Atomausstieg ist da!

Und noch’n Beispiel von heute: Alles Märchen
Deutschland ist das Land der Megawattanlagen

Nordex AG erhält zwei neue Großaufträge für 37 Mio. Euro

Hamburg (iwr-mailservice) - Die Nordex AG startet mit zwei
Großaufträgen aus Norddeutschland in ihr zweites Geschäftshalbjahr. Für
zusammen 37 Mio Euro errichtet die Nordex-Gruppe in Brandenburg und in
Schleswig-Holstein Windparks mit insgesamt 28 Anlagen der Megawattklasse.
Beide Parks liefert das Unternehmen als „Turnkey-Projekt“, das heißt vom
Fundament bis zum Netzanschluß. Die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr
geplant.

Für die P&T Technology AG, Hamburg, realisiert Nordex den Windpark
Owschlag bei Eckernförde. Der Park besteht aus acht Maschinen vom Typ S70.
Die Anlagen sind mit 65 Meter hohen Stahlrohrtürmen ausgestattet und
verfügen jeweils über eine Nennenleistung von 1.500 Kilowatt. Damit zählen
sie zu den leistungsfähigsten Maschinen, die derzeit auf dem Weltmarkt
angeboten werden. Das Investitionsvolumen für den Windpark Owschlag
beträgt 15,6 Mio. Euro.

Das zweite Großprojekt baut Nordex am Standort Karstädt für die
Ostwind-Gruppe, Regensburg. In der ersten Ausbaustufe errichtet Nordex
hier 20 Anlagen vom Typ N60. Von der 1.300 Kilowatt starken Anlage hat das
Unternehmen weltweit bereits über 300 Stück installiert. Der Auftragswert
für das Turnkey-Projekt beläuft sich auf rund 21 Mio. Euro. Im
Lieferumfang enthalten ist neben den Anlagen und der kompletten
Infrastruktur auch das Umspannwerk für den Park. In der zweiten
Ausbaustufe soll Nordex ab 2002 weitere 13 Windkraftanlagen vom Typ N60 in
Karstädt errichten.

Deutschland ist das Land der Megawattanlagen. Die durchschnittliche
Leistungsgröße der neu errichteten Anlagen hat sich in den letzten Jahren
vervielfacht und beträgt inzwischen über 1.200 Kilowatt. Der Grund für
diese Entwicklung: Mit steigender Anlagengröße sinkt der Kilowattpreis für
den erzeugten Windstrom. Zudem werden die guten Flächen für
Windkraftanlagen in Deutschland langsam knapp. Denn trotz vergleichbar
schwacher Windverhältnisse ist Deutschland in Sachen „Wind“ Weltmeister.
Allein im Jahr 2000 wurden zwischen Nordsee und Alpen über 1.600 Megawatt
Windkraftleistung installiert. Das entspricht 37 Prozent des weltweiten
Neubaus.

Als einer der technologisch führenden Anbieter von Megawatt-Anlagen
profitiert Nordex vom Trend zur Großanlage besonders. Im Produktprogramm
steht neben der N60 / 1.300 kW und der S70 / 1.500 kW die N80 / 2.500 kW,
die derzeit größte Serien-Windkraftanlage der Welt. Mit einem Exportanteil
von über 50 Prozent nimmt die Nordex AG auch in den internationalen
Wachstumsregionen eine starke Position ein. Weltweit ist das Unternehmen
in 17 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten.

Die Nordex AG ist seit dem 2. April 2001 am Neuen Markt der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert (WKN 587 357). Als Managementholding steuert und
koordiniert die Gesellschaft ihre fünf 100-prozentigen
Tochtergesellschaften. Nordex Energy GmbH, Südwind Energy GmbH, NPV Planung
& Vertrieb GmbH, Nordex Rotor GmbH, Nordex Automation GmbH. Zur Zeit
beschäftigt die Nordex-Gruppe etwa 650 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr
1999/2000 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 272,7 Mio. Euro.

  • Bildmaterial kann von Redaktionen kostenlos bei der Nordex-Pressestelle
    angefordert werden.

Hamburg, den 15. Juni 2001

Danke für die kollektive Beleidigung

Der Poet sprach von manchen Gehirnen!

Im übrigen glaube ich nicht, daß er Dich da miteinbezogen hat.

-)

Du musst es wissen… Du glaubst nur… hm…
der Rest hat gereicht!
Mike

Hi Guido

  1. Die Tasache, das unsere heimische Steinkohle wohl nicht
    mehr lange gefördert wird, hat einen simplem Grund:
    Es rechnet sich nicht.
    Absolut nicht.
    Die Subventionen (direkt und indirekt) sind höher als die an
    die Beschäftigten ausgezahlten Gehälter.
    Völlig irre eigentlich.

Wie war das? Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst
gefälscht hast? Wenn Du nur die im Bergbau befindlichen
Arbeitnehmer nimmst, magst Du recht haben.

Darauf bezog sich meine Aussage. Es blkeibt dabei, der steinkohlebergbau ist der grösste Subventionsfresser in Deutschland.

Allerdings gibt es
unglaublich viele Zulieferer, die ohne den Bergbau nicht leben
konnten (können). Würden alle im Bergbau und vom Bergbau
abhängig Beschäftigten mogen Arbeitslos, wären die
Sozialkosten
ca. dreimal so hoch wie die derzeitigen Subventionen!

Abgesehen davon investiert der Bergbau eine Menge in
Forschungen. Forschungen, die auch im Bergfremden sehr
sinnvoll verwertet werden können.

