Atomausstieg ist da!

…soll DAS denn bitte realisiert werden??? Es sind Ideen,
hast Du als Allwissender und Immerklügeralsandere auch eine
Idee, wie man dies umsetzt??? *gespanntsei*

Nun mach mich doch nicht für Dein Hirnschmalz verantwortlich, wenn Du noch nicht mal Links lesen kannst. Ich habe nicht vor, Dir alles noch- und nochmal wiederzukäuen. Es sind keine Ideen, sondern bereits praktizierte Anwendungen. Oder soll ich Dir die Wind- und Wassermühlen (-turbinen), die Solarzellen des 1000-Dächerprogramms etc. in der BRD noch zeigen? Es ist mir ja klar, daß man biersaufend und rauchend vor der Glotze die Formel-1-Ergebnisse spannender finden kann als regenerative Energiegewinnung. Aber dann lass doch Deine dämlichen Kommentare.

Richard

(Boa-ey: die Schummibrüder haben gewonnen, watnding)

Und das glaubst Du wirklich?

Nein, ich glaube es nicht: ich weiß es.

Nicht zu fassen.

Dein Problem, auch Du darfst Dich neben dem Apothekerblatt und der roten Liste mit sachdienlichen Links befassen, schau halt weiter oben im Thread.

Aber Du glaubst ja auch an Bioresonanz, vielleicht lösen wir
das Energieproblem damit.
„Das war jetzt Ironie“

Na hoffentlich.

Meinst Du eigentlich, Konzerne wie Daimler-Crysler, Shell, AEG oder Sonnenschein (Black penny) u.a. würden sich mit Brennstoffzellen und regenerativen Energien befassen nur zum Spaß?

Die gesamte Forschung und Produktion just for fun?

Ich glaubs nicht, was in diesem Brett hier abgeht.

Richard

Für Dich auch nochmal:
Ich gebe Dir mal diesen Link hier:

http://www.uni-muenster.de/Energie/

Vergleichbar sind dort nur die Zahlen von 1999, wobei man wieder z.T. auf Schätzungen angewiesen ist, weil die genauen Zahlen noch nicht vorliegen:

Verbraucht (nicht produziert) wurden demnach ca. 486,3 Mrd. kWh in der BRD. Aus regenerativen Quellen kamen ca. 6,4%, entsprechend 31 Mrd.kWh. Ein Jahr später wurden aber schon 35
Mrd.kWh produziert, was einer Steigerung von 13% entspricht. Wenn Du dieses Faktor auf 35 ab 2000 hochrechnest, bist Du schon nach 23 Jahren bei 581,93 Mrd.kWh angekommen, also
einer Menge, die wir gar nicht brauchen, weil auch die Energie-Einsparungsmöglichkeiten ständig zunehmen. Ich gehe davon aus, daß der Herr Müller aus dem Bundeswirtschaftsministerium
das noch genauer ermittelt hat und die Atomindustrie auch, sonst hätten die sich ganz bestimmt nicht auf den 30-Jahre-Deal eingelassen. Aber meine groben Hochrechnungen scheinen zu
stimmen, ein einfacher Taschenrechner tut’s.

Ja, kauf Dir eine Kerze! Vielleicht bringt sie ja etwas Licht ins Dunkel.

Richard


hmmm, gute vorschläge. und um welchem volumen redet man hier?
wieviele kraftwerke benötigen wir deiner meinung nach und wie
will man paralle die akw´s ersetzen? hast du informationen
darüber?

gruß

Markus

Zum Schluß die Lyrik:

Kacke in der Lampenschale
bringt gedämpftes Licht im Saale.

Kacke im Trompetenrohr
kommt Gott sei Dank nur selten vor.

Kacke in so manchen Hirnen
paßt nur in die hohlen Birnen!

Gute Nacht,
morgen gehen in Deutschland die Lichter aus
und werden dann von den Geistesblitzen dieses Forums erhellt.

