Hi Leute,
gestern hab ich den Beitrag über die Atkin Diät bei VOX gesehen und frag mich, ob Menschen, die langfristig(!) so leben irgendwelche Mangelerscheinungen davontragen.
Wer hat Erfahrungen damit, ev. auch eigene.
Gandalf
Hi Leute,
gestern hab ich den Beitrag über die Atkin Diät bei VOX gesehen und frag mich, ob Menschen, die langfristig(!) so leben irgendwelche Mangelerscheinungen davontragen.
Wer hat Erfahrungen damit, ev. auch eigene.
Gandalf
hi gandalf
leider habe ich keine erfahrung damit. ich kann mir auch erst heute abend den beitrag ansehen, habe es aufgezeichnet.
ich stell mir das vor wie im paradies. den ganzen tag wurst und fleisch essen. mmmmhhhh
neues brett?
markus
Hallo,
zu längfristigen Diäten, die auf wenig Kohlenhydrate setzen, ist mir nichts bekannt. Die Diät an sich ist aber bereits kurz-/mittelfristig strittig, sowohl was den Fettverlust anbelangt, wie auch das Problem von Herz-Kreislauferkrankungen.
Wer hat Erfahrungen damit, ev. auch eigene.
Das war vor einigen Jahren im Fitness unter dem Namen „anabole Diät“ populär. Mittlerweise sind die meisten wieder davon abgekommen, da das Training bedeutend schlechter läuft und dadurch der Muskelverlust/Fettverlust ungünstiger ausfällt. Ich habe es nach 4 Wochen abgebrochen, da ich körperlich und geistig deutlich weniger leistungsfähig war und Stimmungsschwankungen + massive Schlafstörungen hatte. Evtl. bringt es bei dem ein oder anderen etwas, mir ist aber kein Fall bekannt und die 4 Wochen haben komplett gereicht, um keinen Zeitversuch zu starten.
Gruss
Enno
[…] Beitrag über die Atkin Diät bei VOX
[…] frag mich, ob Menschen, die langfristig(!) so
leben irgendwelche Mangelerscheinungen davontragen.Wer hat Erfahrungen damit, ev. auch eigene.
Hi Gandalf,
zu meinem Leidwesen habe ich die ersten 10 Min. des Beitrags verpasst (musste noch Müsli schnippeln
, aber ging denn nicht daraus hervor, dass es noch gar keine langfristigen Studien - nicht mal in Amiland! - dazu gibt, so dass Ergebnisse zu konstant unterlassener Kohlehydratzufuhr nicht vorliegen? Oder habe ich das falsch verstanden?
Da ich Diäten im herkömmlichen Sinne zur Gewichtsreduktion ablehne, habe ich mich vorher nie wirklich mit der Atkins-Idee beschäftigt; im Dialog mit „Diät-Opfern“ hörte ich aber immer wieder, dass ein Verzicht auf Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot nur kurzfristig erträglich sei und auf längere Dauer im Grunde mehr Disziplin verlange als jede andere Einschränkung, der Kohlehydrat-Heißhunger gewänne irgendwann die Oberhand …
Vielleicht findet sich ja doch noch der ein oder andere Erfahrungsbericht, würde mich auch sehr interessieren.
Gruß
Birgitt
Hallo,
ich stell mir das vor wie im paradies. den ganzen tag wurst
und fleisch essen. mmmmhhhhmarkus
So stellt man es sich zu Anfang vor, aber nach drei Tagen würde man für eine Scheibe Brot seine Oma verkaufen, mal abgesehen davon, dass man einen scheußlichen Geschmack im Mund hat und sich alles andere als bei Kräften fühlt.
Überleg’ dir doch mal das Prinzip: Die Insulinproduktion kommt völlig zum erliegen, dafür wird Glukagon freigesetzt, dass die Umwandlung von Aminosäuren zu Glukose bewirkt. Keine Haftung für Details, bin kein Biochemiker. Die Diät ist fettlastig, so dass die körpereigenen Fettreserven eher geschont werden, und wenn man denn einen Kalorienunterschuss erzielt, dann verliert man eher Muskeln.
