ART = Unsinn

Frank,

Zitat aus dem Link:

„Gleichzeitig erlebten wir in diesen Jahren eine ideologische Gegenoffensive der bürgerlichen und pro-kapitalistischen Kräfte gegen jeden Ansatz von Kommunismus, Sozialismus oder Marxismus. Gerade unter solchen Umständen müssen Marxisten alle Argumente der Bürgerlichen auf allen Ebenen beantworten und widerlegen, auch auf der Ebene der Philosophie.“

Die Marxisten müssen also alle Argumente der Bürgerlichen widerlegen. Na, viel Spaß! Wer so anfängt, muß gegen eine Wand rennen. Hier geht es von vorneherein NICHT um Wahrheit, sondern darum, das eigene philosophische Konzept als wahr zu begründen. Damit stehen die armen Marxisten aber schon weit, weit außerhalb jeden natur-wissenschaftlichen Verständnisses.

Noch’n Zitat:

„Wichtige Weiterentwicklungen beispielsweise in der Chaostheorie haben nach unserer Auffassung tendenziell die Grundaussagen von „Aufstand der Vernunft“ bestätigt.“

Wie bitte will die Chaostheorie das denn leisten ? Eine naturwissenschaftliche Bestätigung wird durch ein EXPERIMENT geliefert, und nicht durch wirre (Über-)Interpretationen einer Theorie. Übrigends hätten die Autoren nicht mal dieses „moderne“ Schalgwort bemühen müssen, von dem die Leser sowieso keine Ahnung haben, sondern hätten genausogut (soschlecht) schreiben können: „Die Statistik bestätigt tendenziell unsere Auffassung von…“…

Noch’n Zitat:

"Doch nach neuesten Erkenntnissen liegt die Zahl der menschlichen Gene wahrscheinlich zwischen 30.000 und 40.000 ist ist damit weitaus geringer ist, als Biologen früher dachten. Dies widerlegt auch die Behauptung, der Mensch wäre eine Schöpfung Gottes und habe wenig mit anderen Lebewesen zu tun. "

Hier wird die Behauptung, der Mensch sei ein Geschöpf Gottes" als widerlegbare, wissenschaftliche Aussage dargestellt. Das ist Quatsch. Diese Aussage ist eine Glaubensaussage, hat mit Wissenscaft nix zu tun und ist daher per se in ihrem Kontext nicht widerlegbar. Die Naturwissenschaftler erklären sich die Entstehung mit der Evolutionstheorie, die ein mögliches, aber leider ebensowenig beweisbares Modell liefert. ABER: Dieses Modell ist widerlegbar. Noch konnte es nicht widerlegt werden.

Dieser Werbetext im Link ist dermaßen bescheuert, daß ich das Buch sicher nicht lesen werde. Vergib mir.

Nochwas, Frank:

Naturwissenschaft geht von MÖGLICHST WENIGEN Vorraussetzungen aus, um Theorien zu entwickeln, welche die Beobachtungen möglichst widerspruchsfrei beschreiben können und korrekte Vorhersagen für den Ausgang von Experimenten liefern können. Diese Theorien erheben nie den Anspruch, WAHR zu sein. Eine Theorie, deren Vorhersage von den Ergebnissen eines Experiments abweicht, gilt als widerlegt. Theorien werden weiter- und neu entwickelt. Neuere Theorien müssen weniger widersprüchlich sein. Der Naturwissenschaftler GLAUBT, sich dabei einer objektiven Wahrheit zu nähern. Das setzt nicht vorraus, daß er diese Wahrheit versteht! Es heißt mindestens, daß er die Ergebnisse von mehr Experimenten besser vorhersagen kann. Es wäre zwar schön, wenn wir das auch VERSTEHEN würden, aber das ist nicht das Ziel naturwissenschaftlicher Forschung.

Deine Marxisten machen was ganz anderes: Sie haben eine fertige Philosophie und wollen die mit der Naturwissenschaft bestätigt haben. Das haben die Nazis übrigends genauso gemacht. Hat ja supergut funktioniert. Die Naturwissenscaften können uns sagen, wie die Welt ist (ob wir das interpretieren können oder nicht). Sie sagen eben NICHT, dass die Welt so ist, wie wir DENKEN, daß sie sein MUSS!

Jemand, der diesen Ansatz verfolgt, disqualifiziert sich selbst.

Zum Schluß noch zu deiner leidigen Sache mit der Gravitation:

Mach die entsprechenden Experimente, die richtigen Kontrollen und liefere eine Beschreibung der Graviation, die nicht zu widersprüchen mit den bereits existierenden Beobachtungen steht und veröffentliche das in einer Fachzeitschrift. DANN lohnt es sich, darüber zu diskutieren. In Amiland findest du sicher Sponsoren für das Vorhaben. Sag aber nicht, daß du’s brauchst, um den Kapitalismus schlecht zu machen…

Jochen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ruhig…
Hallo Frank,

hatte ich Dich nicht schonmal gebeten, nicht beleidigend zu werden? Muß ich wirklich dazu übergehen, Deine Postings schlichtweg zu löschen? Oder eine Schreibsperre für Dich zu beantragen? Ich hoffe nicht…

Nein, es beweist lediglich, dass du nicht nachdenken kannst.