Tja, solltest Du einen Blick auf meine Vika werfen, dann siehst du meinen Beruf. Glaube mir, ich weiss von was ich rede.
Natürlich ist es so, das ein sofortiger Abbaustopp eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe auslösen würde. Die seitens der Bergbaugesellschaften durchgeführten Forschungen dienen ja gerade dem Zweck, von der einseitig auf Schwerindustrie ausgerichteten Struktur wegzukommen. Dieser Prozess wurde m.E. nur viel zu spät in Angriff genommen. Aber der Umbau der Industriestruktur im Ruhrgebiet ist unaufhaltsam… und der führt weg vom Steinkohlebergbau. In 20 bis 30 Jahren wird Schluss sein…(wenn die Entwicklung so weitergeht)

  1. Das „Ausfilten von CO2“ ist technologisch
    derzeit nicht machbar, da der Energieaufwand viel zu hoch ist.
    sowohl für ausfrieren *brrrr. kalt* als auch für chemisches
    Fällen (die Chemikalien müssen auch irgendwie produziert
    werden)

Richtig! DERZEIT! Das hatte ich auch angemerkt! Aber wenn man
die Theorien vernünftig weiterentwickeln würde, halte ich es
nicht für unwahrscheinlich, dass es in gar nicht soooo langer
Zeit möglich ist

welche Theorien???
Weisst Du was, was ich nicht weiss?
es ist ganz schlicht so, das ich zum Rausfiltern von CO2 sehr viel Energie brauche, die ich irgendwie produzieren muß.

Bindung an Biomasse ist auch keine Lösung, weil das Zeug ja
irgendwann mal stirbt und dann das CO2 freisetzt.

Das Zeug könnte man ja luftdicht entsorgen. Zum Beispiel in
ein altes Bergwerk…

Hm… Erst Kohle rausholen, verbrennen, in Biomasse umsetzten, und dann die Biomasse wieder in die Erde versenken.
wieso dann nicht gleich die Biomasse verheizen. Zur Info: aus 1 T Steinkohle werden auf diesem Weg (grob geschätzt) das 3-fache an Biomasse. Das Endlagern kostet auch wieder Energie…
Hört sich nicht überzeugend an…

Gruß
Mike

Hi!

Heute Abend gehe ich dann auf Dein Posting ein. Eben ist mir
über die Hälfte meiner Antwort abhanden gekommen, weil ich
kein Extrafenster aufgemacht habe.

O.K. Mir passiert das auch manchmal. Wie genau kann ich das verhindern?

Nur vorab: ich freue mich über die beiden Berichte, denn es muß natürlich etwas passieren auf dem Sektor der regenrativen Energiegewinnung.

Nur wenn ich mir die Leistungsdaten ansehe, sehe ich meine Meinung klar bestätigt.
Zur Substitution der AKWs reicht das nicht in den nächsten 50 Jahren.

Grüße,

Mathias

Na da möchte ich nicht wohnen, aber Richard, alles wird gut, glaube mir.

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Markus hatte nach den Alternativen zu Atomstrom gefragt. Daraufhin hatte ich aufgelistet (ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Aus Wind-, Solar und Wasserkraft, Geothermie und Biomasse.
Aus Kraft-/Wärmekopplung bei Verbrennungsprozessen, die
durchaus aus Biomasse stammen können, z.B. Brennstoffzelle und
Einsparmöglichkeiten wie z.B. besserer Isolation und
ökonomischerem Verbrauch durch z.B. Thermostate, Außenfühlern
und Zeitschaltuhren etc.

Darauf hin antwortest Du:

Toll, endlich kennt einer die Zukunft, wie machst Du das?
Pendeln oder Kartenlegen?

Ich rede doch von der Gegenwart, ist Dir das noch nicht aufgefallen? Und oben habe ich auch 2 Beispiele für gegenwärtige Projekte bzw Fertigkstellungen genannt, die real existieren! Echt, ohne Pendeln und Kartenlegen. Mag ja sein, daß das nicht im Apothekerblatt steht, aber auch z.B. der Spiegel berichtet über solche Anlagen (bei Focus bin ich mir nicht so sicher, den lese ich auch nicht: den dürfen die Atomstrombefürworter hier gerne lesen).

Nu wirf mal nicht Alles durcheinander, die
Brennstoffzellentechnik ist sicher interessant,
Wasserstoffantrieb auch, aber die Grundfragen sind noch nicht
gelöst, man hat noch keine Vorstellung, wie man Autos damit
wirtschaftlich betreiben kann.
Daß man forscht, ist gut, das hier als Lösung anzubieten, ist
unseriös, so weit ist es noch lange nicht.

Tja, was soll ich dazu sagen? Die Versuchsautos von Daimler fahren in der Republik schon rum, die Saudis befassen sich mit Solarstrom nach dem Öl und bei Vaillant kannst Du schon eine Brennsoffzellentherme kaufen:

http://www1.vaillant.com/internet/pages/universal/in…

Da kann man doch mal sehen, was so Kartenlegen alles bewirkt :wink:

Richard

(zu Risiken und Nebenwirkungen beim Lesen dieses Artikel
frage Deinen Arzt, besser Psychiater)

Huhu Rainer…
… es ist wohl Zwecklos, zu erwarten, von Kartenlegern und Pendelschwingern eine vernünftige Antwort zu bekommen. Erstens haben dies Leute immer Recht und zweitens sind die anderen immer doof.

Freuen wir uns auf unser gemeinsames Bier in Munich, der traumhaften Stadt, vielleicht gibts dort jemanden, der wirkliche Alternativen und Konzepte darlegen kann, hier hoffe ich mittlerweile vergebens…

*plopp* und Gruss

Reiko

Hallo Reiko,

seihen wir erhrlich. Es gibt derzeit keine und ich hab auch keine auf Lager. Ich gebe es jedenfalls zu, der Rest träumt.

Gruß

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mathias!

