Babysitter bezahlung?

Hay Leute,

Ich weiß das vor kurzem erst eine ähnliche Frage gestellt wurde, also ich fang mal von vorne an. Ich bin eine 16-jährige Schülerin. Und habe neulich am Kindergarten bei mir um die Ecke ein Zettel mti meiner Nummer ausgehängt, falls jemand einen Babysitter braucht. Darauf hat sich dann Gestern eine Frau bei mir gemeldet, sie wohnt 2 Straßen weiter, und hat ienen kleinen 3 Monate alten Sohn. Sie möchte das ich an eiem Tag in der Woche 2 Studen mit ihm spazieren gehe damit sie zeit für den Haushalt hat.
Ich habe sehr viel Erfahrung mit Kindern und gehe schon seid 4 Jahren Babysitten, das auch regelmäßig ca. 1 mal die woche. Dort bekomme ich 10€ für den ganzen Freitag/Samstag abend!
Das ist mir irgend wie ein bischen zu wenig, nun meine Frage, wenn sie mich fragt was ich möchte! Was kann ich sagen? Ich habe gedacht evt. 7€ die Studne wäre das OK`? was meint ihr?

Danke im Vorraus

Ich
habe gedacht evt. 7€ die Studne wäre das OK`? was meint ihr?

Hallo Naddi!
Ich glaub, es wäre okay.

Hi!

Du gehst ja sogar spazieren, also nix Fernsehen und telefonieren und alles ganz easy.
7 Euro finde ich unbedingt OK.
Bin selber Mutter, würde das zahlen, drunter hätte ich ein schlechtes Gewissen.
Der Abend, sagen wir mal 4 Stunden sollte auch 20 Euro wert sein.

Haben die Leute übrigens wirklich viel Geld, kannst Du auch mehr nehmen.

Viel Spass und gutes Verhandeln!

Zahira

Ich finde es zu viel - immerhin bist Du nicht qualifiziert -du bekommst das ganze steuerfrei - und es ist für dich eine Aufbesserung des Taschengeldes. Selbst das Argument Du gehst spazieren zählt für mich nicht, denn schließlich gehört das zum Babysitten dazu, dass man sich mit dem Kind in der Regel auch ein wenig beschäftigt - und es ja auch immerhin eine Tätigkeit ist, die noch Spaß machen sollte, da von Dir selbst ausgesucht und kein Vollzeitjob.

…und wenn mein Babysitter die Stunde 7 Euro haben will, dafür dass er nur spazieren geht und sich vielleicht in der Zeit auch noch mit seinen Freundinnen trifft etc. (ist dir ja frei gestellt) - ganz ehrlich, dann nehme ich mein Kind, verlasse das Haus und lass den Haushalt von ner Firma machen. Die 7 Euro fänd ich ok, wenn Du neben der Kinderbetreuung auch noch leichte handgriffe im Haus machen würdest, wie mal den Mittagstisch abräumen oder auch für das Baby kochen oder ähnliche Tätigkeiten.

Und nur mal zum Vergleich - unsere Tagesmutter bekommt irgendwas um die 3,50 die Stunde (hat das Jugendamt festeglegt) - hat die volle Verantwortung für das Baby und das 7-9 Stunden am Stück und ist mehr als qualifiziert.

Das mal meine Überlegungen, nachdem ich das letzte Posting zu dem Thema eröffnet habe und jetzt ein paar Tage Zeit hatte mir da so meine Gedanken zumachen.

Habe auch tatsächlich noch mal nachgedacht was ich so als Babysitter bekommen habe - das waren 3 Kinder - 6 Monate, 1,5 und 3 Jahre alt mit Dauerwindelwechseln, Füttern, bespielen, Haushalt mithelfen und da gab es 15 DM für 4 Stunden. Das dürfte dann heute 15-20 Euro entsprechen.

