Ausländische Schule oder die Nachbarschaftsschule?

Hallo!
Es geht um eure Meinungen, möglichst bitte mit Begründung.
Also:
In ein paar Jährchen ist es dann soweit: Unser Sohn geht zur Schule. Nun bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, daß hier in Nürnberg eine spanische Schule gibt. Diese unterscheidet sich von den sonstigen Grundschulen darin, daß zusätzlich zu dem normalen Stoff in den üblichen Schulen, 2 oder 3 spanisch-Unterricht stunden gegeben werden. Und diese (wenn ich richtig informiert bin) sind, logischerweise, Pflicht.
Auf den anderen Seite ich persönlich lege viel Wert darauf, daß die Schule in der Nachbarschaft liegt, denn so sind die Schulfreunde auch Nachbarn. Noch heute, meine Freunde in Spanien sind meine damalige Schulfreunde.
Also, meine Frage an Euch:
Was und warum würde bei Euch schwerer wiegen: Schulfreunde als Nachbarn oder 2 - 3 Spanisch-Unterricht in der Schule???

Vielen dank für eure Meinung!

Schöne Grüße
Helena
PS. Die spanische Schule ist sehr weit von uns entfernt

Ausländische Schule!
Tag, Helena!

Sprachen sind das Wertvollste, was Du Deinem Kind an Bildung mitgeben kannst, daher würde mir die Entscheidung leicht fallen. Ich war selbst auf einer fremdsprachigen Schule und würde es jederzeit wieder tun. Dein Sohn wird älter und mobiler: Schulkameraden kann er auch per Fahrrad, Bahn etc. besuchen. Und Freunde in der Nachbarschaft kann er ja trotzdem haben.

Ein gutes Händchen bei der Entscheidung wünscht
Lea

Hallo Helena,

was heißt denn, die Schule ist sehr weit entfernt? Kann der Kleine mit dem Bus allein hinfahren, oder wird das zeitlich zu aufwendig? Oder würdest/könntest Du ihn hinbringen?

Ob die Freunde aus der Nachbarschaft als Bezugspersonen für Deinen Sohn wichtig sind, kann ich nicht einschätzen. Manche Kinder können sich nur schwer in neue Umgebungen einfügen und schließen nur schwer neue Freundschaften. Aber wenn Dein Sohn auf aufgeschlossenes Kerlchen ist und der Weg zur Schule nicht zur Weltreise ausartet, dann würde ich die Sprachschule favorisieren.
Meine Vorschreiberin hat es schon angesprochen: Sprachen sind für den weiteren Lebensweg sehr, sehr wertvoll. Unsere große Tochter (schon 22 Jahre) hatte im Gymnasium das Übliche: Englisch und Französisch. Und nun studiert sie bereits seit 6 Semestern mit Feuereifer Japanologie und Geografie. Ihre kleinere Schwester (auch schon 21 Jahre) hat neben Englisch und Französisch im Gymnasium noch Latein belegt und will nach Abschluß der Lehre Jura studieren.

Ich persönlich finde die spanische Sprache sehr melodisch, leicht erlernbar und plane selbst, über die Volkshochschule noch die Sprache zu erlernen. Im Urlaub in spanischsprachigen Regionen ist die Reaktion der Leute einfach umwerfend, wenn man versucht, zumindest die Höflichkeitsbezeugungen in der Landessprache zu erwidern. Die ohnehin gastfreundlichen Menschen werden noch liebenswürdiger. Einfach umwerfend. Und mit Spanisch-Kenntnissen ist auch das Portugiesische und das Italienisch nicht mehr weit.

Wenn Dein Sohn wissbegierig ist und die familiären Rahmenbedingungen es zulassen, kann Deine Fragen abschließend nur noch mit einem ausdrücklichen JAAAAA beantwortet werden.
Ihr werdet für Euren Sohn die richtige Entscheidung treffen. Viel Glück M.P.

Hallo,

Nähe ist sicherlich schön, aber auch nicht alles. Ich war damals auch auf einer besonderen Grundschule und musste hierzu alleine mit dem Bus quer durch die Stadt. Geschadet hat es uns sicherlich nicht, denn wir waren viel früher selbständig als die Kinder an den Regelschulen, die man nicht mal die 500m Fußweg alleine laufen ließ.

