und Gerechtigkeitsempfinden - so dass geäußertes als befreiend empfunden wird (man sagt jemandem auf den Kopf zu , dass…, sich aber auch gegen die Person richtet bzw. gegen sie verwendet werden kann
woher kommen solche (zum Teil ja selbstschäigende) Verhaltensweisen
Hallo Miss
Es gab und gibt immer Persönlichkeitsstrukturen, die sich gern in die Konfrontation begeben…Manche Menschen spüren sich dann besser…Sie fühlen sich authentischer dabei.
Gruß,
Branden
Ja das ist eine Frage des sich authentisch Fühlens - alles andere wird eher als verlogen bzw. unecht empfunden (auch wenn es manchmal klüger wäre, wie einige meinen (aber auch das kann sich möglicherweise in Form von Krankheit gegen einen richten) und leider führt diese Direktheit datzu , dass die Person in bestimmten Strukturen an den Rand der Gruppe katapultiert wird, da sich der Rest der Gruppe davor schützen möchte (Strukturen, wo wie in der Geschichte „Des Kaiser neue Kleider“ nur das Kind direkt sagt was Sache ist ) - ein Teufelskreis )
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Hallo Miss
Es gab und gibt immer Persönlichkeitsstrukturen, die sich gern
in die Konfrontation begeben…Manche Menschen spüren sich
dann besser…Sie fühlen sich authentischer dabei.
Hallo Branden!
Mir kommt in den Sinn, dass dieses Verhalten auch an einer anderen Stelle entstehen könnte. Wenn die Person die Folgen des eigenen Handelns nicht genau einschätzen kann, weil sie (aus welchen Gründen auch immer) nicht gut genug weiß, was man sagen kann/darf/muss, dann könnte es sein, dass eine Impulskontrolle wegfällt, die zu einer selbstschädigenden Ehrlichkeit/Direktheit führen kann.
habe gerade mal nachgelesen (bei Wikipedia) was „Störung der Impulskontrolle“ ist.
Um bei dem Bsp. „des Kaisers neue Kleider“ zu bleiben, ist die Aussage, der ist ja nackt als eine Störung der Impulskontrolle einzustufen???
das Kind erlebt durch das verhalten/Lügen der Erwachsenen einen "als unangenehm empfundenen Anspassungszustand (lt. Wiki) und löst das durch die Äußerung auf
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Nun das gesagte dient in der Regel dazu Zusammenhänge transparent zu machen, etwas zu entlavern - das was z.B. andere zwar auch so empfinden/sehen sich aber nie trauen würde, dass zu äußern (Das Bsp mit des Kaisers neuen kleiden umschreibt das, denke ich ganz gut, was gemeint ist.) Und was als direkt eingestuft wird ist natürlich abhängig vom sonstigen Kommunikationsverhalten der Gruppe. Journalisten haben möglicherweise ein anderes Kommunikationsverhalten als Diplomaten, Bauarbeiter etc!?
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fragt sich, was gesellschaftlich anerkannt ist, und was in „der Gruppe“ anerkannt ist. Das muss nicht identisch sein.
Ehrlich und direkt zu sein empfinde ich persönlich absolut als befreiend. Allerdings in einem sprachlichen Kontext, der meinem Niveau entspricht. Auch hier mag es gesellschaftliche Unterschiede geben.
Ob ich im Restaurant sage: „Das Steak war leider nicht nach meinem Geschmack“, „es war leider etwas zu viel“ oder „den Fraß können Sie in die Mülltonne schmeissen“ kommt sowohl auf das Restaurant wie auch auf meine Begleitung und meinen Gemütszustand an wobei letzteres eher selten ist
Jedenfalls würde ich jemanden, der seine Meinung geradeheraus sagt, nicht als psychisch auffällig einstufen.
Nun das gesagte dient in der Regel dazu Zusammenhänge
transparent zu machen, etwas zu entlavern - das was z.B.
andere zwar auch so empfinden/sehen sich aber nie trauen
würde, dass zu äußern (Das Bsp mit des Kaisers neuen kleiden
umschreibt das, denke ich ganz gut, was gemeint ist.) Und was
als direkt eingestuft wird ist natürlich abhängig vom
sonstigen Kommunikationsverhalten der Gruppe. Journalisten
haben möglicherweise ein anderes Kommunikationsverhalten als
Diplomaten, Bauarbeiter etc!?
Ja aber *WAS* ist es denn.