Hi!

ich bin der Ansicht, dass es - so lange die Kernkraft durch
Milliarden-Subventionen (das bezahlen letztendlich wir - und
haben dann auch noch den Eindruck, billigen Strom zu
bekommen…)
am Leben gehalten wird, die alternativen Energien nie eine
interessante Marktgröße erreichen können. Das ist
Marktwirtschaft: Wenn der Staat einer Firma viel, viel Geld
zuschießt, damit diese etwas billig produzieren kann, kommt
die Nachbarfirma ohne Mittel in der selben Höhe nicht auf den
grünen Zweig.

Das ist mir zu einfach.
Einerseits fließen hohe Subventionen an die Kernenergieproduzenten, das ist richtig.
Andererseits verwenden diese Teile dieser Summen für die Erforschung alternativer Energieerzeugungsformen, denn schließlich wollen sie ja, sollte der beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie wirklich erfolgen, ihre Firmen nicht schließen, sondern andere Produkte anbieten können.
Des weiteren wird auch die Erforschung alternativer Energien durch Subventionen gefördert. Dein kategorischer Vergleich ist also unschlüssig.

Es muß sicherlich noch viel mehr Zeit und Geld und Kompetenz in die Erforschung und Marktentwicklung alternativer Produkte getan werden. Daß nichts passiert ist aber unrichtig.

Des weiteren ist es nach dem aktuellen Wissensstand ein Trugschluß, die Kernenergie durch umweltfreundlche Alternativen ersetzen zu können, auch wenn man nun alle Subventionen in deren Erforschung stecken würde.

Noch ein Wort zu den Subventionen an die Kernenergiewirtschaft:
trotz dieser Summen ist die Kernenrgie noch die günstigste Alternative. Der sog. Ökostrom wird ungleich teurer sein, da allein schon der Bau der Anlagen, wie auch immer sie aussehen werden, zunächst finanziert werden muß.

Grüße,

Mathias

Und das glaubst Du wirklich?

Nein, ich glaube es nicht: ich weiß es.

Toll, endlich kennt einer die Zukunft, wie machst Du das?
Pendeln oder Kartenlegen?

Meinst Du eigentlich, Konzerne wie Daimler-Crysler, Shell, AEG
oder Sonnenschein (Black penny) u.a. würden sich mit
Brennstoffzellen und regenerativen Energien befassen nur zum
Spaß?

Die gesamte Forschung und Produktion just for fun?

Nu wirf mal nicht Alles durcheinander, die Brennstoffzellentechnik ist sicher interessant, Wasserstoffantrieb auch, aber die Grundfragen sind noch nicht gelöst, man hat noch keine Vorstellung, wie man Autos damit wirtschaftlich betreiben kann.
Daß man forscht, ist gut, das hier als Lösung anzubieten, ist unseriös, so weit ist es noch lange nicht.
Schaun wir mal
Gruß
Rainer

Hallo Richard!

Daß das unrichtig ist, weißt Du wahrscheinlich selbst.
Das einzige Problem bei der Auzßerbetriebnahme eines AKW ist
die Lagerung des Reaktors.
Das ist bekannt, wäre aber ohne den Abschaltwahn gar nicht
notwendig.

Und die vielen Strahlenopfer in der Ukraine und anderswo
(Langzeiterkrankungen nicht verleugen!) kehrst Du einfach
unter den Teppich?

Nein. Nur ist diese Situation nicht repräsentativ für unsere AKWs.
Genau hier hake ich ja ein und sage, eine solche Situation wird eher dadurch verhindert, daß wir mit topmodernen und höchstmöglich sicheren AKWs Strom herstellen sollten, bevor wir ihn aus Anlagen wie Temelin beziehen.

Und was ist mit dem wirtschaftlichen
Schaden der Land- und Viehwirtschaft? Was mit den Kindern, die
durch Fehlgeburt nie das Licht der Welt lebend erblickt haben?
Was mit den vielen todgeweihten krebskranken Kindern aus der
Ukraine, deren Urlaub im Westen - um ihr Leben zu verlängern -
keiner mehr bezahlen will? Was weißt Du von Halbwertszeiten?
Tschernobyl ist noch lange nicht vorbei!!!

