ART = Unsinn

Hallo die Herren Alphysikisten,

da ihr ja so herrlich herumgestritten habt, hier mal eine Buchempfehlung, in welchem wohl etwas tiefgründiger genau das dargelegt qwird, was ich die ganze „Zeit“ auch nur bemängelt habe:
http://www.derfunke.de/rubrik/theorie/adv-interview…
Ist doch irgendwie putzig, dass es da durchaus noch andere Menschen gibt (inkl. Schrödinger), die die Zusammenhänge in einem anderen Licht sehen.

Gruß
Frank
PS: Schrödinger hat die Unsinnigkeit mit seinem Katzenexperiment von einem Abweichen von formaler Logik bei wissenschaftlicher Methodik dargestellt. Es ist ausschließlich ein philosophisches Probelm.
PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die alles auseinander treibt?

Hallo,
Du hast ja immer noch nicht den Sinn der Physik verstanden:
es geht darum, die REGELN der Natur zu verstehen. Es geht NICHT darum, zu verstehen, WER sie aufgestellt hat und WARUM. Daraus ergibt sich, daß sich eine Theorie NIEMALS daran misst, wie gut sie in IRGENDEINE Philosophie passt. Sondern AUSSCHLIESSLICH, wie gut sie vorhersagt kann, wie sich etwas verhält. Wenn Du IRGENDETWAS IN DER NATUR mit Deinem Marx/Engels/Schrödinger BESSER vorhersagen kannst als die aktuellen Theorien, darfst Du wieder den Mund aufmachen.

da ihr ja so herrlich herumgestritten habt, hier mal eine
Buchempfehlung,…
Ist doch irgendwie putzig, dass es da durchaus noch andere
Menschen gibt (inkl. Schrödinger), die die Zusammenhänge in
einem anderen Licht sehen.

Was beweist die Herausgabe eines Buches? Ich kenne da eines, in dem die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde. Die Auflage übersteigt die des obigen Buches sogar ein wenig. Trotzdem nimmt das kein ernsthafter Wissenschaftler als Beweis für irgendeine physikalische Theorie. Es gibt ganze Anstalten voll mit Leuten, die die Welt mit ganz anderen Augen sehen.

PS: Schrödinger hat die Unsinnigkeit mit seinem
Katzenexperiment von einem Abweichen von formaler Logik bei
wissenschaftlicher Methodik dargestellt. Es ist ausschließlich
ein philosophisches Probelm.

Red’ keinen Stuß. Es gibt längst Lösungen für diese scheinbar widersprüchliche Fragestellung. Such doch mal nach ‚Kohärenz‘…

PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die
alles auseinander treibt?

Klar. Oft genug. Wie eine Schallplatte mit Sprung. Und sogar genauso sinnvoll.

Axel

Hallo,
Du hast ja immer noch nicht den Sinn der Physik verstanden:
es geht darum, die REGELN der Natur zu verstehen. Es geht
NICHT darum, zu verstehen, WER sie aufgestellt hat und WARUM.
Daraus ergibt sich, daß sich eine Theorie NIEMALS daran misst,
wie gut sie in IRGENDEINE Philosophie passt. Sondern
AUSSCHLIESSLICH, wie gut sie vorhersagt kann, wie sich etwas
verhält. Wenn Du IRGENDETWAS IN DER NATUR mit Deinem
Marx/Engels/Schrödinger BESSER vorhersagen kannst als die
aktuellen Theorien, darfst Du wieder den Mund aufmachen.

Tja, wer lesen kann, ist da klar im Vorteil. Die Anfänge dessen wurden bereits vor über hundert Jahren gemacht. Durch Engels hist. Zeitbegriff ergibt sich z.B. die Notwendigkeit korrelierter Teilchen.
Die Physik hat heute aber noch ne andere Aufgabe, nämlich durch einen neuen Schöpfungsmythos die bürgerliche Ideologie aufrecht zu erhalten. Dass das unsinnig ist, weil Physiker die Welt vor 10.000 Jahren nicht darstellen können, erst recht nicht vor 100.000 Jahren, aber exakt wissen wollen, dass vor 13,7 Mrd Jahren +/-1% ein Urknall stattfand und zieht sie in den Bereich des Lächerlichen.
Die Physik steht Kopf in vielen Punkten.

da ihr ja so herrlich herumgestritten habt, hier mal eine
Buchempfehlung,…
Ist doch irgendwie putzig, dass es da durchaus noch andere
Menschen gibt (inkl. Schrödinger), die die Zusammenhänge in
einem anderen Licht sehen.

Was beweist die Herausgabe eines Buches? Ich kenne da eines,
in dem die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde. Die Auflage
übersteigt die des obigen Buches sogar ein wenig. Trotzdem
nimmt das kein ernsthafter Wissenschaftler als Beweis für
irgendeine physikalische Theorie. Es gibt ganze Anstalten voll
mit Leuten, die die Welt mit ganz anderen Augen sehen.

Meinst du die Urknaller?

PS: Schrödinger hat die Unsinnigkeit mit seinem
Katzenexperiment von einem Abweichen von formaler Logik bei
wissenschaftlicher Methodik dargestellt. Es ist ausschließlich
ein philosophisches Probelm.

