ich war gestern mit meinem Sohn beim Arzt gewesen. War soweit ganz ok, bisschen voll aber eigentlich kein Problem. Waren um 8:30 ca da, mein Sohn ruhig und am spielen. Nachdem alle die vor mir dran waren bereits weg waren und auch schon andere an der Reihe waren die definitiv nach mir kamen (die auch nicht vorher da waren und später kommen sollten weil es voller war - sondern sich genau wie ich normal angemeldet haben hab ich zum ersten Mal gefragt wie lang es noch dauern würde. Antwort: „Ja irgendwann gleich, Karte liegt ja hier.“ (Allein die Antwort war klasse, der vor mir fragte hat direkt ein: „Sie sind der Nächste“ zu hören bekommen.) War so um 10:00 als ich fragte.
Es war mittlerweile war es nun 10:23 ich habe nochmals gefragt, da wieder eine halbe Stunde um war und mein Sohn sichtlich müde und quengliger wurde und ich ihn schon überall von abhalten musste nicht alles durcheinanderzubringen. Antwort diesmal: „Gleich…“ und ein unverständlicher, anscheinend genervter Rest.
10:43 fing mein OShn an zu quängeln, verständlicherweise wenn man so lang warten muss. Irgendwann danna uch zu heuen und jammern wiel Mama ihm alles verboten hatte. In mehren Ettagen. Schließlich kam irgendwann der Arzt, nahm ihn an die Schultern und sprach ihn sehr laut und ernst an „Hier darfst du nicht weinen, hier musst du ruhig sein!“ Mein SOhn erschrank natürlich (es grenzte ja an anschreien!) und fing natürlich erst recht an zu weinen. Ich stand nur verblüfft daneben, kurz davor den Arzt echt anzuschreien.
Kaum warer dannw ieder ins Sprechzimmer verschwunden, sprach mich die Sekreterin mit dem Hörer in der Hand an: „Der Arzt hat durchgerufen und bitte Sie druaén mit ihrem Kind zu warten . hier sind einige sehr sehr kranke Patienten…“. Das mit einem bezauberndem Lächeln. Anderenfalls solle ich nach Hause gehen und die nächsten Tage vorbeikommen.
Klar ich wollte meine Akte und eben den Arzt wechseln. Da hob die Frau nur meine Akte, klappte sie auf und sie war komplett leer (ich war jedoch schon bereits zur Untersuchung gewesen und es sollte von einem anderem Arzt noch ein Bericht eingereicht worden sien - weshalb ich ja zur Behandlung kommen sollte).
Alles im allem bin ich dann mit den Worten: „Einfach zum kotzen.“ Raus gegangen.
Nun meine Frage: Muss man sich sowas gefallen lassen? Einen Arzt der eimn Kind anmosert, stundenlang warten und sehen wie andere die nach ner Stunde sich anmelden (und vorher nicht da waren) vorgezogen werden? Was tut man in so einem Fall? Ich war von 8:30 - 11:00 da…
Hi,
so, wie Du das beschreibst, ist es schon ärgerlich.
Ohne Dir jedoch „an die Wäsche“ zu wollen, ist es oft so, dass man das eigene Verhalten und das Verhalten anderer unterschiedlich beurteilt.
In Deinem Falle würde ich Dir empfehlen, damit Du Dich nicht noch mehr unnötig aufregst, Dir einen anderen Arzt zu suchen und die Akte über diesen neuen Arzt beim alten Arzt anfordern lässt.
Alles andere wird Dich nicht viel weiter bringen und aus der Praxis würden sich alle gegen Dich solidarisieren und behaupten, dass natürlich alles ganz anders gewesen sei.
Hak es unter Lebenserfahrung ab und lass nicht zu, dass andere Dich ärgern.
bevor die Kommentare zu Deiner Frage zu einem unübersichtlichen Hin und Her auswuchern, sag doch mal bitte
ich war gestern mit meinem Sohn beim Arzt gewesen. War soweit
ganz ok, bisschen voll aber eigentlich kein Problem.
was war ganz ok und kein Problem?
