Aus Achtung vor dem Leben

Hallo Vabe,

na ja, aber ohne Mann wäre sie ja nicht schwanger
geworden. Oder?

Natürlich nicht, aber nicht jeder Mann weiß davon bzw. will
davon wissen !

vielleicht sollte man die Diskussion in Richtung Verantwortung des Mannes verlegen?

Und ich bin nun mal der Meinung, daß es die Frau in
allererster Linie zu entscheiden hat, denn sie muß nun mal die
Schwangerschaft am eigenen Leibe erfahren…und auch nach der
Geburt ist es erstmal die Frau, die deutlich mehr „zu tun“
hat.

Das streite ich nicht ab. Aber irgendwie sollte der Mann doch auch mitreden dürfen :wink:)

Andersrum, also wenn ich Frau ein Kind will, der Mann aber
nicht, ist es natürlich was anderes.

Was soll da anders sein? Sollte das nicht auch gemeinsam besprochen werden?

Eine Schwangerschaft, die Geburt und auch die ersten Monate
danach sind für viele Frauen die Erfüllung schlechthin, für
andere ist es wieder der blanke Horror.
Ich kann das sehr gut nachempfinden, denn ich hatte das
Vergnügen zweimal.

Herzlichen Glückwunsch! Wir haben sechs.

Männer können so schlau daher reden, aber im Grunde wären sie
körperlich vermutlich nicht mal in der Lage, diese Schmerzen
etc. auszuhalten.

Das wiederum ist eine Vermutung (oder Verallgemeinerung?).

Bin ich als Vater nicht auch damit befasst?
Ist es nicht gleichermaßen auch mein Kind???

Doch Harald, aber eine Frau kann sich schwängern lassen, ohne
das der Mann etwas davon weiß…
Und genau so kann sie auch einen Abbruch machen lassen, ohne
Wissen des Mannes…

Natürlich kann sie, aber ich bin immer noch der Meinung, dass sie es nicht tun sollte.

Sorry, aber ich empfinde nach wie vor, daß viele Männer sich
hier zu wichtig nehmen.
Erst soll Frau drei Kinder gebären und dann ist sie nicht mehr
sexy genug, weil das Gewebe erschlafft,
Schwangerschaftsstreifen geblieben sind und und und…

Und was hat das jetzt mit Abtreibung zu tun?

Mal ganz abgesehen von den vielen Dingen, auf die Frau
mindestens mal 11 Monate verzichten muß…Schwangerschaft ist
sicher keine Krankheit, dennoch sind der Körper UND die Psyche
deutlich mehr belastet.

Körper und Psyche wird auch durch eine Abtreibung belastet.
Deshalb finde ich es ja auch für wichtig, dass der Mann sie unterstützt.

Ich möchte den Mann sehen, der zusammen mit seiner schwangeren
auf alles verzichtet, was jetzt eben nicht mehr möglich ist !
Und dann ist er immer noch im Vorteil, weil sein
Hormonhaushalt ja nicht verrückt spielt.

Das müßtest Du jetzt aber genauer erklären. Von welchem Verzicht sprichst Du?

Als Vater von sechs Kindern muß man durchaus auf einiges verzichten.

Gruss Harald

Hallo Harald,

es siehst so aus, als würden wir manchmal etwas aneinander vorbei reden.
Ich will hier keinesfalls den Mann angreifen…ihm auch nicht sein Recht an seinem Kind absprechen…

Das streite ich nicht ab. Aber irgendwie sollte der Mann doch
auch mitreden dürfen :wink:)

Natürlich soll er mitreden dürfen !
Nichts desto trotz könnte sich der potentielle Vater meines ungeborenen Kindes auf den Kopf stellen…wenn ich dieses Kind nicht will, dann will ich es nicht…nicht für Geld und nicht für tausend liebe Worte !

Andersrum, also wenn ich Frau ein Kind will, der Mann aber
nicht, ist es natürlich was anderes.

Was soll da anders sein? Sollte das nicht auch gemeinsam
besprochen werden?

Das hast du aus dem Zusammenhang gerissen, so kann man es wirklich schnell falsch verstehen.
Ich wollte damit sagen, daß nicht die Frau Alleinbestimmerin für oder gegen Kinder ist.
Wenn also die Frau ein Kind will, der Mann aber nicht, wäre es verdammt schlau von der Frau, dies zu respektieren.

Eine Schwangerschaft, die Geburt und auch die ersten Monate
danach sind für viele Frauen die Erfüllung schlechthin, für
andere ist es wieder der blanke Horror.
Ich kann das sehr gut nachempfinden, denn ich hatte das
Vergnügen zweimal.

Herzlichen Glückwunsch! Wir haben sechs.

Dann gebe ich den Glückwunsch aber sofort völlig ungenutzt zurück…*g*
Dann weißt du zumindest annähernd, was Schwangerschaften bedeuten…

Männer können so schlau daher reden, aber im Grunde wären sie
körperlich vermutlich nicht mal in der Lage, diese Schmerzen
etc. auszuhalten.

Das wiederum ist eine Vermutung (oder Verallgemeinerung?).

Genau, eine Vermutung…

Bin ich als Vater nicht auch damit befasst?
Ist es nicht gleichermaßen auch mein Kind???

Doch Harald, aber eine Frau kann sich schwängern lassen, ohne
das der Mann etwas davon weiß…
Und genau so kann sie auch einen Abbruch machen lassen, ohne
Wissen des Mannes…

Natürlich kann sie, aber ich bin immer noch der Meinung, dass
sie es nicht tun sollte.

Da bin ich ganz deiner Meinung…diese Meinung vertreten aber nicht alle Menschen (Frauen)…ich kenne da einige, denen völlig egal ist, ob der Mann das nun weiß oder nicht…und ich keine auch einige, die dies ihren Lebensabschnittsgefährten das bewußt verheimlicht haben.

Sorry, aber ich empfinde nach wie vor, daß viele Männer sich
hier zu wichtig nehmen.
Erst soll Frau drei Kinder gebären und dann ist sie nicht mehr
sexy genug, weil das Gewebe erschlafft,
Schwangerschaftsstreifen geblieben sind und und und…

Und was hat das jetzt mit Abtreibung zu tun?

Es gibt auch Frauen, die bekommen ein Kind primär, weil der Mann es sich so sehr wünscht…weil er seine Potenz beweisen muß, einen Stammhalter braucht oder was auch immer…und nicht zu selten beklagen sich diese Männer dann über den Körper der Frau nach der Entbindung, sie sehen dann die Frau nur noch als Mutter…oder als Geburtsmaschine.

Körper und Psyche wird auch durch eine Abtreibung belastet.
Deshalb finde ich es ja auch für wichtig, dass der Mann sie
unterstützt.

Harald, du weißt sicher, was ich meine…willst mich foppen?.. :wink:
Durch eine Abtreibung, die die Frau unbedingt will, ist weder Körper noch Psyche derart belastet.
Wenn sie einen Partner hat, der sie unterstützt, ist es schön, es geht aber ohne Probleme auch so…

Ich möchte den Mann sehen, der zusammen mit seiner schwangeren
auf alles verzichtet, was jetzt eben nicht mehr möglich ist !
Und dann ist er immer noch im Vorteil, weil sein
Hormonhaushalt ja nicht verrückt spielt.