Red’ keinen Stuß. Es gibt längst Lösungen für diese scheinbar
widersprüchliche Fragestellung. Such doch mal nach
‚Kohärenz‘…

PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die
alles auseinander treibt?

Klar. Oft genug. Wie eine Schallplatte mit Sprung.

Dann merke dir gut diese Vorhersage.

Frank

Nix verstanden…
Hallo Frank
Mit deinen Äusserungen hast Du auf beeindruckende Weise dargestellt, dass Du schlicht und ergreifend keinen blassen Dunst davon hast, wie Naturwissenschaften und Naturwissenschaftler arbeiten.

Es geht um die Deutung von DATEN und BEOBACHTUNGEN.
Es gibt keine „naturwissenschaftliche Ideologie“ wer daran glaubt, hat das innere Wesen der Nawis nicht verstanden.

Deine Versuche im Stile „Marx/Engels haben aus philosophischer Sicht vorhergesagt“ erinnern mich an peinliche Versuche, div Aussagen div selbsternannter Propheten mit der Natur in Einklang zu bringen.

Die Physik hat heute aber noch ne andere Aufgabe, nämlich
durch einen neuen Schöpfungsmythos die bürgerliche Ideologie
aufrecht zu erhalten.

Das ist, mit Verlaub, kompletter Unfug, was Du da behauptest, und eine Beleidigung aller Naturwissenschaftler, die daran Arbeiten, die Welt zu verstehen.

Gruß
Mike

Angehöriger der Ganzgeheimengesellschaft, welche die Welt so sehen will, wie sie ist, und nicht, wie sie nach irgendwelchen Philosophen sein soll.

Nach Diktat verreist

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Hallo Mike,

Es geht um die Deutung von DATEN und BEOBACHTUNGEN.
Es gibt keine „naturwissenschaftliche Ideologie“ wer daran
glaubt, hat das innere Wesen der Nawis nicht verstanden.

Ganz genau. Nur schaffen es idealistische Ideologen nicht, die Zusammenhänge richtig darzustellen. Woher kommt sonst so hanebüchener Unsinn wie eine Urknalltheorie? So, wie die ganze Physik dargestellt ist, steht sie großteils Kopf. Die Berechnungen sind zwar richtig, vorstellbar ist aber nix und alles voller Phänomene und Paradoxen. Beispielsweise sehen wir einen 5Mrd. ly entfernten Stern nicht vor 5Mrd. Jahren, sondern so, wie er jetzt ist. Das ist kein Widerspruch zur Lichtlaufzeit. Physiker behaupten schjlicht ungeprüften Unsinn, ohne darüber nachzudenken. Urknall ebenso: das ist der Versuch, von minus Unendlich bis Null zu zählen. Es ist unmöglich, aber wird erstmal in die Welt gesetzt als absolute Wahrheit, oder so.

Deine Versuche im Stile „Marx/Engels haben aus philosophischer
Sicht vorhergesagt“ erinnern mich an peinliche Versuche, div
Aussagen div selbsternannter Propheten mit der Natur in
Einklang zu bringen.

Die Physik hat heute aber noch ne andere Aufgabe, nämlich
durch einen neuen Schöpfungsmythos die bürgerliche Ideologie
aufrecht zu erhalten.

Das ist, mit Verlaub, kompletter Unfug, was Du da behauptest,
und eine Beleidigung aller Naturwissenschaftler, die daran
Arbeiten, die Welt zu verstehen.

Tut mir Leid, dann sollen diese mal bei ihren Behauptungen nachdenken. Skurrile Ungereimtheiten haben nichts mehr mit Wissenschaft zu tun.
Das schlimmste ist, dass Physiker sich oft nicht darüber im klaren sind, aus welcher Weltsicht sie ihre Postulate verfassen. Die Vermischung ideal. und dial. mat. Anschauungen bringt ein heilloses durcheinander, durch welcheds die Physik ihre Krise hat. Das muß mal begriffen werden.

Gruß
Frank

Angehöriger der Ganzgeheimengesellschaft, welche die Welt so
sehen will, wie sie ist, und nicht, wie sie nach irgendwelchen
Philosophen sein soll.

Die Philosophen interpretieren die Welt nur verschieden, es kommt drauf an, sie zu ordnen und dadurch zu erkennen. Das unter zuhilfenahme einer Naturphilosophie.

Hallo,

Tja, wer lesen kann, ist da klar im Vorteil.

Stimmt. Also antworte bitte auf das, was ich schreibe. Nicht nur auf Schlüsselreize wie ein Pawlowscher Hund:

Wenn Du IRGENDETWAS IN DER NATUR mit Deinem
Marx/Engels/Schrödinger BESSER vorhersagen kannst als die
aktuellen Theorien, darfst Du wieder den Mund aufmachen.

Die Anfänge
dessen wurden bereits vor über hundert Jahren gemacht. Durch
Engels hist. Zeitbegriff ergibt sich z.B. die Notwendigkeit
korrelierter Teilchen.

