Atomausstieg ist da!

Noch zum Konzept:
Ich noch einmal:

Man kann nicht mit Nachdruck etwas beraten und beschliessen, ohne sich jemals die Birne zerbrochen zu haben, wie man einen solchen Ausstieg überhaupt kompensieren kann. Zu sagen, es wird schon, wird da nicht reichen. Der Austieg aus der Atomenergie als Gewissensberuhigung, und die anschliessende erneut umweltbelastende, oder besser umweltstörende Alternativenergie, ich weiss nicht…

Es ist wie mit dem Internet, es soll möglichst billig, gar gratis werden, wie diese Infrastruktur allerdings dann finanziert werden soll, weiss auch keiner…:wink:

Bis denne

CIAo
Reiko

Hallo Reiko,

Du bezeifelst, daß man mit Alternativ-Energien den Atomstrom ersetzen kann.

Wie soll es geschafft werden, in den nächsten 15 Jahren einen
vollständigen Ersatz für die Atomenergie zu schaffen?

Fragt
Reiko

Soweit hat man eigentlich noch nicht ernsthaft nachgedacht, weder Atomstromgegner noch Politiker. Es interessiert auch Keinen. Irgendwann innerhalb der von Dir vorgegebenen Frist kommt doch sowieso eine Neuwahl die zum Sieg einer Partei mit Atomstrombefürwortern führt und die derzeitigen Gesetze werden dann modifiziert oder ergänzt und das eine oder andere modernere KKW wird neu gebaut. Jeder ist damit zufrieden.

Trotzdem würde mich eine ernsthafte Antwort auf Deine Frage auch interessieren.

Grüße Rudolf

Frist:
Hallo RuBa,

die Frist habe nicht ich gesetzt, sondern MIC in seinem Anfangsposting. Ich habe mir lediglich das Recht genommen, von 13 auf 15 aufzurunden, 13 klingt immer so schlecht…:wink:

Nun, eine plausible Antwort steht noch aus, und wenn ich mal ehrlich sage, ich glaube kaum, dass diese hier jemand liefert bzw. liefern kann.

CIAo
Reiko

Hallo Mic,

entschuldige bitte, aber das ist schwachsinn. was hier betrieben wird landet im chaos. also nocheinmal. was ist die alternative zu heute zum gleichen preis? soll ich es dir sagen? stom aus russland und frankreich. und wenn wir dann nicht so wollen wie die anderen wird der hahn abgedreht, genauso wie wir jetzt vom öl abhängig sind. die verursacher sind dann so alt, das es diesen herren nicht mehr interessiert. super aussichten.

markus

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Hallo Reiko,

genauso wird es kommen. die dann kein geld mehr haben, haben eben nur noch strom für 5 stunden am tag.

gruß

markus

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Hallo Reiko,

es gibt keine Konzepte. Selbst die Grünen haben keine. Das scheint denen auch egal zu sein.

Gruß

Markus

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Offensichtlich…
…scheinen aber die meissten der Atomstromgegner gut situiert zu sein, ansonsten würden sie nicht auf Kosten der Ottonormalmenschen teueren Strom fordern.

Ich halte dies auch für eine Art Doppelmoral, ähnlich der Grünen: gegen Atomstrom zu gunsten der Umwelt diskustieren, aber mit teuren, auf Steuergeldern basierten Limousinen durch die Gegend kutschen, is ja nicht mein Geld oder so ähnlich…

Dem Grossteil der Menschen wird es egal sein, was für einen Strom sie beziehen, Hauptsache dieser ist preisgünstig. Aber es ist halt wie so immer: es wird versucht, allen anderen die Maske des Gutseins (in diesem Falle der Atomausstieg) aufs Gesicht gedrückt, leider…

Nun, die Argumente der Atomkraftgegner bezogen sich bislang ausschliesslich auf den Ausstieg, Alternativen hat bislang noch keiner genannt. Soviel zur Glaubwürdigkeit.