Falsch. Es bedeutet, daß er die Reibungskräfte vernachlässigt hat.

Solange solcherlei Propheten ungestraft Unsinn verbreiten
dürfen, sehe ich überhaupt keinen Grund zur Veranlassung, mich
darüber lustig zu machen.

Eben solche Sprüche werde ich nicht mehr lange hinnehmen.

Demnächst redet mir noch einer ein, dass sich
bewegende Kugeln überhaupt nicht den Anreiz haben,
auseinanderzudriften.

Wenn Du schon drauf wartest: ich behaupte das. Die haben keinen wie auch immer gearteten Anreiz. Sie reagieren schlicht auf die Kräfte, die auf sie einwirken…

Gruß Kubi

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nur kurz
Hi Jo…,

Deine Marxisten machen was ganz anderes: Sie haben eine
fertige Philosophie und wollen die mit der Naturwissenschaft
bestätigt haben. Das haben die Nazis übrigends genauso
gemacht.

Das ist wieder so ein hanebüchener Unsinn.
Erstens hat die Entwicklung ja die Vorhersagen bestätigt, nicht umgekehrt, zweitens wurde die Naturphilosophie nie fertiggestellt, drittens ist der Vergleich zu den Nazis wohl mehr als unpassend.
Der entscheidende Unterschied zu anderen Philosophien ist neben der dialektischen Methode ein anderer Zeitbegriff, der mit der Uhrzeit nichts zu tun hat. Die Betrachtung gesellschaftlicher Entwicklungen ist nur ein Part. Die Erkenntnisse relativistischer Mechanik lassen sich damit aber nunmal widerspruchsfrei darstellen, was die ART nicht kann.
Die Analysierung der Natur anhand ihrer Bewegungsgesetze ist nunmal doch etwas wissenschaftlicher, als durch Beobachtungen kontinuierlich verwirrende Behauptungen aufzustellen, die niemand begreifen kann oder gar völlig falsch sind. Mit alen anderen Philosophien geht es nicht, weil diese das Determinsmusproblem mit Zufall und Notwendigkeit nicht lösen können. Mit Mathe gehts auch nicht --> keine Dynamik.
Überdies nutzen viele Wissenschaftler diese Weltanschauung meist unbewußt oder nur teilweise. Es ist schlicht falsch, dem ausschließlich politische Dogmen zu unterstellen. Das tat Marx nicht mal. Wie wollen sich je zwei Menschen verstehen beim unterhalten, die ständig gegensätzliche Dinge behaupten?

Gruß
Frank

Moin!

Nein, es beweist lediglich, dass du nicht nachdenken kannst.

Falsch. Es bedeutet, daß er die Reibungskräfte vernachlässigt
hat.

Nicht nur die - das ist eben eine der Rahmenbedingungen, ohne die:

PPS: Erwähnte ich schon, dass Gravitation die Kraft ist, die
alles auseinander treibt?

nichts aussagt.

Huch! Ich wollte ja gar nicht antworten, um diesen Thread nicht unnötig ausufern zu lassen.

Munter bleiben… TRICHTEX

Frank,

du gibt einen Link, eine Empfehlung und schreibst

„Ist doch irgendwie putzig, dass es da durchaus noch andere Menschen gibt (inkl. Schrödinger), die die Zusammenhänge in einem anderen Licht sehen.“

Ich gehe dem Link nach, lese den … und Antworte konkret darauf. Damit soll deutlich werden, in welchem anderen Licht diese anderen Menschen die Sache sehen.

Schade, daß du überhaupt nicht auf meine Aussagen eingehst, außer daß du einen Teil als „so ein hanebüchener Unsinn“ bezeichnest (was ich frech finde!) und „der Vergleich zu den Nazis wohl mehr als unpassend“ findest (aber nicht begründest).

Erkenntnisse relativistischer Mechanik lassen sich damit aber
nunmal widerspruchsfrei darstellen, was die ART nicht kann.

Bitte, gib mir eine Quellenangabe, in der das bewiesen ist. Mit Quelle meine ich kein populärpseudowissenschaftlichen Schnickschnack. Ohne die mach die Diskussion darum keinen Sinn und bringt niemanden hier auch nur einen kleinen Erkenntnisgewinn.

Den Rest deines Postings verstehe ich nicht.

Jochen

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Huhu nochmal :smile:

Und welcher Verlag sollte ein Interesse daran haben, 100-mal
mehr für ein Buch auszugeben als er wieder einnehmen wird?
Nunja, das gehört eher ins Wirtschafts-Brett :smile:

Dieses scheint aber nicht gerade auflagenschwach zu sein.

http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01jun/erde.htm

Ja, weil der Autor rumspinnt. Es ähnelt daher eher einem leicht verdaulichen Roman als einer wissenschaftlichen Abhandlung. Die ganzen Ufo-Bücher verkaufen sich auch hervorragend, haben aber auch keinen wissenschaftlichen Gehalt. Richtige, exakte Wissenschaft schreckt die Leute ab, weil sie ohne Mathematik nicht möglich ist. Phantastische Geschichten dagegen locken die Leute an :smile:

Suie wird so dargestellt, allerdings gibts weltweit keinen
Physiker, welcher anhand der ART widerspruchsfrei die Bewegung
dreier Objekte unter relativistischen Massstäben dastellen
kann. Ihr drückt euch immer (z.B. du als seelenhaftes Photon
auf dem Flug zu Planet X - wie verlaufen die Zeiten für wen
auf den drei Objekten Plane x, Erde und Photon richtig?)