Du musst ja auch bedenken, dass auch einem normal arbeitenden Erwachsenen nicht besonders viel Gehalt pro Stunde netto übrig bleibt. Bei vielen ist das so um die 6-7 Euro - bei einigen auch weniger und dann kann man sich einen Babysitter schlicht weg so nicht mehr leisten, wenn dieser mehr verlangt, als man selbst verdient. Das beduetet für Dich - entweder ganz auf den Job verzichten, weil Du die Villengegen um die Ecke hast und da ordnetlich mehr verdienst oder den Job zu einem niedrigeren Lohn annehmen, damit Du überhaupt was in der Kasse hast. Aber Du kannst ja mal versuchen zu verhandeln, vielleicht hast Du ja Glück! Ein Nein hast Du, ein Ja kannst Du bekommen.

Hallo Alexandra, (

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Hallo Katze,

ich finde, dass man die Entlohnungen auch mal auf den Boden der Tatsachen sehen muss und in unserem Land da eh egrade eine ganz eigenartige Philosophie gefahren wird - viel Geld bekommen für keine/kaum Gegenleistung bringen etc…

Als Personaler beschäftige ich mich etwas häufiger mit dem Thema Lohngerechtigkeit und ein Lohn hat eben immer mehrere Komponenten - einen Anwesenheitslohn, einen Teil des Lohnes, welche der Schwere der Arbeit oder die Verantwortung bewertet und eben auch die Qualifikation und natürlich dann noch persönliche Komponenten wie Alter, familiärer Status etc.

…und nach meinem Empfinden kann es eigentlich nicht sein, dass jemand der keine Qualifikation vorzuweisen hat, sehr jung ist(immerhin muss es ja auch im Leben noch Steigerungen geben), keine finanziellen Verpflichtungen gegenüber einer eigenen Familie, keine große Verantwortung trägt (empfinde ich z.B. im Vergleich Tagesmutter-Babysitter als sehr viel geringer), die Belastung der Tätigkeit sehr gering ist (da leisten Bauarbeiter, Krankenschwestern etc. mehr sowohl körperlich als auch mental) genauso viel oder mehr verdient als z.B. eine Krankenschwester im Ambulanten Bereich, oder eine Reinigungskraft oder Erzieher …such sie Dir aus, die Berufe in denen qualifizierte, hart arbeitende Leute versuchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen sind mannigfaltig…

und es ist eben nur!!! eine Aufbesserung des Taschengeldes und kein Job.

Und jetzt mal ganz wirtschaftlich gesehen - dem gegenüber steht auch immer noch die Komponente der Person, die den Job bezahlen können muss und da muss dann eben auch der Nutzen, den mir der Babysitter bringt dem Gezahlten entsprechen, wobei wir hier beim Thema Nutzentheorie wären. Ab einem gewissen Gehalt stimmt eben die Relation nicht mehr. …und das nicht nur beim Babysitten.

…ich bin ein Verfechter von Angebot und Nachfrage und halte überhaupt nichts von Mindestlöhnen und Gewerkschaften -es ist ihr ja frei gestellt zu versuchen einen höheren Stundensatz zu verhandeln - das habe ich ihr ja auch nahe gelegt. Vielleicht hat sie ja Glück. Wenn nicht, muss sie sich eben überlegen, ob sie zum angebotenen Preis arbeiten will - es zwingt sie ja keiner - dann muss sie halt auf einmal Kino mehr verzichten oder was man sich sonst so leisten möchte.

Lieben Gruß,
Alexandra
*die in dem Alter durchaus auch für 5-10 DM!!! ihr Taschengeld aufgebessert hat dafür aber in der Gastronomie ganz schön knüppeln musste und vielleicht die Lohngestaltung seit sie eine eigene Firma hat etwas anders betrachtet, da einem erst mal bewusst ist, was noch für Nebenkosten für einen Arbeitsplatz anfallen und was ein Mitarbeiter dann erwirtschaften muss, um diese Kosten auch alle decken zu können - und was einem selbst bei einem gigantisch wirkenden Stundenlohn dann tatsächlich netto übrig bleibt und das obwohl man die komplette Verantwortung für alles hat und das komplette Lebensrisiko alleine trägt*

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Hallo Alexandra, (

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Hallo MeToo,

schön dass Du das mal in Zahlen gepackt hast, was ich weiter unten geschrieben habe.

Danke!