Lieben Gruss
Reiko

Hallo Mic,

die Frage die Du stellst ist unlogisch. Natürlich würde jeder antworten „Nein“. Genauso kannst Du fragen, ob jemand sich freiwillig vor einen Zug schmeißt. Die Frage ist doch, wo und was sind die bezahlbaren Konzepte? Hast Du schonmal mit Menschen gesprochen, die in der Nähe von Windrädern wohnen? Die sind audgrund des permanenten summens bald reif für die Klapsmühle.

Gruß

Markus

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Hallo Rainer,

stimme Dir zu.

Gruß

Markus

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Hallo Rainer,
hört sich an wie aus Propagandablättern der Atomlobby
abgeschrieben.
Wie sieht es den aus mit der höheren Leukämieraten um die
Wiederaufbereitungsanlage um Sallafield, um die radioaktive
Verseuchung der Gewässer um Sallafield oder um die erhöhten
Leukämieraten um das AKW bei Hamburg, Name fällt mir gerade
nicht ein?
An der Produktion, Endlagerung oder Wiederaufbereitung von
atom werden viele Leute noch sterben und genetische Defekte
weitervererben. „Leider“ kann man das den Leuten nicht direkt
ansehen.

Die Toten im Bergbau sind ja nachzuweisen, das schreckt offenbar niemand ab, Tod durch einstürzende Stollen oder Gasexplosionen sind was, das man sich vorstellen kann, passiert halt.
Atomenergie könne man genauso rational betrachten, wenn man wollte, aber dazu gehört schon ein bißchen Wissen, das hat halt nicht jeder.
Da ist es sehr leicht, mit solchen Argumenten wie Leukämie zu kommen, in Hamburg hat es eine sehr gründliche Untersuchung der Leukämiefälle durch Mediziner gegeben, es wurde „keine signifikante Häufung“, also kein überdurchschnitllicher Wert gefunden.
Jetzt sag bitte nicht, die waren von der Atomlobby gekauft, das ist das absolute Totschlagargument.
Sicher ist Kernkraft nicht ohne Risiko, das sehe ich auch so.
Aber dämonisieren sollte man sie nicht.
Mein Onkel war Bergmann und ist am Lungenemphysem gestorben, kein schöner Tod, aber darüber hat sich noch nie jemand öffentlich empört.
Seltsam.
Gruß
Rainer

Hallo Reiko,

ich würd mal sagen „BINGO“

Gruß

Markus

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das, was sich die Grünen an den Hut stecken, ist ganz normales Abschalten der alten Reaktoren. Nur diesesmal noch subventioniert. Der letze wird in 20 jahren abgeschaltet. Oder war diese Nachricht im Fernsehen eine Ente?
Ein Ersatz ist nicht möglich. Die erneuerbaren Energien sind so verschwindend gering, dass die Energie aus den Nachbarländern gekauft werden muss: Atomstrom.
Ein Ausweg wäre: ganz Deutschland mit Windmühlen zuplastern.
Sonnenenergie? Nicht bei uns. Erdgas? Ist fossiler Brennstoff.
Wasserkraft? Zu wenig und zu landschaftszerstörend. Gezeitenkraftwerke? Ja, wenn die gesamte Küste Deutschlands ein einziges Kraftwerk ist. Also auch extrem umweltzerstörend.
Also doch Atomstrom! Halt vom Nachbarn. So wie´s Österreich macht.
Grüße
Raimund

Hallo Marc,
von mir aus können die Kosten noch höher sein. Viele Leute
erreicht man nur über die Geldschiene. Den Leuten muss klar
sein, wenn man auf Atomkraft setzt, dann gehts halt an den
Geldbeutel.

Sollte man mal testen, alle, die laut schreien, Energie sei zu billig, müßten das fünffache für Strom und Benzin bezahlen.
Spätestens nach zwei Monaten würden die um Gnade winseln *lach*
*wink*
Rainer

Diabolisch
Au weia!

Schönes Beispiel für die von Sachkenntnis ungetrübte, dafür
aber hochemotionale Diskussionsweise der Kernkraftgegener.