Zudem werden die Ausscheidungsorgane durch Massen an Harnsäure und anderem Zeug belastet, die mit dieser sehr tierischen Ernährung einhergehen. Man findet keine Völker, die sich freiwillig so ernähren, außer vielleicht die Inuit, sofern sie noch traditionell leben, und die Armen essen ja sogar den Mageninhalt phytoplanktonfressender Fische, wenn sie sonst nichts Pflanzliches haben. Bei Atkins darf man an Gemüse nur, überspitzt gesagt, Gras essen, weil das meiste Gemüse verwertbare Kohlehydrate enthält.
Die Diät macht zunächst vielleicht leichter, aber weder gesünder noch stärker noch schöner, und leicht alleine bringt’s ja nun wirklich nicht. Wenn man sich die Kohlehydrate entzieht, werden die Glykogenspeicher auf einen Schlag ausgeleert, und diese binden je nach Statur so um die 1,5 l Wasser im Körper. Das ist der Anfangserfolg auf der Waage.
Atkins selbst - ich habe in den 80ern mal sein Buch gelesen - hatte eine Reihe von Patient/Innen, die Anzeichen von Diabetes II hatten. Deren Blutzuckerspiegel normalisierte sich, wenn sie auf seine Diät mit
Hab den Beitrag auch gesehen, aber die Atkins-Gruppe war ja eher gesund, wie der
eine Arzt schon sagte, die Cholesterin-Werte der Probanten waren um das 10-fache
gesenkt.
Langzeitstudien werden ja erst jetzt durchgeführt.
Ich kenne einige die nach Atkins abnehmen, und die Erfolge sind enorm. Sie fühlen
sich auch alle sehr sehr wohl, wenn sie erst mal damit zurecht kommen auf
Kohlenhydrate zu verzichten.
Ein Kollege von mir, der mit Atkins abnimmt, hat gemeint,es wäre eine gute Diät,
weil der menschliche Körper entwicklungsbiologisch noch nicht sehr lange
Brot,Kartoffeln, ectr… in solchen Mengen zu sich nimmt. Bevor die Menschheit
sässig wurde, gabs ja fast nur Fleisch und Gemüse( bzw Pflanzen) und darauf ist
der Organismus auch eingestellt. Fand ich recht plausibel eigentlich.
Lg
Julia
@ Team: tausend Dank für das Diät-Brett! Juhu!!!
Hi Julia,
weil der menschliche Körper entwicklungsbiologisch noch nicht
sehr lange
Brot,Kartoffeln, ectr… in solchen Mengen zu sich nimmt.
Bevor die Menschheit
sässig wurde, gabs ja fast nur Fleisch und Gemüse( bzw
Pflanzen)
eher anders.
Fleisch war bis gar nicht mal so langer Zeit eher die Ausnahme.
Pflanzen bestehen zu einem großen Teil aus (komplexen) Kohlenhydraten.
Fett und Protein waren für Menschen bis vor wenigen Jahren (entwicklungsgeschichtlich gesehen) reiner Luxus. Die Hauptmenge der Energiezufuhr passierte durch Kohlehydrate.
Daher ist mir die Atkinsdiät auch so suspekt.
Atkins Diät
Hallo,
ich stell mir das vor wie im paradies. den ganzen tag wurst
und fleisch essen. mmmmhhhhmarkus
So stellt man es sich zu Anfang vor, aber nach drei Tagen
würde man für eine Scheibe Brot seine Oma verkaufen, mal
abgesehen davon, dass man einen scheußlichen Geschmack im Mund
hat und sich alles andere als bei Kräften fühlt.Überleg’ dir doch mal das Prinzip: Die Insulinproduktion kommt
völlig zum erliegen, dafür wird Glukagon freigesetzt, dass die
Umwandlung von Aminosäuren zu Glukose bewirkt. Keine Haftung
für Details, bin kein Biochemiker. Die Diät ist fettlastig, so
dass die körpereigenen Fettreserven eher geschont werden, und
wenn man denn einen Kalorienunterschuss erzielt, dann verliert
man eher Muskeln.
