Automobilindustrie - Jammerlappen

Hallo

alle Autobauer jammer und heulen - aber hat sich schon jemand von den Gedanken gemacht wer sich die Autos noch kaufen kann. Nur zum Vergleich im Jahre 1998 hat ein Kombi 20300 DM gekostet, heute kostet das gleiche Modell 23000€ es hat sich außer dem Facelifting groß nichts geändert.
Anderes Beispiel bei einer Autozeitschrift wurde ein Ford S Max im Dauertest vorgestellt, dieser hat 41000€ gekostet, wenn man bedenkt sorry ich falle immer wieder mal in die DM-Zeiten sind dies knapp 80000DM.
Wieso sind die Autos so teuer geworden. Wenn ich die Löhne von Handwerkern und den Autobauern ( ich kenne jemand der im Sep.2008 26,80€ die Stunde verdient hat) vergleiche ohne deren sonstige Vergünstigungen sind diese bzw. die Gewerkschaften nicht ganz mit unschuldig. Nur alles auf die Rohkosten zu schieben gilt nicht auch die Handwerker benötigen Material.
Die Preis im Handwerk sind so nicht gestiegen wenn ich Rechnungen von 1998 zu 2008 vergleiche.

Also bietet wieder Autos zu realen Preisen an und sie werden wieder gekauft.

Denke nur ich so oder wie ist eure Meinung.

Hi,

ich denke vor allem, dass man Jahre lang an der Zukunft vorbeientwickelt hat.

Wenn ich mir die großen Geländewagen ansehe, wird mir immer schlecht, weil

  1. die Dinger einen unverschämten Spritverbrauch haben
  2. der Fahrer eines normalen Autos oder gar eines Kleinwagens bei einem Frontalcrash keine Chance hätte
  3. ich es für abartig halte, ein Auto außschließlich im Stadtverkehr zu nutzen, dass offentsichtlich für irgendwelche Wüstenrennen gebaut wurde

So lange Geld da war, gingen diese Straßenpanzer gut - Ökologie war dabei Nebensache - und die Autofirmen konnten Kasse machen.

Jetzt, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt, wird geheult und der Staat soll es richten. Hätte man konsequent auf Kleinwagen und umweltfreundliche Motoren gesetzt, dann hätte man nun keine Sorgen.

Gruß,

Moin!

ich denke vor allem, dass man Jahre lang an der Zukunft
vorbeientwickelt hat.

Wenn ich mir die großen Geländewagen ansehe, wird mir immer
schlecht, weil

Als Fahrer eines solchen Wagens muss ich natürlich sofort intervenieren…

  1. die Dinger einen unverschämten Spritverbrauch haben

…was relativ ist, niemanden etwas angeht und solange ich das bezahle mein Problem ist.
Beschwert sich der landläufige SUV-Kritiker über den Spritverbrauch eines Mercedes E 350 T 4matic, der genau so hoch ist wie bei meinem Volvo XC 90 2.5T oder über den Verbrauch eines VW Bus T5 V6, der um 20% höher liegt?

Man sollte sich zunächst mit den Fakten und der Nutzung solcher Fahrzeuge beschäftigen, bevor man pauschal urteilt.
Ein Benziner SUV, das wie meines Euro4 hat und 10.000 Km p.a. läuft ist sicherlich besser für die Umwelt als ein Golf 4 TDI, der 50.000 Km p.a. zum Pendeln genutzt wird.

  1. der Fahrer eines normalen Autos oder gar eines Kleinwagens
    bei einem Frontalcrash keine Chance hätte

Schon mal was von Partnerschutz gehört?
Dein Argument ist seit ca. 1998 hinfällig.

  1. ich es für abartig halte, ein Auto außschließlich im
    Stadtverkehr zu nutzen, dass offentsichtlich für irgendwelche
    Wüstenrennen gebaut wurde

Das geht Dich nichts an.

So lange Geld da war, gingen diese Straßenpanzer gut -
Ökologie war dabei Nebensache - und die Autofirmen konnten
Kasse machen.

Jetzt, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt, wird geheult
und der Staat soll es richten. Hätte man konsequent auf
Kleinwagen und umweltfreundliche Motoren gesetzt, dann hätte
man nun keine Sorgen.

Es gibt seit locker 25 Jahren sehr sparsame Kleinwagen.
Sie wurden auch gut verkauft.
Nur eine 6-köpfige Familie oder menschen, die viel in die Berge fahren können mti solchen Autos nichts anfangen.