Und? Hat er sie gefunden? Und widerspricht das den anderen (physikalischen) Theorien? Und wenn er sie vorhergesagt hat, beweist das dann seine Gesamttheorie? Und wofür ist diese in der Physik überhaupt interessant?

Die Physik hat heute aber noch ne andere Aufgabe, nämlich
durch einen neuen Schöpfungsmythos die bürgerliche Ideologie
aufrecht zu erhalten.

UUUPS - was ist denn eine ‚bürgerliche Ideologie‘? Welche physikalische Theorie dient denn dazu, diese aufrecht zu erhalten? Relativitätstheorie als Grundlage des Kapitalismus entdeckt? Stand das gestern in Deiner Zeitung?

Dass das unsinnig ist, weil Physiker die
Welt vor 10.000 Jahren nicht darstellen können, erst recht
nicht vor 100.000 Jahren, aber exakt wissen wollen, dass vor
13,7 Mrd Jahren +/-1% ein Urknall stattfand und zieht sie in
den Bereich des Lächerlichen.

DU machst Dich lächerlich. Welche physikalischen Gesetze haben denn vor 10000 Jahren noch nicht gegolten?

Die Physik steht Kopf in vielen Punkten.

ALLES steht auf dem Kopf, wenn man selber auf dem Kopf steht. Hast Du das mal überprüft?

Es gibt ganze Anstalten voll
mit Leuten, die die Welt mit ganz anderen Augen sehen.

Meinst du die Urknaller?

Nein. Nur diejenigen, die mit dem Beweis für die Nichtigkeit ihrer Theorien nicht klargekommen sind. So sie denn noch leben.

PS: Schrödinger hat die Unsinnigkeit mit seinem
Katzenexperiment von einem Abweichen von formaler Logik bei
wissenschaftlicher Methodik dargestellt. Es ist ausschließlich
ein philosophisches Probelm.

Red’ keinen Stuß. Es gibt längst Lösungen für diese scheinbar
widersprüchliche Fragestellung. Such doch mal nach
‚Kohärenz‘…

Und, hast Du mal gesucht? Und was hat die Lösung nun mit Philosophie zu tun? Oder hast Du sie wieder mal nicht verstanden?

Dann merke dir gut diese Vorhersage.

Welche Vorhersage? Das ist nur eine Aussage. Kennst Du den Unterschied nicht? Vorhergesagt hast Du doch nur die Sache mit der Energiegewinnung aus Sand. Und das braucht man sich nun wirklich nicht zu merken. Außer im Umgang mit Dir.

Axel

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Hallo,

Du hast ja immer noch nicht den Sinn der Physik verstanden:
es geht darum, die REGELN der Natur zu verstehen. Es geht
NICHT darum, zu verstehen, WER sie aufgestellt hat und WARUM.
Daraus ergibt sich, daß sich eine Theorie NIEMALS daran misst,
wie gut sie in IRGENDEINE Philosophie passt.

Darüber lässt sich streiten. Ich glaube die Geschichte der Physik/Naturwissenschaften reicht aber als Gegenbeweis Deiner Idealisierung.

Sondern
AUSSCHLIESSLICH, wie gut sie vorhersagt kann, wie sich etwas
verhält.

So schön demokratisch wie sich manche Leute die Wissenschaft reden ist sie lange nicht. Und so erhaben auch nicht.

Wenn Du IRGENDETWAS IN DER NATUR mit Deinem
Marx/Engels/Schrödinger BESSER vorhersagen kannst als die
aktuellen Theorien, darfst Du wieder den Mund aufmachen.

Es reicht wenn er es genauso gut beschreiben kann. Dann ist die Theorie zumindest gleichwertig. Und dann lässt sich darüber streiten welche Interpretation der Wirklichkeit die „schönere“ ist.

ciao
ralf

Hi Frank :smile:

da ihr ja so herrlich herumgestritten habt, hier mal eine
Buchempfehlung, in welchem wohl etwas tiefgründiger genau das
dargelegt qwird, was ich die ganze „Zeit“ auch nur bemängelt
habe:

Seit wann wird denn in einem Buch etwas tiefgründig beleuchtet? Bücher sollen sich verkaufen, also schreibt man sie so einfach, dass sie keine Tiefgründigkeit mehr enthalten. Welcher Verlag bringt denn ein Buch raus, das nur 100 Leute verstehen können? Hast du mal die Spaßbücher von Stephen Hawking gelesen? Da wird z.B. gänzlich auf Formeln verzichtet. Sehr tiefgründig! Tiefgründige Artikel findest du in naturwisschenschaftlichen Fachmagazinen, wie Nature, Science, Physical Review, … Demnächst kommst du noch mit irgendwelchen naturwissenschaftlichen Artikeln aus dem P.M.-Magazin oder so :smile:

Ist doch irgendwie putzig, dass es da durchaus noch andere
Menschen gibt (inkl. Schrödinger), die die Zusammenhänge in
einem anderen Licht sehen.

Das Internet ist voll von solchen Menschen. Durch das Internet haben sie eine günstige Möglichkeit, die Welt zu erleuchten. Daher sollte man auch nicht alles für bare Münze nehmen, was so im Internet an „Fachartikeln“ umherschwirrt.