Und obwohl wir nur eine einzügige Schule hatten, gab es in einer 250.000-Einwohnerstadt genug Klassenkameraden die man problemlos per Fahrrad oder Bus (waren wir ja vom Schulweg ohnehin gewohnt) erreichen konnte.

Leider gab es damals die Möglichkeit, schon in der Grunschule eine Fremdsprache zu lernen für mich nicht. Hätte ich sie gehabt, hätte ich sie sicher wahrgenommen. Für uns wird das Thema wohl in sechs Jahren auch anstehen, und leider gibt es bei uns in der Stadt bislang keinen festen Fremdsprachenunterricht in den Grundschulen. Aber ich könnte mich glatt hinreißen lassen, den Kleinen nach Hannover auf die internationale Schule zu schicken, auch wenn dies noch eine ganz andere Entfernung als für mich damals wäre.

Gruß vom Wiz

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Hallo Helena,

wenn man noch den Umstand berücksichtigt, dass du ja selbst Spanierin bist und David zweisprachig aufwächst, so bietet der Besuch der spanischen Schule die einmalige Chance, seine Sprachkenntnisse auszubauen. So hat er es auch bei Besuchen in Spanien leichter und kann sich mE auch besser mit deiner Heimat identifizieren.
Du schriebst in anderen Beiträgen, dass David ein sehr aufgeschlossenes Kind ist, das schnell Anschluss findet. Ich selbst finde einen etwas längeren Schulweg nicht so schlimm, da ich (wie alle Kinder meines Dorfes) im Nachbarort zur Schule ging und ab der 1. Klasse mit dem Bus fahren musste. Die Nachbarskinder kennt er doch sicher schon aus dem Kindergarten und vom Spielplatz, so dass auch schon Kontakte vorhanden sind, die nach der Schule weiter gepflegt werden können. Dazu kommen dann eben noch extra die neuen Schulfreunde.
Was du abschätzen musst, ist der Schulweg. Kannst du ihn anfangs notfalls begleiten oder ist der Weg nach ausreichendem vorheringen Training allein zu bewältigen?
Wenn es eine vergleichbare Schule bei uns gäbe, dann würde ich meine 2 Kinder auch dort hin schicken. Zum Glück ist unsere Grundschule vor Ort recht gut. Fremdsprachkenntnisse darf meine Große (3,8 Jahre) trotzdem schon sammeln - beim Kindergarten-Englisch, was ihr auch sehr viel Spaß macht.

Viele Grüße aus dem verschneiten Erzgebirge, Heike

Hallo Helena,

zusätzlich zu dem, was die anderen hier schon angemerkt haben (tatsächliche Entfernung / Erreichbarkeit der spanischen Schule; Aufgeschlossenheit deines Sohnes…) möchte ich auch noch was sagen. Du solltest dich auf jeden Fall informieren, ob das Spanisch-Angebot für deinen Sohn, der ja schon zweisprachig aufwächst, auch passt. Es könnte ja sein, dass die da ganz „von vorne“ anfangen, und dein Sohn sich deshalb eher langweilt, weil er ja schon recht gut spanisch spricht. Es wäre bestimmt nicht gut für den Jungen, wenn er dort ständig unterfordert wäre.

Fazit: Wenn der Spanisch-Unterricht den Fähigkeiten deines Sohnes gerecht wird, und die Schule für ihn eingermaßen gut erreichbar ist. Würde ich sagen ja. Ich denke auch, dass diese Schule wohl ein recht großes Eingzugsgebiet hat. Deshalb ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass auch einige Mitschüler in euerer Nähe sind.

Gruß
Michaela

Hallo!

So,so .in ein paar Jährchen? Du scheinst ja Nüremberg zu lieben. Costa Rica ist auch ein schöner Ort um zu leben und SPANISCH zu lernen.

Persönlich finde ich die IDEE mit der entfernten ausländischen Schule Schrott!

Wie kommt man nur darauf, heutzutage?! Fallen Dir keine simpleren Lösungen ein?