Nun ist es doch etwas später geworden, aber ein Gespräch mit einem der Mods ganz in meiner Nähe hat mir doch verdeutlicht, daß ich mich etwas zurücknehmen sollte. Bei der heutigen Spaßgeneration (plopp) sollte man nicht unbedingt verbissen Fakten streuen, sondern eher zurückgelehnt genießen. Dennoch will ich auf Dein Posting ernsthaft eingehen, auch wenn ich keine Gewähr dafür übernehmen kann, daß alles richtig ist: Immerhin ist mir auch klar geworden, daß Tschernobyl schon wieder 15 Jahre vorbei ist und viele der hier anwesenden Poster das gar nicht bewußt miterlebt haben. Bei mir war das halt anders: Entsetzt mußten wir feststellen, daß unsere Kinder nicht mehr im Sand spielen durften, nichts mehr aus dem Garten in den Mund nehmen durften und die Kunden in den Supermärkten um die letzten Lebensmittel aus Südamerika Schlange standen. Geigerzähler gingen weg wie warme Semmeln und ein Freund von mir verdiente sich mit einer Eigenentwicklung eine goldene Nase, weil der Markt leergefegt war. Nur wenige trugen sich mit dem Gedanken, das Land zu verlassen, aber manche taten es, so auch ich samt Familie. Damals war ich tschernobylgeschädigt mehr im Flugzeug zwischen den Kanaren und Frankfurt unterwegs, als zu meinen Kunden. Aber die Gesundheit meiner Familie war mir wichtiger. Trotzdem habe ich nicht gekniffen, weil ich hier die Stellung hielt und mich obendrein politisch betätigte, freilich gegen die Atomkraft, die sich als unbeherrschbar erwiesen hat. Heute ist das im Bewußtsein der Menschen erfolgreich verdrängt worden (gegen die PR der EVUs kann ich kaum anstinken), man will es ja auch gar nicht wirklich wissen, wie verstrahlt noch die Böden sind und auf Jahrhunderte bleiben werden. Heute will man Spaß (plopp) und der Strom kommt eben aus der Steckdose. Ende Gelände.-

Also denn:

Und die vielen Strahlenopfer in der Ukraine und anderswo
(Langzeiterkrankungen nicht verleugnen!) kehrst Du einfach
unter den Teppich?

Nein. Nur ist diese Situation nicht repräsentativ für unsere :AKWs. Genau hier hake ich ja ein und sage, eine solche :Situation wird eher dadurch verhindert, daß wir mit topmodernen :und höchstmöglich sicheren AKWs Strom herstellen sollten, :bevor wir ihn aus Anlagen wie Temelin beziehen.

Und ich gehe einen Schritt weiter: Wenn Deutschland mit seinen „superdollen“ KKWs als Vorreiter diese nach und nach außer Betrieb setzt und durch modernere und vor allen Dingen sicherere Alternativkraftwerke ersetzt (regenerative Energien gibt’s mehr als genug auf der Erde, man muß nur die Techniken verbessern), werden auch andere Anrainerstaaten das tun, weil u.a. auch diese neuen Anlagen viel mehr Arbeitsplätze sichern.

Und was ist mit dem wirtschaftlichen
Schaden der Land- und Viehwirtschaft? Was mit den Kindern, die
durch Fehlgeburt nie das Licht der Welt lebend erblickt haben?
Was mit den vielen todgeweihten krebskranken Kindern aus der
Ukraine, deren Urlaub im Westen - um ihr Leben zu verlängern -
keiner mehr bezahlen will? Was weißt Du von Halbwertszeiten?
Tschernobyl ist noch lange nicht vorbei!!!

Ich fange gleich an zu weinen! Das sind alles :Totschlagargumente (sogar im doppelten Sinne, wie makaber), die :sich locker durch die folgenden zwei Begründungen widerlegen :lassen:

s.o., machen wir unseren Strom selbst, ist die :Wahrscheinlichkeit eines Gaus vernachlässigbar klein.

Und Du meinst, weil wir unseren Strom selber machen (was ja bisher auch so war, wir haben sogar mehr produziert als wir selber brauchten, also haben wir unterm Strich Strom exportiert), werden die anderen Staaten ihre angebl. schlechteren AKWs dichtmachen? Mitnichten; denn sie können unseren teuren Strom nicht bezahlen.

2.) Unser Strombedarf kann in den nächsten 40 Jahren nicht ohne :AKWs gedeckt werden. Wir werden also definitiv, und darüber :gibt es schlichtweg keine Diskussion, die Versorgungslücke, :die die Abschaltung der deutschen AKWs reißt, mit Strom aus :ausländischen AKWs, die teilweise weit unsicherer sind als :unsere ältesten Meiler, schließen.

Dann müßten die Herren in BMWi ja total bekloppt sein, wenn sie dennoch der Energiewende samt den KK-Betreibern zugestimmt haben. Keine Diskussion? Die Diskussion ist schon abgeschlossen, weil die Berechnungen längst vorliegen.

Mein Fazit ist hier: es ist für mich prinzipiell o.k., aus der :Kernkraft auszusteigen. Nur muß der Energiebedarf dann auch :durch alternative Methoden im Inland gedeckt werden können.

Kann er, kann er, keine Sorge. Die Schere klafft z.Zt. noch auseinander, wird aber in 20 Jahren zusammenklappen.

:smiley:as Argument, es würde ja nichts für die Erforschung :alternativer Energien getan, greift nicht, da auch hier hohe :Subventionen fließen, die aber im Prinzip zu fast nichts :führen. Mehr als 10% Substitutionsleistung hat noch keiner :vorschlagen können.

Laut IWR-Energiedaten hatten wir von 99 auf 2000 eine Steigerung von 31 auf 35 Mrd. kWh, was einer Steigerung von 6,4% entspricht. Sowas wird nicht vorgeschlagen, sowas bestimmen die Marktmechanismen. Aber wenn Du sagst, diese Steigerungsrate wird sich nicht linear fortsetzen, sage ich gut so, sie wird sich exponentiell fortsetzen. Wer ist der bessere Kaffeesatzleser von uns beiden?

Ein Gau ist so wahrscheinlich wie ein Aidsfall in einem Nonnenkloster.

Fein, dann sollten wir der Verwaltung in Kiew vorschlagen, aus Tschernobyl ein Nonnenkloster zu machen für bessere strahlende Gläubigkeit der Nonnen.

Diese Rechnung hinkt, da eine solche Steigerung niemals über so viele Jahre erfolgen wird.

Ich habe mir den Link mal durchgelesen und muß feststellen, daß :die Situation noch erschreckender ist, als ich dachte. Von den :von mir angenommenen 10% Anteil der regenaratibven Energien :sind wir weit entfernt.