Waren um 8:30 ca da,
Hattest Du einen Termin für diese Uhrzeit? Wenn das nicht der Fall war ist es nämlich normal, dass andere Patienten (mit Termin) vor Dir an die Reihe kommen, auch wenn sie später als Du ankommen.
Normal werden Privatpatienten den Kassenangehörigen
vorgezogen, da es dort mehr Geld zu holen gibt. Sowas ist auch
schon vielen aufgefallen.
Hallo (gebietet mir mein Anstand!)
Ich hoffe, Dein Posting dient nicht der Verbreitung von Polemik, da aus dem Ursprungsposting bezüglich der Behandlung von Privat gegenüber Kassenpatienten keine Informationen gewinnbar sind.
Es ist richtig, dass es für Privat Patienten und Kassen Patienten unterschiedliche Sprechzeiten gibt. Die Wartedauer hängt dann rein rechnerich in der Hauptsache davon ab, wieviele Privatpatienetn sich in der Privat Sprechzeit die Termine teilen müssen und wieviele Kassenpatienten in der Kassensprechstunde.
Ausserdem möchte ich nicht den Aufschrei der Privatpatienten hören, wenn es nicht so wäre, mit Sozialneid lässt sich aber immer gut polarisieren und polemisieren.
Gruss na_nu? (Grussformel, vielleicht auch schon altmodisch, aber soll dem gegenüber immer noch Respekt zeigen)
bevor die Kommentare zu Deiner Frage zu einem
unübersichtlichen Hin und Her auswuchern, sag doch mal bitte
ich war gestern mit meinem Sohn beim Arzt gewesen. War soweit
ganz ok, bisschen voll aber eigentlich kein Problem.
was war ganz ok und kein Problem?
Mit kein Problem war gemeint: Rechtzeitig da gewesen, Sohn lieb und brav, entspannte Stimmung. In dem Sinne
Waren um 8:30 ca da,
Hattest Du einen Termin für diese Uhrzeit? Wenn das nicht der Fall war ist es nämlich normal, dass andere
Patienten (mit Termin) vor Dir an die Reihe kommen, auch wenn
sie später als Du ankommen.
Da werden keine Termine in der Zeit von 8 bis 12 Uhr gemacht, nur Nachmittags nach Terminvereinbarung.
Da werden keine Termine in der Zeit von 8 bis 12 Uhr gemacht,
nur Nachmittags nach Terminvereinbarung.
Es gibt in einigen Praxen auch ein Bestellsystem, dass so funktioniert, dass die Patienten um 8 Uhr sich melden müssen, dann die Karten in eine Reihe gelegt werden und man dort ersteinmal wieder gehen kann und einem mitgeteilt wird, wann man ungefähr drankommen würde.
Is nicht der Hit, kommt aber vor und etwas mehr Kommunikation seitens des Personals wäre auch nicht schlecht.
Komischerweise erlebe ich es oft, dass gerade die Praxen, in denen es sehr unfreundlich zugeht, auch sehr oft proppenvoll sind.
Sind wir nicht alle ein bisschen maso?
Nein das ist dort nicht der Fall. Und allein der Spruch warten sie druaßen vor der Praxis, das ist eine Unverschämtheit. Wäre man der Reihe nach gegangen wäre das alles kien Problem gewesne und man hätte auch Zeit gespart.
Zumal man irgendwo das Verständnis haben muss das man auch grade mit Kind schnell wieder raus mag (nicht im Sinne von vorher dran nehmen oder sonst was - sondern einfahc nur nachfragt wie lang man ihn noch in etwas beschäftigen muss) und daher auch freundlich reagieren kann und nicht nur irgendwas genervt vor sich hinmurmeln muss wenn man mal zwischen dne gemütlichen Privatgesprächen nachfragt wann man dran sei.