PS: Schrödinger hat die Unsinnigkeit mit seinem
Katzenexperiment von einem Abweichen von formaler Logik bei
wissenschaftlicher Methodik dargestellt. Es ist ausschließlich
ein philosophisches Probelm.

Wenn ich mir anschauen will, was die Philosophen zu unserem modernen Verständnis der Welt beigetragen haben, brauche ich ein Mikroskop. Knallharte Mathematik, strenge Beobachtung und hartnäckige Befragung der Natur (durch Experimente) haben uns den Kenntnisstand gebracht, den wir heute haben.

PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die
alles auseinander treibt?

Hehe, wenn das stimmt, dann spring doch mal aus einem Flugzeug. Aber ohne Fallschirm und dafür mit Raumanzug :smile:

Viele Grüße

Stefan.

@Frank
Was bist Du denn für ein wirrer Geist???

Marx, Engels und Konsorten sind mit ihren pseudo-wissenschaftlichen Sozialphantasien längst im Mülleimer der Geschichte gelandet, dagegen fällt ein Apfel immer noch vom Baum auf den Boden und nicht umgekehrt oder sonst wohin, weil die Gravitationskraft des Planeten auf dem wir leben stärker ist als die Adhäsion am Zweig des Apfelbaums.

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Hallo,

Es geht um die Deutung von DATEN und BEOBACHTUNGEN.

Hättest Du nicht lieber DEUTUNG groß geschrieben? Es ist und bleibt eine Deutung, eine Interpretation der Realität. Der Versuch einer Beschreibung. Dabei zeigt sich oft genug, dass es eben nicht nur eine einzig mögliche geben muss.
Vielleicht gibt es letztendlich nur eine einzige mögliche, widerspruchsfreie Beschreibung. Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran. Und wenn es sie gibt, heisst es noch lange nicht, dass sie je gefunden wird.

Es gibt keine „naturwissenschaftliche Ideologie“ wer daran
glaubt, hat das innere Wesen der Nawis nicht verstanden.

Traumwelt?

ciao
ralf

Hallo,

Darüber lässt sich streiten. Ich glaube die Geschichte der
Physik/Naturwissenschaften reicht aber als Gegenbeweis Deiner
Idealisierung.

Nein. Es geht um die aktuelle Physik. Nicht um die im Mittelalter. Das Verhalten des/eines Papstes vor 500 Jahren ist auch kein Beweis für die Ethik der Kirche von heute, geschweige denn für die Ethik der Kirchenanhänger von heute.

So schön demokratisch wie sich manche Leute die Wissenschaft
reden ist sie lange nicht. Und so erhaben auch nicht.

Wir reden von der Wissenschaft. Nicht von ‚den‘ Wissenschaftlern. Die es übrigens genausowenig gibt wie ‚die‘ Deutschen. Du hast natürlich recht, wenn Du sagst, daß auch ‚große‘ Wissenschaftler schon (fremden) Theorien widersprochen haben, obwohl sie schon längst bewiesen waren. Auch Wissenschaftler sind eben nur Menschen. Aber: die Natur ist der Maßstab für eine Theorie. Nicht die persönliche Meinung von irgendwem. Nicht mal die persönliche Meinung ALLER anderen. Sonst gäbe es ja gar keine neuen Entwicklungen.

Es reicht wenn er es genauso gut beschreiben kann. Dann ist
die Theorie zumindest gleichwertig. Und dann lässt sich
darüber streiten welche Interpretation der Wirklichkeit die
„schönere“ ist.

Okay, da stimme ich zu. Es gibt jedesmal Diskussionen über neue Theorien. Natürlich wird darüber gestritten. Zeitweilig werden sogar je nach Experiment die eine oder andere Theorie benutzt (siehe Dualismus Welle-Teilchen oder ‚Newton‘ im großen, ‚Quanten‘ im kleinen). Nur, wenn eine Theorie gar nichts vorhersagt, sondern nur interpretiert, macht es keinen Sinn, über ihre ‚Schönheit‘ zu diskutieren. Ohne Schlußfolgerungen bleibt das Ganze nämlich ziemlich sinnfrei. Wie will man denn diese Theorien überprüfen, wenn sie keine Berechnungsgrundlagen liefern wollen?

Axel

Hallo,

Hast du mal die Spaßbücher von Stephen
Hawking gelesen? Da wird z.B. gänzlich auf Formeln verzichtet.
Sehr tiefgründig!

Nur Formeln zählen? Sie bieten sicher oft eine adäquate Beschreibungsmöglichkeit von physikalischen Sachverhalten. Oft gibt es aber auch andere Beschreibungsmöglichkeiten. Und die müssen nicht unbedingt unterlegen sein.
Die Biologie etwa kommt ziemlich weit ohne Formeln etc. Das lässt sich theoretisch auch alles anders formulieren, aber nötig is es in den meisten Fällen eben nicht unbedingt.
Das Verstehen eines Sachverhalts ist IMO tiefgründiger als das jonglieren mit Formeln.
Wobei ich nicht behaupten will, dass gerade Hawkings Buch das leistet. Aber der Versuch steht ihm doch zu :wink:

Tiefgründige Artikel findest du in
naturwisschenschaftlichen Fachmagazinen, wie Nature, Science,
Physical Review, …

tiefgründig? Wann das letzte mal? Etwas tiefgründiges ist in den Naturwissenschaften doch schon länger nicht mehr passiert. Graduelle Weiterentwicklung trifft es da IMO besser.

ciao
ralf

…ständig zu provozieren?

