Atomausstieg ist da!

Hallo,
wenn das kein Erfolg ist, da haben die Grünen Wort gehalten: der
Atomausstieg ist da!!!
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zum Atomausstieg (Atomkonsens) am 11. Juni 2001 wurde der Weg frei für deren rechtlich verbindliche Umsetzung. Schon bald wird das Atomgesetz durch das „Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität“ ersetzt.
Im Durchschnitt laufeb die AKW´s noch 13 Jahre. Der älteste Reaktor, in Obrigheim, wird voraussichtlich Ende 2002 vom Netz gehen.
Ein weiterer Erfolg: Die Anzahl der Atommüll-Transporte wird deutlich reduziert. Durch die Begrenzung der Atomkraftswerkslaufzeiten, durch den Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung und durch die Schaffung dezentraler
Zwischenlager an den Kraftwerken. Transporte in die
Wiederaufbereitungsanlagen von La Hague und Sellafield wird es ab 2005 gar nicht mehr geben.
Die Atomhaftpflichsumme wurde deutlich erhöht.

Gruß Mic
http://www.mibor.de

Hallö Mic,

das ist begrüssenswert. Haben sich die Grünen wengst schon den Kopf zerbrochen, wie und mit welchen Mitteln sie wen Wegbruch der Atomenergie ausgleichen wollen? Stromsperrstunde an dem Jahre 2015? :wink:)

CIAo
Reiko

so gehts…
Hallo Reiko,
bereits im April 2000 wurde mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, dem 100.000-Dächer-Programm und einer Reihe anderer Förderprogramme die Energiewende auf den Weg gebracht.
Bis 2010 wird der den Anteil umweltfreundlichen Stroms und der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung verdoppelt. Darüber wird das Energiesparen massiv gefördert.

Gruß mic
http://www.mibor.de

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Hallö,

der umweltfreundliche Strom wird verdoppelt, kann er die Atomenergie auch ersetzen? Und wie sieht die Förderung aus? Umweltfreundlicher Stron ist für den Nutzer teuer als der billige Atomstrom. Fördern die Abnehmer mit teurerem Strompreis die Weiterverbreitung dieses? Ich bin noch immer skeptisch…Bislang wurde Energiesparen mit immer neuen Preiserhöhungen belohnt…

CIAo
Reiko

Hi!

Ich begrüße das auch.
Wenn bessere Alternativen die Kernkraft ersetzen, soll mir das nur recht sein!

Allerdings hierzu noch ein paar Gedanken:

Es wurde in den letzten 20 Jahren kein neues Atomkraftwerk in Deutschland beantragt.
Die Stromerzeuger wollen anscheinend also schon seit längerem weg von der Produktion von Kernenergie in Deutschland.

Alternative Energien wie Solarstrom oder Wasserkraft-Strom decken heute vielleicht 5-10% des Bedarfs. Die von Dir erwähnte Verdoppelung dieses Anteils auf günstigstenfalls 20% reicht bei weitem noch nicht.
Kernenergie hat einen geschätzten Anteil von 50% an unserer Stromversorgung. Dieser Anteil kann vielleicht zu 10% durch alternative Energien substituiert werden.
Die übrigen 40% werden durch Kohle-/Müll-/sonstige Kraftwerke oder, und das wird der Großteil sein, durch zugekauften Strom aus dem Ausland, gedeckt.
Wie denkt Ihr nun, generiert das Ausland seine Energie?

Richtig! Durch Kernkraft. Und das in durch unsere Behörden nicht überwachbaren Anlagen. In Kraftwerken wie Temelin, die in keinster Weise unseren Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dann doch lieber unsere eigenen Meiler, bis substitutive Energieformen marktreif sind!

Schöne neue Welt!

Ich möchte wetten, daß zum Ende der vereinbarten Laufzeiten hin noch zahlreiche Verlängerungen und Sonderregelungen eingeführt werden. Ohne die Spekulation hierauf hätten die Energiekonzerne das niemals mitgetragen.
Ich persönlich hoffe wirklich, daß wir eines Tages mit umweltfreundlichen und ungefährlichen Technologien unseren Strom erzeugen können. Momentan allerdings sind wir davon soweit entfernt wie vom Mars.

