Aussage zur Riester Rente

Hallo Forum,

meine Versicherungsmakler will unbedingt, dass ich jetzt noch eine Riester Rente abschließe um die Förderung noch mitzunehmen (und wegen des Unisexterifes).

Da ich im Moment nicht unbedingt jeden Monat eine fixen Betrag ansparen will würde ich ein flexiblere Anlage beforzugen. Jetzt hat er gesagt etwas flexibleres als die Riester Rente gibt es fast nicht. Das kann ich nicht nachvollziehen aber die Begrünudng war wie folgt. Ich soll jetzt einen Sockelbetrag investieren von 70 Euro im Jahr! Diese kann ich am Ende jeden Jahres aufstocke oder auch nicht. z.B. im ersten Jahr zahle ich 230 Euro dazu sind 300 Euro im ersten Jahr. Im Zweiten Jahr meinetwegen nichts und im dritten 500 Euro. Das würde so gehen und ich sichere mir die staatliche Förderung.

Das kommt mir alles sehr seltsam vor. Was denkt ihr darüber die Riester-Rente über eine Sockelbetrag von 70 Euro laufen zu lassen?

Danke

Bernd.

Hallo,
also 70 Euro im Jahr zweifele ich mehr als stark an.

schau eifach mal hier.Da wird es erklärt.

https://service.allianz.de/volksrente/einstieg_1.html

Gruß Anno

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Hallo Forum,

meine Versicherungsmakler will unbedingt, dass ich jetzt noch
eine Riester Rente abschließe um die Förderung noch
mitzunehmen (und wegen des Unisexterifes).

Kauf dir dann am besten auch noch ein Haus . . . Jedes Jahr wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben, um auch den letzten Dreck an den Mann zu bringen. Was noch vor kurzem die Kapital-LV wegen der Besteuerung war, ist jetzt die Riester-Rente und die Eigenheimzulage.

Da ich im Moment nicht unbedingt jeden Monat eine fixen Betrag
ansparen will würde ich ein flexiblere Anlage beforzugen.
Jetzt hat er gesagt etwas flexibleres als die Riester Rente
gibt es fast nicht.

Ja genau, und der FIAT-Händler, sagt, dass sein Fiat das schnellste Auto der Welt wäre. So ein Quatsch ! Frag ihn doch mal zu den Themen:

  1. Vererben
  2. Steuern
  3. Vorzeitige Kündigung
  4. Einmalbetrag wegen Lebensplanänderung

Das kann ich nicht nachvollziehen aber die
Begrünudng war wie folgt. Ich soll jetzt einen Sockelbetrag
investieren von 70 Euro im Jahr! Diese kann ich am Ende jeden
Jahres aufstocke oder auch nicht. z.B. im ersten Jahr zahle
ich 230 Euro dazu sind 300 Euro im ersten Jahr. Im Zweiten
Jahr meinetwegen nichts und im dritten 500 Euro. Das würde so
gehen und ich sichere mir die staatliche Förderung.

Typich Deutsch . . . erst auf die Förderung oder die Steuerersparniss schauen ! Der Deutsche zahlt lieber 50 Euro drauf, um 30 Euro Steuern zu sparen, als gleich die 50 zu nehmen.

Schau dir erst mal die Nachsteuerrendite an. Dann entscheide !

Das kommt mir alles sehr seltsam vor. Was denkt ihr darüber
die Riester-Rente über eine Sockelbetrag von 70 Euro laufen zu
lassen?

Das Produkt ist in den meisten Fällen Quatsch ! Es zählt nicht die Förderung, sondern die Rendite. Jeder poplige Fonds macht mehr als die Riester-Rente und du kannst das Geld verwenden wie du es willst.

Ein Problem gibt es jedoch: Der Maker erhält nicht die gesamte Provision schon zu Beginn der Laufzeit.