Alexandra

…und wenn man mal schaut, was der Kinderschutzbund etc. an Taschengeldempfehlungen ausspricht - dann ist mit 4 X im Monat Babysitten bei nem Satz von 5 Euro das selbige schon mehr als verdoppelt. Das schaffe ich nicht - mal eben mein Taschengeld so aufzubessern.

http://www.regensburg.de/jugend/06_das_liebe_geld/ta…

Hallo,

ich habe vor ein paar Jahren 5-7 Euro pro Stunde genommen/bekommen.
Zu meiner Babysitterzeit war ich zwischen 16 und 20 und hatte 3 Familien, die ich über mehrere Jahre hinweg betreut habe.
Ich war in der Ausbildung zur Erzieherin, hatte einen Kinder-Erste-Hilfe-Kurs und einige Praxiserfahrung.
Bei der „Arzt“-Familie mit zwei Kindern (davon eines mit einer körperlichen Behinderung), die ich tagsüber betreut habe, habe ich 20 Euro für 3 Stunden bekommen.
Bei den anderen Familien waren es anfangs 5, später 6 Euro pro Stunde. In allen Familien (jeweils 2 Kinder) war ich meist tagsüber oder am Abend - hatte also keine Freizeit und hab sogar noch Abendessen gekocht.

Auch wenn inzwischen alles teurer geworden ist - die Löhne sind nicht gestiegen…

Ich finde in deinem Fall 5 Euro pro Stunde für angemessen… 7 Euro würde ich nehmen, wenn die Arbeit wirklich umfassend ist.

Gruß
Tato

Danke!
Hallo Alexandra,

Danke für diesen Kommentar. Ich bezahle meiner Tagesmutter 5 € und fand das bisher ganz fair - schließlich betreut sie meine Kleine neben ihren eigenen beiden „mit“ - der Jugendamtssatz liegt wohl bei 3,50€. In den letzten Tagen habe ich hier quer gelesen und war schon dabei, ein furchtbar schlechtes Gewissen aufzubauen - ich mag sie gern und möchte sie keinesfalls ausbeuten. Ehrlich gesagt wäre meine eigene Berufstätigkei aber schwierig, wenn ich 10 € pro Stunde aus meinem Nettoeinkommen finanzieren müsste - und mein Gehalt liegt deutlich über dem Durchschnitt.

Eine 16jährige kann meiner Meinung nach kaum die Verantwortung für ein 3 Monate altes Kind übernehmen- offenbar geht die Mutter in diesem Fall davon aus, dass das Kind während des Spaziergangs schläft. Dafür 7€?

Gruß
Ramona

Hallo Ramona,

das Jugendamt zahlt an die Tagesmutter bei uns für 25 Stunden Betreuung in der Woche pro Monat 377 Euro an eine Tagesmutter mit Qualifikation. Tagesmütter ohne Qualifikation bekommen 306 Euro. Hinzu kommen noch 24 Euro Sachkosten bei dieser Stundenzahl. Wir zahlen dann ab demächst noch 2,50 pro Tag Essensgeld. Für die Übernachtung haben wir 30 Euro vereinbart, da ist dann aber die Betreuung inkl. Abendessen, Frühstück und Nachtfläschchen mit drin. Das Maximum sind 480 Euro pro Monat bei einer Betreuung von über 35 Stunden die Woche zzgl 30 Euro Sachkosten… dafür dürfen sie aber dann auch 5 Kinder zeitgleich betreuen.

Zum Stundensatz: 377EURO: 4,5 Wochen: 25 Stunden=3,35 Euro/ Stunde.Bei über 35 Stunden läge dann der Satz sogar nur bei 3,04 Euro.

Lieben Gruß,
Alexandra

…wir haben eine recht gute Beziehung zu unserer Tagesmutter und kommen ihr auch entgegen, wenn bei Ihr mal der Ausnahmezustand eintritt (der Mann ist die tage ins KH eingeliefert worden, da haben wir die Woche slebst das Baby genommen) - andere Eltern sind da wohl zickiger und bestehen auf die Betreuung etc… Daneben habe ich (wir sind ja noch nicht so lange dabei) ihr die Tage mal ein neues Spiel für die Kinder mitgebracht, werde ihr auch zum Geburtstag und zu Weihnachten was schönes holen oder mal nen Kuchen mitbringen etc… Unsere Tagesmutter möchte den Kindern Familie bieten und diese in ihre Familie integrieren dh, auch mit ihnen Geburtstag feiern etc. und da kann man ihr eine Freude machen, wenn man auch an den Geburtstag ihres Sohnes denkt …ich finde, es sind die persönlichen Dinge, die einem im Job Spaß machen. Habe während der Schulzeit im Schulgebäude gegen ganz kleines Geld die Büroräume gereinigt und nicht einmal ein Danke dafür erhalten - das fand ich viel schlimmer, als die niedrige Bezahlung. Beim Babysitten habe ich auch nicht die Welt verdient, dafür hat mich dann aber der Familienvater (war auch mein Cellolehrer) mal mit ins Konzert genommen.