Auf der Erde vergeht die Erdzeit, auf Planet X vergeht die X-Zeit und für das Photon vergeht gar keine Zeit! Wo ist das Problem? Weil ich als Photon keine Eigenzeit habe, vergeht für mich auch keine Zeit. Du kannst ein Teilchen, dem eine Eigenschaft fehlt, nicht als „Übermittler“ gerade dieser Eigenschaft einsetzen.

Offensichtlich bist du ein Philosoph, und ich bin ein
„Naturwissenschaftler“ :smile:

Nach welcher Philosophie? Kant, Hegel, Engels? Du weißt es
garnicht. Eine Vermischung dessen ergibt noch größeren Unsinn.

Keine Ahnung :smile: Philosophie ist für mich bloßes Gefasel, ich habe mich nie dafür interessiert …

Falsch dargestellt wiedermal.
Die Sonne „explodiert“, solange Kernfusion stattfindet
(dadurch Sonnenwind…) und wird dadurch zusammengehalten,
dass mit der Fusion der Gesamtimpulsvektor ihrer Teilchen ein
Stück abnimmt (wird an den Raum abgegeben). Wenn die Fusion
beendet ist, fällt sie in sich zusammen (kann…). Der an den
Raum abgegebene Energieimpuls wirkt dann aber wie eine Bande
für langsamere oder fernere Teilchen- führt also zum
zusammendrücken der Teilchen. Unser Ereignishorizont liegt
nunmal bei c.

Oops, warum höre ich denn dann täglich in den Nachrichten, dass wieder irgendwelche armen Menschen durch eine Bombe zerfetzt worden sind? Offensichtlich weiß die Bombe nicht, dass sie gar nicht explodieren kann. Denn durch die beschleunigten Teilchen verliert sie ja an Gesamtimpulsverktor, so dass sie eigentlich zusammengedrückt werden müsste …

Stimmt so auch nicht. Als dreidimensionaler Schatten auf einer
vierdim. Oberfläche würden wir die Oberflächenstruktur nicht
feststellen können.

Ich mach das lieber mit 3 und 2 Dimensionen, weil ich mir das besser vorstellen kann :smile: Ich leuchte auf eine 3-dim. Kugel, so dass der Schatten aus Sicht der Lichtquelle ein Kreis ist. Beim Leben auf diesem Kreis würde ich die Obeflächenstruktur nicht direkt feststellen können, ich würde sie aber in Form von Naturgesetzen „spüren“. Der Weg vom Rand meines Schattenkreises zur Mitte wäre z.B. länger als der Radius des Schattenkreises, weil ich ja noch die „Höhendifferenz“ auf der Kugel zurücklegen muss. Genauso ist es mit der Gravitation. Wir spüren in 3 Dimensionen nur ihre Auswirkungen, erklären können wir sie erst, wenn wir zur 4-ten Dimension übergehen.

Im übrigen hat sich ja mittlerweile erwiesen, dass unser Raum
euklidisch ist (siehe Astrobrett).

Hehe, wenn du meinst :smile:

Viele Grüße

Stefan.

Jo…,

Schade, daß du überhaupt nicht auf meine Aussagen eingehst,
außer daß du einen Teil als „so ein hanebüchener Unsinn“
bezeichnest (was ich frech finde!) und „der Vergleich zu den
Nazis wohl mehr als unpassend“ findest (aber nicht
begründest).

Was ist daran frech bitte? Das ist eine eigenständige Philosophie und das Gegenstück zu Hegel. Was kann Marx dafür, was Stalinisten oder hiesige Leute daraus für Erkenntnisse schöpfen? Die Leute sind selbst verantwortlich für ihr handeln. Das damit 20-30 Mio Menschen umkommen sollen, sollte verhindert und nicht gefördert werden.
Aber genau das ist es, was hier immer wieder durch kommt. Ihr kennt die Gruindlagen wahrscheinlich garnicht, aber es wird fleißig darüber hergezogen.

Erkenntnisse relativistischer Mechanik lassen sich damit aber
nunmal widerspruchsfrei darstellen, was die ART nicht kann.

Bitte, gib mir eine Quellenangabe, in der das bewiesen ist.

Nein, kann ich selbst:
Wenn ich also das Licht von einem 5 G ly entfernten Stern so interpretiere, dass ich ihn vor 5 Mrd. Jahren sehe, ergibt sich bei einer Reise zu ihm und zurück (mit angenommen knapp c) nur logischer Unsinn in den Zeitabläufen auf der Erde, im Schiff und auf dem Planeten. Entweder müßte ich auf dem Stern 10 Gy vergehen sehen und auf der Erde 5 oder auf der Erde bliebe die Zeit stehen, was aber mit dem gleichzeitigen Ablauf auf beiden auch nicht hinhaut.
Räume sind nicht gekrümmt, sondern euklidisch (neuester Berichte).
t ist ausschließlich für einen lokal begrenzten Vorgang definiert, wird aber aufs ganze All angewendet - da liegt der Fähler. Würde nman alles innerhalb einer historisch-zeitlichen Front (Gleichzeitigkeit) betrachten, würden sich diese Widersprüche lösen (d/hM).