Was ich immer in meinem Schulleben geschätzt habe, war, dass während meiner gesamten Schulzeit die Schule innerhalb 15 Minuten zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar war. Stell Dir vor, es dauert eine Stunde! Das sind zwei Stunden Lebenszeit pro Tag für Transport?!

Ausserdem hast Du schon selbst ein unschlagbares Argument…die Schulkameraden wohnen in der Nachbarschaft, wenn er auf die naheliegenste Schule geht.

Von wegen, dass der Kontakt mit Kindergartenbekannten nicht abbrechen würde! Was haben die sich denn zu erzählen!

Echt, Deine Idee und die bisherigen Antworten finde ich unglaublich!

Es gibt ja auch noch herzlosere Eltern, die ihr Kind aufs Internat schicken! Also ganz so schlimm bist Du gedanklich noch nicht, aber sicher gibt es ein schönes in ANDALUSIEN!

Eencockniedo

Saure Gurken zum Frühstück? Oder nur einfach so…
Hallo!
angriffslustig??? *kopfschütteln, kopfschütteln*

So,so .in ein paar Jährchen? Du scheinst ja Nüremberg zu
lieben. Costa Rica ist auch ein schöner Ort um zu leben und
SPANISCH zu lernen.

Ganz an der Sache vorbei. Voll daneben, cocknie!
1.Es geht nicht (nur) um Nürnberg. Ein opaar Jährchen sind (und das hat MIR das Leben gezeigt) schneller vorbei als man denkt. Die frage aber stellt sich ÜBERALL ob in Nürnberg, Bad Hinterallenbergen, Berlin, Madrid, Sevilla, barcelona, Costa Rica oder Kuala Lumpur.
2. Es geht keineswegs um Spanisch zu lernen , denn das kann der David schon.

Persönlich finde ich die IDEE mit der entfernten ausländischen
Schule Schrott!

Dein Pech!

Wie kommt man nur darauf, heutzutage?! Fallen Dir keine
simpleren Lösungen ein?

Jede menge, cocknie. Jede menge. Nur du scheinst mir absolut den falschen Partner, um darüber zu diskutieren.

Was ich immer in meinem Schulleben geschätzt habe, war, dass
während meiner gesamten Schulzeit die Schule innerhalb 15
Minuten zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar war. Stell
Dir vor, es dauert eine Stunde! Das sind zwei Stunden
Lebenszeit pro Tag für Transport?!

Gelle???

Ausserdem hast Du schon selbst ein unschlagbares
Argument…die Schulkameraden wohnen in der Nachbarschaft,
wenn er auf die naheliegenste Schule geht.

So ist es. aber ich gehe nicht weiter mit Dir darauf ein.

Von wegen, dass der Kontakt mit Kindergartenbekannten nicht
abbrechen würde! Was haben die sich denn zu erzählen!

Sage ich ja!!!

Echt, Deine Idee und die bisherigen Antworten finde ich
unglaublich!

Und ich Dein ton und Unterstellungen.

Es gibt ja auch noch herzlosere Eltern, die ihr Kind aufs
Internat schicken! Also ganz so schlimm bist Du gedanklich
noch nicht, aber sicher gibt es ein schönes in ANDALUSIEN!

Was bekanntlich auch in Spanien liegt und wo überwiegend auch Spanisch gesprochen wird.

Eencockniedo

Auf Dein Ton gehe ich absolut nicht weiter ein.
Auf diese Antwort bekomme ich keinen Mail.

Grußlos
Helena

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Michaela, Heike, Wiz, MP, Lea u alle, die sich…
Hallo Michaela, Heike, Wiz, MP, Lea u alle, die sich noch daran beteiligen möchten!

Vielen Dank für eure Meinungen!

Ich habe mir eure Meinungen gelesen und bin euch dafür sehr dankbar.
Sobald ich die Zeit habe (diese woche noch), werde ich eine ausführliche Antwort geben.

Ihr habt mir sehr gute Denkanstöße gegeben.

Entschuldigung, aber im augenblick kann ich auf Eure Antworten nicht einzel eingehen (der Cocknie mit seinem Ton war eine Ausnahme, wg. dem Ton)

Auf jeden Fall, nochmals vielen Dank!