Gruß
Markus

Hallo,

ein Riesterfondssparplan ist von der Einführung der Unisextarife nicht betroffen. Ok, ein bisschen schon, da ab dem 85. Lebensjahr eine Rentenversicherung greift. Hier kann aber eine Einführung dieser Tarife garnicht verhindert werden, da diese Rentenversicherung erst zu deinem Renteneintrittsalter abgeschlossen wird.
Aber das spielt eine eher untergeordnete Rolle.
Die meisten wissen das garnicht. Der Unisextarif betrifft ausschließlich RiesterRenten_versicherungen_. Egal ob fondsgebunden oder klassisch.

Also, nicht scheu machen lassen, es bleibt auch nächstes Jahr genug Zeit für eine vernünftige Auswahl.

Grüße

Laber

Danke Michael,

jetzt geht es mir besser.

Also, nicht scheu machen lassen, es bleibt auch nächstes Jahr
genug Zeit für eine vernünftige Auswahl.

Ich war tatsächlich total verwirrt. Der hat mit Zahlen um sich geschmissen und ich dachte wenn ich jetzt nicht unterschreibe bricht meine ganze Zukunft ein. Am besten ich setzte mich über die besinliche Weihnachtszeit hin und informiere mich ordentlich.

Bernd.

Danke Markus für die Info.

Das Produkt ist in den meisten Fällen Quatsch ! Es zählt nicht
die Förderung, sondern die Rendite. Jeder poplige Fonds macht
mehr als die Riester-Rente und du kannst das Geld verwenden
wie du es willst.

Ein Problem gibt es jedoch: Der Maker erhält nicht die gesamte
Provision schon zu Beginn der Laufzeit.

Ja sehe ich auch so. Aber ich glaube nicht, dass das Produkt in den meisten Fällen Quatsch ist. Für mich macht das sicherlich wenig Sinn auch wenn mein Versicherungsberater das anders sieht. „Wenn Sie jetzt nicht abschließen geht ihen viel durch Lappen“.

Hallo,

also 70 Euro im Jahr zweifele ich mehr als stark an.

schau eifach mal hier.Da wird es erklärt.

https://service.allianz.de/volksrente/einstieg_1.html

Ja das ist mehr als zweifelhaft. Es geht aber nicht um die 70 euro Sockebetrag, sondern vielmehr darum erst mal die Rietserrent zu sichern und dann gegen später höher Beträge einzuzahlen. In ein paar Jahre wenn ich genügend verdiene kann ich dann mehr als 70 Euro jährlich aufwenden.

Aber das ist ja nicht der Sinn der Riesterrent. Ich stehe dieser Vorgehensweise mehr als skeptisch gegenüber (nicht aber mein Berater).

Danke
Bernd

Frage
Hallo in die Runde,
aber ist die Riesterrente nicht doch sehr flexibel. Ich hatte das so verstanden, dass man relativ frei ist, wieviel man jedes Jahr in den Fonds einzahlt. Nur um die Förderung zu bekommen, braucht es die entsprechende %-Zahl des Bruttoeinkommens.
Damit wäre doch die RR, eine Absicherung die auf die Lebensumstände eingeht. Bei anderen Versicherungen legt man sich doch auf einen Betrag fest, den man nur nach unten korrigieren kann.

Ist das falsch gedacht?
P

Hallo,

Hallo in die Runde,
aber ist die Riesterrente nicht doch sehr flexibel. Ich hatte
das so verstanden, dass man relativ frei ist, wieviel man
jedes Jahr in den Fonds einzahlt. Nur um die Förderung zu
bekommen, braucht es die entsprechende %-Zahl des
Bruttoeinkommens.

guter Punkt. Mir hat man das vorhin so erklärt. Im ersten Jahr muss ich diese %-Zahl einzahlen und in den Genuss der vollen Förderung zu kommen. Danach ist es egal es muss halt ein bestimmer Sockelbetrag eingezahlt werden. Man kann dann selbst entscheiden wie viel oder wenig man einzahlen möchte.
Ich weiß nicht ob das richtig ist, aber so habe ich es verstanden bzw. wo wurde mir das erklärt.

