle nicht. schon komisch. hast du da wieder etwas veraendert, darf man deine korrektur erfahren? :smile:

und wo geht die beschleunigsphase in deine letzte spalte ein? sieht so aus, als haettest du die lorentztrafo benuetzt, wo nur die geschwindigkeit eingeht? wie erklaerst du uns dieses frankschen zauber?

hier sind meine fragen aus dem alten thread:

"… fangen wir so an, erklaere mir doch bitte einmal aus deiner sicht, wie die zeitkontraktion der eigenzeit der astronauten zustande kommt waehrend des fluges und wie du es rechnest mit der beschleunigung, denn du behauptest ja, dass nur dann eine kontraktion der eigenzeit zustande kommt, wenn der raumfahrer beschleunigt. dummerweise scheinst du von anfang an benutzt zu haben:
t’=t/sqrt(1-beta^2) …

was sagst du eigentlich zu feynman?
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

dann deine jetzige tabelle mit dem frankschen mondzauber, wo martin in dem anderen thread schon spannend darauf hinwies, dass du demnaechst 5 oder 12 raumschiffe benutzen wirst um ein franksches dilemma herbeizukonstruieren :smile:

wieso ist meine frage sollen scheingeschwindigkeiten in dem system, auf dass du dich wahnwitzig schnell zubewegst stoeren? du schreibst nur „Er würde sich also ausrechnen können, dass sich dieser Planet mit 389.000km/s um diesen Stern bewegt. Das ist unmöglich.“. Ich sehe da ueberhaupt kein Problem. Der Schein truegt halt, na und? Hat man sogar schon gehabt, Scheinueberlichtgeschwindigkeiten bei Jets in bestimmten Winkeln relativ zur Erde und mit Nebenbedingungen. Tut der Physik alles keinen Abbruch. Oder warum Frank? :smile:

ach ja, die tabelle und erklaerungen von dir wollte ich ja immer in ihrer zeitlichen entwicklung archivieren fuer die nachwelt:

here you go:

frank schreibt auf seiner seite:

"...
Korrektur der Tabelle:

für eine Reise zu einem 5 lj entfernten Stern mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c sieht der Fahrplan folgendermaßen aus (ich empfehle einen Ausdruck auf Papier, weil man dann die Tabelle besser überblicken kann):


Reise (Hin- + Rückflug) zu einem 5 lj entfernten Stern
mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c
~
-----------------------------------------------------------
~
Abflug von Erde : 2003
Ankunft auf Stern : 2013
Abflug vom Stern : eine Stunde nach Ankunft
 (--\> Aufenthaltsdauer vernach-
 lässigbar)
Rückkehr auf die Erde: 2023
~
-----------------------------------------------------------
~
Gesamt-Reisedauer...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 20 Jahre
 ...für die Astronauten : 17.320 Jahre
~
Gesamt-Reisestrecke...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 10 lj
 ...für die Astronauten : 8.660 lj
~
-----------------------------------------------------------
~
Uhr auf A lesen | Uhr auf A lesen | Uhr auf
Erde auf der | Stern auf der | Raumschiff
steht Erde-Uhr | steht Stern-Uhr | steht
auf... ab... | auf... ab... | auf...
 | |
--------------------+----------------------+---------------
2003 2003 | 2003 2003 | 0.000
--------------------+----------------------+---------------
2004 2004 | 2004 2004 | 0.866 Jahre
2005 2005 | 2005 2005 | 1.732 Jahre
2006 2006 | 2006 2006 | 2.598 Jahre
2007 2007 | 2007 2007 | 3.464 Jahre
2008 2008 | 2008 2008 | 4.330 Jahre
2009 2009 | 2009 2009 | 5.196 Jahre
2010 2010 | 2010 2010 | 6.062 Jahre
2011 2011 | 2011 2011 | 6.928 Jahre
2012 2012 | 2012 2012 | 7.794 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2013 2013 | 2013 2013 | 8.660 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2014 2014 | 2014 2014 | 9.526 Jahre
2015 2015 | 2015 2015 | 10.392 Jahre
2016 2016 | 2016 2016 | 11.258 Jahre
2017 2017 | 2017 2017 | 12.124 Jahre
2018 2018 | 2018 2018 | 12.990 Jahre
2019 2019 | 2019 2019 | 13.856 Jahre
2020 2020 | 2020 2020 | 14.722 Jahre
2021 2021 | 2021 2021 | 15.588 Jahre
2022 2022 | 2022 2022 | 16.454 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2023 2023 | 2023 2023 | 17.320 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
~
"A" = Astronauten

Der Grund für die Änderung: der Astronaut wird während des Fluges beschleunigt. Deshalb vergeht seine Eigenzeit langsamer.