Das man möglichst Gequängel vermeiden will ist natürlich klar, aber auch als Mutter kann es vorkommen das man hin und wieder mal zum Arzt muss und das ist die große Schweinerei die ich darin seh. Null Verständnis, ungerechte Behandlung irgendwo. Und einen unkompeteten Arzt der Kinder dafür noch verurteilt! Hätte den in dem Moment echt einfach nur anschreien können wie der meinen Sohn angepackt hat und angemault hat (auch wenn ich irgendwo sprachlos war und versucht hab mich zusammenzureißen), ganz ehrlich…dafür habe ich gar KEIN Verständnis. Fremde Kinder hat man nicht auf so eine Art und Weise zu bevormunden und zu scheltern! Und so anzufassen erst recht nicht! Das war glaub ich das härteste was ich je erlebt hab. Sowas muss man sich nicht bieten lassen finde ich.
Sowas muss man sich nicht bieten lassen finde ich.
Hi,
da hast Du vollkommen recht! Und es ist eine Unverschämtheit.
Nur Du wirst Da nicht viel ausrichten können. Das einzige, Du wirst Dich noch mehr ärgern und es sind Deine Nerven, die dabei draufgehen.
Dem Stil dort wirst Du nichts anhaben können und ehrlich gesagt, wird es dieser Praxis sonstwo vorbeigehen, wenn Du etwas unternimmst.
Ich denke ganz im Gegenteil, das wird die leute eher noch befriedigen, die lieben eine solche Atmosphäre wohl.
Allenfalls könnte es ausgehen wie das Hornberger Schiessen.
Nun meine Frage: Muss man sich sowas gefallen lassen? Einen
Arzt der eimn Kind anmosert, stundenlang warten und sehen wie
andere die nach ner Stunde sich anmelden (und vorher nicht da
waren) vorgezogen werden? Was tut man in so einem Fall? Ich
war von 8:30 - 11:00 da…
Ich denke, wir haben zu wenige Informationen, um die Frage: „Muss man sich das gefallen lassen?“ zu beantworten (z.B. Art der Arztpraxis, wie sind dort die Sprechzeiten geregelt).
Ich durfte (leider) inzwischen einige Erfahrungen mit verschiedenen Arztpraxen sammeln und kenne auch ein paar Arzthelferinnen und damit teilweise die „Innensicht“ aus der Praxis.
Zu deiner Schilderung könnte ich mir mehrere Möglichkeiten vorstellen- welche davon zutrifft, kannst du wahrscheinlich am besten entscheiden (wir wissen ja nicht mal um welchen Arzt es geht):
die Praxis ist saumäßig organisiert und die Leute dort sind einfach unfreundlich
Die Leute, die vor dir dran kamen, hatten andere Behandlungen (Blutnehmen, Verbandswechsel, …), die man auch parallel machen kann
Die Praxis ist auf dem Land die einzige weit und breit, sie bekommen von den Patienten die Bude eingerannt und können schlecht organisieren
Die Praxis ist auf dem Land die einzige weit und breit, sie bekommen von den Patienten die Bude eingerannt und die Praxis behandelt nach Dringlichkeit (Schmerzpatienten vorziehen etc.)
Privatpatienten werden vorgelassen
Es geht in der Praxis immer so zu
Du hast gerade einen Tag mit vielen Notfällen erwischt
Der Arzt hat deinen Sohn angemosert, weil er ein unfreundlicher Mensch ist
Der Arzt hat deinen Sohn angemosert, weil er gerade sehr gestresst war
Der Arzt hat deinen Sohn nicht angemosert, es kam aber bei dir so an, weil du sehr gestresst warst
Die Akte war leer, weil der Inhalt schon beim Arzt lag
Die Akte war leer, weil alles computererfasst ist
…?
Wenn du alles außer schlechter Organisation und unfreundlichem Arzt ausschließen kannst, dann unbedingt Arzt wechseln.
Ich vermute, ich sage hier nichts neues, aber ich wollte nur mal aufzeigen, dass manche Dinge vielleicht einen Hintergrund haben können, der nicht sofort ins Auge springt.
