Statistik
Hi ebenso,
Daß das unrichtig ist, weißt Du wahrscheinlich selbst.
Das einzige Problem bei der Auzßerbetriebnahme eines AKW ist
die Lagerung des Reaktors.
Das ist bekannt, wäre aber ohne den Abschaltwahn gar nicht
notwendig.
Und die vielen Strahlenopfer in der Ukraine und anderswo (Langzeiterkrankungen nicht verleugen!) kehrst Du einfach unter den Teppich? Und was ist mit dem wirtschaftlichen Schaden der Land- und Viehwirtschaft? Was mit den Kindern, die durch Fehlgeburt nie das Licht der Welt lebend erblickt haben? Was mit den vielen todgeweihten krebskranken Kindern aus der Ukraine, deren Urlaub im Westen - um ihr Leben zu verlängern - keiner mehr bezahlen will? Was weißt Du von Halbwertszeiten? Tschernobyl ist noch lange nicht vorbei!!!
Daß der Aufenthalt im Umkreis von oder das Arbeiten innerhalb
eines AKWs weit weniger strahlenbelastend ist als
Langstreckenflüge, ist bewiesen.
Was soll das also?
Und welche Art Strahung haben wir da oben? Alpha, Betta, Gamma, oder Röntgen? Und in welchen Anteilen? Trotzdem meine ich im wesentlichen die Risiken eines Unfalls oder GAUs, nicht den Normalbetrieb eines AKW.
Wieviel Prozent des bisher von AKWs produzierten Stroms können
diese substituieren?
5%? 7%?
Ich gebe Dir mal diesen Link hier:
http://www.uni-muenster.de/Energie/
Vergleichbar sind dort nur die Zahlen von 1999, wobei man wieder z.T. auf Schätzungen angewiesen ist, weil die genauen Zahlen noch nicht vorliegen:
Verbraucht (nicht produziert) wurden demnach ca. 486,3 Mrd. kWh in der BRD. Aus regenerativen Quellen kamen ca. 6,4%, entsprechend 31 Mrd.kWh. Ein Jahr später wurden aber schon 35 Mrd.kWh produziert, was einer Steigerung von 13% entspricht. Wenn Du dieses Faktor auf 35 ab 2000 hochrechnest, bist Du schon nach 23 Jahren bei 581,93 Mrd.kWh angekommen, also einer Menge, die wir gar nicht brauchen, weil auch die Energie-Einsparungsmöglichkeiten ständig zunehmen. Ich gehe davon aus, daß der Herr Müller aus dem Bundeswirtschaftsministerium das noch genauer ermittelt hat und die Atomindustrie auch, sonst hätten die sich ganz bestimmt nicht auf den 30-Jahre-Deal eingelassen. Aber meine groben Hochrechnungen scheinen zu stimmen, ein einfacher Taschenrechner tut’s.
Es wäre m.E. um einiges günstiger, noch 2-3 AKWs in D zu
bauen, und in Zukunft mit Dtrom zu heizen. Dann würde man
nciht wertvolles Rohöl, das man viel besser zu Benzin
raffinieren sollte, zum Heizen verplempert.
Mit Strom heizen ist ja nun wirklich die unökonomischste Art. Die Wirkungsgrade von einfachen Wärmetauschern (Solarthermie) liegen bei 60%. Wertvolles Rohöl braucht kein Mensch zum Heizen, jedenfalls in der Zukunft nicht. Es gibt ja auch noch Erdwärme oder Biomasse z.B.
Es ist doch so, daß es keine Möglichkeit gibt, Strom
effektiver, mit weniger Platzaufwand und weniger Emissionen zu
produzieren, als mit AKWs.
Du scheinst keine Kinder zu haben, sonst würdest Du sowas nicht schreiben. Hinter mir die Sintflut, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose, gelle?
Die Gefahr eines GAUs besteht natürlich immer, ist aber
mittlerweile bei modernen AKWs vernachlässigbar klein.
Bei Wahrscheinlichkeitsberechnungen fehlt leider immer die Angabe des Zeitpunkts, wann das Ereignis eintreffen könnte: das kann am Anfang, in der Mitte oder am Ende der Periode liegen. Das „sicherste“ AKW kann also in den nächsten 5 Minuten hochgehen.
Der Strom in Europa kursiert ständig hin und her, je nachdem,
wo er gerade am günstigsten eingesetzt werden kann. Das wird
sich auch nicht ändern, wenn kein einziges AKW mehr steht.
Auch bei den Franzosen nimmt die Akzeptanz für Atomstrom ab.
Du windest Dich heraus.
Ich frage nochmal: woher wird der Strom für D kommen, wenn in
20 Jahren der letzte Reaktor abgeschaltet ist?
s.o.: Aus Wind-, Solar und Wasserkraft, Geothermie und Biomasse. Sollte ich eins vergessen haben, schau noch mal in dem Link nach.