Yup, hört sich schlüssig an.

Ist also die Frage, was der Mindestsockelbetrag ist? Nichtsdestotrotz finde ich das Konzept doch ganz gut.

P

Hallo,

Da ich im Moment nicht unbedingt jeden Monat eine fixen Betrag
ansparen will würde ich ein flexiblere Anlage beforzugen.
Jetzt hat er gesagt etwas flexibleres als die Riester Rente
gibt es fast nicht.

Ja genau, und der FIAT-Händler, sagt, dass sein Fiat das
schnellste Auto der Welt wäre. So ein Quatsch ! Frag ihn doch
mal zu den Themen:

  1. Vererben
  2. Steuern
  3. Vorzeitige Kündigung
  4. Einmalbetrag wegen Lebensplanänderung

Extrem wichtige Punkte!

Das kann ich nicht nachvollziehen aber die
Begrünudng war wie folgt. Ich soll jetzt einen Sockelbetrag
investieren von 70 Euro im Jahr! Diese kann ich am Ende jeden
Jahres aufstocke oder auch nicht. z.B. im ersten Jahr zahle
ich 230 Euro dazu sind 300 Euro im ersten Jahr. Im Zweiten
Jahr meinetwegen nichts und im dritten 500 Euro. Das würde so
gehen und ich sichere mir die staatliche Förderung.

Typich Deutsch . . . erst auf die Förderung oder die
Steuerersparniss schauen ! Der Deutsche zahlt lieber 50 Euro
drauf, um 30 Euro Steuern zu sparen, als gleich die 50 zu
nehmen.

Schau dir erst mal die Nachsteuerrendite an. Dann entscheide !

Erstmal hört sich die Riesterrente sehr gut an, man könnte fast meinen, man kommt locker auf eine Rendite von 30 und mehr jedes Jahr, allein durch die Förderung und Steuererstattung. Allerdings erhält man die Zulagen und Erstattungen immer nur bezogen auf die eingezahlten Beiträge, die „Förderrendite“ sinkt also jedes Jahr. Allerdings darf man die Riesterrente heutzutage nicht ausser Acht lassen. Jemand, der sich mit den von dir angesprochenen Punkten auseinandersetzt und damit anfreunden kann, für den ist es vollkommen ok. Pauschal die Riesterrente als Quatsch abzutun halte ich aber dennoch für falsch! Man muss halt abwägen.
Bezüglich der Nachsteuerrendite hast du ebenfalls vollkommen recht, allerdings spielt der eigene Steuersatz im Rentenbezug eine große Rolle und den weiß man ja noch nicht. Klar, kann man schätzen, richtig kalkulieren ist aber Kaffeesatzleserei. Riesterrente schlägt allerdings voll in die Progression und muss voll versteuert werden, da kann es wirklich sein, daß ein normaler Fondssparplan oder eine Rentenversicherung besser (gewesen) wären.

Das kommt mir alles sehr seltsam vor. Was denkt ihr darüber
die Riester-Rente über eine Sockelbetrag von 70 Euro laufen zu
lassen?

Das Produkt ist in den meisten Fällen Quatsch ! Es zählt nicht
die Förderung, sondern die Rendite. Jeder poplige Fonds macht
mehr als die Riester-Rente und du kannst das Geld verwenden
wie du es willst.

Riesterfondssparplan? Beispielsweise DWS oder Unioninvestments?

Ein Problem gibt es jedoch: Der Maker erhält nicht die gesamte
Provision schon zu Beginn der Laufzeit.

Also die Provision ist fast höher als bei anderen Produkten, nur halt ratierlich. Stellt doch eine sichere „Rente“ für den Makler dar, zumindest 5 Jahre lang.