Gruß
Frank

Hallo,

Und welcher Verlag sollte ein Interesse daran haben, 100-mal
mehr für ein Buch auszugeben als er wieder einnehmen wird?

Schau ins Impressum dieses Artikels. Dann weißt Du, wer da mehr Geld ausgibt, als er einnimmt. Und wer die Kosten dann übernimmt. Alles eine Frage der Interessenlage…

Axel

Hallo Kubi,

hatte ich Dich nicht schonmal gebeten, nicht beleidigend zu
werden? Muß ich wirklich dazu übergehen, Deine Postings
schlichtweg zu löschen? Oder eine Schreibsperre für Dich zu
beantragen? Ich hoffe nicht…

Dann würde ich dich aber auch bitten, die anderen mal explizit auf ihren Diskussionsstil hinzuweisen. Da ging imho auch einiges arg unter die Gürtellinie, wegen dem ich wohl etwas aggressiver reagiert habe.
Auf der anderen Seite konnte mir bislang keiner der hier anwesenden mal eine richtige Darstellung der zeitlichen Abläufe dreier Körper unter relativistischen Voraussetzuungen servieren oder erklären, wieso man eine örtlich arg begrenzt definierte Zeit weltraumweit für Formeln gültig macht.
Auch wenn es jweder anders gelernt hat, die ART ist bei näherer Betrachtung voller Widersprüche. Es ist mir eigentlich völlig unverständlich, weshalb das keiner wahrhaben will.

Gruß
Frank

Huhu nochmal :smile:

dito

Ja, weil der Autor rumspinnt. Es ähnelt daher eher einem
leicht verdaulichen Roman als einer wissenschaftlichen
Abhandlung. Die ganzen Ufo-Bücher verkaufen sich auch
hervorragend, haben aber auch keinen wissenschaftlichen
Gehalt. Richtige, exakte Wissenschaft schreckt die Leute ab,
weil sie ohne Mathematik nicht möglich ist. Phantastische
Geschichten dagegen locken die Leute an :smile:

Das ist Unsinn. Wenn du aber keine Ahnung von wissehschaftlicher Philosophie hast, brauchen wir uns an der Stelle nicht weiter zu unterhalten.

Auf der Erde vergeht die Erdzeit, auf Planet X vergeht die
X-Zeit und für das Photon vergeht gar keine Zeit! Wo ist das
Problem?

Auf der Erde und Planet x vergeht die gleiche Zeit(lego). Wenn ich auf Planet x ankomme, müßte ich also 5 Mrd Jahre bis zur Gegenwart der Erde erleben und nochmal 5 Gy Reisezeit und nochmal 5 Gy Zeit, weil ich ja jetzt die Erde vor 5 Gy sehen müßte. Auf dem Rückweg umgekehrt.

Weil ich als Photon keine Eigenzeit habe, vergeht für
mich auch keine Zeit. Du kannst ein Teilchen, dem eine
Eigenschaft fehlt, nicht als „Übermittler“ gerade dieser
Eigenschaft einsetzen.

Siehste, deshalb absolute Gleichzeitigkeit. Ich sehe entferntze Planeten genau so, wie sie soebend sind, nicht in einer Frühphase.

Keine Ahnung :smile: Philosophie ist für mich bloßes Gefasel, ich
habe mich nie dafür interessiert …

Solltest du aber, wie ich eben dargestellt habe, benötigst du schon etwas Logik.

Falsch dargestellt wiedermal.
Die Sonne „explodiert“, solange Kernfusion stattfindet
(dadurch Sonnenwind…) und wird dadurch zusammengehalten,
dass mit der Fusion der Gesamtimpulsvektor ihrer Teilchen ein
Stück abnimmt (wird an den Raum abgegeben). Wenn die Fusion
beendet ist, fällt sie in sich zusammen (kann…). Der an den
Raum abgegebene Energieimpuls wirkt dann aber wie eine Bande
für langsamere oder fernere Teilchen- führt also zum
zusammendrücken der Teilchen. Unser Ereignishorizont liegt
nunmal bei c.

Oops, warum höre ich denn dann täglich in den Nachrichten,
dass wieder irgendwelche armen Menschen durch eine Bombe
zerfetzt worden sind? Offensichtlich weiß die Bombe nicht,
dass sie gar nicht explodieren kann. Denn durch die
beschleunigten Teilchen verliert sie ja an
Gesamtimpulsverktor, so dass sie eigentlich zusammengedrückt
werden müsste …

Das Beispiel ist ja nun auch wieder umgekehrt und hat mit der Sonne nix zu tun.

Stimmt so auch nicht. Als dreidimensionaler Schatten auf einer
vierdim. Oberfläche würden wir die Oberflächenstruktur nicht
feststellen können.

Ich mach das lieber mit 3 und 2 Dimensionen, weil ich mir das
besser vorstellen kann :smile: Ich leuchte auf eine 3-dim. Kugel,
so dass der Schatten aus Sicht der Lichtquelle ein Kreis ist.
Beim Leben auf diesem Kreis würde ich die Obeflächenstruktur
nicht direkt feststellen können, ich würde sie aber in Form
von Naturgesetzen „spüren“. Der Weg vom Rand meines
Schattenkreises zur Mitte wäre z.B. länger als der Radius des
Schattenkreises, weil ich ja noch die „Höhendifferenz“ auf der
Kugel zurücklegen muss.

