ich habe mal gehört, dass man die Augenmuskeln mit einer Brille, die anstatt Gläser ein Bienenwabenförmiges Gitter hat durch das man hindurch sieht, seine Augenmuskeln derart trainieren kann, dass man nach ein paar Monaten u. U. keine Brille mehr braucht.
Habt ihr auch schon mal was davon gehört?
Wenn ja, wißt ihr wo ich mir so eine Brille besorgen kann?
leider gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise zu diesen Behauptungen. Natürlich sieht man durch eine Lochblende erst mal schärfer, aber das ist reine Physik.
Kurzsichtigkeit entsteht durch einen zu langen Augapfel, (Alters-)weitsichigkeit (ab 40) durch die starrer werdende Augenlinse. Wie soll da eine Lochbrille etwas ändern ?
Das ganze wurde von einem Herrn Bates vor langen Jahren erfunden und nie bewiesen. Die Adepten dieser „Therapien“ sind seltsamerweise NIE Augenärzte.
Du meinst die sog. Rasterbrillen.
Sie sind kein Ersatz für eine Brille, sondern eine Art Trainingsgerät für die Augen/ Augenmuskeln.
Ihr Einsatz ist äußerst umstritten. Besonders Augenärzte sind extrem skeptisch und zuweilen sogar strikt ablehnend. Dies resultiert auch daraus, dass einige Anwender subjektiv besser nach dem Augenmuskeltraining sehen konnten und man dadurch eine Gefahr sah, dass Menschen ihre Brillen bspw. im Auto einfach nicht mehr aufsetzen würden, obwohl die Fehlsichtigkeit unverändert ist…
Einige Heilpraktiker haben allerdings bei ihren Patienten mit Augenmuskeltraining akzeptable Erfolge, so dass ein Versuch im schlimmsten Falle einfach nur ‚nichts’ bringt.
Der Hintergrund des ganzen ist der, dass der Augapfel bei einigen „erworbenen“ Fehlsichtigkeiten nicht zu lang oder zu kurz ist, sondern ihn die Muskeln in einer derartigen Form fixieren. Jeder, der schon mal lange Zeit in den PC oder auf ein Buch mit kleiner Schrift geguckt hat und sich danach die Augen vor Schmerzen reiben musste, kann sich das auch irgendwie vorstellen, ob nun bewiesen oder nicht, dass sich auch Augenmuskeln „verspannen“ können (trotzdem wir nachts mit ihnen „rollen“).
Ich hatte bis vor einigen Jahren keinerlei Fehlsichtigkeit. Seit etwa 5 Jahren arbeite ich nun täglich sehr viele Stunden am PC. Und vor einem Jahr stellte ein Augenarzt fest (den ich aufsuchte, weil ich seit einiger Zeit bemerkte, dass ich in der Ferne schlechter sah), dass ein Auge (in meinem Alter!) wohl gewachsen sein muss…
Viele weitere und unterschiedlichste Informationen zum Thema findest Du im Internet mit dem Suchbegriff Rasterbrille oder Augenmuskeltraining. Da kannst Du Dir dann selbst ein Bild pro und contra machen und ausprobieren musst Du sowieso selbst… Auch solche Teile zu kaufen findet man im Netz überall.
das man nach langem angestrengten Sehen in die Nähe zeitweilig kurzsichtiger wird, ist unter den Medizinern unbestritten, und läuft nach einem ganz anderen Schema. Die Muskeln, die die Scharfeinstellung der Linse auf „nah“ vornehmen, verkrampfen und entspannen nicht mehr richig, und bleiben immer ein wenig auf „nah“ eingestellt. Das vergeht aber spätestens nach einigen belastungsfreien Stunden von allein. Diese Muskeln greifen an der Augenlinse an. Es ist schwer vorstellbar, wie sie den Augapfel verkürzen sollen.
Hi,
das angestrengte Nahsehen erfordert ja nicht allein das Scharfstellen der Linse durch den Ziliarmuskel, sondern eben auch das Halten des Augapfels in ein und der selben Stellung. Dadurch können sich die „großen“ Augenmuskeln schon auch ziemlich unphysiologisch anspannen. Und da gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorstellen zu können, dass diese Muskeln den Augapfel durchaus unter Zug bringen können (es gibt unwesentlich größere Muskeln am Körper, die ganz andere Auswirkungen durch Verspannungen verursachen, als so eine „weiche“ Struktur, wie das Auge verändern zu können). Und das Auge ist ja auch nicht für eine 10- und mehrstündige Bildschirmarbeit und solches „Punktsehen“ „konstruiert“.
Wie dem auch sei, es behauptet ja auch kaum einer, dass damit Wunder vollbracht werden… Und ich finde, dass es einen Versuch wert ist, es schadet schließlich nicht und das subjektive Empfinden sollte man nicht einfach so als unwichtig abtun…
lg gundja
Das ganze wurde von einem Herrn Bates vor langen Jahren
erfunden und nie bewiesen. Die Adepten dieser „Therapien“ sind
seltsamerweise NIE Augenärzte.
und das ist eigentlich das, was mich daran stört.
Z.B. hat die Sache mit der Winkelfehlsichtigkeit auch ein Optiker „erfunden“ und ist deswegen von den Ärzten attakiert und diffamiert worden, inzwischen gibt es jedoch Ärzte, die gesehen haben, dass an der Sache was dran ist.
Ich wundere mich immer, dass es zu solchen „Methoden“ meist keine wissenschaftlichen Untersuchungen gibt - ganz einfach, weil es keine Ärzte sind, die es entdeckt haben.
leider gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise zu diesen
Behauptungen. Natürlich sieht man durch eine Lochblende erst
mal schärfer, aber das ist reine Physik.
Stimmt und durch eigene Erfahrung bestätigt!
Kurzsichtigkeit entsteht durch einen zu langen Augapfel,
(Alters-)weitsichigkeit (ab 40) durch die starrer werdende
Augenlinse. Wie soll da eine Lochbrille etwas ändern ?
Stimmt auch (zumindest laut Lehrmeinung). ABER…
… man hört immer wieder von den sogenannten gespaltenen Persönlichkeiten (siehe einige sehr interessante Berichte/Dokus im Fernsehen), bei denen folgendes in vielen Fällen auftrat:
„eine“ der Persönlichkeiten war kurzsichtig und trug eine Brille. Trat eine der „anderen“ Persönlichkeiten hervor/in den Vordergrund, war eine Brille nicht nötig, die selbe (!) Person konnte völlig scharf sehen, was auch deren Augenärzte bestätigt haben, ohne eine Erklärung dafür gefunden zu haben.
Wäre dies ein Erklärungsansatz dafür?
Nämlich daß in einigen Fällen tatsächlich eine Muskelverspannung oder ähnliches für die Fehlsichtigkeit verantwortlich ist?
Interesierte Grüße,
Sharon
P.S.: Leider wurde meines Wissens die Augenlänge nicht genauer untersucht bei den besagten TV-Dokus. Wäre also interessant zu wissen, warum es die Ärzte, wie in den besagten Fällen, nicht erklären könnten, warum die eine Persönlichkeit kurzsichtig ist und die andere nicht.