Grüße

Laber

Hallo,

2% 2005
3% 2006 +2007
ab 2008 4% vom Bruttoeinkommen,um jedes Jahr an die volle Förderung zu kommen. Immer mindestens 60€ pro Jahr.

Einzahlungen sind nach oben offen, gefördert wird aber immer nur maximal der Prozentbetrag. Wenn Riester, dann wegen der Förderung, deswegen macht es keinen Sinn mehr einzuzahlen. Vielleicht noch wegen Hartz4-Sicherheit, aber wenn mehr Geld da ist lieber in eine private Sache.

Grüße

Laber

Hallo,
mal kurz an paar Anmerkungen

Ich fnde es ja gut, dass endlich viele Riester machen wollen, aber wie es von vielen Versicherungsmarklern verkauft wird,
sorrry, aber echt ne Frechheit.

meine Versicherungsmakler will unbedingt, dass ich jetzt noch
eine Riester Rente abschließe um die Förderung noch
mitzunehmen (und wegen des Unisexterifes).

Es kommt nicht drauf an schnell noch eien Riesterrente abzuschließen, sondern das richtige Riesterprodukt für dich zufinden.
Deine Riesikoneigung, Laufzeit etc ?

Achja, Unisextarif spielen zum beispiel bei einer Rieterrente auf „Aktienfondsbasis“ keine Rolle bzw geringe Rolle .
Beispiel UniProfi Rente oder DWS

Begrünudng war wie folgt. Ich soll jetzt einen Sockelbetrag
investieren von 70 Euro im Jahr! Diese kann ich am Ende jeden
Jahres aufstocke oder auch nicht. z.B. im ersten Jahr zahle
ich 230 Euro dazu sind 300 Euro im ersten Jahr. Im Zweiten
Jahr meinetwegen nichts und im dritten 500 Euro. Das würde so
gehen und ich sichere mir die staatliche Förderung.

Wenn er dass so gesagt hat ist es Unsinn und ne Frechheit !

Meine Tipp: Informiere dich erst aufführlich !"ohne Berater! !!!
Die Höhe der Förderung hängt von der Höhe der Einzahlung im Bezug zu deinem Einkommen ab, da sich die Förderung aus Zulage und Steuervorteilen zusammensetzt.
kurz gesagt:
2 % 2005 und 3 % 2006 vom letzten Bruttoeinkommen,
um die volle Zulage zu bekommen
bzw. höchstens aber 1050 bzw 1575 Euro um die maximalen Steuervorteile zu erlangen.

Das kommt mir alles sehr seltsam vor. Was denkt ihr darüber
die Riester-Rente über eine Sockelbetrag von 70 Euro laufen zu

Also macht schon sinn auch nur mit sehr geringen beträgen anzufangen, aber ehrlich gesagt nciht bei dem Berater, der so informiert !!

gruss
Börsenfan1968

Hallo,

Hallo,

2% 2005
3% 2006 +2007
ab 2008 4% vom Bruttoeinkommen,um jedes Jahr an die volle
Förderung zu kommen. Immer mindestens 60€ pro Jahr.

Einzahlungen sind nach oben offen, gefördert wird aber immer
nur maximal der Prozentbetrag. Wenn Riester, dann wegen der
Förderung, deswegen macht es keinen Sinn mehr einzuzahlen.

Wenn schon Riester, dann macht mehr einzahlen bei allen Sinn, bei denen die Zulagenzahlung nicht das entscheidende ist, sondern der Steuervorteil (natürlich Einzahlungen nur in den Grenzen der Sonderausgabenabzugsmöglichkeit).

Vielleicht noch wegen Hartz4-Sicherheit, aber wenn mehr Geld
da ist lieber in eine private Sache.

Nun die Ämter gehen wohl soweit, für die Hartz-IV-Sicherheit nur Einzahlungen in den genannten Prozentgrenzen zu akzeptieren, also auch hier genau schauen…

Grüße

Laber

Viele Grüße

Thomas K.