Grüße,

Mathias

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Hallo Reiko,
Atomstrom ist nicht billig. Atomstrom wurde und wird mit ungeheuerlichen Subventionen gefördert. Weiter haben wir immer noch das ungeklärte Problem mit der Endlagerung und deren Folgekosten. An die Kosten der Castortransporte möchte ich hier noch gar nicht denken. Fazit: wenn wir hier in der BRD schon lange kein AKW mehr haben, so müssen wir noch sehr lange für diesen „billigen“ Atomstrom bezahlen.

Gruß Mic
http://www.mibor.de

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Hallo Reiko,
Atomstrom ist nicht billig. Atomstrom wurde und wird mit
ungeheuerlichen Subventionen gefördert. Weiter haben wir immer
noch das ungeklärte Problem mit der Endlagerung und deren
Folgekosten. An die Kosten der Castortransporte möchte ich
hier noch gar nicht denken. Fazit: wenn wir hier in der BRD
schon lange kein AKW mehr haben, so müssen wir noch sehr lange
für diesen „billigen“ Atomstrom bezahlen.

Hallo Mic
Hört sich an wie aus den grünen Propagandablättern abgeschrieben.
Ist ziemlicher Unsinn, für die Steinkohleförderung wurden auch Milliarden an Subventionen bezahlt, an den Knappschaftsrenten, die der Steuerzahler mitfinanziert, haben wir noch lange zu knacken.
Jetzt steckt man Geld in Windradparks und ähnliches Zeug und so geht das weiter.
Wer ist der Dumme?
Richtig, der Steuerzahler.
wie Mathias schon sehr richtig bemerkte, ist mir ein deutscher Reaktor allemal lieber als einer in der Tschechoslowakei oder in Rußland, das kennen wir ja nun seit Tschernobyl.Gruß
Rainer

Das Beispiel E-on:
Hallo Rainer,

die Werbestrategen haben längst erkannt, wie absatzmindernd ein schlechtes Image beim Verbraucher ankommt, weshalb man sich bei E-on wieder aus dem Vertrag mit Temelin gelöst hat.

Ist ziemlicher Unsinn, für die Steinkohleförderung wurden auch
Milliarden an Subventionen bezahlt, an den Knappschaftsrenten,
die der Steuerzahler mitfinanziert, haben wir noch lange zu
knacken.

Mit dem Unterschied, daß diese Folgekosten überschaubar sind, nicht aber die der AKW’s in 100-10.000 Jahren, da muß ich dem Mic schon Recht geben.

wie Mathias schon sehr richtig bemerkte, ist mir ein deutscher
Reaktor allemal lieber als einer in der Tschechoslowakei oder
in Rußland, das kennen wir ja nun seit Tschernobyl.

Der deutsche Atomstrom wird immer teurer sein als der aus den Ostblockstaaten, das hängt mit den Lohnkosten zusammen, die sich beim Errichten und Betreiben der Anlage ergeben. Aber die unkalkulierbaren Folgekosten bei einem GAU entfallen bei den regenerativen Energieformen allemal. Und die Angst der Bürger vor Verstrahlung und Tod mit allen psychischen Begleiterscheinungen ist nicht in Geld auszudrücken. Allein das ist der Abschied von der Kernkraft wert, und das wissen auch die Politker; denn die wollen wiedergewählt werden.

Gruß Richard

Und die Angst der

Bürger vor Verstrahlung und Tod mit allen psychischen
Begleiterscheinungen ist nicht in Geld auszudrücken. Allein
das ist der Abschied von der Kernkraft wert, und das wissen
auch die Politker; denn die wollen wiedergewählt werden.

Sicher, die Grünen haben den Leute die Angst ja auch eingeredet.
Sehen wir uns mal die Fakten an:
Tote im Steinkohlenbergbau: Tausende
Berufskrankheiten im Steinkohlenbergbau (Staublunge = Lungenemphysem mit Todesfolge): Hunderttausende
Tote in Kernkraftwerken: ?
Komisch, vor dem Steinkohlenbergbau hat keiner Angst.
Gruß
Rainer

Hi!

die Werbestrategen haben längst erkannt, wie absatzmindernd
ein schlechtes Image beim Verbraucher ankommt, weshalb man
sich bei E-on wieder aus dem Vertrag mit Temelin gelöst hat.