Das müßtest Du jetzt aber genauer erklären. Von welchem
Verzicht sprichst Du?

Rauchen, Alkohol, weite Reisen (Flüge), Sonne (Solarium), lange Autofahrten, ausgelassene Partys, Ski fahren, Inline skaten, Sauna, Tennis, Medikamente, Job…
Diese Liste könnte ich beliebig fortsetzen, es hängt natürlich von dem Monat und der gesamten Verfassung einer jeden einzelnen Frau ab, in wieweit sie verzichten muß.
Denk mal an die ganzen Zipperlein, die eine Schwangere so hat…Rückenschmerzen, geschwollene Füße etc., ich kenne fast nur Männer, die bei der kleinsten Kleinigkeit meinen, sterben zu müssen…

Als Vater von sechs Kindern muß man durchaus auf einiges
verzichten.

Wie, und als Mutter von sechs Kindern nicht ?
Ich denke auch, daß sechs Kinder ein ganz klares Zeichen ist, dass du nicht nur deine Potenz oder ähnliches unter Beweis stellen wolltest, sondern dich ganz klar für Kinder entschieden hast. Denn bei sechs Kindern muß jedem Mann klar sein, daß er voll gefordert wird.

Lieben Gruß,
Vabe
*echtbeeindruckt*

Du hast Recht!

Hi Abe
Woher kommt eigentlich die Zahl von 10 Mio Abtreibungen in den
USA p.a.

Bei ca 130 Mio Frauen von denen ca 50 Mio gebärfähigen Alters
(15 -40) sind, müsste also jede 5-te pro Jahr abtreiben, wenn
jede Frau jedes Jahr schwanger wird? (die zahlen sind ganz
grobe Schätzungen… aus dem Ärmel geschüttelt)
Erscheint mir doch ein wenig zu hoch, diese Zahl.

In der Tat, ich habe die Zahl irgendwoher uebernommen, vielleicht bezog sie sich aufs jahrzehnt. Die tatsaechliche Zahl liegt bei etwa 1,3 Millionen Abtreibungen pro Jahr, was immer noch sehr viel ist…
Genaueres bei:

http://www.agi-usa.org/pubs/journals/3026398.html

Geht man von der Verh. in der BRD aus, dann ist von eine
Abtreibungszahl um die 500 000 auszugehen (ist auch nicht
toll, zugegebenrmaßen)

Ich halte nichts davon, Mit irgendwelchen Phantasiezahlen
Stimmung zu machen.

Stimmung machen? Ich denke bei ueber einer Million Aborten ist das Problem schlimm genug. Ich halte auch nichts davon andere durch solche Verdaechtigungen untergraben zu wollen, Fehler kommen nun mal vor. Und sei mal ehrlich, ob es jetzt 10 Millionen sind oder 1,3 Millionen, 1 Abort ist schon zu viel(es sei denn er ist aus einer Medizinischen Indikation passiert).

Gruss…

Hallo Thomas,

mich hat nur die Argumentation von Abe geärgert, dass die
Frau, weil sie ja selbst mal „benutzt“ habe, jetzt auch
„benutzt“ werden darf.

Hmm, so habe ich das nicht ausgedrueckt. Benutzen ist ein extrem negatives Wort. Du vergleichst ja den Embryo mit einem Parasiten bzw. Schmarotzer. Nun wird mir klar warum Du mit dem Abtreiben keine Probleme hast, wer so ueber Embryos denkt…

Dann wuerde ich gerne noch was sagen. Du bist zwar Frau hast aber mit Sicherheit nie selbst die Erfahrung machen muessen, ABGETRIEBEN zu werden! Keiner von uns weiss, was das fuer den Foetus fuer eine unangenehme Erfahrung sein muss. Und ich mische mich hier ein, weil ich denke, das Recht der Frauen hoert dort auf wo das Recht des Embryos anfaengt, und der hat eben ein Recht auf Leben!!!

Warum hört die Diskussion immer nur nach den ersten paar
Wochen oder mit der Geburt auf? Habt Ihr schon Kinder?

Das frage ich lieber mal die sogenannten Lebensschützer. Der
Grund, warum Frauen abtreiben, liegt ja meist in der Angst und
dem Unvermögen, diese 20 Jahren danach zu leben, nicht die 9
Monate sind das Problem, die die Frauen nicht aushalten. Sie

Hmmm, also dein Argument hoere ich immer wieder, ist aber leicht zu entkraeften. Soviel ich weiss, hat jede Frau hier das Recht das Kind sofort nach Geburt zur Adoption freizugeben.

Ferner denke ich dass die genannten Frauen eben ueberlegen muessen. Sind sie unverheiratet, dann muss bei Geschlechtsverkehr TROTZ Verhuetung mit Schwangerschaft gerechnet werden. Dann muss man schon Konsequent sein: also ich mache Sex, nehme aber eine Schwangerschaft in Kauf. Oder, ich verzichte auf Sex(ausserhalb der Ehe) und gehe nicht das Risiko einer Schwangerschaft ein.
Jetzt komm mir bitte nicht von wegen Vergewaltigter Frauen, diese stellen in der Abtreibungsstatistik nur einen kleinen Teil dar…

wird aber offensichtlich von den sogenannten lebensschützer
nur als „Gefäß“ angesehen, nicht als Mensch, der sich über
genau diese Dinge Gedanken macht.

Und der Embryo wird von Dir offenbar nur als ein Gebraucher der Mutter gesehen…

anzusetzen. Im Moment heißt alleinerziehend zu werden fast
immer einen enormen sozialen Abstieg in Kauf nehmen zu müssen.
Da sollen die sogenannten Lebensschützer doch mal aktiv
werde!

Siehe mein Text oben!

Gruss Abe…

Ein ganzer Schwall von Hass…
ist was ich hier zu hoeren bekomme…

Primär haben die Frauen diesbezüglich die Rechte.
Findest du es schön, wenn aus moralisch ethischen Gründen
Kinder in die Welt gesetzt werden, die dann nicht geliebt
werden, ihr ganzes Leben zu spüren bekommen, daß sie ungewollt
sind, ja vielleicht sogar in Heimen aufwachsen ? Oder eben in
eine absolute Armut hineingeboren werden und dann weder mit
Liebe noch mit materiellen Dingen großgezogen werden ?

Nun, wenn ich als Kind die Wahl haette wuerde ich lieber in Armut aufwachsen als umgebracht zu werden. Ferner denke ich dass in Deutschland nur sehr relativ von Armut geredet werden kann…

Mein Gott, wie kann man nur so ignorant sein ?

Hier beziehst Du Dich offenbar auf Dich…

Und mir wird schlecht, wenn ich daran denke, wieviele Kinder
durch die Hölle gehen, weil es zuviele Idioten auf dieser Welt
gibt, die einen sehr eingeschränkten Blickwinkel haben !