Schöne Grüße
Helena

Magst Du keine Kissenschlachten? :wink: mwT

Auf diese Antwort bekomme ich keinen Mail.

hmm

War Dir also mein Ton zu eindringlich, zu aggressiv! Kann schon sein. Immerhin versuche ich aber Deinem Sohn zu helfen. :wink:

Eencockniedo

Ola, Helena!

Dazu kann ich aus eigener Erfahrung berichten: Ich war bis zur zehnten Klasse auf der Europaschule (http://www.eursc.org) in Luxembourg und kann nur sagen, das war unglaublich toll! Zu dieser Schule kamen Kinder aus dem ganzen Land (ok, das Land Luxembourg ist klein, aber trotzdem…), die sind teilweise über 1,5 Stunden zur Schule gefahren (ein Weg!). Für viele dieser Kinder gab es sonst keine Möglichkeit, Unterricht in ihrer Muttersprache zu erhalten, der lange Schulweg war für viele kein Problem, im Gegenteil: ich habe die Kinder immer beneidet (ich war immer schon in fünf Minuten da), weil sie jeden Tag BusAbenteuer zu berichten hatten, eigene Bus-Cliquen ihr eigen nannten etc. Das war also für soziale Bindungen eher förderlich.
Und Sprachen sind unheimlich wichtig, daher finde ich es auch sinnvoll, daß Dein Sohn seine Muttersprache nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich lernt (Beispiel: Mein Freund ist HalbUngar, er kann die Sprache nur sprechen, ungarisch schreiben und lesen nicht besonders gut, und das ärgert ihn zeitlebens maßlos!). Das wird ihm später viele Chancen bieten, wer weiß denn, ob Ihr beiden nicht vielleicht mal nach Spanien zurückgeht? Und dann hätte er (auf einer spanischen Schule/Uni/überhaupt) weniger nachzuholen, wenn er hier schon spanischen (besonders Schreiben!!!) Unterricht hatte.

Also: Ich bin für die spanische Schule. Kurz gesagt.

Beste Grüße,

SMiri (die leider kaum Spanisch kann)

Hi Lea!
Vorab: Vielen herzlichen Dank für Dein Beitrag und Deine Wünsche!! :o))
Daß Zweisprachigkeit, wenn nicht „erzwungen“ ein Segen ist, braucht man nicht weiter diskutieren -wir sind uns eh einig! ;o))
Schon deshalb wächst mein Sohn so. Und das nicht nur weil er selbst Spanier ist, sondern weil seine Würzeln dort sind und seine Familie (ausser Eltern) alle dort lebt. D.h. für mich, daß wir den Grundstein dafür gelegt haben, daß David in die Kultur Spaniens selbst eintauchen kann. Denn die Sprache -altersgemäß- kann er schon.
Meine Frage bezog sich eher auf das Schriftliche und ihn die Kultur seiner Heimat noch näher zu bringen als ich es hier alleine vermag.
Auf jeden Fall, danke für Deine Meinung!
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hi,
als jemand, die Anfang der 2. Klasse umzog, und so ihre sämtlichen
Schul-, Kindergarten- und Nachbarschaftsbekanntschaften verlor, und
dann in der 5. Klasse die einzige war, die aus ihrem Jahrgang in der
nächsten Stadt auf eine bestimmte Schule ging (anderer ehemalige
Klassenkameradinnen mussten zwar auch in die Stadt zur Schule, aber
ich war halt die einzige auf DIESER Schule),

würde ich Dir stark eine gute Schule in der näheren Umgebung
empfehlen, solange Du vorhast, weiter in dieser Umgebung zu wohnen.

Solltest Ihr in den Grundschuljahren Deines Sohnen in einen ganz
anderen Stadtteil ziehen wollen, würde ich Dir dann die spanische
Schule empfehlen, damit er dann nicht wechseln muss.

Die Frau meines Ex-Chefs ist Russin, und ihr Sohn geht Samstags auf
eine russische Schule. Ansonsten ist er aber auf einer ganz normalen
Schule.