Ich fange gleich an zu weinen!
Das sind alles Totschlagargumente (sogar im doppelten Sinne, wie makaber), die sich locker durch die folgenden zwei Begründungen widerlegen lassen:

1.) s.o., machen wir unseren Strom selbst, ist die Wahrscheinlichkeit eines Gaus vernachlässigbar klein.

2.) Unser Strombedarf kann in den nächsten 40 Jahren nicht ohne AKWs gedeckt werden. Wir werden also definitiv, und darüber gibt es schlichtweg keine Diskussion, die Versorgungslücke, die die Abschaltung der deutschen AKWs reißt, mit Strom aus ausländischen AKWs, die teilweise weit unsicherer sind als unsere ältesten Meiler, schließen.

Mein Fazit ist hier: es ist für mich prinzipiell o.k., aus der Kernkraft auszusteigen. Nur muß der Energiebedarf dann auch durch alternative Methoden im Inland gedeckt werden können.
Das Argument, es würde ja nichts für die Erforschung alternativer Energien getan, greift nicht, da auch hier hohe Subventionen fließen, die aber im Prinzip zu fast nichts führen.
Mehr als 10% Substitutionsleistung hat noch keiner vorschlagen können.

Daß der Aufenthalt im Umkreis von oder das Arbeiten innerhalb
eines AKWs weit weniger strahlenbelastend ist als
Langstreckenflüge, ist bewiesen.
Was soll das also?

Und welche Art Strahung haben wir da oben? Alpha, Betta,
Gamma, oder Röntgen? Und in welchen Anteilen? Trotzdem meine
ich im wesentlichen die Risiken eines Unfalls oder GAUs, nicht
den Normalbetrieb eines AKW.

Ein Gau ist so wahrscheinlich wie ein Aidsfall in einem Nonnenkloster.

Wieviel Prozent des bisher von AKWs produzierten Stroms können
diese substituieren?
5%? 7%?

Ich gebe Dir mal diesen Link hier:

http://www.uni-muenster.de/Energie/

Vergleichbar sind dort nur die Zahlen von 1999, wobei man
wieder z.T. auf Schätzungen angewiesen ist, weil die genauen
Zahlen noch nicht vorliegen:

Verbraucht (nicht produziert) wurden demnach ca. 486,3 Mrd.
kWh in der BRD. Aus regenerativen Quellen kamen ca. 6,4%,
entsprechend 31 Mrd.kWh. Ein Jahr später wurden aber schon 35
Mrd.kWh produziert, was einer Steigerung von 13% entspricht.
Wenn Du dieses Faktor auf 35 ab 2000 hochrechnest, bist Du
schon nach 23 Jahren bei 581,93 Mrd.kWh angekommen, also einer
Menge, die wir gar nicht brauchen, weil auch die
Energie-Einsparungsmöglichkeiten ständig zunehmen.

Diese Rechnung hinkt, da eine solche Steigerung niemals über so viele Jahre erfolgen wird.

Ich habe mir den Link mal durchgelesen und muß feststellen, daß die Situation noch erschreckender ist, als ich dachte.
Von den von mir angenommenen 10% Anteil der regenaratibven Energien sind wir weit entfernt.

V.a. die Windkraft kann man mit 2-3000 MWh in 2010 eher vergessen.

Ich gehe
davon aus, daß der Herr Müller aus dem
Bundeswirtschaftsministerium das noch genauer ermittelt hat
und die Atomindustrie auch, sonst hätten die sich ganz
bestimmt nicht auf den 30-Jahre-Deal eingelassen. Aber meine
groben Hochrechnungen scheinen zu stimmen, ein einfacher
Taschenrechner tut’s.+

s.o.
Die Atomndustrie hat sich auf den Deal eingelassen, da Trittin gedroht hat, bei einer Nichteinigung einen gefährlichen Alleingang durchzuziehen.
Die Energielobby hofft nun auf die Wahl einer atomstromfreundlicheren Regierung innerhalb der Restlaufzeit und somit auf die Rückgängigmachung der betreffenden Gesetze. Und das wird passieren, weil es gar keine andere sinnvolle Möglichkeit gibt.

Es wäre m.E. um einiges günstiger, noch 2-3 AKWs in D zu
bauen, und in Zukunft mit Dtrom zu heizen. Dann würde man
nciht wertvolles Rohöl, das man viel besser zu Benzin
raffinieren sollte, zum Heizen verplempert.