Eben falsch. Deine Meßgeräte würden sich genauso verziehen, da sie auch nur zweidimensional sein können. Du hast wirklich keine Chance, die Oberfläche des höherdimensionalen zu erfassen.
Es ist völlig wurscht, ob ein Schatten auf einer Bürste oder nem Pferdehintern abgebildet ist :smile: Von der Lichtquelle aus sieht er stets gleich aus.

Genauso ist es mit der Gravitation.
Wir spüren in 3 Dimensionen nur ihre Auswirkungen, erklären
können wir sie erst, wenn wir zur 4-ten Dimension übergehen.

…und wieso driften Kullern beim Billardstoß immer auseinander?

Im übrigen hat sich ja mittlerweile erwiesen, dass unser Raum
euklidisch ist (siehe Astrobrett).

Hehe, wenn du meinst :smile:

Siehe Astrobrett, Steffi (Gnwlth). Habs auch anderswo gelesen.

Gruß
Frank

Frank,

Schade, daß du überhaupt nicht auf meine Aussagen eingehst,
außer daß du einen Teil als „so ein hanebüchener Unsinn“
bezeichnest (was ich frech finde!) und „der Vergleich zu den
Nazis wohl mehr als unpassend“ findest (aber nicht
begründest).

Was ist daran frech bitte?

Das du meine Aussagen pauschal als hanebüchenen Unsinn bezeichnest.

Aber genau das ist es, was hier immer wieder durch kommt. Ihr
kennt die Gruindlagen wahrscheinlich garnicht, aber es wird
fleißig darüber hergezogen.

Du kennst die Grundlagen naturwissenschaftlichen Arbeitens wahrscheinlich nicht und ziehst über diese her.

Nein, kann ich selbst:

  1. Will ich das nicht von dir hören, sondern eine kritisch geprüfte Abhandlung darüber lesen, die nachprüfbar ist und

  2. verstehe ich deine Ausführungen nicht.

Würde nman alles innerhalb einer historisch-zeitlichen
Front (Gleichzeitigkeit) betrachten, würden sich diese
Widersprüche lösen (d/hM).

Das ist eine Behauptung. Wo sind die Experimente, die dies belegen?

Jochen

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Hallo,

Das ist Unsinn. Wenn du aber keine Ahnung von
wissehschaftlicher Philosophie hast, brauchen wir uns an der
Stelle nicht weiter zu unterhalten.

Wissenschaft und Philosophie sind antagonistische Widersprüche. Das ist ja Dein Problem. Verwechsle nicht theoretische Physik mit Philosophie. Die haben sich vor einiger Zeit getrennt. Als es den Philosophen zu schwierig wurde, zu rechnen. Und den Physikern zu langweilig, immer nur über Begriffe zu diskutieren.

Auf der Erde und Planet x vergeht die gleiche Zeit(lego). Wenn
ich auf Planet x ankomme, müßte ich also 5 Mrd Jahre bis zur
Gegenwart der Erde erleben und nochmal 5 Gy Reisezeit und
nochmal 5 Gy Zeit, weil ich ja jetzt die Erde vor 5 Gy sehen
müßte. Auf dem Rückweg umgekehrt.

Quatsch. Zeit geht für uns nur in eine Richtung. Abhängig von Gravitation und Relativgeschwindigkeit unterschiedlich schnell. In Deinem Modell lässt Du die Beschleunigungsphase außer acht. Und damit natürlich auch die dort wirkenden gravitationsäquivalenten Kräfte und Wirkungen. Rechne sie mit ein, dann klappts auch mit dem Nachbarn. Und Du willst uns hier was von Logik erzählen…

Solltest du aber, wie ich eben dargestellt habe, benötigst du
schon etwas Logik.

Logik braucht keine Philosophie. Logik ist ein Naturgesetz. Sonst hätte Deine Philosophie nicht mal diese Grundlage. Oder wie willst Du Logik logisch beweisen? Irgend eine Grundannahme muß man eben machen. Und wenn es nur die Regeln in einem Denkmodell sind.

Das Beispiel ist ja nun auch wieder umgekehrt und hat mit der
Sonne nix zu tun.

Genau. Und eine Wasserstoffbombe gibt es auch nicht. Die haben sie nur an den Himmel gemalt mit einem riesigen Pinsel. Oder mit Spiegeln simuliert.

Es ist völlig wurscht, ob ein Schatten auf einer Bürste oder
nem Pferdehintern abgebildet ist :smile: Von der Lichtquelle aus
sieht er stets gleich aus.

Stimmt. Von der Lichtquelle aus siehst Du den Schatten nämlich gar nicht. Das ist ja gleichzeitig der Grund dafür, daß es ihn überhaupt gibt. Und von der Seite aus, hast Du Unrecht. Wegen der Parallaxe. Probiers doch mal aus. Je nach Oberfläche ist der Schatten sogar ganz weg. Für Dich als Beobachter.

…und wieso driften Kullern beim Billardstoß immer
auseinander?