Die Praxis ist auf dem Land die einzige weit und breit, sie
bekommen von den Patienten die Bude eingerannt und können
schlecht organisieren
Die Praxis ist auf dem Land die einzige weit und breit, sie
bekommen von den Patienten die Bude eingerannt und die Praxis
behandelt nach Dringlichkeit (Schmerzpatienten vorziehen etc.)
Hierzu muss ich auch mal was sagen, wohne hier immerhin auf dem nicht ganz so platten Land.
Hier gibt es auch Ärzte, bei denen muss man einfach mit 3 Stunden Wartezeit rechnen, die vergeben allerdings keine Termine und die Situation ist einem vorher bekannt bzw. man wird bei der Anmeldung darauf aufmerksam gemacht.
Ein Verhalten wie geschildert kenne ich nicht und finde ich auch nur beschränkt akzeptabel.
Hier gibt es auch Ärzte, bei denen muss man einfach mit 3
Stunden Wartezeit rechnen, die vergeben allerdings keine
Termine und die Situation ist einem vorher bekannt bzw. man
wird bei der Anmeldung darauf aufmerksam gemacht.
Kenne ich auch. Aber ich wollte darauf hinaus, dass wir eben nicht wissen, was es für eine Praxis ist und wie es normalerweise dort zu geht und dass ich persönlich die Frage „Muss ich mir das gefallen lassen“ je nach genauer Lage mit „Stell dich nicht so an“ oder „Setz nie wieder einen Fuß in diese Praxis“ beantworten würde.
Ich kenne es von mir: Meine Lieblingshautarztpraxis ist auch total überlaufen. Inzwischen kenne ich die Praxis ganz gut und war auch schon ein paar hundertmal da.
Aber wenn ich es gerade eilig habe und nichts voran geht oder ich sowieso schlecht drauf bin, dann kann es schonmal passieren, dass ich unfair werde und mir auch denke „Was für ein Saftladen!“- obwohl objektiv keiner etwas dafür kann .
Da der Arzt die meisten Patienten persönlich aus dem Warteraum geholt hatte und die für Verbände usw in andere Räume mussten und eben von Schwestern aufgerufen wurde konnte man das ganz gut teilen.
Und es war nicht der Streß der es so aussehen lassen hätte können das er meinen Sohn anschreit, es war so, sonst hätte er nicht aus der Reaktion daraus heftig und laut angefangen zu weinen (wobei einige andere auch nur den Kopf geschüttelt haben). Das ist eine echt verdammte Sauerei, zumal man als Arzt wissen sollte das Kinder nach zu langer Wartezeit einfach hibbelig werden.
Ich hätte ihn ja auch machen lassen können was er wollte, aber was hätte das gebracht? Streit und Provokation und das sollte es ja nicht werden. Im Gegenteil, ich wollte mich einfach nur Behandeln lassen und dabei meinen Kurzen weitesgehend ablenken und bei Laune halten. Aber bei so einer miesen Stimmung und solchem Verhalten hätte man da echt gut drauf verzichten können.
Kassiert die Krankenkasse für sowas eignetlich ein - hatte ja die Karte abgegeben. Zumindest da sollte man es dann doch melden wenn es der Fall wäre oder?
Quartal ist ja weniger schlimm da ich noch bei einem anderem Arzt war.
danke für deine Rückmeldung. Ich glaube, da hilft wirklich nur ein Arztwechsel.
Kassiert die Krankenkasse für sowas eignetlich ein - hatte ja
die Karte abgegeben. Zumindest da sollte man es dann doch
melden wenn es der Fall wäre oder?
Das wäre eigentlich eine gute Frage für deine Krankenkasse, ich würde mal bei denen anrufen und fragen, wie es denn in dem Fall aussieht.
Wenn du das machst: Schreibst du mir das Ergebnis? Würde mich interessieren.