Das war aus marketingstrategischen Gründen notwendig.

Ist ziemlicher Unsinn, für die Steinkohleförderung wurden auch
Milliarden an Subventionen bezahlt, an den Knappschaftsrenten,
die der Steuerzahler mitfinanziert, haben wir noch lange zu
knacken.

Mit dem Unterschied, daß diese Folgekosten überschaubar sind,
nicht aber die der AKW’s in 100-10.000 Jahren, da muß ich dem
Mic schon Recht geben.

Was ist unüberschubar an einer gewissen Anzahl Kubikmeter Beton, in welche man ein AKW eingießt?

wie Mathias schon sehr richtig bemerkte, ist mir ein deutscher
Reaktor allemal lieber als einer in der Tschechoslowakei oder
in Rußland, das kennen wir ja nun seit Tschernobyl.

Der deutsche Atomstrom wird immer teurer sein als der aus den
Ostblockstaaten, das hängt mit den Lohnkosten zusammen, die
sich beim Errichten und Betreiben der Anlage ergeben. Aber
die unkalkulierbaren Folgekosten bei einem GAU entfallen bei
den regenerativen Energieformen allemal. Und die Angst der
Bürger vor Verstrahlung und Tod mit allen psychischen
Begleiterscheinungen ist nicht in Geld auszudrücken. Allein
das ist der Abschied von der Kernkraft wert, und das wissen
auch die Politker; denn die wollen wiedergewählt werden.

Du gehst hier von falschen Voraussetzungen aus.
Dein Vergleich geht davon aus, daß die Kernenergie völlig durch andere, regenerative Energieformen ersetzt werden kann.
Das aber ist schlichtweg unrichtig.
Faktisch gesprochen gehen in Deutschland mit Abschaltung der Kernkraftwerke die Lichter aus.
Regenerative Energien ersetzen vielleicht 10% der Kernenergie.
Also MUSS Strom aus dem Ausland importiert werden. Woher wird das sein? Aus Frankreich zunächst einmal. Und wie erzeugt Frankreich den Großteil sei´nes Stroms? Mit Kernkraftwerken.

Wir drehen uns mit unserer deutschen Insellösung im Kreis.
Denn der Rest der Welt will in diesem Fall nicht wirklich genesen am deutschen Wesen, sondern wittert ein dickes Geschäft. Und das werden sie auch machen - auf Kosten des deutschen Verbrauchers. Danke Rot-Grün.

Grüße,

Mathias

An die Kosten der Castortransporte möchte ich
hier noch gar nicht denken.

Warum ist denn so ein Castortransport so teuer???
Eigentlich müßte man doch nur einen Zug nehmen, der von
A nach B fährt. Wer ist denn schuld an den Kosten???

Marc

Sicher, die Grünen haben den Leute die Angst ja auch
eingeredet.

Tschernobyl und Three-Miles-Island (in Japan gab’s ja auch vor nicht all zu langer Zeit ein „Störfall“ mit 2 Toten) braucht man nicht einzureden, das sind Fakten und zwar tödliche Fakten. Wieviele Menschen in Tschernobyl unmittelbar und später bis heute sterben, werden die Statistiken besser belegen können als unsere Mutmaßungen.

Sehen wir uns mal die Fakten an:
Tote im Steinkohlenbergbau: Tausende
Berufskrankheiten im Steinkohlenbergbau (Staublunge =
Lungenemphysem mit Todesfolge): Hunderttausende
Tote in Kernkraftwerken: ?
Komisch, vor dem Steinkohlenbergbau hat keiner Angst.

Du verwechelst hier ganz eindeutig so genannte Berufskrankheiten, die jeder Beruf aufzuweisen hat, mit Krankheit und Tod von Bürgern, die mit dem Job der Kernkraft nichts zu tun haben. Oder sollten alle Auotkäufer jetzt ohne Schutzmaske in die Lackieranlagen der Autoindustrie zwangseingewiesen werden, um ein wenig Industrieluft zu schnuppern? Das nur als drastisches Beispiel.

Nein, jedes Kind und jedes Tier kann vor Feuer fliehen, weil es das Feuer sehen kann. Radioaktivität kann man nicht sehen, nicht fühlen, nicht schmecken: Und das nennst Du diffuse Ängste? Deine Terminologie ist eher diabolisch.