Mehr also fiel Dir zu meiner Antwort nicht ein? In der Tat: Diabolisch.

Tut mir ja leid, daß ein Onkel von Dir im Bergbau zu Tode kam, aber wer redet denn hier dem Bergbau das Wort? Ich doch nicht!
Dennoch handelt es sich auch bei Steinlunge oder Unfall untertage um Berufsfolgekrankheiten. Wie Strahlenkranke aussehen und welch immenser medizinischer Aufwand notwendig ist, solche Todegeweihte medizinisch zu versorgen, kannst Du im neuen Spiegel-# 24, Seite 220 nachlesen (das AKW in Japan hieß übrigens Tokaimura, naja alles kann man sich nicht merken): Die Opfer „verfaulen“ regelrecht von innen, weil Gamma- und Röntgenstrahlung die DNS angreifen und zerstören, Chromosomen werde zerhackt, es kommt zu keiner Zellteilung und damit Regenerierung mehr.

Schöne heile Welt!
Richard

Warst Du jemals…
…im Braunkohleabraumgebiet in der Lausitz? Kann ich mir nicht vorstellen, denn dann würdest Du unter Umwelt (das Lieblingswort der A-Gegner ganz anders definieren).

Ist Dein Dorf zugunsten des Abraumes per Grundgesetz abgerissen worden? Wenn ja, dann dürftest Du ganz anders über diese Art der Energiergewinnung denken.

Aber alles im Sinne der Umwelt, unserer Welt, ja klar…

CIAo
Reiko

Wenn Du doch nur lesen könntest,
…dann hättest Du diesen Nebensatz auch verstanden:

aber wer redet denn hier dem Bergbau das Wort? Ich doch nicht!

Aber Du hast ihn nicht verstanden, wie so vieles an der Diskussion hier nicht.

Gute Nacht, Deutschland
Richard

Zusatz
Hi Richard
Tokaimura war und ist eine Wiederaufbereitungsanlage, kein AKW

Gruß
Mike

Hi!

eigentlich wollte ich auf Deinen Artikel nicht eingehen, um
Dir Gelegneheit zu geben, ihn noch einmal zu überdenken und
neu zu formulieren. Ich gehe daher mal auf Deine Denkweise
ein, weil Deine Fakten zu haarsträubend sind:

Diese Aussage zeugt nicht wirklich von einem gepflegten Diskussionsstil, Herr Oberlehrer…

die Werbestrategen haben längst erkannt, wie absatzmindernd
ein schlechtes Image beim Verbraucher ankommt, weshalb man
sich bei E-on wieder aus dem Vertrag mit Temelin gelöst hat.

Das war aus marketingstrategischen Gründen notwendig.

Das Image einer Firma fließt in marketingstrategische
Überlegungen mit ein. Was sagst Du also Neues?

Nichts. War nur eine Bestätigung.

Mit dem Unterschied, daß diese Folgekosten überschaubar sind,
nicht aber die der AKW’s in 100-10.000 Jahren, da muß ich dem
Mic schon Recht geben.

Was ist unüberschubar an einer gewissen Anzahl Kubikmeter
Beton, in welche man ein AKW eingießt?

Wenn die radioaktive Verseuchung an der Mauer stopp machen
würde und diese Mauer nie brüchig werden würde, hättest Du
sogar Recht, was das Areal des AKW’s selbst angeht. Nicht aber
dessen Mitarbeiter und schon lange nicht die verstrahlte
Bevölkerung samt Lebensmitteln und übriger Umwelt.

Daß das unrichtig ist, weißt Du wahrscheinlich selbst.
Das einzige Problem bei der Auzßerbetriebnahme eines AKW ist die Lagerung des Reaktors.
Das ist bekannt, wäre aber ohne den Abschaltwahn gar nicht notwendig.

Daß der Aufenthalt im Umkreis von oder das Arbeiten innerhalb eines AKWs weit weniger strahlenbelastend ist als Langstreckenflüge, ist bewiesen.
Was soll das also?