Ja stimmt. Ein Beispiel sind Kinder die Abtreibungen Erfahren und zum Teil auch ueberleben, so was kommt vor. Solche Menschen sind dann oft das ganze Leben gezeichnet…

Oder aber die Kinder werden ausgetragen und dann läßt man sie
verhungern, schmeißt sie in eine Mülltonne…
Furchtbar !!!

Ja, aber wie gesagt gibt es hier in Deutschland ja die Moeglichkeit die Kinder zur Adoption freizugeben…warum wir hier dann noch 500000 Abtreibungen jaehrlich haben?

Solange es aber Menschen gibt, denen an emotionaler
Intelligenz mangelt, wird Abtreibung ein Problem in unserer
Gesellschaft bleiben.

Das hast Du sehr treffend ausgedrueckt!

Ich würde sicher nicht leichtfertig mit diesem Thema umgehen
und finde, daß man verdammt nochmal verhüten soll…wenn es
dann aber trotz Pille o.ä. passiert, sollte der Frau nicht
verwehrt werden, sich gegen ein Kind zu entscheiden !

Offenbar wird nach der Entscheidung bzw. dem Recht des Kindes erst gar nicht gefragt…Wie gesagt, in Deinem Weltbild existiert nur die Frau, und dann lange gar nichts…

Verbitterte Grüße,
Vabe

Ich wuensche Dir Frieden,
Abe…

Hab auch ein bisschen rumgestöbert…
hi Abe
ich hab heute mal beim CDC rumgekramt
http://www.cdc.gov
Die sagen so ziemlich das gleiche, 1.3 - 1.2 Mio

lag ich ja doch um ne halbe Mio daneben!
hat mich schon etwas schockiert, diese hohe Zahl.

Ich stimme dir zu: jede Abtreibung aus nichtmedizinischen Gründen ist eine zuviel.

Meiner Ansicht nach rechtfertigt dies jedoch nicht die kaltblütige Ermordung von Ärzten. das ist auch keine Notwehr.

Ich empfinde es als hochinteressant, das die meisten Abtreibungsgegner auch Befürworter der Todesstrafe sind. Ich finde das sehr inkonsequent. Zugleich ist diesen Typen offensichtlich das Kind im Mutterleib wichtiger als das Kind nach der Geburt… das ist dann Gottgefällig, wenn die in irgendeinem Loch dahinvegetieren und „dank“ des unglaublich tollen dortigen Sozialsystems irgendwie jenseits der Armutsgrenze rumkrebsen.

Die beste Methode, Abtreibungen zu verhindern, liegt m.E. darin, die sozialen Umstände für Frauen mit Kindern radikal zu verbesseren. Es darf nicht passieren, das ein Kind zur Existenzbedrohung wird.
(Das zeigt sich auch in D, wo im Vergleich den USA „nur“ ca halb so viele Abtreibungen stattfinden, bezogen auf die Bevölkerung)
Aber das ist ein uferloses Thema…

Noch zu den Zahlen.
Wenn man schockierende Zahlen verwendet, die offensichtlich falsch sind, macht man sich selber unglaubwürdig und schwächt seine Argumentation. Die wahren Zahlen sind schlimm genug.
Ich glaube ehrlich, das du diese falsche Zahl nicht mit Absicht verwendet hast, aber gerade solche Zahlen gehören unbedingt überprüft, bevor man sie als Argument hernimmt.

Find ich mal…

Gruss
Mike

Hallo Vabe,

es siehst so aus, als würden wir manchmal etwas aneinander
vorbei reden.
Ich will hier keinesfalls den Mann angreifen…ihm auch nicht
sein Recht an seinem Kind absprechen…

es sieht so aus, als würden wir uns näher kommen :wink:)

Nichts desto trotz könnte sich der potentielle Vater meines
ungeborenen Kindes auf den Kopf stellen…wenn ich dieses Kind
nicht will, dann will ich es nicht…nicht für Geld und nicht
für tausend liebe Worte !

Das glaube ich Dir aufs Wort *gg*

Andersrum, also wenn ich Frau ein Kind will, der Mann aber
nicht, ist es natürlich was anderes.

Was soll da anders sein? Sollte das nicht auch gemeinsam
besprochen werden?

Das hast du aus dem Zusammenhang gerissen, so kann man es
wirklich schnell falsch verstehen.
Ich wollte damit sagen, daß nicht die Frau Alleinbestimmerin
für oder gegen Kinder ist.
Wenn also die Frau ein Kind will, der Mann aber nicht, wäre es
verdammt schlau von der Frau, dies zu respektieren.

Darüber ließe sich natürlich diskutieren.
Wenn ein Mann kein Kind will, dann soll er die Finger von der Frau lassen :wink:)

Dann weißt du zumindest annähernd, was Schwangerschaften
bedeuten…

Eigentlich schon, ich war auch jedesmal bei der Geburt dabei.
Und ich möchte auf keines meiner Kinder verzichten.

Es gibt auch Frauen, die bekommen ein Kind primär, weil der
Mann es sich so sehr wünscht…weil er seine Potenz beweisen
muß, einen Stammhalter braucht oder was auch immer…und nicht
zu selten beklagen sich diese Männer dann über den Körper der
Frau nach der Entbindung, sie sehen dann die Frau nur noch als
Mutter…oder als Geburtsmaschine.

Dann sollte man diese Männer etwas besser aufklären.
Manchmal würde vielleicht ein Spiegel weiterhelfen.
Was denkst Du, wie ein Mann nach zehn Jahren Ehe aussieht?

Körper und Psyche wird auch durch eine Abtreibung belastet.
Deshalb finde ich es ja auch für wichtig, dass der Mann sie
unterstützt.

Harald, du weißt sicher, was ich meine…willst mich
foppen?.. :wink:
Durch eine Abtreibung, die die Frau unbedingt will, ist weder
Körper noch Psyche derart belastet.

Also eine Abtreibung belastet auf jeden Fall die Psyche!!
Oft kommt das aber erst später zum Tragen. Im ersten Moment kann das Gefühl, ein Problem gelöst zu haben, überwiegen. Aber ich habe gelesen (erleben kann ichs ja nicht), dass meist ein psychisches Problem entsteht, weil nach einiger Zeit (kann auch Jahre später sein) die Frau nicht mehr sicher ist, richtig entschieden zu haben.

Rauchen, Alkohol, weite Reisen (Flüge), Sonne (Solarium),
lange Autofahrten, ausgelassene Partys, Ski fahren, Inline
skaten, Sauna, Tennis, Medikamente, Job…

Da wird doch der Vater genauso darauf verzichten können.
Nicht auf den Job, den braucht er ja. Allerdings gibt es jetzt auch Karenz für Väter. Aber er wird doch nicht Urlaub machen und seine Frau daheim lassen? *empörtbin*
Und Rauchen und Alkohol sind ohnehin ungesund :wink:

Als Vater von sechs Kindern muß man durchaus auf einiges
verzichten.

Wie, und als Mutter von sechs Kindern nicht ?

Ja natürlich auch. Aber Du hast geschrieben, dass der Mann nicht verzichten müsse.

