Hallo,
Es hat eine Weile gedauert, bis wir auf den Trichter kamen,
was los war.
Ich war schlichtweg zu leise (kein TV, kein Radio, habe für
die Uni gelernt) und die Kinder haben im Schlaf die gewohnte
Geräuschkulisse vermisst.
Merke: Kinder brauchen ein bisschen Bewegung/Geräusch im
Hintergrund, ihr Unterbewusstsein registriert totale Stille
als Verlassensein (besonders, aber nicht nur ,wenn sie es
anders gewohnt sind).
Neulich hat mich eine Tante besucht, die weiter weg wohnt und meinen Sohn daher sehr selten sieht. Er ist jetzt ein Jahr alt. Er hat noch geschlafen als sie gekommen ist. Sie stand neben seinem Bett und hat geflüstert. Er könnte ja aufwachen. Ich hab ihr erklärt, dass ich auch staubsauge und ganz normal rede, auch wenn mein Kind schläft. Er ist es gewohnt und fühlt sich bei einer gewissen Geräuschkulisse wohl.
Ich trapse hier nicht auf Zehenspitzen durch die Wohnung. Dafür schläft er aber auch, wenn es mal donnert, oder ich Besuch habe und man sich lauter unterhält.
Gruß
Lulea
Gruß
Elke
Hallo,
also ich hab neulich einen Bericht über Babyphon gesehen. Irgendwie ging es darum, dass man die Frequenz dieser Babyphon auch anderswo empfangen könnte. Und dann kann der pädophile Nachbar die Bilder von deinem Kind empfangen. Ich weiß nicht was ich von solchen Nachrichten halten soll, aber vielleicht willst du da schauen ob du mehr dazu findest.
Ich selber hatte nicht mal ein Babyphon das Geräusche überträgt.
Ist eigentlich auch ganz einfach: Baby weint- Baby wach, Baby ruhig- Baby schläft.
Da hab ich kein Babyphon für gebraucht. 
Gruß Lulea
Hallo,
über ein Babyphone mit Videoüberwachung kann ich nichts sagen, wir haben nur ein normales Babyphone, es ist von Philips und funktioniert einwandfrei über 3 Etagen und auch durch dicke Außenwände in einem alten Haus.
Dann kann ich dir nur sagen wenn Du ein Babyphone benutzen willst dann kauf Dir eins und benutze es. Ich finde diese Babyphonegegner immer richtig toll mit ihren Tips. Sie wissen doch gar nicht über die Gegebenheiten Bescheid und wissen doch auch gar nicht warum man ein Babyphone benutzen möchte.
Also wir haben 2 Kinder und brauchen das Babyphone und benutzen es auch. Wenn der Kleine schläft gehe ich gerne schon mit dem Großen in den Garten und spiele da mit ihm. Ich mache immer meine Wäsche im Keller während der Kleine schläft und erledige auch mal Gartenarbeit in der Zeit usw. Dazu muss ich sagen dass der Kleine mittags von 13.30 bis 16.00 Uhr schläft und auch abends schon um 19 Uhr ins Bett geht. Auch ist es gut wenn mein großer Sohn Besuch hat und dann bei uns das Haus wackelt, ich weiß immer sicher ob der Kleine schläft oder ruft und muss nicht überlegen waren das die Großen oder ruft der Kleine. Es gibt wirklich Situationen wo man nicht alle Türen offen stehen lassen kann oder das Kind im Wohnzimmer bzw. bei der Mutter sein kann.
Liebe Grüße Susi
Hallo Elke,
Und da hast du ein tragbares Video-Überwachungsgerät bei dir?
ich persönlich habe keines dabei - da ich kein Kind habe.
Können wir bei der Diskussion realistisch bleiben?
Die von mir genannten Situationen sind nicht ausgedacht, sondern sogar sehr realistisch (ich kenne Eltern, die in genau solchen Situationen ein Babyfon dabei hatten/haben; ob mit Videofunktion oder ohne, weiß ich leider nicht).
Wie gesagt, ich selbst würde ein solches Gerät keinesfalls
dauerhaft verwenden, aber hin und wieder in Situationen wie
den genannten.
Die total unrealistisch sind.
Warum sind die Situationen unrealistisch? Je nach Wohnsituation gehören sie gut zum Alltag.