Mit Strom heizen ist ja nun wirklich die unökonomischste Art.
Die Wirkungsgrade von einfachen Wärmetauschern (Solarthermie)
liegen bei 60%. Wertvolles Rohöl braucht kein Mensch zum
Heizen, jedenfalls in der Zukunft nicht. Es gibt ja auch noch
Erdwärme oder Biomasse z.B.

Allein die Installation der hierzu nötigen Anlagen kann sich kaum einer leisten.
Solaranlagen zur Unterstützung der Heizung auf dem Dach zu montieren, halte ich für sinnvoll.

Es ist nicht uneffektiv, mit Strom zu heizen, wenn ich genug davon habe. Und genau das kann man durch Kernenergie bequem und sicher erreichen.

Es ist doch so, daß es keine Möglichkeit gibt, Strom
effektiver, mit weniger Platzaufwand und weniger Emissionen zu
produzieren, als mit AKWs.

Du scheinst keine Kinder zu haben, sonst würdest Du sowas
nicht schreiben. Hinter mir die Sintflut, bei uns kommt der
Strom aus der Steckdose, gelle?

Auf derart dummdreiste Anfeindungen gehe ich nicht weiter ein.

Die Gefahr eines GAUs besteht natürlich immer, ist aber
mittlerweile bei modernen AKWs vernachlässigbar klein.

Bei Wahrscheinlichkeitsberechnungen fehlt leider immer die
Angabe des Zeitpunkts, wann das Ereignis eintreffen könnte:
das kann am Anfang, in der Mitte oder am Ende der Periode
liegen. Das „sicherste“ AKW kann also in den nächsten 5
Minuten hochgehen.

Richtig.
Da sch aber in unserer Welt alles auf Wahrscheinlichkeiten bezieht (es ist z.B. um ein Vielfaches wahrscheinlicher, mit einem Flugzeug abzustürzen oder von einem Blitz auf der Toilette erwischt zu werden, als durch einen AKW-Gau zu sterben), halte ich die Kernenergie durch ihr äußerst geringes Risiko für eine sinnvolle Lösung.

Der Strom in Europa kursiert ständig hin und her, je nachdem,
wo er gerade am günstigsten eingesetzt werden kann. Das wird
sich auch nicht ändern, wenn kein einziges AKW mehr steht.
Auch bei den Franzosen nimmt die Akzeptanz für Atomstrom ab.

Du windest Dich heraus.
Ich frage nochmal: woher wird der Strom für D kommen, wenn in
20 Jahren der letzte Reaktor abgeschaltet ist?

s.o.: Aus Wind-, Solar und Wasserkraft, Geothermie und
Biomasse. Sollte ich eins vergessen haben, schau noch mal in
dem Link nach.

Der Link besagt, daß diese Energieformen nicht ausreichen werden, um uns ausreichend mit Strom zu versorgen. Sei bitte nicht so stur und gehe wenigstens auf das allseits anerkannte Argument ein, daß alternative Energieformen nicht ausreichen werden.

Ich glaube nicht, daß die Entfilzung des französischen Polit-
und Wirtschaftsfilzes die Bevölkerung mit einem Schlag
sensibler für Stromerzeugungsmethoden macht.

Mit einem Schlag nicht, aber nach und nächer. Die Franzosen
begreifen ja auch wie wir Deutsche, wer die Korruption
letzlich bezahlt (und vor allen Dingen die Folgen der
Korruption durch falsche wirtschaftspolitische
Weichenstellungen): der Steuerzahler.

Fakt ist, daß es den meisten Franzosen im Endeffekt völlig
egal ist, woher ihr Strom kommt, hauptsache er ist billig.
Genauso ist es bei den meisten Deutschen.

Genau so wie das billige BSE- und MKS-Massenfleisch gefressen
wurde, bis der Verbraucher kapiert hat, daß alles seinen Preis
hat: auch die Gesundheit und das Überleben.

Wenn nicht ein Gau in D oder F passiert, wird es immer heißen, so etwas passiert nur im Ausland.
Und ich persönlich halte das weitegehend für wahr.