Ja-ja, das sind ja auch die Zahlen von 1999, die gesichert vorliegen. Wir haben noch 20 Jahre Zeit, dies zu ändern. Und er Markt ändert sich rasant.

V.a. die Windkraft kann man mit 2-3000 MWh in 2010 eher vergessen.

Bitte verwechsle nicht die Stunden- mit der Jahresleistung, auf die sich die Statistiken beziehen. Zudem bestehen die erneuerbaren Energieformen nicht aus Windkraft allein, die zudem mit Deiner Zahl sich nur auf die künftigen Off-Shore-Anlagen beziehen.

s.o. Die Atomindustrie hat sich auf den Deal eingelassen, da :Trittin gedroht hat, bei einer Nichteinigung einen gefährlichen :Alleingang durchzuziehen. Die Energielobby hofft nun auf die :Wahl einer atomstromfreundlicheren Regierung innerhalb der :Restlaufzeit und somit auf die Rückgängigmachung der :betreffenden Gesetze. Und das wird passieren, weil es gar :keine andere sinnvolle Möglichkeit gibt.

Und wie sollte dieser gefährliche Alleingang aussehen? Die EVUs sind schon längst von der Atomschiene abgesprungen, große Konzerne wie Shell z.B. bauen Solaranlagen, der Zug ist schon abgefahren und eine mögliche schwarze Regierung in 2006 wird da nichts mehr ändern können. Gesetze zu ändern ist nicht ganz so einfach zudem, die müssen auch durch den Bundesrat.

Es ist nicht uneffektiv, mit Strom zu heizen, wenn ich genug :davon habe. Und genau das kann man durch Kernenergie bequem und :sicher erreichen.

Bequem, solange die Kernenergie subventioniert wird und die Folgelasten auf die Nachfolgegenerationen verfrachtet werden (die werden sich bedanken), sicher aber nie.

Der Link besagt, daß diese Energieformen nicht ausreichen :werden, um uns ausreichend mit Strom zu versorgen. Sei bitte :nicht so stur und gehe wenigstens auf das allseits anerkannte :Argument ein, daß alternative Energieformen nicht ausreichen :werden.

Einspruch: Der Link bezieht sich auf die Daten von heute und nicht von morgen. Was Rainer Baake von den Grünen auf einem Kongreß in Berlin vor Teilnehmern aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft und Forschung erzählte, bezog sich auf morgen (bis 2010). „Der Ausbau der Windenergienutzung auf See hat eine zentrale Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung. Er soll schrittweise erfolgen und umwelt- und naturverträglich ausgestaltet werden,“

Wenn nicht ein Gau in D oder F passiert, wird es immer heißen, :so etwas passiert nur im Ausland. Und ich persönlich halte das :weitgehend für wahr.

Dann befasse Dich mal mit dem AKW in Biblis und dessen Störfälle, da wird’s Dir himmelangst.

Ich halte den IWR-Link für sehr interessant, aber es steht hier :eindeutig, daß die angebotenen Energieformen niemals die :gesamte Versorgung Deutschlands gewährleisten können.

Es geht lediglich um den Ersatz des Atomstroms in der BRD, um mehr nicht. Und wo in dem Link steht, daß das in 20 Jahren nicht gewährleistet wäre?

Ich habe Deine Rechnung beurteilt und wir falsch befunden. Das :war nichts weiter als ein netter Versuch, den ich Deiner :Vergangenheit als Hobbypolitiker zuschreibe (nicht böse :gemeint). In Deiner Eigenschaft als unbefangener Kaufmann :solltest Du wissen, daß die Annahme einer derart linearen :Steigerung höchstens gut ist für Manager am neuen Markt, nicht :aber für Leute, die einigermaßen mitdenken.

Naja, wenn Du eine lineare Hochrechnung ablehnst, obwohl die Umsatzdaten bei den Herstellern für regenerative Energiegewinnung schon fast exponentiell nach oben schnellen, dann ist meine Hochrechnung schon eher Understatement.

s.o.: Weitere Fakten sind Länder, in denen es schon
funktioniert, z.B. Norwegen, die genügend Wasserkraft haben.

Das ist nicht vergleichbar, denn die paar Leute mit dem :riesigen Plus an verfügbarer Wasserenerigie verglichen mit D zu :versorgen, ist einfach.

Du darfst nicht von dem heutigen Stand der Technik auf den von morgen schließen. Du brauchst nur den Wirkungsgrad von Solarzellen zu verfolgen (Photovoltaik wie Thermie), dann weißt Du, was ich meine. Bei Windkraftanlagen ist es ähnlich und die Windausbeute außerhalb der Küsten ist noch viel höher.

Wir sehen an Deinem eigenen Link, daß Windenergie mit 2-3000 :MWh in 2010 bei einem dann vermutlichen Bedarf von 550.000 - :600.000 MWh vernachlässigbar ist.

Du zitierst hier Rainer Baake (s.o.) in Bezug auf Offshore-Windkraftanlagen, das ist nur ein Sektor. Und der von Dir vermutete Bedarf ist eben auch nur eine Vermutung.

So kann aber niemals der gesamte Bedarf des Landes gedeckt :werden. Nur darum geht es doch! Ich möchte mich bestimmt :nicht an die Kernenergie klammern, wenn es Alternativen gibt. :smiley:ie haben wir aber nicht in ausreichendem Maße, also ist das :alles nur Träumerei. Ich bin ein rationaler Mensch und lehne :es ab, meine Zukunft auf die vagen Einschätzungen von Leuten :wie J. Trittin zu bauen.

Überlassen wir die Zukunft dem Markt, er wird’s schon richten. Hoffen wir, daß dank Kraft/Wärmekopplung, Brennstoffzellentechnik und privaten Solaranlagen das Monopol weniger Versorgungsunternehmen durch viele kleine Privatanbieter gebrochen wird. Dann werden wir auch bald wieder billigeren Strom haben, dessen Preis sich über Angebot und Nachfrage regelt. So war’s und so wird’s auch bleiben!