Deshalb gibt es nicht das Einheits-Auto. Denn dafür wäre ein politisches System nötig, das ca. 70% der Deutschen ablehnen. Hatten wir ja schon mal.

Gruß,
M.

Hi!

Also bietet wieder Autos zu realen Preisen an und sie werden
wieder gekauft.

Denke nur ich so oder wie ist eure Meinung.

Ich sehe das ähnlich.
Manche Branchen haben sich mti der Einführung des Euro einen großen Schluck aus der Pulle gegönnt.
Zusätzlich zur Wertvernichtung durch die Währungsreform kam so noch eine, allerdings gut vertuschte, Teuerungsrate über Deutschland.

Beim Thema Auto kommt noch der hohe Wertverlust hinzu, den es so vor 10 Jahren noch nicht gab und die horrenden Unterhaltskosten.
Einen opel Vectra für 200 D-Mark zur Inspektion zu bringen läuft heute, trotz nicht signifikant neuerer Technik, nicht mehr.
Konkret: Opel Vectra 1.6 16V, 100 PS Benziner. Service in 2000 kostete ca. 190 DM.
Heute liegt man bei mindestens 240 Eur.

Kaufpreis: 25.000 Dm vs. ca. 23.000 Eur für den billigsten Vectra letztes Jahr.
Ausstattungs- und leistungsbereinigt dürften wir bei einem realen Unterschied von 30.000 DM vs. 23.000 Eur liegen.

Gruß,
M.

Hi,

Als Fahrer eines solchen Wagens muss ich natürlich sofort
intervenieren…

  1. die Dinger einen unverschämten Spritverbrauch haben

…was relativ ist, niemanden etwas angeht und solange ich das
bezahle mein Problem ist.

Nun, der Dreck den Du täglich rausbläst, geht mich schon was an. Dass sich außerdem die Spritfresser auf den Öl-Preis nicht besonders positiv auswirken, ebenfalls.

Beschwert sich der landläufige SUV-Kritiker über den
Spritverbrauch eines Mercedes E 350 T 4matic, der genau so
hoch ist wie bei meinem Volvo XC 90 2.5T oder über den
Verbrauch eines VW Bus T5 V6, der um 20% höher liegt?

Ja, tue ich, da ich jedes Auto für nicht sinnvoll halte, bei dem zum Transport von 80 kg Mensch mehrere Tonnen Stahl mittransportiert werden müssen (hinzu kommen für den Stadtverkehr gleichsam nützliche wie energiesparende Eigenschaften wie Allrad, 285er Reifen und einem CW-Wert wie ein Kleiderschrank).

Ein Benziner SUV, das wie meines Euro4 hat und 10.000 Km p.a.
läuft ist sicherlich besser für die Umwelt als ein Golf 4 TDI,
der 50.000 Km p.a. zum Pendeln genutzt wird.

Wer vergleicht denn hier jetzt Äpfel mit Birnen?
Der Golf-Fahrer hat ja auch das 5fache an Strecke zurückgelegt oder willst Du andeuten dass SUV-Fahrer weniger weit fahren?

Wobei ich nicht wissen will was ein SUV gerade bei Kurzstrecken so rausbläst Euro-Norm hin oder her. Abgesehen mal davon, dass der Energiemehrverbrauch allein bei der Herstellung nicht in Deine Beispiele mit einfließt.

Oder willst Du behaupten, dass Dein SUV genauso gut für die Umwelt ist, wie ein Kleinwagen, der die Euro4 Norm erfüllt?

  1. der Fahrer eines normalen Autos oder gar eines Kleinwagens
    bei einem Frontalcrash keine Chance hätte

Schon mal was von Partnerschutz gehört?
Dein Argument ist seit ca. 1998 hinfällig.

Klar, wie dieser Test von 2008 beweist:
http://auto.freenet.de/news/neuheiten/crashtest-fiat…

  1. ich es für abartig halte, ein Auto außschließlich im
    Stadtverkehr zu nutzen, dass offentsichtlich für irgendwelche
    Wüstenrennen gebaut wurde

Das geht Dich nichts an.

Meine Meinung darf aber äußern, schließlich ist dass hier noch ein freies Land.

Es gibt seit locker 25 Jahren sehr sparsame Kleinwagen.
Sie wurden auch gut verkauft.
Nur eine 6-köpfige Familie oder menschen, die viel in die
Berge fahren können mti solchen Autos nichts anfangen.