WAS konkret?
W-A-S
Ich nehme an, es handelt sich um das
absolute Gegenteil Deiner Postings
Das Restaurantbeispiel ist gerade was die unterschiedliche Wortwahl dass, was mit unterschiedlichem Kommunikationsverhlten in unterschiedlichen Gruppen gemeint ist, so dürfte in einen Sterne Lokal letzteres (wobei das insgesamt fast nie geht) auf deutlich mehr Ablehnung stossen als in der Bauarbeiterversorgung (ohne das abwertend zu meinen)
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jetzt haben viele geschrieben und haben versucht, von Dir etwas Genaueres zu erfahren. Dem hast Du Dich bisher beharrlich widersetzt.
Darum also jetzt mal in der von Dir erfragten Direktheit:
Erstens: wir schätzen es, angesprochen und begrüßt zu werden.
Zweitens: sag doch einfach mal ein Beispiel! Das Kind aus Andersens Märchen scheint mir irgendwie nicht so richtig geeignet.
Also: hast Du oder hat irgendwer zu jemand anderem gesagt, er sei ein Trottel, Volldepp, Arschloch, Heckenpenner?
Ob ein Verlust der Impulskontrolle vorliegt, können wir Dir erst sagen, wenn Du uns die näheren Umstände geschildert und ein Exempel jener berüchtigten Direktheit geliefert hast. Ebenso können wir erst dann die Frage nach der Angemessenheit oder der sozialen Angepaßtheit beantworten.
Alle anderen Bemerkungen erspare ich mir, weil ich sonst, und zwar mit Recht, der Arroganz, des elitären Dünkels und überhaupt eines so nicht hinnehmbaren Benehmens geziehen werden würde.
Gruß - Rolf
PS: Wir schätzen auch einen Gruß zum Abschied. Schließlich sind wir, wie meine Gefährtin immer so schön sagt, „keine Troglodyten“.
Nun das gesagte dient in der Regel dazu Zusammenhänge
transparent zu machen, etwas zu entlavern - das was z.B.
andere zwar auch so empfinden/sehen sich aber nie trauen
würde, dass zu äußern (Das Bsp mit des Kaisers neuen kleiden
umschreibt das, denke ich ganz gut, was gemeint ist.) Und was
als direkt eingestuft wird ist natürlich abhängig vom
sonstigen Kommunikationsverhalten der Gruppe. Journalisten
haben möglicherweise ein anderes Kommunikationsverhalten als
Diplomaten, Bauarbeiter etc!?
Ja aber *WAS* ist es denn.
WAS konkret?
W-A-S
Konkret ein Kollege kündigt und verlässt die Firma - es wird über den weggang gesprochen aber niemand spricht konkret die Tatsache an, warum das so gekommen und und das derjenige eigentlich rausgemobbt wurde - das direkt anzusprechen empfinde ich als direktheit vor der die Gruppe sich meist scheut und in dem Fall handelt es sich um eine wahre Information.
Ich nehme an, es handelt sich um das
absolute Gegenteil Deiner Postings
Konkret ein Kollege kündigt und verlässt die Firma - es wird über den weggang gesprochen aber niemand spricht konkret die Tatsache an, warum das so gekommen und und das derjenige eigentlich rausgemobbt wurde - das direkt anzusprechen empfinde ich als direktheit vor der die Gruppe sich meist scheut und in dem Fall handelt es sich um eine wahre Information.
Versuch, die Frage auf den Punkt zu bringen…
Hallo Miss,
Du möchtest also eigentlich fragen, wie Du Dich der Gruppe gegenüber resp. grundsätzlich verhalten solltest, nachdem ein Kollege aufgrund von Mobbing gekündigt hat???
In solchen Abhängigkeitsverhältnissen, wie in Arbeitssituationen, geht es ja weniger um „ausgeprägte Direktheit / Gerechtsigkeitssinn“, sondern mehr um den Mut, sich innerhalb der Arbeitsstrukturen an einen Verantwortlichen zu wenden, der eine (am besten externe) Mediation einleiten kann. Auf dem „Kollegen-Level“ läuft man eher Gefahr, ebenfalls Mobbing-Opfer zu werden.