Gruß Richard

Hallo Matthias,

eigentlich wollte ich auf Deinen Artikel nicht eingehen, um Dir Gelegneheit zu geben, ihn noch einmal zu überdenken und neu zu formulieren. Ich gehe daher mal auf Deine Denkweise ein, weil Deine Fakten zu haarsträubend sind:

die Werbestrategen haben längst erkannt, wie absatzmindernd
ein schlechtes Image beim Verbraucher ankommt, weshalb man
sich bei E-on wieder aus dem Vertrag mit Temelin gelöst hat.

Das war aus marketingstrategischen Gründen notwendig.

Das Image einer Firma fließt in marketingstrategische Überlegungen mit ein. Was sagst Du also Neues?

Mit dem Unterschied, daß diese Folgekosten überschaubar sind,
nicht aber die der AKW’s in 100-10.000 Jahren, da muß ich dem
Mic schon Recht geben.

Was ist unüberschubar an einer gewissen Anzahl Kubikmeter
Beton, in welche man ein AKW eingießt?

Wenn die radioaktive Verseuchung an der Mauer stopp machen würde und diese Mauer nie brüchig werden würde, hättest Du sogar Recht, was das Areal des AKW’s selbst angeht. Nicht aber dessen Mitarbeiter und schon lange nicht die verstrahlte Bevölkerung samt Lebensmitteln und übriger Umwelt.

Der deutsche Atomstrom wird immer teurer sein als der aus den
Ostblockstaaten, das hängt mit den Lohnkosten zusammen, die
sich beim Errichten und Betreiben der Anlage ergeben. Aber
die unkalkulierbaren Folgekosten bei einem GAU entfallen bei
den regenerativen Energieformen allemal. Und die Angst der
Bürger vor Verstrahlung und Tod mit allen psychischen
Begleiterscheinungen ist nicht in Geld auszudrücken. Allein
das ist der Abschied von der Kernkraft wert, und das wissen
auch die Politker; denn die wollen wiedergewählt werden.

Du gehst hier von falschen Voraussetzungen aus.
Dein Vergleich geht davon aus, daß die Kernenergie völlig
durch andere, regenerative Energieformen ersetzt werden kann.
Das aber ist schlichtweg unrichtig.
Faktisch gesprochen gehen in Deutschland mit Abschaltung der
Kernkraftwerke die Lichter aus.

So viel geballten Unsinn auf einmal habe ich lange nicht mehr gelesen: Zum einen werden die AKWs bei uns erst nach und nach abgeschaltet, um in der Zwischenzeit z.B. Offshore-Windkraftanlagen aufzubauen und zum anderen verkennst Du künftige Einsparmöglichkeiten bzw Kraft-Wärme-Koppelungsmöglichkeiten (Wenn ich mit jedem Tropfen Heizöl, der in deutschen Heizungsanlagen - industriell wie privat - verbrannt wird, gleichzeitig Strom erzeugen würde, brächten wir ab sofort kein einziges AKW mehr).

Regenerative Energien ersetzen vielleicht 10% der Kernenergie.
Also MUSS Strom aus dem Ausland importiert werden. Woher wird
das sein? Aus Frankreich zunächst einmal. Und wie erzeugt
Frankreich den Großteil sei´nes Stroms? Mit Kernkraftwerken.

Der Strom in Europa kursiert ständig hin und her, je nachdem, wo er gerade am günstigsten eingesetzt werden kann. Das wird sich auch nicht ändern, wenn kein einziges AKW mehr steht. Auch bei den Franzosen nimmt die Akzeptanz für Atomstrom ab. Wenn die erst einmal ihre Korruptionsmentalität in den Griff gekriegt haben werden und mehr und mehr Exgeneraldirektoren die pekunäre Verquickung von Politik und Industrie (auch Filz genannt) zugegeben haben werden (s. Elf-Aquitaine), werden sich auch etliche Geheimnisse um Millionen unbekannter Provenienz bei unseren Parteien lüften.

Wir drehen uns mit unserer deutschen Insellösung im Kreis.
Denn der Rest der Welt will in diesem Fall nicht wirklich
genesen am deutschen Wesen, sondern wittert ein dickes
Geschäft. Und das werden sie auch machen - auf Kosten des
deutschen Verbrauchers. Danke Rot-Grün.