Gruss Harald

Ich weiss ja nicht…
… wo du deine Daten herhast.
hi Abe

Wenn schon Zahlen, dann bitte die richtigen.
Wir (in D) haben so 130000 Abtreibungen p.a.
nicht 500 000!
siehe http://www.statistik-bund.de/basis/d/gesu/gesutab3.htm
(Ja, ich weiss, immer noch zuviele…)
Im übrigen verfolge ich die Diskussion mit zunehmendem Beferemden

Pkt 1: wohl nur die allerwenigsten Frauen machen sich eine Abtreibung leicht!

Ja stimmt. Ein Beispiel sind Kinder die Abtreibungen Erfahren
und zum Teil auch ueberleben, so was kommt vor. Solche
Menschen sind dann oft das ganze Leben gezeichnet…

ja, insbesondere bei unsachgemäßer Abtreibungsversuchen. diese werden auch durch ein Verbot nicht verhindert, sondern eher zunehmen!

Fakt ist, wenn sich ein Frau trotz eingehender Beratung für eine Abtreibung entscheidet, dann kan man dagegen nichts machen. Ich bin nicht der Ansicht, das ein Abtreibungsverbot eine sig, Senkung der Abtreibungsrate bewirken wird. Reichere fahren ins Ausland, ärmere gehen zu Engelmachern.

Eine (wünschenswerte) Senkung der Abtreibungszahlen kann nur über eine Verbesserung der sozialen Stellung von Mutter und Kind erreicht werden. Solange z.B. Ein Kind ein massives Karrierehindernis darstellt (wieso muss es das eigentlich sein?) oder junge Familien buchstäblich ins Soziale Netz purzeln lässt (das ist nicht so weich gepolstert, wie immer dargestellt wird) wird sich an der prinzipiellen Situation nichts ändern.

Des weiteren stellt sich die zutiefst moralische Frage nach dem Beginn des menschlichen Lebens. Blos weil eine Mehrheit an Ethikern und Wissenschaftlern davon ausgeht, das der Beginn auf die Befruchtung zu legen ist, mus das noch lange nicht stimmen. Fest steht nur, es ist ein Zeitpunkt zwischen der Befruchtung und ca. dem 6 Schwangerschaftsmonat (ab dem ist ein Embryo bereits mit Glück überlebensfähig.)
So legt z.B. unser Strafrecht (hab extra nachgesehen) de facto den Beginn der Strafbarkeit eines Schwangerschaftsabbruches auf den Zeitpunkt der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter fest.

(ausser Diskussion stehen für mich übrigens Abbrüche aus medizinischen, forensischen und eugenischen Gründen.)

Gruss
Mike

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Hi Abe,

du hast das Wort gebrauchen verwendet, das kam bei mir als benutzen an un der Unterschied ist wohl nicht so gross. Die Frau als Gefäß betrachten die sog. Lebensschützer, das sie ihr keinerlei Rechte über ihren Körper zugestehen.

Dann wuerde ich gerne noch was sagen. Du bist zwar Frau hast
aber mit Sicherheit nie selbst die Erfahrung machen muessen,
ABGETRIEBEN zu werden!

Nein und ich steh (hoffentlich) und Gott Sei Dank auf keiner Todesliste irgendwelcher durchgeknallter Fundamentalisten!! Die Erfahrungist mir auch erspart gebblieben.

Keiner von uns weiss, was das fuer den

Foetus fuer eine unangenehme Erfahrung sein muss. Und ich
mische mich hier ein, weil ich denke, das Recht der Frauen
hoert dort auf wo das Recht des Embryos anfaengt, und der hat
eben ein Recht auf Leben!!!

Ich habe wenig Probleme mit Leuten, die meinen ihre Überzeugungen durchsetzen zu wollen oder andere überzeugen wollen. Ich habe ien Problem mit Leuten, die im Namen des Lebensschutzers töten oder zum töten aufrufen. Das ist verlogen, bigott, unchristlich.

ich mache Sex, nehme aber eine Schwangerschaft in Kauf. Oder,
ich verzichte auf Sex(ausserhalb der Ehe) und gehe nicht das
Risiko einer Schwangerschaft ein.

Ach, auf einmal ist der Mann, der kein Bock hat auf Kondome, nicht mehr die dritte Partei, oder wie?

Und der Embryo wird von Dir offenbar nur als ein Gebraucher
der Mutter gesehen…

So hast du ihn dargestellt. (siehe vorvorheriges Posting von dir)

Ob man Kinder zur Adoption freigibt oder was auch immer, Menschen zu töten oder ihnen den Tod anzudrohen rettet m.E: nach nicht einem ungeborenen Leben sein Leben.

Beste Grüße, Barbara

Du sprichst mir aus der Seele, Mike (o.T.)
oT:smile:)

Hallo Harald,

ich kenne im direkten Freundinnenkreis zwei Frauen, die nach langem hin und her und Bedenken uswusf abgetrieben haben. Beide habens es noch nie bereut. Eine meiner besten Freundinnen hatte mir das mal erzählt und sie ist bis heute froh über ihre Entscheidung und sagt, dass es einfach hinten und vorne nicht gegangen wäre…

Also eine Abtreibung belastet auf jeden Fall die Psyche!!
Oft kommt das aber erst später zum Tragen. Im ersten Moment
kann das Gefühl, ein Problem gelöst zu haben, überwiegen. Aber
ich habe gelesen (erleben kann ichs ja nicht), dass meist ein
psychisches Problem entsteht, weil nach einiger Zeit (kann
auch Jahre später sein) die Frau nicht mehr sicher ist,
richtig entschieden zu haben.

beste Grüße, Barbara

Des weiteren stellt sich die zutiefst moralische Frage nach
dem Beginn des menschlichen Lebens. Blos weil eine Mehrheit an
Ethikern und Wissenschaftlern davon ausgeht, das der Beginn
auf die Befruchtung zu legen ist, mus das noch lange nicht
stimmen. Fest steht nur, es ist ein Zeitpunkt zwischen der
Befruchtung und ca. dem 6 Schwangerschaftsmonat (ab dem ist
ein Embryo bereits mit Glück überlebensfähig.)
So legt z.B. unser Strafrecht (hab extra nachgesehen) de facto
den Beginn der Strafbarkeit eines Schwangerschaftsabbruches
auf den Zeitpunkt der Einnistung der Eizelle in der
Gebärmutter fest.

Hallo Michael

Ich möchte zwei Dinge betonen:

1.) Unser Verfassungsgericht hat eindeutig dem Recht des Kindes auf Leben den Vorrang gegeben. Das bedeutet, daß Deutschland tatsächlich eines der wenigen Länder ist, das offiziell anerkennt, daß auch vor der 6. Woche ein Kind ein Kind ist. Damit bleibt Abtreibung eine Straftat. Auf Grund der besonderen Bedingungen von Schwangerschaft und den damit zusammenhängenden Belastungen wird lediglich Straffreiheit unter besonderen Voraussetzungen gewährt. Ich meine, angesichts der Verhältnisse in unserer Gesellschaft keine glücklich machende, aber durchaus weise Entscheidung.