Das stimmt ja auch nicht ganz, denn du nimmst ja mit dem Fleisch auch viele Eiweiße zu dir, die ja eher den Muskelaufbau (natürlich nur nach Förderung, is klar ;o)) erzielen, nicht den Abbau…
Ansonsten, was Diäten angeht, bin ich nicht nur Misstrauisch, sondern eher ablehnend gegenüber. Wenn man sich jede Woche mal eine Frauenzeitschrift ansieht, liest man jede Woche auf der Titelseite die *neue* Diät, sei es Ananas-Diät, oder was weiss ich was noch alles. Da zeigt es doch, wenn sie jede Woche ne neue Diät bringen müssen, dass die darauf setzen, dass die von vorhergegangener Woche nicht durchgehalten wurde -.-
Ansonsten sind fast alle Diäten auf einseitiger Ernähnung (wie ja auch die Atkins Diät, habe den Beitrag auch gesehen. Klingt zunächst wirklich verführerisch, aber der gesunde Menschenverstand sagt einem irgendwie, dass das ganze nicht so gut sein kann… Fett-trief) aufgebaut, was meines Erachtens auch nicht das Wahre ist. Wirklich dauerhaft vom Gewicht kommt man nur, wenn man sich gesund ernährt, sich Bewegung verschafft, sei es im Fitness-Studio, oder regelmäßig an der frischen Luft, für Anfänger ist ja auch walken super geeignet. Man sollte bloß ein paar Richtlinien befolgen. Was bei dieser „Diät“ am schwierigsten ist, ist das Durchhaltevermögen. Aber daran scheitert es ja meistens. Das Schwierige ist, seine Ernährung dauerhaft umzustellen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und wer es WIRKLICH schaffen will, der kann das auch, da spreche ich aus eigener Erfahrung.
Wer beim w-w-w-Treffen in KO dabei war, weiß, dass auch ich viele Kilos zu viel drauf habe. Ich weiß auch, wie ich sie runterbekomme, das Problem ist immer der Wille… Wenn das monatliche Übel einsetzt, lungert man (frau) regelrecht durch die Wohnung, auf der Suche nach Süßem. Aber das sind die Momente, wo der eiserne Wille durchhalten muss.
Ansonsten, wer sich liebt, wie er is(s)t, ist glücklich und soll auch so bleiben. Ob dick oder dünn, wer Selbstbewusst zu sich steht, hat sowieso eine viel bessere Ausstrahlung, als ein ständig an sich selbst Zweifelnder.
Grüßle, die (auch übergewichtige) Dany
Hmm
mir kommts eigentlich eher so vor, als hätten sich unsere Vorfahren, die noch
über die Steppe liefen, bzw so frühe Steinzeit schon eher von Fleisch ernährt.
Mamut jagen und so. Die haben ja noch keinen Weizen angebaut, sondern waren Jäger
und Sammler. Ohne Fleisch hätte sich ja das menschliche Gehirn nicht so
entwickeln können. Sicher haben sie auch Kohlenhydrate zu sich genommen,aber
sicher nicht in den Massen nachdem die Meschheit sesshaft wurde.
Stell dir mal vor du lebts im Eiszeitlichen Europa, da kann ich mir gut
vorstellen, das Fleisch die Nahrungsgrundlage war.
Julia
Hab den Bericht gesehen und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Die
Leute haben ja alle sehr schnell sehr viel abgenommen, aber man sollte ja
eigentlich nicht mehr als 0,5 Kg pro Woche abnehmen. Ich habe gehört, dass die
Atkins-Diät-Leute ziemlich stark aus dem Hals riechen (wohl vom tierischen Fett)
und Vitaminmangel hatten.
Eine Frage drängt sich mir auf: Wie macht denn ein Vegetarier die Atkins-Diät?
Ernährt man sich dann nur von Gras und Käse?
Weiß das jemand?
Ich mache seit ca. sechs Wochen eine komplette Ernährungsumstellung à la
WeightWatchers. Man nimmt zwar nicht schnell, dafür aber effektiv ab. Allerdings
muss man dieses Prinzip sein Leben lang beibehalten. Naja, wer schön(er) sein
will, muss leiden. 