Impulserhaltungssatz. Energieerhaltungssatz. Ganz ohne Gravitation. Im Rahmen der Messgenauigkeit. Gravitation ist die schwächste aller Kräfte. Und deshalb so schlecht zu messen. Rechne mir das Gegenteil vor, bitte. Wenn Du kannst.

Axel

Jo,

Was ist daran frech bitte?

Das du meine Aussagen pauschal als hanebüchenen Unsinn
bezeichnest.

Das war nicht pauschal, sondern tatsächlich Unsinn. Wenn eine philosophie auf der Kernaussage aufbaut, dass die Bewegung die Daseinsweise der Materie ist und sich dies bislang immer wieder bestätigt hat, hat das absolut nichts mit nazistischer Ideologie zu tun. Damit hat eher die Antisozialpropaganda hier und jetzt einen Vergleich damit verdient.

Aber genau das ist es, was hier immer wieder durch kommt. Ihr
kennt die Gruindlagen wahrscheinlich garnicht, aber es wird
fleißig darüber hergezogen.

Du kennst die Grundlagen naturwissenschaftlichen Arbeitens
wahrscheinlich nicht und ziehst über diese her.

Pure Behauptungen, die einer Logik nicht standhalten, können nicht wissenschaftlich sein, nur weil die Mathematik stimmt. Mit 2+2=4 kannst du auch jeden esoterischen Sachverhalt begründen.

Nein, kann ich selbst:

  1. Will ich das nicht von dir hören, sondern eine kritisch
    geprüfte Abhandlung darüber lesen, die nachprüfbar ist und

Selbst darüber nachdenken. Wozu eine Abhandlung?

  1. verstehe ich deine Ausführungen nicht.

Bei Stefan steht mehr dazu.

Würde nman alles innerhalb einer historisch-zeitlichen
Front (Gleichzeitigkeit) betrachten, würden sich diese
Widersprüche lösen (d/hM).

Das ist eine Behauptung. Wo sind die Experimente, die dies
belegen?

Boolsche Algebra, in deinem PC. Eigentlich überall. Welchen brauchst du noch? Dass der Raum nur euklidisch sein kann, sagte ich bereits vor einem Jahr (Logik).

Gruß
Frank
PS: Ich lege das auch gerne vernünftig dar, wenn ich wüßte, was daran nicht verstanden wird. Auf alle Fälle sollten wir darüber etwas emotionsloser der Sache halber diskutieren.

Hallo Frank,

Falsch dargestellt wiedermal.
Die Sonne „explodiert“, solange Kernfusion stattfindet
(dadurch Sonnenwind…) und wird dadurch zusammengehalten,

Aeh, wie darf ich das verstehn? Klingt mehr als putzig, um nicht zu sagen „hanebuechener Unsinn“.

Die Gravitation haelt sie zusammen wider elektromagnetischem Strahlungsdruck und wider den thermischen Druck als „Gas“. Der Sonnenwind hat mit der Kernfusion zunaechst nichts zu tun. Denn an der Sonnenoberflaeche findet keine Fusion statt, die Dichten und Temperaturen sind dort zu niedrig, nur im Kern ist es dicht und heiss genug, ist die „Einschlussbedingung“ erfuellt. Spaeter, wenn die Fusion zuende geht, faellt die Sonne nach einem Aufblaehen wieder zusammen. Irgendwann werden entartete Elektronen oder Neutronen (je nachdem zeitlich und nach Masse des sterbenden Sterns) wichtig als Gegendruck wider die Gravitation.

dass mit der Fusion der Gesamtimpulsvektor ihrer Teilchen ein
Stück abnimmt (wird an den Raum abgegeben).

Was zur Hoelle ist ein Gesamtimpulsvektor der Teilchen hier? Bitte mal erlaeutern. Da wird kein Impuls an den Raum abgegeben. Ist naemlich symmetrisch, der Sonnenwind, in den Raum 4Pi.

Wenn die Fusion
beendet ist, fällt sie in sich zusammen (kann…). Der an den
Raum abgegebene Energieimpuls wirkt dann aber wie eine Bande
für langsamere oder fernere Teilchen- führt also zum
zusammendrücken der Teilchen. Unser Ereignishorizont liegt
nunmal bei c.

Aeh? *g*

Es gibt viel zu viele Falschdarstellungen, die logischen
Unsinn ergeben in der Physik. Dass wir einen 5Mrd. ly
entfernten Stern zu einer Zeit von vor 5 Mrd. Jahren sehen ist
genau so ein Unsinn. Logisch überhaupt nicht verifizierbar.

Das Licht wurde halt vor 5 Ga ausgesendet, es hat eine Weglaenge von 5 Gly zurueckgelegt. Was wir nicht logisch finden ist Deine Sturheit und Deine Begabung alles miss zu verstehen.

gruesse, peter

Moin!

…und wieso driften Kullern beim Billardstoß immer
auseinander?

Wegen des durch den Stoß übertragenen Impulses. Impulserhaltung heißt das Zauberwort. Nicht Gravitation.

Überhaupt: Gravitation ist die Massenanziehungskraft oder - in Deinem Verständnis - die Massenabstoßungskraft. Da die Kugeln aufeinander also aufgrund ihrer Massen Anziehungs- bzw. Abstoßungskräfte ausüben, driften sie auseinander, soweit habe ich Dich verstanden (ich bin wirklich bemüht!). Der Impuls des Stoßes ist nebensächlich, wird den Effekt aber sicher etwas verstärken. Ok, das ist die eine Sache die wir beobachen.