2.) Als Christen sowieso und ich denke auch als Gesellschaft, ist es wichtig, die Schwachen zu schützen, insbesondere, wenn sie sich nicht selbst schützen können. Und die Schwächsten ´bei dem ganzen Problem sind und bleiben die Kinder. Ich denke, ein wichtiges Argument gegen Abtreibung.

Gruß
Thomas

…und du scheinst meinen Artikel nur überflogen zu haben bzw. hast etwas hinein interpretiert, was ich nie gesagt habe.

ist was ich hier zu hoeren bekomme…

Hass…gegen wen, gegen was ?
Bitte erkläre mir, was du meinst und wie du darauf kommst…

Primär haben die Frauen diesbezüglich die Rechte.
Findest du es schön, wenn aus moralisch ethischen Gründen
Kinder in die Welt gesetzt werden, die dann nicht geliebt
werden, ihr ganzes Leben zu spüren bekommen, daß sie ungewollt
sind, ja vielleicht sogar in Heimen aufwachsen ? Oder eben in
eine absolute Armut hineingeboren werden und dann weder mit
Liebe noch mit materiellen Dingen großgezogen werden ?

Nun, wenn ich als Kind die Wahl haette wuerde ich lieber in
Armut aufwachsen als umgebracht zu werden. Ferner denke ich
dass in Deutschland nur sehr relativ von Armut geredet werden
kann…

Natürlich müßten wir Armut hier definieren, wenn wir auf den gleichen Nenner kommen wollen.
„Armut: Mittellosigkeit, Bedürftigkeit, Dürftigkeit, Kärglichkeit, Spärlichkeit, Knappheit, Verknappung, Geldmangel, Geldnot, Mangel, Armutei (schwäb.), Elend, Verelendung, Verarmung;“
…so definiert Lexirom [© Dudenverlag] den Begriff Armut…

Mir geht es hier um die sozial schwächsten Mitmenschen…und ich finde schon, daß man auch sehr wohl hier bei uns in Deutschland von Armut sprechen kann. Und ich sprach auch nicht von Atmut allein, denn das kann man sicher gut verkraften…ich sprach aber von Armut UND Lieblosigkeit !
Das du das dann auch noch so lebenswert finden würdest, wage ich zu bezweifeln…

Mein Gott, wie kann man nur so ignorant sein ?

Hier beziehst Du Dich offenbar auf Dich…

Warum empfindest du mich als ignorant ?
Ich respektiere die Meinungen der Abtreibungsgegner und ich respektiere die Meinungen der Abtreibungsbefürworter, wenn gleich ich selbstverständlich nicht mit allen Meinungen konform gehe.

Ja stimmt. Ein Beispiel sind Kinder die Abtreibungen Erfahren
und zum Teil auch ueberleben, so was kommt vor. Solche
Menschen sind dann oft das ganze Leben gezeichnet…

Passiert soetwas bei einer ‚gewöhnlichen‘ Abtreibung, die indiziert ist ?

Oder aber die Kinder werden ausgetragen und dann läßt man sie
verhungern, schmeißt sie in eine Mülltonne…
Furchtbar !!!

Ja, aber wie gesagt gibt es hier in Deutschland ja die
Moeglichkeit die Kinder zur Adoption freizugeben…warum wir
hier dann noch 500000 Abtreibungen jaehrlich haben?

Dafür gibt es sehr, sehr viele Gründe, und die einzelnen Frauen werden jeweils ihren ganz ureigenen Grund haben…
Kannst du dir vorstellen, daß eine Abtreibung für sehr viele Frauen eine verdammt schwere und harte Entscheidung ist ? Was meinst du, wie würde es der Frau gehen, die dann die gesamte Schwangerschaft und die Geburt erlebt ?
Das ist meiner Meinung ein enormer psychischer und körperlicher Druck, den keine Frau erleiden sollte, wenn sie es nicht unbedingt muß.

Solange es aber Menschen gibt, denen an emotionaler
Intelligenz mangelt, wird Abtreibung ein Problem in unserer
Gesellschaft bleiben.

Das hast Du sehr treffend ausgedrueckt!

Sarkasmus und Zynismus finde ich hier fehl !!!

Ich würde sicher nicht leichtfertig mit diesem Thema umgehen
und finde, daß man verdammt nochmal verhüten soll…wenn es
dann aber trotz Pille o.ä. passiert, sollte der Frau nicht
verwehrt werden, sich gegen ein Kind zu entscheiden !

Offenbar wird nach der Entscheidung bzw. dem Recht des Kindes
erst gar nicht gefragt…Wie gesagt, in Deinem Weltbild
existiert nur die Frau, und dann lange gar nichts…

Ach Abraham, warum so zynisch ?
Ich habe gesagt, erst die Frau, dann das Kind und dann lange nichts !
Also unmittelbar nach der Frau sofort das Kind…anders herum ginge es nicht, denn ohne Frau kein Kind…wenn das Kind dann geboren ist, sehe ich in erster Linie das Kind, aber darüber sprechen wir hier nicht.

Ich wuensche Dir Frieden,
Abe…

Ich lebe mit mir im Einklang und habe meinen persönlichen Frieden gefunden…denn ich glaube weder an Gott im herrkömmlichen Sinne noch an die Institution Kirche…da fällt es sehr viel leichter, mit sich und seinen Mitmenschen im Einklang und in Frieden zu leben…

Gruß,
Vabe

Hallo Harald,

es sieht so aus, als würden wir uns näher kommen :wink:)

Es hat den Anschein und wäre natürlich schön :smile:

Das glaube ich Dir aufs Wort *gg*

Wie soll ich das verstehen ?

Das hast du aus dem Zusammenhang gerissen, so kann man es
wirklich schnell falsch verstehen.
Ich wollte damit sagen, daß nicht die Frau Alleinbestimmerin
für oder gegen Kinder ist.
Wenn also die Frau ein Kind will, der Mann aber nicht, wäre es
verdammt schlau von der Frau, dies zu respektieren.

Darüber ließe sich natürlich diskutieren.
Wenn ein Mann kein Kind will, dann soll er die Finger von der
Frau lassen :wink:)

Tendenziell richtig…nur woher weiß Mann, daß Frau ziemlich durchtrieben ist ?

Eigentlich schon, ich war auch jedesmal bei der Geburt dabei.
Und ich möchte auf keines meiner Kinder verzichten.

Das glaube ich dir, Harald…du hast dich entschieden, und bei sechs Kindern ist es ganz klar, daß es eine Entscheidung war, über die du/ihr nachgedacht hast.

Dann sollte man diese Männer etwas besser aufklären.
Manchmal würde vielleicht ein Spiegel weiterhelfen.
Was denkst Du, wie ein Mann nach zehn Jahren Ehe aussieht?

Gesellschaftlich gesehen ist es aber nun einmal so, daß die Frau äußerlich perfekt sein muß, wogegen der Mann seinen Bierbauch mit Stolz durch die Gegend tragen darf…

Durch eine Abtreibung, die die Frau unbedingt will, ist weder
Körper noch Psyche derart belastet.