Wenn es die Möglichkeit eines solchen Extra-Unterrichts für die
elterliche Muttersprache gäbe, würde ich das für die beste Lösung
halten!

gruss, isabel

Hallo M.P.
Vielen Dank für Deinen schönen, langen Beitrag und für die Blumen! Sehr lieb und nett von Dir!

was heißt denn, die Schule ist sehr weit entfernt? Kann der
Kleine mit dem Bus allein hinfahren, oder wird das zeitlich zu
aufwendig? Oder würdest/könntest Du ihn hinbringen?

Mittlerweile habe ich in Erfahrung gebracht, daß hier in Nürnberg keine spanische Schule gibt: Weder das Stoff auf Spa., noch als Pflichtfach: Nix! (leider, leider)
Also er müßte in einer anderen Stadt. Und das ist wirklich eine Überlegung wert, denn ich möchte nicht, daß David tgl. >30 Km zur Schule fahren muß.

Ob die Freunde aus der Nachbarschaft als Bezugspersonen für
Deinen Sohn wichtig sind, kann ich nicht einschätzen.

Ja, stimmt. Vermutlich niemand. Nur aus eigenen Erfarung weiß ich wie wichtig es ist, daß die Freunde in der Nähe leben.

Manche
Kinder können sich nur schwer in neue Umgebungen einfügen und
schließen nur schwer neue Freundschaften. Aber wenn Dein Sohn
auf aufgeschlossenes Kerlchen ist

Ja, soweit ist er schon so: Aufgeschlossen und passt sich leicht an neue Umgebungen an (ist er auch teilweise daran gewöhnt)

und der Weg zur Schule nicht
zur Weltreise ausartet,

Genau! Und das ist ja der Punkt: Ich habe soeben erfahren, daß er Nürnberg verlassen muß, wenn er eine spanische Schule besuchen soll, dennnes gibt keine hier… :o((((

dann würde ich die Sprachschule
favorisieren.

Ja. Mittlerweile sind wir uns einig.

Meine Vorschreiberin hat es schon angesprochen: Sprachen sind
für den weiteren Lebensweg sehr, sehr wertvoll.

Stimmt! Nicht nur öffnen Dir Toren, was anderen Kulturen betrifft, sondern man versteht andere Mentalitäten besser. Und das ist wirklich schon eine Menge!

Unsere große
Tochter (schon 22 Jahre) hatte im Gymnasium das Übliche:
Englisch und Französisch. Und nun studiert sie bereits seit 6
Semestern mit Feuereifer Japanologie und Geografie. Ihre
kleinere Schwester (auch schon 21 Jahre) hat neben Englisch
und Französisch im Gymnasium noch Latein belegt und will nach
Abschluß der Lehre Jura studieren.

Dann kann ich nur noch alles Gute und herzlichen Glückwunsch dazu sagen!

Ich persönlich finde die spanische Sprache sehr melodisch,

Wenn ich sie mit anderen Sprachen vergleiche (zB Katalanisch) finde ich sie nicht sonderlich melodisch. Aber schön und sehr, sehr reich, was Wortschaft betrifft.

leicht erlernbar

Das weiß ich, natürlich, nicht (an mangel an Vergleichsmöglichkeiten)

und plane selbst, über die Volkshochschule
noch die Sprache zu erlernen.

Dann alles Gute und toi, toi, toi! (Mein Freund macht es genauso -nur es ist ein Stückchen weiter voraus wie seine Schulkamaraden, denn er hört mich und David Spanisch reden)

Im Urlaub in spanischsprachigen
Regionen ist die Reaktion der Leute einfach umwerfend, wenn
man versucht, zumindest die Höflichkeitsbezeugungen in der
Landessprache zu erwidern.

Vielen Dank für diese schöne Blumen. Aber ich denke, Ähnliches erlabt man überall…

Die ohnehin gastfreundlichen
Menschen werden noch liebenswürdiger. Einfach umwerfend.

Es freut mich sehr, daß du in die viele spa.-sprechenden Regionen so tolle Erlebnisse hattest!

Und
mit Spanisch-Kenntnissen ist auch das Portugiesische und das
Italienisch nicht mehr weit.