Es ist nichts neues, dass Privatpatienten vorgezogen werden MÜSSEN, da sonst keine Kassenpatienten mehr behandelt werden KÖNNEN! Im Übrigen gibt es nicht MEHR Geld von Privatpatienten, es ist nur „sichereres“ Geld, wegen anderer Abrechnungsmodalitäten (Privatkassen zahlen sofort, gesetzliche Kassen nur Quartalsweise rückwirkend!). Absolut wichtig für den Fortbestand und Kalkulation einer Praxis! (Gehälter, Miete, Abschreibungen für Geräte, etc. müssen pünktlich jeden Monat bezahlt werden!) Das ist für Patienten im Allgemeinen recht schwer zu verstehen, hängt mit der Gesundheitsreform und Gesetzgebung zusammen und macht den Ärzten sicherlich auch keinen Spass! Wegen des „offenen Wettbewerbs“ sind Ärzte GEZWUNGEN, wirtschaftlich zu denken und handeln, obwohl sie sich viel lieber um ihr eigentliches Metier, nämlich die medizinische Behandlung von Patienten kümmern würden! Kaum einer der älteren Ärzte hätte seinen Beruf gewählt, wenn er vorher gewusst hätte, dass heutzutage noch ein BWL-Studium zur Ausübung des Berufes notwendig ist! Man sollte dies als Patient nicht persönlich nehmen, denn es hängt nur mit dem (miesen!) System in Deutschland zusammen!
Ich bin selbst keine Ärztin, habe aber mit dem Gesundheitswesen zu tun, kenne sehr viele, seriöse Mediziner und muss jetzt einfach der Gerechtigkeit halber mal eine Lanze brechen für die meist geprügelte Zunft. Es wird einfach aus Unkenntnis (und Neid?) zu sehr über die Ärzteschaft geschimpft und das ist in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt! - So, dass musste mal raus!- Sorry!
Im Übrigen gibt es nicht MEHR Geld von
Privatpatienten, es ist nur „sichereres“ Geld, wegen anderer
Abrechnungsmodalitäten
Selbstverständlich gibt es MEHR Geld, da die Kassen Budgets haben und ganz andere Punktwerte für jede Leistung als Privatkassen.
Das rechtfertigt noch lange nicht das Verhalten des Arztes. ´Wenn ihn Kassenpatienten „nerven“, muss er eben eine reine Privatpraxis werden. Aber ob er dafür gut genug ist und davon leben kann?
Ich kann dich gut verstehen. Ich hatte vor langer Zeit eine extrem negative Erfahrung mit einem Kinderarzt. Mein Sohn hatte einen vorzeitigen Verschluss der mittleren Schädelnaht und hätte somit langfristig eine Schädelfehlbildung bekommen (das wusste ich damals aber nicht). Ansätze waren sichtbar - ausgeprägte Stirn und „musiklaischer“ Hinterkopf.
Ich war bei dem Arzt und wollte wissen, ob die Form so normal sei. Er meinte alles prima, Kind gesund.
Monate später, bei einem anderen Arzt, stellte sich dann heraus, was wirklich war und das eine OP erfolgen müsste. Da erfuhr ich auch den Namen der Diagnose: Saggitalnahtsynostose. Mit Entsetzen stellte ich fest, dass diese Diagnose im gelben Vorsorgeheft stand. Kann ja nur keiner die Ärzteschrift entziffern - und wenn einem ein Arzt sagt alles OK, misst man so einem Eintrag ja auch keine große Bedeutung bei.
Als ich den Arzt konfrontierte meinte er trocken, er hätte es mir gesagt und ich wollte es ja nicht machen lassen.
Ich überlegte, mich bei der Ärztekammer und Kassenärztlichen Vereinigung zu beschweren, da die dann folgende OP wesentlich umfangreicher und gefährlicher ausfiel, als sie hätte sein müssen und damit das Risiko natürlich auch.
Aber, ich habe es gelassen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Da in beiden Vereinen Ärzte sitzen, wäre es vergeudete Zeit und Geld gewesen.