Also eine Abtreibung belastet auf jeden Fall die Psyche!!
Oft kommt das aber erst später zum Tragen. Im ersten Moment
kann das Gefühl, ein Problem gelöst zu haben, überwiegen. Aber
ich habe gelesen (erleben kann ichs ja nicht), dass meist ein
psychisches Problem entsteht, weil nach einiger Zeit (kann
auch Jahre später sein) die Frau nicht mehr sicher ist,
richtig entschieden zu haben.

Das ist natürlich möglich, dennoch, so hart das jetzt klingt…wenn diese Frau dann ein Kind bekommt, wird sie sich kaum noch an die Abtreibung erinnern…
Und wenn sie generell kein Kind möchte, wird sie auch nicht darüber nachdenken, ob es richtig oder falsch war, denn dann kann es nur richtig gewesen sein.

Da wird doch der Vater genauso darauf verzichten können.
Nicht auf den Job, den braucht er ja. Allerdings gibt es jetzt
auch Karenz für Väter. Aber er wird doch nicht Urlaub machen
und seine Frau daheim lassen? *empörtbin*

Ich war auch schon das eine oder andere Mal empört…

Den Job brauche/will ich vielleicht auch…nach 12 Monaten dann wieder in die Firma zurück zu gehen kann durchaus viele Nachteile haben.
Auf alles andere wird der Vater verzichten können…die Frage ist nur, welcher Vater tut es ?
Ok, Harald…du…und vielleicht noch ein paar wenige andere Ausnahmen…Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regeln.

Und Rauchen und Alkohol sind ohnehin ungesund :wink:

Es ist aber mein Körper und den kann ich pflegen, hegen und strapazieren, wie ich es für richtig halte…wenn ich schwanger bin kann ich das nicht, denn dann hab ich nun einmal eine gewisse Verantwortung…

Wie, und als Mutter von sechs Kindern nicht ?

Ja natürlich auch. Aber Du hast geschrieben, dass der Mann
nicht verzichten müsse.

Sorry, mein Fehler, ich hab das hier vergessen : :wink:
*aufknienumverzeihungbittet*

In diesem Sinne, dir und deinen Lieben ein schönes Wochenende !
Lieben Gruß,
Vabe
P.S. Ich bin doch immer sooooo neugierig…wie alt sind denn eure Kinder…also, in welchem Abstand sind sie geboren ?
Ich finde das einfach bewundernswert und kann nur sagen, Hut ab vor einem Mann, der sich dafäur entschieden hat und seine Entscheidung nicht bereut sondern stolz ist…
nicht stolz, Deutscher zu sein :wink:
du verstehst was ich meine, denke ich…ach, ich finds einfach schön…deine Frau hatte ja mehr Glück als jemand, der den Jackpott geknackt hat…

Dann wuerde ich gerne noch was sagen. Du bist zwar Frau hast
aber mit Sicherheit nie selbst die Erfahrung machen muessen,
ABGETRIEBEN zu werden! Keiner von uns weiss, was das fuer den
Foetus fuer eine unangenehme Erfahrung sein muss.

Es ist medizinisch erwiesen, daß ein Embryo aus Zellen besteht, die ja auch deutlich sichtbar sind…das Nervensystem, welches die Voraussetzung für Empfindungen wie Schmerz ist, entsteht jedoch erst deutlich später !
Du scheinst das wirklich nur aus dem Standpunkt der Kirche zu sehen…allerdings solltest du dann mit deinen Aussagen etwas vorsichtiger sein.
Deine Antwort hier empfinde ich als peinlich !

Und ich
mische mich hier ein, weil ich denke, das Recht der Frauen
hoert dort auf wo das Recht des Embryos anfaengt, und der hat
eben ein Recht auf Leben!!!

Es wäre sicher für viele Frauen sehr viel leichter, wenn der Mann seine Pflicht diebezüglich ernstnehmen würde…es kann aber nicht sein, das den Frauen ein Recht abgesprochen wird, daß sich die Männer dann nehmen !

Ferner denke ich dass die genannten Frauen eben ueberlegen
muessen. Sind sie unverheiratet, dann muss bei
Geschlechtsverkehr TROTZ Verhuetung mit Schwangerschaft
gerechnet werden. Dann muss man schon Konsequent sein: also
ich mache Sex, nehme aber eine Schwangerschaft in Kauf. Oder,
ich verzichte auf Sex(ausserhalb der Ehe)

Wo ist denn da der Unterschied…in der Ehe, außerhalb der Ehe ?
Schwanger ist schwanger !

Eine Schwangerschaft trotz Verhütung kann in der Ehe oder außerhalb der Ehe geschehen.

Jetzt komm mir bitte nicht von wegen Vergewaltigter Frauen,
diese stellen in der Abtreibungsstatistik nur einen kleinen
Teil dar…

Es gibt mal abgesehen von den sogenannten ‚Tropis‘ noch diverse andere Gründe, ein Kind nicht zu bekommen.

Auch wenn du dir das villeicht nicht vorstellen kannst…

Gruß,
Vabe

Hallo Vabe,

es sieht so aus, als würden wir uns näher kommen :wink:)

Es hat den Anschein und wäre natürlich schön :smile:

wird schon werden, durchs reden kommen d´Leut z´samm :smile:

Das glaube ich Dir aufs Wort *gg*

Wie soll ich das verstehen ?

also, nach Deinem Einstiegsposting glaube ich nicht, dass man Dir etwas ausreden könnte.

Tendenziell richtig…nur woher weiß Mann, daß Frau ziemlich
durchtrieben ist ?

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Was denkst Du, wie ein Mann nach zehn Jahren Ehe aussieht?

Gesellschaftlich gesehen ist es aber nun einmal so, daß die
Frau äußerlich perfekt sein muß, wogegen der Mann seinen
Bierbauch mit Stolz durch die Gegend tragen darf…

Und warum ist das so?
Warum lassen die Frauen sich das gefallen?
Manchmal werden einfach die falschen Fragen diskutiert.
Es kann doch nicht sein, dass Frauen sich für eine Abtreibung entscheiden, nur damit ihr Körper in Form bleibt.

Das ist natürlich möglich, dennoch, so hart das jetzt
klingt…wenn diese Frau dann ein Kind bekommt, wird sie sich
kaum noch an die Abtreibung erinnern…

Das bezweifle ich zwar, aber beweisen kann ich es nicht.

Und wenn sie generell kein Kind möchte, wird sie auch nicht
darüber nachdenken, ob es richtig oder falsch war, denn dann
kann es nur richtig gewesen sein.

Subjektiv vielleicht, aber objektiv gesehen kann es dennoch falsch gewesen sein.

Den Job brauche/will ich vielleicht auch…nach 12 Monaten
dann wieder in die Firma zurück zu gehen kann durchaus viele
Nachteile haben.

Darüber wird bei uns in Österreich gerade heftig diskutiert.
Die Mütter sollen 30 Monate Karenz bekommen, aber nur 24 Monate Kündigungsschutz.
Wozu soll das gut sein??
Was hat die Mutter davon, wenn sie erst nach 2 Jahren gekündigt wird? Entweder der Job bleibt ihr erhalten oder man kann sie gleich nach der Entbindung kündigen.

