Immerhin (etwas länglich)
Hallo,
bleibt erstmal festzuhalten:
a) Frank ist nicht ganz verschwunden
b) Frank hat die letzte Diskussion abgebrochen, weil er
b1) wieder mal widerlegt wurde
b2) wieder mal die Fragen nicht beantworten konnte
b3) Widersprüche in seiner Theorie einfach nicht zur Kenntnis nimmt
b4) angeblich später auf seiner Seite alle serklären wird
c) Frank hat die Pause nicht dazu verwendet, endlich ein aktuelleres Physikbuch anzuschaffen
d) Frank hat erst recht nichts dazugelernt
e) Frank benutzt immer noch Begriffe anders als alle anderen (lebenden) Physiker auf diesem Planeten
f) Frank ist der Nabel der Welt
nachdem ich mal etwas unterwegs war und etwas Zeit zum
nachdenken hatte,
Zeit gehabt ja, genutzt nein.
konnte ich nur zu folgendem Schluß kommen:
Wenn’s mal ein Schluß gewesen wäre - es war leider nur ein neuer Anfang.
Martins Darstellung war hervorragend, eine Reise 5 Jahre in
die Vergangenheit und wieder zurück.
Offensichtlich immer noch nichts begriffen. Von Reise in die Vergangenheit war nirgendwo die Rede, die 'Reisetabelle auf Frank’s Seite ist so fehlerhaft und unlogisch wie eh und je.
Dazu ein Gedankenexperiment:
Das Licht der Sonne benötigt 8.20 min bis zu uns. Im
allgemeinen eurem Kontext lautet dazu der Schluß: „aha,
deshalb ist es „jetzt“ auf der Sonne eigentlich 8.20 min
später.“
So sehen es alle (lebenden) Menschen außer Frank. Sogar alle Physiker.
Das kann aber nicht sein, denn selbst wenn ich mit
Lichtgeschwindigkeit ad hoc zur Sonne aufbrechen würde, könnte
ich dieses „jetzt“ nie einholen.
Will ja auch keiner. Zudem fehlt die Beschleunigungsphase; es wird hier in ‚Nullzeit‘ auf ‚Unendlich‘ beschleunigt (‚Unendlich‘ = c, was erstens sogar laut Frank ein antagonistischer Widerspruch ist, was zweitens sowieso Unfug ist, da man [auch laut Frank] weder mit Null noch mit Unendlich rechnen kann, drittens genau die Zeitraffereffekte zeigen würde, die Frank immer wegdiskutiert und nicht verstehen will und viertens jeglichen Körper ein wenig deformieren würde). Abgesehen davon, daß massebehaftete Teilchen (also auch nicht Frank’s Hirn) nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden KÖNNEN.
Die von allen genutzte
Genau. Man beachte: von allen benutzt
Begrifflichkeit „Gegenwart“ ist also keine Gegenwart, sondern
lediglich eine Galliletransformation in die Vergangenheit.
Weißt Du überhaupt, was eine Galileitransformation ist? Und was man damit macht? Und wann? Und warum? Man könnte doch viel einfacher eine Vektoraddition/multiplikation benutzen. Oder eine Wassertransformation (amerikanischer Mathematiker, 1883-1968). Also - was beweist das?
Tatsächlich kann ich aber doch Gegenwart nur so definieren,
was ich tatsächlich in der Lage bin, zu erfahren.
Du vielleicht. Wir anderen alle nicht. Wir haben durchaus ein Gedächtnis. Und eine gewisse Vorstellungskraft, die es uns erlaubt, uns vorzustellen, was im Moment (unserer Gegenwart) grade woanders passiert. Wenn Du das nicht kannst, heißt das also für Dich, es gibt uns eigentlich gar nicht, weil Du von uns nichts erfährst (was wir Dir schreiben, nimmst Du ja nicht wahr). Was natürlich erklären würde, warum Du unsere konkreten Fragen immer ignorierst.
Damit wäre
jegliches Sternenlicht, was wir sehen, unsere Gegenwart, da
eine andere vollkommen unerreichbar ist.
‚Unerreichbar‘ heißt (für uns) nicht ‚nicht vorhanden‘. Wir glauben durchaus an die Existenz eines Löwen in der afrikanischen Steppe, auch wenn wir ihn nicht erreichen können.
Das andere wäre Vergangenheit.
Das andere Licht? Also das, was wir nicht sehen? Oder das, was wir schon gesehen haben? Oder das, was wir uns nur ausgedacht haben? Oder das, was wir erst noch sehen werden? Was passiert, wenn wir uns umdrehen oder die Augen schließen, ändert sich dann die Gegenwart, weil wir einen Teil des Sonnenlichts nicht sehen?