Du nervst! Du magst an Deine philosophische Sicht der Dinge glauben, für Dich ist sie damit wahr, aber hör’ doch bitte mit den Versuchen auf, Andersgläubige bekehren zu wollen!

PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die
alles auseinander treibt?

Ich hab’s versucht: Ich habe eine Apfelsine und eine Zwiebel dicht nebeneinander gelegt. Drei Tage später lagen sie noch in exakt demselben Abstand voneinander und das trotz des sicherlich unbestrittenen Einflusses der Gravitation. Mein Experiment beweist, daß Deine Aussage definitiv falsch ist.

Definiere die Rahmenbedingungen für Deine obige Behauptung - so global formuliert ist sie einfach nur eine beliebige Aneinanderreihung von Buchstaben.

PS: Nachts ist es kälter als draußen.

PPS: Über’n Berg ist’s schneller, als zu Fuß.

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo,

Darüber lässt sich streiten. Ich glaube die Geschichte der
Physik/Naturwissenschaften reicht aber als Gegenbeweis Deiner
Idealisierung.

Nein. Es geht um die aktuelle Physik. Nicht um die im
Mittelalter. Das Verhalten des/eines Papstes vor 500 Jahren
ist auch kein Beweis für die Ethik der Kirche von heute,
geschweige denn für die Ethik der Kirchenanhänger von heute.

Da ich nicht daran glaube, dass die Menschheit sich grundlegend geändert hat. Und da Fehler anscheinend irgendwie die Tendenz haben wiederholt zu werden… doch ich glaube daran, dass man daraus Rückschlüsse ziehen kann.
Gerade die Fehler der Vergangenheit (die die Kirche ungern bis überhaupt nicht eingesteht), zeigen gerade etwas über die heutige Ethik der Kirche. Denn das ist etwas, dass in der Gegenwart geschieht. Davon abgesehen sollte man etwas vorsichtiger sein, wenn man sich die Unfehlbarkeit auf die Stirn schreibt. Denn Fehler sind dann irgendwie… naja :wink:
Und „irgendeinen Papst“ gibt es nicht in der Kirche gerade nicht. Wie will jemand den Willen Gottes auf Erden representieren, wenn er anscheinend noch nicht einmal in der Lage ist, den richtigen Vertreter Gottes zu finden.
Ist „etwas“ off-topic - sorry.

Beim Rest bin ich weitgehend Deiner Meinung.

ciao
ralf

Hi,

Ich hab’s versucht: Ich habe eine Apfelsine und eine Zwiebel
dicht nebeneinander gelegt. Drei Tage später lagen sie noch in
exakt demselben Abstand voneinander und das trotz des
sicherlich unbestrittenen Einflusses der Gravitation. Mein
Experiment beweist, daß Deine Aussage definitiv falsch ist.

Nein, es beweist lediglich, dass du nicht nachdenken kannst.
Solange solcherlei Propheten ungestraft Unsinn verbreiten dürfen, sehe ich überhaupt keinen Grund zur Veranlassung, mich darüber lustig zu machen. Da ich nun schon mehrfach meiner Gedanken dazu geäußert habe und dies noch nicht mal im Ansatz versucht wurde zu verstehen, macht ihr euch doch nur noch mehr lächerlich. Demnächst redet mir noch einer ein, dass sich bewegende Kugeln überhaupt nicht den Anreiz haben, auseinanderzudriften.
Nein, Physik ist mittlerweile dazu verkommen, Dinge in der Natur festzustellen und dazu irgendwelchen Unsinn zu behaupten. Ob dahinter irgendeine Logik steckt, interessiert weniger. Dagegen kann man mit mat. Dialektik sehr hervorragend Vorhersagen treffen. Nur verstehen muß man diese analytische Betrachtungsweise.

Gruß
Frank

Hallo,

Da ich nicht daran glaube, dass die Menschheit sich
grundlegend geändert hat.

Die Menschheit hat sich nicht verändert. Nur die Gesellschaft bzw. Gesellschaftsform. Und die Möglichkeit zur Information / Kommunikation.

Denn Fehler sind dann irgendwie… naja :wink:

Es wird niemals unfehlbare Menschen geben. Deshalb werden auch immer Fehler gemacht werden. Mit unterschiedlich großen Folgen. Ich finde aber, daß man auch in der Wissenschaft eine Entwicklung feststellen kann: weg von der Philosophie und der Einstellung: wenn’s nicht in der Bibel steht…’ hin zur experimentell überprüften Theorie. Wenngleich grade heutzutage durch die Wahnsinnskosten aktueller Versuche und dem Zwang zur Rechtfertigung auch Fehlentwicklungen auftreten (‚das müssen wir nicht überprüfen, ist zu teuer, ist ja schon mal gemacht worden‘ oder ‚ich habs in meinem Labor genau gemessen, ihr müsst mir nur glauben‘).