Der deutsche Atomstrom wird immer teurer sein als der aus den
Ostblockstaaten, das hängt mit den Lohnkosten zusammen, die
sich beim Errichten und Betreiben der Anlage ergeben. Aber
die unkalkulierbaren Folgekosten bei einem GAU entfallen bei
den regenerativen Energieformen allemal. Und die Angst der
Bürger vor Verstrahlung und Tod mit allen psychischen
Begleiterscheinungen ist nicht in Geld auszudrücken. Allein
das ist der Abschied von der Kernkraft wert, und das wissen
auch die Politker; denn die wollen wiedergewählt werden.

Du gehst hier von falschen Voraussetzungen aus.
Dein Vergleich geht davon aus, daß die Kernenergie völlig
durch andere, regenerative Energieformen ersetzt werden kann.
Das aber ist schlichtweg unrichtig.
Faktisch gesprochen gehen in Deutschland mit Abschaltung der
Kernkraftwerke die Lichter aus.

So viel geballten Unsinn auf einmal habe ich lange nicht mehr
gelesen:

Du solltest wirklich an Deinem Diskussionsstil arbeiten.
Dogmatisches Geplärre wirkt unglaubwürdig.

Zum einen werden die AKWs bei uns erst nach und nach
abgeschaltet, um in der Zwischenzeit z.B.
Offshore-Windkraftanlagen aufzubauen

Wieviel Prozent des bisher von AKWs produzierten Stroms können diese substituieren?
5%? 7%?

und zum anderen verkennst
Du künftige Einsparmöglichkeiten bzw
Kraft-Wärme-Koppelungsmöglichkeiten (Wenn ich mit jedem
Tropfen Heizöl, der in deutschen Heizungsanlagen - industriell
wie privat - verbrannt wird, gleichzeitig Strom erzeugen
würde, brächten wir ab sofort kein einziges AKW mehr).

Die Kosten für die einzelnen Haushalte sind hier absolut indiskutabel.
Es wäre m.E. um einiges günstiger, noch 2-3 AKWs in D zu bauen, und in Zukunft mit Dtrom zu heizen. Dann würde man nciht wertvolles Rohöl, das man viel besser zu Benzin raffinieren sollte, zum Heizen verplempert.
Es ist doch so, daß es keine Möglichkeit gibt, Strom effektiver, mit weniger Platzaufwand und weniger Emissionen zu produzieren, als mit AKWs.
Die Gefahr eines GAUs besteht natürlich immer, ist aber mittlerweile bei modernen AKWs vernachlässigbar klein.

Regenerative Energien ersetzen vielleicht 10% der Kernenergie.
Also MUSS Strom aus dem Ausland importiert werden. Woher wird
das sein? Aus Frankreich zunächst einmal. Und wie erzeugt
Frankreich den Großteil sei´nes Stroms? Mit Kernkraftwerken.

Der Strom in Europa kursiert ständig hin und her, je nachdem,
wo er gerade am günstigsten eingesetzt werden kann. Das wird
sich auch nicht ändern, wenn kein einziges AKW mehr steht.
Auch bei den Franzosen nimmt die Akzeptanz für Atomstrom ab.

Du windest Dich heraus.
Ich frage nochmal: woher wird der Strom für D kommen, wenn in 20 Jahren der letzte Reaktor abgeschaltet ist?

Wenn die erst einmal ihre Korruptionsmentalität in den Griff
gekriegt haben werden und mehr und mehr Exgeneraldirektoren
die pekunäre Verquickung von Politik und Industrie (auch Filz
genannt) zugegeben haben werden (s. Elf-Aquitaine), werden
sich auch etliche Geheimnisse um Millionen unbekannter
Provenienz bei unseren Parteien lüften.

Ich glaube nicht, daß die Entfilzung des französischen Polit- und Wirtschaftsfilzes die Bevölkerung mit einem Schlag sensibler für Stromerzeugungsmethoden macht.

Fakt ist, daß es den meisten Franzosen im Endeffekt völlig egal ist, woher ihr Strom kommt, hauptsache er ist billig. Genauso ist es bei den meisten Deutschen.