Ich wünsch Dir was
Richard

Wichtiger Termin 22.-24.6.
Hallo Leute, die sich für Energie interessieren!

Title: Bayern regenerativ 2001

Location: Augsburg (Germany)

Date: 22.-24. June 2001

Contact:
erneuerbare energien GmbH
Unter den Linden 15, 72762 Reutlingen (Germany)
Phone: (++49-7121) 3016-0
Fax: (++49-7121) 3016-100
URL: http://www.energie-server.de
e-Mail: [email protected]

Hallo Richard!

Nun ist es doch etwas später geworden, aber ein Gespräch mit
einem der Mods ganz in meiner Nähe hat mir doch verdeutlicht,
daß ich mich etwas zurücknehmen sollte. Bei der heutigen
Spaßgeneration (plopp) sollte man nicht unbedingt verbissen
Fakten streuen, sondern eher zurückgelehnt genießen.

Du wirst es mir hoffentlich nachsehen, daß ich mich der Spaßgeneration nicht mehr unbedingt zugehörig fühle.
Diese Spitze verfehlte ihr Ziel, sorry…

Dennoch
will ich auf Dein Posting ernsthaft eingehen, auch wenn ich
keine Gewähr dafür übernehmen kann, daß alles richtig ist:
Immerhin ist mir auch klar geworden, daß Tschernobyl schon
wieder 15 Jahre vorbei ist und viele der hier anwesenden
Poster das gar nicht bewußt miterlebt haben. Bei mir war das
halt anders: Entsetzt mußten wir feststellen, daß unsere
Kinder nicht mehr im Sand spielen durften, nichts mehr aus dem
Garten in den Mund nehmen durften und die Kunden in den
Supermärkten um die letzten Lebensmittel aus Südamerika
Schlange standen. Geigerzähler gingen weg wie warme Semmeln
und ein Freund von mir verdiente sich mit einer
Eigenentwicklung eine goldene Nase, weil der Markt leergefegt
war.

Ich durfte ebenfalls entsetzt feststellen, daß meine Schwester nichzt mehr im Sand spielen durfte, nichts mehr aus dem Garten in den Mund nehmen durften und die Kunden in den Supermärkten um die letzten Lebensmittel aus Südamerika Schlange standen.

Genau deshalb sollten wir ja auch versuchen, den Strom lieber in eigenen, sicheren Kraftwerken zu produzieren!

Nur wenige trugen sich mit dem Gedanken, das Land zu
verlassen, aber manche taten es, so auch ich samt Familie.
Damals war ich tschernobylgeschädigt mehr im Flugzeug zwischen
den Kanaren und Frankfurt unterwegs, als zu meinen Kunden.

…was Dich vermutlich mehr Strahlenbelastung ausgesetzt hat als die Strahlung durch den Tschernobyl-Gau…

Aber die Gesundheit meiner Familie war mir wichtiger. Trotzdem
habe ich nicht gekniffen, weil ich hier die Stellung hielt und
mich obendrein politisch betätigte, freilich gegen die
Atomkraft, die sich als unbeherrschbar erwiesen hat. Heute ist
das im Bewußtsein der Menschen erfolgreich verdrängt worden
(gegen die PR der EVUs kann ich kaum anstinken), man will es
ja auch gar nicht wirklich wissen, wie verstrahlt noch die
Böden sind und auf Jahrhunderte bleiben werden. Heute will man
Spaß (plopp) und der Strom kommt eben aus der Steckdose. Ende
Gelände.-

Ich gehe mal davon aus, daß diese Anfeindung allgemein gedacht ist.
Es ist ein gängiger Versuch, sich in einer Diskussion eine moralische Vorreiterrolle zu ergattern, indem man eine vermeintlich besinders märthyerhafte Verhaltensweise aus der Vergangenheit zitiert.
Bei mir zieht das nicht.

Vielmehr akzeptiere ich zwar, daß manche Menschen aufgrund der negativen Erfahrungen durch die bekannten Störfälle in unserem Einzugsbereich der Kernenergie an sich verhalten gegenüberstehen oder auch Angst haben.
Was ich aber nicht akzeptieren kann ist, diese Technologie aufgrund eines Mangels an Grundwissen pauschal zu verteuefeln und eine Abschaffung der Kernenergie durchzusetzen, ohne für Alternativen zu sorgen.

Fakt ist, daß die Kernenergie eine der sichersten und saubersten Formen der Stromerzeugung ist. Alle bisher bekannten anderen Arten, und hier rechne ich aufgrund des hohen Platzbedarfs und der teilweise einschneidenden nötigen Umweltveränderungen auch die regenerativen Energieerzeugungsformen mit ein, sind entweder schmutziger (Kohle, Müllverbrennung) oder in der Effektivität völlig unzureichend.

Es ist nichts weiter als völlig weltfremd, zu behaupten daß durch regenarative Energien die Kernkraft ersetzt werden kann.

Also denn:

Und die vielen Strahlenopfer in der Ukraine und anderswo
(Langzeiterkrankungen nicht verleugnen!) kehrst Du einfach
unter den Teppich?

Nein. Nur ist diese Situation nicht repräsentativ für unsere ::AKWs. Genau hier hake ich ja ein und sage, eine solche ::Situation wird eher dadurch verhindert, daß wir mit ::topmodernen :und höchstmöglich sicheren AKWs Strom herstellen ::sollten, bevor wir ihn aus Anlagen wie Temelin beziehen.

Und ich gehe einen Schritt weiter: Wenn Deutschland mit seinen
„superdollen“ KKWs als Vorreiter diese nach und nach außer
Betrieb setzt und durch modernere und vor allen Dingen
sicherere Alternativkraftwerke ersetzt (regenerative Energien
gibt’s mehr als genug auf der Erde, man muß nur die Techniken
verbessern), werden auch andere Anrainerstaaten das tun, weil
u.a. auch diese neuen Anlagen viel mehr Arbeitsplätze sichern.