das war tatsächlich ein konkretes Bsp. wo ich das konkret in die Runde sage wie es eigentlich ist, das war so ein typisches Bsp. dafür braucht es ja nicht so viel Mut - allerdings führt dieses klare Aussprechen von „fehlenden Informationen“ dazu, dass insbesondere die Fürhrungsriege zusammenzuckt - weil da könnte ja noch mehr kommen, was unangenehm ist wurde es erst einmal ausgesprochen - so z.Bsp das der Chef /die Chefin den MA in Einzelgesprächen Ziele vorgibt, die er selber nie im Leben erreichen würde, weil er/sie es nicht kann. Das Dinge gefordert werden die jeglicher rechtlicher Grundlage entbehren, dieser sogar widersprechen. Dadurch dass die MA in der Regel darüber (aus welchen Gründen (oft Angst)auch immer) nicht darüber reden - bin ich diejenige die das in der Gruppe offen thematisiert (das ist oft wie das erklären von Spielregeln und deren Ziel und teilweise Schwachsinnigkeit, weil sie lediglich der Machtausübung dienen))- bei einigen löst das scheinbar etwas befreiendes aus, andere die sich nach vorne schleimen wollen halten sich bedeckt (und schaffen es auch in der Regel und werden in den vertrauten Kreis einbezogen, als dank für loyales unkritisches Verhalten.)
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Ob ich im Restaurant sage: „Das Steak war leider nicht nach
meinem Geschmack“, „es war leider etwas zu viel“ oder „den
Fraß können Sie in die Mülltonne schmeissen“ kommt sowohl auf
das Restaurant wie auch auf meine Begleitung und meinen
Gemütszustand an wobei letzteres eher selten ist
…
Das Restaurantbeispiel ist gerade was die unterschiedliche
Wortwahl dass, was mit unterschiedlichem Kommunikationsverhlten
in unterschiedlichen Gruppen gemeint ist, so dürfte in einen
Sterne Lokal letzteres (wobei das insgesamt fast nie geht) auf
deutlich mehr Ablehnung stossen als in der Bauarbeiterversorgung
(ohne das abwertend zu meinen)
Umgekehrt ist es richtig.
Das mit dem „Fraß wegwerfen“ hat *nur* im -**Sterne**-
Restaurant einen Sinn (und wird dort auch benutzt - aber
halt nur von Leuten, die auch *dazu*-gehören Es
wird dann auch nicht auf Ablehnung stoßen - eher das
Gegenteil.
…
allerdings führt dieses klare Aussprechen von „fehlenden
Informationen“ dazu, dass insbesondere die Fürhrungsriege
zusammenzuckt - weil da könnte ja noch mehr kommen, was
unangenehm ist wurde es erst einmal ausgesprochen - so z. Bsp
dass der Chef /die Chefin den MA in Einzelgesprächen Ziele
vorgibt, die er selber nie im Leben erreichen würde, weil
er/sie es nicht kann. Das Dinge gefordert werden die jeglicher
rechtlicher Grundlage entbehren, dieser sogar widersprechen.
Dadurch dass die MA in der Regel darüber (aus welchen Gründen(oft Angst
)auch immer) nicht darüber reden - bin ich diejenige die das
in der Gruppe offen thematisiert (das ist oft wie das erklären
von Spielregeln und deren Ziel und teilweise Schwachsinnigkeit,
weil sie lediglich der Machtausübung dienen))- bei einigen
löst das scheinbar etwas befreiendes aus, andere die sich nach
vorne schleimen wollen halten sich bedeckt (und schaffen es
auch in der Regel und werden in den vertrauten Kreis
einbezogen, als dank für loyales unkritisches Verhalten.)
Aha.
Du hast demnach die Befürchtung, dass Du als der
„gute Mensch“, der Du gerne sein möchtest (oder der
Du bist), im „Geschäftsumfeld“ nicht überleben kannst.
das überrascht (aber wenn ich es so lese nur im ersten Moment ein wenig und das ist doch dekadent )) oder irre ich da?
Ja und es kommt ganz klar dararauf an wer etwas sagt ob er /sie in der Gruppe oder außerhalb ist plus welche Rolle er/sie innehat - manoman Regeln über Regeln.
Vielen Dank.
Gruß Miss
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also handelt es sich nicht vordergründig um ein Mobbing unter Kollegen, sondern um eine arbeitsunverträgliche Direktive der Geschäftsführung?
Da es ja dann in Richtung „Betriebsrat“ geht, scheint die Frage ja zu sein: „Wie kann ich meine Kollegen motivieren, sich zu solidarisieren, ohne dass sie mit dem Verlust ihres Jobs rechnen müssen?“