Wir lassen uns lediglich von ein paar wenigen saturierten,
gutsituierten Gutmenschen terrorisieren, die sonst keine
Probleme haben.

Wenn Du Argumente als Terror ansiehst, dann bitte. Erspare mir
lieber ein Werturteil.

Ich reagiere nur.

http://www.hans-josef-fell.de

Bei Gelegenheit.

Allerdings hätte ich zuvor gerne eine ordentliche Begründung
dafür, weswegen meine Argumentation bzgl. des aus dem Ausland
zu beziehenden Stromes ins Leere laufen würde.

Ja, wenn Du meine Links immer erst bei Gelegenheit liest, kann
ich Dir auch nicht helfen. Dann werde halt erst bei
Gelegenheit schlauer: trotzdem werde ich jetzt das Forum hier
nicht sprengen und in so ein Posting den Gesamttext kopieren.

Ich höre von Dir keine Fakten, nur unhöfliche Anfeindungen.

Ich werde immer dann ungehalten, wenn Menschen polemisieren
ohne Hintergrundinformationen. Ich lese z.B. die IWR-Letters
schon seit ca. 1 Jahr und Technik - sofern sie nicht
Unbeteiligte lebensgefährlich bedroht - hat mich schon immer
fasziniert, also länger als 40 Jahre.

Dann würde ich Dir empfehlen, auch mal die prozentualen Anteile Deiner Lösungsvorschläge am Gesamtbedarf auszurechnen.

Ich halte den IWR-Link für sehr interessant, aber es steht hier eindeutig, daß die angebotenen Energieformen niemals die gesamte Versorgung Deutschlands gewährleisten können.

Da ich zudem Kaufmann
bin, kenne ich die Gepflogenheiten des Marktes, um an Aufträge
zu kommen. Da ich zudem Hobbypolitiker war, kenne ich die
Gepflogenheiten hinter den Kulissen, wie man Schmiergelder
kassiert, ohne selbst damit etwas zu tun zu haben. Deshalb
betrachte ich immer Großindsutrien skeptisch, die mit wenig
Aufwand das ganz große Geschäft machen (z.B. Banken, s.
Berlin). Es gibt mehr Schweinereien in deutschen Landen als
sich mancher denkt.

Das stimmt. Nur sehe ich hier den Zusamenhang zu unserem Thema nicht.

Deine Argumentation gipfelt zur Stunde, ganz neutral, in dem
folgenden Ergebnis: nach Anschaltung der deutschen AKWs ist es
möglich, die Versorgungslücke durch regenerative
Energieerzeugungsformen und durch Kraft-Wärme-Kopplung zu
schließen.

Und das ist schlichtweg unwahr.

Nach 20 Jahre wird das schlichtweg wahr sein, sofern eine
schwarze Regierung nicht das neue Gesetz kippt. Rechne es halt
selber nach, wenn Du meinen Zahlen oben nicht traust. Aber den
Link dazu mußt Du halt lesen.

Ich habe Deine Rechnung beurteilt und wir falsch befunden.
Das war nichts weiter als ein netter Versuch, den ich Deiner Vergangenheit als Hobbypolitiker zuschreibe (nicht böse gemeint). In Deiner Eigenschaft als unbefangener Kaufmann solltest Du wissen, daß die Annahme einer derart linearen Steigerung höchstens gut ist für Manager am neuen Markt, nicht aber für Leute, die einigermaßen mitdenken.

Bitte gib mir Fakten! Überzeuge mich!
Ích will ja gerne glauben, daß wir ganz ohne Kernenergie
auskommen können!

s.o.: Weitere Fakten sind Länder, in denen es schon
funktioniert, z.B. Norwegen, die genügend Wasserkraft haben.

Das ist nicht vergleichbar, denn die paar Leute mit dem riesigen Plus an verfügbarer Wasserenerigie verglichen mit D zu versorgen, ist einfach.

Da wir nun nicht so viel Wasserfälle haben, haben wir andere
ungenutzte Energieformen (s.o. z.B. Wind), und die Technik
wird auch immer besser bzw effizienter.

