Hi,
Als Fahrer eines solchen Wagens muss ich natürlich sofort
intervenieren…
- die Dinger einen unverschämten Spritverbrauch haben
…was relativ ist, niemanden etwas angeht und solange ich das
bezahle mein Problem ist.
Nun, der Dreck den Du täglich rausbläst, geht mich schon was an. Dass sich außerdem die Spritfresser auf den Öl-Preis nicht besonders positiv auswirken, ebenfalls.
Beschwert sich der landläufige SUV-Kritiker über den
Spritverbrauch eines Mercedes E 350 T 4matic, der genau so
hoch ist wie bei meinem Volvo XC 90 2.5T oder über den
Verbrauch eines VW Bus T5 V6, der um 20% höher liegt?
Ja, tue ich, da ich jedes Auto für nicht sinnvoll halte, bei dem zum Transport von 80 kg Mensch mehrere Tonnen Stahl mittransportiert werden müssen (hinzu kommen für den Stadtverkehr gleichsam nützliche wie energiesparende Eigenschaften wie Allrad, 285er Reifen und einem CW-Wert wie ein Kleiderschrank).
Ein Benziner SUV, das wie meines Euro4 hat und 10.000 Km p.a.
läuft ist sicherlich besser für die Umwelt als ein Golf 4 TDI,
der 50.000 Km p.a. zum Pendeln genutzt wird.
Wer vergleicht denn hier jetzt Äpfel mit Birnen?
Der Golf-Fahrer hat ja auch das 5fache an Strecke zurückgelegt oder willst Du andeuten dass SUV-Fahrer weniger weit fahren?
Wobei ich nicht wissen will was ein SUV gerade bei Kurzstrecken so rausbläst Euro-Norm hin oder her. Abgesehen mal davon, dass der Energiemehrverbrauch allein bei der Herstellung nicht in Deine Beispiele mit einfließt.
Oder willst Du behaupten, dass Dein SUV genauso gut für die Umwelt ist, wie ein Kleinwagen, der die Euro4 Norm erfüllt?
- der Fahrer eines normalen Autos oder gar eines Kleinwagens
bei einem Frontalcrash keine Chance hätte
Schon mal was von Partnerschutz gehört?
Dein Argument ist seit ca. 1998 hinfällig.
Klar, wie dieser Test von 2008 beweist:
http://auto.freenet.de/news/neuheiten/crashtest-fiat…
- ich es für abartig halte, ein Auto außschließlich im
Stadtverkehr zu nutzen, dass offentsichtlich für irgendwelche
Wüstenrennen gebaut wurde
Das geht Dich nichts an.
Meine Meinung darf aber äußern, schließlich ist dass hier noch ein freies Land.
Es gibt seit locker 25 Jahren sehr sparsame Kleinwagen.
Sie wurden auch gut verkauft.
Nur eine 6-köpfige Familie oder menschen, die viel in die
Berge fahren können mti solchen Autos nichts anfangen.
Klar, alleine hier in München gehören alle SUVs 6-köpfigen Familien, die viel in die Berge fahren. Vor allem jene SUVs, die aus dem Hause Porsche oder BMW oder Mercedes stammen…
Komisch nur, dass ich selten mehr als einen Fahrer darin sehe. Interessant wie viele Menschen im Anzug gerade auf dem Weg in die Berge sind…
Deshalb gibt es nicht das Einheits-Auto. Denn dafür wäre ein
politisches System nötig, das ca. 70% der Deutschen ablehnen.
Hatten wir ja schon mal.
Wer redet denn vom Einheitsauto?
Allerdings hat es etwas mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, ob ich mich für ein Fortbewegungsmittel entscheide, dass das vier- bis fünffache der Energiekosten (Herstellung und Nutzung zusammengerechnet) von dem verbraucht, was eigentlich für ein gutes Auto nötig wäre.
Sprechen wir doch aus was es ist: Es sind Statussymbole!
Und der Fehler der (deutschen) Autoindustrie war es, jahrelang zu sehr auf diese zu setzen, anstatt an Alternativen zu arbeiten.
Gruß,