Na ja… Mit Mühe und Not kann man sich verständigen. Und für den Urlaub reicht es allemal…

Wenn Dein Sohn wissbegierig ist und die familiären
Rahmenbedingungen es zulassen, kann Deine Fragen abschließend
nur noch mit einem ausdrücklichen JAAAAA beantwortet werden.

Danke vielmals für Deinen schönen Beitrag und Deine Meinung.

Ihr werdet für Euren Sohn die richtige Entscheidung treffen.

danke, wollen wir hoffen Spanisch kann er schon -altersgemäß, natürlich-

Ganz liebe Grüße
Helena

1 „Gefällt mir“

Hallo, Wiz!
Vielen Dank für Deine Antwort!

Nähe ist sicherlich schön, aber auch nicht alles.

Stimmt.

Ich war
damals auch auf einer besonderen Grundschule und musste hierzu
alleine mit dem Bus quer durch die Stadt. Geschadet hat es uns
sicherlich nicht, denn wir waren viel früher selbständig als
die Kinder an den Regelschulen, die man nicht mal die 500m
Fußweg alleine laufen ließ.

Ich will aber ganz bestimmt nicht in der Haut Deiner Mutter, damals, vorallem in deinen ersten Klassen, als sie Dich allein fahren lassen mußte!

Und obwohl wir nur eine einzügige Schule hatten, gab es in
einer 250.000-Einwohnerstadt genug Klassenkameraden die man
problemlos per Fahrrad oder Bus (waren wir ja vom Schulweg
ohnehin gewohnt) erreichen konnte.

Ja, aber ich habe gesehen, welch freundschaften sich schließen zwischen Nachbarn, die auch die gleiche Schulkalsse besuchen. DAS ist aus einmalig!!! Und meistens lebenlang!!!

Leider gab es damals die Möglichkeit, schon in der Grunschule
eine Fremdsprache zu lernen für mich nicht.

Für mich auch nicht. ERst mit 7 oder 8 fing ich selber freiwillig an eine Fremdsprache zu lernen, die in meinem Dorf angeboten wurde: Französisch. Als dann im Gymnasium Pflicht wurde, hatte ich schon etwas voraus, was meinen Schulkamaraden anbelangt.

Hätte ich sie
gehabt, hätte ich sie sicher wahrgenommen.

(((o:

Für uns wird das
Thema wohl in sechs Jahren auch anstehen, und leider gibt es
bei uns in der Stadt bislang keinen festen
Fremdsprachenunterricht in den Grundschulen.

Wie vorher schon erwähnt (in anderen Beiträgen), habe ich in Erfahrung gebracht, daß hier in Nürnberg keine spanische Schule gibt. Aber schon im KiGa kann David mit Englisch anfangen (seine 3. Sprache, dann!)

Aber ich könnte
mich glatt hinreißen lassen, den Kleinen nach Hannover auf die
internationale Schule zu schicken, auch wenn dies noch eine
ganz andere Entfernung als für mich damals wäre.

Ich kann mir denken, daß dies sehr reizvoll für uns wäre. Aber ich fühle mich nicht in der Lage die ganze woche David nicht zu sehen (oder kaum) nur damit er eine Sprachschule besucht…

Gruß vom Wiz

Liebe Grüße von Helena

Hallo Heike!
Vielen herzlichen Dank für Deine Antwort!

wenn man noch den Umstand berücksichtigt, dass du ja selbst
Spanierin bist und David zweisprachig aufwächst, so bietet der
Besuch der spanischen Schule die einmalige Chance, seine
Sprachkenntnisse auszubauen.

Ganz deiner Meinung, Heike! :o))

So hat er es auch bei Besuchen in
Spanien leichter und kann sich mE auch besser mit deiner
Heimat identifizieren.

Der erte Satz verstehe ich nicht so gut was Du meinst…
Mit dem zweiten bin ich wieder ganz einverstanden.

Du schriebst in anderen Beiträgen, dass David ein sehr
aufgeschlossenes Kind ist, das schnell Anschluss findet.

Ja, stimmt. So ist es…

Ich
selbst finde einen etwas längeren Schulweg nicht so schlimm,
da ich (wie alle Kinder meines Dorfes) im Nachbarort zur
Schule ging und ab der 1. Klasse mit dem Bus fahren musste.