Und „irgendeinen Papst“ gibt es nicht in der Kirche gerade
nicht.

Ich wollte hier Bezug nehmen auf die Zeit, als es gleichzeitig mehrere Päpste gab.

Ist „etwas“ off-topic - sorry.

Ist off-topic. Stimme ich zu.

Beim Rest bin ich weitgehend Deiner Meinung.

Dann sind wir uns ja einig. :wink:

Axel

Hallo stefan,

Seit wann wird denn in einem Buch etwas tiefgründig
beleuchtet? Bücher sollen sich verkaufen, also schreibt man
sie so einfach, dass sie keine Tiefgründigkeit mehr enthalten.
Welcher Verlag bringt denn ein Buch raus, das nur 100 Leute
verstehen können?

Da gibts schon einige, die ein berechtigtes Interesse daran haben, nicht bildzeitungsmäßig sondern bildend zu wirken.

Hast du mal die Spaßbücher von Stephen
Hawking gelesen? Da wird z.B. gänzlich auf Formeln verzichtet.
Sehr tiefgründig!

Sehr oberflächlich der Gute. Der Herr Oberurknaller hat noch nicht mal das Problem mit der Zeit erfasst, rechnet immer noch mit EINER Zeit, die aber lediglich für jedes einzelne Teilchen an sich definiert ist.

Das Internet ist voll von solchen Menschen. Durch das Internet
haben sie eine günstige Möglichkeit, die Welt zu erleuchten.
Daher sollte man auch nicht alles für bare Münze nehmen, was
so im Internet an „Fachartikeln“ umherschwirrt.

Nein Stefan, ich kann da sehr gut unterscheiden. Ebenso solltest du nicht jeden Professor für bare Münze nehmen: http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01jun/erde.htm

Wenn ich mir anschauen will, was die Philosophen zu unserem
modernen Verständnis der Welt beigetragen haben, brauche ich
ein Mikroskop. Knallharte Mathematik, strenge Beobachtung und
hartnäckige Befragung der Natur (durch Experimente) haben uns
den Kenntnisstand gebracht, den wir heute haben.

Unsinn. Mit Mathe kann man sich nur durch statische Strukturen rechnen. Eine dyn. Darstellung fehlt. Die Daseinsweise der Materie ist nunmal ihre Bewegung, nicht ihr Gewicht (was das eigentlich??).

PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die
alles auseinander treibt?

Hehe, wenn das stimmt, dann spring doch mal aus einem
Flugzeug. Aber ohne Fallschirm und dafür mit Raumanzug :smile:

Du wirst lachen, in geeigneter Höhe funktioniert das sogar, solange die Atmosphäre nicht bremst.
Hat das All nicht eine natürliche Begrenzung bei c, an welcher sich die Abstossungsprozesse umkehren könnten? Wieso können wir ausschließlich mit Impulswirkung die Gravitation überwinden (komm jetzt bitte nicht mit Magneten an einem Siemens-Lufthaken)?

So verkehrt ist meine Betrachtung unmöglich. Wo sind eigentlich die Entwicklungsgesetze in der Physik? Die sind auch allgemeingültig überall nachweisbar.

Gruß
Frank

Huhu Ralf :smile:

Hast du mal die Spaßbücher von Stephen
Hawking gelesen? Da wird z.B. gänzlich auf Formeln verzichtet.
Sehr tiefgründig!

Nur Formeln zählen? Sie bieten sicher oft eine adäquate
Beschreibungsmöglichkeit von physikalischen Sachverhalten.

Ohne Formeln hast du nichts richtig Greifbares. Wenn du z.B. eine Geschichte liest, dann entsteht in deinem Kopf ein bestimmtes Bild. In meinem Kopf wird beim Lesen derselben Geschichte ein anderes Bild entstehen. Durch eine physikalische Formel kann man den Kern eines solchen Bildes festtackern und so das Wesentliche daraus extrahieren. Also mir persönlich haben Formeln immer sehr geholfen.

Und sei mal ehrlich, würdest du einen Handwerker ernstnehmen, der ohne Werkzeug kommt und dein Badezimmer umbauen möchte? Wieso sollte ich also einen Physiker ernstnehmen, der ohne Formeln daherkommt?

Oft gibt es aber auch andere Beschreibungsmöglichkeiten. Und die
müssen nicht unbedingt unterlegen sein.

Ja, und damit bei diesen zahlreichen Beschreibungsmöglichkeiten das Beschriebene noch zur Geltung kommt, sind Formeln hilfreich.

Die Biologie etwa kommt ziemlich weit ohne Formeln etc. Das
lässt sich theoretisch auch alles anders formulieren, aber
nötig is es in den meisten Fällen eben nicht unbedingt.

Die Germanisten kommen ohne Formeln auch sehr weit. Und mein Schwager, der ist Gärtner, auch! Einfach, weil die Mathematik dort nicht zum Handwerkszeug gehört. Anders als in der Physik.

Das Verstehen eines Sachverhalts ist IMO tiefgründiger als das
jonglieren mit Formeln.