Unterstellen wir, dass diese Beschleunigungsphase unbedeutend gering ist, also vielleicht ca. innerhalb einer Stunde, dürften die Zahlen grob mit der real meßbaren Zeit übereinstimmen. Dargestellt werden soll damit vor allem, dass sich in den Zeitabläufen hier kein Widerspruch ergibt.

Umschreiben wir es anders und führen wir eine fünfjährige Aufenthaltspause auf dem Planeten ein:

Die Erdbewohner vereinbaren mit dem Astronauten, dass sie nach zehn Jahren ein Foto der Kirchturmuhr mit Jahresangabe funken werden.

Nach zehn Jahren auf der Erde sind also 8,66 Jahre für unseren Astronauten vergangen, wissen die Erdbewohner. Der Astronaut weiß auch, dass, wenn für ihn 8,66 Jahre vergangen sind, auf der Erde 10 Jahre vergangen sein müssen. Wenn er nun also noch fünf Jahre wartet, kommt als für ihn 13,66 Jahre nach Abflug die Funksignale der Erde, die ja auch noch 5 Jahre unterwegs waren, an. Auf dem Bild erkennt er dann deutlich, dass die Kirchturmuhr das Jahr 2013 anzeigt.
Das ist die Aussage von Martins Tabelle. Stimmt das aber so? Nein, das kann unmöglich sein!

Weshalb nicht? Ganz einfach: der Astronaut müßte dazu in die Vergangenheit reisen. Auch wenn es erstmal logisch klingt, die Lichtlaufzeit mit zu beachten, sollte uns folgendes Gedankenexperiment zu denken geben:

Der Stern, zu welchem der Astronaut geflogen ist, hatte eine Eigenheit. Er ist schwer genug einen Mond zu besitzen, welcher sich mit 225.000 km/s, also 0,75c, um diesen bewegt. Wenn unser Astronaut also nun in 8,66 Jahren Abläufe von 15 Jahren auf diesem Planeten live sehen sollte, müßte er diesen Mond auch um das 1,7321-fache schneller sich um den Planeten drehen sehen. Er würde sich also ausrechnen können, dass sich dieser Planet mit 389.000km/s um diesen Stern bewegt. Das ist unmöglich.

es bleibt also nur eine logische Lösung: ich darf die Lichtlaufzeit nicht nochmals mit einbeziehen, wenn ich schon lorentztransformiert rechne. wenn ich die erde beobachte während meines Fluges, sehe ich die Abläufe etwas schneller, aber ich sehe volle zehn Jahre vergehen.

Dazu ein Gedankenexperiment:
Das Licht der Sonne benötigt 8.20 min bis zu uns. Im allgemeinen eurem Kontext lautet dazu der Schluß: "aha, deshalb ist es "jetzt" auf der Sonne eigentlich 8.20 min später."
Das kann aber nicht sein, denn selbst wenn ich mit Lichtgeschwindigkeit ad hoc zur Sonne aufbrechen würde, könnte ich dieses "jetzt" nie einholen. Die von allen genutzte Begrifflichkeit "Gegenwart" ist also keine Gegenwart, sondern lediglich eine Galliletransformation in die Vergangenheit.
Tatsächlich kann ich aber doch Gegenwart nur so definieren, was ich tatsächlich in der Lage bin, zu erfahren. Damit wäre jegliches Sternenlicht, was wir sehen, unsere Gegenwart, da eine andere vollkommen unerreichbar ist. Die andere wäre Verganmgenheit.
..."

viele gruesse an den fanclub, peter

p.s. besser mal die „Verganmgenheit“ aus Frank, das hier ist ein Forum, das dort ist Deine Widerlegung der heutigen Physik auf Deiner Seite, sieht einfach serioeser aus, du weisst schon :smile:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallöle!

Ist ja völlig korrekt pen. Der Schall braucht hier einige
Zeit. Nur siehsts mit der Lichtgeschwindigkeit ein kleinwenig
anders aus.