Wir lassen uns lediglich von ein paar wenigen saturierten, gutsituierten Gutmenschen terrorisieren, die sonst keine Probleme haben.

Wir drehen uns mit unserer deutschen Insellösung im Kreis.
Denn der Rest der Welt will in diesem Fall nicht wirklich
genesen am deutschen Wesen, sondern wittert ein dickes
Geschäft. Und das werden sie auch machen - auf Kosten des
deutschen Verbrauchers. Danke Rot-Grün.

Naja, ein bißchen Polemik bei der Lektüre Deiner geistigen
Genüsse tut ja noch gut, auch wenn sie ins Leere läuft. Aber
im Ernst: Befasse Dich mal mit EEG (Erneuberbare Energien
Gesetz) und einem Politiker, der seine Ansprüche an die
Allgemeinheit für sich selbst auch lebt:

http://www.hans-josef-fell.de

Bei Gelegenheit.

Allerdings hätte ich zuvor gerne eine ordentliche Begründung dafür, weswegen meine Argumentation bzgl. des aus dem Ausland zu beziehenden Stromes ins Leere laufen würde.

Ich höre von Dir keine Fakten, nur unhöfliche Anfeindungen.

Deine Argumentation gipfelt zur Stunde, ganz neutral, in dem folgenden Ergebnis: nach Anschaltung der deutschen AKWs ist es möglich, die Versorgungslücke durch regenerative Energieerzeugungsformen und durch Kraft-Wärme-Kopplung zu schließen.

Und das ist schlichtweg unwahr.

Bitte gib mir Fakten! Überzeuge mich!
Ích will ja gerne glauben, daß wir ganz ohne Kernenergie auskommen können!
Nur sieht es momentan so aus, daß wir unsere Problem lediglich zu unseren Nachbarn verlagern, sie aber trotzdem nicht aus der Welt geschafft haben. Ja sogar die Gefahr der Technologie maximiert haben.

Und das halt ich einfach für inakzeptabel.

Grüße,

Mathias

Statistik
Hi ebenso,

Daß das unrichtig ist, weißt Du wahrscheinlich selbst.
Das einzige Problem bei der Auzßerbetriebnahme eines AKW ist
die Lagerung des Reaktors.
Das ist bekannt, wäre aber ohne den Abschaltwahn gar nicht
notwendig.

Und die vielen Strahlenopfer in der Ukraine und anderswo (Langzeiterkrankungen nicht verleugen!) kehrst Du einfach unter den Teppich? Und was ist mit dem wirtschaftlichen Schaden der Land- und Viehwirtschaft? Was mit den Kindern, die durch Fehlgeburt nie das Licht der Welt lebend erblickt haben? Was mit den vielen todgeweihten krebskranken Kindern aus der Ukraine, deren Urlaub im Westen - um ihr Leben zu verlängern - keiner mehr bezahlen will? Was weißt Du von Halbwertszeiten? Tschernobyl ist noch lange nicht vorbei!!!

Daß der Aufenthalt im Umkreis von oder das Arbeiten innerhalb
eines AKWs weit weniger strahlenbelastend ist als
Langstreckenflüge, ist bewiesen.
Was soll das also?

Und welche Art Strahung haben wir da oben? Alpha, Betta, Gamma, oder Röntgen? Und in welchen Anteilen? Trotzdem meine ich im wesentlichen die Risiken eines Unfalls oder GAUs, nicht den Normalbetrieb eines AKW.

Wieviel Prozent des bisher von AKWs produzierten Stroms können
diese substituieren?
5%? 7%?