Gleich nochmal Danke

Super, da ist mein soziales Gewissen gleich wieder etwas ruhiger ; ).

Mich würde wirklich mal interessieren, wer für Kinderbetreuung 8€ und mehr ausgiebt, wenn man sie 30 Stunden und mehr pro Woche benötigt.

Ja, das funktioniert bei uns ähnlich. Wenn sie am Wochenende weg will, nehmen wir auch mal ihre Beiden, freier Zugang zu Kühlschrank und Vorratsraum ist selbstverständlich - und kleine Geschenke erhalten auch bei uns die Freundschaft…

Freiwillige und Vertreter des 7,50 Euro Mindestlohnes vor!!! das wären dann ja immerhin ca. 1080 Euro - das muss einem die Kinderbetreuung schon wert sein zuzüglich Essensgeld *ironie aus* Bin auch gespannt wer das hier zahlt. …beneide da unseren Freund in China und Indonesien - der hat für 45 Euro ne Nanny und die ist 24 Stunden rund um die Uhr da und macht einfach alles. Kochen Putzen, Kind aufpassen, Kind stundenlang durch die Gegend schleppen …

…beneide da

unseren Freund in China und Indonesien - der hat für 45 Euro
ne Nanny und die ist 24 Stunden rund um die Uhr da und macht
einfach alles. Kochen Putzen, Kind aufpassen, Kind stundenlang
durch die Gegend schleppen …

WTF, schonmal dran gedacht, das man in China ganz andere Lebensverhältnisse hat?!
Wenn man Sparsam ist, kann man dort von 10€ in der Woche leben, kommt mit ca. 50€ über den Monat und das in der Großstadt, wo’s eh teurer ist. Versuch das mal hier (und ich rede von Miete, Wasser und Essen).

lg
Kate

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Tagesmütter arbeiten für Gottes Lohn
Hallo

Und nur mal zum Vergleich - unsere Tagesmutter bekommt
irgendwas um die 3,50 die Stunde (hat das Jugendamt
festeglegt) - hat die volle Verantwortung für das Baby und das
7-9 Stunden am Stück und ist mehr als qualifiziert.

Diese 3,50 pro Stunde sind kein Lohn. Eine Tagesmutter wird eigentlich gar nicht bezahlt. Sie bekommt irgendeine Aufwandsentschädigung, die natürlich deutlich höher ausfällt als der tatsächliche Aufwand, damit sie wenigstens irgendwas kriegt für ihre Mühen. Diese 3,50 pro Stunde ist ein inoffizieller Lohn. Eine Tagesmutter arbeitet nur aus Idealismus, aus Einsamkeit oder Langeweile, oder sie hat immer mindestens 5 Kinder auf einmal da.

Die Kindererziehung wurde ja jahrhundertelang von unbezahlten Ehefrauen erledigt, und sie soll anscheinend weiterhin nach Möglichkeit umsonst oder sehr billig erledigt werden, was sich leider mit der Gleichberechtigung der Geschlechter ein bisschen schlecht in Einklang bringen lässt.

Die Kindererziehung wird ja weiterhin meistens als Müttersache angesehen, da sie ja meistens diejenige ist, die ihren Job auf Eis legt, und von daher wird die Babysitterei an den Löhnen der Mütter gemessen, d. h. die Babysitterei muss so billig sein, dass die Mutter nach Abzug der Steuern (Steuerklasse V, keine Freibeträge) und Babysitterkosten noch was von ihrem Lohn für ihren Aushilfs-Mini-Job übrig hat.