Dass der Schall dann noch länger benötigt ist klar und
widerspricht dem doch auch nicht. Wenn du das anhand desc
Schalles berechnen würdest, wäre die Aussage nur dann richtig,
wenn sich in unserer Welt nichts schneller als mit
Schallgeschwindigkeit bewegen würde.

Wenn nichts schneller wäre als Schallgeschwinhdigkeit, würde man dann eben die ART für Schallgeschwindigkeit schreiben, und wäre die Situation im Forum genauso wie jetzt ;o)

Aber das ist ja nunmall nicht so und als Läuferin weißt du,
denk ich, dass etwas schneller sein kann als der Schall :smile:.

Gruß,

Helena

Moin Frank

Selbst wenn ich jetzt auf der Stelle mit c losfliegen würde,
käme ich nie zu dem vermeindlichen Punkt, der als Gegenwart so
von Astronomen oder Physikern benutzt wird.

Genau, schließlich findet diese Gegenwart gleichzeitig statt. Während du losspurtest läuft die Zeit der Sonne ja genau so weiter. Aber das ist doch eine Binsenweisheit Frank, oder zählst du zu den Leuten die denken, sie werden jünger, wenn sie mit einer Geschwindigkeit schneller als die Erdumdrehung von Berlin nach New York fliegen ? *g*

Ich käme glatt

8.20 min in der Zukunft an, da ich, von der Erde aus gesehen,
diese Zeit benötige.

Nein. Wenn die Sonne kurz vor ihrem Verglühen den Wecker gestellt hätte, würdest du feststellen, dass zwischen ihrem Verglühen und der Zeit, in der du da ankommst 8:20 min vergangen wären.

Selbst wenn einer die Sonne klauen würde (man weiß ja nie
heutzutage…), bekämen wir das erst 8.20 min später mit. Das
ist nicht unsere Gegenwart, sondern erfolgte bereits in der
Vergangenheit. Wie will ich denn sonst eine Gegenwart
definieren?

Du beantwortest diese Frage grade selbst. Indem du von „unserer“ Gegenwart sprichst, erkennst du an, dass dieses Gegenwartsverständnis relativ ist. Das ist übrigens eine sehr interessante Frage, die IMHO aber vielleicht mit Erkenntnistheorie zutun hat und daher vielleicht eher im Brett Philosophie oder Psychologie aufgehoben wäre. Wieso willst du diese Frage unbedingt hier diskutieren ? Hier gehört sie ganz sicher nicht hin.

Dass der Schall dann noch länger benötigt ist klar und
widerspricht dem doch auch nicht. Wenn du das anhand desc
Schalles berechnen würdest, wäre die Aussage nur dann richtig,
wenn sich in unserer Welt nichts schneller als mit
Schallgeschwindigkeit bewegen würde.

Es ging mir darum deine Ansicht zu wiederlegen, das die Erfahrung hier ein Kriterium sei. Schön, dass mir das offensichtlich gelungen ist :smile:

Aber das ist ja nunmall nicht so und als Läuferin weißt du,
denk ich, dass etwas schneller sein kann als der Schall :smile:.

Und du kannst dir vermutlich denken, dass etwas schneller sein kann als das Licht :smile:

Ach ja, Bonusfrage: Was mach ich jetzt (Gegenwart) ?

Gruss
Marion

Du meinst Clark Kent? *g* m.w.T:
Juchhu Marion! :smile:

weiter. Aber das ist doch eine Binsenweisheit Frank, oder
zählst du zu den Leuten die denken, sie werden jünger, wenn
sie mit einer Geschwindigkeit schneller als die Erdumdrehung
von Berlin nach New York fliegen ? *g*

sag ich doch, mit wenig Text,

viele Gruesse und ein welcome im Club,

peter

Anerkennung
Hi,

Nach frankscher Logik ist dies Unsinn, Du kannst in keine
Zukunft fliegen, sonst koenntest Du auch eine Vergangenheit
der Sonne sehen.

quod erat frankum demonstrandum mittels antagonistischem
frankschem widerspruch *g*

lolol

Selber lollol, du bewegst dich nämlich prinzipiell in die Zukunft. Also du vermutlich nicht, aber ich :smile:

Ich hör aber auf. Ihr wollt nur rumstreiten.
Das aber endlich mal anzuerkennen, hätte harte Konsequenzen.

Frank

Hi Pen,

Ich käme glatt

8.20 min in der Zukunft an, da ich, von der Erde aus gesehen,
diese Zeit benötige.