Gruß,
Nina
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Hi,
Keller aufräumen oder Waschmaschine im Keller ein- und
ausräumen (kalt, staubig, dunkel, unangenehme Gerüche),
da hab ich sie oft in der Tragehilfe dabei.
handwerkliche Arbeiten (Lärm, Gestank), Schnee schippen, Rasen
mähen…
Rasen mähen findet sie Klasse, wenn ich sie dabei vorm Bauch mitschleppe.
Da würde ich lieber das Baby in gewohnter Umgebung
weiterschlafen lassen und sofort wissen wollen, wenn es z.B.
wimmert.
Mh, wimmern halte ich für unbedenklich, da schlafen sie dann oft weiter.
Wie gesagt, ich selbst würde ein solches Gerät keinesfalls
dauerhaft verwenden, aber hin und wieder in Situationen wie
den genannten.
Wir haben auch ein Babyfon, aber nicht für die genannten Situationen und es wird äußerst selten eingesetzt. Ich kann mir vorstellen, dass ich es häufiger nutzen werde, wenn Madame im eigenen Zimmer schläft - da wird dann wegen der Katzen die Tür zugemacht und ich hör sie nachts nicht gleich, wenn sie wach wird und z.B. trinken möchte.
Das Gerät nennt sich Ohren 
Ich frage mich, ob man ein leises Wimmern schon über zwei
Etagen hören würde - ein lautes Schreien natürlich schon.
Wie gesagt, Wimmern halte ich für keinen Grund, gleich zu rennen. Aber ich sehe den Nutzen der Geräte (wenn auch nicht mit Videoüberwachung) schon. Wenn man abends auf der Terasse sitzt und die Türen zu sind, um kein Viehzeug reinzulassen, dann hört man auch das Schreien nicht unbedingt. Oder wenn das Kind eben im eigenen Zimmer ein paar Etagen höher schläft (und nein, es ist nicht immer möglich, in jeder Etage eine Schlafecke einzurichten).
Gruß
Cess
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Ihrgendwie seltsam das so viele meinen das wir unter „kontrollwahn“ leiden und nur deshalb videoüberwachung brauchen… unser sohn ist krank und MUSS nachts überwacht werden. Er schläft nie alleine
Deshalb binn ich sehr dankbar an die sinvollen kommentare
MfG
Hallo,
Hallo auch,
Ich frage mich, ob man ein leises Wimmern schon über zwei
Etagen hören würde
Komischerweise: ja, das funktioniert.
Da gebe ich dir total Recht. Ich gehe, wenn der Kleine schläft, auch in die Waschküche. Das sind zwei Stockwerke. Aber mein Mamainstinkt sagt mir sofort wenn er aufwacht. Ich bin dann immer wieder oben in der Wohnung, noch bevor er richtig weint.
Soll ja jeder sein Babyphone haben, wenn er will. Ist sicher ganz praktisch, aber ich halte es für total unnötig, weil ich es nie gebraucht habe.
Gruß Lulea
Gruß
Elke
Hallo,
Soll ja jeder sein Babyphone haben, wenn er will.
Ja.
Und weil einige hier etwas durcheinanderbringen (nicht du!) - die Kritik richtete sich gegen die Videoüberwachung , nicht gegen Babyphones (die sicher ihren Platz haben können, obwohl es immer noch Eltern gibt ,die ohne auskommen).
Gruß
Elke
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Hallo,
Die von mir genannten Situationen sind nicht ausgedacht,
sondern sogar sehr realistisch (ich kenne Eltern, die in genau
solchen Situationen ein Babyfon dabei hatten/haben; ob mit
Videofunktion oder ohne, weiß ich leider nicht).
Aber es ging doch die ganze Zeit um die Videofunktion.
Warum sind die Situationen unrealistisch?
Weil es um Video ging. Man schleppt doch kein Videoempfangsgerät mit in den Keller!
Gruß
Elke
Hallo Nina,
Das mag sehr von „Stadt oder Land“ abhängen.
Zwei Etagen, meist noch Keller und Garage sowie großes
Grundstück sind in manchen Regionen normal, auch für
Wenigverdiener (weil eben nicht gekauft, sondern geerbt) .