Wir sehen an Deinem eigenen Link, daß Windnergie mit 2-3000 MWh in 2010 bei einem dann vermutlichen Bedarf von 550.000 - 600.000 MWh vernachlässigbar ist.

Nur sieht es momentan so aus, daß wir unsere Problem lediglich
zu unseren Nachbarn verlagern, sie aber trotzdem nicht aus der
Welt geschafft haben. Ja sogar die Gefahr der Technologie
maximiert haben.

Bei E-on widerlegt: Mix-it macht’s möglich! Der Verbraucher
entscheidet.

So kann aber niemals der gesamte Bedarf des Landes gedeckt werden.
Nur darum geht es doch!
Ich möchte mich bestiommt nciht an die Kernenergie klammern, wenn es Alternativen gibt.
Die haben wir aber nciht in ausreichendem Maße, also ist das alles nur Träumerei.
Ich bin ein rationaler Mensch und lehne es ab, meine Zukunft auf die vagen Einschätzungen von Leuten wie J. Trittin zu bauen.

Gruß Richard

p.s.: Tut mir leid, wenn ich manchmal selber polemisiere, das
liegt an meinem leidenschaftlichen Engagement für eine
ungefährliche und friedliche Zukunft für die Menschheit, nicht
nur für die Deutschen. Probleme auf Nachbarn verlagern wird
dann nicht mehr möglich sein, wenn Gesetze von nicht korrupten
Politikern entsprechend transparent gehandlet werden. Das muß
die EU überwachen und deshalb muß auch Tschechien mit ins
Boot, damit Temelin bald wieder abgeschaltet werden kann.

Das wäre gut. Nur kannst Du die Versorgungslücke, so leid mir das tut, argumentativ nicht schließen. Daran musst Du wohl noch arbeiten.
Folgt man Dir, gehen ab 2020-2025 hier erst mal die Lichter aus.

Grüße,

Mathias

Knappschaftsrenten - off topic
Hi Rainer!

Ist ziemlicher Unsinn, für die Steinkohleförderung wurden auch
Milliarden an Subventionen bezahlt, an den Knappschaftsrenten,
die der Steuerzahler mitfinanziert, haben wir noch lange zu
knacken.

Die Tatsache, dass die Knappschaftsrenten höher (und das nicht einmal für alle) sind resultiert nicht zuletzt daraus, dass die Beiträge höher waren und sind! Da wäre das Beispiel für Beamtenpensionen schon angebrachter gewesen!

Grüße
Guido

Was spricht eigentlich gegen Kohle?
Hi!

Was spricht gegen Kohlekraftwerke?

Grüße
Guido

P.S. Kommt mir bitte nicht mit Emmissionen - schaut Euch bitte vorher die Fakten eines modernen Kohlekraftwerks an!

Hi Guido

Was spricht gegen Kohlekraftwerke?

P.S. Kommt mir bitte nicht mit Emmissionen - schaut Euch bitte
vorher die Fakten eines modernen Kohlekraftwerks an!

CO2 Emissionen.
Die lassen sich nicht rausfiltern
Dieses Gas ist ein Treibhausgas und kann in stärkerer Konzentraton in der Athmosphäre zu globaler Erwärmung führen.

Kohle ist im Vergleich zu Gas da besonders heftig.

Gruß
Mike

Helden der Lyrik…

Was besseres fällt dir nicht ein

Danke für die kollektive Beleidigung

Mike

CO
Hi Michael!

CO2 Emissionen.
Die lassen sich nicht rausfiltern
Dieses Gas ist ein Treibhausgas und kann in stärkerer
Konzentraton in der Athmosphäre zu globaler Erwärmung führen.

Kohle ist im Vergleich zu Gas da besonders heftig.

Das ist JETZT so. Die Tatsache, dass unsere heimische Kohle gen null gefahren wird, ist auch kein besonderer Anreiz für die Kraftwerksbetreiber, eine CO-Rückhaltetechnik (die derzeit zu teuer und nicht sinnvoll scheint) weiter zu entwickeln.