Klar, alleine hier in München gehören alle SUVs 6-köpfigen Familien, die viel in die Berge fahren. Vor allem jene SUVs, die aus dem Hause Porsche oder BMW oder Mercedes stammen…

Komisch nur, dass ich selten mehr als einen Fahrer darin sehe. Interessant wie viele Menschen im Anzug gerade auf dem Weg in die Berge sind…

Deshalb gibt es nicht das Einheits-Auto. Denn dafür wäre ein
politisches System nötig, das ca. 70% der Deutschen ablehnen.
Hatten wir ja schon mal.

Wer redet denn vom Einheitsauto?

Allerdings hat es etwas mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, ob ich mich für ein Fortbewegungsmittel entscheide, dass das vier- bis fünffache der Energiekosten (Herstellung und Nutzung zusammengerechnet) von dem verbraucht, was eigentlich für ein gutes Auto nötig wäre.

Sprechen wir doch aus was es ist: Es sind Statussymbole!

Und der Fehler der (deutschen) Autoindustrie war es, jahrelang zu sehr auf diese zu setzen, anstatt an Alternativen zu arbeiten.

Gruß,

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Hi,

ich denke vor allem, dass man Jahre lang an der Zukunft
vorbeientwickelt hat.

Wenn ich mir die großen Geländewagen ansehe, wird mir immer
schlecht, weil

  1. die Dinger einen unverschämten Spritverbrauch haben
  2. der Fahrer eines normalen Autos oder gar eines Kleinwagens
    bei einem Frontalcrash keine Chance hätte
  3. ich es für abartig halte, ein Auto außschließlich im
    Stadtverkehr zu nutzen, dass offentsichtlich für irgendwelche
    Wüstenrennen gebaut wurde

Hallo mir geht es nicht um die Autos gegeneinander schlecht zu machen. Ich stimme Mathias mit seiner Meinung zu. Natürlich sind die Autos manchmal Zweck entfremdet, aber das ist doch wohl jedem sein eigenes „Bier“. Wir haben in unserem Staat schon genug Kontrolle und Regelungen, nun bitte nicht auch noch was man zu fahren hat.

So lange Geld da war, gingen diese Straßenpanzer gut -
Ökologie war dabei Nebensache - und die Autofirmen konnten
Kasse machen.

Jetzt, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt, wird geheult
und der Staat soll es richten. Hätte man konsequent auf
Kleinwagen und umweltfreundliche Motoren gesetzt, dann hätte
man nun keine Sorgen.

Hast du dir einmal die Preise von einem Kleinwagen angesehen ?
Darum geht es doch nicht ob große oder kleine Autos, es geht um die Überheblichkeit von den Automobilkonzernen und aber auch von den Arbeitern die dort arbeiten. Manch einer der im Handwerk oder im Sozialwesen arbeitet schuftet mehr und bekommt dafür eigentlich zu wenig.

Gruß,

Wulfman

Hallo Sax76,

du gehst am Thema vorbei, mir ist es nicht darum gegangen das sich nun die „Minis“ gegen die „SUV“ die Köpfe einschlagen.
Ich habe nicht von der Ökobilanz geschrieben sonder um die allgemeine Preisunverschämtheit der Autos.

Also nun bitte keinen Krieg anfangen, sonder sachlich bleiben.

wulfman

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Hallo,

Dass sich außerdem die Spritfresser auf den Öl-Preis nicht
besonders positiv auswirken, ebenfalls.

BWL ist nicht dein Steckenpferd oder?

Wenn sich da was ändern würde dann dienen die SUVs eher dazu deinen
Sprit billiger zu machen.

Angebot und Nachfrage.

Gruß
Stefan

Hallo

alle Autobauer jammer und heulen

Das macht meine Tochter auch wenn sie sich verspricht damit etwas
zu bekommen.

Also bietet wieder Autos zu realen Preisen an und sie werden
wieder gekauft.

Sie haben die Autos angeboten die gekauft wurden. Niemand wollte
einen BMW mit 75PS aber die Dinger mit 180PS und mehr wurden gekauft.

Wir die Autokäufer haben doch den Markt im wesentlichen bestimmt.
Würde niemand einen Golf für 30.000 Euro kaufen gäbe es solche Autos
nicht.

Denke nur ich so oder wie ist eure Meinung.