Nuja, und wie ging das, bevor es Babyfone gab? Im übrigen haben fast alle „modernen“ Eltern heutzutage so ein Ding. Irgendwer hat ihnen wohl erfolgreich eingetrichtert, man brauche sowas, UNBEDINGT. Und spätestens nachdem sie dann ein paar Mal sinnlos gelaufen sind, weil im Babyfon so ein verdächtiges Knarzen war, ist das Ding dann in der Ecke gelandet und wurde nie wieder benutzt.
Wer also meint, er bräuchte unbedingt sowas, der soll einfach mal im Bekanntenkreis mit kleinen Kindern rumfragen. Da stehen noch jede Menge von diesen Teilen quasi unbenutzt im Schrank rum.
Gruß
Marion
Moin,
unser sohn ist krank und MUSS nachts überwacht
werden. Er schläft nie alleine
So ganz ist mir dieser Zusammenhang nicht klar. Was kann denn dann die Videoüberwachung, was die im Zimmer anwesende Person nicht kann?
Gruß
Marion
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Die Rede ist von Videoüberwachung
Genau das. Es ging um die Videofunktion. Mir zumindest.
Obwohl ich durchaus auch die Erfahrung teile, dass die meisten ein Babyphone nich brauchen und nach kurzem Test in besagter Ecke haben verschwinden lassen.
Aber in puncto Videoüberwachung noch ein Wort. Ann hatte es schon angesprochen. Ich sehe in der Videoüberwachung an sich tatsächlich auch einen ganz verheerenden Kontrollzwang, der Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung ist. Intimsphäre? Wozu? Angehängt jetzt noch: Braucht ein Baby doch eh nicht gegenüber den Eltern… Das ist dann aber schon beinahe auf einer Linie zu sagen: Intimsphäre? Wozu, wenn ich nichts zu verbergen habe!
Auch, wenn das vielleicht jetzt ein wenig OT zu werden droht: Ich halte es für höchst gefährlich, wenn man sich an diese ÜBerwachungsformen gewöhnt. Heute gibt es noch Erwachsene, die nicht damit aufgewachsen sind (leider zu wenige, die protestieren). Wenn unserer Kinder jetzt aber mit dieser Videoüberwachung aufwachsen, den Fingerscan als Einlasskontrolle an Kindergarten und Schule erleben - dann ziehen wir uns die Generation heran, für die Orwell dann auch nur noch der völlig „natürliche“ „folgerichtige“ Schritt ist, die „Sicherheit zu gewährleisten“…
Und von daher noch einmal
Auch ein Baby hat ein Recht auf seine Intimsphäre!
LG Petra
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Hi,
Auch, wenn das vielleicht jetzt ein wenig OT zu werden droht:
Ich halte es für höchst gefährlich, wenn man sich an diese
ÜBerwachungsformen gewöhnt. Heute gibt es noch Erwachsene, die
nicht damit aufgewachsen sind (leider zu wenige, die
protestieren). Wenn unserer Kinder jetzt aber mit dieser
Videoüberwachung aufwachsen, den Fingerscan als
Einlasskontrolle an Kindergarten und Schule erleben - dann
ziehen wir uns die Generation heran, für die Orwell dann auch
nur noch der völlig „natürliche“ „folgerichtige“ Schritt ist,
die „Sicherheit zu gewährleisten“…
Hier gebe ich Dir im Grundsatz völlig recht, ich bin aber auch bereit zu akzeptieren, daß es in Sonderfällen eben doch mal sinnvoll sein kann und dann wäre es imho höchst arrogant es aus solch grundsätzlichen Überlegungen zu verurteilen.
Und von daher noch einmal
Auch ein Baby hat ein Recht auf seine Intimsphäre!
Sorry, aber das geht deutlich zu weit. Ein Säugling hat eben noch keine Intimsphäre, zumindest nicht gegenüber den pflegenden Personen. Wo soll denn da die Grenze verlaufen? Wann veletzte ich als Vater die Intimsphäre meines Kindes? Die Pflege eines Säuglings verlangt nun mal zwingend jederzeit über Alles informiert zu sein.
Wie gesagt, ich finde Deine Argumente oben sehr richtig und wichtig - aber nicht um eine nicht vorhandene Intimsphäre zu schützen, sondern genau aus den Gründen die Du selbst anführst.
Ich antworte dies, weil ich überzeugt bin daß Du mit solch einem Argument dem richtigen Anliegen einen Bärendienst erweist. Ich denke, daß viele gar nicht mehr über Deine Argumente nachdenken, weil sie Dich mit solch einem Argument, auch noch fett gedruckt, einfach nicht mehr ernst nehmen.