Hallo,
der Geruch kommt von dem verstoffwechselten Eiweiß (=> Ammoniak) und den Fetten (=> Ketokörper => Aceton). Die hohe Gewichtsabnahme am Anfang ist platter Wasserverlust (Glykogenabbau).
Gruss
Enno
Also naja…
Was stimmt, ist natürlich, dass Fleisch wie fast kein anderes Nahrungsmittel hochkonzentrierte Energie liefert und deshalb natürlich z.B. in der Eiszeit einen großen Vorteil lieferte.
Gleichzeitig ist es aber so, dass es durchaus ernstzunehmende Theorien darüber gibt, dass der Mansch gar nicht dazu gemacht ist, Fleisch zu essen.
Der Ursprung dieser Theorie liegt im Verdauungssystem:
Wenn man die Verdauungsorgane von Fleisch-Fressern und Pflanzen-Fressern vergleicht, so stellt man fest, dass die gedärme der Fleisch-Fresser im Vergleich wesentlich kürzer sind, die Nahrung also insgesamt kürzer im Körper verbleibt, bevor sie ausgeschieden wird.
Der Mensch gehört aber (bekanntermaßen) zu jenen Lebewesen, deren Darmtrakt ziemlich lang ist. Auch die Vorfahren der Menschen seien allesamt Pflanzenfresser. Laut einiger Forscher ist nun so, dass der Mensch sich zwar in Zeiten der Not angewohnt hat, Fleisch zu essen, um in Zeiten der Not überleben zu können, aber wirklich vertragen würde er es im eigentlichen Sinne nicht, da der Verdauungsweg zu lang sei.
Ich weiß nicht, ob das stimmt, esse nämlich eh seit über 15 Jahren kein Fleisch mehr, aber angeblich gehts ja vielen „neuen“ Vegetariern erstmal besser.
Keine angst, will niemanden bekehren!!! 
Jeder soll essen, was ihm schmeckt und worauf er Lust hat, ich seh halt immer den Rest der Kuh ums Steak und dann wird mir ganz anders
- auch wegen der Antibiotika, dem Fischmehl, BSE, Schweinepest und überzüchteten Puten mit 4 Brüsten… Wäh!!
Gruß,
Norah
P.S.: Die Menge Eiweiß, die man laut WHO täglich braucht, entspricht einem kleinen Becher Quark, also bitte keine Ideologie-Diskussionen!!
mir kommts eigentlich eher so vor, als hätten sich unsere
Vorfahren, die noch
über die Steppe liefen, bzw so frühe Steinzeit schon eher von
Fleisch ernährt.
Mamut jagen und so. Die haben ja noch keinen Weizen angebaut,
sondern waren Jäger
und Sammler. Ohne Fleisch hätte sich ja das menschliche Gehirn
nicht so
entwickeln können. Sicher haben sie auch Kohlenhydrate zu sich
genommen,aber
sicher nicht in den Massen nachdem die Meschheit sesshaft
wurde.
Stell dir mal vor du lebts im Eiszeitlichen Europa, da kann
ich mir gut
vorstellen, das Fleisch die Nahrungsgrundlage war.Julia
Hi Nora,
der Mensch ist ein Allesfresser mit einer Präferenz zu pflanzlicher Kost.
Das ein Mensch Fleisch essen kann sieht man an folgenden Details.
Gebiss
Gallenblase
Enzymapparat
Das Gebiss hat Reißzähne und eine Zusammensetzung, die für einen Genuß von Fleisch sprechen. Reine Pflanzenfresser haben keine Reißzähne.
Dito haben reine Pflanzenfresser keine Gallenblase, weil es so gut wie nie zu Fettstößen kommt. Bei Fleischfressern, die größere Mengen Fleisch und Fett fressen (Jagdglück) muß schnell eine größere Menge Galle zur Verfügung stehen.
Enzymapparat:
Die Proteasen und Lipasen, das sind Enzyme die die Eiweisse und Fette abbauen, sind sehr eng mit denen verwandt, die reine Fleischfresser haben. Auch die Menge, die im Bedarffall aus dem Pankreas (Bauchspeicheldrüse) exprimiert werden kann, sprich dafür, daß Fleischgenuß schon länger vorkommt.