Naja, ein bißchen Polemik bei der Lektüre Deiner geistigen Genüsse tut ja noch gut, auch wenn sie ins Leere läuft. Aber im Ernst: Befasse Dich mal mit EEG (Erneuberbare Energien Gesetz) und einem Politiker, der seine Ansprüche an die Allgemeinheit für sich selbst auch lebt:

http://www.hans-josef-fell.de

Gruß Richard

Zurück
Hallö,

mal zurück zur Ausgangsproblematik. Der Austieg aus der Atomenergie ist löblich und sicher der richtige Schritt. Stellt sich aber dennoch die Frage, wodurch ersetzen? Reichen die Alternativ-Energien aus, den Atomstrom komplett zu ersetzen? Kohlevorräte sind auch nur eine begrenzte Quelle, werden hundertausende Windräder die Landschaften verschandeln? Können Wasserkraftwerke den Energiebedarf abdecken? Sonnenkollektoren auf den Dächern dürften so ziemlich sicher nicht ausreichen.

Wie soll es geschafft werden, in den nächsten 15 Jahren einen vollständigen Ersatz für die Atomenergie zu schaffen?

Fragt
Reiko

Deine Terminologie ist eher diabolisch.

Schönes Beispiel für die von Sachkenntnis ungetrübte, dafür aber hochemotionale Diskussionsweise der Kernkraftgegener.
Danke
Rainer

Hallo Rainer,
hört sich an wie aus Propagandablättern der Atomlobby abgeschrieben.
Wie sieht es den aus mit der höheren Leukämieraten um die Wiederaufbereitungsanlage um Sallafield, um die radioaktive Verseuchung der Gewässer um Sallafield oder um die erhöhten Leukämieraten um das AKW bei Hamburg, Name fällt mir gerade nicht ein?
An der Produktion, Endlagerung oder Wiederaufbereitung von atom werden viele Leute noch sterben und genetische Defekte weitervererben. „Leider“ kann man das den Leuten nicht direkt ansehen.

Gruß mic
http://www.mibor.de

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Hallo Marc,
von mir aus können die Kosten noch höher sein. Viele Leute erreicht man nur über die Geldschiene. Den Leuten muss klar sein, wenn man auf Atomkraft setzt, dann gehts halt an den Geldbeutel.

Gruß Mic
http://www.mibor.de

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Tach,

weisst, ich will günstigen Strom, ich will kein Windpark vor Tür (weil der blanke Horror, mir ist es wurscht, ob es Kohle- oder Atomenergie ist. Aber die Konzepte? Wo und wie sind wirklich die Alternativen zur Atomenergie?

Die hab ich seit der Diskussion um den Atomausstieg noch nicht ein einziges Mal gelesen, gehört, gesehen. Gibts die überhaupt?

Fragt
Reiko

Hallo Reiko,
siehe meine Antwort vom 12.6… Wir stehen doch heute erst am Anfang. Es werden auch nicht alle AKW´s auf einmal abgeschaltet.
Eine Frage interessiert mich übrigens, wäre es dir lieber ein AKW steht vor deiner Türe?? Würdest du auch gerne in der Nähe eines Endlagers leben wollen??

Gruß mic
http://www.mibor.de

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Wieder hallö,

Eine Frage interessiert mich übrigens, wäre es dir lieber ein
AKW steht vor deiner Türe??

Sofern es nicht Temelin heisst, wäre mir egal, ja.

Würdest du auch gerne in der Nähe
eines Endlagers leben wollen??

Wenn es um meinen Lebensunterhalt ginge, würde ich auch IM Endlager arbeiten…zumal aber mal erwähnt werden darf, dass kein Endlager in einer Wohnsiedlung liegt und kein AKW an einer Spielstrasse…

Und letzlich nutzen ALLE den Atomstrom, sogar die Atomstromgegner…:wink: Und er wird auch genutzt werden, wenn Germany komplett aus der A-Energie ausgestiegen ist, denn dann kommt er aus Osteuropa (wie ja schon immer eigentlich), weil, ohne diese Art der Stromerzeugung geht global ganz sicher nichts.

Nun, warten wir`s halt ab…:wink:

CIAo