Gruß Stefan
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Zusatz
Noch ein Nachsatz:
Ein Babyfon (egal ob mit oder ohne Videofunktion) ist kein Werkzeug um kontrollieren zu können, sondern ein Werkzeug um die notwendige Kontrolle für den Kontrollierenden komfortabler zu gestalten.
Diskutieren kann (und muß?) man, wie lückenlos und intensiv die Kontrolle sein muß. Und da sind wir wieder bei der Frage nach der Notwendigkeit der Videofunktion.
Gruß Stefan
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Hi,
Und spätestens nachdem sie dann ein
paar Mal sinnlos gelaufen sind, weil im Babyfon so ein
verdächtiges Knarzen war, ist das Ding dann in der Ecke
gelandet und wurde nie wieder benutzt.
kann ich nicht bestätigen. Wir haben unser Babyfon für beide Kinder über einen Zeitraum von jeweils ca. 18-24 Monaten genutzt. Und ich kenne einige Eltern, auf die Deine Beschreibung ebenfalls nicht zutrifft - die Dinger landeten erst dann in der Ecke, wenn die Kinder groß genug waren selbst aufzustehen und Hilfe zu holen.
Wir waren sehr froh, daß es diese Dinger gab. Als wir noch in Darmstadt wohnten, war unser Lieblingsitaliener so nah, daß wir das Babyfon sogar dorthin mitnehmen konnten. Und bis in die Nachbarschaft hat es auch immer gereicht.
Gruß Stefan
Hallo Mucki,
ich hab ne Zeit in einem Heim für behinderte Kinder gearbeitet.
Die waren alles schwerst behindert. Keines dieser Kinder war videoüberwacht! Es waren 25 Kinder auf 2 Stockwerke. Es gab zwar Babyphone, aber die sind nur angegangen, wenn das Kind geweint hat. Ein Bedarfbabyphone also. Das hat sehr gut funktioniert. Egal ob das Kind gekrampft hat, geweint, unruhig war…hat ja auch keine Schwester Zeit die ganze Nacht vor 25 Monitoren zu sitzen und auf einen Huster des Kindes zu warten.
Natürlich wissen wir jetzt nicht was dein Sohn hat und warum du gerne eines mit Videoüberwachung hättest. Kauf dir eines, wenn du dich wohler fühlst und lass dich beim Kauf im Fachhandel beraten.
Ich persönlich finde, dass wenn das Kind mehr „Überwachung“ braucht, sollte man dies nicht mit einer Kamera abdecken, sondern mit der Nähe eines Menschen. Aber ich kenne deine Situation nicht, will dich also nicht angreifen oder verletzten!
Frag im Fachhandel (Baby Walz etc.) die können dir ganz sicher eines empfehlen.
Gruß Lulea
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Hallo Marion,
Nuja, und wie ging das, bevor es Babyfone gab?
hab ich ja gesagt:
Da hieß es „Mutti, guckst du mal nach der Kleinen, wenn ich im Keller bin?“ Da wurde die Oma mal kurz damit beauftragt (sofern sie dort wohnte).
Oder die Eltern sind selber alle paar Minuten gerannt.
Oder das Kind schrie länger als nötig.
Ich bin absolut kein Freund von allem modernen Elektronik-Schnickschnack - ich hab weder Fernseher noch Playstation, und mein Handy (alt) ist ein echtes Notfalltelefon, das ich vielleicht dreimal im Jahr benutze.
Viele Grüße,
Nina
Hallo Stefan,
doch. Ein Säugling hat eine Intimsphäre. Die Einschränkung mit der Pflegeperson ist nämlich schon ein Hinweis darauf, dass du sehr wohl irgendwie einräumst, dass eine solche existiert.
Jeder Säugling ist auch schon ein Mensch. Und als solcher genießt er den uneingeschränkten Schutz unserer Menschenrechte. Das mag jetzt hoch eingehängt sein und vielleicht auch abschrecken (schade wäre es), gilt deshalb aber nicht weniger.
Damit sind wir beim Schutz der Menschenwürde und beim uneingeschränkten Persönlichkeitsrecht.