Andererseits gibt es Merkmale, die für eine Verdauung von Pflanzennahrung ausgelegt sind.
Darmlänge
Darmstruktur
Darmflora
Der Darm ist deutlich kürzer als der von reinen Pflanzenfressern, aber auch deutlich länger als bei reinen Fleischfressern
Die Struktur entspricht auch recht gut der von Pflanzenfressern
Die Darmflora im Enddarm auch.
Fazit:
Der Mensch kann Fleich essen, muß es aber nicht.
Gandalf
Pro Atkins
gestern hab ich den Beitrag über die Atkin Diät bei VOX
gesehen und frag mich, ob Menschen, die langfristig(!) so
leben irgendwelche Mangelerscheinungen davontragen.
Hallo Gandalf,
ich habe leider noch keine Erfahrung damit. Daher möchte ich das Thema mal theoretisch angehen:
Wenn ich auf Kohlenhydrate verzichte, also Reis, Nudeln, Brot, kohlenhydratreiche Obst- und Gemüsesorten und vor allem Zucker vom Speiseplan streiche, woran soll es mir denn tatsächlich mangeln? Alle Argumente gegen Atkins wurden bisher widerlegt. Auch in diesem Thread kommen wieder einige Argumente, die einfach nicht stimmen.
Das Hirn verkümmert sicher nicht, denn Nüsse und Käse sind die allerbeste Hirnnahrung. Den Körper verseucht man mit zuviel Zucker, nicht mit zuviel Fett (gilt nicht für gehärtete Fette)! Eine eiweißreiche Ernährung führt zu mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Wie im Bericht gezeigt wurde, haben alle bisherigen Großuntersuchungen gezeigt, daß die Blutwerte der Atkins-Anhänger besser waren und insofern das Riskio von Herz- und Gefäßkrankheiten sogar geringer ist, was mich in der Tat verwundert hat.
Es ist auch falsch, daß man hier besonders durch Flüssigkeitsverlust abnimmt. Abnehmen tut man nur, weil man weniger Kalorien zu sich nimmt und das dauerhaft. Das liegt schlicht daran, daß man einfach nicht soviel Fett und Eiweiß zu sich nehmen kann. Das Gehirn meldet schneller, daß man satt ist.
Fazit:
Es spricht m. E. nichts dagegen, eine solche Ernährung einmal auszuprobieren.
Gruß,
Klaus
Hallo,
Das Hirn verkümmert sicher nicht, denn Nüsse und Käse sind die allerbeste Hirnnahrung.
Die Aufnahme gewisser Grundsubstanzen für Botenstoffe im Hirn wird durch Insulin gesteuert (Durchlässigkeit der Blut-Gehirn-Schranke). Ist der Insulinspiegel dauerhaft niedrig, ist es fraglich, ob hier Probleme ausbleiben.
Eine eiweißreiche Ernährung führt zu mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Wo steht das ? Eiweiß ist der schlechteste Energielieferant. Artikel zu verminderter Leistungsfähigkeit bei gleichzeitigen Sportprogramm + Atkins gibt es.
Wie im Bericht gezeigt wurde, haben alle bisherigen Großuntersuchungen gezeigt, daß die Blutwerte der Atkins-Anhänger besser waren und insofern das Riskio von Herz- und Gefäßkrankheiten sogar geringer ist, was mich in der Tat verwundert hat.
Such nach entsprechenden Artikeln in einer med. Literaturdatenbank (z.B. www.pubmed.gov). Diese Aussage ist u.a. strittig.
Es ist auch falsch, daß man hier besonders durch Flüssigkeitsverlust abnimmt.
Es ging um den anfänglichen Effekt während der ersten paar Wochen der Diät - nicht um das dauerhafte Resultat.
Gruss
Enno
Hi Koordinator,
Wenn ich auf Kohlenhydrate verzichte, […]woran soll es mir denn tatsächlich
mangeln?
an Kohlenhydraten
Das Hirn verkümmert sicher nicht, denn Nüsse und Käse sind die
allerbeste Hirnnahrung.
Das Hirn hat eine einzige Energiequelle:
Glucose.