Nein. Wenn die Sonne kurz vor ihrem Verglühen den Wecker
gestellt hätte, würdest du feststellen, dass zwischen ihrem
Verglühen und der Zeit, in der du da ankommst 8:20 min
vergangen wären.

Aber Zeit so zu betrachten ist doch gerade der Unfug. Wie du selbst soeben festgestellt hast, fand das Ereignis in der Vergangenheit statt, wenn ich ankomme. Gegenwart kann doch nur das sein, mit dem ich fähig bin, zu interagieren.
Der Witz ist ja daran, dass man mit diesem Zeitbegriff nie und nimmer nicht ein vernünftiges Weltbild zustande bekommt. Letztendlich müßtest du jedem Teilchen im Universum seine eigene Uhr umhängen, damit du weißt, wie spät es bei ihm ist :smile:. Sowasa machen Menschen, die tagsüber Spass daran haben, Zettel zu sortieren, oder so.

Selbst wenn einer die Sonne klauen würde (man weiß ja nie
heutzutage…), bekämen wir das erst 8.20 min später mit. Das
ist nicht unsere Gegenwart, sondern erfolgte bereits in der
Vergangenheit. Wie will ich denn sonst eine Gegenwart
definieren?

Du beantwortest diese Frage grade selbst. Indem du von
„unserer“ Gegenwart sprichst, erkennst du an, dass dieses
Gegenwartsverständnis relativ ist. Das ist übrigens eine sehr
interessante Frage, die IMHO aber vielleicht mit
Erkenntnistheorie zutun hat und daher vielleicht eher im Brett
Philosophie oder Psychologie aufgehoben wäre. Wieso willst du
diese Frage unbedingt hier diskutieren ? Hier gehört sie ganz
sicher nicht hin.

Ich rede die ganze Zeit euigentlich von nix anderem. Im Philobrett war es auch schon. Das oist der historische Zeitbegriff wie ihn Engels nutzte, nicht der von Kant, auf dem die ART fußt.
Das Gegenwartsverständnis ist nicht releativ, sondern es gibts zwei vollkommen verschiedene. Meines ist von Prozessen unabhängig.

Dass der Schall dann noch länger benötigt ist klar und
widerspricht dem doch auch nicht. Wenn du das anhand desc
Schalles berechnen würdest, wäre die Aussage nur dann richtig,
wenn sich in unserer Welt nichts schneller als mit
Schallgeschwindigkeit bewegen würde.

Es ging mir darum deine Ansicht zu wiederlegen, das die
Erfahrung hier ein Kriterium sei. Schön, dass mir das
offensichtlich gelungen ist :smile:

Eigentlich nicht. Es bewegt sich ja nunmal nicht alles mit c. Den Schall erfährst du erst, wenn er Vergangenheit ist und du kannst seine und deine Gegenwart errechnen.

Aber das ist ja nunmall nicht so und als Läuferin weißt du,
denk ich, dass etwas schneller sein kann als der Schall :smile:.

Und du kannst dir vermutlich denken, dass etwas schneller sein
kann als das Licht :smile:

Sag ich doch :smile:

Ach ja, Bonusfrage: Was mach ich jetzt (Gegenwart) ?

Hä? Kann ich nicht wissen, ist bereits Vergangenheit, also rekapitulierbar :smile:

Gruß
Frank

Noch ein Einwurf im Guten, Frank,

Aber Zeit so zu betrachten

wie Du es offenbar tust

ist doch gerade der Unfug.

(sic!)

Wie du selbst soeben festgestellt
hast, fand das Ereignis in der Vergangenheit statt, wenn ich
ankomme.

Nicht erst dann. Das Ereignis hat bereits stattgefunden, als Du es wahrnahmst. Es lag also bereits in der Vergangenheit, als Du darauf reagieren konntest. Trotzdem interagierst Du mit ihm.

Gegenwart kann doch nur das sein, mit dem ich fähig bin,
zu interagieren.

Eben nicht.

Der Witz ist ja daran, dass man mit diesem Zeitbegriff nie und
nimmer nicht ein vernünftiges Weltbild zustande bekommt.

Gib mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.
Da es diesen festen Punkt offensichtlich nicht gibt, müssen wir eben mit relativen (sic!) Bezügen arbeiten. Da die Welt nun einmal so ist, wie sie ist, wird auch Frank nicht darum herumkommen.