Klar, so gesehen sind 7 Eur in der Stunde zu viel.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo

…und nach meinem Empfinden kann es eigentlich nicht sein, dass jemand der keine Qualifikation vorzuweisen hat, … keine große Verantwortung trägt (empfinde ich z.B. im Vergleich Tagesmutter-Babysitter als sehr viel geringer)

Ich finde aber doch, dass ein Babysitter eine große Verantwortung trägt, und das sollte man dem auch klarmachen. So ein Kleinkind ist recht schnell irgendwo verunglückt, und darauf soll er ja aufpassen, dass das nicht passiert.

, die Belastung der Tätigkeit sehr gering ist (da leisten Bauarbeiter, Krankenschwestern etc. mehr sowohl körperlich als auch mental) genauso viel oder mehr verdient als z.B. eine Krankenschwester im Ambulanten Bereich, oder eine Reinigungskraft oder Erzieher

Kriegen die etwa nur 7,- in der Stunde?! Das ist ja unerhört!

Aber außer Bauarbeiter, die bestimmt auch unterbezahlt werden, sind das ja wieder alles Frauenberufe. Ich finde nicht, dass man immerzu Frauenberufe als Maßstab nehmen sollte. So kommt man doch nie weg von der schlechteren Bezahlung der Frauen und insbesondere der typischen Frauenberufe.

und es ist eben nur!!! eine Aufbesserung des Taschengeldes und kein Job.

Wieso ist eine Aufbesserung des Taschengeldes kein Job? Weil man es nicht zum Leben braucht? Das ist doch kein Argument.

Viele Grüße
Simsy

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Kein „hallo“, weil total empört bin!

Diese 3,50 pro Stunde sind kein Lohn. Eine Tagesmutter wird
eigentlich gar nicht bezahlt. Sie bekommt irgendeine
Aufwandsentschädigung, die natürlich deutlich höher ausfällt
als der tatsächliche Aufwand, damit sie wenigstens
irgendwas kriegt für ihre Mühen. Diese 3,50
pro Stunde ist ein inoffizieller Lohn. Eine
Tagesmutter arbeitet nur aus Idealismus, aus Einsamkeit oder
Langeweile, oder sie hat immer mindestens 5 Kinder auf einmal
da.

Wie bitte?! Diese 3,5€ erhält die Tagesmutter vom Jugendamt! Somit muss die eigentliche Mutter überhaupt nichts bezahlen.
Langeweile? Idealismus? Ensamkeit? Hast du überhaupt eine Ahnung, wovon du redest?! Es ist eine viel grössere Verantwortung, als auf eigene Kinder aufzupassen und erfordert somit viel mehr Zeit, Geduld und Nerven!
Meine Freundin ist Tagesmutter und wenn ich mir ansehe, wie sie den Alltag bewältigt, bewundere ich sie! Viele Mütter bringen die Kinder auch krank zu ihr, so dass sie nicht selten zum Arzt muss. Dabei hat sie eigene 2Kinder, ein Baby, dass rund um die Uhr bei ihr ist und noch 4 bis 5 Kinder die mal Vormittag, mal Nachmittag und mal bei ihr übernachten müssen. Und all die Kinder brauchen Aufmerksamkeit, die müssen essen, spazieren, Zähne putzen, haben „Bauchweh“ oder weinen nur. Und das Essen kostet auch eine Menge Geld! Selbst 10€ wären da viel zu wenig! Und wer sich das nicht leisten kann, sollte sich vorher überlegen, ob man ein Kind haben kann.
Tze…

Missverständnis?

Kein „hallo“, weil total empört bin!

Und worüber?

Wie bitte?! Diese 3,5€ erhält die Tagesmutter vom Jugendamt!

Ich weiß.

Somit muss die eigentliche Mutter überhaupt nichts bezahlen.
Langeweile? Idealismus? Ensamkeit? Hast du überhaupt eine
Ahnung, wovon du redest?!

Ja, allerdings.

Deine Freundin arbeitet wohl aus Idealismus, oder weshalb arbeitet sie als Tagesmutter?

Lies meinen Beitrag nochmal durch, ich glaub, du hast ihn nicht verstanden.

Viele Grüße
Simsy

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