Genau das ist ein absoluter Trugschluß!
Außer Österreich wird das niemand tun.

Die Nachbarn reiben sich vielmehr die Hände, weil sie genau wissen, daß nach Abschaltung der deutschen AKWs Deutschland Strom (natürlich größtenteils Atomstrom) aus dem Ausland beziehen MUSS! Es gibt keinen anderen Weg.
Das ist die Realität!
Am deutschen Wesen wird die Welt sich nicht genesen lassen!

Und was ist mit dem wirtschaftlichen
Schaden der Land- und Viehwirtschaft? Was mit den Kindern, die
durch Fehlgeburt nie das Licht der Welt lebend erblickt haben?
Was mit den vielen todgeweihten krebskranken Kindern aus der
Ukraine, deren Urlaub im Westen - um ihr Leben zu verlängern -
keiner mehr bezahlen will? Was weißt Du von Halbwertszeiten?
Tschernobyl ist noch lange nicht vorbei!!!

Ich fange gleich an zu weinen! Das sind alles :Totschlagargumente (sogar im doppelten Sinne, wie makaber), die :sich locker durch die folgenden zwei Begründungen widerlegen :lassen:

s.o., machen wir unseren Strom selbst, ist die :Wahrscheinlichkeit eines Gaus vernachlässigbar klein.

Und Du meinst, weil wir unseren Strom selber machen (was ja
bisher auch so war, wir haben sogar mehr produziert als wir
selber brauchten, also haben wir unterm Strich Strom
exportiert), werden die anderen Staaten ihre angebl.
schlechteren AKWs dichtmachen? Mitnichten; denn sie können
unseren teuren Strom nicht bezahlen.

Wir könnten ihn billiger abgeben.
Primär geht es mir aber um D und F.

2.) Unser Strombedarf kann in den nächsten 40 Jahren nicht ::ohne AKWs gedeckt werden. Wir werden also definitiv, und darüber gibt es schlichtweg keine Diskussion, die Versorgungslücke, die die Abschaltung der deutschen AKWs reißt, mit Strom aus ausländischen AKWs, die teilweise weit unsicherer sind als unsere ältesten Meiler, schließen.

Dann müßten die Herren in BMWi ja total bekloppt sein, wenn
sie dennoch der Energiewende samt den KK-Betreibern zugestimmt
haben. Keine Diskussion? Die Diskussion ist schon
abgeschlossen, weil die Berechnungen längst vorliegen.

Beispiele?
Fakten?

Mein Fazit ist hier: es ist für mich prinzipiell o.k., aus der :Kernkraft auszusteigen. Nur muß der Energiebedarf dann auch :durch alternative Methoden im Inland gedeckt werden können.

Kann er, kann er, keine Sorge. Die Schere klafft z.Zt. noch
auseinander, wird aber in 20 Jahren zusammenklappen.

Jemand hatte während dieser Diskussion einen m.E. recht qualifizierten Link gepostet. Du findest ihn weiter oben.
Hier ist eindeutig zu sehen, daß der Anteil rgenerativer Energien an der Gesamtenergieversorgung in D in den nächsten 30 Jahren niemals über 10-20% steigen wird.

Du ziehst Dich hier zurück darauf, daß das BMWi schon recht haben wird. So wollen die Sozis uns haben: unpolitisch und mit lemminghaftem Gottvertrauen in die allumfassenden Fähigkeiten unserer Regierung.

Ohne mich. Ich denke und rechne lieber selbst etwas nach.
Tu Du das auch, dann hast Du verlässlichere Argumentationsgrundlagen.

:smiley:as Argument, es würde ja nichts für die Erforschung

alternativer Energien getan, greift nicht, da auch hier hohe
Subventionen fließen, die aber im Prinzip zu fast nichts
führen. Mehr als 10% Substitutionsleistung hat noch keiner
vorschlagen können.

Laut IWR-Energiedaten hatten wir von 99 auf 2000 eine
Steigerung von 31 auf 35 Mrd. kWh, was einer Steigerung von
6,4% entspricht. Sowas wird nicht vorgeschlagen, sowas
bestimmen die Marktmechanismen. Aber wenn Du sagst, diese
Steigerungsrate wird sich nicht linear fortsetzen, sage ich
gut so, sie wird sich exponentiell fortsetzen. Wer ist der
bessere Kaffeesatzleser von uns beiden?

Das wird sich zeigen.
Ich glaube nicht an eine exponentielle Steigerung des Anteils regenarativer Energien an der Deckung des Gesamtbedarfs.
Allein schon der o.g. Link beweist, daß noch nicht einmal die Anbieter alternativer Lösungen selbst daran glauben.

Ein Gau ist so wahrscheinlich wie ein Aidsfall in einem Nonnenkloster.

Fein, dann sollten wir der Verwaltung in Kiew vorschlagen, aus
Tschernobyl ein Nonnenkloster zu machen für bessere strahlende
Gläubigkeit der Nonnen.

Nein, wir sollten sie dazu zwingen, auch den letzten Teil noch abzuschalten.
Wir können solche Länder locker mitbeliefern bzw. selbst, mit eigenen Betreibergesellschaften, dort topmoderne Kraftwerke bauen, die auch uns mitversorgen können.

Diese Rechnung hinkt, da eine solche Steigerung niemals über so viele Jahre erfolgen wird.

Ich habe mir den Link mal durchgelesen und muß feststellen, ::daß die Situation noch erschreckender ist, als ich dachte. ::Von den von mir angenommenen 10% Anteil der regenaratibven ::Energien sind wir weit entfernt.

Ja-ja, das sind ja auch die Zahlen von 1999, die gesichert
vorliegen. Wir haben noch 20 Jahre Zeit, dies zu ändern. Und
er Markt ändert sich rasant.

Anscheined hast Du die Prognosen nicht gelesen. Rasant bedeutet hier anscheinend, 2% Marktanteilssteigerung bios 2010. Das ist zwar angesichts der Größe des Kuchens nicht schlecht (ich kann mir vorstellen, in solche Aktien zu investieren), insgesamt ist das jedoch weit zu wenig.