Ich würde allerdings zukünftig diese Erfahrungen ruhig weitergeben. Damit verliert der Arzt vielleicht den einen oder anderen Patienten - und damit Geld. Das ist das einzige, was sie schmerzt.
aus der Sicht der Mutter des kleinen Patienten ist der Vorgang unzumutbar, ihr Zorn verständlich. Zur Frage “wie und wo melden?”: Es besteht die Möglichkeit, bei der zuständigen Ärztekammer eine Beschwerde vorzubringen.
Im vorstehenden Fall gilt natürlich wie überall der Rechtsgrundsatz: audiatur et altera pars, auch die andere Seite muss gehört werden. Erst dann kann ein Außenstehender die Situation richtig einschätzen.
Was haben denn die anderen Wartenden dazu gesagt? Ist der Arzt für so ein Verhalten bekannt? Wenn es sich nicht um ein einmaliges Ereignis handelt, müsste er doch einen entsprechenden Ruf haben. So etwas spricht sich erfahrungsgemäß schnell herum. Im Wartezimmer wurde sicherlich darüber geredet.
Von Privatpatienten war im übrigen im UP gar nicht die Rede. Darum geht es der Mutter offensichtlich nicht.
aus der Sicht der Mutter des kleinen Patienten ist der Vorgang
unzumutbar, ihr Zorn verständlich. Zur Frage “wie und wo
melden?”: Es besteht die Möglichkeit, bei der zuständigen
Ärztekammer eine Beschwerde vorzubringen.
Danke, das war ja eignetlich genau die Grundfrage gewesen
Was haben denn die anderen Wartenden dazu gesagt?
Haben nur den Kopf geschüttelt über den Arzt. Weil er danach nur noch mehr am Heulen war, aus dem Schreck herua.
Ist der Arzt für so ein Verhalten bekannt?
Werde ich mich drüber informieren. War das erste Mal dort gewesen und da ich neu hier bin habe ich von den Ärzten hier noch nicht so viel gehört.
Von Privatpatienten war im übrigen im UP gar nicht die Rede.
Darum geht es der Mutter offensichtlich nicht.
Um privat oder Kasse geht es wirklich nicht, es ist einfach nur nicht fair das dort massig Leute vorgezogen werden. Wie gesagt war das Zimemr anfangs nicht zu voll, und auch die Leute die mir waren bereits alle weg und die nach mir kamen meldeten sich auch grade erst mit den 10€ + Karte + Namen an.
(Gehälter, Miete, Abschreibungen für Geräte, etc. müssen
pünktlich jeden Monat bezahlt werden!) […] Wegen des „offenen
Wettbewerbs“ sind Ärzte GEZWUNGEN, wirtschaftlich zu denken
und handeln, obwohl sie sich viel lieber um ihr eigentliches
Metier, nämlich die medizinische Behandlung von Patienten
kümmern würden! Kaum einer der älteren Ärzte hätte seinen
Beruf gewählt, wenn er vorher gewusst hätte, dass heutzutage
noch ein BWL-Studium zur Ausübung des Berufes notwendig ist!
Ähm, ich persönlich finde es immer schlimm zu hören, daß Ärzte sich auf einmal mit wirtschaftlichem Denken auseinandersetzen müssen. Jeder Selbständige in Deutschland, jede Firma muss das sowieso! Ein BWL-Studium ist da sicherlich etwas übertrieben, aber man sollte sich durchaus kaufmännisch denken und ein wenig Ahnung von Buchhaltung haben.
Und wenn jetzt das Argument kommt, daß die Abrechnung so wahnsinnig kompliziert ist, kann ich dem nicht folgen. In der Privatwirtschaft gibt es auch Abrechnungsmodalitäten jenseits von gut und böse.
Sicherlich polarisiere ich mit diesem Post, ich will hier keinem vor den Kopf stoßen, nur wird hier von Tätigkeiten gesprochen, die für andere schon immer selbstverständlich waren.