Begrünudng war wie folgt. Ich soll jetzt einen Sockelbetrag
investieren von 70 Euro im Jahr! Diese kann ich am Ende jeden
Jahres aufstocke oder auch nicht. z.B. im ersten Jahr zahle
ich 230 Euro dazu sind 300 Euro im ersten Jahr. Im Zweiten
Jahr meinetwegen nichts und im dritten 500 Euro. Das würde so
gehen und ich sichere mir die staatliche Förderung.

Wenn er dass so gesagt hat ist es Unsinn und ne Frechheit !

Ganz ehrlich Börsenfann1968: wenn du davon keine Ahnung hast dann äussere dich auch nicht dazu. Die Aussagen sind nicht annähernd so falsch wie du es behauptest sondern völlig richtig. Ein einziger Betrag stimmt nicht.

Es gibt auch individuelle Verträge, in die nicht 2% bzw. 3% vom letzten Jahresbruttogehalt eigenzahlt werden muss.
Der Mindestsparbetrag für die Riester-Rente beträgt monatlich 5 Euro (60Euro im Jahr - Stichwort: Sockelbeitrag). Damit erhält man die Mindestförderung. Darüberhinaus ist es sehr wohl möglich mehr einzuzahlen. Der Betrag kann frei gewählt werden. Höhere Beträge von z.B. 120Euro jährlich können auch wieder auf 60Euro jährlich herunter gefahren werden. Also ein sehr flexibler Vertrag. Minimum sind aber 60Euro jährlich.
Und nichts anderes hat sein Berater gesagt: „Ich soll jetzt einen Sockelbetrag investieren von 70 Euro im Jahr!“ Besser wäre gewesen wenn er PRO Jahr gesagt hätte.

Meine Tipp: Informiere dich erst aufführlich !"ohne Berater!
!!!

Guter Tipp: und schon gar nicht von Börsenfan beraten lassen.

Die Höhe der Förderung hängt von der Höhe der Einzahlung im
Bezug zu deinem Einkommen ab, da sich die Förderung aus Zulage
und Steuervorteilen zusammensetzt.
kurz gesagt:
2 % 2005 und 3 % 2006 vom letzten Bruttoeinkommen,
um die volle Zulage zu bekommen
bzw. höchstens aber 1050 bzw 1575 Euro um die maximalen
Steuervorteile zu erlangen.

Wenn man denn die MAXIMALE Förderung und Steuervorteil will. Die Aussage des Beraters ist nach wie vor richtig. Du hast es gerade bestätigt.

Das kommt mir alles sehr seltsam vor. Was denkt ihr darüber
die Riester-Rente über eine Sockelbetrag von 70 Euro laufen zu

Macht durchaus Sinn, wenn man nicht irgendwann 4% seines Bruttoeinkommens investieren will und nicht auf maximale Förderung sowie Steuervorteil aus ist.
Denn Sockelbeitrag zu bezahlen und dann die Mindestförderung (also ein bisschen Geld vom Staat geschenkt bekommen) ist durchaus eine gute Sache.

Also macht schon sinn auch nur mit sehr geringen beträgen
anzufangen, aber ehrlich gesagt nciht bei dem Berater, der so
informiert !!

gruss
Börsenfan1968

Erst recht nicht bei Personen, die keine Ahnung haben.

gruss
-ls-

[email protected]

Hallo Lars und Danke.