Aber allein die Tatsache, dass Müll und Biomasse (was auch immer man darunter verstehen mag) in modernen Wirbelstromfeuerungsanlagen problemlos mitverbrannt werden können (dadurch sinkt der CO-Ausstoß merklich), sollte vielleicht mal zum Gedankenanstoß ausreichen, um auch dahingehend zu forschen!

Grüße
Guido

Tja
Es gibt Leute hier, die in der Lage sind, Fragen vernünftig zu beantworten. Dazu zählst Du nicht, hast Du wieder einmal unter Beweis gestellt. Weiter so.

Ich huldige Deine Allwissenheit.

Es gibt Leute hier, die in der Lage sind, Fragen vernünftig zu
beantworten. Dazu zählst Du nicht, hast Du wieder einmal unter
Beweis gestellt. Weiter so.

Und dann gibt es noch Leute, die sind noch nicht einmal in der Lage, eine Frage zu formulieren, weil sie nicht wissen, wovon sie reden.

Dumm sein ist ja keine Schande, aber dumm bleiben schon.

Nix für ungut, ich guck auch ab und zu mal Formel-1
(nur die Bild-Zeitung lese ich nicht)
Richard

Es freut mich…
…dass Du DER bist, der immer Antworten so formuliert, dass Fragen beantwortet werden…*lach*

Träum weiter und viel Spass noch beim Schaumschlagen

hi Guido

  1. Die Tasache, das unsere heimische Steinkohle wohl nicht mehr lange gefördert wird, hat einen simplem Grund:
    Es rechnet sich nicht.
    Absolut nicht.
    Die Subventionen (direkt und indirekt) sind höher als die an die Beschäftigten ausgezahlten Gehälter.
    Völlig irre eigentlich.
    Da sind die Atomsubventionen im Vergleich dazu tatsächlich Peanuts…

  2. Das „Ausfilten von CO2“ ist technologisch derzeit nicht machbar, da der Energieaufwand viel zu hoch ist. sowohl für ausfrieren *brrrr. kalt* als auch für chemisches Fällen (die Chemikalien müssen auch irgendwie produziert werden)
    Bindung an Biomasse ist auch keine Lösung, weil das Zeug ja irgendwann mal stirbt und dann das CO2 freisetzt.

Gruß
Mike

Nur mal ein Beispiel für die Bewegung am Markt
Heute Abend gehe ich dann auf Dein Posting ein. Eben ist mir über die Hälfte meiner Antwort abhanden gekommen, weil ich kein Extrafenster aufgemacht habe.

*************************************************************

Lesen Sie nun eine Original-Pressemitteilung der WPD wind project
development GmbH, Bremen!

WPD realisiert erstes Solarenergieprojekt

Bremen (iwr-mailservice) - Das erste Photovoltaik-Projekt der WPD wind
project development GmbH nahm gestern in Fürth seinen Betrieb auf. Das
Vorhaben besteht aus Photovoltaik-Modulen mit einer Nennleistung von 50
kWpeak, die auf Dächern von drei Schulen installiert sind.

„Wir sind stolz, unser erstes Solarstrom-Projekt zu verwirklichen“,
sagt Martin Gromus, Geschäftsführer der für das Projekt zuständigen
Tochtergesellschaft WPD Regenerative Energien GmbH. „Dieses Vorhaben
erfüllt unsere hohen Qualitätsstandards. Neben unserem Kerngeschäft
Windenergie bieten wir in Zukunft verstärkt Biomasse- und
Photovoltaik-Vorhaben an, die Teile unserer bewährten Windpark-Projekte
sein werden.“

Die GWU Solar GmbH aus Fürth, einer der führenden Anbieter von
Solarsystemen in Deutschland, installierte die Anlage. Die WPD
Regenerative Energien GmbH arbeitete eng mit dem Planungsbüro MET
Energietechnik GmbH aus Halle a.d.S. zusammen. Der vom
WPD-Solarenergieprojekt produzierte Strom wird in das Netz der Stadtwerke
Fürth eingespeist.