Es gilt auch bei Autos „Angebot und Nachfrage“.

Gruß
Stefan

Hi,

seit wann würde bei einem begrenzten Angebot die durch SUVs erhöhte Nachfrage den Sprit billiger machen?

Verstehe ich nicht, bin aber auch kein BWLer…:wink:

Gruß,

Hi,

du gehst am Thema vorbei, mir ist es nicht darum gegangen das
sich nun die „Minis“ gegen die „SUV“ die Köpfe einschlagen.
Ich habe nicht von der Ökobilanz geschrieben sonder um die
allgemeine Preisunverschämtheit der Autos.

Ich halte aber gerade die großen Schlitten für eines der Grundprobleme an denen die Autoindustrie jetzt krankt.

Und hätte man von dem Geld und mit der Energie Kleinwagen produziert, dann wären die Preise deutlich niedriger (Du weisst schon „Angebot und Nachfrage“ :wink:.

Die Arbeiter hätten allerdings wahrscheinlich nix von, denn das Geld verdienen eh andere…

Aber gut wenn Du es nicht hören willst, bin ich auch wieder weg…

Gruß,

Hi,

Hast du dir einmal die Preise von einem Kleinwagen angesehen ?

Ja. Es gibt sie ab etwa 7500 Euro aufwärts. Nach oben sind keine oder kaum Grenzen gesetzt, so dass sich jeder sein Auto nach seinen Wünschen und/oder seinen finanziellen Möglichkeiten zusammenstellen kann.
Wer sich solche Autos neu nicht kaufen kann oder will, hat eine großen Gebrauchtwagenmarkt, wo er sich bedienen kann.
Wo ist das Problem?

Darum geht es doch nicht ob große oder kleine Autos, es geht
um die Überheblichkeit von den Automobilkonzernen und aber
auch von den Arbeitern die dort arbeiten.

Wo siehst du da Überheblichkeiten? Die Hersteller bieten ihre Produkte zu marktgerechten Preisen an, denn sonst würde sie nicht gekauft.
Und wo bei den Werkern am Band Überheblichkeit stattfinden soll, erschließt sich mir nun gleich gar nicht.

Manch einer der im
Handwerk oder im Sozialwesen arbeitet schuftet mehr und
bekommt dafür eigentlich zu wenig.

Inwiefern hat ein Automobilkonzern irgendeinen Einfluss auf das Einkommen von Handwerkern oder Arbeitnehmern im Sozialwesen?

WoDi

Hi,

du gehst am Thema vorbei, mir ist es nicht darum gegangen das
sich nun die „Minis“ gegen die „SUV“ die Köpfe einschlagen.
Ich habe nicht von der Ökobilanz geschrieben sonder um die
allgemeine Preisunverschämtheit der Autos.

Ich halte aber gerade die großen Schlitten für eines der
Grundprobleme an denen die Autoindustrie jetzt krankt.

kann ich nicht nachvollziehen, der der Prozentsatz der Oberklasse ist meiner meinung zu gering. Es geht um die Mittelklasse und die Minis die sind doch Prozentual die meist gebauten, welche auch für den kleinen Mann gedacht sind. Die großen sind doch nur das Prestige der Konzerne dort wird nicht soviel verdient.

Und hätte man von dem Geld und mit der Energie Kleinwagen
produziert, dann wären die Preise deutlich niedriger (Du
weisst schon „Angebot und Nachfrage“ :wink:.

Ja na klar aber ich klaube nicht das die dann billiger wären selbst wenn die Nachfrage da wäre. Oder war von 1998 bis jetzt keine Nachfrage? Schau doch mal die Preise vom Jahr 1999/2000 an egal welches Modell und vergleiche es mit heute – annähernd verdoppelt oder noch darüber, das ist es was mich ärgert und da sind nicht nur die Autohersteller sonder auch deren Mitarbeiter schuld.

Die Arbeiter hätten allerdings wahrscheinlich nix von, denn
das Geld verdienen eh andere…

Aber gut wenn Du es nicht hören willst, bin ich auch wieder
weg…

Ich habe nicht geschrieben das ich deine Kommentare nicht lesen will.
Aber es geht doch darum das sich Ottonormalverbraucher wieder ein Auto zu einem vernünftigen Preis leisten kann. Ich mit vier Kindern muß schon kratzen um ein neues Auto kaufen zu können, oder bin ich jetzt vielleicht schuld das ich vier Kinder habe, aber ich brauche leider ein größeres.