V.a. die Windkraft kann man mit 2-3000 MWh in 2010 eher vergessen.

Bitte verwechsle nicht die Stunden- mit der Jahresleistung,

Du großer Physiker: 2-3.000 MWh pro Jahr sind hier gemeint.

auf die sich die Statistiken beziehen. Zudem bestehen die
erneuerbaren Energieformen nicht aus Windkraft allein, die
zudem mit Deiner Zahl sich nur auf die künftigen
Off-Shore-Anlagen beziehen.

Wo sonst möchtest Du denn in Deutschlan eine signifikante Anzahl von Generatoren aufstellen?
Wir reden hier von Bruchteilen am Kuchen.
Das ist doch Käsekram.

s.o. Die Atomindustrie hat sich auf den Deal eingelassen, da :Trittin gedroht hat, bei einer Nichteinigung einen gefährlichen :Alleingang durchzuziehen. Die Energielobby hofft nun auf die :Wahl einer atomstromfreundlicheren Regierung innerhalb der :Restlaufzeit und somit auf die Rückgängigmachung der :betreffenden Gesetze. Und das wird passieren, weil es gar :keine andere sinnvolle Möglichkeit gibt.

Und wie sollte dieser gefährliche Alleingang aussehen? Die
EVUs sind schon längst von der Atomschiene abgesprungen, große
Konzerne wie Shell z.B. bauen Solaranlagen, der Zug ist schon
abgefahren und eine mögliche schwarze Regierung in 2006 wird
da nichts mehr ändern können. Gesetze zu ändern ist nicht ganz
so einfach zudem, die müssen auch durch den Bundesrat.

Gesetze zu ändern ist für die näcste konservative Regierung in dem Fall mindestens gebaso einfach, wie es für die Sozialdemokraten heute war.

Es ist nicht uneffektiv, mit Strom zu heizen, wenn ich genug :davon habe. Und genau das kann man durch Kernenergie bequem und :sicher erreichen.

Bequem, solange die Kernenergie subventioniert wird und die
Folgelasten auf die Nachfolgegenerationen verfrachtet werden
(die werden sich bedanken), sicher aber nie.

Scherer als alles andere, was auch nur ansatzweise leistungsfähig ist.

Der Link besagt, daß diese Energieformen nicht ausreichen :werden, um uns ausreichend mit Strom zu versorgen. Sei bitte :nicht so stur und gehe wenigstens auf das allseits anerkannte :Argument ein, daß alternative Energieformen nicht ausreichen :werden.

Einspruch: Der Link bezieht sich auf die Daten von heute und
nicht von morgen. Was Rainer Baake von den Grünen auf einem
Kongreß in Berlin vor Teilnehmern aus Politik, Verwaltung,
Verbänden, Wirtschaft und Forschung erzählte, bezog sich auf
morgen (bis 2010). „Der Ausbau der Windenergienutzung auf See
hat eine zentrale Bedeutung für die zukünftige
Energieversorgung. Er soll schrittweise erfolgen und umwelt-
und naturverträglich ausgestaltet werden,“

Genbau die Zahlen für Offshore-Anlagen bis 2010 wurden doch genannt!
Jetzt nervt es mich.
Ich mag es nicht festzustellen, meine Zeit zu verschwenden.

Wenn nicht ein Gau in D oder F passiert, wird es immer heißen, :so etwas passiert nur im Ausland. Und ich persönlich halte das :weitgehend für wahr.

Dann befasse Dich mal mit dem AKW in Biblis und dessen
Störfälle, da wird’s Dir himmelangst.

Meines Wissens ist dort nie etwas spannendes passiert.
Gib mir doch mal ein paar Beispiele.

Ich halte den IWR-Link für sehr interessant, aber es steht hier :eindeutig, daß die angebotenen Energieformen niemals die :gesamte Versorgung Deutschlands gewährleisten können.

Dann sind wir uns ja einig. Lang hat´s gedauert.
Wie also willst Du die Differenz erzeugen?

Es geht lediglich um den Ersatz des Atomstroms in der BRD, um
mehr nicht. Und wo in dem Link steht, daß das in 20 Jahren
nicht gewährleistet wäre?

Nirgends. Die Rechnung habe ich aber weiter oben geliefert.

Ich habe Deine Rechnung beurteilt und wir falsch befunden. Das :war nichts weiter als ein netter Versuch, den ich Deiner :Vergangenheit als Hobbypolitiker zuschreibe (nicht böse :gemeint). In Deiner Eigenschaft als unbefangener Kaufmann :solltest Du wissen, daß die Annahme einer derart linearen :Steigerung höchstens gut ist für Manager am neuen Markt, nicht :aber für Leute, die einigermaßen mitdenken.

Naja, wenn Du eine lineare Hochrechnung ablehnst, obwohl die
Umsatzdaten bei den Herstellern für regenerative
Energiegewinnung schon fast exponentiell nach oben schnellen,
dann ist meine Hochrechnung schon eher Understatement.

Nein. Eine überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung kann eine überdurchschnittliche Vergrößerung des Marktanteils schließen lassen.
Über die Erlangung eines ABSOLUT gerechnet überdurchschnittlichen Marktanteils hingegen sagt das gar nichts aus.

Und genau hier ist mein Problem.
Durch Fehlinterpretationen werden hier Möglichkeiten suggeriert, die es nicht gibt.

s.o.: Weitere Fakten sind Länder, in denen es schon
funktioniert, z.B. Norwegen, die genügend Wasserkraft haben.

Das ist nicht vergleichbar, denn die paar Leute mit dem :riesigen Plus an verfügbarer Wasserenerigie verglichen mit D zu :versorgen, ist einfach.

Du darfst nicht von dem heutigen Stand der Technik auf den von
morgen schließen. Du brauchst nur den Wirkungsgrad von
Solarzellen zu verfolgen (Photovoltaik wie Thermie), dann
weißt Du, was ich meine. Bei Windkraftanlagen ist es ähnlich
und die Windausbeute außerhalb der Küsten ist noch viel höher.