Aber, um zum Thema zurückzukommen, sollte der Job Grund zur Abtreibung sein???

Und Rauchen und Alkohol sind ohnehin ungesund :wink:

Es ist aber mein Körper und den kann ich pflegen, hegen und
strapazieren, wie ich es für richtig halte…wenn ich
schwanger bin kann ich das nicht, denn dann hab ich nun einmal
eine gewisse Verantwortung…

Da hast Du natürlich recht.

Ja natürlich auch. Aber Du hast geschrieben, dass der Mann
nicht verzichten müsse.

Sorry, mein Fehler, ich hab das hier vergessen : :wink:
*aufknienumverzeihungbittet*

na na na, jeder macht mal Fehler :wink:)

P.S. Ich bin doch immer sooooo neugierig…wie alt sind denn
eure Kinder…also, in welchem Abstand sind sie geboren ?

19 - 16 - 13 - 11 - 9 - 7

Ich finde das einfach bewundernswert und kann nur sagen, Hut
ab vor einem Mann, der sich dafäur entschieden hat und seine
Entscheidung nicht bereut sondern stolz ist…
nicht stolz, Deutscher zu sein :wink:

bin ja auch kein Deutscher :wink:)

du verstehst was ich meine, denke ich…ach, ich finds einfach
schön…deine Frau hatte ja mehr Glück als jemand, der den
Jackpott geknackt hat…

Danke *ganzverlegenwerd*

Darüber kannst Du Dich ja mit meiner Frau unterhalten.

Liebe Grüße
Harald

Hallo Harald,

wird schon werden, durchs reden kommen d´Leut z´samm :smile:

Ja, das war zum Glück schon immer so…obwohl, wenn ich da an so gewisse Personen denke…naja, egal, wir sind ja wir :smile:

also, nach Deinem Einstiegsposting glaube ich nicht, dass man
Dir etwas ausreden könnte.

Oh doch, man kann mir eine Menge aus- bzw. einreden, wenn man denn vernünftig und sachlich argumentiert.

Tendenziell richtig…nur woher weiß Mann, daß Frau ziemlich
durchtrieben ist ?

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Klar, nur finde ich das unglaublich traurig.
Ein Kind ist kein Spielzeug…als normal denkender Mensch würde ich nicht unbedingt darauf kommen, daß eine Frau behauptet, die Pille zu nehmen, dies dann aber nicht tut, um den Mann dann mit der Schwangerschaft zu konfrontieren in der Hoffnung, so ließe er sich überzeugen.

Gesellschaftlich gesehen ist es aber nun einmal so, daß die
Frau äußerlich perfekt sein muß, wogegen der Mann seinen
Bierbauch mit Stolz durch die Gegend tragen darf…

Und warum ist das so?
Warum lassen die Frauen sich das gefallen?
Manchmal werden einfach die falschen Fragen diskutiert.
Es kann doch nicht sein, dass Frauen sich für eine Abtreibung
entscheiden, nur damit ihr Körper in Form bleibt.

Nicht nur aus diesem Grund…obwohl es selbstverständlich auch Frauen gibt, die ganz klar sagen, sie wollen ihren Körper nicht „verhunzen“ und deshalb eben kein Kind.

Das ist natürlich möglich, dennoch, so hart das jetzt
klingt…wenn diese Frau dann ein Kind bekommt, wird sie sich
kaum noch an die Abtreibung erinnern…

Das bezweifle ich zwar, aber beweisen kann ich es nicht.

Ok, dann oute ich mich jetzt mal : Ich habe schon abtreiben lassen, und ich bereue es absolut nicht, ganz im Gegenteil. Und mir ging es danach psychisch überhaupt nicht schlecht ! Es war eine Erleichterung.

Und wenn sie generell kein Kind möchte, wird sie auch nicht
darüber nachdenken, ob es richtig oder falsch war, denn dann
kann es nur richtig gewesen sein.

Subjektiv vielleicht, aber objektiv gesehen kann es dennoch
falsch gewesen sein.

Kann ich nicht beurteilen, ich hab in dieser Richtung noch nie etwas gehört. Alle Frauen, die ich kenne, bereuen die Abtreibung nicht.

Den Job brauche/will ich vielleicht auch…nach 12 Monaten
dann wieder in die Firma zurück zu gehen kann durchaus viele
Nachteile haben.

Darüber wird bei uns in Österreich gerade heftig diskutiert.
Die Mütter sollen 30 Monate Karenz bekommen, aber nur 24
Monate Kündigungsschutz.
Wozu soll das gut sein??
Was hat die Mutter davon, wenn sie erst nach 2 Jahren
gekündigt wird? Entweder der Job bleibt ihr erhalten oder man
kann sie gleich nach der Entbindung kündigen.

Es ging mir hier nicht primär um Kündigung, obwohl das sicher schizophren ist, da hst du Recht. Mir ging es eher darum, daß ich in dieser Zeit in der Firma eine Menge verpasse, nicht mehr auf dem Stand bin, mich hier nicht weiterentwickeln kann etc.

Aber, um zum Thema zurückzukommen, sollte der Job Grund zur
Abtreibung sein???

Nein, es gibt doch für eine Abtreibung mehrer Gründe.
Ich kam nur darauf, weil wir ja über das Recht der Frauen und Männer sprachen und ich eben meinte, daß die Frau da sehr viel mehr Rechte hätte…

19 - 16 - 13 - 11 - 9 - 7

Hm…auffällig ist der Abstand ja schon…3-3-2-2-2
gutes Timing, würd ich sagen :wink:

Dir noch einen schönen Tag,
Gruß,
Vabe

Hallo Vabe,

wird schon werden, durchs reden kommen d´Leut z´samm :smile:

Ja, das war zum Glück schon immer so…obwohl, wenn ich da an
so gewisse Personen denke…naja, egal, wir sind ja wir :smile:

also dann, auf gute Kommunikation :smile:)

also, nach Deinem Einstiegsposting glaube ich nicht, dass man
Dir etwas ausreden könnte.

Oh doch, man kann mir eine Menge aus- bzw. einreden, wenn man
denn vernünftig und sachlich argumentiert.

na dann, vielleicht probier ich´s mal aus :wink:)

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Klar, nur finde ich das unglaublich traurig.

ich auch

Ein Kind ist kein Spielzeug…als normal denkender Mensch
würde ich nicht unbedingt darauf kommen, daß eine Frau
behauptet, die Pille zu nehmen, dies dann aber nicht tut, um
den Mann dann mit der Schwangerschaft zu konfrontieren in der
Hoffnung, so ließe er sich überzeugen.

Nachden soetwas schon öfter vorgekommen sein dürfte, sollte man eben damit rechnen. :frowning:

Ok, dann oute ich mich jetzt mal : Ich habe schon abtreiben
lassen, und ich bereue es absolut nicht, ganz im Gegenteil.
Und mir ging es danach psychisch überhaupt nicht schlecht ! Es
war eine Erleichterung.

Gut, ich wünsche Dir, dass es auch so bleibt.