Letztendlich müßtest du jedem Teilchen im Universum seine
eigene Uhr umhängen, damit du weißt, wie spät es bei ihm ist

Genau dieses.
E.

Hi Eckard,

Gib mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den
Angeln.

Wähle ihn dir frei. Irgendeinen x-beliebigen, ist wurscht.

Da es diesen festen Punkt offensichtlich nicht gibt, müssen
wir eben mit relativen (sic!) Bezügen arbeiten. Da die Welt
nun einmal so ist, wie sie ist, wird auch Frank nicht darum
herumkommen.

Letztendlich müßtest du jedem Teilchen im Universum seine
eigene Uhr umhängen, damit du weißt, wie spät es bei ihm ist

Genau dieses.

Nee Eckard, damit schmeißt du letztendlich jegliche Zeitlinuie durcheinander. DAS ist wirklich Unfug.
Es gibt nun aber mal eine Gleichzeitigkeit, das hab ich nicht erfunden.
Dass jedes Teilchen sonst seine Uhr haben müßte, ist deshalb so, weil diese Zeit so als Ablauf lokal stattfindender Prozesse definiert ist. Deshalb ist die daraus betrachtete „Gleichzeitigkeit“ auch relativ (Antagonismus an sich). Es wurde das zur Voraussetzung gemacht, was im Nachhinein nachgewiesen wurde.

Gruß
Frank

Hallo Frank,

ich habe den ganzen andren Quark hier nicht gelesen. Das ufert ja wirklich komplett aus. Wieso nimmst Du nicht einfach zur Kenntnis, dass wir hier alle unbelehrbar sind und siehst von weiteren sinnlosen Postings hier im Brett ab.

Mir ist aus meinem Studium in Erinnerung, dass in regelmäßigen Abständen irgendwelche Spinner Plakate an die Pinnwände getackert haben, mit Überschriften wie „Die Lehren der modernen Physik und Mathematik sind grundfalsch!“, um dann die Quadratur des Kreises, die Unmöglichkeit der ART, mganetische Monopole, die Rationalität von Pi oder ähnliches zu verzapfen. Es war stets sehr amüsant und manchmal einem Professor sogar einen kleinen Exkurs in der Vorlesung wert. Wie wäre es, wenn Du Dich auf das Plakate tackern beschränken würdest?

Danke und Gruß

Fritze

3 „Gefällt mir“

Plakate tackern?
Hallo Fritze,

wollt ihr mich denn nur alle wirklich vergackeiern?
Kein einziger Mensch auf dieser Welt kann die Zusammenhänge in der RT widerspruchsfrei darstellen, das ist ein Fakt und stammt von renommierteren Leuten als meinereinem. Noch nicht mal Einstein war sich sicher.
Nun bin ich auf die Unzulänglichkeit gestoßen, mit deren Änderung ausschließlich in der Betrachtung diese RT allgemeinverständlich werden könnte und genieße dafür lediglich Wadenbeißerei hier im Brett.

Mal ganz ehrlich: Wo ist das Problem, verstehen zu wollen, dass die Gegenwart nur das sein kann, was sich innerhalb des Lichtkegels abspielt? Was bringt eine Mathematik, mit der ich mich -zig Jahre in die Vergangenheit hineinrechnen kann???

fragt:
Frank

Hallo

Mal ganz ehrlich: Wo ist das Problem, verstehen zu wollen,
dass die Gegenwart nur das sein kann, was sich innerhalb des
Lichtkegels abspielt? Was bringt eine Mathematik, mit der ich
mich -zig Jahre in die Vergangenheit hineinrechnen kann???

Ja, aber was brächte denn eine Mathematik mit der man eine Gegenwart berechnen kann, die gar nicht existiert?!
Ich verstehe das Problem nicht und ich bemüh’ mich wirklich es zu durchschauen: Wenn du jetzt ein Photon hast, das von irgendeiner Sonne startet - in diesem Moment - dann braucht es eben eine bestimmte Zeit, bis es hier ankommt. Das heißt, die Information die es an uns weitergibt, entspricht nicht dem Zustand der Gegenwart. Wenn das Photon die Information aus der Gegenwart übertragen würde, müßtest du voraussetzen, dass das Photon sich mit unendlicher Geschwindigkeit bewegt. Es gibt Experimente, die belegen, dass sich ein Photon nicht mit unendlicher Geschwindigkeit bewegt.

Florian

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