aber für mich
ist der Schwa eine sehr abgeschwächte Form des „e“
ist es NICHT.
das wort sch’wa hat den laut drin, wenn man es richtig sagen kann! es ist eher ein neutraler vorkal, der zwischen a,o und ö liegt. er ist sehr dumpf, der mund wird kaum geöffnet.
wenn amerikaner sprechen, dann gibt es diesen laut auch als vollen vokal, nämlich ein wenig länger. beispiele: come, done, but, love.
aber für mich
ist der Schwa eine sehr abgeschwächte Form des „e“
ist es NICHT.
Naja, doch, irgendwie…
das wort sch’wa hat den laut drin, wenn man es richtig sagen
kann! es ist eher ein neutraler vorkal, der zwischen a,o und ö
liegt. er ist sehr dumpf, der mund wird kaum geöffnet.
Jo, wie in [di:nə], wie schon gesagt. Und etwas zwischen a, o und ö kommt einem abgeschwächeten e schon recht nahe.
wenn amerikaner sprechen
Und darin liegt vielleicht das Problem. Ich wage mal zu behaupten, dass wir hier die ganze Zeit vom typischen „Britisch Englisch“, welches man (sinnvoller Weise) in der Schule lernt, gesprochen haben. Und da ist nunmal kein Schwa in „love“, so wie es die Amerikaner sprechen, die ja gerne mal was verschlucken und auch noch mit 20 Kaugummies im Mund untereinander kommunizieren können:wink:.
auch im amerikanischen Englisch wird weder ‚cop‘ noch
‚cob‘ mit einem offenen ‚a‘ ausgesprochen.
Vielleicht einigt ihr euch erst einmal, was ihr unter „offen“ versteht. Alle „a-Laute“ (æ, ɑː, ɒ, ʌ, a, ɐ) im Englischen und Deutschen sind offen, fast offen oder halboffen. Liegt ja auch in der Natur der Sache. Sprich mal ein „i“ und dann ein „a“, ohne die Stellung der Zunge zu verändern.
Ich meine: Ich habe nicht das Gefühl, dass die meisten hier in der Lage sind, ich schließe mich da durchaus ein, Vokale sonderlich exakt zu hören und zu beschreiben. Da wir uns hier nicht unterhalten und die gemeinten Laute vormachen können, vertraue ich der Aufzeichnung eines Fachmanns, möglichst aus dem englischsprachigen Raum, zunächst einmal mehr als den Hobby-Empirikern hier.
ein vokal irgendwo zwischen o und a und ö
Ich glaube schon zu wissen, was du meinst, aber bei solchen Beschreibungen schreibt man doch schnell aneinander vorbei.
Ich wage mal zu
behaupten, dass wir hier die ganze Zeit vom typischen
„Britisch Englisch“
die ursprungsfrage kam auf, da stefan raab angeblic kein englisch kann da er statt laff lohw sagt. DAS war die ausgangsfrage! die antwort ist wahrscheinlich eher: raab sprach ammerikanisisert. das kann absicht, ein gag, gewesen sein, oder auch nicht, weil er es immer so macht, weil ers so gelernt hat oder sich angewöhnt hat.
welches man (sinnvoller Weise) in der
Schule lernt, gesprochen haben.
was soll daran sinnvoll sein?? 90% aller begegnungen mit dem englischen sind amerikanisch, nicht nur weil dort einfach mehr menschen leben, sondern weil diese sprache durch kultur, film, fernsehen, wissenschaft, wirtschaft usw. einfach allgegenwärtig ist. in englischschulen (wall street institute, berlitz usw.) wird auch immer mehr nur das unterrichtet - sinnvollerweise!!
die ja gerne mal
was verschlucken und auch noch mit 20 Kaugummies im Mund
untereinander kommunizieren können:wink:
war ja klar daß so ein unsachlicher kommentar kommen mußte. aufschlußreich.
vertraue ich der Aufzeichnung eines Fachmanns, möglichst aus
dem englischsprachigen Raum, zunächst einmal mehr als den
Hobby-Empirikern hier.
was in irgendwelchen büchern steht, ist gerade bei gesprochener sprache völlig schnuppe. es gilt das als richtig, was erstens verstanden und zweitens als „nicht seltsam“ empfunden wird.
wenn stefan raab amerikanisiert spricht (warum auch immer), dann ist das sein recht. wenn er loohw sagt, dann ist es ebenso richtig wie andere ausspracheformen. wichtig wäre dann eher zu wissen, inwiefern er in derselben sprachform bleiben kann bzw. wie gut er sie beherrscht. da ich pro7 nicht empfange, werde ich das aber nicht wissen können.
Ich glaube schon zu wissen, was du meinst, aber bei solchen
Beschreibungen schreibt man doch schnell aneinander vorbei.
was in irgendwelchen büchern steht, ist gerade bei
gesprochener sprache völlig schnuppe.
Schon mal was von deskriptiver Linguistik gehört? Da machen die nämlich genau das, was wir hier versuchen, nur professionell: Hören, was die Leute sagen, und aufschreiben. Man könnte mit Leichtigkeit ein Dutzend Bücher auftreiben, die sich nur damit beschäftigen, die dialektalen Unterschiede im Englischen aufzuzeichnen und zu untersuchen.
wenn stefan raab amerikanisiert spricht (warum auch immer) …
Da ich nichts darüber gefunden habe, dass Stefan Raab längere Zeit im englischsprachigen Ausland verbracht hat und auch nicht annehme, dass er sich intensiven Sprachstudien hingegeben hat, könnte man annehmen, er spreche das mäßige Schulenglisch, das er auf dem Gymnasium gelernt hat. Die meisten von uns tun das.
Was soll die ganze Aufregung? Elvis war Südstaatler (USA). Natürlich hat er nen Südstaatenakzent. Daneben gibt es ungefähr 150.000 andere regionale Varianten, von Adelaide üder Bombay bis Greenwich, die von keinem Aussprachewörterbuch erfaßt werden können. Transkription ist zu ungenau.
Im übrigen: Ein Kölner spricht das „l“ in „Kölsch“ auch anders aus als jemand aus Geilenkirchen. Und vergiß Raab, dieses hirnlose Ami-Imitat. Meine Meinung: Ami, go home! (stand in den 50er Jahren an den Ruinen der Häuser in Karlsruhe. Logo - der Ami hatte die Häuser plattgemacht).
jo perrey
PS.: Mehr MacDonaldo-Börger fressen, mehr Travolta gucken und natürlich Taxi-Driver reinziehn, Leute! Kultur pur.