Nimmt man die nicht auf, muß der Körper die Glucose aus aktivierter Essigsäure über die rücklaufende Glycolyse herstellen.
Daß Nüsse und Käse eine gute Hirnnahrung sind, stimmt genauso, wie die Tatsache, daß die Erde eine Scheibe ist.
Den Körper verseucht man mit zuviel
Zucker, nicht mit zuviel Fett (gilt nicht für gehärtete
Fette)!
Belege bitte.
Eine eiweißreiche Ernährung führt zu mehr Wohlbefinden
und Leistungsfähigkeit.
Langfristig führt eine eiweißreiche Ernährung wohl eher zu Gicht und Rheuma.
Gandalf
Hallo Klaus
Es spricht m. E. nichts dagegen, eine solche Ernährung einmal
auszuprobieren.
Allerdings auf keinen Fall, wenn man Gichterkrankungen in der Familie hatte.
Gicht ist erblich, bei Veranlagten führt die Atkins-Diät unweigerlich zu bösen Gichtattacken.
Gruß
Rainer
Hi,
Natürlich würde die Atkins-Diät einen Gichtkranken nahezu umbringen…
Im Ernst:
Natürlich sind Nüsse etc. „Hirnnahrung“. Das liegt an den enthaltenen Fettsäuren.
Die Gluconeogenese ist aber nicht die einzige Energiequelle für das Hirn.
Bei Kohlenhydratmangel entstehen sog. Ketonkörper, die ebenfalls zur Energiegewinnung herangezogen werden.
Würden deine Ausführungen stimmen, wäre die Erde tatsächlich eine Scheibe.
DENNOCH: Atkins kann man als Diät durchaus verwenden. Einen Dauerhafter Speiseplan sollte sie auf keinen Fall darstellen.
Das Zauberwort ist und bleibt AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG & BEWEGUNG!!!
Es gibt keine Langzeitstudien und es ist eine massiv einseitige Ernährung.
Lg Alex
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ein fröhliches Moin Moin zu nachtschlafender Zeit !
Vor ungefähr 30 Jahren ( also im zarten Alter von 16 ) habe ich die Atkins Diät ausprobiert. Nach knapp 2 Wochen purzelten zwar die Pfunde aber leider auch ich - nämlich auf den Boden. Mein Kreislauf spielte richtig verrückt und hat sich sozusagen verkrümelt.
Fazit: NIE WIEDER !!!
Allerdings hatte diese Diät auch was Positives: An dem Tag als sich mein Kreislauf verabschiedete brachte mir mein Papa das erste ( und leider einzige ) Mal Frühstück ans Bett.
Nächtliche Grüsse
Katrin
Hi Max,
Natürlich sind Nüsse etc. „Hirnnahrung“. Das liegt an den
enthaltenen Fettsäuren.
wenn Du jetzt etc. genauer definierst, können wir vielleicht weiterdiskutieren.
Aber daß Nüsse Hirnnahrung sind ist genauso falsch wie die Legende von der Glutaminsäure, die man vor Prüfungen löffelweise futtern soll.
Die von Dir angesprochenen Fettsäuren kommen genauso in vielen anderen Lebensmitteln vor.
Die Gluconeogenese ist aber nicht die einzige Energiequelle
für das Hirn.
Wenn ich mich recht an meine Biochemievorlesung erinnere, kriegt das Hirn weit über 90 % seiner Energie durch Glucose. Andere Energieträger können die Blut/Hirnschranke nicht bzw. nur sehr schlecht überwinden.
Bei Kohlenhydratmangel entstehen sog. Ketonkörper, die
ebenfalls zur Energiegewinnung herangezogen werden.
Jetzt schau Dir bitte mal die Glycolyse an. Dort kommen an mehreren Stellen phosphatierte Ketone vor. Von Körper gebildete Ketone können dort genauso eingeschleust werden, wie aktivierte Essigsäure, die z.B. aus der Beta-Oxidation von Fetten stammen kann.
Das Zauberwort ist und bleibt AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG &
BEWEGUNG!!!
Hier sind wir völlig einer Meinung!
Bei Mangeldiäten (und das sind fast alle Modediäten) bin ich immer skeptisch.
Gandalf