Hi Jame~
ein Bandscheibenvorfall geht normalerweise auch „von alleine“
weg. Frag mich nicht nach Zeiträumen,
Jein…es kann sein, dass die Flüssigkeit aus dem vorgefallanen Stück absorbiert wird, es kann aber auch sein, dass sich das abkapselt. Wichtig sind entzündungshemmende Schmerzmittel.
und :ich hörte was von
6-12Monaten nach dem der Zustand ohne OP dem mit OP gleich
sein soll.
Hm, darüber kann ich nix sagen.
Eine OP wird bei BSV nur eher selten gemacht und ist auch kein
Wundermittel.
IMHO indiziert nicht alleine ein BSV bzw „nur“ Schmerzen eine
OP. Da muss noch mehr „dazu kommen“ wie Taubheitsgefühle oder
so.
Nein, wirklich nicht. Meine Schwiemu hat sich operieren lassen, nachdem nichts, aber auch wirklich keine der konservativen Behandlungen gefruchtet hatte…sie hat große Probleme seit der OP mit krampfartigen anfallsartigen Schmerzen die ihr ins Bein fahren und sie buchstäblich von den Füßen hauen…dabei ist sie sonst absolutes Indianerherz und wirklich hart im Nehmen.
Ein Problem bei der OP ist das nachher sich bildende Narbengewebe. Diese führt oft zu ähnlichen Beschwerden wie der BSV selbst und dann muß nachoperiert werden. Dass das nicht greunenlos möglich ist…
Ein Weiteres Problem ist die Nähe zum Rückenmark und ob es gelingt so schonend wie möglich alles zu entfernen was stört…mögliche Kompliaktionen wären Querschnitt und/oder Inkontinenz/Lähmung sowohl der Blase als auch des Darms.
Diese Entleerungsstörungen können auch bei einem BSV auftreten und das wäre dann eine Indikation für eine OP, wie andere schwerwiegende motorische Ausfälle…eine Fußheberschwäche zählt nicht dazu. Bei sensorischen Ausfällen denkt noch niemand ernsthaft an eine OP.
Mein Mann hat innerhalb weniger Wochen zwei BSV an genau der gleichen Stelle gehabt, nachdem zuvor ein Muskelhartspann mit Muskelrelaxanzen behandelt wurde.
/t/bandscheibenvorfall-lws/3440291
Da hatten einige Ärzte ihren Blick darauf geworfen und nur der Neurochirurg hätte gleich operiert, die anderen enthielten sich einer Empfehlung befanden aber, dass die von ihnen angewandte Therapie bei der Schwere des BSV nicht erfolgversprechend sei. Der Radiologe wunderte sich gar, dass er überhaupt noch laufen könne…
Er erklärte uns dann auch die Zuständigkeit der einzelnen Nervenbereiche (Motorik/Sensorik), wie sie angeordnet sind und was passiert wenn welche Bereiche komprimiert werden.
Mein Mann entschloss sich für eine Schmerzbehandlung mit entzündungshemmenden Medis in Tablettenform und anschliessend eine ambulante Rehamaßnahme die ihm sehr gut getan hat.
Er hat aber heute noch Mißempfindungen in dem Bein, dessen sensorische Nerven gequetscht wurden und die Muskulatur der Waden faszikuliert in kleinen Bereichen, was er aber nicht merkt. Beim schnelleren Laufen hat er manchmal das Gefühl dieses Bein sei zu langsam…
Wenn er seinen Schwachpunkt körperlich nicht zu sehr überstrapaziert ist er aber weitgehend schmerzfrei.
LG
Maja