Stimmt, da gebe ich dir Recht. In vielen Physik-Büchern wird zu viel gerechnet und zu wenig erklärt. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass man nichts mehr durch Text beschreiben soll. In meinen Augen ist eine Formel so etwas wie eine „Zusammenfassung“ oder eine „Take-Home-Message“ für das Beschriebene.

Wobei ich nicht behaupten will, dass gerade Hawkings Buch das
leistet. Aber der Versuch steht ihm doch zu :wink:

Klaro. Eine interessante Methode, um an Forschungsgelder zu kommen. Der Mann ist halt ein Fuchs :wink:

Tiefgründige Artikel findest du in
naturwisschenschaftlichen Fachmagazinen, wie Nature, Science,
Physical Review, …

tiefgründig? Wann das letzte mal? Etwas tiefgründiges ist in
den Naturwissenschaften doch schon länger nicht mehr passiert.
Graduelle Weiterentwicklung trifft es da IMO besser.

Nun übertreib’ mal nicht. Es stimmt schon, dass die Naturwissenschaften zurzeit etwas auf der Stelle treten. Gab es früher eine Doktorarbeit „Das Liebesleben der Ameisen“, lautet ihr Titel heute „Das Liebesleben der Ameisen bei Regenwetter“. Aber auch Kleinvieh macht Mist, und irgendwann kommt wieder ein großer Wurf. Aber der wird bestimmt zuerst in einem Fachmagazin veröffentlicht, allein schon, um eine Kontrolle durch andere Wissenschaftler zu ermöglichen (während des Revisions-Prozesses).

Viele Grüße

Stefan.

Huhu Frank :smile:

Da gibts schon einige, die ein berechtigtes Interesse daran
haben, nicht bildzeitungsmäßig sondern bildend zu wirken.

Und welcher Verlag sollte ein Interesse daran haben, 100-mal mehr für ein Buch auszugeben als er wieder einnehmen wird? Nunja, das gehört eher ins Wirtschafts-Brett :smile:

Das Internet ist voll von solchen Menschen. Durch das Internet
haben sie eine günstige Möglichkeit, die Welt zu erleuchten.
Daher sollte man auch nicht alles für bare Münze nehmen, was
so im Internet an „Fachartikeln“ umherschwirrt.

Nein Stefan, ich kann da sehr gut unterscheiden. Ebenso
solltest du nicht jeden Professor für bare Münze nehmen:
http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01jun/erde.htm

Wie in dem Link selbst steht, war die Theorie der „Erdexpansion“ nie von anderen Wissenschaftlern anerkannt. Die ART ist es schon.

Wenn ich mir anschauen will, was die Philosophen zu unserem
modernen Verständnis der Welt beigetragen haben, brauche ich
ein Mikroskop. Knallharte Mathematik, strenge Beobachtung und
hartnäckige Befragung der Natur (durch Experimente) haben uns
den Kenntnisstand gebracht, den wir heute haben.

Unsinn. Mit Mathe kann man sich nur durch statische Strukturen
rechnen. Eine dyn. Darstellung fehlt. Die Daseinsweise der
Materie ist nunmal ihre Bewegung, nicht ihr Gewicht (was das
eigentlich??).

Nicht umsonst haben sich Philosophie und Naturwisschenschaften zu eigenständigen Disziplinen entwickelt. Während auf der einen Seite die Philosophen reden und denken, beobachten und rechnen auf der anderen Seite die Naturwissenschaftler :smile: Offensichtlich bist du ein Philosoph, und ich bin ein Naturwissenschaftler :smile:

Hat das All nicht eine natürliche Begrenzung bei c, an welcher
sich die Abstossungsprozesse umkehren könnten?

Welche Abstoßungsprozesse? Die Gravitationskraft sorgt z.B. dafür, dass die Sonne durch die freiwerdende Energie der Kernfusion nicht explodiert. Offenbar hat die Gravitation also eine „anziehende“ Wirkung.

Wieso können wir ausschließlich mit Impulswirkung die Gravitation
überwinden (komm jetzt bitte nicht mit Magneten an einem
Siemens-Lufthaken)?

Das habe ich schon mal versucht, dir zu erklären. Um das zu verstehen, musst du zu mehr als 3 Dimensionen gehen. Stell dir vor, du wärst ein 2-dimensionales Wesen und hättest keine Ahnung von der 3-ten Dimension. In deiner Scheibenwelt gibt es keine Öffnungen, die ganz durch Dinge hindurchgehen (sozusagen 2-dim. Röhren)! Um das zu verstehen, musst du in die 3-te Dimension gehen. Denn dann würdest du sehen, dass eine solche durchgehende Öffnung (Röhre) etwas Zweidimensionales immer durchtrennt, so dass es auseinanderfällt! Das war mein Verdauungstrakt-Beispiel in einem anderen Posting. Ein 2-dimensionales Wesen kann nicht essen, denn sein Verdauungstrakt würde es in 2 Teile spalten. Manche Dinge ergeben sich von selbst, wenn man die Welt mit einer Dimension mehr sieht :smile:

Viele Grüße

Stefan.