Es gibt auch individuelle Verträge, in die nicht 2% bzw. 3%
vom letzten Jahresbruttogehalt eigenzahlt werden muss.
Der Mindestsparbetrag für die Riester-Rente beträgt monatlich
5 Euro (60Euro im Jahr - Stichwort: Sockelbeitrag). Damit
erhält man die Mindestförderung. Darüberhinaus ist es sehr
wohl möglich mehr einzuzahlen. Der Betrag kann frei gewählt
werden. Höhere Beträge von z.B. 120Euro jährlich können auch
wieder auf 60Euro jährlich herunter gefahren werden. Also ein
sehr flexibler Vertrag. Minimum sind aber 60Euro jährlich.
Und nichts anderes hat sein Berater gesagt: „Ich soll jetzt
einen Sockelbetrag investieren von 70 Euro im Jahr!“ Besser
wäre gewesen wenn er PRO Jahr gesagt hätte.

Also geht es doch. Es ist also sehr flixibel. Um mir die Mindesförederung zu sichern reichen 5 Euro pro Monat macht 60 Euro und nicht 70 Euro. Wie hoch ist denn die Mindestförderung?

Macht durchaus Sinn, wenn man nicht irgendwann 4% seines
Bruttoeinkommens investieren will und nicht auf maximale
Förderung sowie Steuervorteil aus ist.
Denn Sockelbeitrag zu bezahlen und dann die Mindestförderung
(also ein bisschen Geld vom Staat geschenkt bekommen) ist
durchaus eine gute Sache.

Genau das ist der Punkt. Ich will jetzt noch nicht 4 % meines Bruttoeinkommes für Rieter investieren. Später wenn ich genug Geld habe kann ich das gerne tun. Aber jetzt erstmal geringe Beträge einzahlen.

Alternativ könnte man auch darüber nachdenk die 60 Euro anders zu investieren.

Danke

Bernd

ach du schon wieder,
du bist schon mal unfreundlich und persönlich mir gegenüber geworden, aber auch nicht nur bei mir gegeüber.

sorry ich sagte es glaube ich sagte es damals schon mal,
das ich mit dir nicht mehr diskutiere.
Andere im Forum wohl auch nicht mehr.

Ganz ehrlich Börsenfann1968: wenn du davon keine Ahnung hast
Guter Tipp: und schon gar nicht von Börsenfan beraten lassen.
Erst recht nicht bei Personen, die keine Ahnung haben.

gruss
-ls-

[email protected]

Unfreundlich wie immer.

Börsenfan1968

Hallo,

Hallo,

2% 2005
3% 2006 +2007
ab 2008 4% vom Bruttoeinkommen,um jedes Jahr an die volle
Förderung zu kommen. Immer mindestens 60€ pro Jahr.

Einzahlungen sind nach oben offen, gefördert wird aber immer
nur maximal der Prozentbetrag. Wenn Riester, dann wegen der
Förderung, deswegen macht es keinen Sinn mehr einzuzahlen.

Wenn schon Riester, dann macht mehr einzahlen bei allen Sinn,
bei denen die Zulagenzahlung nicht das entscheidende ist,
sondern der Steuervorteil (natürlich Einzahlungen nur in den
Grenzen der Sonderausgabenabzugsmöglichkeit).

Deswegen habe ich extra Förderung geschrieben, und nicht nur Zulagen, denn Förderung = Zulagen + Steuervorteil. Bitte aufmerksam lesen.

Vielleicht noch wegen Hartz4-Sicherheit, aber wenn mehr Geld
da ist lieber in eine private Sache.

Nun die Ämter gehen wohl soweit, für die Hartz-IV-Sicherheit
nur Einzahlungen in den genannten Prozentgrenzen zu
akzeptieren, also auch hier genau schauen…

Also „die Ämter“ betrachten nur den Teil der Einzahlungen als Hartz4-sicher, der innerhalb der geförderten Prozente liegt? Das weiß ich nun wirklich nicht, aber ich bezweifle, das es so ist. Wäre ja wieder ein Ding! Woher weisst du das denn?

Grüße

Laber

Ui du hast doch Recht
Habe grade gesehen, daß ich geschrieben habe, es wird nur der maximale Prozentbertrag gefördert, was so nicht ganz richtig ist.