Denkt wirklich mal darüber nach. Ich werde versuchen, es
demnächst mal vollständig darzustellen.
Genau. Demnächst. Wenn nichts dazwischenkommt. Kennen wir schon, warten wir nicht ab. Ist eh’ schon Vergangenheit. Oder so ähnlich.
BTW., wirst Du auch dieses Posting nicht beantworten? Wenn doch, gib mir doch bitte noch gleich eine Antwort auf meine Fragen im letzten Thread. Da wär noch was offen bezüglich Engels’ Naturtheorie. Er hatte ja leider in 12 Jahren seines Lebens keine Zeit, die logischen Fehler darin zu beseitigen. Vielleicht kannst Du das ja nachholen. Damit Du weißt, was ich meine, hier noch mal ein paar Zitate aus meinem Posting unten:
An meiner Philosophie kann nichts überholt sein, da sie ja
durchaus sehr gut bestätigt wurde
Eben nicht. Die Natur hat leider eine ganz andere Vorstellung
von ihren Gesetzen als Dein Engels. Beispiel:
(Zitat Engels:smile:
„Nehmen wir die Bewegung eines Planeten um seinen
Zentralkörper. Die gewöhnliche Schulastronomie erklärt die
beschriebne Ellipse mit Newton aus der Zusammenwirkung zweier
Kräfte, der Attraktion des Zentralkörpers und einer den
Planeten normal zur Richtung dieser Attraktion forttreibenden
Tangentialkraft. Sie nimmt also außer der zentral vor sich
gehenden Bewegungsform noch eine andre, senkrecht zur
Verbindungslinie der Mittelpunkte erfolgende Bewegungsrichtung
oder sogenannte »Kraft« an. Sie setzt sich damit in
Widerspruch mit dem oben erwähnten Grundgesetz, wonach in
unserm Universum alle Bewegung nur in der Richtung der
Mittelpunkte der aufeinander einwirkenden Körper stattfinden
kann, oder, wie man sich ausdrückt, nur durch zentral wirkende
»Kräfte« verursacht wird. Sie bringt ebendamit ein
Bewegungselement in die Theorie, das, wie wir ebenfalls sahen,
notwendig auf die Erschaffung und Vernichtung von Bewegung
hinausläuft und daher auch einen Schöpfer voraussetzt.“
Dein Engels kannte also nicht mal die Addition von
Bewegungsvektoren. Der Energieerhaltungssatz wird schlichtweg
ignoriert. Und Du willst uns hier was erzählen von ‚durchaus
sehr gut bestätigt‘. Von wem wohl bestätigt?
und deshalb moderner als irgendeine andere ist.
Ach so. Modern=‚durchaus sehr gut bestätigt‘. Noch modernere
Erkenntnisse, die Deinem Engels widersprechen, zählen wohl
nicht.
Zitat Engels:
„Sobald die Dialektik einmal aus den Resultaten unserer
bisherigen Naturerfahrung nachgewiesen hat, daß alle polaren
Gegensätze überhaupt bedingt sind durch das wechselnde Spiel
der beiden entgegengesetzten Pole aufeinander, daß die
Trennung und Entgegensetzung dieser Pole nur besteht innerhalb
ihrer Zusammengehörigkeit und Vereinigung, und umgekehrt ihre
Vereinigung nur in ihrer Trennung, ihre Zusammengehörigkeit
nur in ihrer Entgegensetzung, kann weder von einer endgültigen
Ausgleichung von Repulsion und Attraktion, noch von einer
endgültigen Verteilung der einen Bewegungsform auf die eine,
der andren auf die andre Hälfte der Materie, also weder von
der gegenseitigen Durchdringung (Im Sinne des gegenseitigen
Ausgleichs und der Neutralisation) noch von der absoluten
Scheidung beider Pole die Rede sein. Es wäre ganz dasselbe,
als wollte man im ersten Fall verlangen, der Nordpol und der
Südpol eines Magnets sollten sich gegen- und durcheinander
ausgleichen, und im zweiten Fall, die Durchfeilung eines
Magnets in der Mitte zwischen beiden Polen solle hier eine
Nordhälfte ohne Südpol, dort eine Südhälfte ohne Nordpol
herstellen.“
Elektronen, Protonen und ihre Ladung kannte Engels
offensichtlich nicht. Die wurden auch erst 50 Jahre später
entdeckt. Aber wahrscheinlich gibt es sie ja ohnehin nicht,
denn Engels ist ja ‚durchaus sehr gut bestätigt‘.
Axel