Ich bin Deiner Meinung.
Nur ist der zu erreichende Gesamt anteil trotzdem viel zu klein.

Wir sehen an Deinem eigenen Link, daß Windenergie mit 2-3000 :MWh in 2010 bei einem dann vermutlichen Bedarf von 550.000 - :600.000 MWh vernachlässigbar ist.

Du zitierst hier Rainer Baake (s.o.) in Bezug auf
Offshore-Windkraftanlagen, das ist nur ein Sektor. Und der von
Dir vermutete Bedarf ist eben auch nur eine Vermutung.

Aber doch eine durch Fakten untermauerte Vermutung.
Du hingegen betest etwas her.
Und ich sehe das eben anders.

So kann aber niemals der gesamte Bedarf des Landes gedeckt :werden. Nur darum geht es doch! Ich möchte mich bestimmt :nicht an die Kernenergie klammern, wenn es Alternativen gibt. :smiley:ie haben wir aber nicht in ausreichendem Maße, also ist das :alles nur Träumerei. Ich bin ein rationaler Mensch und lehne :es ab, meine Zukunft auf die vagen Einschätzungen von Leuten :wie J. Trittin zu bauen.

Überlassen wir die Zukunft dem Markt, er wird’s schon richten.
Hoffen wir, daß dank Kraft/Wärmekopplung,
Brennstoffzellentechnik und privaten Solaranlagen das Monopol
weniger Versorgungsunternehmen durch viele kleine
Privatanbieter gebrochen wird. Dann werden wir auch bald
wieder billigeren Strom haben, dessen Preis sich über Angebot
und Nachfrage regelt. So war’s und so wird’s auch bleiben!

Ich würde mich sehr darüber freuen.

Nur werden wir die 50 Jahre zwischen 2030 und vor dem Eintreten dieder Situation von miesen AKWs im Ausland versorgt werden…

Grüße,

Mathias

Hi Michael!

Wie war das? Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst
gefälscht hast? Wenn Du nur die im Bergbau befindlichen
Arbeitnehmer nimmst, magst Du recht haben.

Darauf bezog sich meine Aussage. Es blkeibt dabei, der
steinkohlebergbau ist der grösste Subventionsfresser in
Deutschland.

Ja - stimmt. Mir ist allerdings ein subventionierter Arbeitsplatz lieber als eine subventionierte Arbeitslosigkeit. Und sei es nur, um eine gewisse Motivation der Betroffenen zu erhalten!

Tja, solltest Du einen Blick auf meine Vika werfen, dann
siehst du meinen Beruf. Glaube mir, ich weiss von was ich
rede.
Natürlich ist es so, das ein sofortiger Abbaustopp eine
wirtschaftliche und soziale Katastrophe auslösen würde. Die
seitens der Bergbaugesellschaften durchgeführten Forschungen
dienen ja gerade dem Zweck, von der einseitig auf
Schwerindustrie ausgerichteten Struktur wegzukommen. Dieser
Prozess wurde m.E. nur viel zu spät in Angriff genommen. Aber
der Umbau der Industriestruktur im Ruhrgebiet ist
unaufhaltsam… und der führt weg vom Steinkohlebergbau. In 20
bis 30 Jahren wird Schluss sein…(wenn die Entwicklung so
weitergeht)

Ich stimme voll mit Dir überein, wenn Du sagst, dass eine Umstruktuierung viel zu spät in Angriff genommen wurde! Aber wenn Du Dir die Belegschaftszahlen der letzten 10 Jahre mal nebeneinander legst, dann siehst Du, dass sich diesbezüglich zumindest in diesen 10 Jahren eine ganze Menge getan hat! Und wenn man die Personalstellen im Bergbau mal in Ruhe mit den zugesicherten Zahlen arbeiten lassen würde, würde diese Entwicklung auch so weiter gehen!

Richtig! DERZEIT! Das hatte ich auch angemerkt! Aber wenn man
die Theorien vernünftig weiterentwickeln würde, halte ich es
nicht für unwahrscheinlich, dass es in gar nicht soooo langer
Zeit möglich ist

welche Theorien???
Weisst Du was, was ich nicht weiss?

Ganz sicher nicht!

es ist ganz schlicht so, das ich zum Rausfiltern von
CO2 sehr viel Energie brauche, die ich irgendwie
produzieren muß.

Eben! Aber vielleicht kan man durch intensive Forschung aus
sehr viel Energie
halt
viel Energie
oder sogar mal
etwas Energie
machen!

Bindung an Biomasse ist auch keine Lösung, weil das Zeug ja
irgendwann mal stirbt und dann das CO2 freisetzt.

Das Zeug könnte man ja luftdicht entsorgen. Zum Beispiel in
ein altes Bergwerk…

Hm… Erst Kohle rausholen, verbrennen, in Biomasse umsetzten,
und dann die Biomasse wieder in die Erde versenken.
wieso dann nicht gleich die Biomasse verheizen. Zur Info: aus
1 T Steinkohle werden auf diesem Weg (grob geschätzt) das
3-fache an Biomasse. Das Endlagern kostet auch wieder
Energie…
Hört sich nicht überzeugend an…

Benötigt das Endlagern mehr Energie und damit verbundene Kosten als das Endlagern von Atommüll inkl. Transport?

Verstehe mich nicht falsch! Ich bestehe hier nicht auf Kohlekraftwerke. Aber ich habe schlichtweg ANGST vor den (und seien sie noch so gering) Risiken eines AKW!

Grüße
Guido

P.S. Ich als Laie: Wie filtert man CO2 mit einem Kat aus den Autoabgasen? Ist das für ein Kraftwerk undurchführbar?

Kleiner nachtrag

P.S. Ich als Laie: Wie filtert man CO2 mit einem
Kat aus den Autoabgasen? Ist das für ein Kraftwerk
undurchführbar?

Hi Guido
Antwort: Gar nicht. CO2 bleibt wie es ist.
Nur die Giftstoffe, vor allem die Stickoxide, werden abgebaut.

Gruß
Mike