Ich glaube nicht, daß die Entfilzung des französischen Polit-
und Wirtschaftsfilzes die Bevölkerung mit einem Schlag
sensibler für Stromerzeugungsmethoden macht.
Mit einem Schlag nicht, aber nach und nächer. Die Franzosen begreifen ja auch wie wir Deutsche, wer die Korruption letzlich bezahlt (und vor allen Dingen die Folgen der Korruption durch falsche wirtschaftspolitische Weichenstellungen): der Steuerzahler.
Fakt ist, daß es den meisten Franzosen im Endeffekt völlig
egal ist, woher ihr Strom kommt, hauptsache er ist billig.
Genauso ist es bei den meisten Deutschen.
Genau so wie das billige BSE- und MKS-Massenfleisch gefressen wurde, bis der Verbraucher kapiert hat, daß alles seinen Preis hat: auch die Gesundheit und das Überleben.
Wir lassen uns lediglich von ein paar wenigen saturierten,
gutsituierten Gutmenschen terrorisieren, die sonst keine
Probleme haben.
Wenn Du Argumente als Terror ansiehst, dann bitte. Erspare mir lieber ein Werturteil.
http://www.hans-josef-fell.de
Bei Gelegenheit.
Allerdings hätte ich zuvor gerne eine ordentliche Begründung
dafür, weswegen meine Argumentation bzgl. des aus dem Ausland
zu beziehenden Stromes ins Leere laufen würde.
Ja, wenn Du meine Links immer erst bei Gelegenheit liest, kann ich Dir auch nicht helfen. Dann werde halt erst bei Gelegenheit schlauer: trotzdem werde ich jetzt das Forum hier nicht sprengen und in so ein Posting den Gesamttext kopieren.
Ich höre von Dir keine Fakten, nur unhöfliche Anfeindungen.
Ich werde immer dann ungehalten, wenn Menschen polemisieren ohne Hintergrundinformationen. Ich lese z.B. die IWR-Letters schon seit ca. 1 Jahr und Technik - sofern sie nicht Unbeteiligte lebensgefährlich bedroht - hat mich schon immer fasziniert, also länger als 40 Jahre. Da ich zudem Kaufmann bin, kenne ich die Gepflogenheiten des Marktes, um an Aufträge zu kommen. Da ich zudem Hobbypolitiker war, kenne ich die Gepflogenheiten hinter den Kulissen, wie man Schmiergelder kassiert, ohne selbst damit etwas zu tun zu haben. Deshalb betrachte ich immer Großindsutrien skeptisch, die mit wenig Aufwand das ganz große Geschäft machen (z.B. Banken, s. Berlin). Es gibt mehr Schweinereien in deutschen Landen als sich mancher denkt.
Deine Argumentation gipfelt zur Stunde, ganz neutral, in dem
folgenden Ergebnis: nach Anschaltung der deutschen AKWs ist es
möglich, die Versorgungslücke durch regenerative
Energieerzeugungsformen und durch Kraft-Wärme-Kopplung zu
schließen.
Und das ist schlichtweg unwahr.
Nach 20 Jahre wird das schlichtweg wahr sein, sofern eine schwarze Regierung nicht das neue Gesetz kippt. Rechne es halt selber nach, wenn Du meinen Zahlen oben nicht traust. Aber den Link dazu mußt Du halt lesen.
Bitte gib mir Fakten! Überzeuge mich!
Ích will ja gerne glauben, daß wir ganz ohne Kernenergie
auskommen können!
s.o.: Weitere Fakten sind Länder, in denen es schon funktioniert, z.B. Norwegen, die genügend Wasserkraft haben. Da wir nun nicht so viel Wasserfälle haben, haben wir andere ungenutzte Energieformen (s.o. z.B. Wind), und die Technik wird auch immer besser bzw effizienter.
Nur sieht es momentan so aus, daß wir unsere Problem lediglich
zu unseren Nachbarn verlagern, sie aber trotzdem nicht aus der
Welt geschafft haben. Ja sogar die Gefahr der Technologie
maximiert haben.
Bei E-on widerlegt: Mix-it macht’s möglich! Der Verbraucher entscheidet.
Gruß Richard
p.s.: Tut mir leid, wenn ich manchmal selber polemisiere, das liegt an meinem leidenschaftlichen Engagement für eine ungefährliche und friedliche Zukunft für die Menschheit, nicht nur für die Deutschen. Probleme auf Nachbarn verlagern wird dann nicht mehr möglich sein, wenn Gesetze von nicht korrupten Politikern entsprechend transparent gehandlet werden. Das muß die EU überwachen und deshalb muß auch Tschechien mit ins Boot, damit Temelin bald wieder abgeschaltet werden kann.