Huhu Frank :smile:

rehuhu

Und welcher Verlag sollte ein Interesse daran haben, 100-mal
mehr für ein Buch auszugeben als er wieder einnehmen wird?
Nunja, das gehört eher ins Wirtschafts-Brett :smile:

Dieses scheint aber nicht gerade auflagenschwach zu sein.

http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01jun/erde.htm

Wie in dem Link selbst steht, war die Theorie der
„Erdexpansion“ nie von anderen Wissenschaftlern anerkannt. Die
ART ist es schon.

Suie wird so dargestellt, allerdings gibts weltweit keinen Physiker, welcher anhand der ART widerspruchsfrei die Bewegung dreier Objekte unter relativistischen Massstäben dastellen kann. Ihr drückt euch immer (z.B. du als seelenhaftes Photon auf dem Flug zu Planet X - wie verlaufen die Zeiten für wen auf den drei Objekten Plane x, Erde und Photon richtig?)

Unsinn. Mit Mathe kann man sich nur durch statische Strukturen
rechnen. Eine dyn. Darstellung fehlt. Die Daseinsweise der
Materie ist nunmal ihre Bewegung, nicht ihr Gewicht (was das
eigentlich??).

Nicht umsonst haben sich Philosophie und Naturwisschenschaften
zu eigenständigen Disziplinen entwickelt. Während auf der
einen Seite die Philosophen reden und denken, beobachten und
rechnen auf der anderen Seite die Naturwissenschaftler :smile:

Das ist falsch. Nur gab es ausschlierßlich den Ansatz zu einer Naturphilosophie. Den Quatsch der Idealisten will ich überhaupt nicht darstellen. Mit d/hM. hast du sehr wohl eine wissenschaftliche Grundlage - aber die wurde noch nicht mal zu Ostzeiten genutzt (hatte ja auch nix mit dem Rest der Philosophie zu tun).

Offensichtlich bist du ein Philosoph, und ich bin ein
„Naturwissenschaftler“ :smile:

Nach welcher Philosophie? Kant, Hegel, Engels? Du weißt es garnicht. Eine Vermischung dessen ergibt noch größeren Unsinn.

Hat das All nicht eine natürliche Begrenzung bei c, an welcher
sich die Abstossungsprozesse umkehren könnten?

Welche Abstoßungsprozesse? Die Gravitationskraft sorgt z.B.
dafür, dass die Sonne durch die freiwerdende Energie der
Kernfusion nicht explodiert. Offenbar hat die Gravitation also
eine „anziehende“ Wirkung.

Falsch dargestellt wiedermal.
Die Sonne „explodiert“, solange Kernfusion stattfindet (dadurch Sonnenwind…) und wird dadurch zusammengehalten, dass mit der Fusion der Gesamtimpulsvektor ihrer Teilchen ein Stück abnimmt (wird an den Raum abgegeben). Wenn die Fusion beendet ist, fällt sie in sich zusammen (kann…). Der an den Raum abgegebene Energieimpuls wirkt dann aber wie eine Bande für langsamere oder fernere Teilchen- führt also zum zusammendrücken der Teilchen. Unser Ereignishorizont liegt nunmal bei c.

Wieso können wir ausschließlich mit Impulswirkung die Gravitation
überwinden (komm jetzt bitte nicht mit Magneten an einem
Siemens-Lufthaken)?

Das habe ich schon mal versucht, dir zu erklären. Um das zu
verstehen, musst du zu mehr als 3 Dimensionen gehen. Stell dir
vor, du wärst ein 2-dimensionales Wesen und hättest keine
Ahnung von der 3-ten Dimension. In deiner Scheibenwelt gibt es
keine Öffnungen, die ganz durch Dinge hindurchgehen (sozusagen
2-dim. Röhren)! Um das zu verstehen, musst du in die 3-te
Dimension gehen. Denn dann würdest du sehen, dass eine solche
durchgehende Öffnung (Röhre) etwas Zweidimensionales immer
durchtrennt, so dass es auseinanderfällt! Das war mein
Verdauungstrakt-Beispiel in einem anderen Posting. Ein
2-dimensionales Wesen kann nicht essen, denn sein
Verdauungstrakt würde es in 2 Teile spalten. Manche Dinge
ergeben sich von selbst, wenn man die Welt mit einer Dimension
mehr sieht :smile:

Stimmt so auch nicht. Als dreidimensionaler Schatten auf einer vierdim. Oberfläche würden wir die Oberflächenstruktur nicht feststellen können. Ein Schatten sieht vom Betrachtungspunkt der Lichtquelle stets gleich aus.
Du hast bei dem Beispiel schon klammheimlich eine dritte Dimension unterstellt. Ein zweidimensionales Wesen ernährt sich auch nur zweidimensional.
Im übrigen hat sich ja mittlerweile erwiesen, dass unser Raum euklidisch ist (siehe Astrobrett).

Es gibt viel zu viele Falschdarstellungen, die logischen Unsinn ergeben in der Physik. Dass wir einen 5Mrd. ly entfernten Stern zu einer Zeit von vor 5 Mrd. Jahren sehen ist genau so ein Unsinn. Logisch überhaupt nicht verifizierbar.

Gruß
Frank