Diesem widerspricht zunächst die Fürsorgepflicht, die ich einem Säugling gegenüber habe, bzw. durch die Maßnahmen, die zu treffen sind, werden diese Rechte eingeschränkt. Das ist so weit in Ordnung, wenn dieser Eingriff nur gerade in so weit greift, wie er zur Wahrnehmung dringend erforderlich ist. Und genau da geht eine Videoüberwachung zu weit, weil sie unverhältnismäßig ist.
Warum Intimsphäre bei Babys? Ein Beispiel: Das Veröffentlichen von ach so süßen Babyphotos, Nackedei auf dem Wickeltisch, ist nicht nur unter dem Gesichtspunkt Kinderpornographie höchst fragwürdig. Es ist - wie im übrigen auch das Veröffentlichen „angezogener Photos“ - ein Eingriff in die Intimsphäre und einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts. Weil dieses Baby nicht hat mitentscheiden dürfen, ob es das überhaupt will. (Noch haben wir nicht lange genug mit der Marotte zu tun, dass solch intime Fotos im Netz verewigt werden. Aber ich bin sicher, dass in 5-10 Jahren da mal Kinder ihre Eltern verklagen werden… zu recht) Videoaufnahmen, bei denen im Zweifel nicht gesichert ist, wer sie überhaupt empfangen kann, dafür gilt das gleiche. (Die meisten Besitzer solcher Gerätschaften machen sich keine GEdanken darüber, wer da noch so mit empfangen kann!)
Entscheidend ist: Weder die Pflegebedürftigkeit noch das Alter schränken das Grundrecht auf Menschenwürde und Persönlichkeit ein! Das spielt nicht nur am Anfang unseres Lebens eine Rolle, sondern auch am Ende. (Und genau mit dem zweiten Teil habe ich unter dem Gesichtspunkt beruflich schon viel zu tun gehab. Daher die Sensibilität.)
LG Petra
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Ganz entscheidender Unterschied:
Hallo,
abgesehen davon,dass du sehr gut bestätigst, dass man auch bei „erhöhtem Pflegebedarf“ ohne gut und sicher agieren kannst, hast du hier einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen Babyphon und Videoüberwachung genannt:
Es gab
zwar Babyphone, aber die sind nur angegangen, wenn das Kind
geweint hat. Ein Bedarfbabyphone also.
Videoüberwachung ist im Gegenteil dazu lückenlos, auch wenn kein Bedarf besteht. Und genau darin sehe ich einen unverhältnismäßigen Eingriff. (Mal abgesehen von den anderen Aspekten)
LG Petra
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Hi,
Ich bin absolut kein Freund von allem modernen
Elektronik-Schnickschnack - ich hab weder Fernseher noch
Playstation, und mein Handy (alt) ist ein echtes
Notfalltelefon, das ich vielleicht dreimal im Jahr benutze.
ich finde, man muss sich nicht rechtfertigen. Ich habe ein Handy, das ich nutze. Ich gucke TV und ich spiele Wii. Warum? Weil ich es kann!
„Früher war alles besser“ oder „Früher sind die Kinder auch ohne groß geworden“ halte ich für völlig überflüssige Einwürfe. Natürlich sollte alles verhältnismäßig sein und die gesunde Entwicklung des Kindes nicht beinträchtigen (zum Beispiel setze ich mein Kind nicht vor den Fernseher, auch wenn ich einen habe). Aber es gibt heute einfach Dinge, die es früher nicht gab und die einem einiges erleichtern. Soll man die nur deswegen nicht nutzen, weil es früher auch ohne ging?
Wann ist denn genau früher? Da kann man auch immer weiter zurückgehen und am Ende kommt man dazu zu sagen „Feuer? Das hat es früher aber nicht gegeben, so einen neumodischen Schnickschnack braucht doch keiner.“ Um es mal übertrieben auszudrücken …
Ich halte von Videoüberwachung auch nichts und ich meine auch, dass Babyfone häufig zu schnell eingesetzt werden - ich würd mein Kind nicht alleine in der Wohnung lassen, auch wenn das Babyfon bis zum Nachbar reicht und wir gemeinsam Grillen wollen o.Ä. Ich glaube, die meisten Situationen sind auch mit Kind zu meistern und für das Kind häufig interessanter. Ich glaube aber auch, dass es Situationen gibt, in denen man das Babyfon eben braucht - und nur, weil einigen hier diese Situationen nicht einfallen bzw. sie noch nie in der Situation waren, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.
Gruß
Cess
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