Wir beobachten aber auch, daß sich die Kugeln in der Regel auf dem Tisch bewegen und nicht etwa zur Decke des Raumes schweben oder fallen. Ist es also möglich, daß die Gravitation horizontal eine Abstoßung verursacht, aber vertikal ein Anziehung?

Oder sind manche Kugeln, die kurz vom Tisch springen (aber wieder auf ihm oder auf dem Fußboden landen) eher die Regel, als die Ausnahme (das widerspricht aber meinen Beobachtungen)?

Oder beobachte ich falsch? Wo ist denn nun anhand dieses einfachen Beispiels der Fehler in meiner Theorie? Überzeuge mich doch bitte mal. Versuche es mit einfachen Worten, damit ich es verstehen kann, ich bin nur Elektroingenieur (also sozusagen quasi behindert).

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo,

Wissenschaft und Philosophie sind antagonistische
Widersprüche. Das ist ja Dein Problem. Verwechsle nicht
theoretische Physik mit Philosophie. Die haben sich vor
einiger Zeit getrennt. Als es den Philosophen zu schwierig
wurde, zu rechnen. Und den Physikern zu langweilig, immer nur
über Begriffe zu diskutieren.

Deine Beschreibung gilt nur für idealistische Philosophie. Was machen die Physiker jetzt? Haben sie die mathematische Weltanschauung entwickelt?

Auf der Erde und Planet x vergeht die gleiche Zeit(lego). Wenn
ich auf Planet x ankomme, müßte ich also 5 Mrd Jahre bis zur
Gegenwart der Erde erleben und nochmal 5 Gy Reisezeit und
nochmal 5 Gy Zeit, weil ich ja jetzt die Erde vor 5 Gy sehen
müßte. Auf dem Rückweg umgekehrt.

Quatsch. Zeit geht für uns nur in eine Richtung. Abhängig von
Gravitation und Relativgeschwindigkeit unterschiedlich
schnell. In Deinem Modell lässt Du die Beschleunigungsphase
außer acht.

Falsch, ich hab sie ad hoc angesetzt, mich als Photon mit Seele oder so.

Und damit natürlich auch die dort wirkenden
gravitationsäquivalenten Kräfte und Wirkungen. Rechne sie mit
ein, dann klappts auch mit dem Nachbarn.

Ebend nicht. Ich fliege zu dem Stern, sehe auf der Erde und dem Stern ad hoc 5 Gy ablaufen, da für mich keine Eigenzeit vergeht und lande in der Gegenwart, in der ich von der Erde abgeflogen bin, oder wie nun?

Solltest du aber, wie ich eben dargestellt habe, benötigst du
schon etwas Logik.

Logik braucht keine Philosophie. Logik ist ein Naturgesetz.
Sonst hätte Deine Philosophie nicht mal diese Grundlage. Oder
wie willst Du Logik logisch beweisen? Irgend eine Grundannahme
muß man eben machen. Und wenn es nur die Regeln in einem
Denkmodell sind.

So auch nicht richtig. Wichtig ist die Grundannahme. Von einem Punkt aus betrachtet (ideal.) geht es nicht auf, dialektisch auch nicht (Hegel), dial. materialistisch löst du aber das Determinismusproblemdadurch, dass du die Welt anhand der Durchdsringung ihrer Widersprüche erkennst. Das läßt nur keine Aussage über einen Schöpfungsanfang zu (woher auch?)

Es ist völlig wurscht, ob ein Schatten auf einer Bürste oder
nem Pferdehintern abgebildet ist :smile: Von der Lichtquelle aus
sieht er stets gleich aus.

Stimmt. Von der Lichtquelle aus siehst Du den Schatten nämlich
gar nicht. Das ist ja gleichzeitig der Grund dafür, daß es ihn
überhaupt gibt. Und von der Seite aus, hast Du Unrecht. Wegen
der Parallaxe. Probiers doch mal aus. Je nach Oberfläche ist
der Schatten sogar ganz weg. Für Dich als Beobachter.

Dann ist er weiter hinten oder auf einem anderen Gegenstzand oder sonstwo. Ich kann das nur vom Lichtquellenpunkt aus betrachten, damit bleibt er stets gleich.

…und wieso driften Kullern beim Billardstoß immer
auseinander?

Impulserhaltungssatz. Energieerhaltungssatz. Ganz ohne
Gravitation. Im Rahmen der Messgenauigkeit. Gravitation ist
die schwächste aller Kräfte. Und deshalb so schlecht zu
messen. Rechne mir das Gegenteil vor, bitte. Wenn Du kannst.

Unterstellen wir einfach mal, es gäbe keine Gravitation. Demnach müßten sämtliche Planeten und Sterne auseinanderfliegen. Ginge das überhaupt? Geht nämlich nicht! Ich kann nix unendlich beschleunigen, daher wirkt Impuls weiträumig auch repulsiv.
Genau das Bild, was wir auch sehen.
Wenn du nur Stoßprozesse und auseinanderdriften dir vorstellst, brauchst du nur die Längen in der eukl. Metrik kontinuierlich zu verkleinern, so als wenn nix mehr auseinanderfliegen würde. Alle relat. Effekte wären wieder sichtbar.