Ich gebe Dir mal diesen Link hier:

http://www.uni-muenster.de/Energie/

Vergleichbar sind dort nur die Zahlen von 1999, wobei man wieder z.T. auf Schätzungen angewiesen ist, weil die genauen Zahlen noch nicht vorliegen:

Verbraucht (nicht produziert) wurden demnach ca. 486,3 Mrd. kWh in der BRD. Aus regenerativen Quellen kamen ca. 6,4%, entsprechend 31 Mrd.kWh. Ein Jahr später wurden aber schon 35 Mrd.kWh produziert, was einer Steigerung von 13% entspricht. Wenn Du dieses Faktor auf 35 ab 2000 hochrechnest, bist Du schon nach 23 Jahren bei 581,93 Mrd.kWh angekommen, also einer Menge, die wir gar nicht brauchen, weil auch die Energie-Einsparungsmöglichkeiten ständig zunehmen. Ich gehe davon aus, daß der Herr Müller aus dem Bundeswirtschaftsministerium das noch genauer ermittelt hat und die Atomindustrie auch, sonst hätten die sich ganz bestimmt nicht auf den 30-Jahre-Deal eingelassen. Aber meine groben Hochrechnungen scheinen zu stimmen, ein einfacher Taschenrechner tut’s.

Es wäre m.E. um einiges günstiger, noch 2-3 AKWs in D zu
bauen, und in Zukunft mit Dtrom zu heizen. Dann würde man
nciht wertvolles Rohöl, das man viel besser zu Benzin
raffinieren sollte, zum Heizen verplempert.

Mit Strom heizen ist ja nun wirklich die unökonomischste Art. Die Wirkungsgrade von einfachen Wärmetauschern (Solarthermie) liegen bei 60%. Wertvolles Rohöl braucht kein Mensch zum Heizen, jedenfalls in der Zukunft nicht. Es gibt ja auch noch Erdwärme oder Biomasse z.B.

Es ist doch so, daß es keine Möglichkeit gibt, Strom
effektiver, mit weniger Platzaufwand und weniger Emissionen zu
produzieren, als mit AKWs.

Du scheinst keine Kinder zu haben, sonst würdest Du sowas nicht schreiben. Hinter mir die Sintflut, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose, gelle?

Die Gefahr eines GAUs besteht natürlich immer, ist aber
mittlerweile bei modernen AKWs vernachlässigbar klein.

Bei Wahrscheinlichkeitsberechnungen fehlt leider immer die Angabe des Zeitpunkts, wann das Ereignis eintreffen könnte: das kann am Anfang, in der Mitte oder am Ende der Periode liegen. Das „sicherste“ AKW kann also in den nächsten 5 Minuten hochgehen.

Der Strom in Europa kursiert ständig hin und her, je nachdem,
wo er gerade am günstigsten eingesetzt werden kann. Das wird
sich auch nicht ändern, wenn kein einziges AKW mehr steht.
Auch bei den Franzosen nimmt die Akzeptanz für Atomstrom ab.

Du windest Dich heraus.
Ich frage nochmal: woher wird der Strom für D kommen, wenn in
20 Jahren der letzte Reaktor abgeschaltet ist?

s.o.: Aus Wind-, Solar und Wasserkraft, Geothermie und Biomasse. Sollte ich eins vergessen haben, schau noch mal in dem Link nach.

Ich glaube nicht, daß die Entfilzung des französischen Polit-
und Wirtschaftsfilzes die Bevölkerung mit einem Schlag
sensibler für Stromerzeugungsmethoden macht.

Mit einem Schlag nicht, aber nach und nächer. Die Franzosen begreifen ja auch wie wir Deutsche, wer die Korruption letzlich bezahlt (und vor allen Dingen die Folgen der Korruption durch falsche wirtschaftspolitische Weichenstellungen): der Steuerzahler.

Fakt ist, daß es den meisten Franzosen im Endeffekt völlig
egal ist, woher ihr Strom kommt, hauptsache er ist billig.
Genauso ist es bei den meisten Deutschen.

Genau so wie das billige BSE- und MKS-Massenfleisch gefressen wurde, bis der Verbraucher kapiert hat, daß alles seinen Preis hat: auch die Gesundheit und das Überleben.

Wir lassen uns lediglich von ein paar wenigen saturierten,
gutsituierten Gutmenschen terrorisieren, die sonst keine
Probleme haben.