Also sorry, danke für die Korrektur.
Hach, ist garnicht so leicht, in einem Forum schriftlich das zu sagen, was man auch wirklich sagen will.

Grüße

Laber

Hallo Lars und Danke.

Es gibt auch individuelle Verträge, in die nicht 2% bzw. 3%
vom letzten Jahresbruttogehalt eigenzahlt werden muss.
Der Mindestsparbetrag für die Riester-Rente beträgt monatlich
5 Euro (60Euro im Jahr - Stichwort: Sockelbeitrag). Damit
erhält man die Mindestförderung. Darüberhinaus ist es sehr
wohl möglich mehr einzuzahlen. Der Betrag kann frei gewählt
werden. Höhere Beträge von z.B. 120Euro jährlich können auch
wieder auf 60Euro jährlich herunter gefahren werden. Also ein
sehr flexibler Vertrag. Minimum sind aber 60Euro jährlich.
Und nichts anderes hat sein Berater gesagt: „Ich soll jetzt
einen Sockelbetrag investieren von 70 Euro im Jahr!“ Besser
wäre gewesen wenn er PRO Jahr gesagt hätte.

Also geht es doch. Es ist also sehr flixibel. Um mir die
Mindesförederung zu sichern reichen 5 Euro pro Monat macht 60
Euro und nicht 70 Euro. Wie hoch ist denn die
Mindestförderung?

Die Zahlen habe ich nicht im Kopf. Aber dein Berater wird sicherlich einen Laptop haben. Der spuckt dann sofort den Förderbetrag mit aus. Aufjedenfall ist es bei uns so. Da wird der Förderbetrag und der %tuale Steuervorteil gleich mit angezeigt.

Macht durchaus Sinn, wenn man nicht irgendwann 4% seines
Bruttoeinkommens investieren will und nicht auf maximale
Förderung sowie Steuervorteil aus ist.
Denn Sockelbeitrag zu bezahlen und dann die Mindestförderung
(also ein bisschen Geld vom Staat geschenkt bekommen) ist
durchaus eine gute Sache.

Genau das ist der Punkt. Ich will jetzt noch nicht 4 % meines
Bruttoeinkommes für Rieter investieren. Später wenn ich genug
Geld habe kann ich das gerne tun. Aber jetzt erstmal geringe
Beträge einzahlen.

Richtig, das ist ganz dir überlassen. Zu berücksichtigen ist nur: solltest du dich entscheiden mehr in den Vertrag einzuzahlen, dass du dir vorher überlegst, ob du das wuppen kannst, weil du erst am Jahresende bzw. Jahresanfang (kommt drauf an wie man es sieht) wieder den Betrag vermindern kannst. Ist also immer auf ein Jahr zu sehen.

Alternativ könnte man auch darüber nachdenk die 60 Euro anders
zu investieren.

Ja könnte man natürlich machen. Das gute an der Riester-Rente ist aber eben, dass du zwischen den Mindest- und Höchstsätzen hin und her springen kannst. Und das ganze ohne erneute Gesundheitsprüfung, wie man es bei Lebensversicherungen kennt. Bei anderen Anlageformen muss du dich meistens schon jetzt für einen fixen Betrag entscheiden.
Die Riester-Rente ist also wirklich eine feine Sache für Leute, die bereits eine Altersvorsorge haben oder auch für Leute, wie du selber sagst, die jetzt noch nicht so viel einzahlen wollen später aber vielleicht mehr. Für Menschen mit Kindern lohnt sich dieser Vertrag doppelt.

Je nach Unternehmen können auch schon bei kleinen Beiträgen aus eigener Tasche + Zulagen vom Staat + Verzinsung später sehr gute Rentenauszahlungen herauskommen. Ich würde bei einigen Unternehmen anfragen und Vergleichen, wer dir später die höchste garantierte Rente auszahlt.

Gruss
-ls-

[email protected]