Über die WPD

Seit 1996 realisiert die WPD wind project development GmbH Projekte im
Bereich der regenerativen Energien. Insgesamt wurden bereits 22 Vorhaben
mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 314 Millionen D-Mark und
einer Gesamtleistung von 128 Megawatt (=107 Windenergieanlagen)
betriebswirtschaftlich konzeptioniert und realisiert. Auch bei der
Eigenkapitalplatzierung zählt die WPD zu den ersten Adressen in
Deutschland: Mit 58,8 Millionen D-Mark positionierte sich die
Tochtergesellschaft WPD Vertrieb GmbH im vorigen Jahr als Marktführer bei
der Eigenkapitalplatzierung.

Bremen, den 01. Juni 2001

Veröffentlichung honorarfrei; ein Belegexemplar an die WPD wind project
development GmbH wird freundlichst erbeten.


In der Pressedatenbank recherchierbar unter http://www.iwrmailservice.de


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Christoph Gawin, WPD wind
project development GmbH, gerne zur Verfügung.
Schwachhauser Heerstraße 35
28211 Bremen
Tel: 0421 - 34 67 658
Fax: 0421 - 34 67 225
E-Mail: mailto:[email protected]
Internet: http://www.wpd.de

***************************************************************

Solche Wirtschaftsberichte gibt es täglich in Deutschland über die Realisierung regenerativer Energieprojekte. Es geht also nicht um Ideen oder Konzepte, sondern um Fertigstellung und Amortisierung der Investitionen. Das sind keine Hirngspinste!

Gruß Richard

Kosten! Genau das ist es!
Hi Michael!

  1. Die Tasache, das unsere heimische Steinkohle wohl nicht
    mehr lange gefördert wird, hat einen simplem Grund:
    Es rechnet sich nicht.
    Absolut nicht.
    Die Subventionen (direkt und indirekt) sind höher als die an
    die Beschäftigten ausgezahlten Gehälter.
    Völlig irre eigentlich.

Wie war das? Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast? Wenn Du nur die im Bergbau befindlichen Arbeitnehmer nimmst, magst Du recht haben. Allerdings gibt es unglaublich viele Zulieferer, die ohne den Bergbau nicht leben konnten (können). Würden alle im Bergbau und vom Bergbau abhängig Beschäftigten mogen Arbeitslos, wären die Sozialkosten
ca. dreimal so hoch wie die derzeitigen Subventionen!

Abgesehen davon investiert der Bergbau eine Menge in Forschungen. Forschungen, die auch im Bergfremden sehr sinnvoll verwertet werden können.

Da sind die Atomsubventionen im Vergleich dazu tatsächlich
Peanuts…

Das ist wohl richtig - nur: Die (auch noch so unwahrscheinliche) Möglichkeit eines GAUs kann meiner Meinung eine Förderung des Atomstroms nicht rechtfertigen.

Klar ist es nicht möglich, die BRD in weniger als 50 Jahren Atomstromfrei umzubauen - aber den Ansatz finde ich ok! Dass jetzt alle deutschen AKW innerhalb der nächsten 20 Jahre vom Netz gehen, halte selbst ich für bedenklich! Sinnvoll wäre imho eine langfristigere Lösung gewesen!

  1. Das „Ausfilten von CO2“ ist technologisch
    derzeit nicht machbar, da der Energieaufwand viel zu hoch ist.
    sowohl für ausfrieren *brrrr. kalt* als auch für chemisches
    Fällen (die Chemikalien müssen auch irgendwie produziert
    werden)

Richtig! DERZEIT! Das hatte ich auch angemerkt! Aber wenn man die Theorien vernünftig weiterentwickeln würde, halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass es in gar nicht soooo langer Zeit möglich ist.

Bindung an Biomasse ist auch keine Lösung, weil das Zeug ja
irgendwann mal stirbt und dann das CO2 freisetzt.

Das Zeug könnte man ja luftdicht entsorgen. Zum Beispiel in ein altes Bergwerk…

Grüße
Guido

Es betrübt mich,

… daß Du noch nicht einmal weißt, wie ein Fragezeichen aussieht.

*heul*

Danke für die kollektive Beleidigung

Der Poet sprach von manchen Gehirnen!

Im übrigen glaube ich nicht, daß er Dich da miteinbezogen hat. :smile:

Richard