Der Weg an sich, als solches wäre nur zweitrangig ein Problem. Als ich das erwähnte, hatte ich vor augen die tatsache, daß Nachbarnkinder, die dieselbe Klasse besuchen, bauen eine sehr, sehr tiefgehende, meistens lebenslängliche Freundschaft auf. Kennst du das? Hast du das mal beobachtet?

Was du abschätzen musst, ist der Schulweg. Kannst du ihn
anfangs notfalls begleiten oder ist der Weg nach ausreichendem
vorheringen Training allein zu bewältigen?

Wie gesagt, ich denke das ist nciht das Hauptproblem für mich/uns…

Wenn es eine vergleichbare Schule bei uns gäbe, dann würde ich
meine 2 Kinder auch dort hin schicken. Zum Glück ist unsere
Grundschule vor Ort recht gut. Fremdsprachkenntnisse darf
meine Große (3,8 Jahre) trotzdem schon sammeln - beim
Kindergarten-Englisch, was ihr auch sehr viel Spaß macht.

Vielen dank, nochmals, Heike, für Deine Meinung. Und ja, im KiGa gibt es schon englisch-Unterricht -wenn ich mich so ausdrücken darf!

Viele Grüße aus dem verschneiten Erzgebirge, Heike

Vielen herzlichen Dank und eben falls einen lieben Gruß, aus Nürnberg
Helena

Hallo Michaela!
Vielen herzlichen Dank, Michaela für Deine Meinung und diesen Sichtpunkt!!! :o)))

Du solltest dich auf jeden Fall informieren,
ob das Spanisch-Angebot für deinen Sohn, der ja schon
zweisprachig aufwächst, auch passt. Es könnte ja sein, dass
die da ganz „von vorne“ anfangen, und dein Sohn sich deshalb
eher langweilt, weil er ja schon recht gut spanisch spricht.
Es wäre bestimmt nicht gut für den Jungen, wenn er dort
ständig unterfordert wäre.

Absolut Deiner Meinung! Ich dachte allerdings, daß in solchen Schulen nur Kinder zugelassen werden, die schon ein bißchen der Sprache mächtig sind… Daß es nicht so sein muß erfahre ich erst jetzt! Also vielen Dank!!

Ich werde mich unbedingt erkündigen, bevor ich ihn anmelde, was dort beigebracht wird und vorallem in welcher Stufe.

Also nochmals vielen Dank und einen lieben Gruß
Helena

Ola, Helena!

¡Hola Smiri!
Vielen herzlichen Dank für Deine Meinung und die Schilderung Deiner Erfahrung!! :o)))
So wie ich es erfahren habe, es gibt zwei verschiedene „Sprachschularten“:

  1. Der gesamter Stoff wird auf diese Sprache unterrichtet
  2. Es gibt 2 oder 3 Unterrichtstunden, die absolut Pflicht sind, wo man die Sprache lernt/übt.
    …und auf Spanisch gibt es hier in Nürnberg gar keine, weder noch.

Ja, Du hast Recht. Mir geht es auch um das Schriftliche. Allerdings daheim, können wir dazu beitragen, indem er überwiegend Bücher auf Spanisch liest…

