Fahrgemeinschaften sind an allem Schuld? (o.T.)
Hallo,
Schon allein die Versicherungssituation ist ein Hindernis:
wenn Du einen Unfall baust, zahlst Du die Kosten der
Verletzten, also evtl. ein paar Millionen €. Eine
Insassenunfallversicherung ist ein Tropfen auf den heißen
Stein und kostet Geld.
Völliger Unsinn. Es zahlt die Haftpflichtversicherung des Fahrers. Und er selber nur die Höherstufung, das sind aber nun wirklich keine Millionen. Niemand zahlt die Kosten für die Verletzten selbst, wenn er nicht grad mit einem nicht zugelassenen oder nicht versicherten Fahrzeug unterwegs ist.
Schadstoffeinsparung: viele werden sich dann größere Autos
zulegen: der Anteil der Mitfahrer ermöglict es. Meist kann man
sagen: größere Motore = mehr Schadstoffe.
Etwas weit hergeholt. Ich kenen keinen, der wegen einer Fahrgemeinschaft extra ein größeres Auto mit höherem Spritverbrauch angeschafft hat. Wobei ein Fahrzeug mit höherem Verbrauch immer noch weniger verbraucht als zwei einzelne Fahrzeuge.
Freundschaften: ich habe da so meine Erfahrungen sammeln
müssen. Ein bis dahin Freund wandelte sich immer mehr zum
Feind. Ich weiß heute noch nicht warum.
Ich auch nicht. Was hat das übrigens mit Fahrgemeinschaften zu tuin?
Ich glaube, es wäre besser, reine Stadt(zweit-)autos besonders
zu fördern. Dann bleibt die Familienkutsche daheim (vielleicht
für Mama zum einkaufen) und das 3-Liter Auto bringt den
Familienernährer in die Maloche.
Kannst Du doch heute schon haben. Ein Arbeitskollege z.B. hat statt einer Familienkutsche zwei kleine Fiats. Man muß nur wollen…
Auch versicherungstechnisch
wüsste ich eine Lösung: eine Versicherung für beide Autos…
doch nur eines darf damit bewegt werden. So wie bei der
Twincard im Mobiltelefon. Das würde kräftig Energie sparen.
In einigen Ländern gibt es das schon (Schweiz, glaube ich). Aber wolltest Du nicht 2 Autos gleichzeitig bewegen? Eins in dei Arbeit und eins zum Einkaufen?
Denn es ist einwandfrei angenehmer, mit der kleinen Rutsche
(mit allen Komfort und -zurück) in die Arbeit zu fahren und
keine Parkplatzprobleme zu haben.
Also, was nun - 3Liter-Auto oder doch was mit allem Luxus? Und warum hat man dann automatisch keine Parkplatzprobleme? Und warum hat man in einer Fahrgemeinschaft welche?
außerdem würde am
Monatsletzten mehr im Geldbeutel übrig sein, als mit der
Totgaburt Steuersenkung. Aber das würde ja weniger
Steuereinnahmen bedeuten.
Warum hätte man dann mehr Geld in der Tasche? Ein ‚halbes‘ Auto, erst Recht mit allem Luxus, den Du haben willst, kostet mit absoluter Sicherheit mehr als die Hälfte eines großen. Und wenn Du dann mal nachrechnest, stellst Du fest, daß die Spritkosten gar nicht DER Kostenfaktor beim Autobesitz ist. Also, wo ist die große Ersparnis?
Btw., bei einer Fahrgemeinschaft braucht man kein zweites Auto. Nicht mal ein kleines. Weil das eigene nur höchstens jeden zweiten Tag gebraucht wird.
Axel