Gruß Wulfman

Gruß,

Hi,

Hast du dir einmal die Preise von einem Kleinwagen angesehen ?

Ja. Es gibt sie ab etwa 7500 Euro aufwärts. Nach oben sind
keine oder kaum Grenzen gesetzt, so dass sich jeder sein Auto
nach seinen Wünschen und/oder seinen finanziellen
Möglichkeiten zusammenstellen kann.
Wer sich solche Autos neu nicht kaufen kann oder will, hat
eine großen Gebrauchtwagenmarkt, wo er sich bedienen kann.
Wo ist das Problem?

Darum geht es doch nicht ob große oder kleine Autos, es geht
um die Überheblichkeit von den Automobilkonzernen und aber
auch von den Arbeitern die dort arbeiten.

Wo siehst du da Überheblichkeiten? Die Hersteller bieten ihre
Produkte zu marktgerechten Preisen an, denn sonst würde sie
nicht gekauft.
Und wo bei den Werkern am Band Überheblichkeit stattfinden
soll, erschließt sich mir nun gleich gar nicht.

Findest du einen Stundenlohn mit 28,60€ von einem Bandarbeiter als in Ordnung an im Vergleich zu einem Heizungsbauer 15,60€ oder einer Kraft in der Altenpflege von ca. 13€

Manch einer der im
Handwerk oder im Sozialwesen arbeitet schuftet mehr und
bekommt dafür eigentlich zu wenig.

Inwiefern hat ein Automobilkonzern irgendeinen Einfluss auf
das Einkommen von Handwerkern oder Arbeitnehmern im
Sozialwesen?

WoDi

Natürlich haben die Konzerne keinen Einfluß auf Einkommen anderer.

Gruß wulfman

Hi,

Schau doch mal die Preise vom Jahr 1999/2000
an egal welches Modell und vergleiche es mit heute –
annähernd verdoppelt oder noch darüber, das ist es was mich
ärgert und da sind nicht nur die Autohersteller sonder auch
deren Mitarbeiter schuld.

Also ich verstehe jetzt nicht was die Mitarbeiter damit zu tun haben und außerdem solltest Du auch mal die Preissteigerung für andere Dinge z.B. Lebensmittel betrachten. Schau mal hier z.B.
http://www.3www.at/grafiken/lebensmittel-gr.jpg

So gesehen sind die Autos gar nicht mal sooo viel teurer geworden. Leider sind unsere Löhne nur nicht mitgewachsen.

Aber es geht doch darum das sich Ottonormalverbraucher wieder
ein Auto zu einem vernünftigen Preis leisten kann. Ich mit
vier Kindern muß schon kratzen um ein neues Auto kaufen zu
können, oder bin ich jetzt vielleicht schuld das ich vier
Kinder habe, aber ich brauche leider ein größeres.

Ich verstehe durchaus Dein Problem. Ich kaufe deshalb schon seit Jahren nur noch Gebrauchtwagen. Zwei, drei Jahre machen bei der Qualtität kaum einen Unterschied, beim Preis jedoch gewaltig.

Gruß,

Hi,

Und wo bei den Werkern am Band Überheblichkeit stattfinden
soll, erschließt sich mir nun gleich gar nicht.

Findest du einen Stundenlohn mit 28,60€ von einem Bandarbeiter
als in Ordnung an im Vergleich zu einem Heizungsbauer 15,60€
oder einer Kraft in der Altenpflege von ca. 13€

Was ich in Ordnung finde, ist hierbei irrelevant.
Ich kann nur keine Überheblichkeit dort entdecken, wo jemand für ein Einkommen arbeitet, das der Markt hergibt.
Rein theoretisch könnte sich die von dir Genannten auch bei einem der Automobilhersteller bewerben und würden dann ebenfalls dieses Einkommen haben.
Wären sie deshalb auf einmal überheblich? Wohl kaum.

Manch einer der im
Handwerk oder im Sozialwesen arbeitet schuftet mehr und
bekommt dafür eigentlich zu wenig.

Inwiefern hat ein Automobilkonzern irgendeinen Einfluss auf
das Einkommen von Handwerkern oder Arbeitnehmern im
Sozialwesen?

Natürlich haben die Konzerne keinen Einfluß auf Einkommen
anderer.

Eben. Dann sollte man ihnen das aber auch nicht ankreiden.