Wenn Du Argumente als Terror ansiehst, dann bitte. Erspare mir lieber ein Werturteil.

http://www.hans-josef-fell.de

Bei Gelegenheit.

Allerdings hätte ich zuvor gerne eine ordentliche Begründung
dafür, weswegen meine Argumentation bzgl. des aus dem Ausland
zu beziehenden Stromes ins Leere laufen würde.

Ja, wenn Du meine Links immer erst bei Gelegenheit liest, kann ich Dir auch nicht helfen. Dann werde halt erst bei Gelegenheit schlauer: trotzdem werde ich jetzt das Forum hier nicht sprengen und in so ein Posting den Gesamttext kopieren.

Ich höre von Dir keine Fakten, nur unhöfliche Anfeindungen.

Ich werde immer dann ungehalten, wenn Menschen polemisieren ohne Hintergrundinformationen. Ich lese z.B. die IWR-Letters schon seit ca. 1 Jahr und Technik - sofern sie nicht Unbeteiligte lebensgefährlich bedroht - hat mich schon immer fasziniert, also länger als 40 Jahre. Da ich zudem Kaufmann bin, kenne ich die Gepflogenheiten des Marktes, um an Aufträge zu kommen. Da ich zudem Hobbypolitiker war, kenne ich die Gepflogenheiten hinter den Kulissen, wie man Schmiergelder kassiert, ohne selbst damit etwas zu tun zu haben. Deshalb betrachte ich immer Großindsutrien skeptisch, die mit wenig Aufwand das ganz große Geschäft machen (z.B. Banken, s. Berlin). Es gibt mehr Schweinereien in deutschen Landen als sich mancher denkt.

Deine Argumentation gipfelt zur Stunde, ganz neutral, in dem
folgenden Ergebnis: nach Anschaltung der deutschen AKWs ist es
möglich, die Versorgungslücke durch regenerative
Energieerzeugungsformen und durch Kraft-Wärme-Kopplung zu
schließen.

Und das ist schlichtweg unwahr.

Nach 20 Jahre wird das schlichtweg wahr sein, sofern eine schwarze Regierung nicht das neue Gesetz kippt. Rechne es halt selber nach, wenn Du meinen Zahlen oben nicht traust. Aber den Link dazu mußt Du halt lesen.

Bitte gib mir Fakten! Überzeuge mich!
Ích will ja gerne glauben, daß wir ganz ohne Kernenergie
auskommen können!

s.o.: Weitere Fakten sind Länder, in denen es schon funktioniert, z.B. Norwegen, die genügend Wasserkraft haben. Da wir nun nicht so viel Wasserfälle haben, haben wir andere ungenutzte Energieformen (s.o. z.B. Wind), und die Technik wird auch immer besser bzw effizienter.

Nur sieht es momentan so aus, daß wir unsere Problem lediglich
zu unseren Nachbarn verlagern, sie aber trotzdem nicht aus der
Welt geschafft haben. Ja sogar die Gefahr der Technologie
maximiert haben.

Bei E-on widerlegt: Mix-it macht’s möglich! Der Verbraucher entscheidet.

Gruß Richard

p.s.: Tut mir leid, wenn ich manchmal selber polemisiere, das liegt an meinem leidenschaftlichen Engagement für eine ungefährliche und friedliche Zukunft für die Menschheit, nicht nur für die Deutschen. Probleme auf Nachbarn verlagern wird dann nicht mehr möglich sein, wenn Gesetze von nicht korrupten Politikern entsprechend transparent gehandlet werden. Das muß die EU überwachen und deshalb muß auch Tschechien mit ins Boot, damit Temelin bald wieder abgeschaltet werden kann.

Seit wann…
… darf ich hier keine Frage stellen? Denn diese Fragen bezogen sich sehr wohl auf das Thema, dass DU nicht antworten kannst, war mir eigentlich klar, so wie Du so vieles nicht beantworten kannst.

Vielleicht solltest DU mal nachdenken, bevor Du anderen UNvermögen bescheinigst.

Reiko