Subjektiv vielleicht, aber objektiv gesehen kann es dennoch
falsch gewesen sein.

Kann ich nicht beurteilen, ich hab in dieser Richtung noch nie
etwas gehört. Alle Frauen, die ich kenne, bereuen die
Abtreibung nicht.

Das kann aber auch heißen: „noch nicht“ oder „offiziell nicht“.
Immerhin kann sich auch einmal die Erkenntnis durchsetzen, dass eine Abtreibung nicht positiv ist, aber eben „damals“ nicht zu umgehen war.

Es ging mir hier nicht primär um Kündigung, obwohl das sicher
schizophren ist, da hst du Recht. Mir ging es eher darum, daß
ich in dieser Zeit in der Firma eine Menge verpasse, nicht
mehr auf dem Stand bin, mich hier nicht weiterentwickeln kann
etc.

Ja das verstehe ich. Es wäre vielleicht gut, wenn frau neben der Kinderbetreuung die Möglichkeit hätte, fachlich am Ball zu bleiben.

19 - 16 - 13 - 11 - 9 - 7

Hm…auffällig ist der Abstand ja schon…3-3-2-2-2
gutes Timing, würd ich sagen :wink:

na ja, so exakt ist es nicht, hab einfach gerundet.
Da war auch gar nichts geplant, hat sich einfach so ergeben.
Ich behaupte mal: Gott sorgt für uns.

Gruss Harald

Hallo Harald,

ich kenne im direkten Freundinnenkreis zwei Frauen, die nach
langem hin und her und Bedenken uswusf abgetrieben haben.
Beide habens es noch nie bereut. Eine meiner besten
Freundinnen hatte mir das mal erzählt und sie ist bis heute
froh über ihre Entscheidung und sagt, dass es einfach hinten
und vorne nicht gegangen wäre…

weniger froh duerfte der Ungeborene darueber sein…
Was mich bei Abtreibungen erschreckt ist dieser schamlose Egoismus der von den Frauen zur Schau gestellt wird. Klar, jede Frau die abtreibt wird Gruende dazu nennen, und sei es nur das die Karriere gestoert wird(ein Vergleichsweise geringes Uebel gegenueber einem Menschenleben das ausgeloescht wird).
Aber das da ein Mensch ist der auch Leben will, wird einfach verdraengt, klar es passt einem ja nicht in den Kram…

Gruss Abe…

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Hallo Abe,

weniger froh duerfte der Ungeborene darueber sein…
Was mich bei Abtreibungen erschreckt ist dieser schamlose
Egoismus der von den Frauen zur Schau gestellt wird.

Langsam frage ich mich wirklich, was du dir eigentlich einbildest !?!
Was denn für ein schamloser Egoismus ?
Und zur Schau wird sicher nichts gestellt !
Allein schon, weil es derart ignorante, verkrampte und engstirnige Menschen gibt wie du es einer bist !
Ich habe mich wirklich lange zurückgehalten, aber langsam reicht es mir.
Du stellst dir hier mit einer unglaublichen Arroganz und Selbstüberschatzung dar, das ich es einfach widerlich finde!
Wieviele Frauen kennst du ?
Wieviele dieser Frauen haben abtreiben lassen ?
Ich fürchte, du kennst nicht einizge Frau persönlich, die abtreiben lasen hat, denn dann würdest du hier nicht permanent so einen Unsinn schreiben.
Bist du eigentlich in der Lage zu fühlen, Emotionen zu sehen und zu spüren ?
Was glaubst du eigentlich, wie Frauen in dieser Situation sich fühlen ? Jede Frau wird versuchen, mit ihrer Entscheidung zu leben, aber keine Frau stellt schamlosen Egoismus zur Schau.
Nein, ich denke, daß wirst du nicht nachvollziehen können…ich werfe dir hier einfach mangelnde emotionale Intelligenz vor.

Klar,
jede Frau die abtreibt wird Gruende dazu nennen,

Wem gegenüber…Dir ???
Eine Frau muß niemandem gegenüber rechtfertigen, warum sie zu einer Abtreibung entschieden hat. Aber jede Frau hat ihren ganz speziellen Grund, und das ist sicher nicht dieser :

und sei es
nur das die Karriere gestoert wird(ein Vergleichsweise
geringes Uebel gegenueber einem Menschenleben das ausgeloescht
wird).

Es gibt sicher auch Frauen, die mit Abtreibungen leichtfertiger umgehen, aber das ist doch die absolute Minderheit !!!
Ich erwähnte es bereits in einem meiner Postings hierzu : Du kannst hier nicht wirklich mitreden, jedenfalls nicht so, wie du es hier gerade tust. Du warst noch nie schwanger und wirst es auch nie werden. Also ist es dir schlichtweg unmöglich, die Gefühle einer schwangeren Frau auch nur im Entferntesten nachzuvollziehen. Mit Beginn der Schwangerschaft kommt der ganze Hormonhaushalt durcheinander, die Frau weiß und spürt, daß sie Leben in sich trägt, sie wird sehr sensibel.
Also erzähl mir nicht, dass Frauen aus niederen Beweggründen abtreiben lassen !

Aber das da ein Mensch ist der auch Leben will, wird einfach
verdraengt, klar es passt einem ja nicht in den Kram…

Es ist ungeheuerlich, was du unterstellst !
Abgesehn mal davon, daß es so einfach ja nun auch wieder nicht ist. Für eine Abtreibung braucht man eine Indikation, und die bekommt sicher keine Frau, weil sie gerade nen guten Job hat oder es ihr einfach nicht in den Kram passt !
Du solltest dich vielleicht mal mit Frauen, die abgetrieben haben, auseinandersetzen. Allerdings solltest du das geschickter anstellen als hier…
Du sprichst hier von Dingen, die du scheinbar gar nicht verstehst.
Es ist völlig legitim, daß du gegen Abtreibungen bist. Vielleicht überlegst du dir einmal, was man wirklich effektiv dagegen tun könnte anstatt dich über Frauen und Ärzte aufzuregen.
Viele Frauen würden sich sicher gegen eine Abtreibung entscheiden, wenn wir ein besseres System hätten, wie z.B. deutlich mehr Unterstützung für alleinerziehende Frauen. Es fehlen Kindergartenplätze, das führt dazu, dass die Frau nicht mehr arbeiten kann, und das wiederum führt direkt zum Sozialamt.
Kannst du dir vorstellen, daß es Frauen gibt, die eine große Scheu davor haben, zum Sozialamt zu gehen ? Einfach weil es in unsrer Gesellschaft nicht akzeptiert wird. Denn dann heißt es, die ist doch jung und gesund, die soll doch arbeiten gehen…und wohin das Kind ?? Ich meine, es wäre sehr viel effektiver, du würdest deine Energie an dieser Stelle einsetzen und nicht in irgendwelchen Listen ! So könnten sicher sehr viele Abtreibungen verhindert werden. Natürlich ist es dann noch wichtig, daß die Frau mit ihrem Kind noch einen Vermieter findet, der nichts gegen alleinerziehende Frauen und Sozialhilfe hat…

In diesem Sinne,
Vabe