Gruß
Frank

Hallo Frank,

Auf der Erde und Planet x vergeht die gleiche Zeit(lego). Wenn ich auf Planet
x ankomme, mte ich also 5 Mrd Jahre bis zur Gegenwart der Erde erleben und
nochmal 5 Gy Reisezeit und nochmal 5 Gy Zeit, weil ich ja jetzt die Erde vor 5 :Gy sehen mte. Auf dem Rckweg umgekehrt.

so sorry, ich sehe da auch kein Problem. Und bitte benutzte nicht meinen Namen fuer Deine Zeitverwirrungen. Fliegst Du mit c oder nahe c zum Planeten X siehst Du von der Erde nur eine Momentaufnahme und der Planet X erscheint Dir so, als ob dort 5 Ga vergehen. Und vice versa. Verdrehe dies nicht dauernd.

viele Gruesse, Peter

Hallo lego,

so sorry, ich sehe da auch kein Problem. Und bitte benutzte
nicht meinen Namen fuer Deine Zeitverwirrungen.

Ich habe deine Aussage wiedergegeben, dass auf X und Erde die Zeit gleichschnell vergeht, mehr nicht.

Fliegst Du mit

c oder nahe c zum Planeten X siehst Du von der Erde nur eine
Momentaufnahme und der Planet X erscheint Dir so, als ob dort
5 Ga vergehen. Und vice versa. Verdrehe dies nicht dauernd.

Dann gilt da also nicht die relativistische Addition von Geschwindigkeiten, wenn ich ein kleinwenig unter c fliege und die mehr als 5 Gy Jahre Entwicklung auf der Erde betrachten könnte? Wieso nicht?

Fragt:
Frank

Hallo Frank,

Suie wird so dargestellt, allerdings gibts weltweit keinen
Physiker, welcher anhand der ART widerspruchsfrei die Bewegung
dreier Objekte unter relativistischen Massstäben dastellen
kann. Ihr drückt euch immer (z.B. du als seelenhaftes Photon
auf dem Flug zu Planet X - wie verlaufen die Zeiten für wen
auf den drei Objekten Plane x, Erde und Photon richtig?)

für eine Reise zu einem 5 lj enternten Stern mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c sieht der Fahrplan folgendermaßen aus (ich empfehle einen Ausdruck auf Papier, weil man dann die Tabelle besser überblicken kann):

Reise (Hin- + Rückflug) zu einem 5 lj entfernten Stern
mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c
~
-----------------------------------------------------------
~
Abflug von Erde : 2003
Ankunft auf Stern : 2013
Abflug vom Stern : eine Stunde nach Ankunft
 (--\> Aufenthaltsdauer vernach-
 lässigbar)
Rückkehr auf die Erde: 2023
~
-----------------------------------------------------------
~
Gesamt-Reisedauer...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 20 Jahre
 ...für die Astronauten : 17.320 Jahre
~
Gesamt-Reisestrecke...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 10 lj
 ...für die Astronauten : 8.660 lj
~
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Uhr auf A lesen | Uhr auf A lesen | Uhr auf
Erde auf der | Stern auf der | Raumschiff
steht Erde-Uhr | steht Stern-Uhr | steht
auf... ab... | auf... ab... | auf...
 | |
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2003 2003 | 2003 1998 | 0.000
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2004 2003.5 | 2004 1999.5 | 0.866 Jahre
2005 2004 | 2005 2001 | 1.732 Jahre
2006 2004.5 | 2006 2002.5 | 2.598 Jahre
2007 2005 | 2007 2004 | 3.464 Jahre
2008 2005.5 | 2008 2005.5 | 4.330 Jahre
2009 2006 | 2009 2007 | 5.196 Jahre
2010 2006.5 | 2010 2008.5 | 6.062 Jahre
2011 2007 | 2011 2010 | 6.928 Jahre
2012 2007.5 | 2012 2011.5 | 7.794 Jahre
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2013 2008 | 2013 2013 | 8.660 Jahre
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2014 2009.5 | 2014 2013.5 | 9.526 Jahre
2015 2011 | 2015 2014 | 10.392 Jahre
2016 2012.5 | 2016 2014.5 | 11.258 Jahre
2017 2014 | 2017 2015 | 12.124 Jahre
2018 2015.5 | 2018 2015.5 | 12.990 Jahre
2019 2017 | 2019 2016 | 13.856 Jahre
2020 2018.5 | 2020 2016.5 | 14.722 Jahre
2021 2020 | 2021 2017 | 15.588 Jahre
2022 2021.5 | 2022 2017.5 | 16.454 Jahre
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2023 2023 | 2023 2018 | 17.320 Jahre
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"A" = Astronauten

Vielleicht kann das ja etwas zum Verständnis beitragen.

Mit freundlichem Gruß
Martin

4 „Gefällt mir“

Dabei zeigt sich oft genug, dass
es eben nicht nur eine einzig mögliche geben muss.

Für diese Fälle gibt es Ockhams Rasiermesser: wenn es mehrere Möglichkeiten gibt experimentelle Beobachtungen gleich gut zu beschreiben, dann entscheidet man sich für die einfachste.