So nochmals vielen herzlichen Dank und einen lieben Gruß
Helena

Dazu kann ich aus eigener Erfahrung berichten: Ich war bis zur
zehnten Klasse auf der Europaschule (http://www.eursc.org) in
Luxembourg und kann nur sagen, das war unglaublich toll! Zu
dieser Schule kamen Kinder aus dem ganzen Land (ok, das Land
Luxembourg ist klein, aber trotzdem…), die sind teilweise
über 1,5 Stunden zur Schule gefahren (ein Weg!). Für viele
dieser Kinder gab es sonst keine Möglichkeit, Unterricht in
ihrer Muttersprache zu erhalten, der lange Schulweg war für
viele kein Problem, im Gegenteil: ich habe die Kinder immer
beneidet (ich war immer schon in fünf Minuten da), weil sie
jeden Tag BusAbenteuer zu berichten hatten, eigene Bus-Cliquen
ihr eigen nannten etc. Das war also für soziale Bindungen eher
förderlich.
Und Sprachen sind unheimlich wichtig, daher finde ich es auch
sinnvoll, daß Dein Sohn seine Muttersprache nicht nur
mündlich, sondern auch schriftlich lernt (Beispiel: Mein
Freund ist HalbUngar, er kann die Sprache nur sprechen,
ungarisch schreiben und lesen nicht besonders gut, und das
ärgert ihn zeitlebens maßlos!). Das wird ihm später viele
Chancen bieten, wer weiß denn, ob Ihr beiden nicht vielleicht
mal nach Spanien zurückgeht? Und dann hätte er (auf einer
spanischen Schule/Uni/überhaupt) weniger nachzuholen, wenn er
hier schon spanischen (besonders Schreiben!!!) Unterricht
hatte.

Also: Ich bin für die spanische Schule. Kurz gesagt.

Beste Grüße,

SMiri (die leider kaum Spanisch kann)

Hi Isabel!
Vielen herzlichen Dank für Deine Meinung!! :o))))

würde ich Dir stark eine gute Schule in der näheren Umgebung
empfehlen, solange Du vorhast, weiter in dieser Umgebung zu
wohnen.

Ja. Aber das ist ja der springenden Punkt: Ich habe ja keine Ahnung, ob ich in 2- 3 Jahren noch hier leben wird. Wer kann das von sich felsenfest behaupten??

Solltest Ihr in den Grundschuljahren Deines Sohnen in einen
ganz
anderen Stadtteil ziehen wollen, würde ich Dir dann die
spanische
Schule empfehlen, damit er dann nicht wechseln muss.

Ja, eben. Aber mittlerweile weiß ich daß egal wo ich in Nürnberg umziehe: Es gibt hier keine spanische Schule!

Die Frau meines Ex-Chefs ist Russin, und ihr Sohn geht
Samstags auf
eine russische Schule. Ansonsten ist er aber auf einer ganz
normalen
Schule.

Ich kenne Kinder die das so gemacht haben. Bis jetzt aber, allesamt haben darüber berichtet, daß sie äußerst ungern dahin gegangen sind…

Wenn es die Möglichkeit eines solchen Extra-Unterrichts für
die
elterliche Muttersprache gäbe, würde ich das für die beste
Lösung
halten!

Ja, da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht.
Nochmals vielen Dank für Deine antwort!

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo Helena,

So hat er es auch bei Besuchen in
Spanien leichter und kann sich mE auch besser mit deiner
Heimat identifizieren.

Der erte Satz verstehe ich nicht so gut was Du meinst…
Mit dem zweiten bin ich wieder ganz einverstanden.

Da hatte ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte, dass er mit auch schriftlichen Sprachkenntnissen sich besser zurechtfinden wird und in seinem späteren Leben leichter zurechtkommt. Ein Land, in dem ich die Aufschrift auf den Verpackungen im Laden lesen (anstatt nur erkennen) kann, ist einem doch vertrauter. Dass er durch eure regelmäßigen Aufenthalte dort natürlich von allein schon eine gute Beziehung zu Spanien aufbaut, ist mir bewusst. Verstehst du jetzt so in etwa, was ich meine?

Das mit den lebenslangen Kinderfreundschaften ist so eine Sache. Wenn der Wechsel auf Realschule/Hauptschule/Gymnasium nach der 4. Klasse erfolgt, gehen schon viele Grundschulfreundschaften auseinander. Da könnte der langjährige Zusammenhalt auf der Spanischen Schule vielleicht sogar die räumliche Entfernung wieder wettmachen. Er wird doch auch älter und darf dann allein per Bus oder Fahrrad seine Freunde besuchen. Nur weil jemand neben mir wohnt und die gleiche Klasse besucht, mag ich ihn noch lange nicht so sehr, dass ich mit ihm befreundet bin.

Der Hinweis, das Niveau des Sprachunterrichts zu erfragen, war allerdings gut. Das kann ich dir auch nur noch einmal ans Herz legen.

Wie auch immer du entscheidest - es wird richtig sein.

Viele Grüße, Heike