WoDi

Hi,

Die
großen sind doch nur das Prestige der Konzerne dort wird nicht
soviel verdient.

Das ist so nicht richtig. Der Gewinn pro Einheit ist in der Oberklasse höher als in den Klassen darunter.
Darüber hinaus sind Oberklassefahrzeuge sehr oft, praktisch immer, Technologieträger für neue Entwicklungen, die dann allmählich in die unteren Klassen einfließen.
Beispiele dafür sind praktisch alle Sicherheitseinrichtungen wie z.B. ABS und Airbag, sowie auch Motorentechnik, hier besonders die Anlagen zur Gemischaufbereitung, also etwa die elektronischen Einspritzanlagen.
Alle diese genannten Technologien und etliche mehr wurden vor ihrem Masseneinsatz zunächst in Oberklasseautos sozusagen „getestet“, wobei die Oberklasse nicht nur Autos wie Mercedes o.ä. meint, sondern die großen Fahrzeuge des jeweiligen Herstellers. So gab es etwa den ersten Diesel-Direkteinspritzer für einen PKW im Fiat Croma, den ersten TDI bei Audi in einem Audi 100 usw.

WoDi

Hallo,
in dieser Zeit macht Dacia Ueberstunden und Gewinn. Bezeichnend. Jammert aber nicht mit.

Wir sehen jetzt was an Luxus nicht noetig ist. Es ist nicht noetig, alle 4 Jahre einen Neuwagen zu haben, es ist nicht noetig, dass dieser 180 fahren kann (fuer Viele) und es ist nicht noetig, den Alten jetzt aufzugeben, mancher faehrt noch das 14te Jahr.

Nur weil jetzt ploetzlich alle so handeln, nennt man es Krise.
Gruss Helmut

Hallo,

alle Autobauer jammer und heulen - aber hat sich schon jemand
von den Gedanken gemacht wer sich die Autos noch kaufen kann.

… und vor allem will.
Das Produkt „Auto“, ist schon lange am Ende der Fahnenstange angelangt.
„Weiterentwicklungen“ sind hauptsächlich sauteurer Schnickschnack, den viele Leute - hätten sie die Wahl - abbestellen würden.

Dieses an sich einfache Produkt „Auto“ hat sich zu einem überteuerten Wellnessprodukt entwickelt.
Wenn nicht so viele Menschen auf die wichtigen Grundfunktionen eines Autos buchstäblich angewiesen wären, hätte ich gegen diesen Zustand nichts einzuwenden.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die allermeisten „Neuentwicklungen“ an Autos für die gesamte Gesellschaft keinen nennenswerten Mehrwert haben, sieht man einmal vom Spassfaktor ab.
Und für ein Spassprodukt ist es eigentlich viel zu teuer.

Gruss,
TR

hallo

alle Autobauer jammer und heulen - aber hat sich schon jemand
von den Gedanken gemacht wer sich die Autos noch kaufen kann.

Wenn ich unter bafa.de sehe wieviel Leute ein neues Auto gekauft haben um die Abwrackprämie zu bekommen denke ich mir,die Menschen haben doch das Geld !!

Nur zum Vergleich im Jahre 1998 hat ein Kombi 20300 DM
gekostet, heute kostet das gleiche Modell 23000€ es hat sich
außer dem Facelifting groß nichts geändert.

Anderes Beispiel bei einer Autozeitschrift wurde ein Ford S
Max im Dauertest vorgestellt, dieser hat 41000€ gekostet, wenn
man bedenkt sorry ich falle immer wieder mal in die DM-Zeiten
sind dies knapp 80000DM.

Eine Bitte habe ich : Leute hört endlich auf € in DM umzurechnen.
Seit über 7Jahren haben wir den € also ist die Umrechnung nach so langer Zeit nicht mehr zu vergleichen.Den vollen Einkaufswagen bei Aldi für 100 DM gab es in den 70er jahren und nicht mehr im Jahr 2000.
Ein anderer Vergleich : Im jahr 2000 hat ein guter PC knapp 2000 DM
gekostet,heute gibt es x-mal bessere Computer für unter 500 € oder
eine Digitalcam mit 1Mil. Pixel hat 1000 DM gekostet,heute
8Millionen Pixel für unter 100 €.

Also bietet wieder Autos zu realen Preisen an und sie werden
wieder gekauft.

Die Autos gibt es,schau mal bei Citroen vorbei